DD290123A7 - Zentralgetriggerte funkenstrecke - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft gas- oder luftgefuellte Funkenstrecken, die durch eine zentrale Hilfselektrode getriggert werden. Die Funkenstrecken dienen zum Schalten von Kondensatorhochspannungsentladungen, insbesondere fuer den Betrieb von Impulslasern. Erfindungsgemaesz wird die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggerelektrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoberflaeche in die Bohrung einer der Hauptelektroden eingebracht, d. h. die Isolierung endet im Innern einer der Hauptelektroden und die Triggerelektrode im Innern der Isolierung. Auszerdem ist erfindungsgemaesz der Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden.{Funkenstrecke; zentrale Triggerung; Hilfselektrode; Kondensatorhochspannungsentladung; Impulslaser; Isolierung; Hauptelektrode; Elektrodenoberflaeche}
Description
Die Erfindung betrifft gas- oder luftgofüllte Funkenstrecke, die durch eine zentrale Hilfselektrode getrlggort werdon. DIo Funkenstrocken dienen zum Schalten von Kondensatorhochspannungsentladungen, insbesondere für den Botrieb von Impulslasern.
In der Regel stehen sich in triggerbaren Funkenstrecken zwei Elektroden gegonübor, von denen eine geordot Ist und die andere Hochspannungspotential hat. Eine woitero Elektrode, die Triggerelektrode, dient dazu, genügend leitfähige Teilchen zur Zündung der Funkenstrecke in den Raum zwischen den Elektroden zu bringen. Wenn zwischen den beiden Haupteloktroden uin Spannungsunterschied besteht (mehrere kV), und es springt ein Funke von der Zündelektrode zur geerdeten Hauptelektrode, dann bewirkt diese heiße mit Metall- und Gasionen angefüllte Wolke eine Zündung der Hauptentladung. Um gut wirksam zu werden, muß die Triggerelektrode in der Nähe des Entl dungskanals angebracht sein. Dies führt zu olnor hohen Belastung dieser Elektrode durch dio Entladung, letztendlich zu ihrer Zerstörung, d.h. Abbrand dor Zündelektrode und Verlust der Isolierschicht und damit zum Verlust der Triggerfähigkoit der Funkenstrecke. Daboi ist es ohne Bedeutung, ob der Isoliermantel der Triggerelektrode aus hochwertiger Plaste oder aus keramischen Stoffen (Zündkerze) besteht. Aus ökono'mischon und technischen Gründen werden Funkenstrecken mit zentraler Triggorung bevorzugt angewendet. Dabei ist die geerdete Elektrode in der Längsachse durchbohrt und nimmt die Zündelektrode und deren Isolierung auf. Die Zündelektrode und die Isolierung schließen bündig mit der Hauptolektrodenoberfläche ab. Auch hier sind die oben genannten Nachteile zu verzeichnen.
Ziel der Erfindung ist eine zentralgetriggerte Funkenstrecke, deren Triggerfähigkoit über die Lebensdauer der Funkenstrecke erhalten bleibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zentralgetriggerte Funkenstrecke mit einer Triggeranordnung anzugeben, bei der sich die Zündelektrode nicht abnutzt und die keine speziellen Ansteuergeräte außer den bisher üblichen benötigt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggereloktrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoborfläche in die Bohrung einer der Hauptelektroden eingebracht sind, d. h., daß die Isolierung im Innern einer der Hauptelektroden und die Triggerelektrode im Innern der Isolierung endet. Außerdem ist erfindungsgemäß die Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden. Dazu kann z. B. ein Durchführungskondensator oder ein an den Anschlußenden der Haupt- und Triggerelektrode angebrachter externer Kondensator angeordnet sein. Durch die Kondensatorentladung im Zündkreis wird ein starker Funke in c'er mit dor Triggereinrichtung versehenen Hauptelektrode erzeugt. Das entstehende Gemisch aus Metall- und Gasionen wird durch die relativ kleine Öffnung der Hauptelektrode nach außen auf die Oberfläche gedrückt. Diese leitenden Teilchen bewirken dann einen Überschlag an den Hauptelektroden, daß ohne Zündelektrode und Isolierung mit der Hauptentladung in Berührung kommen und von diese angegriffen werden. Die erfindungsgemäße Anordnung der Triggerolektrode gewährleistet somit, daß die Triggerfähigkeit der Funkenstrecke während deren Lebensdauer erhalten bleibt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird außerdem erreicht, daß der apparative Aufwand zum Erzeugen des Triggerfunkens nicht größer wird. Die bisher üblichen Geräte, die einen Impulstransformator bzw. eine Kfz-Zündspule als Hochspannungsimpulserzeuger haben, können weiter verwendet werden. Es muß lediglich eine Leistungsanpassung erfolgen zwischen Triggergerät, Energiespeicher und der Durchschlagsspannung zwischen Triggerolektrode zur Hauptelektrode.
über der Triggerelektrode. Durch die Kondensatorentladung im Zündkreis wird ein starker Funke in der erdseitigen
hinausgedrängt. Zwischen den Hauptelektroden erfolgt dann die Zündung der Hauptentladung, die aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung die Triggarelektrode und deren Isolierung nicht angreift.
Claims (1)
- Zentralgetriggerte Funkenstrecke mit zwei Hauptelektroden und einer mit einer Isolierung umgebenen Triggerelektrode, die In einer Axialbohrung in einer der Hauptelektroden angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggerelektrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoberfläche In der Bohrung angeordnet sind und daß die Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31357088A DD290123A7 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Zentralgetriggerte funkenstrecke |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD31357088A DD290123A7 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Zentralgetriggerte funkenstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD290123A7 true DD290123A7 (de) | 1991-05-23 |
Family
ID=5597562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31357088A DD290123A7 (de) | 1988-03-10 | 1988-03-10 | Zentralgetriggerte funkenstrecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD290123A7 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006020129A1 (de) * | 2006-03-09 | 2007-09-13 | Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg | Gakapselte, druckfest ausgeführte, nicht hermetisch dichte, grundkonstruktiv rotationssymmetrische Hochleistungsfunkenstrecke |
| DE102014015611A1 (de) * | 2014-10-23 | 2016-04-28 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Überspannungsableiter |
| DE102019101448B3 (de) | 2018-10-15 | 2020-01-23 | Dehn Se + Co Kg | Anordnung zur Zündung von Funkenstrecken |
-
1988
- 1988-03-10 DD DD31357088A patent/DD290123A7/de unknown
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006020129A1 (de) * | 2006-03-09 | 2007-09-13 | Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg | Gakapselte, druckfest ausgeführte, nicht hermetisch dichte, grundkonstruktiv rotationssymmetrische Hochleistungsfunkenstrecke |
| DE102014015611A1 (de) * | 2014-10-23 | 2016-04-28 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Überspannungsableiter |
| DE102014015611B4 (de) | 2014-10-23 | 2022-03-31 | Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg | Überspannungsableiter |
| DE102019101448B3 (de) | 2018-10-15 | 2020-01-23 | Dehn Se + Co Kg | Anordnung zur Zündung von Funkenstrecken |
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