DD292881A5 - Felgenbremse fuer fahrraeder, insbesondere rennfahrraeder - Google Patents

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DD292881A5 DD33892490A DD33892490A DD292881A5 DD 292881 A5 DD292881 A5 DD 292881A5 DD 33892490 A DD33892490 A DD 33892490A DD 33892490 A DD33892490 A DD 33892490A DD 292881 A5 DD292881 A5 DD 292881A5
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Wolfgang Geissler
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Veb Textimaforschung Malimo,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Felgenbremse fuer Fahrraeder, insbesondere Rennfahrraeder, bei denen besonderer Wert auf geringen Stroemungswiderstand gelegt wird, z. B. bei Einzelzeitfahrwettbewerben. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Felgenbremse, insbesondere fuer Rennfahrraeder, zu schaffen, die ein einseitiges Betaetigen bei UEbertragung gleichgroszer Bremskraefte ermoeglicht und gewaehrleistet. Die Aufgabe wird bei einer Felgenbremse, die aus zwei Bremshebeln besteht, welche auf einer Drehachse gelagert sind, wobei die Drehachsen sich auf einer Grundplatte befinden, erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz auf der Grundplatte ein Widerlager auszermittig ausgebildet ist. Fig. 2{Felgenbremse; Bremshebel; Drehachse; Widerlager; Zwangslauf; Grundplatte, auszermittig; Seitenzug}

Description

Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Felgenbremsen mit zwei separaten Drehachsen für die Bremshebel sind schon in verschiedenen Ausführungen bekannt. Diese jind unter der Bezeichnung „Doppe'zugbremsen" bekannt. Ihre große Bauform und die in der Mitte liegende Seilbetätigung schließen eine Verwendung hinter der Vorderradgabel aus. Eine weitere bekannte Lösung zeigt eine zwangsläufige Bauform bei der die beiden Bremshebel miteinander in gelenkiger Verbindung über Bolzen und Gleitkurve stehen, so daß die Bremshebel gleichgroße Kräfte übertragen.
Nachteilig ist aber, daß auch diese Baufcrm viel Platz beansprucht, so daß eine Montage hinter der Vorderradgabel nicht möglich ist. Eine weitere bekannte Bauform, die bereits hinter der Vorderradgabel angeordnet ist, besitzt zwei unabhängig voneinander bewegliche Bremshebel, die die Bremskräfte nicht gleichzeitig auf die Felge ausüben können und außerdem eine ungünstige Seilführung bedingen, da bei der Betätigung der Bremse der Seilbefestigungspunkt mitbewegt werden muß.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Felgenbremse zu schaffen, die wenig Platz beansprucht, einen niedrigen Fortigungsaufwand besitzt und universell einsetzbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Felgenbremse, insbesondere für Rennfahrräder, zu schaffen, die ein einseitiges Betätigen bei Übertragung gleichgroßer Bremskräfte ermöglicht und gewährleistet. Die Aufgabe wird bei einer Felgenbremse, die aus zwei Bremshebeln besteht, welche auf einer Drehachse gelagert sind, wobei
die Drehachsen sich auf einer Grundplatte befinden, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der Grundplatte ein Widerlager außermittig ausgebildet ist.
Durch diese Gestaltung der Felgenbremse besteht die Möglichkeit, sie universell zu verwenden, ebenfalls ist eine gute Bremswirkung und Funktionssicherheit gewährleistet. Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen Fig. 1: die Anordnung der Felgenbremse an der Rückseite der Vorderradgabel in der Seitenansicht Fig. 2: die Anordnung der Felgenbremse an der Rückseite der Vorderradgabel in Fahrtrichtung gesehen Fig. 3: die Grundplatte in der Vorderansicht Fig. 4: die Grundplatte in der Draufsicht. Wie in Fig. 1 ersichtlich, wird die Felgenbremse an die Rückseite der Vorderradgabel montiert, wobei auch eine Montage an
üblicher Stelle als Hinterradbremse möglich ist.
Dio Grundplatte 1 ist mittels Stehbolzen 2 an der Gabel 3 befestigt. Auf der Grundplatte 1 befinden sich in einem bestimmten Abstand voneinander die Drehachsen 4; 5, welchezur Aufnahme der Bremshebel 6; 7 dienen. Dabei haben die Bremshebel eine
unterschiedliche Hebellänge.
An der Grundplatte 1 ist ein Widerlager 10 außermittig ausgebildet. Das Widerlager 10 weist eine Bohrung auf, durch die der Seilzug durchgeführt und am langen Bremshebel 6 befestigt wird. Die beiden Bremshebel 6; 7 sind zwangsläufig miteinander
verbunden, in dem ein Führungsbolzen 8 des kurzen Bremshebel 7 in eine Gleitkurve 9 des langen Bremshebel 6 eingreift. Der somit hergestellte Zwangslauf ermöglicht es, daß durch das direkte Betätigen eines Bremshebels, gleichzeitig der zweite
Bremshebel indirekt betätigt und eine gleichgroße Bremskraft übertragen wird. Der Zwangslauf ist jedoch nur eine Voraussetzung für die Übertragung gleich großer Bremskräfte. Eine zweite Voraussetzung dafür ist, daß ein Festpunkt für das Abstützen der Seilzughülle vorhanden ist. Deshalb ist auf der Grundplatte 1 ein Widerlager 10 außermittig ausgebildet, welches
die Funktion des Abstützpunktes erfüllt,
Das bedeutet, daß bei Betätigung des langen Bremshebels 6 gegen das Widerlager 10 sich beide ßremshebelseiten 11; 12 mit
gleichmäßig großem Weg gegen die Felge 13 bewegen und auf diese gleichgroße Bremskräfte ausüben.
Durch die außermittige Lage des Widerlagers 10 kommt der Seilzug der Bremse seitlich zu liegen und kann ohne zusätzliche Biegung nach oben zum Lenker geführt werden.

Claims (1)

  1. Felgenbremse für Fahrräder, insbesondere Rennfahrräder, die aus zwei Bremshebeln besteht, welche auf einer Drehachse gelagert sind, wobei die Drehachsen sich auf einer Grundplatte befinden, dadurch
    gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte (1) ein Widerlager (10) außermittig ausgebildet ist. Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Felgenbremse für Fahrräder, insbesondere Rennfahrräder, bei denen besonderer Wert auf geringen Strömungswiderstand gelegt wird, z. B. bei Einzelzeitfahrwettbewerben.
DD33892490A 1990-03-21 1990-03-21 Felgenbremse fuer fahrraeder, insbesondere rennfahrraeder DD292881A5 (de)

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