DD294968A5 - Verfahren zur herstellung eines gegenueber wasser bestaendigen, brennbaren agglomerats - Google Patents
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Abstract
Die Erfindun betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gegenueber Wasser bestaendigen, brennbaren Agglomerats. Dazu werden ein feinteiliges, brennbares Material, ein organisches Bindemittel und ein Oxidationsmittel eingesetzt. Das Oxidationsmittel wird entweder mit dem brennbaren Material oder dem organischen Bindemittel oder mit dem einen oder anderen dieser Produkte oder deren Mischung gemischt. Die so erhaltene Mischung wird einer Agglomerierungsbehandlung unterzogen und das am Ende der Agglomerierungsbehandlung erhaltene Agglomerat einer Trocknung durch Erwaermen bzw. einer Ofentrocknung unterworfen.{Verfahren; Herstellung; brennbares Agglomerat; organisches Bindemittel; Oxidationsmittel; Trocknung; Ofentrocknung}
Description
insbesondere ist ihre mechanische Beständigkeit unzureichend und ihre Widerstandsfestigkeit gegenüber Wasser mittelmäßig.
zahlreiche Nachteile besitzt.
von K. V.S.Sastry und D.W. Fuerstenau) zeigte, daß, bezogen auf eine Emulsion von Asphalt oder auf Bentonit, Stärke zu besseren Ergebnissen in folgenden Bereichen fühlte:
der mechanischen Kompressionsbeständigkeit, ' der Abriebsbeständigkeit,
der Schlagfestigkeit.
wobei ihre Verwendung somit keine zusätzliche Investition erfordert. Überdies ist die Wartung der Vorrichtungen reduziert.
Rauch.
deren Mischungen unlöslich zu machen.
der Verbrennung der so erhaltenen Agglomerate ruhen lassen.
diese Agglomerate bei einer Temperatur zwischen 200 und 54O0C zu behandeln.
korrosiver Gase stellt. Überdies ist die Handhabung einer starken Säure stets eine delikate Maßnahme und somit hinderlich.
der eingesetzten Wachsmengen, und der den Agglomeraten auf diese Weise verliehene Schutz gegenüber Feuchtigkeit kann sich verändern, wenn diese Agglomerate im Verlauf ihres Transports einen Schock erfahren, der zu einer Zerstörung der
ihror Masse einesteils ein Kohlenhydrat als Bindemittel und anderenteils ein Mittel auf Organosilicium-Basis als wasserabweisendes Mittel enthalten.
eine relativ spröde bzw. brüchige Oberflächenbeschaffenheit aufzuweisen, wenn sie feucht sind. Eine derartige Empfindlichkeit äußert sich in einer offenkundigen Zerstörung ihrer Haut bei ihrer Handhabung, wodurch Stäube in nicht vernachlässigbarer
brennbare Agglomerate zu erhalten, die zugleich zufriedenstellende mechanische Eigenschaften und Wasserbeständigkeit besitzen.
Ziel der Erfindung ist es somit, die Nachteile des Standes derTechnikzu beheben und ein brennbares Agglomerat bereitzustellen, das den verschiedenen Anforderungen der Praxis besser genügt als die bereits existierenden.
einem organischen Bindemittel und einem Oxidationsmittel agglomeriert und das so erhaltene Agglomerat einer
gekennzeichnet, daß man ein !einteiliges, brennbares Material, ein organisches Bindemittel und ein Oxidationsmittel einsetzt, das Oxidationsmittel entweder mit dem brennbaren Material oder dem organischen Bindemittel oder mit dem einen oder anderen dieser Produkte oder deren Mischung mischt, die so erhaltene Mischung einer Agglomerierungsbehandlung unterzieht und das erhaltene Agglomerat am Ende der Agglomerierungsbehandlung einer Trocknungsbehandlung durch Erwärmen bzw. einer Ofentrocknung unterzieht.
deren Mischungen ausgewählt, wobei die Stärken und die Stärkederivate bevorzugt sind.
wasserlösliches Oxidationsmittel, ausgewählt unter den Hypochlorites den Perboraten, den Persulfaten, den Percarbonaten,
den Bromaten, den Peroxiden und deren Mischungen, wobei die Persulfate bevorzugt sind und das Ammoniumpersulfat besonders bevorzugt ist.
aufgrund ihrer katalytischer! Wirkung hinsichtlich Oxidationsreaktjonen anerkannt sind, zu assoziieren. Als Beispiel kann man das Kupfer-, das Zink-, das Eisen- und die anderen zweiwertigen Metallionen nennen.
bezeichnet man mit diesen Ausdrücken was die Stärke anbelangt, die nativen Stärken jeglichen Ursprungs, die natürlichen
worden ist.
ein Anteil von 0,2 bis 25Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 15Gew.-% und insbesondere 2 bis 7Gew.-%, organisches Bindemittel, ein
pulverförmiger Form dem feinteiligen, brennbaren Material und/oder dem organischen Bindemittel und/oder der Mischung der beiden zugegeben werden.
und/oder der Mischung dieses Materials und des organischen Bindemittels zugesetzt werden.
beispielsweise in EP 0097486 beschrieben.
erhaltene Agglomerat einer Trocknungsbehandlung durch Wärme unter Temperaturbedingungen, die im allgemeinen zwischen etwa 150 und 500°C, vorzugsweise zwischen 170 und 3000C und insbesondere zwischen 190 und 250°C, liegen.
wasserabweisendes Mittel auf Organosilidum-Basis bzw. Organokieselsäure-Basis dem feinteiligen, brennbaren Material, dem organischen Bindemittel, dem Oxidationsmittel oder deren Mischungen zugesetzt, um eventuelle Risiken der Wasseraufnahme durch Kapillarität der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltenen Agglomerate, wenn diese Wetterunbilden ausgesetzt sind, einzuschränken.
Formel
} (D
wiedergegeben wird, worin R und Ri, die identisch oder voneinander verschieden sein können, organische Reste sind, wobei die Verbindung vorzugsweise unter den nicht-reaktiven Siliconölen, den Siliconharzen, den insbesondere hydroxylierten, alkylierten, arylierten, hydroalkylierten, hydroarylierten, reaktiven Siliconölen sowie den Mischungen dieser Produkte und den Emulsionen, die aus diesen Produkten hergestellt werden können, ausgewählt ist, oder auch eine Verbindung, ausgewählt unter den Siliconaten der allgemeinen Formel
Si
OX
0 - (ID
und/oder Lactoserum in konzentrierter Form, Zement, Polyvinylalkohole und wärmehärtbare Harze. Der Anteil dieser
dieser Bestandteile muß vorzugsweise ähnlich derjenigen des feinteiligen Materials sein.
-5- 294 Ausführungsbeispiele Dio Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele, die sich auf vorteilhafte Ausführungsformen erstrecken, näher erläutert.
eine Viertelstunde unter Erhitzen, wobei die Temperatur auf 9O0C steigt. Die mit Hilfe einer unter der Bezeichnung CENCO bekannten Feuchtigkeitswaage gemessene letztendliche Feuchtigkeit beträgt dann 8,5%. Das Gemisch wird durch
in grünem Zustand 294,3 N
nach 24stündigem Trocknen bei Raumtemperatur 686,7 N
nach einer einstündigen Wärmetrocknung bei 1000C,
gefolgt von einer einstündigen Wärmetrocknung
bei 13O0C 1765,8 N.
Diese Kugeln werden hierauf in kaltes Wasser getaucht. Man stellt fest, daß sie sehr rasch auseinanderfallen. Nach einigen Minuten besitzt das Agglomerat überhaupt keine Kohäsion mehr.
Diese Ergebnisse zeigen, daß es möglich ist, allein unter Verwendung eines Bindemittels vom Stärke-Typ Feinkohle· Agglomerate zu bilden, die gute mechanische Eigenschaften aufweisen, jedoch gegenüber Wasser nicht beständig sind.
und 2,5 kg native Getreidestärke. Man erhitzt das erhaltene Gemisch unter Durcharbeiten bis auf eine Temperatur von 50°C. Man versetzt dann mit 25g Ammoniumpersulfat, verdünnt in 2,51 Wasser. Man arbeitet hierauf das Gemisch eine Viertelstunde durch, indem man die Temperatur des Gemisches auf 9O0C bringt. Die letztendliche Feuchtigkeit beträgt dann 8%. Das Gemisch wird hierauf einer Agglomerierungsbehandlung durch Druckverdichtung unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 unterzogen. Man erhält so Feinkohle-Kügelchen mit einer ausreichenden Kohä'iion in grünem Zustand, um einen Transport zu überstehen. Diese werden dann einer Wärmetrocknung während 2 Stunden bei einer Temperatur von 220°C unterzogen.
in grünem Zustand 200N
nach einer Wärmetrocknung von 2 Stunden bei 22O0C 1300N.
das Gewicht der brennbaren Feinkohle, es ermöglicht, Agglomerate zu erzielen, die den Anforderungen der Technik hinsichtlich mechanischer Beständigkeit und Wasserbeständigst genügen.
nach einer 2stündigenWärmetrockni!ng bei 2200C . 1100N.
beobachtet.
wird kein Abbau ihrer Oberflächenbeschaffenheit beobachtet.
hinsichtlich mechanischer Beständigkeit sowie Wasserbeständigkeit genügen.
wasserabweisendes Mittel vom Typ Rhodorsil Siliconate 51T (Kaliumsiliconat, das von RHONE-POULENC mit einem
die eine ausreichende Kohäsion in grünem Zustand besitzen, um einem Transport standzuhalten. Diese Kugeln werden dann einer Wärmetrocknung von 2 Stunden bei einer Temperatur von 230°C unterzogen.
in grünem Zustand 200N
nach 2stündiger Wärmetrocknung bei 230°C 1400 N.
ermöglicht, stark die Wasseraufnahme dieser Agglomerate zu begrenzen, wenn diese unerwünscht ist.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung eines gegenüber Wasser beständigen, brennbaren Agglomerats, dadurch gekennzeichnet, daß man ein feinteiliges, brennbares Material, ein organisches Bindemittel und ein Oxidationsmittel einsetzt, das Oxidationsmittel entweder mit dem brennbaren Material oder dem organischen Bindemittel oder mit dem einen oder anderen dieser Produkte oder deren Mischung mischt, die so erhaltene Mischung einer Agglomerierungsbehandlung unterzieht und das am Ende der Agglomerierungsbehandlung erhaltene Agglomerat einer Trocknung durch Erwärmen bzw. einer Ofentrocknung unterwirft.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Bindemittel unter Melassen, Cellulosen, Hemicellulose!!, Mehlen, Proteinen, Stärken, den Derivaten dieser Produkte und deren Mischungen ausgewählt wird, wobei die Stärken und Stärkederivate bevorzugt sind.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Oxidationsmittel ein wasserlösliches Oxidationsmittel, ausgewählt unter den Hypochloriten, den Perboraten, den Persulfaten, den Percarbonate^ den Bromaten, den Peroxiden und deren Mischungen ist, wobei die Persulfate bevorzugt sind und das Ammoniumpersulfat besonders bevorzugt ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angewandte Agglomerierungstechnik unter der Pelletierung, der Druckverdichtung, der Extrusion und der Formung ausgewählt wird.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturbedingungen, die sich aus der Trocknung durch Erwärmen ergeben, im allgemeinen zwischen etwa 150 und etwa 5000C, vorzugsweise zwischen 170 und 3000C und insbesondere zwischen 190 und 2500C, liegen.
6. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Bindemittel entweder eine native Stärke jeglichen Ursprungs, eine natürliche Stärke oder ein Stärkeabkömmling bzw. Hybrid ist, entstammend beispielsweise der Kartoffel, dem Maniok, dem Mais, dem Wachsmais, dem Mais mitt hohem Amylosegehalt, dem Getreide bzw. Weizen und den granulometrischen Fraktionen, die hieraus hergestellt werden können, der Gerste und dem Sorghum, oder ein Stärkederivat, bestehend aus einer auf physikalischem und/oder chemischem Wege modifizierten Stärke, ist.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Bindemittel eine native Stärke ist, die gegebenenfalls durch eine physikalische Koch-Extrusionsbehandlung und/ oder Gelatinisierungsbehandlung auf der Trommel bzw. Walze in kaltem Wasser löslich gemacht worden ist.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß, ausgedrückt als Gewichtsverhältnis des feinteiligen, brennbaren Materials, eingesetzt werden: ein Anteil von 0,2 bis 25Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 15Gew.-% und insbesondere 2 bis 7Gew.-%, organisches Bindemittel, ein Anteil von 0,01 bis 10Gew.-%, vorzugsweise 0,025 bis 5Gew.-% und insbesondere 0,05 bis 3Gew.-%, Oxidationsmittel.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein wasserabweisendes Mittel auf Organosilicium-Basis bzw. Organokieselsäure-Basis dem feinteiligen, brennbaren Material, dem organischen Bindemittel, dem Oxidationsmittel oder deren Mischung zugesetzt wird.
10. Verfahren gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserabweisende Mittel auf Organosilicium-Basis eine Verbindung ist, deren Struktureinheit durch die Formel
(I)
wiedergegeben wird, worin R und Ri, die identisch oder voneinander verschieden sein können, organische Reste sind, wobei die Verbindung vorzugsweise ausgewählt wird unter den nichtreaktiven Siliconölen, den Siliconharzen, den reaktiven, insbesondere hydroxylierten, alkylierten, arylierten, hydroalkylierten, hydroarylierten, Siliconölen sowie den Mischungen dieser Produkte und den Emulsionen, die aus diesen Produkten hergestellt werden können, oder eine Verbindung ist, ausgewählt unter den Siliconaten der allgemeinen Formel
Si
OX
worm .
R2 eine Alkyl-, Alkenyl- oder Arylgruppe ist, X für ein Alkali- oder Erdalkalimetallatom steht 1 < η < 10, wobei das Kaliumsiliconat bevorzugt ist.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines gegenüber Wasser beständigen, brennbaren Agglomerate. Sie betrifft
auch die bei diesem Verfahren eingesetzte Zusammensetzung.
Mit dem Ausdruck „brennbare Agglomerate" wird jede Erscheinungsform (einteiliger, brennbarer Materialien, die leicht
transportiert werden können und zu häuslichen und industriellen Zwecken verwendbar sind, bezeichnet. Man kann als Beispiel
Kugeln, Briketts und Pellets anführen.
Die be! der vorliegenden Erfindung betroffenen, feinteiligen, brennbaren Materialien können sämtliche kohlenstoffreiche
Substanzen sein, wie z. B. Feinkohle oder Kohlenstaub, Feinkohle von Holzkohle, Feinkohle von Kühlenkoks, Feinkohle von
Petrolkoks oder eine Mischung dieser Produkte. Diese Materialien und insbesondere die Feinkohle und der Kohlenstaub werden
durch die modernen Extraktions- und Waschverfahren, insbesondere von Kohle, in großen Mengen gebildet.
Unter den werterhöhenden Anwendungen dieser Materialien kann man vor allem deren Verwendung in Form von brennbaren
Agglomeraten nennen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Verschiedene Agglomerierungstechniken für diese Fcinkohle und den Kohlenstaub, bei denen im allgemeinen Additive oder
Bindemittel eingesetzt werden, die geeignet sind, eine ausreichende Kohäsion zu gewährleisten, wurden bereits empfohlen.
Unter diesen Additiven oder Bindemitteln sind die am häufigsten verwendeten Pech der Steinkohle, der Holzkohle oder
Petrolpech, Bitumen, die Lignosulfonate, die Tona, die Polysaccharide und unter diesen insbesondere die Stärken und die
Stärkederivate.
Das gebräuchlichste dieser Bindemittel ist zweifellos Steinkohlenpech, da jedoch die Anforderungen hinsichtlich des
Umweltschutzes immer strenger werden, unterliegt seine Verwendung heute einer gewissen Einschränkung.
Tatsächlich erfordert seine Verwendung, daß die so erhaltenen Agglomerate eine thermische oder Entrauchungsbehandlung
erfahren, damit die Konzentration an phenolischen Verbindungen gesenkt wird. Diese Behandlung führt jedoch zu einer nicht
vernachlässigbaren atmosphärischen Verschmutzung. Überdies führt, wenn die Entrauchung nicht vollständig ist, die
Verbrennung dieser Agglomerate zum Zeitpunkt ihrer Verwendung zu einer Freisetzung von für den Menschen schädlichem
Rauch.
Diese Nachteile haben dazu geführt, daß bestimmte Länder die Verwendung untersagt haben.
Die mit der Verwendung des Peches verbundenen Nachteile finden sich auch bei der Verwendung von Bitumen als Bindemittel.
Zur Behebung dieser Nachteile wurde empfohlen, als Bindemittel auf Lignosulfonate, insbesondere auf
Ammoniumlignosulfonate, zurückzugreifen.
Die die Verwendung dieser Produkte betreffende, wissenschaftliche Literatur ist außerordentlich umfangreich, und man kann
beispielsweise die Patente SU 983147,SU 1010146und SU 1137103,die EP 0097486und DE 3227 395 oder die DD 224331 und US 4666522 nennen.
Es stellt sich heraus, daß die Agglomerierungstechnik mit Lignosulfonaten komplex ist und ihre Durchführung eine große
Beherrschung verlangt. Insbesondere ist es notwendig, die Feinkohle auf einen präzisen Feuchtigkeitsgehalt zu trocknen, derart,
daß das Gemisch Lignosulfonate-Feinkohle agglomeriert werden kann, wobei ein Überschuß oder ein Mangel an Wasser dieses
Verfahren unmöglich macht.
Andererseits tritt bei der thormischen Behandlung, um die Lignosulfonate zu polymerisieren und so den Agglomeraten eine gute
Beständigkeit gegenüber Wasser zu verleihen, eine Freisetzung von schädlichen, an Schwefelsäure reichen Dämpfen bzw.
Gasen auf- eine nicht vernachlässigbare Ursache für die atmosphärische Verschmutzung.
Es wurde empfohlen, dieses Problem der Verschmutzung zu lösen, indem man die fraglichen Vorrichtungen mit verschiedenen
Einrichtungen versieht und insbesondere indem man Einrichtungen für die Kondensation der Dämpfe bzw. Rauchgase vorsieht.
Derartige Vorrichtungen konnten jedoch nur zur Folge haben, daß das Problem der Verschmutzung auf ein Korrosionsproblem
verlagert wurde, von dem man weiß, daß es, vor allem, wenn es sich um die Behandlung von Schwefelsäure-reichen
Kondensaten handelt, außerordentlich schwierig zu beherrschen ist, selbst wenn man als Materialbestandteil der
Agglomerierungsvorrichtungen spezielle Stähle verwendet.
Auf jeden Fall verlangen, unabhängig von den in Betracht gezogenen Lösungen, die mit der Verwendung der Lignosulfonate
verbundenen Nachteile eine kostspielige bzw. schwierige Technik.
Überdies besitzen die nach dieser Technik hergestellten Agglomerate den Nachteil, bei ihrer Verbrennung schwefelhaltige
Rückstände ?.u bilden, die sich insbesondere in den Rauchgasen wiederfinden.
Man hat Verfahren empfohlen, die nicht die vorstehenden, dem Pech, dom Teer und den Lignosulfonaten eigenen Nachteile
aufweisen, bei denen diese Bindemittel durch Tone und vor allem dem Bentonit ersetzt werden (US 4025596 und DE 1671365).
Die nach diesen Techniken erhaltenen Agglomerate besitzen jedoch nicht die erforderlichen physikalischen Eigenschaften,
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