DD294876A5 - Anordnung zur regelung der ruecksauggastemperatur an kohlenstaubventilatormuehlen - Google Patents

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DD294876A5
DD294876A5 DD34132290A DD34132290A DD294876A5 DD 294876 A5 DD294876 A5 DD 294876A5 DD 34132290 A DD34132290 A DD 34132290A DD 34132290 A DD34132290 A DD 34132290A DD 294876 A5 DD294876 A5 DD 294876A5
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flue gas
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auxiliary burner
rücksaugbrennkammer
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DD34132290A
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Inventor
Kurt Stroeer
Dieter Koritz
Wolfgang Riemer
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Regelung der Ruecksauggastemperatur an Kohlenstaubventilatormuehlen mit Rauchgasruecksaugung zur thermischen Aufbereitung des Mahlgutes fuer braunkohlenstaubgefeuerte Dampferzeuger. Dabei weist der Rauchgasruecksaugkanal in seinem waagerechten Teil nach der Einbindung in den Feuerraum im Oberteil eine Ruecksaugbrennkammer mit Zusatzbrenner auf und im Unterteil ist eine Luftvorwaermkammer und eine Regelklappe sowie im Bereich der Einbindung des Rauchgasruecksaugkanales in den Feuerraum ein Durchtrittsgitter angeordnet. Fig. 1{Temperaturregelung; Kohlenstaubventilatormuehle; Rauchgasruecksaugkanal; Ruecksaugbrennkammer; Zusatzbrenner; Luftvorwaermkammer; Feuerraum; Einmuendung; Durchtrittsgitter; Regelklappe}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Regelung der Rücksauggastemperatur an Kohlenstaubventilatormühlen mit Rauchgasrücksaugung zur thermischen Aufbereitung des Mahlgutes für braunkohlenstaubgefeuerte Dampferzeuger, insbesondere mit einer Zusatzverbrennung von Kohlenstaub im Rauchgasrücksaugkanal.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Verbesserung des Anfahr- und Teillastbetriebes von Kohlenstaubfeuerungen ist es bekannt, zur Anhebung der Rauchgastemperaturen einen Zusatzbrenner innerhalb der Rauchgasrücksaugung vorzusehen. Dieser Zusatzbrenner wird entweder mit Heizöl oder -gas, mit aufbereitetem Kohlenstaub oder mit Rauchgas aus einer Verbrennungskammer gespeist.
Diese Verfahrensweise erfordert jedoch einen hohen anlagentechnischen Aufwand oder einen zusätzlichen Aufwand an Heizöl oder Gas.
Bekannt ist weiterhin, daß zur Erhöhung des Wärmeangebotes im Rauchgasrücksaugschacht eine Verbrennung eines Teilstromes des erzeugten Kohlenstaubes im Rücksaugschacht oder unmittelbar vor der Rauchgasrücksaugöffnung des Feuerraumes erfolgt (DD-PS 31291, DD-PS 63602).
Nachteilig ist, daß der dem Hauptbrennerstaubstrom entzogene Kohlenstaub, eine Leistungseinbuße zur Folge hat, sowie durch die starke Rücksauggasströmung keine sicheren Ausbrandbedingungen bestehen. Bekannt ist ebenfalls, durch die Zuführung erzeugter heißer Rauchgase einer separaten Brennkammer in den Rauchgasrücksaugkanal die Wärmemenge zu erhöhen (DD-PS 218157).
Bekannt ist weiterhin, daß zur Bereitstellung von Fremdwärme in einem separaten Wärmeerzeuger eine mit der Rauchgasrücksaugung, der Heißlufterzeugung, der Abgasentsorgung und/oder der Entaschung eines Dampfkessels gekoppelte, mit einer eigenen Mühle versehene Feuerung angeordnet ist (DD-PS 253072).
Diese Verfahrensweisen erfordern ebenfalls einen hohen zusätzlichen Aufwand.
Es ist weiterhin bekannt, im Boden des waagerechten Teiles des Rauchgasrücksaugschachtos eine separate Abbrandkammer
anzuordnen und das erzeugte Heißgas dem Rauchgasstrom und der Mühle zuzuführen (DD-PS ; WP F 23 K/326 507).
Diese Verfahrensweise hat den Nachteil, daß eine separate Entsorgung der Abbrandkammer vorzusehen ist und nur eine begrenzte Regelmögiichkeit besteht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Lösung zur Regelung der Rücksauggastemperatur zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Lösungen vermeidet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Anordnung zur Regelung der Rücksaugtemperatur an Kohlenstaubventilatormühlen mit Rauchgasrücksaugung zur thermischen Aufbereitung des Mahlgutes für braunkohlenstaubgefeuerte Dampferzeuger zu schaffen, wobei das Wärmeangebot zur Mahltrocknung ohne Änderung der Baugröße erhöht wird. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Rauchgasrücksaugkanal in seinem waagerechten Teil nach der Einbindung in den Feuerraum im Oberteil eine Rücksaugbrennkammer mit einem Zusatzbrenner aufweist, im Unterteil eine Luftvorwärmkammer und eine Regelklappe sowie im Bereich der Einbindung des Rauchgasrücksaugkanales in den Feuerraum ein Durchtrittsgitter angeordnet ist.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt, das System Dampfkessel-Rücksaugbrennkammer-Rauchgasrücksaugkanal.
In den Dampfkessel 1 mit dem Feuerraum 9 ist der Rauchgasrücksaugkanal 2 eingebunden. Oberhalb der Einmündung 22 des Rauchgasrücksaugkanales 2 in den Feuerraum 9 des Dampfkessels 1 ist die Rücksaugbrennkammer 4 angeordnet, die in ihrem Deckenteil 10 den Zusatzbrenner 11 aufweist. Der Zusatzbrenner 11 weist die Zuteileinrichtung 12, die Vormischkammer 13, die Brennstoffanschlußleitung 14 sowie die Primärluftanschlußleitung 15 auf.
Im Unterteil 16 des Rauchgasrücksaugkanales 2 ist die Luftvorwärmkammer 17 angeordnet, die über den Anschlußkanal 18 mit dem Lüfter 19 verbunden ist und die innere Trennwand 20 sowie die Luftdüse 21 aufweist. Im Bereich der Einmündung 22 des Rauchgasrücksaugkanales 2 in den" Feuerraum 9 ist die Regelklappe 23 angeordnet, die mit dem Stellorgan 24 in Wirkverbindung steht. Die Rauchgasrücksaugöffnung 3 weist das Durchtrittsgitter 6 auf, das im oberen Bereich der Rücksaugbrennkammer 4 als geschlossene Trennwand 7 ausgebildet ist. In den Rauchgasrücksaugkanal 2 ist der Kohlefallschacht 36 eingebunden. Die Wirkungsweise ist folgende:
Über die Mühle (nicht dargestellt) wird Rücksauggas 25 aus dem Feuerraum 9 angesaugt. Bei unzureichender Nachmühlentemperatur wird die Regelklappe 23 angestellt. Dadurch erfolgt eine Ansaugung von Heißgas 26 aus dem Oberteil des Feuerraumes 9. Das Kaltgas 27 gelangt nur in geringem Maße in den Rauchgasrücksaugkanal 2. Besitzt das Rücksauggas 25 noch keine ausreichende Temperatur, wird über die Brennstoffanschlußleitung 14 das Brennstaub-Trägergas-Gemisch 28 über die Zuteileinrichtung 12 in die Vormischkammer 13 eingeblasen. In der Vormischkammer 13 erfolgt eine Zugabe von Primärluft 29. Mit relativ geringem Austrittsimpuls gelangt der Brenneraustrittsstrom 30 in den Brennerraum 8 der Rücksaugbrennkammer 4. Gleichzeitig mit dem Brennerbetrieb erfolgt die Einblasung von Sekundärluft 31 über die Luftdüsen 21 der Vorwärmkammer 17. Die Sekundärluft 31 wird durch den Lüfter 19 mit hoher Pressung in die Vorwärmkammer 17 eingebracht. Das Rücksauggas 32 erwärmt die Sekundärluft 31, die über die Luftdüsen 21 entgegen dem Brenneraustrittsstrom 30 in den Brennerraum 8 geblasen wird. Durch die einander entgegengerichteten Ströme erfolgt eine hohe Wärmeentbindung. Infolge der Staubverbrennung tritt ein Druckanstieg im Brennerraum 8 ein. Das Brenngas 33 wird in den Rauchgasrücksaugkanal 2 angesaugt, wobei gleichzeitig die Ansauggasmenge 34 verringert wird. Eine Brenngas-Teilmenge 35 gelangt über das Durchtrittsgitter 6 bei gleichzeitiger Wärmeabgabe an die Siederohre 5 in den Feuerraum 9 des Dampfkessels 1 und vermischt sich dort mit dem Heißgas 26.
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
1. Geringer Platzbedarf
2. Geringe Masseströme
3. Hoho Luftvorwärmung
4. Geringe Flammenlänge bei Feinstaubverbrennung in einem Wirbelraum
5. Es wer Jon keine zusätzlichen Zündeinrichtungen verwendet
6. Einfache Steuerung durch Luftdüsenanordnung

Claims (10)

1. Anordnung zur Regelung der Rücksauggastemperatur an Kohlenstaubventilatormühlen mit Rauchgasrücksaugung zur thermischen Aufbereitung des Mahlgutes für braunkohlenstaubgefeuerte Dampferzeuger, wobei ein Hilfsbrennervordem Kohleeinfall in den Rauchgasrücksaugkanal angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Rauchgasrücksaugkanal (2) in seinem waagerechten Teil nach der Einbindung in den Feuerraum (9) im Oberteil eine Rücksaugbrennkammer (4) mit einem Zusatzbrenner (11) aufweist, im Unterteil (16) eine Luftvorwärmkammer (17) und eine Regelklappe (23) sowie im Bereich der Einbindung des Rauchgasrücksaugkanales (2) in den Feuerraum (9) ein Durchtrittsgitter (6) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rücksaugbrennkammer (4) horizontal in den Feuerraum (9) des Dampfkessels (1) vertikal in den Rauchgasrücksaugkanal (2) einmündet.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatzbrenner (11) im Deckenteil (10) der Rücksaugbrennkammer (4) angeordnet ist und eine Brennstoffanschlußleitung (14) eine Primärluftanschlußleitung (15) eine Zuteileinrichtung (12) und eine Vormischkammer (13) aufweist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftvorwärmkammer (17) aus mehreren taschenförmigenTeilkammern (17.1... 17.n) besteht.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Teilkammern (17.1... 17.n) einen Anschlußkanal (18) eine Trennwand (20) und eine Luftdüse (21) aufweisen.
6. Anordnung nach Anspruch 1,4 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Anschlußkanal (18) mit einem Lüfter (19) verbunden ist.
7. Anordnung nach Anspruch 1,4 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Luftdüsen (21) vertikal in das Oberteil der Teilkammern (17.1... 17.n) eingebunden sind.
8. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Regelklappe (23) im Bereich der Einmündung (22) angeordnet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 1 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Regelklappe (23) mit einem Stellorgan (24) verbunden ist.
10. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Durchtrittsgitter (6) im Bereich des Zusatzbrenners (11) als geschlossene Trennwand (7) ausgebildet ist.
DD34132290A 1990-06-05 1990-06-05 Anordnung zur regelung der ruecksauggastemperatur an kohlenstaubventilatormuehlen DD294876A5 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4228913A1 (de) * 1992-08-28 1994-03-03 Ver Energiewerke Ag Verfahren und Anordnung zur Steuerung der Nachmühlentemperatur des Kohlenstaub-Rauchgas-Gemisches an einer Kohlenstaub-Ventilatormühle eines Dampfkessels
US10655851B2 (en) 2016-12-02 2020-05-19 General Electric Technology Gmbh System and method for preheating a beater mill

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