DD290439A5 - Formtrennmittel fuer die herstellung von betonfertigteilen - Google Patents

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DD290439A5
DD290439A5 DD33592389A DD33592389A DD290439A5 DD 290439 A5 DD290439 A5 DD 290439A5 DD 33592389 A DD33592389 A DD 33592389A DD 33592389 A DD33592389 A DD 33592389A DD 290439 A5 DD290439 A5 DD 290439A5
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DD
German Democratic Republic
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DD33592389A
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English (en)
Inventor
Bernd Borchers
Eberhard Drehmel
Heinz Jaunich
Axel Mundo
Original Assignee
Veb Deutsches Hydrierwerk Rodleben,De
Veb Chemische Werke Cottbus,De
Veb Betonwerk Halberstadt,De
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/38Treating surfaces of moulds, cores, or mandrels to prevent sticking
    • B28B7/384Treating agents

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Abstract

Das Formtrennmittel fuer die Herstellung von Betonfertigteilen, die vorrangig einer Oberflaechenveredlung durch Plastbeschichten, Streichen oder Tapezieren zugefuehrt und vor ihrer Veredlung nicht entfernt werden brauchen, besteht aus 80-90 Masse-Teilen Mineraloelfraktionen im Viskositaetsbereich von 6 bis 110 mm2/s bei 20C, 4-7 Masse-Teilen ethoxyliertes Nonylphenol, 4-10 Masse-Teilen eines Gemisches aus gesaettigten und ungesaettigten Wachsestern, gesaettigten und ungesaettigten Fettalkoholen und Kohlenwasserstoffen, das den technischen KennzahlenSaeurezahl:5 mg KOH/g Substanz{Formtrennmittel; Herstellung; Betonfertigteile; Mineraloelfraktionen; Nonylphenol, ethoxyliert; gesaettigte, ungesaettigte Wachsester; Fettalkohole; Kohlenwasserstoffen; Saeurezahl; Verseifungszahl; Hydroxylzahl; Plastbeschichten}

Description

lodzahl: (80 ± 10)gl/100g Substanz
genügt,
0,5-5Ma-Teilen N-Methylen-N-oleoyl-aminoessigsäure und/oder
0,2-1 Ma.-Teil Natriumsalz der N-Methyl-N-oleoyl-aminoessigsäure besteht.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Trennmittel für die Bauindustrie, das sowohl für saugende als auch für nichtsaugende Schalungen verwendet werden kann. Insbesondere ist es anwendbar bei der Herstellung von Betonfertigteilen, die weiter oberflächenveredelt werden sollen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der Bauindustrie werden verschiedene Typen von Trennmitteln verwendet. Die einfachste Form sind Mineralschmieröle unter Umstanden sogar ohne jegliche Zusätze. Diese Trennmittel wurden weitgehend durch Schalöle auf Mineralöl-oder Paraffinbasis mit oberflächenaktiven und/oder Korrosionsschutzzusätzen abgelöst. Derartige Trennmittel sind im großen Umfang im Einsatz, obwohl sie Nachteile aufweisen. Diese bestehen vor allem darin, daß Ölrückstände auf den Betonoberflächen zurückbleiben, die sich störend auf nachfolgende Arbeiten, wie Streichen, Tapezieren oder Plastbeschichten, einer bei modernen Industriebauten angewandten Technologie, auswirken und deshalb nach bekannten Verfahren, wie Sandstrahlen oder Flammstrahlen entfernt werden müssen.
Ein weiterer Nachteil ist das Auftreten von Ölnebeln, die Arbeitserschwernisse darstellen.
Eine Verbesserung wird erreicht, wenn Öl-in-Wasser-Emulsionen verwendet werden, da sie ohne Gesundheitsgefährdung leicht versprühbar sind und eine effektivere Verteilung der filmbildenden Bestandteile auf der Form garantieren. So wird in der
DE-OS 2647210 ein Entschalungsmittel, bestehend aus einer wäßrigen Lösung eines Gemisches von Alkaliseifen von C8- bis C22-Fettsäuren, vorgeschlagen. In derartigen anionaktiven, wäaßrigen Formtrennmittelsystemen muß die Konzentration der Fettsäureseifen in Abhängigkeit von ihrer Rohstoffbeschaffenheit eingehalten werden, um eine Schädigung des Betons zu
vermeiden. Eine sofortige Beschickung der Form unmittelbar nach der Aufsprühung des Formtrennmittels ist nicht möglich, da erst nach der Verdunstung des Wassers ein noch trennend wirkender filmbildender Verdunstungsrückstand auf der Oberfläche der Form ausgebildet wird.
Eine weitere Verbesserung der Formtrennmittel wird in der DE-AS 2223713 beschrieben, die darin besteht, daß man durch den Einsatz kationischer oberflächenaktiver Amine, die infolge ihrer artspezifischen Substantivität unmittelbar mit der
Kontaktaufnahme mit Metallen die Emulsionsbrechung, d. h. das Abstoßen dar wäßrigen Phase, bewirken, ohne daß die
Verdunstungszeit des Wassers abgewartet werden muß, erreicht.
Um den bei der Beschickung der Form mit Zement-Kies-Wasser-Mischungen auftretenden hohen Reibungskräfte,) begegnen zu können, werden oft Wachse und Fette in das Formtrennmittel eingearbeitet. Die Einarbeitung von Wachsen, Fetten und
oberflächenakti"on Aminen durch Aufschmelzen, Mischen und Emulgieren erfolgt bei höheren Temperaturen als 60°C, ist
durchweg seh; energieintensiv und bedarf entsprechender technologischer Voraussetzungen, um homogene Emulsionen zu erhalten. Häufig auftretende Frostempfindlichkeit kann nicht in jedem Fall durch den Zusatz von Frostschutzmitteln beseitigt werden.
Darüber hinaus gibt es silikonhaltige Trennmittel, die den heutigen Anforderungen der Technik nicht mehr entsprechen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein Formtrennmittel für die Herstellung von Betonfertigteilen, deren Oberflächen weiter veredelt werden sollen und die die Veredlung nicht negativ beeinflussen.
Darlegung des Wesens der Erfindung A ifgabe der Erfindung ist ein Formtrennmittel für die Herstellung von Betonfertigteilen, das als Konzentrat hergestellt, in
konzentrierter Form oder nach Wasserzugabe anwendbar ist, mit Wasser spontan emulgiert und technologisch einfach
nerstellbar, frostunempfindlich, lagnrstabil und homogen ist. Das als Öl-in-Wasser-Emulsion angewendete Formtrennmittel solleine sofortige Beschickung der Form mit der Formungsmasse erlauben und hohen Ansprüchen an die Entformung und an die
Qualität des Formlings derart gerecht werden, daß eine einwandfreie Weiterverarbeitung der Betonerzeugnisse, insbesondere
durch Plastbeschichten ohne vorherige Entfernung der Formtrennmittelreste, möglich ist.
Erfindurfgsgemäß wird diese Aufgabe gelöst, indem man hydrophobe, ölartige, niedrigviskose und somit pumpfähige Substanzen mit einem darauf abgestimmten Emulgatorsystem, welches auf Temperaturen von 40°C erwärmt wurde,
miteinander vermischt, wobei eine homogene flüssige Masse entsteht, die in der Lage ist, spontan in Wasser zu emulgieren. Das
Emulgatorsystem ist hierbei so ausgewählt, daß es ohne Zuhilfenahme kationaktiver oberflächenaktiver Amine bei Kontakt mit Metalloberflächen und/oder in Gegenwart von mehrwertigen Metallionen, wie z. B. Ca2+, in der Beschickungsmasse sowie Zementspuren spontan wieder in die entsprechende organische Phase und Wasser zerfällt. Gemäß vorliegender Erfindung besteht das Formtrennmittel für die Herstellung von Betonteilen, deren Oberfläche
weiterveredelt werden soll, aus
80-90Ma.-Teilen Mineralölfraktionen im Viskositätsbereich von 6 bis HOmrnVs bei 200C
4-7Ma.-TeilenethoxyliertesNonylphenol ,
4-10Ma.-Teilen eines Gemisches aus 65-70% gesättigten und ungesättigten Wachsestern mit vorwiegend 32 bis 36 Kohlenstoffatomen, 25-30% gesättigten und ungesättigten Fettalkoholen mit vorwiegend 24 bis 32 Kohlenstoffatomen und 0-10% Kohlenwasserstoffen, das den technischen Kennzahlen Säurezahl: :£ 5 mg KOH/g Substanz
Verseifungszahl: 50-70 mg KOH/g Substanz Hydroxylzahl: 10-40 mg KOH/g Substanz und
lodzahl: (80±10)gl/100gSubstanz
genügt,
0,5-5 Ma.-Teilen N-Methyl-N-oleoyl-aminoessigsäure und/oder
0,2-1 Ma.-Teil Natriumsalz der N-Methyl-N-oleoyl-aminoessigsäure.
Das Formtrennmittel ist technologisch einfach herstellbar, frostunempfindlich, lagerstabil und homogen. Es erlaubt eine sofortige Beschickung der Form mit der Formungsmasse und genügt hohen Ansprüchen an die Entfcrmung und an die Qualität des Formlings, so daß die Weiterverarbeitung der Betonerzeugnisse insbesondere durch Plastbeschichten möglich ist, ohne daß dem Plastbeschichten vorgelagerte Verfahren, wie Sandstrahlen oder Flammstrahlen, angewendet werden müssen. Durch das erfindungsgemäße Mittel werden die Kosten der Reinigung der Oberflächen von anhaftenden Formtrennmitteln vollständig vermieden, ohne daß eine Beeinträchtigung für den weiteren Arbeitsgang eintritt.
Ausführungsbeispie! Ein Formtrennmittel, bestehend aus
6 Ma.-Teilen oxethyliertes Nonylphenol,
7Ma.-Teilen des Gemisches .A"
1 Ma.-Teil N-Methyl-N-oleoyl-aminoessigsäure,
O,5Ma.-Teilen Na-SaIz der N-Methyl-N-oleoyl-aminoessigsäure und 85,5Ma.-Teilen Mineralölfraktionen im Viskositätsbereich von 6 bis 1 10mmVs bei 20°Cwird hergestellt, indem man das Gemisch „A" in einem Rührgefäß bei ca. 40°C aufschmilzt. Danach werden die übrigen Komponenten in beliebiger Reihenfolge zugegeben, wobei sich das Gemisch abkühlt. Nach kurzer Rührzeit wird ein blankes und nicht absetzendes Emulsol erhalten, das in Wasser leicht emulgiert werden kann.
Die unter Verwendung des so hergestellten Formtrennmittels hergestellten Betonelemente werden einer Plastbeschichtung gemäß DD 223043 unterzogen. Dabei wird eine Qualität der Haftung des Beschichtungssystems auf dem Beton erzielt, die bei Anwendung herkömmlicher Formtrennmittel nur erreicht wird, wenn dem Plastbeschichten vorgelagerte Verfahren, wie z. B. Sandstrahlen, Flammstrahlen oder naßchemische Oberflächenbehandlungsmethoden, angewendet werden.

Claims (1)

  1. Formtrennmittel für die Herstellung von Betonfertigteilen, die vorrangig einer Oberflächenveredelung durch Plastbeschichten, Streichen oder Tapezieren zugeführt und vor ihrer Veredelung nicht entfernt zu werden brauchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel aus
    80-90 Ma.-Teilen Mineralölfraktionen im Viskositätsbereich von 6 bis 110mm2/s bei 200C
    4-7 Ma.-Teilen ethoxyliertes Nonylphenol
    4-10Ma.-Teilen eines Gemisches aus 65-70% gesättigten und ungesättigten Wachsestern mit
    vorwiegend 32 bis 36 Kohlenstoffatomen, 25-30% gesättigten und ungesättigten Fettalkoholen mit vorwiegend 24 bis 32 Kohlenstoffatomen und 0-10% Kohlenwasserstoffen, das den technischen
    Kennzahlen
    Säurezahl: < 5 mg KOM/g Substanz
    Verseifungszahl: 50-70mg KOH/g Substanz
    Hydroxylzahl: 10-40mg KOH/g Substanz
DD33592389A 1989-12-20 1989-12-20 Formtrennmittel fuer die herstellung von betonfertigteilen DD290439A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4400272A1 (de) * 1994-01-10 1995-07-13 Henkel Kgaa Betontrennmittel
JP2022085901A (ja) * 2020-11-27 2022-06-08 竹本油脂株式会社 コンクリート剥離剤用助剤、コンクリート剥離剤及びコンクリートの製造方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4400272A1 (de) * 1994-01-10 1995-07-13 Henkel Kgaa Betontrennmittel
JP2022085901A (ja) * 2020-11-27 2022-06-08 竹本油脂株式会社 コンクリート剥離剤用助剤、コンクリート剥離剤及びコンクリートの製造方法

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