DD292247A5 - Verfahren zur herstellung von diaminothiooxaniliden - Google Patents

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DD292247A5
DD292247A5 DD33808290A DD33808290A DD292247A5 DD 292247 A5 DD292247 A5 DD 292247A5 DD 33808290 A DD33808290 A DD 33808290A DD 33808290 A DD33808290 A DD 33808290A DD 292247 A5 DD292247 A5 DD 292247A5
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DD
German Democratic Republic
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reduction
diaminothiooxanilides
preparation
sodium sulfide
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DD33808290A
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English (en)
Inventor
Ernst-Adolf Jauer
Eckhart Foerster
Rudolf Freitag
Beate Schneider
Victor Werndl
Original Assignee
Chemiekombinat Bitterfeld,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Diaminothiooxaniliden, die als Zwischenprodukte fuer Farbstoffe geeignet sind. Die Synthese erfolgt durch Reduktion von Nitroaminothiooxaniliden in waeszriger Suspension mit Natriumsulfid bei Temperaturen von 80 bis 100C.{Thiocarbonsaeureamide; Thiooxanilide; Nitroverbindungen; Reduktion; Diaminothiooxanilide}

Description

Gegensatz zu anderen Reduktionsmitteln durch Natriumsulfid nicht angegriffen wird. Dia Reduktionsprodukte sind in dem durch das Reduktionsmittel und die Reaktion erzeugten alkalischen Medium beträchtlich leslich. Sie können durch Neutralisation abgeschieden und isoliert werden.
Ausführungsbeispiele
Allgemeine Vorschrift zur Reduktion von Nitroaminooxaniliden der Formel II:
3,16g Verbindung der Formel Il werden in 25 ml Wasser von 95°C suspendiert. Dazu wird unter guter Durchmischung eine frisch bereitete Lösung von 2,50g Natriumsulfid in 20ml Wasser gegeben. Man erhitzt zum Sieden und hält die Temperatur etwa 15 Minuten zwischen 95 und 1000C. Es bildet sich m.-sist eine klare gelbe Lösung. Man läßt etwas abkühlen, filtriert erforderlichenfalls und neutralisiert die auf Raumtemperatur abgekühlte Lösung mit Essigsäure. Der kristalline Niederschlag wird abgesaugt und zunächst mit Wasser, dann mit Methanol gewaschen.
Beispiel 1
Man arbeitet unter Einsatz des 4-Nitrothioanilids der 4-Aminooxanilthiosäure nach obiger allgemeiner Vorschrift und erhält 1,81 g (63% der Theorie) 4,4'-Diaminothiooxalsäureanilid. Nach Umkristallisieren aus Propanol schmilzt die Verbindung bei 210
Beispiel 2
Wird entsprechend der allgemeinen Vorschrift verfahren, jedoch das 3-Nitrothioanilid der 4-Aminooxanilthiosäure eingesetzt, so erhält man 2,22 g (77% der Theorie) an 3-Aminothioanilid der 4-Aminooxanilthiosäure. Nach Umkristallisation aus Chlorbenzen liegt der Schmelzbereich bei 195 bis 1990C.
Beispiel 3
Unter Verwendung des 3-Nitrothioanilids der 3-Aminooxanilthiosäure erhält man nach der allgemeinen Vorschrift 1,21g (42% der Theorie) an 3,3'-Diaminothiooxalsäureanilid vom Schmelzpunkt 184 bis 1860C nach Umkristallisation aus Propanol.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Herstellung von Diaminothiooxaniliden der Formel
    (D,
    <C0^> -NH-G-C-NH- <^Q
    gekennzeichnet dadurch, daß Nitroaminothiooxanilide der Formel
    0>-MH-O-O-NH-^0N N - (,ι)
    mit Natriumsulfid in wäßriger Suspension bei 80 bis 1000C reduziert werden.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Diaminothiooxaniliden der Formel
    -NH-CS-OO-NH-^ 0\
    H2N m2
    die als Zwischenprodukte zur Synthese organischer Farbstoffe geeignet sind.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Thiooxanilide können nach J. ehem. Soc. 1959,2969 oder nach J. prakt. Chem. 331 (1989) 243 dargestellt werden. Die direkte Synthese von Diaminothiooxaniliden der Formel I ist aber nach diesen Verfahren kaum möglich. Prinzipiell bietet sich dafür die Reduktion von Nitrogruppen enthaltenden Thiooxanilidan an. Aufgrund der Labilität der Thiocarbonylgruppe und der sehr geringen Löslichkeit dieser Verbindungen in den üblichen Lösungsmitteln hat sich die Mehrzahl der zur Reduktion von Nitrogruppen angewendeten Methoden als ungeeignet erwiesen. So führt die Reduktion mit Zink oder Eisen in saurer Lösung zur Entschwefelung oder zur Bildung undefinierbarer Produktgemische. Aus gleichem Grund versagt die katalytische Hydrierung, und auch die Reduktion mit Natriumdithionit in saurem oder alkalischem Medium führt nicht zum Ziel.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Diaminothiooxaniliden der Formel
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Herstellungsverfahren für Diaminothiooxanilide ausgehend von Nitroaminooxaniliden der Formel
    zu entwickeln. Erfindungsgemäß werden dazu die Verbindungen der Formel Il in wäßriger Suspension mit Natriumsulfid zwischen 80 und 1000C umgesetzt. Dabei ist überraschend, daß trotz der außerordentlich geringen Löslichkeit der Ausgangsprodukte die Reaktion bis zur vollständigen Reduktion der Nitrogruppe verläuft und die Thiocarbonylgruppe im
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