DD293317A5 - Profilleistenanordnung - Google Patents

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DD293317A5
DD293317A5 DD33939890A DD33939890A DD293317A5 DD 293317 A5 DD293317 A5 DD 293317A5 DD 33939890 A DD33939890 A DD 33939890A DD 33939890 A DD33939890 A DD 33939890A DD 293317 A5 DD293317 A5 DD 293317A5
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DD
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sealing
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locking edge
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DD33939890A
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English (en)
Inventor
Volker Fraedrich
Claus-Peter Winkler
Klaus Richter
Original Assignee
Veb Robotron-Messelektronik "Otto Schoen" Dresden,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Profilleistenanordnung fuer einander zugekehrte, gleichartig ausgebildete Schlieszraender, vorzugsweise an aus Schalen bestehenden Behaeltern, als zusaetzliche mechanische Versteifung und als Dichtung gegenueber Staub und Spritzwasser. Die Profilleistenanordnung hat als Mittel zur Befestigung an einem Schlieszrand mindestens einen Befestigungssteg und als Mittel zur Dichtung eine Dichtungszunge und eine zu dieser parallel verlaufende Dichtungsnut. Die Dichtung in Schlieszlage wird erreicht durch die Anbringung zweier, in Laengsrichtung gegeneinander gedrehter erfindungsgemaeszer Profilleisten an den einander zugekehrten Schlieszraendern, wobei die Dichtungszunge der einen Profilleiste in die Dichtungsnut der jeweils anderen Profilleiste eingreift und so gleichzeitig zwei parallel liegende Dichtungszonen wirken. Die Anwendung der Erfindung bringt eine erhebliche Senkung des Werkzeug- und Montageaufwandes. Figur{Profilleiste; Schlieszrand; Schalenbehaelter; Versteifung; Dichtung; Dichtungszunge; Dichtungsnut; Dichtungszone}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Profilleistenanordnung für einander zugekehrte Schließränder und ist vorzugsweise anwendbar als Profilleisten an aus Schalen bestehenden Behältern, die durch Verschlußelemente in Schließlage festgehalten werden. Die erfindungsgemäße Profilleistenanordnung soll an zwei, einander zugekehrten, gleichartig ausgebildeten Schließrändern als zusätzliche mechanische Versteifung wirken und durch die besondere Gestaltung die Dichtheit gegenüber Staub und Spritzwasser gewährleisten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Verschließen einander zugekehrter Ränder oder Kanten, insbesondere an Behältern, sind zahlreiche Profilleisten oder die besondere Ausbildung der Schließränder bekannt.
DRP 213395 beschreibt eine Rahmenversteifung für Reisekörbe mit einem Behälter, der einen umfassenden Rand bildenden Blechrahmen besitzt, und einem Deckel mit einem kleineren Rahmen ohne vorspringenden Blechrand. So wird die Festigkeit und Dauerhaftigkeit des Korbes erhöht, während der Rand des Rahme.":? das Eindringen von Staub und anderen Fremdkörpern verhindert.
DD-WP 39220 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Koffern mit einer am Deckel befestigten Staub- und Zierleiste, die eine Nase besitzt, und mit einer am Unterteil des Koffers befestigten Staub· und Zierleiste, die eine Nut besitzt. Dadurch wird ein staubdicht ir Abschluß des Innenraumes erzielt. Außerdem bringen die Leisten eine zusätzliche Versteifung mit sich. DD-WP 48661 als Zusatzpatent zu 33821 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung zweiteiliger Koffer mit einer ersten kombinierten Staub- und Zierleiste, welche den Kofferrand jeweils allseitig umfaßt und mit einer im Kofferinnern liegenden Nase ausgerüstet ist. Mit dieser legt sie sich abdichtend an die im Kofferinnern liegenden Wand der ihr gegenüberliegenden zweiten Leiste. Die Zierleiste ist mit im Querschnitt wellenförmigen Vertiefungen bzw. Erhöhungen versehen, die sich in ihrer Längsrichtung erstrecken.
DE-OS 3235031 beschreibt ein Schließprofil für Behälter, bestehend aus zwei miteinander zusammenwirkenden unterschiedlichen Profilelementen unter Einschluß gummielastischer Dichtelemente, die ein spritzwassersicheres Verschließen eines Behälterunterteiles mit einem Behälterdeckel ermöglichen, ohne daß Beschädigungen der Dichtung möglich sind. DE-PS 853805 beschreibt einen Verstärkungsrahmen für Koffer und dergleichen Behältnisse, wobei die einander zugekehrten Schließränder unterschiedlich ausgebildet sind und durch profilierte Hohlleisten als ineinandergreifende Verstärkungsrahmen die mechanische Versteifung und die Abdichtung gewährleisten.
DE-OS 3132829 beschreibt einen Behälter mit Verschlußelement, wobei der Behälter an einem Randabschnitt seiner Öffnung mit wenigstens zwei ringförmigen Wülsten versehen ist, die in komplementäre Nuten im Randabschnitt des Verschlußelementes eingreifen. Dabei liegt jeder Wulst dichtend an den Wänden der komplementären Nut in wenigstens zwei voneinander getrennten DichUonen an.
Ein Teil dieser bekannten Profilleisten sind zwar zur Lösung der vorliegenden Aufgabe, der Anwendung an zwei, einander zugekehrten, gleichartig ausgebildeten Schließrändern als zusätzliche mechanische Versteifung und die Gewährleistung der Dichtheit gegenüber Staub und Spritzwasser, geeignet, jedoch sind zur Erfüllung der Anforderungen die einander zugekehrten Schließränder oder die einander zugekehrten Profilleisten unterschiedlich auszubilden, wodurch ein hoher Aufwand bei der Herstellung erforderlich ist.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, daß die besondere Gestaltung der Profilleistenanordnung eine erhebliche Senkung des Werkzeugaufwandes bringt, vergleichsweise große Toleranzen bei Herstellung und Montage zuläßt, den Aufwand für die Montage an den Schließrändern, auch an gekrümmten Schließrändern, gering hält und die Verminderung der Wirksamkeit der Dichtung durch mechanische Beschädigung verhindert. Weiterhin soll die Profilleistenanordnung so ausgebildet sein, daß während der Herstellung der Schließlage durch selbsttätige Justage die Dichtung erzwungen sowie die Anbringung und Funktion von bekannten Verschlußelementen zur Festhaltung der Schließränder in Schließlage nicht behindert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von vorstehender Zielstellung besteht die Aufgabe darin, eine Profilleistenanordnung für zv.ei, einander zugekehrte, gleichartig ausgebildete Schließränder, vorzugsweise an aus Schalen bestehenden Behältern, als zusätzliche mechanische Versteifung zu schaffen, wobei durch die besondere Gestaltung die Dichtheit gegenüher Staub und Spritzwasser zu gewährleisten ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Profilleiste als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand mindestens einen in Längsrichtung verlaufenden Steg und, im Querschnitt gegenüberliegend, als Mittel zur Dichtung gegenüber Staub und Spritzwasser eine in Längsrichtung verlaufende Dichtungszunge und eine parallel verlaufende Dichtungsnut besitzt, wobei die Dichtungszunge und die Dichtungsnut im Querschnitt die gleiche, jedoch inverse, geometrische Form aufweisen.
Eine erste erfindungsgemäße Profilleiste wird an einem ersten Schließrand befestigt und eine zweite erfindungsgemäße Profilleiste wird, gegenüber der ersten Profilleiste um ihre Längsachse gedreht an einem dem ersten Schließrand gegenüberliegenden zweiten Schließrand befestigt.
Die Wirkungsweise der Erfindung besteht darin, daß die Stege di& mechanische Versteifung des Schließrandes bewirken und die Dichtungszunge der ersten Profilleiste in die Dichtungsnut der zweiten Profilleiste und die Dichtungszunge der zweiten Profilleiste in die Dichtungsnut der ersten Profilleiste greift und so in Schließlage die Dichtung gegenüber Staub und Spritzwasser gleichzeitig in zwei parallelen Dichtzonen gewährleisten.
In einer weiteren Variante der Erfindung ist als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand dem in Längsrichtung verlaufenden ersten Steg ein zu diesem parallel verlaufender zweiter Steg, beide getrennt durch eine Nut mit der Breite des Schließrandes zur Aufnahme des Schließrandes, zugeordnet.
In einer weiteren Variante der Erfindung ist der erste Steg der Profilleiste als Befestigungssteg und der zweite Steg als Führungssteg ausgebildet, wobei der Führungssteg gegenüber dem Befestigungssteg deutlich kürzer gehalten ist.
In einer weiteren Variante der Erfindung verlaufen die Mittellinie der Dichtungszunge und die Mittellinie der Dichtungsnut im gleichen seitlichen Abstand von der Mittellinie des Schließrandes.
In einer weiteren Variante der Erfindung ist die Profilleiste im Querschnitt so ausgebildet, daß sich die Dichtungszunge am äußeren Ende und die Dichtungsnut zum inneren Ende hin verjüngt und damit die selbsttätige Justierung der Profilleistenanordnung während der Herstellung der Schließlage verbessert.
In einer weiteren Variante der Erfindung ist in der Dichtungsnut der Profilleiste eine in Längsrichtung verlaufende Aussparung zur Aufnahme von vorzugsweise gummielastischem Dichtungsmaterial vorgesehen, wobei durch die Lage der Aussparung für das Dichtungsmaterial in der Dichtungsnut die mechanische Beschädigung des Dichtungsmaterials verhindert wird.
In einer weiteren Variante der Erfindung ist die Profilleiste im Querschnitt so flach ausgebildet, daß die Anwendung an gekrümmten Schließrändern und die Anbringung und die Funktion von Verschlußelementen zur Festlegung der Schließränder in Schließlage nicht behindert wird.
Ausfuhruiigsbelsplel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit einer Figur näher erläutert werden. Eine Profilleiste 1 aus Aluminium besitzt als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand 2 einer Halbschale aus Aluminium für Transportbehälter einen in Längsrichtung verlaufenden Befestigungssteg 3 und einen zu diesem parallel verlaufenden Führungssteg 4, getrennt durch eine Nut 5 mit der Breite des Schließrandes 2, und als Mittel zur Dichtung gegenüber Staub und
Spritzwasser eine in Längsrichtung verlaufende keilförmige Dichtungszunge 6 und eine parallel verlaufende keilförmige Dichtungsnut 7 mit einer Aussparung 8 zur Aufnahme eines im Querschnitt runden gummielastischen Dichtungsmaterials 10. Die Mittellinie der Dichtungszunge 6 und die Mittellinie der Dichtungsnut 7 weisen den gleichen seitlichen Abstand von der Mittellinie der Nut 5 auf. An zwei, einander zugekehrten Schließrändern 2 und 9 werden zwei Profilleisten 1 so angeordnet, daß die Profilleiste 1 am Schließrand 2 gegenüber der Profilleiste 1 am Schließrand 9 um die Längsachse gedreht ist und damit die Dichtungszunge 6 in
die Dichtungsnut 7 der jeweils gegenüberliegenden Profilleiste 1 greift.
Die Befestigung der Profilleiste 1 erfolgt durch die Einführung des Schließrandes 2 bzw. 9 in die Nut 5 und die Ausführung von
mechanisch fester Verbindung zwischen dem Schließrand 2 bzw. 9 und dem Befestigungssteg 5, beispielsweise durch
P'TiktschweiBung. Die selbsttätige Justierung der Profilleistenar.ordnung bei der Herstellung der Schließlage wird durch die keilförmige Gestaltung
von Dichtungszunge β und Dichtungsnut 7 verbesoert.
Die Dichtung gegenüber Staub und Spritzwasser in Schließlage ist gewährleistet durch festen mechanischen Kontakt der Dichtungszunge β mit dem Dichtungsmaterial 10 in der Aussparung 8 der Dichtungsnut 7 der jeweils gegenüberliegenden
Profilleiste 1.
Die Lage der Aussparung 8 für die Aufnahme des gummielastischen Dichtungsmaterials 10 in der Dichtungsnut 7 verhindert die
mechanische Beschädigung des Dichtungsmaterials 10.
Die besonders flache Ausbildung der Profilleiste 1 ermöglicht die trennstellenfreie Montage an den gekrümmten Schließrändern 2 und 9 der Halbschalen, außerdem wird die Funktion von Verschlußelementen zur Festhaltung der Schließränder 2 und 9 in Schließlage nicht beeinträchtigt. -

Claims (7)

1. Profilleistenanordnung für zwei, einander zugekehrte, gleichartig ausgebildete Schließränder als zusätzliche mechanische Versteifung und als Dichtung gegenüber Staub und Spritzwasser, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand (2) wenigstens ein in Längsrichtung verlaufender Steg (3) und daß als Mittel zur Dichtung eine in Längsrichtung verlaufende Dichtungszunge (6) und eine parallel verlaufende Dichtungsnut (7), beide mit im Querschnitt gleicher, jedoch inverser geometrischer Form dienen und daß die Dichtung in Schließlage erreicht wird durch die Anbringung zweier, in Längsrichtung gegeneinander gedrehter erfindungsgemäßer Profilleisten (1) an den einander zugekehrten Schließrändern (2; 9), wobei die Dichtungszunge (6) dereinen Profilleiste (1) in die Dichtungsnut (7) der jeweils anderen Profilleiste (1) eingreift und so gleichzeitig zwei parallel liegende Dichtungszonen entstehen.
2. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand (2) der in Längsrichtung verlaufende erste Steg (3) und ein zu diesem parallel verlaufender zweiter Steg (4), beide getrennt durch eine Nut (5), zur Aufnahme des Schließrandes (2) dienen.
3. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Befestigung an einem Schließrand (2) der erste Steg als Befestigungssteg (3) und ein gegenüber dem Befestigungssteg deutlich kürzer gehaltener zweiter Steg als Führungssteg (4) dienen.
4. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Querschnitt die Mittellinie der Dichtungszunge (6) und die Mittellinie der Dichtungsnut (7) den gleichen seitlichen Abstand von der Mittellinie des Schließrandes (2) aufweisen.
5. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Dichtungszunge (6) sich zum äußeren Ende und der Querschnitt der Dichtungsnut (7) sich zum inneren Ende hin verjüngt.
6. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Dichtungsnut (7) eine in Längsrichtung verlaufende Aussparung (8) zur Auf nahmy von vorzugsweise gummielastischem Dichtungsmaterial vorgesehen ist.
7. Profilleistenanordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine besonders flache Ausbildung der Profilleiste (1) die Anwendung an einem gekrümmten Schließrand (2; 9) und die Anbringung und die Funktion von Verschlußelementen zur Festlegung der Schließränder (2; 9) in Schließlage nicht behindert ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1340685A3 (de) * 2002-02-27 2003-09-10 Niab Timber Palettenumfassung

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EP1340685A3 (de) * 2002-02-27 2003-09-10 Niab Timber Palettenumfassung

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