DD291241A5 - Kuehlkanal fuer suess- und dauerbackwaren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Kuehlkanal fuer Suesz- und Dauerbackwaren und wird insbesondere zur Kuehlung von Artikeln angewendet, die mit Schokolade oder aehnlichen Massen ueberzogen sind. Der Erfindung liegt der Aufgabe zugrunde, die Temperatur des Foerderbandes an der UEbergabestelle zwischen UEberziehmaschine bzw. Bodenueberziehmaschine und den nachfolgenden Kuehlkanaelen auf einem wesentlich niedrigeren Wert zu halten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz das Leertrum des Transportbandes innerhalb der Kuehlkanalsektion und im Kuehlluftstrom zurueckgefuehrt wird. Fig. 1{Kuehlkanal; Kuehlsektionen; Transportband; Bodenblech; Ventilator; Kuehlluftleiteinrichtungen; Kuehlluftstrom; Kuehlluftleiteinrichtungen; Leertrum; Bodenkuehlkanal}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet zur Kühlung von Süß- und Dauerbackwaren, insbesondere mit Schokolade oder ähnlichen Massen überzogenen Artikeln, und betrifft einen Kühlkanal, der in mehrere Kühlsektionen gegliedert ist, die aus einem wärmeisolierend verkleideten Maschinengestell, Kühlaggregaten, Einrichtungen zum Erzeugen eines Kühlluftstromes und Kühlluttleiteinrichtungen bestehen, wobei ein Transportband durch diese Kühlsektionen geführt wird und auf einem gekühlten Bodenblech gleitet.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der DE-PS 438997 wird eine geschlossene Kühlsektion beschrieben, in deren Inneren ein Kühlaggregat und ein Ventilator zum Umwälzen der Kühlluft angeordnet sind. Die Kühlluft umstreicht ein Förderband, das innerhalb der Sektion über mehrere übereinanderliegende Ebenen geführt wird. Das Förderband ist mit einzelnen Blechen versehen, die das zu kühlende Gut tragen.
Für die Beschickung und Entnahme des Gutes existiert nur eine Öffnung.
Die Kühlung erfolgt allseitig und relativ gleichmäßig innerhalb der gesamten Kühistrecke. Der Energiebedarf der Anlage ist gering, d. h., die Anlage arbeitet sehr ökonomisch.
Nachteilig ist jedoch, daß nicht auf die differenzierten Erfordernisse bei der Kühlung spezieller Erzeugnisse, wie z. B. bei der Kühlung von Schokoladenartikeln oder mit Schokolade überzogener Artikel u.a. reagiert werden kann. Dadurch kommt es zu Veränderungen von Struktur und Aussehen der Produkte und damit zu nicht akzeptierbaren Qualitätsminderungen.
In moderneren Kühlkanälen wird das berücksichtigt. Als Beispiel soll die in der in der DE-AS 2322918 beschriebenen Lösung aufgeführt werden. Bei dieser wird das Förderband über ein Bodenblech geführt, das dan Kühlluftraum in eine obere und eine unterer Zone unterteilt. Der Kühlluftstrom kann nun so gesteuert werden, daß die untere Zone, d. h. der Raum unterhalb des Bodenblechs, stärker beaufschlagt und damit intensiver gekühlt wird. Auf die entstehenden Effekte soll hier nicht näher eingegangen werden.
Aus der DE-OS 33 25007 ist eine ähnliche Lösung bekannt. Durch Einbau eines weiteren, in Saug- und Druckraum geteilten Luftkanales und anderer Luftleitelemente wird der Kühlluftstrom so geführt, daß Artikeloberseite und Artikeiooden innerhalb einer Kühlkanalsektion gleichsinnig gekühlt werden, entweder energieeffektiv oder schonend.
Der Nachteil der beiden letztgenannten Lösungen besteht darin, daß sich das Leertrum des Transportbandes bei seinem Rücklauf in der Raumluft erwärmt und sowohl die erhöhte Temperatur als auch die geringe Wärmeleitfähigkeit des Transportbandes den Kühlbeginn des Bodenüberzuges verzögert.
Außerdem lösen sich evtl. am Transportband verbliebene Reste des Bodenüberzuges infolge der Erwärmung des rücklaufenden Transportbandes von diesem nur vollständig und können es bis zur Unbrauchbarkeit verschmutzen.
Der Grund dafür ist, daß das Förderband eine zu ho^- "c.mperatur aufweist, was die Bodenkühlung der Produkte verringert und das Anhaften bedingt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Kühlzeit für den Artikelboden zu senken und den Reinigungsaufwand für das Transportband zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Dar Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Temperatur des Förderbandes an der Übergabestelle zwischen Überziehmaschine bzw. Bodenüberziehmaschine und den nachfolgenden Kühlkanälen auf einem wesentlich niedrigeren Wert zu halten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Leertrum des Transportbandes innerhalb der Kühlkanalsektion und im Kühlluftstrom zurückgeführt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung hat den Vorteil, daß für den Bodenüberzug eine Verkürzung der Kühlzeit und eine Energieeinsparung erzielt wird.
Außerdem entsteht ein Selbstreinigungseffekt für die Transportbänder, weil evtl. an diesen verbliebene Reste des Bodenüberzuges (beispielsweise infolge von Bedienungsfehlern) während des Bandrücklaufas weit unter die Erstarrungstemperatur gekühlt werden und an den Bandumlenkungen vor dem erneuten Belegen mit überzogenen Artikeln abbröckeln.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nun an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen haben folgende Bedeutung
Fig. 1: Kühlkanal, bestehend aus zwei Sektionen, im Längsschnitt
Fig. 2: Kühlkanal im Querschnitt.
Ein Kühlkanal für Kontakt-Konvektionskühlung besteht in der Regel aus mehreren Sektionen, was aus der oben angeführten Figur 1 erkennbar ist.
Wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, besteht jeweils eine Kühlkanalsektion aus einem Konvektionskühlkanal 1, der von der Abdeckhaube 2 und dem Bodenblech 3 begrenzt wird. Unterhalb des Bodenbleches 3 ist ein Bodenkühlkanal 4 angeordnet, der mit Bandauflagen 5 versehen ist und durch ein Trennblech 6 nach unten abgeschlossen wird. Auf den Bandauflagen 5 des Bodenkühlkanals 4 gleitet das Leertrum 7 des Transportbandes, auf dem Bodenblech 3 des Konvektionskühlkanales 1 das Arbeitstrum 8 des Transportbandes. Unterhalb des Trennbleches 6 befindet sich der Rückluftkanal 9 mit einem Luftkühler 10 und einem Ventilator 11.
Wie die Figur 2 zeigt, haben das Trennblech 6 und das Bodenblech 3 beiderseits des Transportbandes jeweils an beiden Sektionsenden angeordnete Lufteintrittsöffnungen 12 bzw. Luftaustrittsöffnungen 13, durch die die Kühlluft einströmt bzw. leicht erwärmt ausströmt. Luftleitbleche 14 verteilen die Luftströme gleichmäßig über die Transportbandbreite. An den beiden Stirnseiten 15 des Kühlkanales ist je eine Arbeitstrum-Öffnung 16 und je eine Leertrum-Öffnung 17 des Transportbandes vorhanden.
Durch Einbau des Strahlungsbleches 18 entsteht aus der Kühlkanalsektion für Kontakt-Konvektionskühlung eine solche für Kontakt-Strahlungskühlung, d. h., es entsteht ein Strahlungskühlkanal 1'. Unverändert bleiben dabei die Bandaufiagen S und der Rücklauf des Leertrum 7 im Bodenkühlkanal 4. Unterhalb der Bandauflagen 5 sind Krümelkästen 20 angeordnet. Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Kühlkanal arbeitet wie folgt:
Der Ventilator 11 saugt die leicht erwärmte Luft durch den Luftkühler 10 und drückt die gekühlte Luft durch die Lufteintrittsöffnungen 12 in den Konvaktionskühlkanal 1 bzw, in den Strahlungskühlkanal 1' und den Bodonkühlkana! 4. Im Bodenkühlkanal 4 kühit der Luftstrom das rücklaufende Leertrum 7 des Transportbandes und gleichzeitig durch das Bodenblech 3 und das Arbeitstrum 8 des Transportbandes hindurch den Bodenüberzug, während die Artikeloberfläche im Konvektionskühikanal 1 bzw. bei der Verwendung eines Strahlungsbleches 18 im Strahlungskühlkanal 1 'gekühlt wird. Das kalte Leertrum 7 des Transportbandes verläßt den Kühlkanal durch die Leertrum-Öffnung 17 und wird nach kurzer Laufzeit bzw. Laufstrecke, noch bevor es sich meßbar erwärmt, an einer Übergabestelle 19 erneut mit überzogenen Artikeln belegt. Hier beginnt sofort die Kühlung des Bodenüberzuges mit einem großen Temperaturgradienten, wie er für CBS-Massen bei Kühfbeginn erforderlich ist.
Nach erfolgter Kühlung werden die Artikel an der Abgabestelle 21 an den nachfolgenden Verarbeitungsabschnitt übergeben. Die Anordnung gleichartiger Kanalsektionen in 2 Gruppen mit gegenläufigen druckausgleichenden Luftströmungen verhindert den energetisch ungünstigen Luftaustausch zwischen Innenraum des Kühlkanals und Umgebung durch die Arbeitstrum-Öffnung 16 und die Leertrum-Öffnung 17 hindurch.
Claims (2)
1. Kühlkanal für Süß- und Dauerbackwaren, der in mehrere Kühlsektionen gegliedert ist, die aus
- einem wärmeisolierend verkleideten Maschinengestell,
- Kühlaggregate,
- Einrichtung zum Erzeugen eines Kühlluftstromes und
- Kühlluftleiteinrichtungen bestehen,
- wobei ein Transportband
• durch diese Kühlsektionen geführt wird und
• auf einem gekühlten Bodenblech gleitet,
dadurch gekennzeichnet, daß
dadurch gekennzeichnet, daß
- das Leertrum (7) des Transportbandes
• innerhalb der Kühlkanalsektion
• und im Kühlluftstrom zurückgeführt wird.
2. Kühlkanal für Süß-, und Dauerbackwaren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leertrum (7) unterhalb des Bodenbleches (3) zurückgeführt wird. *
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DD291241A5 true DD291241A5 (de) | 1991-06-27 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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