DD289720A5 - Verfahren und vorrichtung zur sortierung am laufenden strang - Google Patents

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DD289720A5
DD289720A5 DD33535089A DD33535089A DD289720A5 DD 289720 A5 DD289720 A5 DD 289720A5 DD 33535089 A DD33535089 A DD 33535089A DD 33535089 A DD33535089 A DD 33535089A DD 289720 A5 DD289720 A5 DD 289720A5
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DD
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sorting
clock
memory
comparators
strand
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DD33535089A
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Inventor
Heinz Liebig
Ulrich Staude
Bernd Kiessling
Original Assignee
Werk Fuer Technisches Glas Ilmenau,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren fuer die Sortierung von solchen Produkten, deren Herstellung in einem Strangformungsprozesz mit nachfolgender Vereinzelung erfolgt und die Vorrichtung zu ihrer Durchfuehrung. Sie ist besonders fuer die Sortierung von Glasrohren und -staeben waehrend des Herstellungsprozesses geeignet. Das Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens und der Vorrichtung zu dessen Durchfuehrung, mit denen die Trennschaerfe der Sortierung am laufenden Strang erhoeht werden kann. Die Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz zeitgleich mit dem Taktimpuls des Taktgebers der Ziehmaschine der Meszwert des Meszgeraetes, welches mit einer Abtastfrequenz arbeitet, die wesentlich ueber dem Ziehgeschwindigkeitstakt liegt, sowohl in den Maximal- als auch den Minimalwertspeicher uebernommen, die Werte jeder weiteren Messung mit den gespeicherten verglichen und bei UEberschreitung des Wertes im Maximalwertspeicher oder bei Unterschreitung des Wertes im Minimalwertspeicher der entsprechende Speicherinhalt durch den aktuellen Meszwert ueberschrieben wird und des weiteren die Speicherinhalte in nachgeschalteten Komparatoren mit den Toleranzgrenzen verglichen werden. Die Komparatorausgaenge sind auf eine Schiebekette geschaltet, die das Ausgangssignal der Komparatoren mit dem Takt des Gebers der Ziehgeschwindigkeit uebernimmt und zeitverzoegert an die Sortierweiche ausgibt. Figur{Sortierung; Trennschaerfe; Toleranzgrenze; Rohrstrang; Schiebekette; Taktgeber; Speicher; Komparatoren}

Description

Meßwertes im Minimalwertspeicher der entsprechende Speicherinhalt durch den aktuellen Meßwert überschrieben wird und des weiteren die Speicherinhalte in nachgeschalteten Komparatoren mit den Toleranzgrenzen verglichen werden. Die Komparatorausgänge sind auf eine Schiebekette geschaltet, die das Ausgangssignal der Komparatoren mit dem Takt des Taktgebers der Ziehgeschwindigkeit übernimmt und zeitverzögert an eine Sortierweiche ausgibt.
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Durchführung haben den Vorteil, daß die Sortierung mit hoher Trennschärfe durchgeführt werden kann.
Ausführungsbeispiel
Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrichtung zu seiner Durchführung sollen an folgendem Beispiel einer Sortiereinrichtung für Glasrohr näher erläutert werden. In der Zeichnung ist die Anordnung der Sortiereinrichtung schematisch dargestellt.
Der Rohrstrang 1 wird durch die Ziehmaschine 2 abgezogen. Am Rohrstrang 1 ist das Meßgerät 3 für die berührungslose optische Bestimmung des Außendurchmessers angeordnet. Der Ausgang des Meßgerätes 3 ist sowohl auf den Maximalwertspeicher 4a als auch den Minimalwertspeicher 4 b geschaltet. Deren Ausgänge sind auf die Komparatoren 5 a für die Toleranzobergrenze des Rohrdurchmessers sowie 5b für dessen Toleranzuntergrenze gelegt. Die Komparatorausgänge sind in dem ODER-Glied 6 zusammengefaßt und auf das UND-Glied 7 geführt. An der Ziehmaschine 2 ist der Taktgebor 8 angebracht, welcher ziehgeschwindigkeitsproportionale Taktimpulse abgibt. Diese sind sow thl auf die Speicher 4 a und 4 b als auch auf das UND-Glied 7 und die Schiebekette 9 geschaltet, deren Ausgang auf die Sortierweiche 10 für die getrennte Rohrlänge 11 geführt ist.
Der Meßwert des Meßgerätes 3 wird zeitgleich mit dem Taktimpuls des Taktgebers 8 in die beiden Speicher 4 a und 4 b eingeschrieben. Bei jeder weiteren Meßwertausgabe des Meßgerätes 3, die im Vergleich zum Taktgeber 8 mit wesentlich höherer Frequenz erfolgt, wird der Meßwert mit den Speicherinhalten verglichen. Überschreitet der Meßwert den Inhalt des Maximalwertspeichers 4 a oder unterschreitet er den Inhalt des Minimalwertspeichers 4 b, so wird der entsprechende Speicher mit dem aktuellen Meßwert überschrieben. In den Komparatoren 5a und 5b werden die aktuellen Speichorinhalte fortlaufend mit den Toleranzober- und Toleranzuntergrenzen verglichen. Bei Überschreitung der Toleranzgrenzen an einem beliebigen vermessenen Punkt des Rohrstranges 1 nach Auslösung des Taktimpulses schaltet mindestens einer der Komparatoren 5a oder 5b und gibt die Sortierinformation für diesen Rohrabschnitt über das UND-Glied 7 an die Schiebekette 9, welche diese Information mit dem folgenden Taktimpuls übernimmt und entsprechend der Ziehgeschwindigkeit zeitverzögert an die Sortierweiche 10 weitergibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Sortierung am laufenden Strang, gekennzeichnet dadurch, daß der Meßwert zeitgleich mit dem ziehgeschwindigkeitsproportionalen Taktimpuls in einen Maximalwertspeicher und einen Minimalwertspeicher gespeichert und daß bei jeder weiteren Messung, die mit wt sentlich höherer Taktfrequenz gegenüber den ziehgeschwindigkeitsproportionalen Taktimpulsen vorgenommen wird, die Meßwerte mit den Speicherinhalten verglichen werden und bei Überschreitung des Inhaltes des Maximalwertspoichers oder bei Unterschreitung des Minimalwortspeichers der entsprechende Speicher mit dem aktuellen Meßwert überschrieben wird, des weiteren die Speicherinhalte fortlaufend mit den Toleranzgrenzen des Stranges verglichen und die Sortierentscheidung zeitverzögert mit den Taktimpulsen an eine Sortierweiche ausgegeben wird.
2. Vorrichtung zur Sortierung am laufenden Strang unter Verwendung solcher elektronischer Baugruppen wie Speicher, Komparatoren, Taktgeber und Schiebekette, gekennzeichnet dadurch, daß an dem Rohrstrang (1) das Meßgerät (3) angebracht ist, daß auf den Maximalwertspeicher (4a) sowie den Minimalwertspeicher (4b) geschaltet ist, denen die Komparatoren (5a) und (5b) nachgeordnet sind, deren Referenzeingänge mit dem Toleranzober- bzw. Toleranzunterwert belegt sind und die Komparatorausgänge über das ODER-Glied (6) sowie das UND-Glied (7) auf die Schiebekette (9) geführt sind, deren Ausgang mit der Sortierweiche (10) verbunden ist und schließlich an der Ziehmaschine (2) der Taktgeber (8), welcher ziehgeschwindigkeitsproportionale Taktimpulse an die Schiebekette (9) abgibt, wobei die Taktfrequenz des Meßgerätes (3) wesentlich über der Frequenz des Taktgebers (8) liegt, angebracht ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zu seiner Durchführung für die Sortierung von Produkten, deren Herstellung in einem Strangformungsprozeß mit nachfolgender Vereinzelung erfolgt. Sie ist besonders für die Sortierung von Glasrohren und -stäben während des Herstellungsprozesses geeignet.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es wurde bereits eine Anordnung für die Sortierung von Glasrohr während des Herstellungsprozesses vorgeschlagen (WP 247 795). Bei dieser Anordnung werben die Meßgeräte in der Weise mit Komparatoren und einer Zeitverzögerungseinrichtung sowie Meßgeräten für die Ziehgeschwindigkeit und den Abschlagzeitpunkt z.B. des Glasrohres vom laufenden Rohrstrang zusammengeschaltet, daß das in den Komparatoren gebildete Signal über die Einhaltung oder Überschreitung der Toleranzgrenzen entsprechend der Ziehgeschwindigkeit zeitverzögert an einen Sortiermochanismus übergeben wird.
Bei dieser Anordnung erfolgt die Messung am laufenden Glasstrang an festen, durch die Impulse eines Gebers für die Ziehgeschwindigkeit festgelegten Meßpunkten auf dem Rohrstrang, wobei der minimale Abstand dieser Meßpunkte durch die Anzahl der Speicherplätze in einer Zeitverzögerungseinrichtung begrenzt ist. Nachteilig an dieser Vorrichtung ist, daß damit für die Trennschärfe der Sortiereinrichtung Grenzen gesetzt sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zu dessen Durchführung, mit denen die Trennschärfe der Sortierung am laufenden Strang erh " ht werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zu gestalten, bei dem trotz getakteter Sortierzyklen und begrenzterr Speicherplatzzahl in der Zeitverzögerungseinrichtung eine quasikontinuierliche Messung und Sortierung am laufenden Strang gewährleistet werden kann und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zu entwickeln. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zeitgleich mit dem Taktimpuls des Taktgebers der Ziehmaschine der Meßwert eines Meßgerätes, welches mit einer Abtastfrequenz arbeitet, die wesentlich über dem Ziehgeschwindigkeitstakt liegt, sowohl in einen Maximal- als auch einen Minimalwertspeicher übernommen, die Werte jeder weiteren Messung mit den gespeicherten verglichen und bei Überschreitung des Meßwertes im Maximalwertspeicher oder bei Unterschreitung des
DD33535089A 1989-12-07 1989-12-07 Verfahren und vorrichtung zur sortierung am laufenden strang DD289720A5 (de)

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