DD289936A5 - Vorrichtung zum eintrag von feststoffen in wirbelschichten - Google Patents

Vorrichtung zum eintrag von feststoffen in wirbelschichten Download PDF

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DD289936A5
DD289936A5 DD33565089A DD33565089A DD289936A5 DD 289936 A5 DD289936 A5 DD 289936A5 DD 33565089 A DD33565089 A DD 33565089A DD 33565089 A DD33565089 A DD 33565089A DD 289936 A5 DD289936 A5 DD 289936A5
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fluidized bed
chute
solid
fluidized
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DD33565089A
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Inventor
Ralf Hander
Original Assignee
Bergman-Borsig,De
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  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Vorrichtung zum Eintrag von Feststoffen in Wirbelschichten bei Feststoffaufgabe oberhalb der Wirbelschicht. Durch geeignete konstruktive Gestaltung eines Fallschachtes wird der Feststoffaustrag mit dem Wirbelmedium im Bereich der Feststoffaufgabe und die Druckbeaufschlagung vorgelagerter Dosier- und Foerdereinrichtungen minimiert.{Dampferzeuger; Wirbelschicht; Wirbelschichtapparat; Wirbelmedium; Wirbelschichtfeuerung; Feststoffeintrag; Brennstoff}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Eintrag von F< stetoffen in Wirbelschichten, in denen aus verfahrenstechnischer oder konstruktiver Sicht die Feststoffaufgabo oberhalb der Wi belschicht erfolgt.
Charakteristik des bekannten Standes dar Technik
Prinzipiell kann der Eintrag von Feststoffen in Wirbelsch chten pneumatisch oder mechanisch erfolgen, wobei Kombinationen beider Grundvarianten möglich sind.. In allen Fällen kann der Feststoff oberhalb der Wirbelschicht oder seitlich bzw. von unten direkt in die Wirbelschicht eingebracht werden. Beim Fe! tstoffeintrag in die Wirbelschicht direkt besteht der Nachteil, daß durch das Eintragssystem der Prozeßdruck aufgebracht werden muß bzw. sich dieser auf vorgelagerte Eintrags- und
Dosiereinrichtungen auswirkt.
Derartige Lösungen werden beispielsweise in DE 3050211,DE 3030215, DE 3412776 oder DD 222091 beschrieben.
Dieser Nachteil kann durch Feststoffaufgabe oberhalb der Wirbelschichtzone in einem Bereich geringen Druckes überwunden werden. Teilweise ist diese Variante auch verfahrenstechnisch, wie beispielsweise bei mehrstufigen Verfahren, bedingt.
Beispiele für derartige Lösungen „ind in DE 3027517, CE 3022441 oder DD 250750 beschrieben.
Der Nachteil dieser Varianten besteht darin, daß ein Tc i! des Feststoffes gleich an der Eintragsstelle mit dem Fluid mitgerissen wird und für den Prozeß verloren goht.
Von besonderer Bedeutung ist diese Problematik beim Einsatz eines Kornspektrums, wobei der Feinkornanteil nicht in die
Wirbelschicht eingebracht wird.
Dieser Nachteil kann teilweise umgangen werden, we nn beispielsweise Fallschächten, die in die Wirbelschicht eintauchen,
angewendet werden, wobei dann wieder der Prozeßc ruck auf die Eintragsorgane rückwirkt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Eintrag für Feststoffe in Wirbelschichten zu schaffen.
Die Vorrichtung soll einfach aufgebaut und für den -'eststoffeintrag mit Feststoffaufgabe oberhalb der Wirbelschicht geeignut
Die Vorrichtung soll so gestaltet sein, daß der Feststoffaustrag mit dem Wirbelmedium im Eintragsbereich und die
Druckbeschlagung vorgelagerter Dosier- und Fördereinrichtungen minimiert werden, wobei kein zusätzliches Fördermedium zum Einsatz kommen soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Fe ststoffeintrag in Wirbelschichten bei Aufgabe oberhalb der Wirbelschichten zu realisieren, wobei der Fachteil der bekannten Lösungen hinsichtlich erhöhtem Feststoffverlust bzw. Druckbeaufschlagung der Eintrags- und Dosiereinrichtungen umgangen werden soll.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein nach unten und oben offener Fallschacht mit einer Querschnittserweiterung in
mindestens einer Richtung vom Feststoffaustritt zur Feststoffaufgabe hin derart angeordnet wird, daß sich tf' Feststoffaufgabe oberhalb der Wirbelschicht und der Feststoffe jstritt innerhalb der Wirbelschicht befindet.
Dabei wird die Querschnittserweiterung so beimessen, daß die Strömungsgeschwindigkeit im Bereich der Feststoffaufgabe
einen Wert annimmt, bei welchem der Feststoffaustrag an dieser Stelle minimiert ist. Die nach unten und offene Gestaltung des Fallschachtes vermeidet die Übertragung des Prozeßdruckes auf die Eintrags- und Dosiereinrichtungen. Eine zusätzliche
Maßnahme zur Vermeidung des Feststoffaustrages ist dio Anordnung von Feststoffabscheidern im Fallschacht.
Ausführungsbolsplel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: Die Anordnung und Ausführung der Eintragsvorrichtung Fig. 2: Don Schnitt A-A der Vorrichtung im Bereich dor Feststoffaufgabe Fig.3: Die Darstellung der Feststoffabscheideranordnung Fig. 4: Die Darstellung der Ablaufeinrichtungen In einem mehrstufigen Wirbolschichtapparat erfolgt die thormische Behandlung eines körnigen Gutes. Aus
verfahrenstechnischer Sicht sind die Verfahrensstufen übereinander angeordnet, so daß der Feststoff mit Ausnahme der 1. Stufeoberhalb der jeweiligen Wirbelschichtzone anfällt und In diese eingebracht werden muß. Die Feststoffzuführung erfolgt überentsprechende Fördor- und Dosiereinrichtungen 11n einen Fallschacht 2, der eine Quorschnittserwoi'"rung vom
Feststoffaustritt 3 zur Feststoffaufgabe 4 hin aufweist. Dabei ist der Fallschacht 2 derart angeordnet, daß sich die Feststoffaufgabe 4 oberhalb und der Feststoffaustritt 3 innerhalb der Wirbelschichtzone 5 befindet. Innerhalb des Fallschachtes 2 sind Feststoffabscheider β angeordnet, die den Austrag dos innerhalb der Wirbelschicht
befindlichen und dos eingetragenen Feststoffes verhindern, wobei gleichzeitig dem Blasenwachstum als eine Ursache dos
Feststoffaustragos aus Wirbelschichten, in diesem Bereich entgegengewirkt wird. Die Feststoffabscheider 6 sind versetzt oder
fluchtend roihonwoiso geneigt angeordnet.
Sie bestehen aus U-förmigon Feststoffabscheideelementen 7 und Ablaufeinrichtungon 8 für die Feststoffrückführung in die Wirbelschichtzone 5. Die Ablaufeinrichtungen C für die Foststoffrückführung besitzen jeweils am Ende der Feststofftransportrichtung 9 eine Öffnung 10 für den Feststoffdurchtritt.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Eintrag von Feststoffen in Wirbelschichten bei Feststoffaufgabo oborhalb der
Wirbelschichtzone mittels Fallschacht, wobei im Bereich des Feststoffaustrittes zusätzlich
mechanische oder pneumatische Strömungseinrichtungen zur Feststoffverteilung angeordnet
sind, der Fallschacht derart angeordnet ist, daß sich die Feststoffaufgabe oberhalb und der
Foststoffaustritt innerhalb der Wirbelschichtzone befindet, gekennzeichnet dadurch, daß der
Fallschacht (2) eine Querschnittserweiterung in mindestens einer Richtung vom Feststoffaustritt (3) zur Feststoffaufgabe (4) hin aufweist und sowohl nach untern und nach oben offen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß der Fallschacht (2) aus
Wärmeübertragerplatten besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß im Fallschacht (2)
Feststoffabscheider (6) angeordnet sind.
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