DD293737A5 - Verfahren zum granulieren mit granulierteller - Google Patents

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DD293737A5
DD293737A5 DD34010690A DD34010690A DD293737A5 DD 293737 A5 DD293737 A5 DD 293737A5 DD 34010690 A DD34010690 A DD 34010690A DD 34010690 A DD34010690 A DD 34010690A DD 293737 A5 DD293737 A5 DD 293737A5
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granulating
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plate
methyl
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DD34010690A
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Athanasios Maroglou
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E. I. Du Pont De Nemours And Company,Us
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller und wird vorzugsweise zum Granulieren von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Erfindungsgemaesz wird das Granuliergut auf dem rotierenden Teller mit gesaettigtem oder ueberhitztem Dampf in ausreichender Menge behandelt, um seine Temperatur auf 30-120C, vorzugsweise auf 35-70C, zu erhoehen. Die Zufuhr dieses Dampfes vermindert die zum Granulieren notwendige Fluessigkeitsmenge, wodurch eine geringere Trockenzeit fuer das Zielprodukt - das Granulat - erforderlich ist. Figur{Granulierverfahren; Granulierteller; Granuliergut; gesaettigter/ueberhitzter Dampf; Trockenzeit; Pflanzenschutzmittel}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller, vorzugsweise zum Granulieren von Pflanzenschutzmitteln.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Das Granulieren mit Granulierteller ist verbreitet angewendet worden, um Erze und Rohmehl für Zementöfen zu granulieren. Bei diesem Verfahren wird ein Granulierteller zum Mischen fester Teilchen mit einer Flüssigkeit - gewöhnlich Wasser- unter Bildung von Granulat der gewünschten Größe angewendet. Die angewandte Vorrichtung wird nachstehend als Granulierteller bezeichnet; sie ist in Fachkreisen auch unter den Bezeichnungen schräggestellte Granulierschale, Granulierscheibe, Granuliertisch, Schrägpfanne oder Dragierkessel bekannt.
Ein Nachteil des Granulierens mit Granulierteller besteht darin, daß die in der Granulierstufe verwendete Flüssigkeit in einer Trockenstufe entfernt werden muß. Bei vielen Prozessen ist die Trockenstufe die langsamste Prozeßstufe, und sie ist häufig leistungsbegrenzend.
In der DE-PS 3246493 wird ein Verfahren zur Herstellung eines mit Wasser dispergierbaren oder wasserlöslichen Granulats beschrieben, bei dem ein pulverförmiges Material, z. B. eine Agrochemikalie, einer rollenden oder drehenden Bewegung unterworfen und mit Wasserdampf besprüht wird, der eine Temperatur zwischen 250C und 100°C hat. Bei diesem Verfahren werden jedoch sohr feine Dampftröpfchen (unter 100 Mikron) eingesetzt, Wasser wird nicht zugefügt, und die Temperatur bezieht sich nur auf den Dampf und nicht auf den Tellerinhalt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren zum Granulieren mit Granuliertellsr unter Verwendung einer minimalen Wassermenge.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller unter Verwendung von Hochtemperaturdampf vorzuschlagen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Granuliergut auf dem rotierenden Teller mit gesättigtem oder überhitztem Dampf in ausreichender Menge behandelt wird, um seine Temperatur auf 30-120°C, vorzugsweise auf 35-70°C, zu erhöhen. Die Zufuhr dieses Dampfes vermindert die zum Granulieren notwendige Flüssigkeitsmenge, wodurch eine geringere Trockenzeit für das Zielprodukt-das Granulat-erforderlich ist. Das Verfahren ist besonders beim Granulieren von Granuliergut vorteilhaft, das beim Gra lulieren normalerweise große Feuchtigkeitsmengen erfordert.
Das verbesserte erfindui gsgemäße Verfahren kann zum Granulieren vieler Stoffe angewendet werden. Es ist insbesondere für das Granulieren von Pflanzenschutzmitteln vorteilhaft. Wenn diese Substanzen mit Dampf granuliert werden, zeigt das entstandene Granulat optimale Eigenschaften, wie rasche Verteilung in verschiedenen Flüssigkeiten (z. B. Wasser) und Abriebbeständigkeit.
Die Figur zeigt einen herkömmlichen Granulierteller, der mit Mitteln versehen ist, um mit Dampf auf das Granuliergut auf der Telleroberfläche einzuwirken.
Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller durch gleichzeitige Anwendung von Hitze und Feuchtigkeit in Form von gesättigtem oder überhitztem Dampf in bezug auf das umgewälzte Granuliergut auf der Oberfläche des rotierenden Tellers.
Eine bei dem erfindungsgemäßen Verfahren anwendbare Vorrichtung soll unter Bezugnahme auf die Figur beschrieben werden.
Zwecks Anwendung bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann jeder herkömmliche Granulierteller modifiziert werden. Die Figur stellt ein herkömmliches Modell als vereinfachte Zeichnung dar.
Ein flacher zylindrischer Teller 1 ist auf einem Untergestell 2 angebracht und wird um eine geneigte Achse gedreht. Die Drehbewegung wird durch ein Antriebsmittel (nicht dargestellt) erreicht, das mit dem Teller 1 über die Achse 3 verbunden ist. Der Neigungswinkel und die Drehgeschwindigkeit des Tellers sind gewöhnlich veränderlich und werden in übliche-Weise eingestellt, um Granulat der gewünschten Größe herzustellen. Bei dem Granuliergut, das auf dem Teller granuliert wird, handelt es sich um ein Gemisch aus Feststoffen und einer Flüssigkeit, gewöhnlich Wasser. Die Feststoffe werden durch eine Austragseinrichtung 4 auf die Telleroberfläche eingespeist, und die Flüssigkeit wird durch eine Sprüheinrichtung 5 zugeführt. Die Feststoffe können entweder einen Stoff oder ein Gemisch darstellen, und häufig ist es wünschenswert, vorher bis zu einer Teilchengröße zwischen 2 und 30 Mikron zu mahlen. Die Feststoffe können teilweise auch als granuliertes Produkt von Überoder Untergröße in den Granulierprozeß zurückgeführt werden.
Beim Betrieb ist es wünschenswert, daß die Flüssigkeit auf das Bewegtbett der festen Stoffe gesprüht und absorbiert wird und nicht auf die Telleroberfläche gesprüht wird. Die Tröpfchengröße der Sprühflüssigkeit wird in üblicher Weise bestimmt, das heißt, sie ist eine Funktion der Größe des Einsatzguts und der erwünschten Granulatgröße. Je feiner die Sprühflüssigkeit ist, desto kleiner ist das Granulat. Der Granulator kann auch mit einem Seitenwandschaber 6 und einem Bodenschaber 7 versehen sein, um die Ansammlung des Granulierguts auf den Tellerflächen zu verhindern.
Der Bodenschaber kann ein hin- und hergehender Schaber sein und auch dazu dienen, daß eine gleichmäßige Substanzablagerung auf der Tellerfläche aufrechterhalten wird.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist der Dampf gesättigt oder überhitzt und wirkt auf das Granuliergut auf dem Teller ein. Der Dampf wird durch eine Leitung 8 und durch ein Dosierventil 9 zu einer Reihe von Düsen 10 geleitet. Die Düsen können an der Telleroberfläche beliebig angeordnet sein, so daß ein wirksamer Kontakt mit dem umgewälzten Granuliergut möglich ist. Die Düsenanordnung wird so gewählt, daß Granulat der gewünschten Größe entsteht.
Beim Betrieb werden die - häufig vorgemahlenen - Feststoffe durch die Öffnung 4 auf den Teller aufgegeben, und Wasser wird durch die Sprüheinrichtung 5 in üblicher Weise zugefügt. In dun rotierenden Teller 1 wird ferner durch die Düsen 10 Dampf eingeführt. Die Eintrittsgeschwindigkeit des gesättigten oder überhitzten Dampfes wird mit dem Ventil 9 so geregelt, daß das Granuliergut auf dem Teller eine Temperatur von 3O0C bis 120°C, vorzugsweise von 350C bis 7O0C, annimmt. Die Temperatur des auf den Teller einwirkenden Dampfes beträgt 100°C oder mehr, vorzugsweise zwischen 100"C und 400°C. Die Höchsttemperatur des Granuliergutgemischs wird nur durch die Stabilität oder den Schmelzpunkt der festen Teilchen begrenzt. Beim Betrieb wird die vorteilhafte Wirkung der Dampfzufuhr bei Temperaturen unter 30°C gewöhnlich nicht beobachtet. Sobald das Granuliergut gemischt und mit dem Dampf behandelt wird, nimmt die Größe der Körnchen zu, und die größten Körnchen fallen in üblicher Weise über den unteren Tellerrand.
Der Neigungswinkel und die Drehgeschwindigkeit des Tellers werden nach bekannten Beziehungen gewählt, um die erwünschte Granulatbildung zu gewährleisten.
Die zuzufügende Wassermenge ergibt sich ausgehend von der erwünschten Granulatgröße. Wenn Dampf eingeleitet wird und die Tellertemperatur steigt, verringert sich der Feuchtigkeitsbedarf für die gewünschte Granulatgröße um 30 bis 40% und vorzugsweise um mindestens 20%.
Es versteht sich von selbst, daß die in der Figur dargestellte Vorrichtung der Veranschaulichung dient. Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform (nicht dargestellt) wird der Teller im Uhrzeigersinn gedreht, wobei die Dampfdüsen in der Nähe der Überlaufstelle des Granulats angeordnet sind. Sobald dieser Teller sich dreht, werden nach der Dampfzufuhr das Wasser und danach die Vormischung des festen Granulierguts zugeführt.
Die Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Tatsache, daß beim Granulierprozeß weniger Feuchtigkeit erforderlich ist; dies führt zu einer beträchtlich kürzeren Trockenzeit für das Entfernen des Wassers aus dem hergestellten Granulat. Somit benötigt der Granulierprozeß weniger Trockenkapazität. Ebenfalls geringer wird die Zersetzung beim Granulieren von Stoffen mit
begrenzter Wasserbeständigkeit, da sie mit wesentlich weniger Wasser als beim herkömmlichen Verfahren in Berührung kommen. Gleichfalls vorteilhaft sind die Größe und die hohe Qualität des hergestellten Granulats im Vergleich zu dem, das ohne Erhöhung der Temperatur des Gemischs geformt wird, da das Produkt während der Behandlung einem geringeren Abrieb unterliegt und auf Grund seiner großen, gleichmäßigen Körnchen anziehender wirkt.
Der Terminus „Pflanzenschutzmittel" bezieht sich auf biologisch wirksame Mittel, die Chemikalien enthalten, die beim Abtöten von Schädlingen oder bei der Verhinderung oder Regulierung ihres Wachstums wirksam sind. Diese Chemikalien sind im allgemeinen als Herbizide, Fungizide, Insektizide, Nematozide, Akarizide, Mitizide, Viruzide, Algizide, Bakterizide, Pflanzenwachstumsregulatoren und ihre agrochemisch geeigneten Salze bekannt. Diese Chemikalien können wasserlöslich oder wasserunlöslich und bei Raumtemperatur fest oder flüssig sein, vorausgesetzt, daß die Flüssigkeiten vor dem Granulieren zunächst an festen Trägerstoffen adsorbiert werden. Beispiele für geeignete Pflanzenschutzmittel enthält die Tabelle I, ohne daß diese Aufstellung eine Beschränkung darstellt.
Tabelle I
Herbizide Trivialname F. (0C)
Verbin dung Nr. Acifluorfen Alachlor Asulam Atrazin Bensulfuron-Methyl 142-160 39-42 142-144 175-177 185-188
1 2 3 4 5 Bentazon 137-139
6 Bromacil Bromoxynil Chloramben Chlorimuron-Ethyl 15b-159 194-195 200-201 >100
7 8 9 10 Chloroxuron Chlorsulfuron 151-152 174-178
11 12 Chlortoluron Clomazon Cyanazin 147-148 166-167
13 14 15 Dazomet Desmediphan Dicamba Dichlobenil Dichlorprop Diphenamid Dipropetryn Diuron Thiameturon 104-105 120 114-116 139-145 117-118 134-135 104-106 158-159 >100
16 17 18 19 20 21 22 23 24 - >100
25 Fenac Fenuron Fluometuron Fluridon Fomesafen 156 133-134 163-164 151-154 220-221
26 27 28 29 30 Glyphosat Hexazinon 200 115-117
31 32 Imazamethabenz >100
33 Imazaquin 219-222
34 Imazethapyr 172-175
35 loxynil Isoproturon Isouron 209 155-156 119-120
36 37 38
Chemische Benennung
5-/2-Chlor-4-(trifluormethyl)phenoxy/-2-nitrobenzoesäure 2-Chlor-2',6'-diethyl-N-(methoxymethyl)-acetanilid Methyl-/(4-aminophenyl)-sulfonyl/carbamat 6-Chlor-N-ethyl-N'-(1-methylethyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin 2-////(4,6-Dimethoxy-2-pyrimidinyl)amino/-carbonyl/amino/-sulfonyl/methyl/benzoesäuremethyloster 3-(1-Methylethyl)-(1H)-2,1,3-benzothiadiazin-4(3H)-on 2,2-dioxid
5-Brom-6-methyl-3-(1-methylpropyl)-2,4(1 H,3 H)pyrimidindion 3,5-Dibrom-4-hydroxybenzonitril
3-Amino-2,5-dichlorbenzoesäure
2-////(4-Chlor-6-methoxy-2-pyrimidinyl)amino/-carbonyl/amino/-sulfonyl/benzoesäureethylester
N'-/4-(Chlorphenoxy)phenyl/N,N-dimethylharnstoff 2-Chlor-N-//(4-methoxy-6-methyl-1,3,5-tria7in-2-yl)amino/ carbonyl/benzensulfonamid
N'-(3-Chlor-4-methylphenyl)-N,N-dimethylharnstoff 2-/(2-Chlorphenyl)methyl/4,4-dimethyl-3-isoxazolidinon 2-//4-Chlor-6-(ethylamino)-1,3,5-triazin-2-yl/amino /-2-methylpropannitril
Tetrahydro-3,5-dimethyl-2 H-1,3,5-thiadiazin-2-thion Ethyl-/3-//(phenylamino)carbonyl/oxy/phenyl/-carb?mat 3,6-Dichlor-2-methoxybenzoesäure
2,6-Dichlorbenzonitril
(±)-2-(2,4-Dichlorphenoxy)propansäure Ν,Ν-Dimethyl-a-phenylbenzenacetamid 6-(Ethylthio)-N,N'-bis-(1-methylethyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin N'-(3,4-Dichlorphenyl)-N,N-dimethylharnstoff 3-////(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)amino/carbonyl/-amino/sulfonyl/2-thiophencarbonsäure-methylester 2-////N-(4-Methoxy-6 methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-N-methylamino/-carbonyl/amino/sulfcnyl/benzoesäuremethylester 2,3,6-Trichlorbenzenossigsäure
Ν,Ν-Dimethyl-N'-phrnylharnstoff
N,N-Dimethyl-N'-/3-:trifluormethyl)phenyl/harnstoff 1-Methyl-3-phenyl-5-/3-(trifluormethyl)-phenyl/-4-(1H)-pyridinon 5-/2-Chlor-4-(trifluormethyl)phenoxy/-N-(methylsulfonyl)-2-nitrobenzamid
N-(Phosphonomt)thyl)-glycin
S-Cyclohexyl-e-fdimethylaminol-i -rnethyl-1,3,5-triazin-2,4-(iH,3H)-ion
6-(4-lsopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-m-toluylsäuremethylesterund6-(4-lsopropyl-4-methy!-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)- -p-toluylsäuremethylester
2-/4,5-Dihydro-4-methyl-4-(1-methylethyl)-5-oxo-1H-imidazol-2-yl/-3-chinolincarbonsäure
(±-2-/4,5-Dihydro-4-methyl-4-(1-methylethyl-5-oxo-1H-imidazol-2-yl/-5-ethyl-3 pyridin-cabonsäure
4-Hydroxy-3,5-diiodbenzonitril
N-(4-lsopropylphenyl)-N',N'-dimethylharnstoff N'-/5-(1,1-Dimethylethyl)-3-isoxazolyl/-N,N-dimethylharnstoff
Verbin dung Nr. Trivialname F. (X)
39 Isoxaben 176-179
40 Karbutilat 176-178
41 Lenacil 316-317
42 43 44 45 Linuron MCPA MCPB Mefluidid 93-94 100-115 100 183-185
46 47 48 49 Methabenzthiazuron Methazol Metolachlor Metribuzin 119-120 123-124 flüssig 125-126
50 Metsulfuron-Methyl 163-166
51 52 53 51 55 Monuron Naptalam Neburon Nitralin Norflurazon 174-175 185 102-103 151-152 174-180
56 57 Cryzalin Perfluidon 141-142 142-144
58 59 60 61 62 63 64 65 66 Phenmedipham Picloram Prometryn Pronamid Propazin Pyrazon Siduron Simazin Sulfometuron-Methyl 143-144 >215 (Zers.) 118-120 •155-156 212-214 205-206 133-138 225-227 182-189
67 Tebuthiuron 161-164
68 69 70 Terbacil Terbutylazin Terbutryn 175-177 177-179 104-105
71 72 73 74 75 Triclopyr Trifluralin 2,4-D 2,4-DB Triasulfuron 148-150 48-49 140 119-120 >100
76 Primisulfuron >100
Ί1 - >100
78 NC-311 170-172
79 - 160-162
80 - 152-159
81 204-206
Chemische Benennung
N-/3-(1 -Ethyl-1 -methylpropyD-ö-isoxazolyl/^.e-dimethoxybenzamid
3-//(Dimethylamino)carbonyl/amino/phonyl-(1,1-dimethylethyl)-carbamat
3-Cyclohexyl-6,7-dihydro-1 H-cyclopentapyrimidin-2,4(3H,5H)-dion
3-(3,4-Dichlorphenyl)-1 -methoxy-1 -methylharnstoff (4-Chlor-2-methylphenoxy)essigsäure 4-(4-Chlor-2-methylphenoxy)butansäure N-/2,4-Dimethyl-5-//(trifluormethyl)-sulfonyl/amino/phenyl/-
acetamid f
1,3-Dimethyl-3-(2-benzothiazolyl)harnstoff 2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-1,2,4-oxadiazolidin-3,5-dion 2-Chlor-6'-ethyl-N-i2-methoxy-1-methylethyl)-acet-o-toluidin 4-Amino-6-(1,1-dimethylethyl)-3-(methylthio)-1,2,4-triazin-5-(4 H)-on
2-////(4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)amino/carbonyl/-amino/sulfonyl/benzoesäuremethylester N'-(4-Chlorphenyl)-N,N-dimethylharnstoff 2-/(1 -Naphthalenylaminolcarbonyl/benzoesäure 1 -Butyl-3-(3,4-dichlorphenyl)-1 -methylharnstoff 4-(Methylsulfonyl)-2,6-dinitro-N,N-dipropylanilin 4-Chlor-5-(methylamino)-2-/3-(trifluormethyl)-phenyl/-3(2H)- -pyridazinon
4-(Dipropylamino)-3,5-dinitrobenzensulfbnamid 1,1,1-Trifluor-N-/2-methyl-4-(phenylsulfonyl)phenyl/-methansulfonamid
S-ZIMethoxycarbonyD-amino/phenyl-O-methylphenyllcarbamat 4-Amino-3,5,6-trichlor-2-pyridincarbonsäure N,N'-Bis(1-methylethyl)-6-(methylthio)-1,3,5-triazin-2,4-diamin 3,5-Dichlor-N-(1,1-dimethyl-2-propinyl)-benzamid 6-Chlor-N,N'-bis(1-methylethyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin 5-Amino-4-chlor-2-phenyl-3(2H)-pyridazinon N-(2-Methylcyclohexyl)-N'-phenylharnstoff 6-Chlor-N,N'-diethyl-1,3,5-triazin-2,4-diamin 2-////(4,6-Dimethyl-2-pyrimidinyl)amino/-carbonyl/amino/ sulfonyl/benzoesäuremethylester
N-/5-(1,1-Dimethylethyl)-1,3,4-thiadiazol-2-yl/-N,N'· dimethylharnstoff
5-Chlor-3-(1,1-dimethylethyl)-6-methyl-2,4(1H,3H)-pyrimidindion 2-(tert-Butylamino)-4-chlor-6-(ethylamino)-symm.-triazin N-(1,1-Dimethylethyl)-N'-ethyl-6-(methylthio)-1,3,5-triazin-2,4-diamin
/(3,5,6-Trichlor-2-pyridinyl)oxy/essigsäure a,a,a-Trifluor-2,6-dinitro-N,N-dipropyl-p-toluidin (2,4-Dichlorphenoxy)essigsäure
4-(2,4-Dichlorphenoxy)butansäure
(3-(6-Methoxy-4-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-1-/2-(2-chlorethoxy)-phenylsulfonyl/harnstoff
/2-/3-(4,6-Bis(difluorm<',thoxypyrimidin-2-yl-ureidosulfonyl) benzoesäuremethylester
/2-/3-(4,6-Bis(difluormethoxy)-pyrimidin-2-yl)-ureidosulfonyl)- -benzoesäuremethylester
/N-/(4-Methoxy-6-methylpyrimidin-2-yl)-aminocarbonyl/ ^-methoxycarbonyl-i-methyl-o-pyrazolsulfonamid/ /N-//(4,6-Dimethoxy-2-pyrimidinyl)amino/carbonyl/-3-(ethylsulfonyl)-2-pyridinsulfonamid
2-////(4,6-Dimethoxy-2-pyrimidinyl)amino/carbonyl/amino/ sulfonyl/-N,N-dimethyl-3-pyridincarboxamid Methyl-2-/////4-ethoxy-6-(methylamino)-1,3,5-triazin-2-yl/ aminoAcarbonyl/amino/sulfonyl/benzoat
Fungizide Trivialname F. (0C) y 117-119
Verbin
dung 181-182
Nr. Carbendazim 302-307 (Zers.)
82 Thiuram 146
83 Dodine 136 108-109
84 Chloroneb 133-135 169-170
85 Cymoxanil 160-161 122-123
86 Captan 178 245
87 · FoI pet 177
88 Thiophanat-Methyl 195 150-152
89 Thiabendazol 304-305 142
90 Chlorothalonil 240-241 173-174
91 Dichloran 195 98-101
92 Captafol 160-161 78-79
93 Iprodion 133-136
94 Vinclozolin 108
95 Kasugamycin 202-204
96 (Zers.)
Triadimenol 121-127
97 Flutriafol 130
98 Flusilazol 52-53
99 HCI 201-203
Hexaconazol 111
100
Fenarimol
101
Bakterizide Oxytetracyclin-
102 dihydrat
Akarizide Hexathiazox
103 Oxythioquinox
104 Dienochlor
105 Cyhexatin
106
Insektizide Carbofuran
107 Carbaryl
108 Thiodicarb
109 Deltamethrin
110 Methomyl
111
Chemische Benennung
Methyl-2-benzimidazolcarbamat
Tetramethylthiuramdisulfid
n-Dodecylguanidinacetat
1,4-Dichlor-2,5-dimethoxybenzen 2-Cyano-N-ethylcarbamoyl-2-methoxyiminoacetamid N-Trichlormethylthiotetrahydrophthalamid N-Trichlormethylthiophthalimid
Dimethyl-4,4'-(o-phenylen)-bis(3-thioallophanat) 2-(Thiazol-4-yl)benzimidazol
Tetrachlorisophthalsäuredinitril
2,6-Dichlor-4-nitroanilin
cis-N-/1,1 ^^-TetrachlorethyllthioAcyclohex^-en-i ,2-dicarboximid
S-O.ö-DichlorphenyD-N-d-methylethyD^^-dioxo-iimidazolidincarboxamid
3-(3,5-Dichlorphenyl)-5-ethenyl-5-methyl-2,4-oxazolidindion Kasugamycin
P-(4-Chlorphenoxy)-a-(1,1 -dimethylethyll-1 H-1,2,4-triazol-1-ethanol
+-a-(2-Fluorphenyl)-a-(4-fluorphenyl)-1H-1,2,4-triazol-1-ethanol 1-//Bis(4-fluorphenyl)-methylsilyl)methyl/-1H-1,2,4-triazol
(+/-)-a-Butyl-a-(2,4-dichlorphenyl)-1 H-1,2,4-triazol-1-ethanol
a-(2-Chlorphenyl)-a-(4-chlorphenyl)-5-pyridinmethanol
Oxytetracyclin-dihydrat
trans-5-(4-Chlorphenyl)-N-cyclohexyl-4-methyl-2-oxo-3-thiazolidincarboxamid
6-Methyl-1,3-dithio!o/2,3-B/chinololin-2-on Bis(pentachlor-2,4-cyclopentadien-1-yl) Tricyclohexyltinhydroxid
Methylcarbamidsäure, Ester mit 2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranol
Methylcarbamidsäure, Ester mit a-Naphthol Dimethyl-N,N'-/thiobis-(N-methylimmo)carbonyloxy//-bis/ethanimidothioat/
a-Cyano-3-phenoxybenzyl-cis-3-(2,2-dibromvinyl)-2,2-dimethylcyclopropan-carboxylat
S-Methyl-N-fmethylcarbamoyloxylthioacetimidat
Ausführungsbeispiele
Die folgenden Beispiele dienen der weiteren Veranschsulichung verschiedener Ausführungsformen der Erfindung, ohne diese in irgendeiner Weise zu beschränken.
Beispiel 1
Ein herkömmlicher Granulierteller (Mars Mineral DP 14) wurde, nachdem er für die Dampfzufuhr modifiziert worden war,
eingesetzt, um Herbizidgranulat herzustellen.
Tellerdurchmesser Neigungswinkel des Tellers Drehgeschwindigkeit des Tellers Höhe der Tellerwandung
35,6 cm 55°
39 min"1 6,4 cm
Die Vorrichtung wurde mit einer vorgemahlenen Vormischung des festen Granulierguts der folgenden Zusammensetzung (in Masseanteilen) gefüllt:
84% 5-Brom-6-methyl-3-(1-methylpropyl)-2,4(1H,3H)pyrimidindion
5% Dispergiermittel
2% Netzmittel
6% Bindemittel
3% Streckmittel, in einer Menge von 140g/min.
Wasser wurde zuerst in einer solchen Menge auf den Teller gegeben, daß der Masseanteil an Feuchtigkeit 15% betrug. Anschließend wurde die Wasserzufuhr verringert, um einen Masseanteil an Feuchtigkeit von 11 % zu erreichen, und es wurde ausreichend Dampf zugeführt, um die Temperatur des Granulierguts auf dem Teller auf 32°C zu erhöhen. Durch c ie Dampfzufuhr verringerte sich die Trockenzeit von etwa 10 min auf 7 min, und das hergestellte Granulat war von guter Qualität. Dio Granulatgröße lag zwischen 500 und 3000Mikron.
Beispiel 2
Ein herkömmlicher Granulierteller (Teledyne Corp.) wurde, nachdem er für die Dampfzufuhr zum Teller modifiziert worden war, eingesetzt, um Herbizidgranulat herzustellen.
Tellerdurchmesser 91,4cm
Neigungswinkel des Tellers 55°
HöhederTellerwandung 16,5cm
Drehgeschwindigkeit des Tellers 22-28 min"'
Der Granulator wurde mit einer vorgemahlenen Vormischung des festen Granulierguts der folgenden Zusammensetzung (Masseanteile in %) gefüllt:
92,8% 2-//4-Chlor-6-(ethylamino)-1,3,5-triazin-2-yl/amino/-2-methylpropannitril
5,7% Dispergiermittel
1 % Netzmittel
0,5% Antischaummittel, in einer Menge von 136kg/h.
Der Feuchtigkeitsbedarf für das Granulieren mit Granulierteller wurde von 18-20% bei Verwendung von Wasser auf 11-13% herabgesetzt, wenn Dampf in einer solchen Menge zugeführt wurde, daß die Temperatur des Granulierguts auf dem Teller 65-75°C betrug. Durch die Dampfzufuhr verringerte sich die Trockenzeit von etwa 8 min auf 6 min. Die Granulatgröße lag zwischen etwa 300 und 3000 Mikron, und das Granulat hatte gleichmäßige Kugelform.
Beispiel 3
Der Granulator gemäß Beispiel 2 diente zum Granulieren der folgenden Vormischung in einer Menge von 136 kg/h:
69,6% 2-//4-Chlor-6-(ethylamino)-1,3,5-triazin-2-yl/amino/-2-methylpropannitril 23,2% 6-Chlor-N-ethyl-N'-(1-methylethyl)-1,3,5-triazin-2,4-diamin 5,7% Dispergiermittel
1 % Netzmittel
0,5% Antischaummittel
Der Feuchtigkeitsbedarf für das Granulieren mit Granulierteller wurde von 18-20% bei Verwendung von Wasser auf 11-14% herabgesetzt, wenn Dampf verwendet wurde, um dieTemperatur des Granulierguts auf dem Teller auf 65-700C zu erhöhen. Die Trockenzeit wurde von etwa 8min auf 6min reduziert. Die Granulatgröße lag zwischen etwa 300 und 3000 Mikron, und das Granulat hatte gleichmäßige Kugelform.

Claims (13)

1. Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller, dadurch gekennzeichnet, daß das Granuliergut auf dem rotierenden Teller mit gesättigtem oder überhitztem Dampf in ausreichender Menge behandelt wird, um seine Temperatur auf 30-120°C zu erhöhen.
2. Verfahren nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur 35-70°C beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Bestandteil des Granulierguts ein festes Pflanzenschutzmittel ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe gewählt ist, der Herbizide, Fungizide, Insektizide, Nematozide, Akarizide, Mitizide, Viruzide, Algizide, Bakterizide, Pflanzenwachstumsregulatoren und ihre agrochemisch geeigneten Salze angehören.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Pflanzenschutzmittel 5-Brom-6-methyl-3-(1-methylpropyl)-2,4(1H, 3H)pyrimidindion ist.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Pflanzenschutzmittel 2-//4-Chlor-6-(ethylamino)-1,3,5-triazin-2-yl/amino/-2-methylpropannitril ist.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Pflanzenschutzmittel G-Chlor-N-ethyl-N^d-methylethyD-I^.S-triazin^^-diaminist.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Granuliergut aus Feststoffen besteht, die bis zu einer Teilchengröße von 2-30 Mikron vorgemahlen wurden.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf bei einer Temperatur von mindestens 1000C eingeleitet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf bei einer Temperatur von 100-4000C eingeleitet wird.
11. Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller, dadurch gekennzeichnet, daß das Granuliergut auf dem rotierenden Teller mit gesättigtem oder überhitztem Dampf in ausreichender Menge behandelt wird, um die zum Granulieren erforderliche Flüssigkeitsmenge um mindestens 20% zu verringern.
12. Verfahren zum Granulieren mit Granulierteller, dadurch gekennzeichnet, daß das Granuliergut auf dem rotierenden Teller mit gesättigtem oder überhitztem Dampf in ausreichender Menge behandelt wird, um seine Temperatur auf 30-1200C zu erhöhen, wobei das Granuliergut aus Feststoffen und Flüssigkeiten besteht und die Flüssigkeit mit Hilfe von Sprüheinrichtungen zugeführt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit Wasser ist.
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