DD292187A5 - Verpackungsbehaelter zur aufnahme eines fliessfaehigen produktes - Google Patents

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Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien,De
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Abstract

Bei einem Verpackungsbehaelter zur Aufnahme eines flieszfaehigen Produktes, der aus einem in einer steifen Umhuellung gelagerten flexiblen Sack mit verschlieszbarem Auslaszspund und diesem zugeordneter OEffnung besteht, wobei der Auslaszspund mit einem Spundhals zur Aufnahme eines Verschluszelementes und mit einem Verbindungselement zur Befestigung am Verpackungsbehaelter bzw. an dem darin angeordneten Produktbehaelter versehen ist, soll eine Loesung geschaffen werden, die den bekannten vielfaeltigen Anforderungen gerecht wird, d. h. die insbesondere einfach und wirtschaftlich herzustellen ist und eine breite Anwendung moeglich macht. Dies wird dadurch erreicht, dasz der Spundhals (3) wenigstens zwei, vorzugsweise vier parallele, gegenueberliegende, nach auszen weisende gerade Flaechen (7) zur Positionierung des Spundes (2) aufweist und nur am Klemmwulst (10) Aussparungen (4) besitzt, die eine Verdrehsicherung gegenueber dem Verschluszsystem ergibt. Fig. 2{Verpackungsbehaelter; flieszfaehiges Produkt; Umhuellung; flexibler Sack; Auslaufspund; Spundhals; Verschluszelement; Klemmwulst; Verdrehsicherung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung richtet sich auf einen Verpackungsbehälter zur Aufnahme eines fließfähigen Produktes, der aus einem in einer steifen Umhüllung gelagerten Sack mit verschließbarem Auslaßspund und diesem zugeordneter Öffnung besteht, wobei der Auslaßspund mit einem Spundhals zur Aufnahme eines Verschlußelementes und mit einem Verbindungselement zur Befestigung am Verpackungsbehälter bzw. an dom darin angeordneten Produktbehälter versehen ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es gibt eine Reihe von Einsatzgebieten, in denen sogenannte „bag in box-Verpackungen" eingesetzt werden, bei denen z.B. in Kunststoffbeuteln befindliche Flüssigkeiten in Umkartons gelagert werden, wobei die Kartons als Verpackungsbehälter mit verschließbaren Auslaßöffnungen versehen sind, die mit den Kunststoffbeuteln zusammenwirken. Der Vorteil derartiger Verpackungen besteht u.a. darin, Haß lediglich die die Flüssigkeit aufnehmenden Beutel aus einem physiologisch einwandfreien, unbedenklichen Material bestehen müssen, ohne daß dieses Material gleichzeitig die Funktion übernehmen muß, die üblicherweise Verpackungen aufweisen müssen, H H was die Festigkeit, die Transportierbarkeit, Handhabbarkeit u. dgl. angeht. Diese Funktion wird von dem Umkarton übei ι ummen, der beispielsweise aus Wellpappe hergestellt sein kann, die aus zurückgewonnenem Altpapier hergestellt wurde
Einen besonderen Problempunkt stellen die Verschlüsse derartiger Verpackungen dar, die in der Regel einer Reihe von Anforderungen gerecht werden müssen. Die Verpackungen müssen einfach von reinen Transportverschlüssen in Dosierverschlüsse, wie Dosierhähne od. dgl., umgestaltbar sein, sie müssen preiswert in der Herstellung und insbesondere einfach zu handhaben sein, um höchstmögliche Verbraucherfreundlichkeit zu erreichen.
Gleichzeitig müssen derartige Verschlüsse selbstverständlich dicht sein, sie müssen betriebssicher sein und die Entnahme der jeweiligen verpackten Produkte in einfacher Weise ermöglichen, ebenso wie ggf. den Austausch von Flüssigkeitsbehältern innerhalb einer vorgegebenen Verpackung möglich machen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer Lösung, die diesen vielfältigen Anforderungen gerecht wird, d. h., die insbesondere einfach und wirtschaftlich herzustellen ist und eine breite Anwendung möglich macht.
Mit einem Verpackungsbehälter der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Spundhals wenigstens zwei, vorzugsweise vier parallele, gegenüberliegende, nach außen weisende gerade Flächen zur Positionierung des Spundes aufweist.
Diese spezielle Spundgestaltung macht es möglich, dun Spundhals in jedem Falle gegen Verdrehung zu sichern, und zwar durch Anlage an entsprechende Ausnehmungen in einem umgebenden Kartonzuschnitt, er vereinfacht die Handhabung, ermöglicht
Schraubverschlüsse ebenso wie Steckverschlüsse und dgl. mehr. Gleichzeitig wird eine sehr geringe Bauhöhe möglich, was
bedeutet, daß sich z. B. bei einer vorkonfektionierten Verpackung ein sehr geringer Überstand des Verschlusses gegenüber der sonstigen Verpackung ergibt.
In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß die geraden Flächen als Vierkantflächen auf der Innen- und/oder Außenseite eines Teiles der Spundwand angeordnet sind.
Die Bereitstellung dieser Vierkantflächen bringt besondere Vorteile mit sich, die darin bestehen, daß nicht nur der Spund selber verdrehungssicher im Umkarton fixiert werden kann, sondern ggf. auch Verschlußelemente, dio in das Innere des Spundhalses eingreifen und dort Rest- und Fixierflächen aufgrund des Innenvierkantes vorfinden.
Zu einem richtungsorientierten Einsatz des Verschlusses, kann u.a. auch vorgesehen sein, daß wenigstens eine Aussparung am Außenumfang des Spundhalsrandes vorgesehen ist.
Die Erfindung sieht auch vor, daß der Spundhals mittels einer nach außen weisenden Schräge in den Flansch des Spundes übergeht, wobei die Schräge als Zentrier- bzw. Einführungsfläche beim Einsetzen des Spundes in die entsprechenden Verpackungselemente eingesetzt wird,
Wie in einar älteren Anmeldung bereits beschrieben, kann der Spundflansch als dünnwandiger Schweiß-Flansch zur Verbindung mit den Verpackungselementen ausgebildet sein, insbesondere den Schweiß-Flansch zur Fixierung von flüssigkeitsdichter Befestigung des die Flüssigkeit aufnehmenden Beutels herangezogen werden.
Die Erfindung sieht auch vor, daß ein das freie Ende des Spundes wenigstens bereichsweise außen übergreifendes
Verschlußelement mit Rastnocken zum Übergreifen des oberen freien Randes des Spundhalses vorgesehen ist mit einer
Ausgießtülle, die mit einer über einer Einkerbung als Sollbruchstelle versehenen Abschlußkappe ausgerüstet ist.
Neben diesem Verschlußelement mit Ausgießtülle kann auch vorgesehen sein, daß als Verschlußelement ein Entleerungshahn mit Eingriffsbereichen ins Innere des Spundflansches vorgesehen ist mit Fixiernocken zum Eingriff in die entsprechenden Ausnehmungen an dem Spundhals.
Zur leichteren Handhabung und Erkennbarkeit der jeweiligen Drehposition, z.B. der „AUF —ZU" Stellungen, kann vorgesehen sein, daß der Entleerungshahn mit einem Griffsteg senkrecht zu seiner Drehachse ausgerüstet ist.
Ausführungsbeispiel Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aufgrund der nachfolgenden Beschreibung sowie
anhand der Zeichnung. Diese zeigt in
Fig. 1: eine Aufsicht auf einen Spund nach der Erfindung, Fig. 2: eine Seitenansicht des Spundes, teilweise geschnitten, Fig. 3: ein Verschlußelement mit Ausgießtülle, Fig.4: ein Verschlußelement mit Drehhahn sowie in
Fig. 5: eine Aufsicht auf einen Hahn gemäß Pfeil V in Fig. 4.
In einem in Fig. 2 nur andeutungsweise wiedergegebenen mehrlagigen Karton 1 ist ein allgemein mit 2 bezeichneter Spund vorgesehen, der von einem Spundhals 3 und einem Flansch 4 gebildet wird, wobei der Flansch 4 als Schweiß-Flansch gestaltet ist, d.h. z.B. ein Kunststoffbeutel 5 ist dort flüssigkeitsdicht befestigt, d.h. verschweißt. Der Spund 2 weist einen umlaufenden Fixierflansch bzw. -kragen 6 auf und nach außen weisende gerade Flächenbereiche 7
zwischen dem Kragen 6 und einer Übergangsschräge 8 zum Schweiß-Flansch 4, wobei die Übergangsschräge 8 gleichzeitig als Zentrier- bzw. Einführungsschräge dient. Die geraden Flächen 7 bilden einen Außenvierkant und werden zum verdrehungssicheren Einbau des Spundes 2 im Verpackungsbehälter 1 herangezogen.
Zur Fixierung von in den Fig.3 bis 5 dargestellten Verschluß- bzw. Dosierelementen weist der Hals 3 des Spundes 2 an seinem oberen feinen Ende 9 eine nach außen weisende Klemmwulst 10 mit Aussparungen 14 und eine innere Klemmnut bzw. einen entsprechend gestalteten Klemmrand 11 auf.
Die Innenfläche des Halses 3 ist ebenfalls mit einem Vierkant ausgerüstet, der in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist und das Bezugszeichen 12 trägt, die runden Innenecken tragen das Bezugszeichen 13. Zusätzlich dargestellt sind noch Aussparungen 14 und 15 im oberen umlaufenden Klemmwulst 10 bzw. im Kragen 6, die ebenfalls zur Drehungssicherung von mit dem Spund 2 korrespondierenden Elementen dienen.
Fig. 3 zeigt ein allgemein mit 16 bezeichneten Verschlußelement mit einer Ausschüttüile 17, die mit einer Kopfkappe 18
ausgerüstet ist, die über eine Sollbruchstelle 19 vom Verbraucher entfernt werden kann.
Das Verschlußelement 6 umgreift den Spundhals 3 von innen nach außen und hintergreift den Klemmrand am freien Ende des Spundhalses 9.
Eine andere Art des Verschlusses zeigt ein Dosierhahn 20, der in den Spundhals 3 innen eingreift und eine Art Schnapp/ Rastverbindung 21 hinter den Rand 11 im Inneren des Spundhalses greift. Zur Drehungssicherung können Nocken 22 vorgesehen sein, die beispielsweise in die Ausnehmung 14 im oberen feinen Rand 9 des Spundhalses 3 eingreifen.
Der Hahn ist mit einem Betätigungsgriff versehen, der als dünner Steg 23 ausgebildet ist und über Schrägflächen 24 dem Benutzer die jeweilige Position des Hahnes darstellt. In der in Fig.5 dargestellten Position steht der Hahn auf Öffnungsstellung, die vordere Schüttöffnung 25 Ist freigegeben.
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung noch in vielfacher Hinsicht abzuändern, ohne den Grundgedanken zu verlassen. So können die Verschluß· und Absperrolemente auch in anderer Weise gestaltet sein u. dgl. mehr.

Claims (7)

1. Verpackungsbehälter zur Aufnahme eines fließfähigen Produktes, der aus einem in einer steifen
Umhüllung gelagerten flexiblen Sack mit verschließbaren Auslaßspund und diesem zugeordneter Öffnung besteht, wobei der Auslaßspund mit einem Spundhals zur Aufnahme eines Verschlußelementes und mit einem Verbindungselement zur Befestigung am Verpackungsträger bzw. an dem darin angeordneten Produktbehälter versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spundhals (3) wenigstens zwei, vorzugsweise vier parallele, gegenüberliegende, nach außen weisende gerade Flächen (7) zur Positionierung des Spundes (2) aufweist.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden Flächen als Vierkantflächen (7 bzw. 12) auf der Innen- und/oder Außenseite eines Teiles der Spundwand angeordnet sind.
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang des Spundhalses (3) wenigstens eine Aussparung (14) zum richtungsorientierten Einsatz eines Verschlusses (20) vorgeseher ist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spundhals (3)
mittels einer nach außen weisenden Schräge (8) in den Flansch (4) des Spundes (2) übergeht, wobei die Schräge (8) als Zentrier- und Einführungsfläche beim Einsetzen des Spundes in die entsprechenden Verpackungselemente eingesetzt wird.
5. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein das freie Ende (9) des Spundes (2) wenigstens bereichsweise außen übergreifendes Verschlußelement (16) mit Rastnocken zum Übergreifen des oberen freien Randes des Spundhalses vorgesehen ist mit einer Ausgießtülle (17), die mit einer über einer Einkerbung als Sollbruchstt 1Ie (19) versehenen Abschlußkappe (18) ausgerüstet ist.
6. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußelement ein Entleerungshahn (20) mit Eingriffsbereichen ins Innere des Spundhalses (3) vorgesehen ist mit Fixiernocken (22) zum Eingriff in die entsprechenden Ausnehmungen (14) an dem Spundhals (3).
7. Verpackungsbehälter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Entleerungshahn (20) mit einem Griffsteg (23) senkrecht zu seiner Drehachse ausgerüstet ist.
DD33377889A 1988-10-22 1989-10-20 Verpackungsbehaelter zur aufnahme eines fliessfaehigen produktes DD292187A5 (de)

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