DD291102A5 - Verfahren und vorrichtung zur befestigung von maschinen, geruesten und anderen konstruktionen - Google Patents
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Abstract
Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung von Maschinen, Geruesten und anderen Konstruktionen an Plattenfundamenten, wobei beim Herstellen der Plattenfundamente ein zerlegbarer Ankerkasten als hohler Pyramidenstumpf mit einbetoniert wird, durch den in dafuer vorgesehene Schlitze vorher ein Ankerstab so gefuehrt wurde, dasz er unterhalb der Feldbewehrung zu liegen kommt. Nach Erhaerten des Betons wird der Ankerkasten entfernt und ein den Ankerstab umfassender Arretierungsstab eingefuehrt und justiert. Danach wird der pyramidenstumpffoermige Hohlraum ausbetoniert und nach Erhaerten des Betons die vorgesehene Vorrichtung befestigt. Die Vorrichtung besteht aus einem aus Hartpappe, Kunststoff o. ae. gebildeten zerlegbaren Ankerkasten, der an 2 gegenueberliegenden Waenden Schlitze zur Aufnahme eines Ankerstabes hat, der mit seinen beiden Enden in den den Ankerkasten umgebenden Beton des Plattenfundamentes reicht. Ein mit seinem hakenfoermigen Ende den Ankerstab umgreifender Arretierungsstab dient mit seinem geraden, mit Mutter versehenem Ende zur Befestigung der vorgesehenen Vorrichtung. Fig. 1{Verfahren; Vorrichtung; Maschine; Plattenfundament, duenn; Ankerkasten, zerlegbar; Ankerstab, durchstecken; Feldbewehrung, betonieren}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Das Verfahren und die Vorrichtung zur Befestigung von Maschinen, Gerüsten und anderen Konstruktionen an Plattenfundamenten kann im gesamten Bauwesen angewandt werden.
an Plattenfundamenten, bei denen Stahlprofile in die Plattenfundamente einbetoniert werden und die durch Haftung zwischen
einzubetonierende Teil ist ein pyramidenstumpfförmiger Ankerschutz aus Stahlblech mit umlaufenden Versteifungsrippen, dersich zur Oberfläche des Ankergrundes hin verengt. Im Ankerschuh ist parallel zur Oberfläche des Ankergrundes einlängenverstellbarer stabförmtger Ankerfuß herausnehmbar angeordnet, an dessen Stirnenden sich zur Achse des Ankerfußesschräg stehende Abstützplatten, die sich innen jegen den Ankerschuh legen, befinden. Der Ankerfuß nimmt das
sowie einen hohen manuellen Aufwand für die Montage bedingt, indem für das Einlegen von Distanzschrauben und das
zum Tragen.
Ziel der Erfindung Ist es, Material - Beton und Stahl - und Arbeitszeit bei der Herstellung der Vorrichtung und der Plattenfundamente einzusparen und den Toleranzbereich für das Aufstellen der Maschinen, Gerüste und anderer Konstruktionen sowie die Tragfähigkeit wesentlich zu erhöhen.
schaffen, mittels derer große Verankerungskräfte zuverlässig in einer relativ dünnen Fundamentplatte aufgenommen werdenkönnen.
zerlegbaren Ankerkasten, der unmittelbar auf einer Sauberkeitsschicht steht, gesteckt wird, wobei der Ankerstab unmittelbarunterhalb der Feldbewehrung des Plattenfundamentes zu liegen kommt. Nach Erhärten des Betons wird der Ankerkastenentfernt und ein den Ankerstab umfassender Arretierungsstab mit großem Toleranzbereich eingeführt und justiert. Dann wirdder durch den Ankerkasten gebildete Hohlraum ausbetoniert sowie nach Erhärten des Betons die Verankerung der Maschinevollzogen.
an 2 gegenüberliegenden Wänden Schlitze zur Aufnahme eines durchzusteckenden Ankerstabes aufweist, der mit seinen beiden
erforderlichen Betondeckung angeordnet.
über den Ankerstab und den pyramidenstumpfförmigen Verguß des Ankerkastenhohlraumes in das Plattenfundamentübertragen werden. Dabei erfolgt über die Feldbewehrung eine zusätzliche Lastverteilung, so daß das Plattenfundament relativdünn ausgeführt werden kann. Die Haftung des Arretierungsstabes spielt dabei eine untergeordnete Rolle.
Fig. 1: einen Schnitt durch die eingebaute Befestigungsvorrichtung Fig. 2: eine isometrische Darstellung des Ankerkastens.
In Fig. 1 ist der Endzustand der eingebauten Befestigung als Ergebnis des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Die Vorrichtung Ist als Isometrie in Fig. 2 gezeigt.
Zur Erstellung z.B. eines Plattenfundamentes (1) für eine aufzustellende und zu verankernde Maschine wird folgendermaßen verfahren: Zunächst wird eine Sauberkeitsschicht (2) geschaffen, auf die der aus Hartpappe, Kunststoff o.a. bestehende zerlegbare pyramidenstumpfförmige Ankerkasten (4) gestellt wird. Der Ankerkasten (4) weist zudem an zwei gegenüberliegenden Wänden Schlitze auf, in die ein längerer Ankerstab (3) aus geripptem Bewehrungsstahl so eingeführt wird, daß seine beiden Enden in den zu betonierenden Bereich des Plattenfundamentes (1) reichen und dabei unterhalb der Feldbewehrung (7) zu liegen kommen. Hierbei wird der Abstand des Ankerstahls (3) von der Sauberkeitsschicht (2) durch die erforderliche Betondeckung (5) bestimmt. Danach wird das Plattenfundament (1) betoniert. Nach Erhärten des Betons wird der zerlegbare und damit wiederverwendbare Ankerkasten (4) entfernt und um den Ankerstab (3) wird das hakenförmige Ende eines Arretierungsstabes (6) gelegt. Dieser Arretierungsstab (6) weist einen großen Toleranzbereich auf und wird nun entsprechend der zu verankernden Maschine einjustiert. Ist dies erfolgt, wird der durch den Ankerkasten (4) gebildete pyramidenstumpfförmige Hohlraum ausbetoniert. Nach Aushärtung des Betons wird die Maschino so aufgesetzt, daß sie mit der entsprechenden Bohrung das gerade Ende des Arretierungsstabes (6) aufnimmt und mittels Mutter o. ä. am Plattenfundament (1) verankert wird.
Claims (3)
1. Verfahren zur Befestigung von Maschinen, Gerüsten und anderen Konstruktionen an Plattenfundamenten, wonach beim Herstellen des Fundamentbetons ein Ankerkasten als hohler Pyramidenstumpf mit einbetoniert wird, und daß nach dem Aufstellen z. B. einer Maschine der Ankerkasten mit eingefügter Arretierung ausbetoniert und die Mutter am geraden Ende der Arretierung nach Erhärten des Betons angezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Betonieren des Plattenfundamentes (1) ein Ankerstab (3) durch den zerlegbaren Ankerkasten (4), derunmittelbar auf einer Sauberkeitsschicht (2) steht, so gesteckt wird, daß er unterhalb der Feldbewehrung (7) des Plattenfundamentes (1) zu liegen kommt, daß nach Erhärten des Betons der Ankerkasten (4) entfernt und an den Ankerstab (3) ein hakenförmiger Arretierungsstab (6) mit sehr großem Toleranzbereich angebracht und feinjustiert wird, dann der durch den Ankerkasten (4) gebildete Hohlraum ausbetoniert sowie nach Erhärten des Betons die Verankerung der Maschine vollzogen wird.
2. Vorrichtung zur Befestigung von Maschinen, Gerüsten und anderen Konstruktionen an Plattenfundamenten, bestehend aus einem als hohler Pyramidenstumpf ausgebildeten Ankerkasten, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Hartpappe, Kunststoff o. ä. bestehende zerlegbare Ankerkasten (4) an 2 gegenüberliegenden Wänden Schlitze zur Aufnahme eines durchzusteckenden Ankerstabes (3) aufweist, der mit seinen beiden Enden in den den Ankerkasten (4) umgebenden Beton des Plattenfundamentes (1) reicht und ein Arretierungsstab (6) mit seinem hakenförmigen Ende den Ankerstab (3) umgreift und mit seinem geraden Ende durch die entsprechende Bohrung der Maschine, des Gerüstes oder einer anderen Konstruktion geführt ist und daselbst eine Mutter zur Befestigung aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerstab (3) von der Sauberkeitsschicht (2) nur den Abstand der vorgeschriebenen Betondeckung (5) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33662189A DD291102A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Verfahren und vorrichtung zur befestigung von maschinen, geruesten und anderen konstruktionen |
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| DD33662189A DD291102A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Verfahren und vorrichtung zur befestigung von maschinen, geruesten und anderen konstruktionen |
Publications (1)
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| DD291102A5 true DD291102A5 (de) | 1991-06-20 |
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ID=5615545
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD33662189A DD291102A5 (de) | 1989-12-28 | 1989-12-28 | Verfahren und vorrichtung zur befestigung von maschinen, geruesten und anderen konstruktionen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD291102A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10031683A1 (de) * | 2000-06-29 | 2002-01-24 | Aloys Wobben | Spannbetonturm für eine Windenergieanlage sowie Windenergieanlage |
-
1989
- 1989-12-28 DD DD33662189A patent/DD291102A5/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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