DD294207A5 - Einstellbarer werkzeugeinsatz fuer wendeschneidplatten - Google Patents

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DD294207A5
DD294207A5 DD34060790A DD34060790A DD294207A5 DD 294207 A5 DD294207 A5 DD 294207A5 DD 34060790 A DD34060790 A DD 34060790A DD 34060790 A DD34060790 A DD 34060790A DD 294207 A5 DD294207 A5 DD 294207A5
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clamping plate
wedge
insert
recess
adjusting
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DD34060790A
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English (en)
Inventor
Dieter Gerner
Original Assignee
Werkzeugmaschinenfabrik Saalfeld,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen einstellbaren Werkzeugeinsatz fuer Wendeschneidplatten. Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf einen einstellbaren Werkzeugeinsatz fuer Bohrstangen, um Feinkorrekturen vornehmen zu koennen. Ein Grundkoerper besitzt zwei Schenkel, von denen einer eine Wendeschneidplatte und einer eine Spannplatte aufnimmt, wobei in der Spannplatte eine Differentialschraube angeordnet ist, die mit einem in einer Aussparung ein Grundkoerper aufgenommenen Stellkeil in Verbindung steht.{Werkzeugeinsatz; Wendeschneidplatte; Bohrstange; Feinkorrektur; Grundkoerper; Spannplatte; Differentialschraube; Stellkeil}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung betrifft einen einstellbaren Werkzeugeinsatz mit Wendeschneidplatten für Feinkorrekturen und Verschleiß bedingter Abnutzung, insbesondere für rotierende Bohrstangen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Nach DE-OS 3332 243 ist eine Einrichtung, bei der ein quer zur Vorschubrichtung der Arbeitsspindel eine Werkzeugschneide dahingehend in der Position verändert wird, daß der Werkzeugkörper mit der Schneide über eine Rolle durch einen Konus an einem Bolzen nach außen gedrückt wird. Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, daß die Anzahl der Schneiden durch die Verstelleinrichtungen begrenzt sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist das Korrigieren von mehreren einstellbaren Werkzeugeinsätzen für Wendeschneidplatten in einer Bohrstange.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösungen beschriebenen Mangel lassen sich darauf zurückführen, daß mehrere Verstelleinrichtungen, wegen ihres Platzbedarfes, nicht in der Bohrstange untergebracht werden konnten. Um die Mängel zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, durch die mehrere Wendeschneidplatten auf einer Bohrstange verstellbar angeordnet werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Klemmhalter zwei Schenkel besitzt, von denen einer eine Wendeschneidplatte und eine Spannplatte aufnimmt, wobei in der Spannplatte eine Differentialschraube angeordnet ist, die mit einem in einer Aussparung im Klemmhalter aufgenommenen Stellkeil in Verbindung steht. Die Berührungslinie des Stellkeils und eine Schneide der Wendeschneidplatte sind dabei in einer Ebene angeordnet. Der Stellkeil wird in einer geteilten Aussparung zwischen den beiden Schenkeln des Klemmhalters aufgenommen. Die Aussparung und der Stellkeil sind einseitig keilförmig ausgebildet. In dem Schenkel, der die Spannplatte aufnimmt, ist eine Stellschraube angeordnet. Die Differentialschraube besitzt eine Skalierung.
Ausführungsbeispiele
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. Es zeigen
Fig. 1: die Vorderansicht des Werkzeugeinsatzes nach dem Erfindungsgegenstand
Fig. 2: die Draufsicht nach Fig. 1
Fig.3: denSchnittl...lnachFig.1
Fig.4: den Schnitt Il...Il nach Fig. 1.
In einem Grundkörper 1 wird in einer schräg angeordneten Bohrung 2 eine Befestigungsschraube 3 aufgenommen. In Längsrichtung besitzt der Grundkörper 1 einen Schlitz 4, so daß zwei Schenkel 5 und 6 entstehen. Im rechten Winkel zu dem Schlitz 4 ist eine Stellschraube 7 angeordnet, die aus dem Grundkörper 1 hervorsteht. In den beiden Schenkel 5 und 6 ist, getrennt durch den Schlitz 4, eine Aussparung 8, die einerseits eine senkrechte Seitenfläche 9 und andererseits gegenüber eine schräge Seitenfläche 10 aufweist. In der Aussparung 8 wird ein Keil 11 eingesetzt, der eine Gewindebohrung 12 besitzt. Auf dem Schenkel S mit der senkrechten Seitenfläche 9 ist eine Spannplatte 13 durch eine Schraube 14 befestigt, wobei die Spannplatte 13 eine Gewindebohrung 15 hat, in der eine Differentialschraube 16 aufgenommen wird. Die Differentialschraube 16 ist im Durchmesser abgesetzt und hat je Durchmesser ein Gewinde mit unterschiedlicher Steigung. Während der größere Durchmesser der Differentialschraube 16 in der Gewindebohrung 15 der Spannplatte 13 aufgenommen wird, steckt der kleinere Durchmesser in der Gewindebohrung 12 vom Keil 11. Auf der Stirnseite der Differentialschraube 16 ist eine Skalierung 17 angebracht. Dem Schenkel 6 ist eine Wendeschneidplatte 18 zugeordnet. Im rechten Winkel zur Stellschraube 7 befindet sich im Grundkörper 1 eine Stellschraube 19. Nachdem der Werkzeugeinsatz in die Maschine eingesetzt worden ist, erfolgt die Voreinstellung des Werkzeugeinsatzes durch die Stellschrauben 7 und 19. Die Feineinstellung erfolgt durch Drehen an der Differentialschraube 16. Dabei wird der Keil in die Aussparung 8 bewegt, in dem er sich an der senkrechten Seitenfläche 9 abstützt und über die schräge Seitenfläche 10 den Schenkel 6 nach außen drückt. Entsprechend der dadurch entstehenden Verformung erfolgt eine Zustellung an der Schneide der Wendeschneidplatte 18. Der Versteilweg „a" begrenzt die Verformung des Schenkels 6 und sichert die Vorspannung des Schenkels 6. Die Berührungslinie des Stellkeils 11 mit dem Schenkel 6 liegt in der Ebene der Hauptschneide. Die Feineinstellung ergibt sich aus dem Keilwinkel des Stellkeils 11 und der Steigungsdifferenz der Differentialschraube 16.

Claims (6)

1. Einstellbarer Werkzeugeinsatz für Wendeschneidplatten zum Nachstellen von durch Verschleiß bedingte Abnutzung bzw. Feinkorrektur der zu bearbeitenden Durchmesser in der Maschine, gekennzeichnet dadurch, daß ein Grundkörper (1) zwei Schenkel (5,6) besitzt, von denen einer eine Wendeschneidplatte (18) und einer eine Spannplatte (13) aufnimmt, wobei in der Spannplatte (13) eine Differentialschraube (16) angeordnet ist, die mit einem in einer Aussparung (8) im Grundkörper (1) aufgenommenen Stellkeil (11) in Verbindung steht,
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Berührungslinie des Stellkeils (11) und eine Schneide der Wendeschneidplatte (18) in einer Ebene angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Stellkeil (11) in der geteilten Aussparung (8) den Schenkel (3) des Grundkörpers (1) im Elastizitätsbereich verformt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Aussparung (8) und der Stellkeil (11) einseitig keilförmig ausgebildet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß in dem Schenkel (5), der die Spannplatte (13) aufnimmt, eine Stellschraube (19) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Differentialschraube (16) eine Skalierung (17) besitzt.
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