DD293752A5 - Erweiterter gesamtschneidmechanismus fuer feinschneidwerkzeuge - Google Patents

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DD293752A5
DD293752A5 DD33979690A DD33979690A DD293752A5 DD 293752 A5 DD293752 A5 DD 293752A5 DD 33979690 A DD33979690 A DD 33979690A DD 33979690 A DD33979690 A DD 33979690A DD 293752 A5 DD293752 A5 DD 293752A5
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DD
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cutting
punch
sleeve
ejector sleeve
ejector
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Application number
DD33979690A
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English (en)
Inventor
Peter Broll
Original Assignee
Veb Automobilwerk Eisenach,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen erweiterten Gesamtschneidmechanismus fuer Feinschneidwerkzeuge nach dem System des festen Schneidstempels zur Herstellung von Teilen mit rotationssymmetrischer Durchsatzprofilierung und Mittenlochung in einem Arbeitshub. Das Arbeitsprinzip ist aus Fig. 1 ersichtlich. Der erfindungsgemaesze Gesamtschneidmechanismus kann fuer die Herstellung oben beschriebener Teile anstelle von Folgefeinschneidwerkzeugen kostenguenstig angewendet werden. Fig. 1{Feinschneidwerkzeug; Gesamtschneidwerkzeug; Lochen; Anschneiden; Durchsatzprofilieren; unvollstaendiges Lochen}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen erweiterten Gesamtschneidmechanismus für Feinschneidwerkzeuge nach dem System des festen Schneidstempels. Mit ihm können unter Umgehung von Folgefeinschneidwerkzeugen Teile mit rotationssymmetrischer Durchsatzprofilierung und Mittenlochung in einem Arbeitshub hergestellt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Herstellung eines durchsatzprofilierten Teiles mit zusätzlicher Mittenlochung, d. h. eines Teiles, bei dem eine in sich geschlossene Innenkontur von einem Schneidstempel nur um einen bestimmten Teil der Blechdicke angeschnitten wird und innerhalb dieses Bereiches noch eine Lochung erfolgt, läßt sich nach dem bekannten Stand der Technik nur mit Hilfe eines Folgefeinschneidwerkzeuges herstellen. Das Feinschneiden ist speziell für die Durchsatzprofilierung unbedingt notwendig, weil es bei diesem Verfahren zu einem werkstoffverbunderhaltenden Versetzungsabgleiten kommt, das die Festigkeit im Schneidflächenbereich durch dadurch auftretende Kaltverfestigung sogar noch anhebt.
Ohne die Nutzung der Feinschneidtechnik müßten solche Teile, wenn die geometrische Form unbedingt beibehalten werden muß, durch mechanische Bearbeitung hergestellt werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der Nachteile und die Konstruktion eines erweiterten Gesamtschneidmechanismus für Feinschneidwerkzeuge, der gegenüber Feinschneidfolgewerkzeugen einfacher aufgebaut, in der Herstellung unkomplizierter und damit kostengünstiger herstellbar ist. Die Wartungszeiten der Werkzeuge, insbesondere im Zusammenhang mit Aktivteilnachschliffen, werden erheblich verkürzt.
Die Baugröße der Werkzeuge verringert sich, so daß neben einer geringen Werkzeugmasse der Einbau in kleinere Feinschneidautomaten im Grenzfall möglich ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines erweiterten Gesamtschneidmechanismus für, Feinschneidwerkzeuge, bei dessen Verwendung es möglich ist, mit Feinschneidwerkzeugen die Arbeitsoperationen Ausschneiden, Lochen und Durchsatzprofilieren in einem Arbeitshub vorzunehmen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der konventionell kompakte Auswerfer aus einer äußeren Auswerferhülse und einer inneren Auswerferhülse besteht, wobei die äußere Auswerferhülse, betätigt über die Druckwalzen im Werkzeugunterteil, neben dem Ausdrucken dos Werkstückes aus der Schneidplatte als Schneidring für die Erzeugung der Durchsatzprofilierung dient und die innere Auswerferhülse, betätigt über ein vom Feinschneidautomaten unabhängiges zusätzliches Kraftwirkungssystem, wiederum dem Ausdrücken des Durchsatzprofiles aus der äußeren Auswerferhülse dient. Die innere Auswerferhülse erhält über eine Druckbuchse von Tellerfedern ihr Arbeitsvermögen, wobei die Druckbuchse unmittelbar auf den Tellerfedern aufsitzt und diese selbst in einer Zwischenplatte untergebracht sind, die das separate Kraftwirkungssystem in seiner Höhenabstimmung von Aktivteilnachschliffen unabhängig macht und die unmittelbar unter dem Auswerferfuß bzw. dem Sicherungsblech, das der Befestigung der äußeren Auswerferhülse dient, angeordnet ist. Das unter dem Lochstempel angeordnete und seiner Lagefixierung dienende Zwischenstück gestattet zusammen mit der Druckbuchse eine exakte Anpassung an den Tellerfederinnendurchmesser.
Der Schneidstempel besteht aus einer äußeren und einer inneren Schneidstempelhülse, die zusammengesteckt in einem gesonderten Stempelkopf fest miteinander verbunden und durch eine Verriegelungsplatte vor dem Herausrutschen gesichert sind, wobei der Stempelkopf auf konventionelle Art im Stempelfuß fixiert ist und die innere Schneidstempelhülse gegenüber der äußeren Schneidstempelhülse um die Durchstellhöhe des Durchsatzprofiles hinausragt sowie gleichfalls als Schneidring für die Innenlochung dient.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1: den Längsschnitt durch den Aktivteilberoirh des erfindungsgemäßen erweiterten Gesamtschneidmechanismus, Fig.2: die Einzelheit X gem. Fig. 1,
Fig. 3: ein erfindungsgemäß hergestelltes Werkstück.
Der erweiterte Gesamtschneidmechanismus weist im Werkzeugunterteil eine innere Auswerferhülse 2 und eine äußere Auswerferhülse 1 auf. Die innere Auswerferhülse 2 wirkt über Tellerfedern 6, wobei eine Druckbuchse 5, die von einem Zwischenstück 11 geführt wird, als Kraftübertragungselement dient.
Die äußere Auswerferhülse 1 ist im Auswerferfuß 8 eingepaßt. Ein Herausrutschen wird durch das Sicherungsblech 9 vermieden.
Die Tellerfedern 6 sind in einer speziellen Zwischenplatte 7 untergebracht, um ein von Aktivteilnachschliffen unabhängiges Kraftwirkungssystem zu gewährleisten.
Die Schneidplatte 4 sowie die Druckbolzen 3 entsprechen konventionellen Ausführungen entsprechend dem System des festen Schneidstempels.
Der Lochstempel 10 ist über das Zwischenstück 11 im Werkzeugunterteil arretiert und befestigt.
Im Werkzeugoberteil sind eine äußere Schneidstempelhülse 12 und eine innere Schneidstempelhülse 13 im Stempelkopf 14 aufgenommen. Die Verriegelungsplatte 15 verhindert ein Herausrutschen derselben.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen erweiterten Gesamtschneidmechanismus ist folgende:
Der Arbeitshub beginnt mit dem Einklemmen des Blechstreifens 18 zwischen Preßplatte 17 und Schneidplatte 4, wobei zunächst die innere Auswerferhülse 2 und dann die äußere Auswerferhülse 1 über die Blechstreifenoberfläche auf das Schneidkantenhöhenniveau der Schneidplatte 4 gedrückt werden. Hierbei muß der Kraftwiderstand der äußeren Auswerferhülse 1 größer als die erforderliche Schneidkraft zur Erzeugung des Durchsatzprofiles, aber kleiner als die erforderliche Schneidkraft zum Ausschneiden des Werkstückes 20 sein.
Die innere Schneidstempelhülse 13 erzeugt dann gegen den Widerstand der äußeren Auswerferhülse 1 das Durchsatzprofil. Die Durchsatzhöhe wird durch die Maßdifferenz zur äußeren Schneidstempelhülse 12 bestimmt.
Beim Auftreffen der äußeren Schneidstempelhülse 12 auf die Blechstreifenoberfläche beginnt zeitgloich das Ausschneiden des Werkstückes 20 und das Lochen. Hierzu wird die äußere Auswerferhülse 1 gegen den Widerstand der Druckbolzen 3 nach unten und der Butzenauswerfer 19 nach oben gedrückt.
Beim Auseinanderfahren des Werkzeuges drückt zunächst die äußere Auswerferhülse 1 das Werkstück 20 aus der Schneidplatte 4 und anschließend die innere Auswerferhülse 2 das Durchsatzprofil des Werkstückes 20 aus wiederum der äußeren Auswerferhülse 1.
Das Ausdrucken des Lochbutzens aus der inneren Schneidstempelhülse 13 erfolgt zeitlich verzögert nach dem Ausheben des Werkstückes 20.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist besonders von Vorteil, daß das Ausschneiden, das Lochen und das Durchsatzprofilieren der Teile in einem Arbeitshub erfolgt.
Somit wird der Einsatz der komplizierteren und für die Wartung zeitaufwendigeren Folgefeinschneidwerkzeuge umgangen. Bau als auch Wartung werden erheblich kostengünstiger. Da sich die Baugröße des Werkzeuges verringert, kann im Grenzfall auf einen kleineren Feinschneidautomaten zurückgegriffen werden. Die Werkzeugmasse verringert sich.

Claims (4)

1. Erweiterter Gesamtschneidmechanismus für Feinschneidwerkzeuge nach dem System des festen Schneidstempels zur Herstellung durchsatzprofilierter Teile mit Mittenlochung, gekennzeichnet dadurch, daß der konventionell kompakte Auswerfer aus einer äußeren Auswerferhülse (1) und einer innerer. Auswerferhülse (2) besteht, wobei die äußere Auswerferhülse (1), betätigt über die Druckbogen (3) im Werkzeugunterteil, neben dem Ausdrücken des Werkstückes 20 aus der Schneidplatte (4) als Schneidring für die Erzeugung der Durchsatzprofilierung dient und die innere Auswerferhülse (2), betätigt über ein vom Feinschneidautomaten unabhängiges zusätzliches Kraftwirkungssystem, wiederum dem Ausdrücken des Durchsatzprofils aus der äußeren Auswerferhülse (1) dient.
2. Erweiterter Gesamtschneidmechanismus nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die innere Auswerferhülse (2) über eine Druckbuchse (5) von Tellerfedern (6) ihr Arbeitsvermögen erhält, wobei die Druckbuchse (5) unmittelbar auf den Tellerfedern (6) aufsitzt und diese solbst in einer Zwischenplatte (7) untergebracht sind, die das separate Kraftwirkungssystem in seiner Höhenabstimmung von Aktivteilnachschliffen unabhängig macht und die unmittelbar unter dem Auswerferfuß (8) bzw. dem Sicherungsblech (9), das der Befestigung der äußeren Auswerferhülse (1) dient, angeordnet ist.
3. Erweiterter Gesamtschneidmechanismus nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das unter dem Lochstempel (10) angeordnete und seiner Lagefixierung dienende Zwischenstück (11) zusammen mit der Druckbuchse (5) eine exakte Anpassung an den Tellerfederinnendurchmesser gestattet.
4. Erweiterter Gesamtschneidmechanismus nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Schneidstempel aus einer äußeren Schneidstempelhülse (12) und einer inneren Schneidstempelhülse (13) besteht, die zusammengesteckt in einem gesonderten Stempelkopf (14) fest miteinander verbunden und durch eine Verriegelungsplatte (15) vor dem Herausrutschen gesichert sind, wobei der Stempelkopf (14) auf konventionelle Art im Stempelfuß (16) fixiert ist und die innere Schneidstempel- (13) gegenüber der äußeren Schneidstempelhülse (12) um die Durchstellhöhe des Durchsatzprofils hinausragt sowie gleichfalls als Schneidring für die Innenlochung dient.
DD33979690A 1990-04-17 1990-04-17 Erweiterter gesamtschneidmechanismus fuer feinschneidwerkzeuge DD293752A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007128359A1 (de) * 2006-05-05 2007-11-15 Daimler Ag Verfahren zur herstellung eines getriebebauteils
DE102013015180A1 (de) 2013-09-11 2015-03-12 Webo Werkzeugbau Oberschwaben Gmbh Verfahren und Vorrichtung zum Präzisionsschneiden von Werkstücken in einer Presse

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