DD291288A5 - Mittel zur herstellung aktiver, konturbildender werkzeugbauteile - Google Patents

Mittel zur herstellung aktiver, konturbildender werkzeugbauteile Download PDF

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DD291288A5
DD291288A5 DD33673289A DD33673289A DD291288A5 DD 291288 A5 DD291288 A5 DD 291288A5 DD 33673289 A DD33673289 A DD 33673289A DD 33673289 A DD33673289 A DD 33673289A DD 291288 A5 DD291288 A5 DD 291288A5
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DD33673289A
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Reiner Mitschke
Gerhard Lorenz
Werner Barthel
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Veb Ingenieurbuero Elektrogeraete,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugbauteile fuer Formen bzw. Werkzeugbauteilen, das eine Herstellung von Hinterschneidungen, scharfen Kanten und Rippen von Versuchwerkzeugen mit geringem Aufwand gestattet. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz das Mittel zur Herstellung dieser Formen ein Einlegeteil ist, welches so in die Formhaelften einzuarbeiten ist, dasz eine Aufnahme in die Formhaelften erfolgen kann. Figur{Musterbau; Einfachwerkzeug; Hilfswerkzeug; Plastteile; Metallspritzen}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugbauteile für Formen bzw. Werkzeuge zum Gießen, Schäumen, Blasformen, Spritzpressen oder Spritzgießen von Harzen oder Plastwerkstoffen mittels Metallspritzen, Flammspritzen, MCP-Verfahren, insbesondere unter Verwendung von Einlegeteilen zur Realisierung von Hinterschetdungen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Herstellung von Plasteteilen für den Musterbau im Rahmen der Erzeugnisentwicklung werden Hilfswerkzeuge/ Einfachwerkzeuge benötigt. Die Anfertigung dieser Werkzeuge erfolgt mittels Metallspritzen mit Zink. Dazu ist allgemein bekannt, ein Modell des Plasteteiles mit vollständiger Außen- und Innenkontur aus solchem Werkstoff herzustellen, welcher der thermischen Belastung des Metallspritzens von Zink ohne Verformung widersteht. Beider Anfertigung derartiger Hilfswerkzeug/Einfachwerkzeuge ist folgender Arbeitsaufwand erforderlich:
1. Befestigen des Modells auf eine Platte. Aufbringen von Trennmittel.
2. Metallspritzen mit einer Schichtdicke von 3 bis 5 mm.
3. Auflegen eines Rahmens, Ausgießen mit Epoxidharz.
4. Wenden derWerkzeughälfte. Entfernen der Platte. Einbringen von Zentrierkegeln. Aufbringen von Trennmittel. Metallspritzen mit einer Schichtdicke von 3 bis 5 mm.
5. Auflegen eines Rahmens. Ausgießen mit Epoxidharz.
6. Trennen derWerkzeughälfte. Bearbeiten zum Hilfswerkzeug (Düse, evtl. Auswerfer, planparallele Fläche, Führungen, Zentrierungen).
Diese Lösung setzt ein maßgerechtes Modell mit Außen- und Innenkonturen voraus, die insbesondere dort schwierig zu fertigen sind. Scharfe Kanten und Rippen werden schiecht und weniger stabil der Spritzbelastung widerstehen. Hinterschneidungen sind nicht zu realisieren.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in einer wesentlichen Verringerung des fertigungstechnischen Aufwandes bei der Herstellung von Hilfswerkzeugen/Einfachwerkzeugen für den Musterbau.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugteile für Formen bzw. Werkzeugbauteile zu schaffen, das eine Herstellung von Hinterschneidungen, scharfen Kanten und Rippen mit geringem !
Aufwand möglich wird. |
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Mittel zur Herstellung von Hinterschneidungen, scharfen Kanten | und Rippen ein Einlegeteil ist.
Nach dem weiteren Mittel/Merkmal der Erfindung ist das Einlegeteil so in die Formhälften einzuarbeiten, daß eine Aufnahme in , die Formhälften erfolgt
Die Einlegeteile können auch aus Einzelteilen zusammengesetzt sein.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt die Figur eine perspektivische Darstellung beider Formhälften. Die durch Metallspritzen und Hintergießen mit einem Hintergußwerkstoff 1 herzustellenden konturbildenden Formhälften 2,3 eines Platspritzwerkzeuges beinhalten zur Realisierung von Hinterschneidungen Einlegeteile 4 und 5.
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Die Einlegeteile 4 und 5 sind vor dem Spritzvorgang bei auseinandergefahrenem Werkzeug in die entsprechenden Aufnahmen
einer oder beider Formhälften 2 oder 3 einzulegen und bei Bedarf auch von außen durch geeignete Elemente (z.B. Schrauben,
Stifte) zusätzlich zu sichern. Vorteilhaft ist das Einlegen der Einlegeteile 4,5 in die angußseitige Förmhälfte 2, da durch den Anguß das gespritzte Plastteit 6
mit den Einlegeteilen 4 und 5 beim Entfernen in dieser Formhälfte 2 gut geharten werden.
Beim Entformen des Plastteiles 6 aus dem Werkzeug ist dieses mit den Einlegeteilen 4 und 5 dem Werkzeug zu entnehmen. Plastteil 6 und Einlegeteile4 und 5 sind außerhalb des Spritzwerkzeuges zu trennen und die Einlegeteile 4 und 5 für den nächsten Spritzvorgang wieder in die entsprechenden Formhälften 1 und 2 einzusetzen. Die Einlegeteile 4 und 5 können auch aus Einzelteilen zusammengesetzt und miteinander verschraubt (verstiftet) sein. Mit 7 ist
die metallgespritzte Schicht bezeichnet Die Angußausführung und -anordnung ist analog konventioneller
Spritzgießwerkzeuge.

Claims (3)

1. Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugbauteile für Formen bzw. Werkzeugbauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Herstellung von Hinterscheidungen, scharfen Kanten und Rippen ein Einlegeteil (4,5) ist
2. Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugbauteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlegeteil (4,5) so in die Formhälften einzuarbeiten ist, daß eine Aufnahme der Einlegeteile (4,5) in die Formhälften (2,3) erfolgt.
3. Mittel zur Herstellung aktiver, konturbildender Werkzeugbauteile nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegeteile (4,5) aus Einzelteilen zusammengesetzt sind.
DD33673289A 1989-12-29 1989-12-29 Mittel zur herstellung aktiver, konturbildender werkzeugbauteile DD291288A5 (de)

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