DD293527A5 - Werkzeiug zum mehrpunkt-widerstandsschweissen unter verwendung kuehlbarer schweisselektroden - Google Patents

Werkzeiug zum mehrpunkt-widerstandsschweissen unter verwendung kuehlbarer schweisselektroden Download PDF

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DD293527A5
DD293527A5 DD33954890A DD33954890A DD293527A5 DD 293527 A5 DD293527 A5 DD 293527A5 DD 33954890 A DD33954890 A DD 33954890A DD 33954890 A DD33954890 A DD 33954890A DD 293527 A5 DD293527 A5 DD 293527A5
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DD
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welding
electrode
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electrodes
coolable
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DD33954890A
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Erhard Hoche
Ralf-Uwe Kirsten
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Veb Instandsetzung Kraftwerke,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Mehrpunkt-Widerstandsschweiszen unter Verwendung kuehlbarer Schweiszelektroden. Das Werkzeug ist so ausgebildet, dasz bei einer geraden Anzahl mehr als zwei Schweiszpunkte moeglich sind, die technisch moeglichen Mindestpunktabstaende erreichbar sind und ein ungleichmaesziger Elektrodenverschleisz selbstaendig ausgeglichen wird. Erfindungsgemaesz wird dies dadurch erreicht, dasz in einem nach unten U-foermigen Gehaeuse * dessen Innenseiten mit Isolierplatten (12) ausgekleidet sind, mittig eine Hauptwippe (2) drehbar gelagert ist, auf der Hauptwippe (2) zwei voneinander getrennte, nach oben U-foermige Wippen (3) drehbar angeordnet sind, deren Innenflaechen mit Isolierplatten (13; 14) ausgekleidet sind, an jeder Wippe (3) ueber eine innere Halteschraube (18) jeweils zwei Elektrodenaufnahmen (4) mit einer an sich bekannten kuehlbaren Schweiszelektrode (7) und den Leitungen fuer das Kuehlmedium befestigt sind, die Wippen (3) durch einen elastischen Isolierkoerper (11) voneinander getrennt sind und die Elektrodenaufnahmen (4) im unteren Bereich mit einer Anschluszschraube (6) fuer das Stromkabel versehen sind. Fig. 1{Mehrpunkt-Widerstandsschweiszen; Werkzeug; Gehaeuse; Schweiszelektrode; Elektrodenaufnahme; Hauptwippe; Isolierkoerper; Isolierplatten; Kuehlmedium}

Description

Ausfuhrungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen Fig. 1: eine Seitenansicht des Werkzeuges Fig. 2: den Schnitt A-A nach Figur 1 durch den Drehpunkt der Hauptwippe Fig. 3: den Schnitt B-B nach Figur 1 durch den Drehpunkt einer Wippe Fig.4: don Schnitt C-C nach Figur 1 durch eine Elektrodenaufnahme.
Das Werkzeug besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen Gehäuse 1, einer Hauptwippe 2, zwei Wippen 3, Elektrodenaufnahmen 4 und Schweißelektroden 7. Das Gehäuse 1 ist nach unten U-förmig ausgebildet und an den Innenseiten der Schenkel mit Isolierplatten 12 versehen. In das Gehäuse 1 und die Isolierplatten 12 ist eine Bohrung eingebracht, in der ein Bolzen 10 befestigt ist. Auf dem Bolzen 10 ist die Hauptwippe 2 drehbar gelagert. Die Hauptwippe 2 ist an den Enden mit Bohrungen versehen, die zur Aufnahme eines Bolzens 16 dienen, auf welchem jeweils eine Wippe 3 mit einer Isolierbuchse 17 drehbar gelagert ist. Die Wippen 3 sind U-förmig ausgebildet und an den Innenflächen mit Isolierplatten 13; 14 versehen. Die Bohrungen in dan Wippen 3 sind ebenfalls mit Isolierbuchsen 17 versehen, die Bolzen 16 aufnehmen. Die Wippen 3 sind durch einen elastischen Isolierkörper 11 voneinander getrennt. Die Dicko des Isolierkörpers 11 ist dem Abstand der Elektrodenaufnahmen 4 In den Wippen 3 anzupassen. An jeder Wippe 3 sind über innere Halteschrauben 18 zwei Elektrodenaufnahmen 4 befestigt. In die Elektrodenaufnahme 4 ist von unten die Schweißelektrode 7 eingesetzt. Seitlich an der Elektrodenaufnahme 4 ist auf einer Seite der Zulaufstutzen 15 für das Kühlmedium, das in die Schweißelektrode 7 geleitet wird, angeordnet. Dem Zulaufstutzen 15 gegenüberliegend ist der Ablaufstutzen 5 für das Kühlmedium vorgesehen. Das abgebogene Kühlröhrchen in der Elektrodenaufnahme 4 ist im Durchmesser kleiner als der Durchmesser der Bohrung in der Schweißelektrode 7, damit das Kühlmedium zirkulieren kann. Im unteren Bereich der Elektrodenaufnahme 4 ist wechselseitig rechts oder links eine Anschlußschraube 6 für das Stromkabel angebracht. Die stromlose Gegenelektrode 8 ist als kompakter Block ausgebildet. Über die Anschlußschraube 6 wird der Schweißstrum zugeführt, wobei jeweils immer eine Schweißelektrode 7 jeder Wippe 3 das aktive Elektrodenpaar bildet. Die Gegenelektrode 8 nimmt als passive Elektrode den während des Schweißvorganges auf die Schweißbaugruppe 9 wirkenden Anpreßdruck auf.
Mit dem erfindungsgemäßen Werkzeug können gleichzeitig vier Schweißpunkte mit einmal geschweißt werden, woboi die technisch möglichen Mindestpunktabstände erreichbar sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Werkzeug zum Mehrpunkt-Widerstandsschweißen unter Verwendung kühlbarer
Schweißelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem nach unten U-förmigen Gehäuse (1), dessen Innenseiten mit Isolierplatten (12) ausgekleidet sind, mittig eine Hauptwippe (2) drehbar gelagert ist, auf der Hauptwippe (2) zwei voneinander getrennte, nach oben U-förmige Wippen (3) drehbar angeordnet sind, deren Innenflächen mit Isolierplatten (13; 14) ausgekleidet sind, an jeder Wippe (3) über eine innere Halteschraube (18) jeweils zwei Elektrodenaufnahmen (4) mit einer an sich bekannten kühlbaren Schweißelektrode (7) und den Leitungen für das Kühlmedium befestigt sind, die Wippen (3) durch einen elastischen Isolierkörper (11) voneinander getrennt sind und die Elektrodenaufnahmen (4) im unteren Bereich mit einer Anschlußschraube (6) für das Stromkabel versehen sind.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippen (3) über Bolzen (16) in der Hauptwippe (2) gelagert sind, wobei auf die Bolzen (16) eine Isolierbuchse (17) aufgezogen ist.
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Mehrpunkt-Widerstandsschweißen unter Verwendung kühlbarer Schweißelektroden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Widerstandspunktschweißen kommen üblicherweise stationäre Widerstandspunktschweißmaschinen oder Punktschweißzangen, ausgebildet als Scherenzangen oder Hubzangen, zum Einsatz. Dabei werden die zu verbindenden Baugruppen zwischen eine Ober- und eine Unterelektrode gebracht und nach Aufbringen d6s notwendigen Anpreßdrucks der Schweißstrom zugeschaltet. Infolge Widerstandserwärmung und mechanischer Krafteinwirkung kommt es an der Fügestelle zur Bildung einer stoffschlüssigen Verbindung. Die Werkzeuge sind hierbei so ausgebildet, daß sich die Ober- und die Unterelektrode jeweils in einem Elektrodenhalter befinden, über den der Anpreßdruck und der Schweißstrom übertragen wird. Die Elektroden und Elektrodenhalter können mittels Fluid gekühlt sein. Nachteilig wirkt sich bei dem Einsatz von Widerstandspunktschweißmaschinen oder Punktschweißzangen aus, daß bei jedem Arbeitshub jeweils nur ein Punkt geschweißt werden kann. Sollen entlang einer Schweißnaht mehrere Punkte geschweißt werden, muß entweder die zu fügende Baugruppe an den Elektroden vorbeigeführt oder z. B. eine Punktschweißzange am Bauteil entlang geführt werden. Das bedingt einen erheblichen manuellen Aufwand oder den Einsatz komplizierter kostenaufwendiger Handhabetechnik. Zum gleichzeitigen Schweißen mehrerer Punkte sind schon verschiedene Schweißeinrichtungen bekannt. Handelsübliche Mehrpunktschweißmaschinen arbeiten meist mit zwei oder me*- Hochstromtransformatoren, wobei für jeden Punkt bzw. Doppelpunkt ein Hochstromtransformator eingesetzt wird. Die Anpreßkraft wird, für jede EL strode gesondert, pneumatisch oder hydraulisch aufgebracht.
Nachteilig wirkt sich hier aus, daß infolge der notwendigen Elektrodenantriebe der Punktabstand nicht beliebig variierbar ist. Es ist schon eine Mehrfach-Doppelpunktschweißmaschine bekannt, bei der nur ein Hochstromtransformator zum Einsatz kommt (DD 234248). Die oberen Elektroden werden dabei direkt von Druckzylindern angetrieben, so daß bestimmte Mindestpunktabstände vorgegeben sind. Eine Widerstandsschweißvorrichtung in Kompaktbauweise mit zwei nebeneinander angeordneten Elektroden ist gemäß DD 216662 bekannt. Die Vorrichtung kann als Handgerät oder in Verbindung mit Automaten zum Einsatz gebracht werden. Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist es, daß durch den integrierten Hochstromtrafo die Baugröße und das Gewicht relativ groß ist und nur maximal zwei Punkte gleichzeitig geschweißt werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Fertigungsaufwand für ein Werkzeug zum Mehrpunkt-Widerstandsschweißen zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zum Mehrpunkt-Widerstandsschweißen unter Verwendung kühlbarer Schweißelektroden so auszubilden, daß bei einer geraden Anzahl mehr als zwei Schweißpunkte möglich sind, die technisch möglichen Mindestpunktabstände erreichbar sind und ein ungleichmäßiger Elektrodenverschleiß selbständig ausgeglichen wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in einem nach unten U-förmigen Gehäuse, dessen Innenseiten mit Isolierplatten ausgekleidet sind, mittig eine Hauptwippe drehbar gelagert ist, auf der Hauptwippe zwei voneinander getrennte, nach oben U-förmige Wippen drehbar angeordnet sind, deren Innenflächen mit Isolierplatten ausgekleidet sind, an jeder Wippe über eine innere Halteschraube jeweils zwei Elektrodenaufnahmen mit einer an sich bekannten kühlbaren Schweißelektrode und den Leitungen für das Kühlmedium befestigt ist, die Wippen durch einen elastischen Isolierkörper voneinander getrennt sind
sind über Bolzen in der Hauptwippe gelagert, wobei auf die Bolzen eine Isolierbuchse aufgezogen ist.
DD33954890A 1990-04-06 1990-04-06 Werkzeiug zum mehrpunkt-widerstandsschweissen unter verwendung kuehlbarer schweisselektroden DD293527A5 (de)

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