DD294553A5 - Kühlgerät, insbesondere Gefrierschrank oder dgl. - Google Patents
Kühlgerät, insbesondere Gefrierschrank oder dgl.Info
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kuehlgeraet, insbesondere Gefrierschrank oder dergleichen. Bei einem Gefrierschrank, dessen mit einer Tueroeffnung versehenes Gehaeuse am Boden mit einer Vertiefung ausgestattet ist, aus der sich dort beim Abtauen ansammelndes Schmelzwasser durch einen im Boden vorgesehenen, verschlieszbaren Ablauf abfuehrbar ist, welcher in einem unter der Tueroeffnung austretenden, mit einem teleskopartig herausziehbaren Rohr versehenen Auslauf muendet, ist das mit einem ovalen Querschnitt versehene Rohr (19) an seiner dem Ablauf (18) zugekehrten abgeflachten Oberseite mit einem sich ueber dessen Laengsachse erstreckenden Durchbruch (21) versehen, dessen Laenge dem wirksamen Hub der Teleskopfuehrung entspricht. Figur{Gefrierschrank; Gehaeuse; Boden; Vertiefung; Schmelzwasser; Ablauf; Auslauf; Rohr; Durchbruch; Teleskopfuehrung}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Kühlgerät, insbesondere einen Gefrierschrank oder dgl., dessen mit einer Türöffnung versehenes Gehäuse im Boden mit einer Vertiefung ausgestattet ist, aus der sich dort beim Abtauen ansammelndes Schmelzwasser durch einen im Boden vorgesehenen verschließbaren Ablauf abführbar ist, welcher in einem unter der Türöffnung austretenden, mit einem teleskopartig herausziehbaren Rohr versehenen Auslauf mündet.
Bei bekannten Kühlgeräten der genannten Art ist es wegen der bei festgelegten Außenabmessungen des Gehäuses angestrebten, möglichst großen Raumausnutzung und der dadurch zur Verfügung stehenden geringen Platzreserven üblich, die Vorrichtung zum Beseitigen des beim Abtauen anfallendden Schmelzwassers in dessen Boden zu legen. Der Einbau bekannter Vorrichtungen in den Boden ist jedeoch aufwendig und kompliziert und birgl zudem die Gefahr in sich, daß die im Boden liegenden Teile durch während des Betriebs des Gerätes entstehenden Reif- oder Eisansatz verstopfen und somit die ihnen zugedachte Funktion nicht mehr erfüllen können.
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden.
-2- 294 553 Darlegung des Wesens der Erfindung «·'
verbessern.
seiner dem Ablauf zugekehrten abgeflachten Oberseite mit einem sich über dessen Längsachse erstreckenden Durchbruchversehen ist, dessen Länge dem wirksamen Hub der Teleskopführung entspricht.
ausreichenden Querschnitt aufweist, welcher im Bedarfsfalle leicht zu reinigen ist und bei dem die Gefahr einer Verstopfungdurch Reif-oder Eisansatz vermieden wird. Darüber hinaus ist das aufgrund seines ovalen Querschnittes äußerst stabile Rohr anseinem vorderen Ende leicht zu ergreifen.
formschlüssig umhüllende Führungsstück angeschlossen ist.
mit an seinem Mantel vorstehenden Vorsprüngen versehen, die in seinen Endstellungen gegen die Stirnkanten des
noch weiterführenden günstigen Ausgestaltung des Gegenstandes der Erfindung vorgesehen, daß der Durchbruch an seinemdom Fallrohr zugekehrten hinteren Ende mit einer Drosselstelle in Form einer Querschnittsverengung versehen ist. Hierdurchwird ein ruhiger und kontrollierter Auslauf an dem teleskopartig herausziehbaren Rohr gewährleistet.
weiterhin vorgesehen, daß der Ablauf mit einem von oben in den Gehäuseboden einsetzbaren Stopfen verschließbar ist,welcher als Hohlkörper ausgebildet ist und an seinem oberen Ende wenigstens eine biegsame Lasche aufweist, mit deren Hilfeer aus dem Ablauf herausziehbar ist.
unverlierbar verbunden ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der beigefügten Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen
<:ig. 1: den unteren Abschnitt eines in einen Schrankumbau einer Einbauküche eingesetzten Einbau-Gefrierschrankes ohne Türmit einer im Boden seines Gehäuses angeordneten Vertiefung, aus der sich dort beim Abtauen ansammelndes
Schmelzwasser durch Ablauf im Boden abgeführt wird, in raumbildlicher Darstellung; Fig. 2: in einem Ausschnitt den der Türöffnung benachbarten vorderen Abschnitt des Gehäusebodens mit dem durch einen
im Schnitt und in einem gegenüber der Fig. 1 vergrößerten Maßstab und Fig. 3: den Stopfen zum Verschließen des Ablaufs in einer gegenüber der Fig. 2 rechtwinklig verdrehten Ansicht, etwa innatürlichem Maßstab, teilweise im Schnitt.
Ein in der Fig. 1 der Einfachheit halber nur in seinem unteren Abschnitt ohne Tür dargestellter Einbau-Gefrierschrank 10, der in der üblichen Weise auf einem Zwischenboden 11 ruhend in eine Einbaunische eines Küchenhochschrankes 12 eingesetzt ist, weist ein Gehäuse 13 auf, in dessen Nutzraum übereinander mehrere, hier nur in den Umrissen strichpunktiert angedeutete Gefrierschubladen 14 herausziehbar angeordnet sind. Im Boden 15 des Gehäuses befindet sich eine zur Türöffnung hin durch eine Schwelle 16 begrenzte Vertiefung 17. Sich dort beim Abtauen ansammelndes Schmelzwasser ist durch einen Ablauf 18 abführbar, welcher in einen unter dem Boden in einem mit einem Lüftungsgitter versehenen Luftkanal austretenden, mit einem teleskopartig herausziehbaren Rohr 19 ausgestatteten Auslauf mündet.
Der Ablauf 18, welcher mit einem weiter unten im einzelnen beschriebene,! Stopfen verschließbar ist, ist als ein dem Boden 15 des Gehäuses 16 durchdringendes Fallrohr ausgebildet, an dessen unterem Ende ein das teleskopartig herausziehbare Rohr 19 formschlüssig umhüllendes Führungsstück 20 angeschlossen ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der den Boden 15 druchdringende Ablauf 18 und das Führungsstück 20 Bestandteil einer den Gehäuseboden 15 an seiner vorderen Unterkante begrenzenden profilierten Stirnleiste 21, welche in der üblichon Weise die Innen- und Außenverkleidung des Gehäuses 13 ' verbindet und zu diesem Zweck mit entsprechenden Nuten zum Einstecken der Stirnkanten dieser Verkleidungsteile versehen ist. Auf diese Weise sind die zum Abführen des anfallenden Schmelzwassers erforderlichen Teile mit der ohnehin zur Herstellung des Gehäuses 13 erforderlichen Stirnleiste 21 zu einer Montageeinheit vereinigt, so daß für die das Schmelzwasser abführenden Teile kein zusätzlicher Montageaufwand erforderlich ist.
Das teleskopartig herausziehbare Rohr 19 ist, wie insbesondere aus der Fig. 1 erkennbar, mit einem ovalen Querschnitt ausgebildet und an seiner dem Ablauf 18 zugekehrten abgeflachten Oberseite mit einem sich über dessen Länge erstreckenden
Durchbruch 22 versehen, dessen Länge dem wirksamen Hub der Teleskopführung entspricht. Der Durchbruch ist an seinem dem Ablauf 18 zugekehrten hinteren Ende mit einer Drosselstelle in Form einer durch einen hier eingezogenen Steg 23 gebildeten Querschnittsverengung versehen. Diese verhindert, daß Schmelzwasser durch den vor dem Führungsstück 20 offenliegenden Abschnitt des Durchbruchs 22 nach außen treten kann, sofern sich am Boden 15 des Gehäuses 13 eine größere Menge Schmelzwasser angesammelt hat. Dies könnte andernfalls beim Öffnen des Stopfens an dem dann freiliegenden Durchbruch 22 des herausgezogenen Rohres 19 heraussprudeln.
Das teleskopartig herausziehbare Rohr 19 ist mit an seinem Mantel vorgesehenen Vorsprüngen in Form eines Wulstes 24 und einer federnden Nase 25 versehen, die in den Endstellungen des Rohres 19 gegen die Stirnkanten des Führungsstücks 20 anschlagen und so dessen Auszugsbewegung begrenzen. Der in der Nähe des auslaufseitigen Endes des Rohres 19 gelegene und diese umschließende Wulst 24 ist dabei mit einer rückwärts gerichteten steilen Flanke versehen. Die federnde Nase 25 ist dagegen mit unterschiedlichen Steigungen so ausgebildet, daß sie bei Anwendung einer erhöhten Zugkraft nach unten wegtaucht. Hierdurch wird erreicht, daß das Rohr 19 beispielsweise zum Reinigen aus dem Führungsstück 20 herausgezogen werden kann. Ein die Mündung des Rohr.« 19 an seinem vorderen Ende umgebender Wulst 26dient dagegen dazu, das Ergreifen des vorderen Endes des in seine hintere Endlage eingeschobenen Rohres 19 zu erleichtern, um es so bequemer in seine Gebrauchslage herausziehen zu können. Am Boden des Rohres 19 zwischen dem Wulst 24 und der Nase 25 liegenden Stück angebrachte Noppen 27 dienen dazu, das Rohr in seinen Endlagen durch leichtes Einklemmen zu fixieren. Der Ablauf 18 ist, wie aus den Fig. 1 und 2 erkennbar, mit einem von oben in dessen Öffnung einsetzbaren Stopfen 28 verschließbar, welcher als Hohlkörper ausgebildet ist und an seinem oberen Ende wenigstens eine biegsame Lasche 29 aufweist. Mit Hilfe dieser Laschen 29 ist der Stopfen 28 bei Bedarf aus der öffnung des Ablaufs 18 herausziehbar. Wie insbesondere aus Fig. 3 erkennbar ist, ist der Stopfen 28 ferner als einerseits offener konischer Hohlkörper ausgebildet, dar an seiner mit den Laschen ausgestatteten Basis mit einer Kappe 30 dicht verschließbar ist. Diese Kappe 30 ist mit dem Basisrand des Stopfens 28 über ein Filmscharnier unverlierbar verbunden und so ausgebildet, dnß sie mit Preßsitz in das offene Ende des Stopfens 28 einsteckbar ist und somit das Eindringen von Feuchtigkeit in den Stopfen 28 mit Sicherheit verhindert. Auf diese Weise wird erreicht, daß die durch die hohle Ausbildung des Stopfens 28 erzielte hohe Wärmedämmeigenschaft erhalten bleibt. Abweichend von dem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, daß der Stopfen 28 an seiner Basis mit zwei Laschen versehen ist, die im normalen Fall auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind. Soll der dermaßen ausgestattete Stopfen 28 aus der Öffnung des Ablaufs 18 herausgezogen werden, so geschieht dies, indem die beiden biegsamen Laschen 29 gegeneinander aufwärts gebogen werden, so daß sich der Stopfen 28 durch Ziehen an den Laschen 29 leicht aus der Öffnung des Ablaufs 18 entfernen läßt. In den Laschen vorgesehene Durchbrüche dienen dabei dazu, daß auch bei festsitzendem Stopfen 28 eine genügend hohe Kraft auf die Laschen 29 ausgeübt werden kann.
Claims (8)
1. Kühlgerät, insbesondere Gefrierschrank oder dgl., dessen mit einer Türöffnung versehenes Gehäuse am Boden mit einer Vertiefung ausgestattet ist, aus der sich dort beim Abtauen ansammelndes Schmelzwasser durch einen im Boden vorgesehenen, verschließbaren Ablauf abführbar ist, welcher in einer unter der Türöffnung austretenden, mit einem teleskopartig herausziehbaren Rohr versehenen Auslauf mündet, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer ovalen Querschnitt ausgestattete Rohr (19) an seiner dem Ablauf (18) zugekehrten abgeflachten Oberseite mit einem sich über dessen Längsachse erstreckenden Durchbruch (22) versehen ist, dessen Länge dem wirksamen Hub der Teleskopführung entspricht.
2. Kühlgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf (18) als ein den Boden (15) des Gehäuses durchdringendes Fallrohr ausgebildet ist, an dessen unteres Ende ein das teleskopartig herausziehbare Rohr (19) formschlüssig umhüllendes Führungsstück (20) angeschlossen ist.
3. Kühlgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das teleskopartig herausziehbare Rohr (19) mit an seinem Mantel vorstehenden Vorsprüngen (24; 25) versehen ist, die in seinen Endstellungen gegen die Stirnkanten des Führungsstücks (20) anschlagen.
4. Kühlgerät nach den Ansprüchen 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch (22) an seinem dem Ahlauf (18) zugeordneten hinteren Ende mit einer Drosselstelle in Form einer Querschnittsverengung (23) versehen ist.
5. Kühlgerät nach den Ansprüchen 1,2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf (18) und das Führungsstück (20) Bestandteil eines den Gehäuseboden (15) an seiner Unterkante begrenzenden profilierten Stirnleiste (21) sind.
6. Kühlgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablauf (18) mit einem von oben in dessen Öffnung einsetzbaren Stopfen (28) verschließbar ist, welcher als Hohlkörper ausgebildet ist und an seinem oberen Ende wenigstens eine biegsame Lasche (29) aufweist, mit deren Hilfe er aus dem Ablauf (18) herausziehbar ist.
7. Kühlgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (28) als einerseits offener konischer Hohlkörper ausgebildet ist, der an der mit den Laschen (29) ausgestatteten Basis mit einer Kappe (30) dicht verschließbar ist.
8. Kühlgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (30) mit dem Basisrand des Stopfens (28) über ein Filmscharnier unverlierbar verbunden ist.
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