DD295370A5 - Verfahren zur synthese von (4,7-dialkyl-2-oxo-2h-chromen-6-yloxy)carbonsaeurehydraziden - Google Patents

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DD295370A5
DD295370A5 DD34231990A DD34231990A DD295370A5 DD 295370 A5 DD295370 A5 DD 295370A5 DD 34231990 A DD34231990 A DD 34231990A DD 34231990 A DD34231990 A DD 34231990A DD 295370 A5 DD295370 A5 DD 295370A5
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oxo
chromen
yloxy
dialkyl
synthesis
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DD34231990A
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Inventor
Karla Vogt
Gerhard Kempter
Original Assignee
Paedagogische Hochschule "Karl Liebknecht",Direktorat Fuer Forschung,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung bisher nicht zugaenglicher * die als Zwischenprodukte fuer die Zubereitung biologisch aktiver Praeparate anwendbar sind. Die Synthese erfolgt durch Umsetzung von * (Formel I) mit handelsueblichem Hydrazinhydrat zu den * (Formel II). Die Reaktionspartner werden direkt oder in einem inerten Loesungsmittel wie Ethanol fuer 1-5 Stunden zum Sieden erhitzt, wobei man einen deutlichen UEberschusz an Hydrazinhydrat einsetzt.{potentielle Wirkstoffe; Syntheseverfahren; biologisch aktive Verbindungen; * * Hydrazinhydrat; Loesungsmittel Ethanol}

Description

EtO'
entsprechen, in der R1 für Alkyl, insbesondere Methyl und Ethyl steht und R2 = H oder Methyl bedeutet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man als Reaktionspartner handelsübliches Hydrazinhydrat der Konzentrationen 25% bzw. 72% einsetzt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man mit einem deutlichen Überschuß an Hydrazinhydrat arbeitet.
5. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man die Reaktionspartner direkt oder unter Verwendung eines inerten Lösungsmittels, wie z. B. Ethanol, umsetzt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß man die Reaktionsprodukte der allgemeinen Formel Il
H2N—HI\K
C-CH-O R2
durch mehrstündiges Erhitzen erhält, wobei die Reaktionszeiten zwischen 1-5 Stunden liegen. 7. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die entstehenden (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäurehydrazide der allgemeinen Formel Il entsprechen, in der R1 und R2 die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben.
Anwendungsgebiet ctor Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synthese von (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäurehydraziden, die potentielle Wirkstoffe darstellen und für die Herstellung biologisch aktiver Präparete verwendet werden können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der chemischen Fach- und Patentliteratur sind bisher keinerlei konkrete Angaben bzw. Beispiele für die Synthese von (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäurehydraziden bekannt; es existiert noch kein allgemein anwendbares Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist 63, ein allgemein anwendbares Verfahren zur Herstellung von (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)-carbonsäurehydraziden zu finden, da derartige Verbindungen bisher nicht zugänglich sind.
-2- 295 370 Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein einfaches und ökonomisch günstiges Verfahren zur Synthese bisher nicht zugänglicher (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäurehydrazide anzugeben, das unter Einsatz leicht herstellbarer bzw. handelsüblicher Ausgangsstoffe bei hoher Ausbeute durchführbar ist.
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß (4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäureester der allgemeinen Formel I, in der R1 für Alkyl insbesondere Methyl und Ethyl steht und R2 = H oder Methyl bedeutet, mit handelsüblichem Hydrazinhydrat dor Konzentrationen 25% bzw. 72% entweder direkt oder in einem inerten Lösungsmittel wie Ethanol für 1-5 Stunden zum Siedei) erhitzt werden. In einem Verfahrensschritt entstehen die entsprechenden (4,7-Dialkyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)carbonsäurehyi>razide der allgemeinen Formel II, in der R1 und R2 die gleiche Bedeutung wie in Formel I haben. Zur Optimierung der Ausbeute arbeitet man mit einem relativ großen Überschuß an Hydrazinhydrat. Die Ausgangsstoffe der allgemeinen Formel I stellt man z. B. nach VOGT, KEMPTER, TEUBNER (DDR-WP angemeldet) durch Reaktion von 4,7-Dialkyl-6-hydroxy-2H-chromen-2-onen mit a-Halogencarbonsäureestern her.
Ausführungsbelspiele
Beispiel 1 (4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)essigsäurehydrazid
a) Man gibt 0,04mol (10,8g) (4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)essigsäureethylester und 50ml Hydrazinhydrat (72%ig) zusammen und erhitzt 3 Stunden unter Rückfluß zum Sieden. Der im Verlauf der Reaktion entstandene feine weiße Feststoff wird aus der noch heißen Lösung abgesaugt, mit Wasser gewaschen und anschließend mit Ethanol ausgekocht. Ausbeute: 83% der Theorie
b) 0,04mol (10,8g) (4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)essigsäureethylester löst man in 200ml siedendem Ethanol, gibt dazu 50ml Hydrazinhydrat (72%ig) und erhitzt die Lösung 2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden. Bereits nach 10 Minuten beginnt die Abscheidung des Reaktionsproduktes. Nach Beendigung der Reaktion saugt man den Feststoff aus der noch heißen Lösung ab, wäscht mit Ethanol nach und kristallisiert gegebenenfalls aus Ν,Ν-Dimethyl-formamid um. Ausbeute: 83% der Theorie
Schmelztemperatur: 277-2790C
Beispiel 2
2-(4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)propionsäurehydrazid
Man gibt 0,02mol (5,8g) 2-(4,7-Dimethyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)propionsäureethylester und 25ml Hydrazinhydrat (72%ig) zusammen und erhitzt 2 Stunden unter Rückfluß zum Sieden. Das Reaktionsprodukt kristallisiert beim Abkühlen aus der klaren gelben Lösung aus. Es wird abgesaugt, mit kaltem Wasser gewaschen und anschließend aus Wasser umkristallisiert. Zur
Ausbeuteerhöhung kann man die Mutterlauge mit dem 5-10fachen Überschuß an Wasser versetzen, den ausfallenden Feststoff absaugen und Umkristallisieren.
Ausbeute: 64% der Theorie
Schmelztemperatur: 182-1840C
Beispiel 3
(7-Ethyl-4-methyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)essigsäurehydra7id
0,02mol (5,8g) (7-Ethyl-4-methyl-2-oxo-2H-chromen-6-yloxy)assigsäureethylester löst man in 50ml Ethanol, gibt dazu 25ml Hydrazinhydrat (72%ig) und erhitzt die Lösung 5 Stunden unter Rückfluß zum Sieden. Beim Abkühlen kristallisieren große Nadeln aus, die abgesaugt und anschließend mit Ethanol ausgekocht werden.
Ausbeute: 76% der Theorie
Schmelztemperatur: 222-2250C

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1. Verfahren zur Herstellung von KJ-Dialkyl^-oxo^H-chromen-e-yloxyJcarbonsäurehydraziden, gekennzeichnet dadurch, daß KJ-Dialkyl^-oxo^H-chromen-e-yloxyJcarbonsaureester mit Hydrazinhydrat umgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die als Ausgangsstoffe eingesetzten HJ-Dialkyl^-oxo^H-chromen-e-yloxyjcarbonsäureester der allgemeinen Formel I
DD34231990A 1990-06-29 1990-06-29 Verfahren zur synthese von (4,7-dialkyl-2-oxo-2h-chromen-6-yloxy)carbonsaeurehydraziden DD295370A5 (de)

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