DD294297A5 - Vorspinnmaschine - Google Patents

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DD294297A5
DD294297A5 DD34036090A DD34036090A DD294297A5 DD 294297 A5 DD294297 A5 DD 294297A5 DD 34036090 A DD34036090 A DD 34036090A DD 34036090 A DD34036090 A DD 34036090A DD 294297 A5 DD294297 A5 DD 294297A5
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DD
German Democratic Republic
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section
roving
drives
functional units
roving machine
Prior art date
Application number
DD34036090A
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English (en)
Inventor
Matthias Pfalz
Hans-Juergen Schoenfelder
Original Assignee
Veb Textilmaschinenbau,De
Veb Textimaforschung Malimo,De
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01H—SPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14—Details
    • D01H1/20—Driving or stopping arrangements
    • D01H1/32—Driving or stopping arrangements for complete machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorspinnmaschine (Flyer) mit dezentralisiertem Antriebssystem. Es ist Ziel der Erfindung, die Produktivitaet der Vorspinnmaschine zu erhoehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Produktionsunterbrechungen Stillstaende der gesamten Vorspinnmaschine weitestgehend zu vermeiden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemaesz dadurch geloest, dasz die Vorspinnmaschine in voneinander unabhaengig funktionsfaehige Sektionen unterteilt ist, in jeder Sektion Funktionseinheiten gleicher Art gemeinsam jeweils ein separater Antrieb zugeordnet ist, welcher in Abhaengigkeit mit den uebrigen Antrieben der betreffenden Sektion selbstaendig beeinfluszbar ist, und dasz alle Antriebe mit einem den Sektionen uebergeordneten Leitrechner verbunden sind. Figur{Vorspinnmaschine; Antriebssystem, dezentralisiert; Sektion; Antrieb, separat, selbstaendig beeinfluszbar; Leitrechner, uebergeordnet}

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
Die zugehörigen Zeichnungen zeigen ein Blockschema einer erfindungsgemäßen Vorspinnmaschine mit Leitrechner und Basisrechnern.
Die Vorspinnmaschine, die selbst nicht dargestellt wurde, ist erfindungsgemäß in η Sekunden S1 bis S η unterteilt, die mechanisch vollständig voneinander getrennt und lediglich durch gemeinsame Gestellbaugruppen miteinander verbunden sind. Jede Sektion S1 bis Sn beinhaltet beispielsweise 12 Spinnstellen oder e'n Vielfaches davon.
Innerhalb jeder Sektion S1 bis Sn ist den Funktionseinheiten gleicher Art gemeinsam jeweils ein separater Antrieb zugeordnet.
Am Beispiel der Sektion S1 sind dies die Antriebe A11 bis A16. Als vorteilhaft haben sich hier frequenzgeregelte Asynchronmotoren erwiesen.
Antrieb A11 wirkt auf die Spinnflügel S F der Sektion S1, Antrieb A12 auf die Spulen SP und Antrieb A13 auf den Spulenwagen SPW, der als einziges der Funktionselemente innerhalb jeder Sektion S1 bis Sn nur einmal vorhanden ist. Die Antriebe A14 bis A16 sind jeweils mit den ersten bis dritten Streckwerkwalzen SW1 bis SW3 verbunden.
Alle Antriebe A11 bis A16 sind an den Basisrechner B1 angeschlossen. Analog dazu sind die Sektionen S 2 bis S η aufgebaut. Alle Basisrechner B1 bis B η der Sektion S1 bis S η sind mit dem Leitrechner L gekoppelt.
Diese bbeschriebene Struktur kann den Gegebenheiten an der Vorspinnmaschine entsprechend der Zahl der anzutreibenden Funktionseinheiten problemlos angepaßt werden.
Während des Betriebes der Vorspinnmaschine errechnen die Basisrechner B1 bis B η die notwendigen textiltechnologischen Werte und ermitteln die daraus resultierenden elektrischen Stellgrößen. Damit erfolgt eine abgestimmte Beeinflussung der untereinander nicht mehr durch mechanische Stellglieder gekoppelten Funktionseinheiten.
Die Basisrechner B1 bis B η erfassen über entsprechende Sensoren an den Funktionseinheiten ihrer Sektionen S1 bis S η u. a. die Zeitpunkte von Beginn und Ende des Spulenaufbaus, Ursache für notwendige Prozeßkorrekturen wie z. B. Unregelmäßigkeit im Luntenlauf und Prozeßunterbrechnungen wie Band- oder Luntenbruch und ermitteln danach die notwendigen Stellgrößen in
Übereinstimmung mit den Spinngesetzen. Sie veranlassen auch die Wiederaufnahme des Prozesses nach einer Unterbrechung
Die Tätigkeit der Basisrechner B1 bis Bn wird durch den Leitrechner L koordiniert. An ihn werden von außen die notwendigen textiltechnologischen Ausgangsdaten für den jeweiligen Spinnprozeß übergoben. Der Leitrechner L gibt diese an die Basisrechner B1 bis B η weiter. Auch Korrekturen und Eingriffe des Bedienpersonals erfolgen über den Leitrechner L. Dieser kann auch mit höherer Kompetenz ausgestattet werden. Er übernimmt dann zusätzlich die Aufgaben der Basisrechner B1 bis B n.

Claims (3)

1. Vorspinnmaschine mit dezentralisiertem Antriebssystem, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspinnmaschine in voneinander unabhängig funktionsfähige Sektion unterteilt ist, in jeder Sektion Funktionseinheiten gleicher Art gemeinsam jeweils ein separater Antrieb zugeordnet ist, welcher in Abhängigkeit von den übrigen Antrieben der betroffenden Sektion selbständig beeinflußbar ist, und daß alle Antriebe mit einem den Sektion übergeorneten Leitrechner verbunden sind.
2. Vospinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antrieb jeder Sektion an mit dem Leitrechner korrespondierende Basisrechner angeschlossen sind.
3. Vorspinnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Sektionen separate Antriebe für den Spulenwagen, die Streckwerkswalzen, die Flügel und die Vorgarnspulen zugeordnet sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorspinnmaschine (Flyer) mit dezentralisiertem Antriebssystem.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Mit der DD-PS 217 832 ist eine Vorspinnmaschine bekanntgeworden, die mit einem dezentralisierton Antriebssystem ausgestattet ist. Es sind jeweils separat regelbare Antriebe für verschiedene Spinnfunktionen realisierende Funktionseinheiten vorgesehen. Dies betrifft die Bewegung des Spulenwagens, die Flügel, die Spulen und die Streckwerke. Die Drehzahlen der letzteren sind stufenlos regelbar und entsprechend Qualitätsparametern beeinflußbar. Die Vorgabe der Stellgrößen erfolgt durch Mikrorechner.
Diese Lösung bietet zwar einige Vorteile hinsichtlich der Einsparung von mechanischen Übertragungs- und Stellelementen. Nach wie vor haftet ihr aber der Nachteil an, daß bei Störungen im Produktionsprozeß wie Lunten- oder Bandbruch und beim Spulenwechsel stets die gesamte Vorspinnmaschine stillgesetzt werden muß. Damit sind einer Erhöhung der Produktivität enge Grenzen gesetzt.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, die Produktivität der Vorspinnmaschine zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Produktionsunterbrechungen Stillstände der gesamten Vorspinnmaschine weitestgehend zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorspinnmaschine in voneinander unabhängig funktionsfähige Sektionen unterteilt ist, in jeder Sektion Funktionseinheiten gleicher Art gemeinsam jeweils ein sepatrater Antrieb zugeordnet ist, welcher in Abhängigkeit von den übrigen Antrieben der betroffenden Sektion selbständig beeinflußbar ist, und daß alle Antriebe mit einem den Sektionen übergeordneten Leitrechner verbunden sind. Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung enthalten die Patentansprüche 2 und 3.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß die einzelnen Sektionen der Vospinnmaschine weitestgehend autonom arbeiten können. Sie beeinflussen sich gegenseitig nicht, sind aber durch einen Leitrechner zu einer Gesamtmaschine verknüpft. Damit wirken sich auch Produktionsunterbrechungen in einer Sektion nicht negativ auf andere Sektionen aus, da diese dann nicht mit stillgesetzt werden müssen. Die Produktivität der Vorspinnmaschine erhöht sich. Der Energieverbrauch reduziert sich durch den verringerten Einsatz mechanischer Baugruppen und das sektionsweise Stillsetzen der Funktioneinheiten infolge von Produktionsunterbrechungen. Die Bewegungsübertragung wird durch die verküzten Übertragungswege zwischen Antrieben und jeweiligen Funktionseinheiten exakter, was zu einem exakteren Spulenaufbau führt. Infolge der Selbständigkeit der einzelnen Sektionen ist die Flügelstellung zwischen den Sektionen stochastisch verteilt, so daß insgesamt für die Vorspinnmaschine ein ruhigerer Lauf zu verzeichnen ist.
DD34036090A 1990-05-04 1990-05-04 Vorspinnmaschine DD294297A5 (de)

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DE59102401T DE59102401D1 (de) 1990-05-04 1991-05-03 Vorspinnmaschine.
EP19910107193 EP0455254B1 (de) 1990-05-04 1991-05-03 Vorspinnmaschine

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EP0455254A2 (de) 1991-11-06
EP0455254B1 (de) 1994-08-03
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