DD292631A5 - Verfahren und vorrichtung zum umbiegen von endlaschen am ende von schlauchfoermigen umhuellungen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum umbiegen von endlaschen am ende von schlauchfoermigen umhuellungen Download PDF

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DD292631A5
DD292631A5 DD89334523A DD33452389A DD292631A5 DD 292631 A5 DD292631 A5 DD 292631A5 DD 89334523 A DD89334523 A DD 89334523A DD 33452389 A DD33452389 A DD 33452389A DD 292631 A5 DD292631 A5 DD 292631A5
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Bruno Grandi
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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zum Umbiegen einer Endlasche (3) einer schlauchfoermigen Umhuellung * wonach ein erstes Faltelement (52) einen ersten Abschnitt (55) der mit einer Endflaeche (8) des in der Umhuellung (4) enthaltenen Produktes (5) in Beruehrung stehenden Endlasche (3) der Umhuellung (4) umbiegt, waehrend der verbleibende Teil der Endlasche (3) in aufeinanderfolgenden Abschnitten (56-59) umgebogen werden, nacheinander von entsprechenden zweiten Faltelementen (50) gegriffen, die frontal um eine der umzubiegenden Lasche (3) zugewandten Scheibe (46) angeordnet sind, wobei sich die Scheibe (46) um eine Achse (40) parallel zu der Achse (6) der Umhuellung (4) dreht und sich gleichzeitig um die Achse (6) der Umhuellung (4) selbst verschiebt. Fig. 1{Endlasche; schlauchfoermige Umhuellung; Faltelement; umzubiegende Lasche; Scheibe; Achse}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Umbiegen der Endlaschen von schlauchförmigen Umhüllungen. Es ist bekannt, daß verschiedene Produktarten, wiezum Beispiel Bonbons, Dragees und Kekse, nachdem sie gestapelt und zu aus einer bestimmten Zahl von Einheiten bestehenden Gruppen geformt sind, einer Einwickelmaschine zugeführt werden, welche um eine jede das einzuwickelende Produkt bildende Gruppe einen Bogen aus Einwickelpapier anordnet, so daß zwei Endlaschen gebildet werden, die über die jeweiligen Endflächen des Produktes hinausragen und anschließend gegsn die entsprechenden Endflächen des Produktes selbst umgebogen oder umgeklappt werden, um die entsprechenden Stirnseiten der Umhüllung zu bilden.
Nach der bekannten Technik erfolgt das Umbiegen einer jeden Endlasche der schlauchförmigen Umhüllung, indem die Umhüllung selbst entlang einer Bahn von der Länge der eigenen Ausdehnung gerollt wird mit dem aufeinanderfolgenden Auftreffen, iuf feststehende Faltelemente, welche entlang der Abrollbahn angeordnet sind, und die jeweils aus einem schraubenförmigen Element bestehen, welches progressiv einen entsprechenden Teil der Lasche umbiegt, bis diese zu einem Teil in Berührung mit der entsprechenden Endfläche des einzuwickelnden Produktes gebracht ist und zum anderen Teil mit einem Abschnitt der zuvor umgebogenen Lasche.
Um das Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung so vorzunehmen, daß eine Stirnseite erreicht wird, die in Bezug auf die Dichtheit wie auch auf das Aussehen akzeptierbar ist, muß an der Endlasche selbst eine verhältnismäßig große Zahl von Faltungen hergestellt (normalerweise fünf bei zylindrischen Umhüllungen) und jede dieser Faltungen außerdem korrekt ausgeführt werden.
Da diese erwähnten Faltungen, wie bereits vorstehend gesagt, nach der bekannten Technik entlang einer Abrollbahn von einer Länge entsprechend der Ausdehnung der schlauchförmigen Umhüllung erhalten werden, geschieht es, wenn die erwähnte Ausdehnung auf verhältnismäßig geringe Werte absinkt, daß die 7'hl der verwendeten Faltelemente und folglich der entsprechenden Faltungen notwendigerweise unter ein minimal akzeptierbares Maß herabgesetzt werden muß.
Das Ergebnis des oben beschriebenen Vorgangs ist, daß, wenn die einzuwickelnden Produkte relativ geringe Querabmessungen ausweisen, die Stirnseiten der entsprechenden schlauchförmigen Umhüllung sich normalerweise als zerknittert zeigen und einen unregelmäßigen und kantigen Umriß aufweisen.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist der, einen solchen Nachteil zu vermeiden und ein Verfahren zum Umbiegen der Endlaschen von schlauchförmigen Umhüllungen zu verwirklichen, welches in der Lage ist, das korrekte Umbiegen der erwähnten Laschen zu erlauben, welche auch die Querabmessungen des einzuwickelnden Produktes sein mögen.
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung verwirklicht, die in Berührung mit der entsprechenden Endfläche eines im Inneren der Umhüllung selbst enthaltenen Produktes steht, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es die aus folgenden Vorgängen bestehenden Phasen umfaßt:
- Umbiegen durch erste Faltmittel eines ersten Abschnittes der genannten Endlasche, die mit der genannten Endfläche in Berührung sieht, wobei sich der genannte erste Abschnitt um eine erste Achse erstrockt, welche die Achse der genannten Umhüllung bildet, und zwar um einen Winke! geringer als 180°;
- aufeinanderfolgendes Umbiegen weiterer Abschnitte der genannten Endlasche in Berührung mit der genannten Endfläche, indem jeder der genannten weiteren Abschnitte von einem entsprechenden zweiten Faltmittel gegriffen wird, wobei die genannten zweiten Faltmittel um eine zweite Achse herum parallel zu der ersten Achse angeordnet sind, welche eine Drehachse für ein Drehelement bildet, das die zweiten Faltmittel in einer der genannten Endfläche zugewandten Position hält; und wobei das anschließende Greifen der genannten weiteren Abschnitte der Endlasche durch die zweiten Faltmitttl erfolgt, indem das genannte Tragelement um die zweite Achse 7um Drehen gebracht und gleichzeitig das Tragelement um die erste Achse herum verschoben wird.
Da das bei dem oben beschriebenen Verfahren verwendete Tragelement beliebige Querabmessungen haben und auf diese Weise eine beliebige Zahl von zweiten Faltmitteln tragen kann, und da es um die zweite Achse gedreht wie auch um die erste Achse verschoben werden kann, und zwar mit beliebiger Geschwindigkeit, erweist sich die Zahl der Faltungen einer jeden Stirnseite als vollkommen unabhängig von den Querabmessungen des einzuwickelnden Produktes. Die vorliegende Erfindung bezieht sich außerdem auf eine Vorrichtung zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung.
Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung :um Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung hergestellt, welche Endlasche mit der Endfläche des sich im Inneren der Umhüllung selbst befindlichen Produktes in Berührung steht, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß sie erste Faltmittel zum Umbiegen eines ersten Abschnittes der genannten und mit der genannten Endfläche in Berührung stehenden Endlasche enthält, wobei der genannte erste Abschnitt sich um eine erste Achse herum erstreckt, welche die Achse der genannten Umhüllung bildet, und zwar um einen Winkel geringer als 180°; eine Anzahl von zweiten Faltmitteln zum aufeinanderfolgenden Umbiegen von weiteren Abschnitten der genannten Endlasche in Berührung mit der genannten Endfläche; ein bewegliches Tragelement für die genannten zweiten Faltmittel; wobei das genannte Tragelement einer genannten entsprechenden Endlasche der genannten Umhüllung zugewandt angeordnet ist; sowie Übertragungsmittel, um das genannte Tragelement um eine zweite, parallel zu der genannten ersten Achse angeordnete Achse zum Drehen zu bringen und gleichzeitig das Tragelement um die erste Achse herum zu verschieben, wobei die genannten zweiten Faltmittel an dem Tragelement um die genannte zweite Achse herum und in einer der genannten Endfläche des Prduktes zugewandten Position verteilt sind.
Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, die ein nicht begrenzendes Verwirklichungsbeispiei darstellen, und von denen
- Abb. 1 schematisch aufrecht und teilweise im Schnitt eine vorgezogene Verwirklichungsform einer Faltvorrichtung nach d'.r vorliegenden Erfindung zeigt;
- Abb. 2 bis 9 zeigen schematisch aufrecht und von vorn ein Detail aus der Abbildung 1 in einer aufeinanderfolgenden Serie von Betriebspositionen.
Unter Bezugnahme auf die Abbildung 1 ist mit 1 in ihrer Gesamtheit eine Vorrichtung bezeichnet, die zwei sich gegenüberliegende Köpfe 2 zum Umbiegen enthält, und zwar jeder für eine entsprechende Endlasche 3 einer schlauchförmigen Umhüllung eines Produktes 5 mit verlängerter, vorzugsweise zylindrischer Form. Die schlauchförmige Umhüllung 4 weist eine Längsachse 6 auf und beste.it aus einem Bogen 7, der um das Produkt 5 gewickelt wird und eine Breite aufweist, die, gemessen entlang der Achse 6, so vie! größer als die Länge des Produktes 5 selbst ist, daß sie seitlich über die beiden Endflächen 8 des
Produktes 5 hinausragt und die beiden Laschen 3 bildet, deren Länge normalerweise maximal der Hälfte der Querabmessungen
des Produktes 5 entspricht.
Die Vorrichtung 1 enthält ein festes Halteelement 9, das mit einem Zwischenabschnitt der Umhüllung 4 auf solche Weise gekoppelt ist, daß die Laschen 3 frei aus sich gegenüberliegenden Seiten des Elementes 9 selbst hervorragen.
Die Vorrichtung 1 enthält außerdem eine Führung 10, die parallel zu der Achse 6 angeordnet ist und gleitbar zwei Schlitten 11 hält, an welche jeweils ein entsprechender Kopf 2 fest angeschlossen ist.
Da die Köpfe 2 untereinander im wesentlichen gleich sind, werden in der nachstehenden Beschreibung die Struktur und der
Betrieb von nur einem derselben berücksichtigt.
Jeder Kopf 2 enthält ein Gehäuse 12 von im wesentlichen zylindrischer Form, welches an seinem am Halteelement 9" zugewandten Ende eine Seitenwand 13 aufweist, die an ihrer dem Halteelement 9 zugewandten Seite durch eine rechtwinklig zu der Achse 6 angeordnete und mit einer mittleren durchgehenden Bohrung 15 versehene flache Wand 14 verschlossen ist, sowie an der gegenüberliegenden Seite durch einen Deckel 16 parallel zu der Wand 14, dereinen mittleren, zylindrischen äußeren Ansatz 17 koaxial zu der Achse 6 aufweist, in dessen frontale Wand 18 eine durchgehende zu der Achse 6 koaxiale Bohrung 19 eingearbeitet ist, und zwar von einem geringeren Durchmesser als der der Bohrung 15.
Durch den dem Schlitten 11 zugewandten Teil der Seitenwand 13 verläuft ein Schlitz 20 zwischen dem Deckel 16 und einer Trennwand 21, die parallel zu der Wand 14 liegt und eine durchgehende Bohrung 22 koaxial zu der Achse 6 aufweist. Durch die Bohrung 15 geht ein ringförmiger Flansch 23 eines zylindrischen Körpers 24, der sich im Inneren des Gehäuses 12 erstreckt und mit seinem einen Ende, welches dem den Flansch 23 tragenden Ende gegenüberliegt, in die Bohrung 22 greift. Der Körper 24 ist mit dem Gehäuse 12 verbunden und trägt drehbar durch Zwischensetzen von zwei Lagern 25 eine Welle 26 koaxial zu der Achse 6 und eine durchgehende axiale Bohrung 27 aufweisend. Ein erstes Ende der Welle 26 ragt nach außen des Körpers 24 in Richtung des Halteelementes 9 heraus und ist fest mit einer Stirnplatte 28 eines Gehäuses 29 verbunden, welches eine parallel zu der Achse 6 verlaufende Seitenwand 30 und einen parallel zu der Stirnseite 28 verlaufenden Deckel 31 aufweist, und zwar rechtwinklig zu der Achse 6 und an das dem Halteelsment 9 zugewandten Ende der Seitenwand 30 angeschlossen. Ein zweites Ende der Welle 26 trägt aufgezogen indem Raum zwischen dem Deckel 16 und der Trennwand 21 ein Zahnrad 32, welches das Austrittselement für eine die Welle 26 angetriebene kinematische Kette 33 bildet, sowie ein leerlaufendes Zahnrad 34 mit paralleler Ache zu der Achse 6, welches drehbar von dem entsprechenden Schlitten 11 getragen wird und durch den Schlitz 20 aus dem Gehäuse 12 herausragt. Das Zahnrad 34 greift auf der einen Seite in das Zahnrad 32 und auf der anderen in ein zylindrisches Ritzel 35, das drehbar von der Führung 10 getragen und durch einen hier nicht gezeigten Motor um die eigene Achse und parallel zu der Achse 6 zum Drehen gebracht wird
Das Gehäuse 29 bildet den drehbaren Umlaufsteg eines Planetengetriebes, das in seiner Gesamtheit mit 36 bezeichnet ist und ein feststehendes Sonnenrad 37 sowie ein Planetenrad 38 enthält, das auf eine Welle 390 aufgezogen ist, welche eine ν rallel zu der Achse 6 verlaufende Achse 40 aufweist und drehbar von der Wand 28 und dem Deckel 31 des Gehäuses 29 getragen wird, und zwar durch Einsetzen von Lagern "1 und 42. Das Sonnenrad 37 ist koaxial zu der Achse 6 und fest an dem Ende einer Welle 43 angebracht, die durch Einsetzen von Lagern 44 in der Bohrung 27 liegt, und deren eines Ende, entgegengesetzt zu dem mit dem Sonnenrad, sich im Inneren der Bohrung 19 befindet und im Verhältnis zu dem Dackel 16 durch einen Radialstift 45 winkelmäßiy befestigt ist.
Ein Ende der Welle 39 ragt aus dem Deckel 31 in Richtung des Halteelementes 9 heraus und trägt aufgezogen eine koaxial zu der Achse 40 und im wesentlichen tangential zu der Achse 6 eine Scheibe 46. Auf der dem Halteelement 9 zugewandten Seite weist die Scheibe 46 eine frontale, zylindrische, umlaufende Rippe 47 auf, welche eine Endoberfläche 48 hat, die koplanar zu der entsprechenden Endfläche 8 des Produktes 5 ist und sich um die Achse 40 und entlang des äußerem Umlaufs der Scheibe 4f
erstreckt, und zwar um einen Bogen, der normalerweise zwischen 240° und 270° liegt. Insbesondere ist die Oberfläche 48 mit einem Abstand von der entsprechenden Endfläche 8 angeordnet, welcher der dreifachen Stärke des Bogens entspricht. Nach dem, was in den Abbildungen 2 und folgende gezeigt wird, weist die Rippe 47 eine Anzahl von axialen Einkerbungen 49 auf, welche die Rippe 47 selbst in eine Anzahl von keilförmigen Elementen teilen (in dem dargestellten Beispiel sind die keilförmigen Elemente vier), die jedes ein Faltelement 50 bilden, dessen eines spitzes Ende in die Richtung eines Pfeiles 51 weist, der in den Abbildungen 2 und folgende die Drehrichtung der Scheibe 46 um die Achse 40 anzeigt. Jedem der Köpfe 2 ist ein Faltelement 52 bekannter Art zugeordnet, das aus einer Stange 53 besteht, die im wesentlichen koplanar zu der entsprechenden Endfläche 8 ist und im Verhältnis zu der Umhüllung 4 mit einer wechselweisen Bewegung versehen ist, und zwar durch einen Arbeitszylinder 54, der auf einem festen Support montiert ist.
Die Aufgabe des Faltelementes 52 ist die, bei jedem Vorlauf einen ersten Abschnitt 55 (Abb.2 u. ff.) einer mit der entsprechenden Endfläche 8 in Berührung stehenden Lasche 3 umzubiegen, während die weiteren vier Abschnitte 56,57,58,59 des verbleibenden Teiles der Lasche 3 aufeinanderfolgend durch die Faltelemente 50 gegen die entsprechende Endfläche 8 gebogen werden, wie nachstehend deutlicher beschrieben wird.
Im Betrieb wird während der Umdrehung der Scheibe 46 um die eigene Achse 40 und der gleichzeitigen Verschiebung der Scheibe 46 selbst um die Achse 6zunächst das Faltelement 62 ausgelöst, um den Abschnitt 55 der Lasche 3 in Berührung mit der Endfläc 3 8 des Produktes 5 umzubiegen. Das Auslösen des Faltelementes 52 erfolgt in der Zeitspanne (Abb.9), in der sich der Randteil der Scheibe 46, der nicht mit den Faltelementen 50 versehen ist, der umzubiegenden Lasche 3 zugewandt befindet. Anschließend, während sich die Scheibe 46 weiter in Pfeilrichtung 51 um die Achse 40 dreht und um die Achse 6 verschiebt, gelangt das zugespitzte Ende des ersten der Faltelemente 50 in Kontakt mit einem Abschnitt 56 der äußeren Oberfläche der Lasche 3, die sich angrenzend an den schon umgebogenen Abschnitt 55 angeordnet befindet. Durch die auf die Scheibe 46 übertragenen Bewegungen biegt das erwähnto erste Faltelement 50 den Abschnitt 66 zum Teil direkt in Berührung mit der Endfläche 8 und zum Teil in Berührung mit dem schon umgebogenen Abschnitt 55 um, wobei es sich entlang einer Bahn im wesentlichen tangential zu der Achse 6 verschiebt (s. Abb. 3-5), während die Oberfläche 48 an dem freien Ende entlang einer Ebene im wesentlichen tangential zu der Endfläche 8 verläuft, und zwar mit der doppelten Wirkung des Umbiegens und des anschließenden „Glättons" des Abschnittes 56 in Berührung mit der Endfläche 8 und einem Teil des Abschnittes 55. Wie aus den Abbildungen 3 und 4 ersichtlich ist, ist das Umbiegen des Abschnittes 55 vor dem Eingreifen der Faltelemente 50 zu dem Zweck notwendig, dem ersten der Faltelemente 50 zu erlauben, über die Endfläche 8 hinauszugleiten, ohne von innen her einen nicht umgebogenen Teil der Lasche 3 zu greifen, welcher andernfalls nach außen gebogen oder abgerissen würde, Zu diesem Zweck muß sich der Abschnitt 5 über eine Bogenweito erstrecken, die mit Sicherheit unter 180° beträgt, also normalerweise bei 90° bis 120° liegt, und um soviel größer ist wie die Querabmessungen des Produktes 5 größer sind.
Aus der Abbildung 5 und folgenden geht deutlich hervor, wie die nachfolgenden Faltelemente 50 beim We.'.srdrehen und -verschieben der Scheibe 46 nach und nach von außen her mit den jeweiligen anschließenden und noch nicht umgebogenen Abschnitten 57-59 der Lasche 3 in Berührung kommen und diese zum Teil in direktem Kontakt mit der Endfläche 3 umbiegen und zum Teil in überlappter Position zu dem schon umgebogenen Abschnitt der Lasche 3, und wie jedes Faltelement 50 die Endfläche 8 verläßt, und zwar über einen Randabschnitt derselben entlang dem das Umbiegen der Lasche 3 bereits erfolgt ist. Die oben beschriebenen Vorgänge wiederholen sich bis zum vollständigen Umbiegen der Lasche 3 gegen die Endfläche 8. In der Zeitspanne zwischen den Positionen in den Abbildungen 9 und 2 kann die Umhüllung 4 mit ihren vollständig umgebogenen Laschen 3 gegen eine Umhüllung mit noch umzubiegenden Laschen 3 ausgetauscht werden (zum Beispiel durch Herausnahme der gefalteten Umhüllung 4 oder durch Verschiebung oder Austausch des Halteelementes 9). Es muß bemerkt werden, daß die Umhüllung in den Faltbereich der Abschnitte 56,57,58,59, in dem der Abschnitt 55 bereits durch das Faltelement 52 umgebogen ist, und zwar in einer anderen Position als die, in der die Faltelemente 50 arbeiten.

Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Urr lüllung, die mit einer entsprechenden Endfläche eines im Inneren des Gehäuses selbst enthaltenen Produktes in Berührung ist, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, daß es die aus folgenden Vorgängen bestehenden Phasen umfaßt:
    - Umbiegen durch erste Faltmittel (52) eines ersten Abschnittes (55) der genannten Endlasche (3), die mit der genannten Endfläche (8) in Berührung steht, wobei sich der genannte erste
    • Abschnitt (55) um eine erste Achse (6) erstreckt, welche die Achse der genannten Umhüllung (4) bildet, und zwar um einen Winkel geringer als 180°;
    - aufeinanderfolgendes Umbiegen weiterer Abschnitte (56-59) der genannten Endlasche (3) in Berührung mit der genannten Endfläche (8), indem jeder der genannten weiteren Abschnitte (56-59) von einem entsprechenden zweiten Faltmiitel (50) gegriffen wird, wobei die genannten zweiten Faltmittel (50) um eine zweite Achse (40) herum parallel zu der ersten Achse (6) angeordnet sind, welche eine Drehachse für ein Dreheleroent (46) bildet, das die zweiten Faltmittel (50) in einer der genannten Endfläche (8) zugewandten Position hält; und wobei das anschließende Greifen der genannten weiteren Abschnitte (56-59) der Endlasche (3) durch die zweiten Faltmittel (50) erfolgt, indem das genannte Tragelement (46) um die zweite Achse (40) zum Drehen gebracht und gleichzeitig das Tragelement (46) um die erste Achse (6) herum verschoben wird.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Winkel zwi·:·«. hen 90° und 120° liegt.
  3. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der genannten zweiten Faltmittel (50) durch das genannte Tragelement (46) entlang einer Bahn tangential zu der genannten ersten Achse (6) verschoben wird.
  4. 4. Verfahren nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Bahn auf einer Ebene rechtwinklig zu der genannten ersten Achse (6) und im wesentlichen tangential zu der genannten Endfläche (8) des Produktes (5) verläuft.
  5. 5. Verfahren nach einem beliebigen der vorstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Dreh- und Verschiebebewegungen auf das genannte Tragelement (46) übertragen werden, indem um die genannte erste Achse (6) ein Umlaufsteg (29) eines Planetengetriebes (36) zum Drehen gebracht wird, dessen Sonnenrad (37) feststehend und koaxial zu der genannten ersten Achse (6) angeordnet ist, und von dem ein Planetenrad (38) koaxial zu der genannten zweiten Achse (40) angeordnet und mit dem genannten Tragelement (46) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung, die mit einer entsprechenden Endfläche eines im Inneren der Umhüllung selbst enthaltenen Produktes in Berührung ist, wobei die Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie erste Faltmittel (52) zum Umbiegen eines ersten Abschnittes (55) der genannten und mit der genannten Endfläche (8) in Berührung stehenden Endlasche (3) enthält, wobei der genannte erste Abschnitt (55) sich um eine erste Achse (6) herum erstreckt, welche die Achse der genannten Umhüllung (4) bildet, und zwar um einen Winkel geringer als 180°; eine Anzaiil von zweiten Faltmitteln (50) zum aufeinanderfolgenden Umbiegen von weiteren Abschnitten (56-59) der genannten Endlasche (3) in Berührung mit der genannten Endfläche (8); ein bewegliches Tragelement (46) für die genannten zweiten Faltmittel (50), wobei das genannte Tragelement (46) einer genannten entsprechenden Endlasche (3) der genannten Umhüllung (4) zugewandt angeordnet ist; sowie Übertragungsmittel (36), um das genannte Tragelement (46) u.n eine zweite, parallel zu der genannten ersten Achse (6) angeordnete Achse (40) zum Drehen zu bringen und gleichzeitig das Tragelement (46) um die erste Achse (6) herum zu verschieben, wobei die genannten zweiten Faltmittel (50) an dem Tragelement (46) um die genannte zweite Achse (40) herum und in einer der genannten Endfläche (8) des Produktes (5) zugewandten Position verteilt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Winkel zwischen 90° und 120° liegt.
  8. 8. Vorrichtung nach Patentanspruch 6 cder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Tragelement (46) aus einer zu der genannten zweiten Achse koaxialen Scheibe besteht, wobei die genannten zweiten Faltmittel (50) am umlaufenden Rand der genan nten Scheibe (46) verteilt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Scheibe (46) im wesentlichen tangential zu der genannten ersten Achse (6) verläuft.
  10. 10. Vorrichtung nach einem beliebigen der Patentansprüche von 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der genannten zweiten Faltmittel (50) aus einem keilförmigen Element besteht, das von dem genannten Tragelement (46) in Richtung der genannten Endfläche (8) ragt, wobei jedes genannte keilförmige Element ein im wesentlichen zu der genannten Endfläche (8) koplanares freies Ende (48) aufweist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem beliebigen der Patentansprüche von 6bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Übertragungsmittel (36) aus einem Planetengetriebe bestehen, welches ein feststehendes Sonnenrad (37), einen drehbaren Umlaufsteg (29) und ein Planetenrad (38) enthält, welches koaxial zu der genannten zweiten Achse (40) angeordnet und mit dem genannten Tragelement (46) verbunden ist, wobei Antriebsmittel (33,26) vorgesehen sind, um den genannten Umlaufsteg (29) um die genannte erste Achse (6) herum zum Drehen zu bringen.
  12. 12. Verfahren zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigon Umhüllung, im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  13. 13. Vorrichtung zum Umbiegen einer Endlasche einer schlauchförmigen Umhüllung, im wesentlichen wie unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
DD89334523A 1988-11-14 1989-11-13 Verfahren und vorrichtung zum umbiegen von endlaschen am ende von schlauchfoermigen umhuellungen DD292631A5 (de)

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