DD291529A5 - Vorrichtung zum auflegen und wechseln von foerderseil - Google Patents

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DD291529A5
DD291529A5 DD33708390A DD33708390A DD291529A5 DD 291529 A5 DD291529 A5 DD 291529A5 DD 33708390 A DD33708390 A DD 33708390A DD 33708390 A DD33708390 A DD 33708390A DD 291529 A5 DD291529 A5 DD 291529A5
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DD
German Democratic Republic
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roller chain
struts
roller
rollers
tangential
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Application number
DD33708390A
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English (en)
Inventor
Gerald Neubert
Robby Wichmann
Gerd Kuhnert
Original Assignee
Sdag Wismut,De
Sdag Wismut,Jugenbergbaubetrieb "Ernst Thaelmann",De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auflegen von Foerderseilen. Dabei ist die Spanneinrichtung getrennt von der Rollenkette angeordnet. Somit ist die Mon- und Demontagezeit verringert und Arbeitsschwere gemindert. Die Bauelemente gestatten einen universellen Einsatz insbesondere bei Mehrseilschachtfoerderanlagen.{Vorrichtung; Foerderseil; Auflegen; Wechsel; Mehrseilschachtfoerderanlage; Rollenkette; Spanneinrichtung; Montage und Demontage}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere zum Auflegen und Wechseln von Förderseilen an Mehrseilenschachtförderanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Für das Auflegen und Wechseln von Förderseilen oder für Arbeiten am freien Seil ist eine Vorrichtung bekannt, mit der über Rollenketten und Förderseile umspannt und auf das Treibscheibenfutter aufgepreßt werden. Im einzelnen ist die Vorrichtung und das Wirkprinzip durch das WP 261347 näher erläutert.
Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Umfangskraft zur Erlangung des notwendigen Anpreßdruckes durch die Rollenkette aufgenommen werden muß. Bedingt durch diese relativ hohe Zugkraft, die tangential verläuft, sind die Kettenglieder der Rollenkette und die Rollenbolzen sehr kompakt ausgebildet. Dadurch ist die gesamte Vorrichtung äußerst materialaufwendig. Diese hohe Gesamtmasse führt bei der Montage und Demontage der Rollenkette über den Umfang der Treibscheibe zu hoher physischer Belastung und wirkt sich auf zeitintensive Vorbereitungs- und Nebenarbeiten aus, die besonders bei Störungsfällen an der Anlage zu weiteren Komplikationen führen.
Außerdem ist die Vorrichtung, bedingt durch die Soitenführungselemente hervorgerufene verhältnismäßig breite Bauweise, nur beschränkt einsetzbar.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der der Materialeinsatz, die Montage- und Demontagezeit sowie die Arbeitsschwere bedeutend gesenkt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der ein schnelles Umspannen und Aufpressen des Förderseiles auf das Treibscheibenfutter sowie ein universeller Einsatz der Vorrichtung möglich ist.
Erfindungsgemäß erfolgt das Auflegen oder Wechseln von Förderseilen mit einer Vorrichtung, die aus einer an sich bekannten Rollenkette besteht. Bei den einzelnen Gliedern der Rollenkette sind dabei in tangentialer Richtung die Rollen für das Aufpressen des Seiles oder Führen der Rollenkette vorzugsweise paarweise angeordnet und in radialer Richtung mit Druckstreben versehen. Die Druckstreben nehmen an ihren freien Enden Konsolen auf. Die Druckstreben sind untereinander mit Traversen verbunden, um die Seitenstabilität der Rollenkette zu erhöhen.
Zweckmäßig ist es, die Rollen zu teilen und mit einer lösbaren Verbindung zu versehen. Die Glieder der Rollenkette sind vorteilhaft mit Laschen untereinander verkettet. Auf den Konsolen der Rollenkette liegt die eigentliche Spannvorrichtung auf. Sie besteht aus flexiblen Spannelementen, auf die durch eine Spanneinrichtung eine erforderliche tangential Spannung übertragen wird und einem Dehnungsglieder, durch welches in Verbindung mit einer Anzeigeeinheit die anliegende Radialkraft als Resultierende der Tangentialspannung sichtbar ist. Der seitenotabile Lauf der Rollenkette ist durch die symmetrische Anordnung der flexiblen gleichbelasteten Spannelementen erreicht.
Ausführungsbeispiel
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: eine Auflegevorrichtung,
Fig. 2: ein Glied der Rollenkette in Vorderansicht,
Fig.3: ein Glied der Rollenkette in Seitenansicht.
Besonders für das Auflegen und Wechseln von Förderseilen 1 bei Mehrseilenschachtförderanlagen wird die Rollenkette 2 über den Umfang der Treibscheibe 3 verlegt, wobei das Förderseil 1 unter den Rollen 11 liegt bzw. unter die Rollen 11 gezogen wird. Die Rollenkette 2 wird dem Treibscheibenumfang entsprechend vormontiert. Die Laschen 12, die in ihrer Länge variabel gestaltet sein können, gestatten eine rasche Anpassung der Rollenkette 2 an den Umfang der Treibscheibe 3. Mit der Schließ- und Verstelleinrichtung 13 ist umfangsmäßig die Rollenkette 2 zur jeweiligen Treibscheibe 3 justierbar. Die Rollenkette 2 ist dabei so gestaltet, daß die einzelnen Glieder 7 zweckmäßigerweise jeweils zwei Rollen 11 und beidseitig radial nach außen hin verlaufende Druckstreben 8 aufnehmen. Die Druckstreben 8 sind an ihren freien Enden als Konsole 9 mit einer Traverse 10 verbunden. Durch die Traverse 10 ist eine hohe Seitenstabilität der Rollenkette 2 erreicht. Vorteilhaft ist es, die Traverse 10 zweiteilig auszubilden und die Teile untereinander in geeigneter Weise zu vorbinden. Der radiale Druck auf das Förderseil 1 durch die Rollenpaare 11 wird durch Spannelemente 4 erreicht. Die Flexibilität der Spannelemente 4 ist durch den Einsatz von Seil gegeben. Die Spannelemente 4 liegen dabei auf den Konsolen 9 der Glieder 7 der Rollenkette 2 auf und werden mit der Spanneinrichtung 5 mit der erforderlichen tangentialen Zugkraft beaufschlagt. Über ein Dehnungsglied mit Anzeigeeinheit 6 ist der radiale Druck analog ablesbar.
Mit der so gestalteten Vorrichtung zum Auflegen bzw. Wechseln von Förderseilen bei Mehrseilschachtförderanlagen ist auf der Grundlage der Trennung der Vorrichtung in die Rollenkette und eine Spannvorrichtung die Montage und Demontage ohne hohe körperliche Belastung gegeben. Bedingt durch die Trennung werden die Glieder und Laschen dor Rollenkette nicht mit der tangentialen Zugkraft belastet und können schwächer dimensioniert werden. Das bewirkt gleichzeitig eine Bauweise, die es gestattet, die Vorrichtung universell bei Mehrseilschachtförderanlagen einzusetzen.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Auflegen und Wechseln von Förderseilen an Mehrseilschachtförderanlagen, wobei Rollenketten mit direkt beaufschlagter tangentialer Spannung einen radialen Druck auf die auf der Treibscheibe liegenden Förderseile ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß einer an sich bekannten Rollenkette (2) vorteilhafterweise floxible Spanneleme1ite (4) mit Spanneinrichtung (5) zugeordnet sind, mit denen der radiale Druck regelbar auf die Rollenkette (2) einstellbar ist, wobei die Glieder (7) der Rollenkette (2) Druckstreben (b) mit Konsole (9) für die Auflage der Spannelemente (4) aufnehmen, die mit den Konsden (9) zur Laufstabilisierung der Rollenkette (2) symmetrisch angeordnet und mit gleicher tangentialer Spannung belastet sind und die Druckstreben (8) mit Konsole (9) über geteilte, lösbar verbundene Traversen (10) zur Erhöhung der Seitenstabilität der Rollenkette (2) gekoppelt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spanneinrichtung (5) über ein zugeordnetes Dehnungsglied mit Anzeigeeinheit (6) die Radialkraft als resultierende zur tangentialen Spannung ablesbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstreben (8) Rollenpaaren (11) zugeordnet und die Rollenpaare (11) untereinander mit Laschen (12) verkettet sind.
DD33708390A 1990-01-15 1990-01-15 Vorrichtung zum auflegen und wechseln von foerderseil DD291529A5 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102849588A (zh) * 2012-08-30 2013-01-02 徐州市工大三森科技有限公司 托绳器
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CN112723123A (zh) * 2020-12-23 2021-04-30 莱芜莱新铁矿有限责任公司 一种多绳摩擦井塔式提升机首绳更换设备

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