DD294442A5 - Verfahren, vorrichtung und robotfahrzeug zum automatischen versorgen von pressgussmaschinen mit fluessigem metall - Google Patents

Verfahren, vorrichtung und robotfahrzeug zum automatischen versorgen von pressgussmaschinen mit fluessigem metall Download PDF

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DD294442A5
DD294442A5 DD34022790A DD34022790A DD294442A5 DD 294442 A5 DD294442 A5 DD 294442A5 DD 34022790 A DD34022790 A DD 34022790A DD 34022790 A DD34022790 A DD 34022790A DD 294442 A5 DD294442 A5 DD 294442A5
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DD
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liquid metal
conveyor
preßgußmaschine
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container
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Application number
DD34022790A
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English (en)
Inventor
Tibor Illes
Reszo Katona
Peter Kuszal
Original Assignee
Unirobot Kft.,Hu
Elzett-Certa,Hu
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Abstract

Menge des flüssigen Metalls; elektronische Steuerung; Temperatur; Förderbehälter des Fördermittels; Dosiertiegel der Pressgussmaschine; Schmelzpunkt; Gewichtsmesseinrichtung; Aufladen der Energiequellen; Rechner; Heizelement; Temperaturfühler

Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, eine Vorrichtung und ein Robotfahrzeug zum automatischen Versorgen von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metair, wobei während des Verfahrens das Fördern des flüssigen Metalls—vorzugsweise Leicht-und/oder Buntmetalls—sowie dessen Legierungen aus dem Schmelzofen in die Preßgußmaschine kontinuierlich unter Aufrechterhalten des flüssigen Zustandes und Verhindern desErstarrens während der Förderung durch genaues Auffüllen der Preßgußmaschinen auf ein vorgegebenes Niveau erfolgtund die Vorrichtung sowie das Robotfahrzeug die Aufgabe nach dem Verfahren mittels zentraler elektrischer Steuerung mit Rechner durchführt.
In den Preßgußmaschinen sind zur Sicherung der Qualität der Gußstücke, bzw. zum Verhindern des Defektwerdens der Preßgußmaschinen das Niveau (Stand) und dieTemperaturdes flüssigen Metalls innerhalb enger Grenzen zu halten.
ZurZeit erfolgt das Auffüllen der Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall mittels herkömmlicher Materialtränsportmittel (Gießereikarren, usw.) und Pfannen (Kessel).
Diese herkömmlichen Verfahren haben folgende Nachteile:
— In den Preßgußmaschinen hängt das gemeinsame Halten des Niveaus und der Temperatur des flüssigen Metalls zwischen vorgegebenen Grenzen ausschließlich von der Effektivität der menschlichen Überwachung ab.
— Die Anwendung derherkömmlichen Fördermittel des flüssigen Metalls führen beim Füllen zum Spritzen des flüssigen Metalls und verhindern nicht das Überfüllen bei dem Auffüllen des Dosiertiegels, wodurch Schäden in den Vorrichtungen entstehen, eine Unfallgefahr auftritt, Ausschußschaden entsteht und Metall- oder Metallegierungsverluste auftreten.
— Bei der Verwendung von herkömmlichen Transportkesseln tritt ein bedeutender Wärmeverlust auf, wodurch ein gesteigerter Energieverbrauch verursacht wird.
— Bei den herkömmlichen Transportkesseln erhöht die in Folge des häufigen Erstarrens auftretende vorzeitige Abnutzung die Kosten.
— Die exakte Messung, Registrierung des Verbrauchs des flüssigen Metalls ist nicht gelöst.
- Bei der Metallblockdosierung können Temperaturschwankungen des Metallbades nicht verhindert werden, wodurch die Qualität der Gußstücke nicht stabil bleibt.
- Bei der auf herkömmliche Weise erfolgenden Dosierung des Metalls gelangen Oxide in das Metallbad, wodurch die Qualität der Gußstücke ebenfalls instabil wird.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe besteht einerseits in der Schaffung eines solchen Verfahrens, welches mit elektronischer Steuerung das Fördern des flüssigen Metalls-vorzugsweise Leicht- und Buntmetalls-sowie dessen Legierungen aus dem Schmelzofen in die Preßgußmaschine auf die Weise sichert, daß bei Ausschluß des Erstarrens des über dem Schmelzpunkt in dem vorgegebenen hohen Temperaturintervall gehaltenen flüssigen Metalls eine in die Preßgußmaschine erfolgende Dosierung mit genauer Einhaltung des Niveaus gesichert wird. Die Aufgabe der Erfindung besteht weiterhin in der Schaffung einer solchen elektronisch gesteuerten Vorrichtung und im Rahmen dieser eines solchen Robotfahrzeuges, mit Hilfe das Verfahren durchgeführt werden kann.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß, wenn in dem die Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall versorgenden elektronisch zentral gesteuerten System zur Einhaltung der über dem Schmelzpunkt befindlichen Temperatur mittels Heizelementen beigetragen wird und in dem Förderbehälter sowie in dem Dosiertiegel der Preßgußmaschine das obere und untere Grenzniveau des flüssigen Metalls, des weiteren die Temperatur des flüssigen Metalls mittels Fühlerorganen wahrgenommen werden und anhand der Wahrnehmung entsprechende Befehle erteilt werden, einerseits gesichert werden kann, daß bei Verringerung des Niveaus des flüssigen Metalls auf ein unter das zugelassene untere Grenzniveau befindliches Niveau auf Wahrnehmung des unteren Niveaufühlers der Dosiertiegel soweit aufgefüllt wird, bis durch Erreichen des oberen Grenzniveaus auf Anzeige des oberen Niveaufühlers die Füllung eingestellt wird, andererseits, daß sich die Temperatur des in dem Dosiertiegel des Preßgußmaschine befindlichen Metalis wahrend der Einfüllung nicht wesentlich im Verhältnis zur vorgegebenen Temperatur verändert, d.h. daß die Erfindung gleichzeitig die Einhaltung des Niveaus des flüssigen Metalls und der Temperatur des flüssigen Metalls auf einem optimalen Maß garantiert.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur automatischen Versorgung von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall wird das flüssige Metall -vorzugsweise Leicht- und/oder Buntmetall —bzw. dessen Legierungen aus dem Schmelzofen mittels Fördermittel in die Preßgußmaschine gefördert, wobei vorzugsweise durch Gewichtsmessung die Menge des flüssigen Metalls überprüft wird, gemäß derErfindung wird die Funktion des die Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall versorgenden Systems durch elektronische Steuerung einerseits anhand der kontinuierlich überprüften Temperatur des flüssigen Metalls, andererseits anhand des Niveaus des in dem Förderbehälter des Fördermittels und in dem Dosiertiegel der Preßgußmaschine befindlichen flüssigen Metalls auf die Weise geregelt, daß mittels Heizelementen die Temperatur des flüssigen Metalls auf einer Temperatur gehalten wird, die über dem Schmelzpunkt liegt, andererseits die Füllung des Förderbehälters des Fördermittels und des Dosiertiegels der Preßgußmaschine anhand der Anzeigen der eingebauten Gewichtsmeßeinrichtung, bzw. der Niveaufühler auf die Weise geregelt wird, daß bei Annäherung des flüssigen Metalls an das zugelassene untere Grenzniveau ein Befehl zum Füllen, bei Erreichen des oberen Genzniveaus ein Befehl zum Abstellen des Füllens erteilt wird, wobei vorzugsweise während der Stillstandszeit des Fördermittels Maßnahmen zum Aufladen der Energiequellen des Fördermittels vorgenommen werden.
Beispiel »
In dem zum Versorgen von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall (z. B. Zink) dienenden System wird das flüssige Metall von den Schmelzofen geliefert und über eine das System steuernde elektronische Steuerung (mittels Rechner) wird der Transport von dem Schmelzofen zu den Preßgußmaschinen geregelt, dann erfolgt während der Dosierung in die Preßgußmaschine und
der Haltung in dem Dosiertiegel der Preßgußmaschine die Übertragung der erforderlichen Schmelzwärme, d.h. das Halten der Temperatur des Metalls über dem Schmelzpunkt (ca. 4300C), des weiteren die Sicherung des unteren und oberen Grenzniveaus des flüssigen Metalls in dem Förderbehälter (Füllbehälter) und in dem Dosiertiegel der Preßgußmaschine.
Über den in den Dosiertiegel der Preßgußmaschine eingebauten unteren Grenzniveaufühler und über das Metallband fließt ein Strom, wobei der Stromkreis unterbrochen wird, wenn das Niveau des flüssigen Metalls unter einen zugelassenen Wert sinkt.
Dieses bzw. die Signale einer in den Förderbehälter eingebauten Gewichtsmeßeinrichtung werden von der elektronischen Steuerung erfaßt und über diese werden Maßnahmen zum Auffüllen des Förderbehälters und/oder des Dosiertiegels vorgenommen.
Ein Überfüllen wirdtiurch Schließen des Stromkreises (über das Metallband mittels des oberen Grenzniveaufühlers) bzw. mittels der in den Förderbehälter eingebauten Gewichtsmeßeinrichtung von der Elektronik erfaßt und über diese wird das Füllen eingestellt.
Zum Verhindern des Erstarrens wird das flüssige Metall durch entsprechendes Heizen (mittels Heizelementen) ständig auf einer Temperatur über dem Schmelzpunkt gehalten.
Die Energiequellen des Fördermittels (Förderbehälters) werden in der Stillstandszeit des Fördermittels aufgeladen.
Die Menge des in die Preßgußmaschine gefüllten flüssigen Metalls wird durch Gewichtsmessung ermittelt.
Zum Verhindern des Erstarrens des Metalls an die Niveaufühler und der infolge dessen erfolgenden Änderung des Wahrnehmungsniveaus werden die Fühler kontinuierlich auf eine über dem Schmelzpunkt des flüssigen Metalls liegende Temperatur erwärmt und zur Vermeidung der störenden Wirkung des an der Oberfläche des flüssigen Metalls entstehenden Schaumes werden die Fühler von dem ganzen Metallbad getrennt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum automatischen Versorgen von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall weist einen Schmelzofen, Preßgußmaschine, ein Fördermittel zum Transport des flüssigen Metalls, vorzugsweise eine Batterieaufladestation, des weiteren eine mit Rechner versehene elektronische Steuerungszentrale auf, wobei gemäß der Erfindung ein das flüssige Metall in die Preßgußmaschineförderndes Robotfahrzeug mit einer— vorzugsweise aus Gewichtsmeßzellen bestehenden — Gewichtsmeßeinrichtung, einem—an sich bekannten—Förderbehälter mit Heizelement, Temperaturfühler, Eingießloch und Ausgußschnauze, des weiteren vorzugsweise einer den Förderbehälter hebend-senkend positionierenden Hubeinrichtung, bekannten Sicherheitspuffern, und vorzugsweise mit einem Bordrechner (Bordcomputer) versehen ist, während der Dosiertiegel der Preßgußmaschine mit oberen und unteren Niveaufühlern, Heizelement sowie Temperaturfühler versehen ist.
Das erfindungsgemäße Robotfahrzeug zum automatischen Versorgen von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall weist einen Förderbehälter zum Transportieren des flüssigen Metalls, Sicherheitspuffer, sowie ein seine Funktion regelndes sowie das Folgen einer vorgegebenen Bahn sicherndes mit Rechner versehenes Steuerungsorgan auf, wobei gemäß der Erfindung das Robotfahrzeug einen mit Heizelement, Temperaturfühler, Eingießloch, Ausgußschnauze versehenen - an sich bekannten— Förderbehälter, vorzugsweise eine den Förderbehälter hebend-senkend positionierende Hubeinrichtung und eine— vorzugsweise aus Gewichtsmeßzellen bestehende—Gewichtsmeßeinrichtung aufweist. Nachstehend wird die erfindungsgemäße Vorrichtung und im Rahmen dieser das Robotfahrzeug anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die beigelegte Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
Rg. 1: ein Anordnungsschema der Vorrichtung,
Fig.2: eine Seitenansicht des Robotfahrzeuges,teilweise im Schnitt,
Fig.3: eine Draufsicht des Robotfahrzeuges,
Fig.4: eine Vorderansicht des Robotfahrzeuges,
Fig. 5: eine Seitenansicht der Preßgußmaschine, mit Schnitt des Dosiertiegels.
Aus dem in Figur 1 veranschaulichten Anordnungsschema ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung (System) aus einem an sich bekannten Schmelzofen 3, Preßgußmaschinen 2, einer Batterieauf ladestation 5 und einer die Funktion der Vorrichtung (des Systems) steuernden mit Rechner versehenen elektronischen Steuerungszentrale 7, sowie einem Robotfahrzeug 1 von besonderer Ausführung besteht Der Weg des Robotfahrzeuges 1 wird von der Spur 6 gekennzeichnet. Das in den Figuren 2,3 und 4 dargestellte Robotfahrzeug 1 ist mit einem eine aus Gewichtsmeßzellen 19 ausgebildete Gewichtsmeßeinrichtung aufweisenden Förderbehälter 9, einer das flüssige Metall aus diesem in einen Dosiertiegel 15 einer Preßgußmaschine2 füllenden Ausgußschnauze 8, einer den Förderbehälter 9 hebend-senkend von einem unten angeordneten Arbeitszylinder 11 betätigten Hubeinrichtung 10,Sicherheitspufferrt 12, einem Eingießloch 14 und einem Bordcomputer versehen.
Der Arbeitszylinder 11 ist vorzugsweise hydraulisch betätigt. Die Geschwindigkeit des Robotfahrzeuges 1 ist vorzugsweise veränderbar.
Figur 5 zeigt den das flüssige Metall18 aufnehmenden Dosiertiegel 15 der Preßgußmaschine 2 mit Schnitt mit einem oberen Niveaufühler 16und einem unteren Niveaufühler 17. Das flüssige Metall 18 (Metallbad) wird mittels- nicht dargestelltem— Heizelement auf einer über dem Schmelzpunkt liegenden Temperatur gehalten und ein Temperaturfühler erfaßt die jeweilige Temperatur.
Eine an dem Netz angeschlossene—ebenfalls an sich bekannte—Batterieaufladestation 5 sorgt während der Stillstandszeiten (Betriebspausen) für die Aufladung der das Robotfahrzeug 1 betätigenden und das Heizelement des Förderbehälters 9 mit Energie versorgenden Batterien.
In der elektronischen Steuerungszentrale 7 wird die Steuerung des gesamten Systems von einem entsprechenden und den Aufgaben gemäß einprogrammierten—bekannten—Rechner (Computer) durchgeführt. Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Robotfahrzeug funktionieren folgender Weise: DasflüssigelVletall wird von dem Schmelzofen 3 geliefert. Das Robotfahrzeug 1 führt in dem Förderbehälter9 das flüssige Metall zu der Preßgußmaschine 2. Den Förderbehälter9 dessich auf derSpur 6 bewegenden Robotfahrzeuges 1 hebtvorder Preßgußmaschine 2, vorzugsweise in einem Abstand von ca. 1000m vor dieser die von einem Arbeitszylinder 11 betätigte Hubeinrichtung 10. Danach bleibt das Robotfahrzeug 1 auf die Weise bei der Preßgußmaschine 2 stehen, daß die Ausgußschnauze 8 über die Ladeschale4 gelangt, dannwird der Förderbehälter 9 von dervon dem Arbeitszylinder 11betätigten Hubeinrichtung 10 in die Ladeschale 4 gesenkt.
Nachdem Senken derAusgußschnauze 8 indie Ladeschale4 beginnt der Förderbehälter 9 das Einfüllen des flüssigen Metalls 18. Ein in den Dosiertiegel 15 der Preßgußmaschine 2eingebauter oberer Niveaufühler 16 liefert ein Signal zur Beendigung des Füllvorganges an den Systemsteuerrechner der elektronischen Steüerungszentrale 7, welcher unter Mitwirkung des Bordrechners des Robotfahrzeuges 1 das Einfüllen des flüssigen Metalls abbricht. Danach hebt das Robotfahrzeug 1 mittels der von dem Arbeitszylinder 11 betätigten Hubeinrichtung 10 den Förderbehälter9 in dem Maße, daß die Ausgußschnauze 8 über den Rand der Ladesehale 4 gelangt.
Danach entfernt sich das Robotfahrzeug 1 auf das Spur 6 fahrend von der Preßgußmaschine 2.
.Dann steht das Robotfahrzeug 1 zur Bedienung einer weiteren Preßgußmaschine 2 bereit. Die Reihenfolge der Bedienung wird von dermit Rechner versehenen systemsteuernden elektronischen Steuerungszentrale7 anhand dervon den in den Dosiertiegel 15der Preßgußmaschinen 2eingebauten Niveaufühler 16,17 und von den nicht dargestellten Temperaturfühlern gelieferten Daten bestimmt.
Anhand der Daten der in den Förderbehälter 9 eingebauten Gewichtsmeßeinrichtung 19 wird bei Sinken des Niveaus (Standes) des in dem Förderbehälter 9 befindlichen flüssigen Metalls unter das zugelassene Niveau von dem Bordrechner des Robotfahrzeuges 1 eine Meldung an die elektronische Steuerungszentrale 7 abgegeben, welche das Robotfahrzeug 1 an den Schmelzofen 3schickt. Bevordie elektronischeSteuerungszentrale 7 das Robotfahrzeug lan den Schmelzofen 3 schickt, wird der Förderbehälter 9 mittels dervon dem Arbeitszylinder 11 betätigten Hubeinrichtung 10 auf das zum Dosieren des flüssigen Metalls 18 aus dem Schmelzofen 3 erforderliche Niveau gehoben odergesenkt.
Danach bewegt sich das Robotfahrzeug 1—mit dem auf das dem Schmelzofen 3 angepaßte Niveau gestellten Förderbehälter 9 gemeinsam —ju dem Schmelzofen 3 und bleibt dort stehen. Diese Position des Stehenbleibens bei dem Schmelzofen 3 ist so bestimmt, daß die Dosierung von dem Schmelzofen 3 in dasEingießloch 14 des Förderbehälters 9 erfolgen kann. Danach füllt der Schmelzofen 3 den in das Robotfahrzeug 1 eingebauten Förderbehälter 9 mit dem flüssigen Metall 18 auf. Nach Beendigung des Auffüllens mißt das Robotfahrzeug 1 mittels der aus Gewichtsmeßzellen 19 ausgebildeten Gewichtsmeßeinrichtung das Gewicht derflüssigen Metallfüllung.
Der in den Dosiertiegel 15 der Preßgußmaschinen 2 eingebaute untere Niveaufühler 17 gibt im Falle der Verringerung des Niveaus des flüssigen Metalls 18 unter den zugelassenen unteren Grenzwert eine Meldung an die elektronische Steuerungszentrale 7, die das Robotfahrzeug 1 an die die Meldung gebende Preßgußmaschine 2 schickt.
Während der Betriebspause, wenn keine Förderung des flüssigen Metalls 18 erfolgt, schickt die elektronische Steuerungszentrale 7 das Robotfahrzeug 1 zur Batterieaufladestation 5, die an dem Netz angeschlossen ist. Auf der an dem Netz angeschlossenen Batterieaufladestation 5schließe sich das Robotfahrzeug 1 automatisch einerseits an das normale Netz an und sichert damit die Heizung des Förderbehälters 9 durch das Netz und andererseits an die die Aufladung der Batterien sichernde Ladeeinrichtung an, diese Batterien betätigen das Robotfahrzeug 1
Die Hauptfunktionen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind folgende:
— Dosierung von flüssigem Metall aus dem Schmelzofen in den in das Robotfahrzeug eingebauten Förderbehälter.
— Speicherung des flüssigen Metalls mit minimalem Wärmeverlust zwischen den einzelnen Operationen durch die Ausbildung des Förderbehälters sowie dadurch, daß das Robotfahrzeug während der Stillstandszeiten durch Anschluß an das Netz und in den sonstigen Zeitabschnitten mittels eigener Stromquellen die Heizung des Förderbehälters sichert.
— Überwachung des zugelassenen unteren und oberen Grenzniveaus, sowie der Grenztemperaturen bei den flüssigen Metallbädern der Preßgußmaschinen.
— Bewegen des in das Robotfahrzeug eingebauten Förderbehälters zwischen den Preßgußmaschinen, dem Schmelzofen, sowie den elektrischen Anschlußpunkten anhand der Niveaufühler der Preßgußmaschinen bzw. der Gewichtsmeßeinrichtung des Robotfahrzeuges, des weiteren der Produktionssteuerbefehle.
— Messen und Registrieren der Abnahme des flüssigen Metalls.
— Aufladen der Preßgußmaschinen mit der erforderlichen Menge an flüssigem Metall.
— Automatische Durchführung der aufgezählten Operationen mit rechentechnischer Steuerung,
Vorteile der Erfindung
— In den Preßgußmaschinen bleiben das Niveau des flüssigen Metalls und die Temperatur des flüssigen Metalls gleichzeitig zwischen den vorgegebenen Grenzen, wodurch eine konstante, gute Qualität der Gußstücke gesichert wird.
— Bei dem Füllen des flüssigen Metalls aus dem Schmelzofen in den Förderbehälter, sowie aus dem Förderbehälter in den Tiegel der Preßgußmaschine verhindert das erfindungsgemäße System das Eindringen von Oberflächen-Oxiden in den Guß, wodurch die Qualität bedeutend verbessert wird.
— Bei der Dosierung des flüssigen Metalls erfolgt kein Spritzen, wodurch die infolge des Metallspritzens und der übermäßigen Füllung auftretenden Defekte der Preßgußmaschinen und die Metallverluste verhindert werden.
— Die sich durch Wärmeverlust ergebenden Energieverluste werden bedeutend verringert.
— Die in den herkömmlichen Förderkesseln sich infolge des Erstarrens ergebenden Schaden werden ausgeschlossen.
— Der Verbrauch des flüssigen Metalls ist genau meßbar, registrierbar.
— Der gesamte technologische Prozeß ist genau programmierbar.
— Die Unfallquellen werden eliminiert. · " .· -··-
— Die Materialverluste werden verringert, da die ständige exakte Dosierung unter das Niveau des flüssigen Metalls das Aufschäumen verhindert.
— Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung sind gegenüber den herkömmlichen wirtschaftlicher. Das Verfahren und die Vorrichtung sichern eine vollständige Flexibilität, sichern bei beliebigen Produktzusammensetzungen bzw. Werkzeugvariationen eine kontinuierliche Metallversorgung.

Claims (3)

1. Verfahren zum automatischen Versorgen von Preßgußmaschinen mit flüssigem Metall, wobei das flüssige Metall—vorzugsweise Leicht- und/oder Buntmetall—bzw. dessen Legierungen aus der Schmelzanlage mit einem Fördermittel in die Preßgußmaschine gefördert wird und vorzugsweise dabei durch Gewichtsmessung die Menge des flüssigen Metalls überprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktion des die Preßgußmaschine mit flüssigem Metall versorgenden Systems durch elektronische Steuerung einerseits anhand der kontinuierlich überprüften Temperatur des flüssigen Metalls und andererseits anhand des Niveaus des in dem Behälter des Fördermittels und in dem Dosiertiegel der Preßgußmaschine befindlichen flüssigen Metalls auf die Weise geregeltwird, daß die Temperatur desflüssigen Metalls mittels Heizelementen auf einer über dem Schmelzpunkt liegenden Temperatur gehalten wird, andererseits die Füllung des Behälters des Fördermittels und des DosiertiegelsderPreßgußmaschineanhand der Anzeige dereingebauten Gewichtsmeßeinrichtung bzw. Niveaufühler auf die Weise geregelt wird, daß bei Annähernd des flüssigen Metalls an das zugelassene untere Grenzniveau ein Befehl zum Füllen, bei Erreichendes oberen Grenzniveausein Befehl zum Einstellen des Füllens erteilt wird und vorzugsweise während der Stillstandszeit des Fördermittels Maßnahmen zum Aufladen der Energiequellen des Fördermittels unternommen werden.
2. Vorrichtung zum automatischen Versorgen von Preßgußmaschinen mitflüssigem Metall, die einen Schmelzofen, eine Preßgußmaschine, ein Fördermittel zum Fördern des flüssigen Metalls, vorzugsweise eine Batterieaufladestation, des weiteren eine mit Rechner versehene elektronische Steuerungszentrale aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß ein das flüssige Metall in die Preßgußmaschine (2) förderndes Robotfahrzeug (1) mit einer—vorzugsweise aus Gewichtsmeßzellen (19} bestehenden—Gewichtsmeßeinrichtung, einem mit Heizelement, Temperaturfühler, Eingießloch (14) und Ausgußschnauze (8) versehenen—an sich bekannten— Förderbehälter (9), vorzugsweise einer den Förderbehälter (9) hebend-senkend positionierende Hubeinrichtung (10), bekannten Sicherheitspuffern (12,13), und vorzugsweise einem Bordrechner versehen ist, daß der Dosiertiegel (15) der Preßgußmaschine 62) mit oberen und unteren Niveaufühlern (16,17), Heizelement,sowieTemperaturfühlerversehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Robotfahrzeug einen mit Heizelement,Temperaturfühler, Eingießloch (14), Ausgußschnauze (8) versehenen—an sich bekannten — Förderbehälter (9), vorzugsweise eine den Förderbehälter (9) hebend-senkend positionierende Hubeinrichtung (10) und eine vorzugsweise aus Gewichtsmeßzellen (19) bestehende Gewichtsmeßeinrichtung aufweist.
DD34022790A 1989-05-02 1990-04-27 Verfahren, vorrichtung und robotfahrzeug zum automatischen versorgen von pressgussmaschinen mit fluessigem metall DD294442A5 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN106513627A (zh) * 2016-12-23 2017-03-22 营口华润有色金属制造有限公司 一种压铸铝液智能输送系统
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