DD290923A5 - Transportzug fuer schuettgueter - Google Patents

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DD290923A5 DD33239189A DD33239189A DD290923A5 DD 290923 A5 DD290923 A5 DD 290923A5 DD 33239189 A DD33239189 A DD 33239189A DD 33239189 A DD33239189 A DD 33239189A DD 290923 A5 DD290923 A5 DD 290923A5
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DD
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DD33239189A
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Herbert Schmidt
Bernhard Labus
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Deutsche Reichsbahn Forschungs- Und Entwicklungswerk,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen gleisfahrbaren Transportzug fuer Schuettgueter, der insbesondere bei der Erneuerung der Schotterbettung von Gleisen zur Aufnahme von altem unbrauchbaren Schuettgut von einer massenverarbeitenden Gleisbaumaschine und zur Bereitstellung von neuen Schuettguetern fuer die massenverarbeitende Gleisbaumaschine genutzt wird. Gemaesz der Erfindung wird an der Zugspitze eines im wesentlichen aus einer Mehrzahl gleichartiger schienengebundener Transportwagen TW bestehenden und von der massenverarbeitenden Gleisbaumaschine geschobenen Transportzuges ein UEbergabewagen, mit mindestens zwei gegenlaeufig zueinander angeordneten Transporteinrichtungen, die mit den Transporteinrichtungen des nachgeordneten Transportwagens UEbergabestationen bilden, angeordnet. Ein Transportwagen ist als Leerwagen der Gleisbaumaschine vorgeordnet oder vor dem UEbergabewagen ist ein Pendelzug beziehungsweise ein Pendelwagen angeordnet. Weitere zusaetzliche Aufgabetrichter, die mit einer konkaven Prallwand oder konkaven Schurre ausgefuehrt sind, bilden UEbergabestationen zu den Transporteinrichtungen laengs der Behaelter. Fig. 1{Gleise; Schotterbettung; Transportzug; Schuettgut; Gleisbaumaschine; Transportwagen; UEbergabewagen; Leerwagen; Pendelzug; Transporteinrichtung; Aufgabetrichter; Prallwand; Schurre; UEbergabestation; Behaelter}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen gleisfahrbaren Transportzug für Schüttgüter, der insbesondere bei der Erneuerung der Schotterbettung von Gleisen zur Aufnahme von altem unbrauchbaren Schüttgut von einer massenverarbeitenden Gleisbaumaschine und zur Bereitstellung von neuen Schüttgütern für die massenverarbeitende Gleisbaumaschine genutzt wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Transporteinrichtungen, wie gleisfahrbare Förderanlagen für Schüttgüter, Transportzüge für Gleisbehandlungszwecke, Eisenbahnzüge zum Einbringen neuer Bettung oder Einrichtungen zum Abtransport von Abraum einer Eisenbahnanlage, mit denen das alte unbrauchbare oder das neue Schüttgut befördert wird, bekannt.
Über die Fördereinrichtungen der Transporteinrichtungen werden Schüttgüter verschiedener Art entweder zur massenverarbeitenden Gleisbaumaschine hin gefördert oder von der Gleisbaumaschine aufgenommen. Das Fördern der Schüttgüter erfolgt im wesentlichen kontinuierlich.
Nachteil dieser Transporteinrichtungen ist es, daß sie während der Arbeitsfahrt jeweils nur zur Aufnahme von altem unbrauchbaren Schüttgut von der Gleisbaumaschine oder nur zur Bereitstellung von neuem Schüttgut für die Erneuerung der Bettung von Gleisen genutzt werden können. Ein Zugverband aus einer massenverarbeitenden Gleisbaumaschine und jeweils einer schüttgutaufnehmenden und einer schüttgutbereitstellenden Transporteinrichtung benötigt daher eine sehr große Stellfläche vor einer Arbeitsfahrt. Weiterhin blockieren die der Gleisbaumaschine folgenden Transporteinrichtungen die Gleise für Gleisarbeiten, wie Stopfen und Richten. Da diese Transporteinrichtungen im ungestopften Gleis fahren, erhöht sich die Entgleisungsgefahr.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, neues Schüttgut von den der Gleisbaumaschine vorgeordneten Transporteinrichtungen zuzuführen und das alte unbrauchbare Schüttgut über Fördereinrichtungen der Gleisbaumaschine auf dem Randweg oder im Bahngraben zwischenzulagem. Nachteil dieser Transporteinrichtungen ist es, daß das unbrauchbare Schüttgut mit Hilfe von zusätzlichen Maschinenanordnungen, wie Flankenreinigern, aufgenommen und verladen werden muß.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Effektivität des Einsatzes massenverarbeitender Gleisbaumaschinen zu verbessern und die Verfügbarkeit der Gleisanlagen zu erhöhen. Körperlich schwere Arbeit ist auf ein Minimum zu reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Transportzug für Schüttgüter zu schaffen, der gleichzeitig Kiessand in beliebiger Menge entlädt, die anfallenden Bettungsrückstände einer Schotterbettreinigungsmaschine aufnimmt und Schüttgut, welches wegen fehlendem leeren Laderaumes nicht verladen werden kann, bis zur Zugspitze fördert und dort an einen anderen Wagenzug abgibt.
Erfindungsgemäß wird das erreicht, indem an der Zugspitze ein Übergabewagen mit Transporteinrichtungen, die mit den Transporteinrichtungen des nachgeordneten Transportwagens Übergabestationen bilden, angeordnet ist. Als Transporteinrichtungen werden vorzugsweise zwei gegenläufig angeordnete Transportbänder genutzt, wobei ein Transportband in Arbeitsstellung und Förderrichtung über die Zugspitze hinauskragt und dessen anderes Ende mit einer Transporteinrichtung des nachfolgenden Transportwagens eine Übergabestation bildet. Das zweite, gegenläufig angeordnete, Transportband des Übergabewagens bildet einen Adapter zwischen zwei gegenläufigen Transporteinrichtungen des dem Übergabewagen folgenden Transportwagens.
Ein Transportwagen wird der Gleisbaumaschine als Leerwagen im Zugverband vorgeordnet oder vor dem Übergabewagen ist ein Pendelzug oder Pendelwagen angeordnet. Über den Transporteinrichtungen längs des Behälters des Transportwagens ist jeweils ein Aufgabetrichter, der im Arbeitsbereich der schwenkbaren Transporteinrichtung des folgenden Transportwagens liegt, angeordnet. Der Aufgabetrichter ist vorzugsweise mit einer konkaven Prallwand oder einer konkaven Schurre ausgeführt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles beschrieben
Es zeigen
Fig. 1: eine Aufsicht auf einen Transportzug für Schüttgüter,
Fig. 2: eine Aufsicht auf einen Transportzug für Schüttgüter mit vorgeordnetem Pendelzug,
Fig.3: eine Ansicht eines Transportwagens,
Fig.4: eine Aufsicht auf einen Transportwagen für einen Transportzug für Schüttgüter,
Fig. 5: eine Ansicht eines Übergabewagens für einen Transportzug für Schüttgüter,
Fig. 6: eine Aufsicht auf einen Übergabewagen für einen Transportzug für Schüttgüter.
In Figur 1 ist ein Transportzug für Schüttgüter, der von einer massenverarbeitenden Gleisbaumaschine 1 in Arbeitsrichtung 2 geschoben wird, dargestellt. Er besteht aus einer Mehrzahl gleichartiger Transportwagen TW 1,TW 2, TW, TWn und einem ander Zugspitze angeordneten Übergabewagen 3. Der dem Übergabewagen 3 folgende Transportwagen TW1 ist mit verschiedenen Transporteinrichtungen, wie der Kratzerkette 8 nach Figur 4 im Behälter BH, dem Transportband TB1 beziehungsweise dem Transportband TB 2 außerhalb und längs des Behälters BH und dem schwenkbaren Transportband TB 3 im Abwurf bereich der Kratzerkette 8 nach Figur 4, ausgeführt. Die nachfolgenden Transportwagen TW2, TW, TWn sind analog ausgeführt.
Der Übergabewagen 3 ist mit zwei gegenläufig angeordneten Transporteinrichtungen, vorzugsweise Transportbändern 4, 5 ausgeführt, wobei ein Transportband 4 in Arbeitsstellung und Förderrichtung über die Zugspitze hinauskragt und dessen anderes Ende mit dem Transportband TB1 des folgenden Transportwagens TW1 eine Übergabestation bildet. Das zweite Transportband 5 des Übergabewagens 3 bildet einen Adapter zwischen dem schwenkbaren Transportband TB3 und dem Transportband TB2 des Transportwagens TW1 zur Umkehrung der Förderrichtung.
Der der Gleisbaumaschine 1 vorgeordnete Transportwagen TWn ist ein Leerwagen zur Aufnahme von altem unbrauchbaren Schüttgut.
Die an das Transportband TB1 beziehungsweise Transportband TB 2 anschließenden Transporteinrichtungen der Transportwagen TW2 bis zum der Gleisbaumaschine 1 vorgeordneten TWn und die Transporteinrichtungen der Gleisbaumaschine 1 selbst bilden durchgängige Förderstraßen für die Schüttgüter von der Gleisbaumaschine 1 weg beziehungsweise zur Gleisbaumaschine 1 hin. Die schwenkbaren Transporteinrichtungen ermöglichen die wahlweise Beschickung der Gleisbaumaschine 1 mit Schüttgütern verschiedener Art. Die Transportbänder TB3, 5, TB 2, die Transporteinrichtungen der Transportwagen TB 2, TW, TWn mit Förderrichtung zur Gleisbaumaschine 1 und die Transporteinrichtungen der Gleisbaumaschine 1 sind im Betriebszustand dargestellt. Alle weiteren Transporteinrichtungen sind „außer Betrieb" dargestellt.
Die Transportwagen TW1, TW 2, TW sind bis auf den der Gleisbaumaschine 1 vorgeordneten Transportwagen TWn als mit neuen Schüttgütern verschiedener Art gefüllt dargestellt.
Eine Anordnung der zusätzlichen Aufgabetrichter 6, 7 über den Fördereinrichtungen ist in Figur 3 und Figur 4 ersichtlich.
In Figur 2 fährt vor dem Transportzug für Schüttgüter nach Figur 1 ein Pendelzug P zur Aufnahme von altem unbrauchbaren Schüttgut.
Der der Gleisbaumaschine 1 vorgeordnete Transportwagen TWn ist ebenfalls mit neuem Schüttgut gefüllt. Die den Transportbändern 4, TB1 nachfolgenden Transporteinrichtungen der Transportwagen TW, TWn, die schwenkbare Transporteinrichtung der Gleisbaumaschine 1 sowie die schwenkbare Transporteinrichtung des Transportwagens TWn und die anschließenden Transporteinrichtungen in Richtung der Gleisbaumaschine 1 sind im Betriebszustand dargestellt.
Auf den den Transportbändern 4, TB1 nachfolgenden Transporteinrichtungen wird das alte unbrauchbare Schüttgut von der Gleisbaumaschine 1 zum Pendelzug P gefördert. Alle weiteren Transporteinrichtungen dienen der Beschickung der Gleisbaumaschine mit neuem Schüttgut.
In Figur 3 ist eine Ansicht eines modifizierten Transportwagens TW für einen Transportzug für Schüttgüter dargestellt.
Die überstehenden Transportbänder TB 1,TB 2 ermöglichen die Bildung von Übergabestationen bei Ankopplung weiterer Transportwagen TW, TWn nach Figur 1. Im Schwenkbereich des Transportbandes TB3 liegen der Behälter BH, die Transporteinrichtungen längs des Behälters BH eines nachfolgenden Transportwagens TW oder die Randwege eines Gleises.
Über dem Transportband TB 2 ist ein zusätzlicher Aufgabetrichter mit konkaver Prallwand zum Umlenken der Transporteinrichtungen angeordnet.
In Figur 4 ist eine Anordnung eines zusätzlichen Aufgabetrichters 7 mit einer Schurre über dem Transportband TB1 dargestellt.
Des weiteren ist die im Behälter BH angeordnete Kratzerkette 8 mit Übergabestation zum schwenkbaren Transportband TB3 aufgezeigt.
Figur 5 zeigt eine Ansicht eines Übergabewagens 3 mit den Transportbändern 4, 5. Der in Arbeitsstellung über die Pufferbohle hinauskragende Abschnitt des Transportbandes 4 ist in abgeklappter Stellung dargestellt, die bei Überführungen oder ähnlichem erforderlich ist.
In Figur 6 ist eine Aufsicht auf den Übergabewagen 3 mit dem in Arbeitsstellung befindlichen Transportband 4 dargestellt. Die Förderrichtung des Transportbandes 4 verläuft in Richtung des über die Puffersohle kragenden Abschnittes.
Die Förderrichtung des Transportbandes 5 ist entgegengesetzt.

Claims (2)

  1. Transportzug für Schüttgüter, der von einer massenverarbeitenden Gleisbaumaschine geschoben wird und im wesentlichen aus einer Mehrzahl gleichartiger schienengebundener Transportwagen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zugspitze ein Übergabewagen (3) mit mindestens zwei gegenläufig zueinander angeordneten Transporteinrichtungen, die mit den Transporteinrichtungen des nachgeordneten Transportwagens Übergabestationen bilden, angeordnet ist, wobei eine der Transporteinrichtungen in Arbeitsstellung und Förderrichtung über die Zugspitze hinauskragt, ein Transportwagen (TWh) als Leerwagen der Gleisbaumaschine (1) vorgeordnet oder vor dem Übergabewagen (3) ein Pendelzug (P) beziehungsweise ein Pendelwagen angeordnet ist und die schwenkbaren Transporteinrichtungen der Transportwagen mit weiteren Aufgabetrichtern (6,7) Übergabestationen zu den Transporteinrichtungen längs der Behälter (BH) bilden, wobei die Aufgabetrichter (6,7) mit einer konkaven Prallwand oder einer konkaven Schurre ausgeführt sind.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
DD33239189A 1989-09-06 1989-09-06 Transportzug fuer schuettgueter DD290923A5 (de)

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