DD295082A5 - Braut-kopfschmuck - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Braut-Kopfschmuck, bestehend aus einer am Kopf befestigbaren Spange oder dgl. und einer an der Spange befestigten Dekorationsgarnitur, insbesondere einem Schleier und/oder einer Baendergarnitur. Es besteht die Aufgabe den Braut-Kopfschmuck so auszugestalten, dasz beliebige Kombinationen zwischen Spange und Dekorationsgarnitur auf einfache Weise in ihrer Gebrauchsform hergestellt werden koennen. Erreicht wird dies, indem die Dekorationsgarnitur leicht loesbar mittels eines Drahtbuegels an der Spange befestigbar ist. Fig. 1{Braut-Kopfschmuck; Spange; Dekorationsgarnitur; Schleier; Bndergarnitur; Drahtbuegel}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Braut-Kopfschmuck, bestehend aus einer am Kopf befestigbaren Spange oder dergleichen und einer an der Spange befestigten Dekorationsgarnitur, insbesondere einem Schleier und/oder einer Bändergarnitur.
Bei herkömmlichen, derartigen Kopfschmucken besteht das Problem, daß die Kundin im Laden sich zunächst die zu der Spange passende Dekorationsgarnitur aussuchen mußte, die dann von der Verkäuferin an der Spange zu befestigen war, beispielsweise mit Nadel und Faden, damit die Kundin das Gesamtaussehen des Kopfschmucks prüfen konnte.
Dies ist aber zeitaufwendig, zumal die Dekorationsgarnitur ggf. wieder abgetrennt werden mußte. Auch mußte jedesmal dafür gesorgt werden, daß die Dekorationsgarnitur richtig dekoriert an der Spange befestigt wurde.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Eifindung vermeidet diese Nachteile. Ihr liegt der Vorteil zugrunde, einen Braut-Kopfschmuck der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß beliebige Kombinationen zwischen Spange und Dekorationsgarnitur auf einfache Weise in ihrer Gebrauchsform hergestellt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorationsgarnitur leicht lösbar an der Spange befestigbar ist.
Es sind somit an der Spange und/oder an der Dekorationsgarnitur Befestigungsmittel vorgesehen, mit denen die beiden Teile leicht lösbar aneinander befestigt werden können, wobei die Dekorationsgarnitur schon ihre richtige Gebrauchslage einnimmt, und zwar dies im Gegensatz zum geschilderten Stand der Technik, wo beide Teile zwar auch voneinander gelöst werden konnten, jedoch erst, nachdem man den Faden durchtrennt hatte.
Wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist also, daß Verbindungsmittel im Bereich der Spange oder dergleichen und zugeordnete Verbindungsmittel im Bereich der Dekorationsgarnitur angeordnet sind und daß die beiden genannten Teile schnell miteinander verbindbar sind und schnell wieder lösbar sind.
Unter dem Begriff werden alle Schmuckgarnituren verstanden, die auf dem Kopf zu tragen sind. Es handelt sich hier entweder um offene oder in sich geschlossene Spangen, die als Drahtreifen, Metallreifen, Kunststoffreifen und dergleichen ausgebildet sind und im Haar der Trägerin befestigt werden. Ebenso ist es möglich, statt einer derartigen offenen oder geschlossenen Spange Steckgarnituren zu verwenden, die ebenfalls nach der technischen Lehre der vorliegenden Neuerung mit einer Dekorationsgarnitur schnell lösbar verbindbar sind.
Unter dem Begriff Dekorationsgarnitur werden sämtliche Dekorationsgarnituren verstanden, die mit einem Kopfschmuck verbindbar sind.
Derartige Dekorationsgarnituren können sein ein Schleier, eine Bändergarnitur oder die Kombination aus einem Schleier und einer Bändergarnitur.
Der Begriff Bändergarnitur soll nicht einschränkend verstanden werden, sondern anstatt von Bändern können auch Perlschnüre, Schmuckschnüre und dergleichen verwendet werden.
Die Verbindung zwischen der Spange und der Dekorationsgarnitur muß nicht im hinteren Bereich der Trägerin (Im hinteren Kopfbereich) erfolgen, sondern es kann vorgesehen sein, daß die Trägerin die gesamte Anordnung schräg trägt, z. B. hiermit ein Ohr bedeckt, so daß die erfindungsgemäße, lösbare Verbindung im Seitenbereich zwischen der Spange der Dekorationsgarnitur angeordnet sein würde.
Als lösbare Verbindungsmittel zwischen einem Kopfschmuck und der Dekorationsgarnitur sind eine Vielzahl von Vorbindungsmitteln möglich. Als bevorzugte Verbindung bei der vorliegenden Erfindung wird es bevorzugt, wenn der Kopfschmuck fest und unlösbar mit einem Befestigungsbügel verbunden ist, der bevorzugt aus einem Draht oder Kunstetoffmaterial besteht, wobei der Befestigungsbügel mindestens einen abragenden Schenkel aufweist, welcher Schenkel lösbar mit einer zugeordneten Befestigung an der Dekorationsgarnitur verbindbar ist.
Hierbei wird es bevorzugt, wenn der abragende Schenkel in eine Ausnehmung eingeführt wird, die in einem Tunnelband angeordnot ist und die Dekorationsgarnitur an ihrem oberen Ende mit diesem Tunnelband fest und unlösbar verbunden ist. Als Alternative zrm Tunnelband kann auch ein PVC-Schlauch Verwendung finden.
Durch Eingriff 4< s relativ langen Schenkels in das gleichfalls lang ausgebildete Tunnelband an der Dekorationsgarnitur (insbesondere in ihrer Ausbildung als Schleier) wird es erreicht, daß der Schleier über eine lange Befestigungsstrecke mit dem Befestigungsbü(,el und damit mit der Spange verbunden werden kann. Es kommt hier also zu einer Linienbefestigung und nicht zu einer Punktbefestigung, was insgesamt eine günstige Anordnung zwischen der Dekorationsgarnitur und der Spange gewährleistet.
Auch wenn die Trägerin mit ihrer Dekorationsgarnitur an irgendwelchen Gegenständen festhängt, kommt es hierbei nicht zu einer Lösung der Befestigung am Kopfschmuck.
Statt der beschriebenen Befestigung mit einem Befestigungsbügel sind jedoch noch andere lösbare Befestigungsarten bevorzugt.
Eine weitere bevorzugte Befestigungsart ist, daß an der Oberkante der Dekorationsgarnitur (insbesondere dem Schleier und/ oder der Bändergarnitur) entsprechende Schlaufen oder Haken angenäht sind, die in entsprechende Schlaufen oder Haken am Kopfschmuck einhängbar und dort befestigbar sind.
Statt der beschriebenen Schlaufen-Haken-Verbindungen sind jedoch auch andere Verbindungsmittel möglich, wie z. B.
Druckknöpfe oder Klettverschlüsse.
Auch die letztgenannten Verbindungsmittel werden als erfinderisch von der vorliegenden Erfindung umfaßt.
Die vorher erwähnten Schlaufen und Ösen müssen nicht nur fest aus Kunststoffmaterial oder aus Drahtmaterial gebogen sein, sondern sie können auch aus einem Gummimaterial, z.B. aus einem Gummiband, herausgebildet sein.
Ausführungsbeispiele
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor. Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander. Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind
Es zeigen
Fig. 1: schematisiert in Draufsicht eine Spange mit Befestigungsbügel nach der Erfindung, Fig. 2: den Befestigungsbügel nach Figur 1 perspektivisch in Seitenansicht,
Fig. 3: die zur Spange nach Figur 1 gehörende Dekorationsgarnitur,
Fig.4: einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Figur 3,
Fig. 5: schematisiert in Draufsicht ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Befestigung an einer Spange, Fig. 6: die dazugehörige Befestigung an einer Dekorationsgarnitur.
In Figur 1 ist schematisiert dargestellt, daß der Kopfschmuck nach der vorliegenden Erfindung eine in sich geschlossene Spange 1 aufweist. Diese Spange wird auf dem Haar der Trägerin getragen und mit einem Kamm 3 am hinteren Haarbereich der Trägerin festgesteckt.
Neben der hier dargestellten Befestigung mit einem Kamm 3 sind auch andere Verbindungsmittel zwischen der Spange 1 und dem Haar der Trägerin bekannt und möglich.
Der Kamm 3 ist über nicht näher dargestellte Befestigungsmittel im hinteren Bereich mit der Spange 1 verbunden.
Der vordere Bereich 2 der Spange 1 ist konisch zulaufend, um damit auch einen Stirnschmuck für die Trägerin zu bieten.
Erfindungsgemäß ist im hinteren Bereich der Spange 1 ein Befestigungsbügel 4 angeordnet, der fest mit Hilfe von Schlaufen 6 mit dem hinteren Bereich der Spange 1 verbunden ist.
Es wird noch darauf hingewiesen, daß das Material der Spange ein Drahtmaterial sein kann, welches von einem Stoffband umgeben ist. Es kann ebenso ein Kunststoffmaterial sein oder andere Materialpaarungen.
Gemäß den Figuren 1 und 2 besteht der Befestigungsbügel 4 aus oinem an der Spange 1 anliegenden Schenkel 5, der dort mit Hilfe der Schlaufen 6 befestigt ist.
An den jeweils außenliegenden Enden des Schenkels 5 sind jeweils ösen 8,9 ausgebildet. Von den ösen 8,9 ausgehend erstreckt sich jeweils ein Schenkel 10,11 schräg nach vorne.
Die Figuren 1 und 2 zeigen hierbei die gelöste Stellung des Befestigungsbügels, wenn also eine Dekorationsgarnitur 13 nach Figur 3 nicht befestigt ist.
ausgebildet sein kann) ein Tunnelband 15 befestigt.
kann..
beispielsweise der eine Schenkel 10 genommen und durch die Ausnehmung 19 (vergl. Figur4) des Tunnelbandeshindurchgeführt.
ohne weitere Funktion, d. h. dieser Schenkel 11 wird dann einfach parallel zum Schenkel 5 liegend in die andere Öse 9 eingehängt.
es gelten alle Erläuterungen, wie sie vorstehend anhand der Figuren 2,3,4 gegeben wurden.
sonach dann in die Öse 9 eingehängt.
wenn nur eine einzige Dekorationsgarnitur 13 daran befestigt werden soll.
durch die Naht 17 am Tunnelband 15 gebildet wird.
im Laden verkauft wird.
in deren Mittenbereich ein Haken 24 angeordnet ist.
oder ein Kunststoffband befestigt, an dem eine Öse 28 angeformt ist. Diese Öse 28 dient zum Einhängen in den Haken 24 an derSpange 21.
gesamte Anordnung nach links verschoben, um dadurch das Ende 26 in die Öse 23 einführen zu können. Zuletzt wird dann die
eine andere Anzahl von Haken und Ösen vorgesehen sein kann.
dgl. Kopfschmuck befestigt werden können.
geboten, denn das Verkaufspersonal kann nun fertig konfektionierte Dekorationsartikel mit einem fertig konfektionierten
Claims (7)
1. Braut-Kopfschmuck, bestehend aus einer am Kopf befestigbaren Spange od. dgl. und einer an der Spange befestigten Dekorationsgarnitur, insbesondere einem Schleier und/oder einer Bändergarnitur, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorationsgarnitur (13) leicht lösbar an der Spange (21) befestigbar ist.
2. Braut-Kopfschmuck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drahtbügel (4) an der Spange (1) befestigt ist, an dem die Dekorationsgarnitur (13) befestigt werden kann.
3. Braut-Kopfschmuck nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (4) seitliche Ösen (8, 9) zur Durchführung der Schenkel (10,11) hat.
4. Braut-Kopfschmuck nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (4) einen mittleren Haken (7) zur lösbaren Verbindung mit einer Schlaufe (16) der Dekorationsgarnitur (13) hat.
5. Braut-Kopfschmuck nach einem der Ansprüche 2-4, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (12) der Schenkel (10,11) des Bügels (4) nach innen abgebogen sind.
6. Braut-Kopfschmuck nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dekorationsgarnitur (13) an ihrem oberen Ende ein Tunnelband (15) aufweist.
7. Braut-Kopfschmuck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spange (21) wenigstens ein Haken (24) und/oder wenigstens eine Öse (22,23) befestigt sind, die mit wenigstens einer Öse (28) bzw. den Enden (26,27) eines Drahtstücks (25) der Dekorationsgarnitur zusammenarbeiten.
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