DD295321A5 - Schleifstückfederung für einzeln abgefederte Schleifstücke - Google Patents

Schleifstückfederung für einzeln abgefederte Schleifstücke

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DD295321A5
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifstueckfederung fuer einzeln abgefederte Schleifstuecke, bei der das Schleifstueck im Falle einer Kollision dem Anprall ausweichen kann, indem es kurzzeitig abschwenkt und danach in seine Arbeitslage zurueckfedert. Figur{Stromabnehmer; Wippe; Schleifstueck; Einzelaufhaengung; Kuppelstange}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleifstückfederung für einzeln abgefederte Schleifstücke an Scherenstromabnehmern für Schienentriebfahrzeuge.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist allgemein bekannt, bei Scherenstromabnehmern von Schienentriebfahrzeugen zwei Schleifstücke auf einet Palette zu vereinigen. Bei höheren Geschwindigkeiten des Triebfahrzeuges hat diese Anordnung jedoch einige Nachteile, wie z. B.
schlechte Fahrdrahtanlage durch die geringe Beweglichkeit der Palette und Gewichtsprobleme. Aus diesen und anderen Gründen werden Wippen mit einzeln abgefederten Schleifstücken eingesetzt.
Durch aerodynamische bzw. schwingungstechnische Einflüsse treten bei höheren Geschwindigkeiten an den einzeln abgefederten Schleifstücken schädliche Schwingungen auf, die bis zur Zerstörung der Schleifstücke führen können.
Diesen negativen Auswirkungen wirkt man in der DE-PS 3104678 dadurch entgegen, daß man durch fixe oder verstellbare Anschläge am Stromabnehmer oder der Wippe selbst die Schwingbewegungen der Schleifstücke nach oben begrenzt.
Bei seitlichen Kraftstößen bestehen für die vorgenannte Lösung keine Ausweichmöglichkeiten, so daß Beschädigungen an den Schleifstücken (Ausbröckelungen) unvermeidbar sind.
Ziel der Erfindung
Die erfindungsgemäße Lösung soll es ermöglichen, daß die Standzeit der Schleifstücke verlängert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schleifstückfederung für einzeln abgefederte Schleifstücke zu schaffen, die es gestattet, daß die Schleifstücke bei seitlichen Kraftstößen eine horizontale Ausfederung ermöglichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die beiden Schleifstückträger durch eine Kuppelstange an ihrem unteren Ende beweglich miteinander verbunden sind, während unterhalb der Schleifstücke jeweils ein Schwingarm angeordnet ist, dessen zweiter Drehpunkt sich an einer starr am Scheitelrohr befestigten Lagerplatte befindet, und daß die beiden Zugfedern über einen Lagerpunkt an der lose auf dem Scheitelrohr befestigten Federlagerplatte und einem zweiten an den Lagerachsen der Kuppelstange verfügen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Die zugehörigen Zeichnung zeigt das Prinzip der erfindungsgemäßen Lösung in der Seitenansicht.
Der Aufbau der erfindungsgemäßen Lösung besteht im wesentlichen darin, daß die Schleifstücke 1 auf Schleifstückträgern 2 befestigt sind, die am unteren Ende durch eine beweglich gelagerte Kuppelstange 3 miteinander verbunden sind.
Unterhalb der Schleifstücke 1 befinden sich die Lagerpunkte für die Schwingarme 4, die mit der Lagerplatte 5 verbunden sind.
Die Lagerplatte δ steht in starrer Verbindung mit dem Scheitolrohr 6 des Stromabnehmers und verfügt außerdem über verstellbare Anschläge 7 für die Begrenzung der Schwingarme 4.
Für die Aufhängung der Zugfedern 8 fungieren die beiden verstellbaren Federaufhängungen 9 an der drehbar auf dem Scheitelrohr 6 angeordneten Federlagerplatte 10 und die Lagerachsen der Kuppelstange 3.
Im Falle einer Kollision bzw. Einwirkung auf das Schleifstück 1 kann das Schleifstück 1 ausweichen, indem Schleifstückträger 2 um den Lagerpunkt des Schwingarmes 4 schwenkt.
Diese Bewegung wird durch Kuppelstange 3 auf das zweite Schleifstück 1 übertragen. Durch die beiden Zugfedern 8 erfolgt nach dem Passieren der Schadstelle die Aufrichtung der Schleifstückträger 2.

Claims (1)

  1. Schleifstückfederung für einzeln abgefederte Schleifstücke, bei der die Schleifstücke mittels elastischer Elemente untereinander einzeln und unabhängig voneinander gefedert sind und daß dabei die Schwingbewegungen der Schleifstücke durch Anschläge nach oben begrenzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schleifstückträger (2) durch eine Kuppelstange (3) an ihrem unteren Ende beweglich miteinander verbunden sind, während unterhalb der Schleifstücke (1) jeweils ein Schwingarm (4) angeordnet ist, dessen zweiter Drehpunkt sich an einer starr am Scheitelrohr (6) befestigten Lagerplatte (5) befindet, und daß die beiden Zugfedern (8) über einen Lagerpunkt an der lose auf dem Scheitelrohr (6) befestigten Federlagerplatte (10) und einem zweiten an den Lagerachsen der Kuppelstange (3) verfügen.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4219112B4 (de) * 1992-06-11 2006-04-13 Stemmann-Technik Gmbh Rahmenwippe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE4219112B4 (de) * 1992-06-11 2006-04-13 Stemmann-Technik Gmbh Rahmenwippe

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