DD290123A7 - Zentralgetriggerte funkenstrecke - Google Patents

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DD290123A7
DD290123A7 DD31357088A DD31357088A DD290123A7 DD 290123 A7 DD290123 A7 DD 290123A7 DD 31357088 A DD31357088 A DD 31357088A DD 31357088 A DD31357088 A DD 31357088A DD 290123 A7 DD290123 A7 DD 290123A7
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electrode
insulation
trigger
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trigger electrode
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DD31357088A
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Inventor
Erk Kienitz
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Adw,Zi F. Elektronenphysik,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft gas- oder luftgefuellte Funkenstrecken, die durch eine zentrale Hilfselektrode getriggert werden. Die Funkenstrecken dienen zum Schalten von Kondensatorhochspannungsentladungen, insbesondere fuer den Betrieb von Impulslasern. Erfindungsgemaesz wird die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggerelektrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoberflaeche in die Bohrung einer der Hauptelektroden eingebracht, d. h. die Isolierung endet im Innern einer der Hauptelektroden und die Triggerelektrode im Innern der Isolierung. Auszerdem ist erfindungsgemaesz der Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden.{Funkenstrecke; zentrale Triggerung; Hilfselektrode; Kondensatorhochspannungsentladung; Impulslaser; Isolierung; Hauptelektrode; Elektrodenoberflaeche}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft gas- oder luftgofüllte Funkenstrecke, die durch eine zentrale Hilfselektrode getrlggort werdon. DIo Funkenstrocken dienen zum Schalten von Kondensatorhochspannungsentladungen, insbesondere für den Botrieb von Impulslasern.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der Regel stehen sich in triggerbaren Funkenstrecken zwei Elektroden gegonübor, von denen eine geordot Ist und die andere Hochspannungspotential hat. Eine woitero Elektrode, die Triggerelektrode, dient dazu, genügend leitfähige Teilchen zur Zündung der Funkenstrecke in den Raum zwischen den Elektroden zu bringen. Wenn zwischen den beiden Haupteloktroden uin Spannungsunterschied besteht (mehrere kV), und es springt ein Funke von der Zündelektrode zur geerdeten Hauptelektrode, dann bewirkt diese heiße mit Metall- und Gasionen angefüllte Wolke eine Zündung der Hauptentladung. Um gut wirksam zu werden, muß die Triggerelektrode in der Nähe des Entl dungskanals angebracht sein. Dies führt zu olnor hohen Belastung dieser Elektrode durch dio Entladung, letztendlich zu ihrer Zerstörung, d.h. Abbrand dor Zündelektrode und Verlust der Isolierschicht und damit zum Verlust der Triggerfähigkoit der Funkenstrecke. Daboi ist es ohne Bedeutung, ob der Isoliermantel der Triggerelektrode aus hochwertiger Plaste oder aus keramischen Stoffen (Zündkerze) besteht. Aus ökono'mischon und technischen Gründen werden Funkenstrecken mit zentraler Triggorung bevorzugt angewendet. Dabei ist die geerdete Elektrode in der Längsachse durchbohrt und nimmt die Zündelektrode und deren Isolierung auf. Die Zündelektrode und die Isolierung schließen bündig mit der Hauptolektrodenoberfläche ab. Auch hier sind die oben genannten Nachteile zu verzeichnen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine zentralgetriggerte Funkenstrecke, deren Triggerfähigkoit über die Lebensdauer der Funkenstrecke erhalten bleibt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zentralgetriggerte Funkenstrecke mit einer Triggeranordnung anzugeben, bei der sich die Zündelektrode nicht abnutzt und die keine speziellen Ansteuergeräte außer den bisher üblichen benötigt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggereloktrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoborfläche in die Bohrung einer der Hauptelektroden eingebracht sind, d. h., daß die Isolierung im Innern einer der Hauptelektroden und die Triggerelektrode im Innern der Isolierung endet. Außerdem ist erfindungsgemäß die Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden. Dazu kann z. B. ein Durchführungskondensator oder ein an den Anschlußenden der Haupt- und Triggerelektrode angebrachter externer Kondensator angeordnet sein. Durch die Kondensatorentladung im Zündkreis wird ein starker Funke in c'er mit dor Triggereinrichtung versehenen Hauptelektrode erzeugt. Das entstehende Gemisch aus Metall- und Gasionen wird durch die relativ kleine Öffnung der Hauptelektrode nach außen auf die Oberfläche gedrückt. Diese leitenden Teilchen bewirken dann einen Überschlag an den Hauptelektroden, daß ohne Zündelektrode und Isolierung mit der Hauptentladung in Berührung kommen und von diese angegriffen werden. Die erfindungsgemäße Anordnung der Triggerolektrode gewährleistet somit, daß die Triggerfähigkeit der Funkenstrecke während deren Lebensdauer erhalten bleibt.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird außerdem erreicht, daß der apparative Aufwand zum Erzeugen des Triggerfunkens nicht größer wird. Die bisher üblichen Geräte, die einen Impulstransformator bzw. eine Kfz-Zündspule als Hochspannungsimpulserzeuger haben, können weiter verwendet werden. Es muß lediglich eine Leistungsanpassung erfolgen zwischen Triggergerät, Energiespeicher und der Durchschlagsspannung zwischen Triggerolektrode zur Hauptelektrode.
AusfOhrungsbeisplel Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Funkenstreckenanordnung, bestehend aus den beiden Hauptelektroden 1, der Triggerelektrode 2, dem Isolierkörper 3 und dem Speicherkondensator 4. Die Triggerelektrode 2 endet 4 Millimeter hinter der Oberfläche der geerdeten Hauptelektrode und der Isolierkörper 3 ca. 2 mm
über der Triggerelektrode. Durch die Kondensatorentladung im Zündkreis wird ein starker Funke in der erdseitigen
Hauptelektrode erzeugt und das entstandene Plasma durch die thermische Ausdehnung über die Elektrodenoberfläche
hinausgedrängt. Zwischen den Hauptelektroden erfolgt dann die Zündung der Hauptentladung, die aufgrund der erfindungsgemäßen Anordnung die Triggarelektrode und deren Isolierung nicht angreift.

Claims (1)

  1. Zentralgetriggerte Funkenstrecke mit zwei Hauptelektroden und einer mit einer Isolierung umgebenen Triggerelektrode, die In einer Axialbohrung in einer der Hauptelektroden angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Isolierung der Triggerelektrode und die Triggerelektrode selbst gestaffelt hinter der Elektrodenoberfläche In der Bohrung angeordnet sind und daß die Triggerelektrode kapazitiv mit der Hauptelektrode verbunden ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
DD31357088A 1988-03-10 1988-03-10 Zentralgetriggerte funkenstrecke DD290123A7 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006020129A1 (de) * 2006-03-09 2007-09-13 Dehn + Söhne Gmbh + Co. Kg Gakapselte, druckfest ausgeführte, nicht hermetisch dichte, grundkonstruktiv rotationssymmetrische Hochleistungsfunkenstrecke
DE102014015611A1 (de) * 2014-10-23 2016-04-28 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Überspannungsableiter
DE102019101448B3 (de) 2018-10-15 2020-01-23 Dehn Se + Co Kg Anordnung zur Zündung von Funkenstrecken

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DE102014015611B4 (de) 2014-10-23 2022-03-31 Phoenix Contact Gmbh & Co. Kg Überspannungsableiter
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