DD295040A5 - Vorrichtung zur speicherung und ausgabe von muenzen - Google Patents

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DD295040A5
DD295040A5 DD90341249A DD34124990A DD295040A5 DD 295040 A5 DD295040 A5 DD 295040A5 DD 90341249 A DD90341249 A DD 90341249A DD 34124990 A DD34124990 A DD 34124990A DD 295040 A5 DD295040 A5 DD 295040A5
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coin
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Franz Wingerter
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Abstract

Es wird eine Vorrichtung zur Speicherung und Ausgabe von Muenzen beschrieben, die mindestens einen Magazineinsatz (27) in Form eines um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Kranzes, der eine Vielzahl radial verlaufender, gleichmaeszig in Umfangsrichtung verteilter Faecher (34) zur Aufnahme jeweils einer Muenze enthaelt, einen unter dem Magazineinsatz feststehenden Boden (25) mit OEffnungen (45, 46) zur Ausgabe von im Magazineinsatz aufgenommenen Muenzen, und eine Eingabevorrichtung zur steuerbaren Eingabe von Muenzen in den Magazineinsatz aufweist. Die Eingabevorrichtung bildet eine seitlich des Magazineinsatzes senkrecht verlaufende Muenzleitbahn (8) mit steuerbaren Muenzablenkelementen zur seitlichen Einfuehrung einer Muenze in ein Fach des Magazineinsatzes. Zur Ausgabe der Muenzen sind im Boden radial verlaufende Schlitze fuer den Durchlasz jeweils einer Muenze vorgesehen, derart, dasz die Ausgabe von Muenzen nur durch entsprechende Drehung des Magazineinsatzes erfolgt. Zur Ausgabe von Muenzen durch die unterschiedlichen Schlitze ist der Magazineinsatz vorzugsweise in entgegengesetzten Richtungen drehbar. Es werden vorteilhaft zwei Magazineinsaetze nebeneinander angeordnet und der gleichen Muenzleitbahn zugeordnet. Fig. 3{Vorrichtung; Speicherung; Ausgabe; Muenzen; Automat; Magazin; Muenzleitbahn; Muenzablenkelemente; Schlitze; Drehung}

Description

-2- 295 040 Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und findet Anwendung in Automaten.
Charakterlttlk der bekannten technischen Lösungen
Aus der EP 0 278 216 Al ist ein Automat mit einer Vorrichtung zur Münzenannahme und Wechselgeldrückgabe bekannt, die ein Zwischenspeichermagazin als Vorkasse für die eingeführten Münzen und unter diesem in senkrechter Überdeckung eine Mehrzahl entsprechend ausgebildete Speichermagazine enthält. Die Speichermagazine sind aus einer feststehenden Kassette und einem in dieser drehbaren Magazineinsatz gebildet. Jeder Magazineinsatz hat die Gestalt eines Ringes mit senkrechter Achse, der eine Vielzahl radial angeordneter, durch vertikale Wände voneinander getrennter Kammern enthält. Im Boden jeder Kassette ist eine Aussparung vorgesehen, die der Breite zweier Kammern entspricht. Die Aussparungen aller Kassetten decken sich in senkrechter Richtung und bilden auf diese Weise eine senkrecht verlaufende Münzleitbahn.
In radialer Richtung verschiebbare Riegel können die Aussparungen jeweils vollständig oder auch nur ihre rechte oder ihre linke Hälfte verschließen. Bei der Drehung der Magazineinsätze können mit einer Münze gefüllte oder auch leere Kammern über der zugeordneten Aussparung entlanggeführt werden. Je nach Stellung der einzelnen als Münzablenkelemente dienenden Riegel können hierbei Münzen aus der Vorkasse in ein ausgewähltes Speichermagazin oder aus der Vorkasse oder einem Speichermagazin in eine Geldrückgabeschale oder eine Endkasse transportiert werden.
Diese bekannte Vorrichtung ist jedoch aufwendig, da jeder Riegel drei verschiedene Positionen einnehmen und zwischen diesen Positionen relativ große Strecken zurücklegen muß. Diese Verschiebungen erfordern für jeden Riegel einen eigenen Motor, der über ein auf seiner Welle sitzendes Ritzel eine mit einem Riegel verbundene Zahnstange antreibt. Die Vorrichtung arbeitet aus diesem Grunde auch verhältnismäßig langsam. Ein weiterer Nachteil in der Funktion dieser Vorrichtung besteht auch darin, daß die Zuführung von Münzen nur dann erfolgen kann, wenn alle Magazineinsätze stillstehen, d. h. eine Zuführung kann erst dann stattfinden, wenn der vorhergehende Sortiervorgang oder dergleichen beendet ist.
Die DE 27 22 803 Al offenbart eine Vorrichtung an einem Spielautomaten zur Auszahlung des Erlöses an zwei getrennte Kassen mit senkrechten Münzstapelröhren zur Speicherung von Münzen. Unterhalb jedes Münzstapelrohres befindet sich eine drehbare, horizontale angeordnete Lochscheibe mit mindestens zwei Löchern, von denen jedes bei Drehung der Lochscheibe eine horizontal liegende Münze aus dem Münzstapelrohr übernehmen kann. Die Lochscheibe und eine unter dieser angeordnete Abdeckplane sind so ausgebildet, daß die in den Löchern aufgenommenen Münzen bei Weiterdrehung der Lochscheibe abwechselnd in die beiden getrennten Kassen fallen.
Aus der DE 27 52 313 Al ist zudem ein Selbstkassierer oder Geldwechsler bekannt, dessen Münzmagazin für jede Münzsorte einen um eine horizontale Achse drehbar gelagerten Kranz mit radialen, gleichmäßig über den Kranzumfang verteilten Fächern aufweist. JeodS Fach dient zur Aufnahme einer Münze. Oberhalb der Fächer mündet ein Eingabekanal und unterhalb der Fächer befinden sich nebeneinander die Eingänge eines Überlaufkanals und eines Rückgabekanals, wobei ihre Breite etwa der eines Faches entspricht. Zur Eingabe einer Münze in ein Fach wird dieses unter dsm Eingabekanal positioniert; und zur Ausgabe einer Münze aus einem Fach wird dieses entweder über den Überlauf- oder den Rückgabekanal geführt, so daß die Münze in den entsprechenden Kanal fallen kann. Je nach dor Drehrichtung des Fächerkranzes gelangt das Fach dabei zuerst über den Überlaufoder über den Rückgabekanal. Jedes Magazin dieses Selbstkassierers ist dabei mit einem eigenen Eingabe-, Überlauf- und Rückgabekanal versehen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit einfachem Mitteln die Nachteile der bekannten technischen Lösungen zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von der EP 0 278 216 Al ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die bekannte Vorrichtung zur Speicherung und Ausgabe von Münzen mit mindestens einem Magazineinsatz in Form eines um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Kranzes, der eine Vielzahl radial verlaufenden, gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilter Fächer zur Aufnahme jeweils einer Münze enthält, mit einem unter dem Magazineinsatzes feststehenden Boden mit mindestens einer Öffnung zur Ausgabe von im Magazineinsatzes aufgenommenen Münzen, mit einer senkrecht verlaufenden Münzleitbahn mit steuerbaren Münzablenkelementen, und mit einer Eingabevorrichtung zur steuerbaren Eingabe von Münzen in den Magazineinsatz, in der Weise zu verbessern, daß sie nicht nur einfacher aufgebaut ist, sondern auch schneller und sicherer arbeiten kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Dadurch, daß die Eingabevorrichtung eine seitlich des Magazineinsatzes senkrecht verlaufende Münzleitbahn mit steuerbaren Münzablenkelementen zur seitlichen Einführung einer Münze in ein Fach des Magazineinsatzes aufweist, und daß zur Ausgabe dei Münzen im Boden mindestens ein radial verlaufender Schlitz für den Durchlaß einer Münze vorgesehen ist, derart, daß die Ausgabe von Münzen nur durch entsprechende Drehung des Magazineinsatzes durchführbar ist, braucht bei der Eingabe einer Münze nur der Magazineinsatz stillzustehen, der diese Münze aufnimmt, und für die Ausgabe von Münzen brauchen keine Riegel betätigt zu werden, sondern es reicht aus, daß derjenige Magazineinsatz, aus dem eine Münze ausgegeben werden soll, in geeigneterWeise gedreht wird. Münzen, die nicht angenommen werden sollen, werden an den Magazineinsätzen vorbeigeführt, müssen diese nicht durchlaufen.
Im Boden unterhalb eines Magazineinsatzes sind vorzugsweise zwei Schlitze mit einem einer Fächerteilung entsprechenden gegenseitigen Abstand vorgesehen, und der Magazineinsatz ist zur Ausgabe von Münzen durch die beiden Schlitze in entgegengesetzten Richtungen drehbar. Hierbei sind der eine Schlitz vorteilhaft mit der Geldausgabeschale und der andere Schlitz mit einer Endkasse verbunden.
Die Münzablenkelemente sind vorzugsweise in Axialrichtung der Münzen horizontal in die Münzleitbahn bewegbare Schieber;
da die Schieber nur zwei Positionen einnehmen müssen und eier Verschiebeweg zwischen diesen Positionen nur etwa der Dickeeiner Münze entspricht, können sie jeweils durch einen Elektromagneten gegen die Kraft einer Feder in die Münzleitbahn bewegtwerden, die Verschiebung erfolgt somit auf einfache Weise sehr schnell und zuverlässig.
Die Schieber können eine ebene Aufprallfläche aufweisen und jeweils zum angeordneten Magazineinsatz hin abwärts geneigt
sein, so daß eine von ihnen angehaltene Münze von selbst in das zugewandte Fach des Magazineinsatzes rollen kann.
Zur Milderung des Aufpralls der Münzen ist es vorteilhaft, die Schieber in Bewegungsrichtung der Münzen gedämpft federnd zu
lagern. Auf diese Weise wird ein Zurückspringen der Münzen vermieden.
Zur Erhöhung der Speicherkapazität können zwei Magazineinsätze nebeneinander angeordnet und der gleichen Münzleitbahn
zugeordnet sein. Dabei ist es aus Gründen der Raumeinsparnis zweckmäßig, die diesen beiden Magazineinsätzen zugeordneten
Schieber jeweils aus entgegengesetzten Richtungen in die Münzleitbahn zu bewegen. Jeder Magazineinsatz ist vorzugsweise drehbar in einem aus einem Deckel und dem Boden bestehenden Gehäuse angeordnet,
das am Außenumfang eine der Münzleitbahn zugewandte schlitzförmige Öffnung aufweist. Das derart gebildete Magazin kanndaher auch im gefüllten Zustand aus der Vorrichtung herausgenommen und transportiert werden, ohne daß Münzenherausfallen können.
Schließlich wird jedem Magazineinsatz vorteilhaft ein steuerbarer umkehrbarer Motor zugeordnet, wobei eine vom Motor
angetriebene Scheibe auf einer Seite mindestens zwei auf einem Kreis um ihre Drehachse angeordnete Stifte trägt, die in einen
Zahnring am Umfang des Magazineinsatzes eingreifen, derart, daß bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Scheibe die Geschwindigkeit der Drehbewegung des Magazineinsatzes um jeweils eine Fächerteilung einen sinusförmigen Verlauf besitzt. Hierdurch erhält men trotz ständig umlaufendem Motor bei jeder Drehung des Magazineinsatzes um eine Fächerteilung einen
kurzzeitigen Stillstand, währenddessen Münzen ungehindert zugeführt oder ausgegeben werden können. Der Motor brauchtdaher nicht schrittweise betrieben zu werden, wodurch sich die Drehgeschwindigkeit des Magazineinsatzes erheblich erhöht.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen Fig. 1: eine schematische Gesamtdarstellung einer Vorrichtung zur Speicherung und Ausgabe von Münzen, Fig. 2: zwei nebeneinanderliegerde Magazine der Vorrichtung nach Fig. 1, wobei das linke Magazin im Schnitt dargestellt ist, Fig. 3: die Draufsicht auf die beiden Magazine nach Fig. 2, wobei bei dem linken Magazin der Deckel und bei dem rechten
Magazin zusätzlich auch der Magazineinsatz entfernt sind, Fig.4: die Ansicht eines Schiebers in der Münzleitbahn, und Fig. 5: die Ansicht der vom Motor angetriebenen Scheibe auf der vom Motor abgewandten Seite sowie eines Teils des mit der
Scheibe zusammenwirkenden Zahnringes. Fig. 1 zeigt im oberen Teil die bekannte Anordnung aus einer an einer Tür oder Wand 1 eines Automaten angebrachten Münzeinwurfschute 2, einer Münzerkennungseinrichtung 3 mit einem Signalgeber für einen Münzeinwurfverschluß 4, einem Münzprüfer 5, einem Münzprüferöffnungsmotor β und einer Prozessoreinheit 7. Eine eingeworfene Münze gelangt nach Durchlauf durch den Münzprüfer 5 in eine Eingabe-Münzleitbahn 8. Hat der Münzprüfer 5 erkannt, daß die Münze aus irgendeinem Grund nicht gespeichert werden soll, dann fällt sie durch die Münzleitbahn 8 und gelangt direkt in eine Geldausgabeschale 9. Der Münzspeicher besteht aus zwölf in gleicherweise ausgebildeten Magazinen 10 bis 21, von denen sechs übereinander und
jeweils zwei nebeneinander angeordnet sind. Erkennt der Münzprüfer 5, oaß eine Münze in einem der Magazine 10 bis 21 zuspeichern ist, dann wird ein entsprechendes Ablenkelement in der Münzleitbahn 8 aktiviert und die Münze hierdurch in dasausgewählte Magazin geleitet.
Jeder der Magazine 10 bis 21 besitzt zwei verschiedene Auslässe für die Ausgabe der gespeicherten Münzen. Die eine Art der Auslässe aller Magazine bildet zwei Ausgabe-Münzleitbahnen 22, die ebenso wie die Eingabe-Münzleitbahn 8 in die Geldausgabeschale 9 münden. Über diese Münzleitbahnen 22 ist somit die Rückgabe von Wechselgeld oder des gerade
eingeworfenen Geldes möglich. Die andere Art der Auslässe aller Magazine bildet zwei Ausgabe-Münzleitbahnen 23, die zu einer
Endkasse 24 führen. Die Endkasse 24 nimmt Münzen auf, wenn die Speicherkapazität der Magazine für eine bestimmte Münzart
erschöpft ist oder wenn eines oder mehrere Magazine geleert werden.
Die Fig.2 und 3 zeigen zwei nebeTieinanderliegende der gleich ausgebildeten Magazine 10 bis 21, beispielsweise die Magazine 13
und 19. In Fig.2 ist nur das Magazin 13 im Schnitt dargestellt, da das Magazin 19 entsprechend aufgebaut ist. Fig.3 zeigt das
Magazin 13 im geöffneten Zustand und vom Magazin 19 nur das Bodenteil. Jedes Magazin besteht im wesentlichen aus einem Bodenteil 25, einem Deckel 26 und einem Magazineinsatz 27. Bodenteil 25
und Deckel 26 bilden ein geschlossenes Gehäuse, das Öffnungen nur zu den Münzleitbahnen 8,22 und 23 hin enthält.
Die Magazine können somit auch im gefüllten Zustand entnommen und transportiert werden, ohne daß die Gefahr eines Verlustes von Münzen besteht. Ein Verbindungsbolzen 28 hält das Bodenteil 25 und den Deckel 26 lagerichtig zusammen. Eine Trennung von Bodenteil 25 und Deckel 26 ist nur möglich, wenn zuvor eine Sicherungsscheibe 29 entfernt wurde. Dies ist jedoch
nur durch Zerstörung der Sicherungsscheibe 29 möglich, so daß ein unbefugtes Öffnen des Magazins sofort bemerkt werden
Der Magazineinsatz 27 besteht aus einem Innenring 30, einem als Zahnring ausgebildeten Außenring 31, einer mit einem Innenring 30 verbundenen Lagerhülse 32 und einer Vielzahl von sich in gleichen gegenseitigen Abständen radial zwischen dem Innenring 30 und dem Außenring 31 erstreckenden, senkrechten Lamellen 33. In Fig.3 sind nur vier derartige Lamellen 33
gezeigt; sie sind jedoch gleichmäßig über den gesamten Umfang zwischen Innenring 30 und Außenring 31 verteilt. Die
Lamellen 33 bilden zwischen sich Fächer 34, die jeweils zur Aufnahme einer Münze 35 geeignet sind. Der Magazineinsatz 27 ist um den konzentrischen Verbindungsbolzen 28 drehbar gelagert. Die Drehbewegung wird durch einen
umkehrbaren Motor 36 bewirkt, auf dessen Ausgangswelle eine Scheibe 37 befestigt ist. Die Scheibe 37 trägt aufdervom
Motor 36 abgewandten Seite zwei auf einer Geraden durch die Drehachse und in gleichem Abstand von dieser angeordnete Stifte 38. Die Stifte 38 greifen in den Außenring 31 ein, der die aus Fig. & ersichtliche gezahnte Form aufweist. Die Zähne des Außenringes 31 und die Stifte 38 sind so aufeinander abgestimmt, daß die Geschwindigkeit des Außenringes 31 bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Scheibe 37 den Verlauf von Sinushalbwellen hat, d.h. definierte Stillstandszeiten besitzt. Während
dieser Stillstandszeiten kann die Ein- und Ausgabe von Münzen ohne die Gefahr von Verklemmungen durchgeführt werden. Ein
Positionsdetektor 39 dient zur Erfassung der jeweiligen Stellung des Außenringes 31 bzw. Magazineinsatzes 27. In den Wänden der Münzleitbahn 8 befinden sich schlitzartige Öffnungen, durch die Ablenkelemente in Form von Schiebern 40
in die Münzleitbahn 8 eingeführt werden können. Jedem der Magazine 10 bis 21 ist jeweils ein Schieber 40 zugeordnet. Die
Schieber 40 zugeordnet. Die Schieber 40 werden durch von dar Prozessoreinheit 7 gesteuerte Elektromagnete 41 betätigt. Die Schieber 40 werden durch nicht gezeigte Federn außerhalb der Münzleitbahn 8 gehalten und bei Erregung des jeweils
zugeordneten Elektromagneten 41 gegen die Federkraft in die Münzleitbahn 8 geschoben. Die Schieber 40 sind zum jeweiligen
Magazin hin nach unten geneigt angeordnet, so daß eine vom in die Münzleitbahn 8 geschobenen Schieber 40 angehaltene Münze 35 von diesem In das zugewandte freie Fach 34 des Magazineinsatzes 27 rollen kann. Ein Münzdetektor 42 (Fig.4) stellt
fest, daß die Münze 35 vom Schieber 40 heruntergerollt ist und bewirkt die Entregung des Elektromagneten 41, so daß der
Schieber 40 von der Feder wieder aus der Münzleitbahn 8 herausbewegt wird. Um ein Zurückprallen der auf einen Schieber 40 fallenden Münze 35 zu verhindern, ist dieser in einem Drehpunkt 43 gedämpft
federnd gelagert. Wenn die Münze 35 auf den Schieber 40 trifft, wird dieser mit seinem freien Ende nach unten um den
Drehpunkt 43 geschwenkt. Dabei wird der Schieber 40 durch den Elektronenmagneten 41 gegen die gegenüberliegende Wand
der Münzleitbahn 8 gedrückt, so daß die hier auftretenden Reibungskräfte die Schwenkbewegung dämpfen und keine
Schwingungen auftreten. Der Schieber 40 wird nach Erreichen seiner tiefsten Stellung durch die Reibungskräfte in dieser
gehalten und springt erst nach Entregung des Elektromagneten 41 in seine Ausgangsstellung zurück. Eine geeignete Bandfederkann sowohl das Herausführen des Schiebers 40 aus der Münzleitbahn 8 als auch dessen Zurückstellung in die Ausgangshöhebewirken.
Da jeweils zwei Magazine in gleicher Höhe angeordnet sind, müssen ebenfalls zwei Schieber 40 in gleicher Höhe in der Wand der Münzleitbahn 8 vorgesehen sein, wobei ihre Neigung jedoch entgegengesetzt gerichtet ist. In Fig. 2 ist die öffnung 44 in der Wand der Münzleitbahn 8 für den dem Magazin 19 zugeordneten Schieber 40 angedeutet. Die öffnungen für die beiden in
gleicher Höhe liegenden Schieber 40 befinden sich in gegenüberliegenden Wänden der Münzleitbahn 8, d. h. diese Schieber 40werden von entgegengesetzten Seiten aus in die Münzleitbahn 8 vorgeschoben. Da stets nur einer dieser beiden Schieber 40betätigt werden darf, besteht nicht die Gefahr einer gegenseitigen Behinderung.
In Fig. 3 ist nur ein Elektromagnet 41 für einen der beiden Schieber 40 dargestellt; der andere Elektromagnet befindet sich auf der
in bezug auf die Münzleitbahn 8 gegenüberliegenden Seite.
In Fig.3 ist weiterhin nicht die Antriebvorrichtung für den Magazineinsatz im Magazin 19 gezeigt. Nach der Aufnahme einer Münze 35 wird der jeweilige Magazineinsatz 27 um eine Fächerteilung weitergedreht, damit der Münzleitbahn 8 wieder ein leeres Fach gegenübersteht. Diese Drehung erfolgt für die Magazine 10 bis 15 entgegen dem Uhrzeigersinn und für die Magazine 16 bis 21 im Uhrzeigersinn. Im Bodenteil 25 jedes der Magazine 10 bis 21 befinden sich zwei schlitzartige öffnungen 45 und 46, die für den Durchtritt jeweils
einer Münze 35 vorgesehen sind. Die öffnungen 45 der Magazine 10 bis 15 einerseits und der Magazine 16 bis 21 andererseits
sind in gegenseitiger senkrechter Überdeckung angeordnet und bilden die beiden mit der Geldausgabeschale 9 verbundenen
Ausgabe-Münzleitbahnen 22. Die Öffnungen 46 der Magazine 10 bis 15 einerseits und der Magazine 16 bis 21 andererseits sind
ebenfalls in gegenseitiger senkrechter Überdeckung angeordnet und bilden die beiden mit der Endkasse 24 verbundenen
Ausgabe-Münzleitbahnen 23. Gelangt bei Drehung des Magazineinsatzes 27 eines der Magazine 10 bis 15 im Uhrzeigersinn oder eines der Magazine 16 bis 21
entgegen dem Uhrzeigersinn ein eine Münze 35 enthaltendes Fach 34 über die Öffnung 45, dann fällt diese Münze 35 durch
diese sowie die weiteren Öffnungen 45 der gegebenenfalls darunter befindlichen Magazine und gelangt so über die zugeordnete
Münzleitbahn 22 zur Geldausgabeschale 9. Durch diese von der Prozessoreinheit 7 gesteuerte Drehbewegung der Magazineinsätze 27 können somit Wechselgeld herausgegeben oder unmittelbar zuvor eingegebene Münzen wieder
zurückgegeben werden. Nach erfolgter Rück- bzw. Herausgabe muß der MEgazineinsatz 27 in entgegengesetzter Richtungsoweit gedreht werden, daß der Münzleitbahn 8 ein leeres Fach zugewandt ist.
Bei der Münzeingabe drehen sich die Magazineinsätze 27 der Magazine 10 bis 15 entgegen dem Uhrzeigersinn und der Magazine 16 bis 21 im Uhrzeigersinn. Gelangt das erste gefüllte Fach 34 eines Magazineinsatzes 27 über die öffnung 46, dann
fällt die darin befindliche Münze 35 durch diese sowie die weiteren Öffnungen 46 der gegebenenfalls darunter befindlichen
Magazine und gelangt so über die zugeordnete Münzleitbahn 23 in die Endkasse 24. Dieser Überlauf stellt sicher, daß bei
weiterer Eingabe von Münzen in dieses Magazin keine Münzen in die Geldausgabeschale 9 gelangen und daß jode über die
Münzleitbahn 8 zugeführte Münze ein leeres Fach 34 vorfindet. Soll ein Magazin vollständig geleert werden, wobei die Münzen in die Endkassen 24 abgeführt werden sollen, dann wird
entsprechend der Magazineinsatz 27 bei den Magazinen 10 bis 15 entgegen dem Uhrzeigersinn und bei den Magazinen 16 bis 21
soweit im Uhrzeigersinn gedreht, bis alle eine Münze 35 enthaltenden Fächer 34 die Öffnung 46 passiert haben.
Die öffnungen 45 und 46sind vorzugsweise so ausgebildet, daß sie nach unten hin etwas schmaler werden. Hierdurch wird eine
bessere Führung der Münzen 35 in den Münzleitbahnen 22 und 23 erreicht.
Über eine Kontaktbuchse 47 werden die elektrischen Verbindungen zwischen den einzelnen Magazinen und der Prozessoreinheit 7 sowie Versorgungseinrichtungen hergestellt, wenn die aus jeweils zwei nebeneinanderliegenden Magazinen
bestehende Baugruppe in einen alle Magazine aufnehmenden Rahmen eingesetzt wird.

Claims (13)

1. Vorrichtung zur Speicherung und Ausgabe von Münzen mit mindestens einem Magazineinsatz in Form eines um eine senkrechte Achse drehbar gelagerten Kranzes, der eine Vielzahl radial verlaufender, gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilter Fächer zur Aufnahme jeweils einer Münze enthält, mit einem unter dem Magazineinsatz feststehenden Boden mit mindestens einer Öffnung zur Ausgabe von im Magazineinsatz aufgenommenen Münzen, mit einer senkrecht verlaufenden Münzleitbahn mit steuerbaren Münzablenkelementen und mit einer Eingabevorrichtung zur steuerbaren Eingabe von Münzen in den Magazineinsatz, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabevorrichtung eine seitlich des Magazineinsatzes (27) senkrecht verlaufende Münzleitbahn (8) mic steuerbaren Münzablenkelementen (40) zur seitlichen Einführung einer Münze (35) in ein Fach (34) des Magazineinsatzes (27) aufweist, und daß zur Ausgabe der Münze (35) im Boden (25) mindestens ein radial verlaufender Schlitz (45,46) für den Durchlaß einer Münze (35) vorgesehen ist, derart, daß die Ausgabe von Münzen (35) nur durch entsprechende Drehung des Magazineinsatzes (27) durchführbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (25) zwei Schlitze (45,46) mit einem einer Fächerteilung entsprechenden gegenseitigen Abstand vorgesehen sind, und daß der Magazineinsatz (27) zur Ausgabe von Münzen (35) durch die beiden Schlitze (45,46) in entgegengesetzten Richtungen drehbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Schlitz (45) mit einer Geldausgabeschale (9) und der andere Schlitz (46) mit einer Endkasse (24) verbunden sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzablenkelemente in Axialrichtung der Münzen (35) in die Münzleitbahn (8) bewegbare Schieber (40) sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (40) eine ebene Aufprallfläche aufweisen und jeweils zum zugeordneten Magazineinsatz (27) hin abwärts geneigt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (40) jeweils durch einen Elektromagneten (41) gegen die Kraft einer Feder in die Münzleitbahn (8) bewegbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (40) jeweils zur Milderung des Aufpralls der Münzen (35) in deren Bewegungsrichtung gedämpft federnd gelagert sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (40) zur Dämpfung ihrer Bewegung mit ihrer bei der Bewegung in die Münzleitbahn (8) vorderen Kante gegen die W?nd der Münzleitbahn (8) gedrückt sind.
9. Vorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Magazineinsätze*(27) übereinander entlang der Münzleitbahn (8) mit den einander zugeordneten Schlitzen (45,46) im Boden (25) in gegenseitiger senkrechter Überdeckung angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Magazineinsätze (27) nebeneinander angeordnet und der gleichen Münzleitbahn (8) zugeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den nebeneinander angeordneten Maga;:ineinsätzen (27) zugeordneten Schieber (40) in gleicher Höhe jeweils aus entgegengesetzten Richtungen horizontal in die Münzleitbahn (8) bewegbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magazineinsatz (28) drehbar in einem aus einem Deckel (26) und dem Boden (25) bestehenden Gehäuse angeordnet ist, das am Außenumfang eine der Münzleitbahn (8) zugewandte schlitzförmige Öffnung aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Magazineinsatz (27) ein steuerbarer umkehrbarer Motor (36) zugeordnet ist, daß eine vom Motor (36) angetriebene Scheibe (37) auf einer Seite mindestens zwei auf einem Kreis um ihre Drehachse angeordnete Stifte (38) trägt, die in einem Zahnring (31) am Umfang des Magazineinsatzes (27) eingreifen, derart, daß bei konstanter Drehgeschwindigkeit der Scheibe (37) die Geschwindigkeit der Drehbewegung des Magazineinsatzes (27) um jeweils eine Fächerteilung einen sinusförmigen Verlauf besitzt.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD90341249A 1989-06-05 1990-06-01 Vorrichtung zur speicherung und ausgabe von muenzen DD295040A5 (de)

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