DD289498A5 - Eisenbahngueterwagen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Eisenbahngueterwagen mit den Laderaum abdeckenden, in Schlieszstellung in einer Ebene liegenden und zum Verschieben in eine Verschiebestellung anhebbaren, ausschwenkbaren und auf Laufschienen (8) absetzbaren und uebereinander verschiebbaren Hauben * die in ihrem oberen Scheitel geteilt und dort mit Gelenken und einer Abdichtung versehen sind. Als Loesung wird vorgeschlagen, dasz beidseitig des Mittelportals im Laderaum ueber Laufrollen (10) in Laufschienen (8) im Ladeboden (2) verschiebbare Trennwaende (7) angeordnet sind, die unten mittels loesbarer Zapfen (18) im Ladeboden (2) und oben mittels ausschwenkbarer Verriegelungsnocken (19) in der Haube (5) festlegbar sind. Dadurch ist es moeglich, den Eisenbahngueterwagen so zu gestalten, dasz er mit Trennwaenden (7) zur Sicherung des Ladegutes ausgestattet werden kann. Fig. 1{Eisenbahngueterwagen; Laderaum; Hauben; Laufschienen; Mittelportal; verschiebbare Trennwaende; Zapfen; Ladeboden; ausschwenkbare Verriegelungsnocken}
Description
Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Eisenbahngüterwagen.
-2- 28S498
Charakteristik des bekannton Standes der Technik
Eisenbahngüterwagen sind z. B. aus der OE-OS 3312001 bekannt. Hierbei können die den Laderaum andeckenden Hauben wahlweise angehoben und über das Portal und die sich in Schließstellung befindliche Haube verschoben werden. Der Raum innerhalb des Lichtraumprofils kann optimal für den Laderaum benutzt werden. In Schließstellung der Hauben findet eine selbsttätige Verklammerung der Hauben mit den Stirnwänden, dem Mittelportal und dem Untergestell des Wagens statt. Dadurch wird der bei Pufferstoß auf die Stirnwände einwirkende Ladungsdruck zum größten Teil über die Hauben in das Untergestell des Eisenbahngüterwagens übergeleitet. Die Konstruktion der Hauben als in ihrer Schließstellung in den Wagenkasten integriertes, mittragendes Bauteil begünstigt vorteilhaft die konstruktive Ausbildung des Eisenbahngüterwagen::, der sorriit wirtschaftlich gestaltet werden kann.
Nachteilig bei den Eisenbahngüterwagen mit ausschwenkbaren und verschiebbaren Hauben ist die mangelnde Möglichkeit zur Festlegung von einzelnen Ladegutstapeln oder Paletten in dem Laderaum.
Es ist bereits durch die DE-PS 2633864, die DE-PS 2649991, die DE-PS 2752635 sowie durch die DE-OS 3403707 bekannt, bei geschlossenen Eisenbahngüterwagen mit oberen festen Längsobergurten im Laderaum verschiebliche Trennwände anzuordnen, die an beliebigen Stellen im Wagen oben in den Längsobergurten des Wagenkastens und inten am Boden des Laderaumes mittels Zapfen in Lochleisten festlegbar sind. Diese verschieblichen Trennwände sind über Laufrollen in Laufschienen der Längsobergurte aufgehängt und können nach Entrie&o'ung ihrer Verriegelungszapfen frei im Wagenkasten verschoben werden.
Diese vorbekannten Trennwände können jedoch bei einem Eisenbahngüterwagen der eingangs genannten Art nicht angewendet werden, da die Längsobergurte zur Verriegelung der Trennwände fohlen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Transportsicherheit zu erhöhen und eine bessere Fixierung des Transportgutes zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Eisenbahngüterwagen mit Stirnwänden und fest angeordnetem Mittelportal, einem vorzugsweise ebenen Ladeboden und den Laderaum abdeckenden, in Schließstellung in einer Ebene liegenden und zum Verschieben mittels einer Betätigungseinrichtung in eine Verschiebestellung anhebbaren, ausschwenkbaren und mit Laufrollen auf Laufschienen absetzbaren und übereinander verschiebbaren Hauben, die in ihrem oberen Scheitel geteilt und dort mit Gelenken und einer Abdichtung versehen sind, zu schaffen, der so gestaltet ist, daß er mit Trennwänden zur Sicherung dos Ladegutes ausgestattet werden kann, und die Trennwände so ausgebildet sind, daß sie in entriegelter Stellung im Laderaum frei verschoben werden können, in zusammengeschobener Stellung möglichst wenig Platz beanspruchen und der Eisenbahngüterwagen und die Trennwände so aufeinander abgestimmt sind, daß eine sichere Ver- und Entriegelung der Trennwände bzw. ein sicheres Anheben oder Verschließen der einzelnen Hauben gewährleistet ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß beidseitig des Mittelportals im Laderaum über Laufrollen in Laufschienen im Fußboden verschiebbare Trennwände angeordnet sind, die unten mittels lösbarer Zapfen im Fußboden und oben ausschwenkbarer Verriegelungsnocken in der Haube festlegbar sind. Durch die Erfindung können die bei geschlossenen Eisenbahngüterwagen mit oberen Längsobergurten bewährten Trennwände auch bei Eisenbahngüterwagen der eingangs genannten Art verwendet werden. Dadurch, daß die Laufrollen auf Laufschienen im Fußboden laufend angeordnet sind und die Trennwände tragen, lassen sich die Trennwände in entriegeltem Zustand frei im Laderaum verschieben. Zur unteren Verriegelung der Trennwände wird auf das bewährte System der in den Fußboden einschiebbaren Zapfen zurückgegriffen, während die obers Verriegelung der Trennwände direkt in die Haube erfolgt.
Zur Aufnahme der Laufschienen für die Trennwände sind die Längsseiten des Ladebodens als nach unten offenes C-Profil ausgebildet, in dem die Laufrollen derTrennwände führende Laufschiene begrenzt querverschieben und justierbar angeordnet ist. Durch die Anordnung und Ausbildung der Längsseiten des Ladebodens als nach unten offenes C-Profil wird eine Verschmutzung und Beschädigung der Laufschienen und Laufrollen vermieden. In den C-Profilen sind die die Laufrollen der Trennwände führenden Laufschienen begrenzt qu&rverschieblich und justierbar angeordnet. Bei den üblichen Toleranzen im Eisenbahnwesen sind begrenzt querverschiebliche und justierbare Laufschienen von Vorteil, um den Leichtlauf der Laufrollen der Trennwände zu gewährleisten.
An jedem Querende jeder Trennwand ist unten ein die Laufrollen aufnehmender Rollbock angeordnet, wobei jeder Rollbock vier Laufrollen aufweist, von denen je zwei paarweise auf einer Achse und mit Abstand zueinander angeordnet sind, die Achsen der Laufrollenpaare parallel mit Abstand zueinander angeordnet sind und beide Ach. an einen gemeinsamen, zwischen den Laufrollen jeden Laufrollenpaares mit jeder Achse fest verbundenen Achshalter aufweisen, der seitlich den Ladeboden umgreift und unter Zwischenschaltung von elastischen Elementen mit der Trennwand verbunden ist. Die Anordnung von zwei Laufrollenpaaren auf einem gemeinsamen Achshalter gewährleistet einen kippsicheren Stand der Trennwände auch in entriegelter Stellung sowie ein leichtes Verschieben. Die Befestigung des Achshalters an der Trennwand unter Zwischenschaltung von elastischen Elementen verhindert eine Überbelastung der Laufrollen oder Laufschienen bei an den Trennwänden anliegendem und sich bei Fahrt setzendem Ladegut.
Im Laderaum sind beidseitig des Mittelportals vorzugsweise je d'ei Trennwände angeordnet, wobei der Rollbock der mittleren Trennwand vertikal unter dieser Trennwand und die Rollböcke der äußeren Trennwände seitlich versetzt unter diesen Trennwänden symmetrisch zueinander angeordnet sind. Durch diese Anordnung der Rollböcke an den Trennwänden lassen sich die Trennwände dicht und platzsparend gegeneinanderschieben.
Innen auf jeder Längsseite jeder Haube sind oben im zur Wagenlängsachse eingezogenen Bereich Verriegelungsleisten angeordnet, die mit Abstand nebeneinander angeordnete vertikale Schlitze aufweisen, dia nach oben hin verjüngend ausgebildet sind. An den Längsseiten des Ladebodens sind innen neben dem C-Profil längs Lochleisten mit Abstand zueinander
angeordneten Löchern angeordnet. Durch die Anordnung der Verriegelungsleisten oben in jeder Haube und der Luchleisten am Ladeboden des Eisenbahnwagens lassen sich die Trennwände in jeder beliebigen Stelle fest an dem Ladeboden bzw. der Haube verriegeln.
Der Zapfen und der Verriegelungsnocken jeden Querendos jeder Trennwand sind über ein Betätigungsgestänge von einem in die Trennwand versenkbaren Handgriff betätigbar, wobei der Zapfen vertikal verschieblich in die Löcher der Lochleiste einrastet und der Verriegelungsnocken in die Schlitze der Verriegelungsleiste von unten nach oben eingeschwenkt wird. Der Verriegelungsnocken ist als zweiseitiger Hebel ausgebildet und um eine horizontale, in Wagenlängsrichtung angeordnete Achse schwenkbar, wobei sein in die Trennwand ragendes Ende gelenkig mit dem Betätigungsgestänge verbunden und sein seitlich aus der Trennwand ragendos Ende sich verjüngend und seitlich der Neigung des Schlitzes angepaßt ausgebildet ist. Vorteilhaft ist weiter, daß der Verriegelungsnocken gogen die Kraft einer im Betätigungsgestänge angeordneten Feder aus seiner Verriegelungsstellung ausrückbar ist.
Beim Festlegen der Trennwände bei geöffneter Haube wird über den Handgriff und das Betätigungsgestänge der Zapfen vertikal nach unten in eine Loch der Lochleiste verschoben und der Verriegelungsnocken seitlich nach oben aus der Trennwand ausgeschwenkt. Beim anschließenden Schließen der Haube wird durch die Verriegelungsleiste, falls ein Schlitz nicht genau über einem Verriegelungsnocken steht, der Verriegelungsnocken nach unten verschwenkt, beim ersten Setzen des Ladegutes durch einen lei ;hten Auflaufstoß wird die unten festliegende Trennwand oben laicht verschoben und der Verriegelungsnocken in den nächsten Schlitz eingeschwenkt und somit auch oben die Trennwand sicher verriegelt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: die Hälfte eines Eisenbahngüterwagens gemäß der Erfindung im Querschnitt; Fig. 2: die Einzelheit „A" der Fig. 1 vergrößerter Darstellung;
Fig. 3: den Schnitt nach Linie lll-lll der Fig. 2;
Fig.4: die Einzelheit „B" der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 5: den Schnitt nach Linie V-V der Fig. 4;
Fig. 6: die Seitenansicht eines Eisenbahngüterwagens gemäß der Erfindung.
Der Eisenbahngüterwagen gemäß dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht im wesentlichen aus dem Untergestell 1 mit dem ebenen Ladeboden 2, den Stirnwänden 3, einem festen Mittelportal 4 und zwei den Laderaum abdeckenden Hauben 5. Laufwerke, Zug- und Stoßeinrichtung sowie die übrigen, bei einem normalen Eisenbahngüterwagen angeordneten Zusatzeinrichtungen, sind für vorliegende Erfindung unwesentlich und werden somit nicht näher erläutert.
Die den Laderaum abdeckenden Hauben 5 sind in ihrem oberen Scheitel geteilt und dort mit Gelenken 6 und einer Abdichtung versehen. Über eine nicht dargestellte Betätigungseinrichtung können die Hauben aus ihrer Schließstellung in eine Verschiebestellung angehoben, ausgeschwenkt und mit Laufrollen auf Laufschienen abgesetzt und übereinander verschoben werden.
Im Laderaum des Eisenbahngüterwagens sind beidseitig des Mittelportals je drei Trennwände 7 längsverschieblich angeordnet. Die Trennwände 7 lagern dabei über Laufrollen 10 in C-förmigen Laufschienen 8, die begrenzt seitenverschieblich und justierbar in nach unten offenen C-Profilen 9 an den Längsseiten des Ladebodens 2 angeordnet sind. Die offene Seite der Laufschiene 8 ist dabei ebenfalls nach unten weisend angeordnet. Für jedes Querende jeder Trennwand 7 sind dabei vier Laufrollen 10 vorgesehen, von denen je zwei paarweise auf einer Achse 11 mit Abstand zueinander angeordnet sind. Die Achsen 11 der Laufrollen 10 sind parallel und mit Abstand zueinander angeordnet. Beide Achsen 11 weisen je einen gemeinsamen, zwischen den Laufrollen 10 jeden Laufrollenpaares mit jeder Achse 11 testverbundenen Achshalter 12 auf. Der Achshalter 12 umgreift seitlich den Ladeboden 2 und ist unter Zwischenschaltung von elastischen Elementen 13 mit der Trennwand 7 verbunden. Laufrollen 10, Achsen 11, Achshalter 12 und elastisches Element 13 bilden einen vorzufertigonden Rollbock. Der Rollbock der mittleren Trennwand 7 jeder Laderaumhälfte ist dabei vertikal unter dieser Trennwand 7 und die Rollböcke der äußeren Trennwand 7 seitlich versetzt unter diesen Trennwänden 7 symmetrisch zueinander angeordnet. Innen neben den C-Profilen 9 des Ladebodens 2 sind län^s im Eisenbahngüterwagen Lochleisten 14 mit mit Abstand zueinander angeordneten Löchern 15 angeordnet.
Oben sind in jeder Haube 5 innen längs in ihrem zur Wagenlängsachse eingezogenen Bereich Verriegelungsleisten 16 angeordnet, die mit Abstand nebeneinander angeordnete vertikale Schlitze 17 aufweisen, die nach oben hin konisch verjüngend ausgebildet sind. Die Trennwände 7 worden unten mittels vertikal verschieblicher Zapfen 18 in den Löchern 15 der Lochleisten 17 festgelegt und oben mittels ausschwenkbarer, in der Trennwand 7 gelenkig gelagerter Verriegelungsnocken 19 in den Schlitzen 17derVerriege!jngsleisten 16. Verriegelungsnocken 19und Zapfen 18 sind dabei über ein in der Trennwand 7 angeordnetes Betätigungsgestänge 20 so verbunden, daß bei Betätigung eines in die Trennwand 7 einschwenkbaren Handgriffs 21 gleichzeitig Zapfen 18undVerriegelungsnocken 19 betätigt werden. In das Betätigungsgestänge 20 ist eine Feder zwischengeschaltet, die gewährleistet, daß der Verriegelungsnocken 19 in Verriegelungsstellung niedergedrückt und somit in die Entriegelungsstellung verschwenkt werden kann, ohne daß der Zapfen 18 aus der Lochleiste 14 ausgedrückt wird. Wie in den Fig. 4 und 5 dargestellt, ist der Verriegelungsnocken 19 als zweiseitiger Hebel ausgebildet und um eine horizontale in der Trennwand in Wagenlängsrichtung angeordnete Achse schwenkbar, wobei sein in die Trennwand 7 ragendes Ende gelenkig mit dem Betätigungsgestänge 20 verbunden und sein seitlich aus der Trennwand 7 ragendes Ende sich konisch verjüngend und seitlich der Neigung des Schlitzes 17 angepaßt, ausgebildet ist.
Beim Beladen des Eisenbahngüterwagens wird üblicherweise bei einer geöffneten Haube 5 ein erster Ladegutstapel gegen eine Stirnwand 3 anliegend gestapelt. Anschließend wird eine Trennwand 7 über ihre Laufrollen 10 in den Laufschienen 8 laufend gegen den Ladegutstapel verschoben. Die Trennwand 7 wird dabei kippsicher über die mit Abstand zueinander angeordneten
Laufrollenpaare jedon Rollbocks verfahren. Ist die Trennwand 7 gegen den Ladegutstapel ζ Jr Anlage gelangt, wlH durch Betätigung dßs Handgriffs 21 über das Betätigungsgestänge 20 der Zapfen 18 in ein Loch 1b der Lochleiste 14elng> führt und die Trennwand 7 unten verriegelt. Gleichzeitig schwenkt oben aus der Trennwand 7 der Verriegelungsnocken 19 aus. Beim anschließenden Verschließen der Haube 5 senkt sich die Haube 5 mit einem ihrer Schlitze 17 der Verriegelungsleiste 16üborden Verriegelungsnocken 19. Die Trennwand 7 wird dadurch obon ebenfalls fest verriegelt. Sollte sich beim Verschließen der Haube 5 kein Schlitz 17 der Verriegelungsleiste 16 direkt über dem Verriegelungsnocken 19 befinden, wird dieser gegen die Kraft der im Betätigungsgestänge 20 angeordneten Feder niedergedrückt. Beim Verschieben des Eisenbahngüterwagens und dem dabei erfolgenden Setzen und leichten Vorrücken der Ladung, wird die Trennwand 7 oben leicht verschoben. Sobald sich der Verriegelungsnocken 19 dann unter dem nächsten Schlitz 17 der Verriegelungsleiste 16 befindet, rastet dieser durch dio Kraft der Feder im Betätigungs jestänge 20 selbsttätig in diesen Schlitz 17 ein. Die Trennwand 7 ist dann auch oben fest verriegelt. Durch die konische Ausbi..'ung der Schlitze 17 und des freien Endes des Verriegelungsnockens 19 kann kein Verklemmen der Haube 5 mit der Trennwand 7 erfolgen. >
Jede Haube 5 ist in Schließstellung mit der dazugehörigen Stirnwand 3, dem Mittelportal 4 und dem Untergestell 1 fest verklammert, so daß die auf die Haube 5 einwirkenden Kräfte von der Haube übertragbar sind. Da diese Konstruktion der Haube jedoch nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist, wird sie hier nicht näher erläutert.
Claims (9)
1. Eisenbahngüterwagen mit Stirnwänden und fest angeordnetem Mittelportal, einem vorzugsweise ebenen Ladebodon und den Laderaum abdeckenden, in Schließstellung in einer Ebene liegenden und zum Verschieben mittels einer Betätigungseinrichtung in eine Verschiebestellung anhebbaren, ausschwenkbaren und mit Laufrollen und Laufschienen absetzbaren und übereinander verschiebbaren Hauben, die in ihrem oberen Scheitel geteilt und dort mit Gelenken und einer Abdichtung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig des Mittelportals (4) im Laderaum übet Laufrollen (10) in Laufschienen (8) im Fußboden (2) verschiebbare Trennwände (7) angeordnet sind, die unten mittels lösbarer Zapfen (18) im Fußboden (2) und oben mittels ausschwenkbarer Verriegelungsnocken (19) in der Haube (5) festlegbar sind.
2. Eisenbahngüterwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der Laufschienen (8) für die Trennwände (7) die Längsseiten des Ladebodens (2) als nach unten offenes C-Profil ausgebildet sind, in dem die die Laufrollen (10) der Trennwände (7) führende Laufschiene (8) begrenzt querverschieblich und justierbar angeordnet ist.
3. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Querende jederTrennwand (7) unten ein die Laufrollen (10) aufnehmender Rollbock (10; 11; 12; 13) angeordnet ist, wobei jeder Rollbock(10; 11; 12; 13) vier Laufrollen (10)aufweist, von denen jezwei paarweise auf einer Achse (11) mit Abstand zueinander angeordnet sind und beide Achsen (11) einen gemeinsamen, zwischen den Laufrollen (10) jeden Laufrollenpaares mit jeder Achse (11) fest verbundenen Achshalter (12) aufweisen, der seitlich den Ladeboden (2) umgreift und unter Zwischenschaltung von elastischen Elementen (13) mit der Trennwand (7) verbunden ist.
4. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Laderaum beidseitig des Mittelportals (4) je drei Trennwände (7) angeordnet sind, wobei der Rollbock (10; 11; 12; 13) der mittleren Trennwand (7) vertikal unter dieser Trennwand (7) und die Rollböcke (10; 11; 12; 13) der äußeren Trennwände (7) seitlich versetzt unter diesen Trennwänden symmetrisch zueinander angeordnet sind.
5. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß innen auf jeder Längsseite jeder Haube (5) oben im zur Wagenlängsachse eingezogenen Bereich längs Verriegelungsleisten (16) angeordnet sind, die mit Abstand nebeneinander angeordnete vertikale Schlitze (17) aufweisen, die nach oben hin verjüngend ausgebildet sind.
6. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längsseiten des Ladebodens (2) innen neben dem C-Profil (9) längs Lochleisten (14) mit Abstand zueinander angeordneten Löchern (15) angeordnet sind.
7. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (18) und der Verriegelungsnocken (19) jeden Querendes jederTrennwand (7) über ein Betätigungsgestänge (20) von einem in die Trennwand (7) versenkbaren Handgriff (21) betätigbar sind, wobei derZapfen (18) vertikal verschieblich in die Löcher (15) der Lochleiste (14) einrastet und der Verriegelungsnocken (19) in die Schlitze (17) der Verriegelungsleiste (16) von unten nach oben eingeschwenkt wird.
8. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsnocken (19) als zweiseitiger Hebel ausgebildet und um eine horizontale, in Wagenlängsrichtung angeordnete Achse schwenkbar ist, wobei sein in die Trennwand (7) ragendes Ende gelenkig mit dem Betätigungsgestänge (20) verbunden und sein seitlich aus der Trennwand (7) ragendes Ende sich verjüngend und seitlich der Neigung des Schlitzes (17) angepaßt, ausgebildet ist.
9. Eisenbahngüterwagen nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungsnocken (19) gegen die Kraft einer im Betätigungsgestänge (20) angeordneten Feder aus seiner Verriegelungsstellung ausrückbar ist.
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