DD295898A5 - Mauerdurchfuehrung zum einfuehren von kabeln und rohren in gebaeude - Google Patents
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Abstract
Es handelt sich um eine Mauerdurchfuehrung fuer Kabel mit einem in eine Wandbohrung einzusetzenden Wanddurchfuehrungsrohr. Das Wanddurchfuehrungsrohr ist von Abstandhaltern umgeben, welche das Wanddurchfuehrungsrohr in der Wandbohrung zentrieren und gleichsam als Kaliber dafuer sorgen, dasz ein ausreichender Ringspalt zwischen der Wandbohrung und dem Wanddurchfuehrungsrohr fuer ein einwandfreies Verfuellen von Dichtmasse zur Verfuegung steht. Fig. 1{Mauerdurchfuehrung; Kabel; Wandbohrung; Wanddurchfuehrungsrohr; Abstandhalter; Ringspalt; Verfuellen, Dichtmasse}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Mauerdurchführung zum Einführen von Kabeln und Rohren in Gebäude, mit einem durch eine Wandbohrung hindurchzuführenden Wanddurchführungsrohr und einer Abdichtung für das Wanddurchführungsrohr in der Wandbohrung auf beiden Wandseiten.
Mauerdurchführungen sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, insbes. sind solche bekannt, bei denen das Wanddurchführungsrohr als ein über eine Spirale geschrumpfter Kunststoffschlauch ausgebildet ist. Um eine gas- und wasserdichte Durchführung von Kabeln und Rohren zu erreichen, werden die beiden über die Spirale hinausragenden Schlauchenden aufdie Kabel bzw. Rohre aufgeschrumpft. Das Wanddurchführungsrohr wird gegen die Wandbohrung ebenfalls abgedichtet. Dazu wird die Wandbohrung an den beiden Wandseiten mittels Dichtmasse verschlossen, die mit dem Wanddurchführungsrohr eine dauerhafte Verbindung eingeht. Bei dieser Dichtmasse kann es sich um Dichtpaste, Mörtel oder Zement handeln. Voraussetzung für eine einwandfreie Abdichtung des Wanddurchführungsrohres gegen die Wandbohrung ist allerdings ein hinreichendes Einbringen von Dichtmasse. Folglich muß ein ausreichender Ringspalt zwischen der Bohrlochwand und dem Wanddurchführungsrohrzur Verfügung stehen. Die Verwendung von Wanddurchführungsrohren mit vorgegebenen Außendurchmessern verlangt daher das Einbringen von Wandbohrungen mit einem hinreichenden Innendurchmesser. Häufig werden jedoch versehentlich oder aus Gründen der Bequemlichkeit Wandbohrungen mit unzureichendem Innendurchmesser hergestellt, so daß nur ein enger Ringspalt zur Verfügung steht. Das führt letztlich zu unbefriedigenden Abdichtungsmaßnahmen. - Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zug runde, eine Mauerdurchführung der eingangs beschriebenen Ausführungsform zu schaffen, bei welcher stets ein wohldefinierter Abstand zwischen dem Innendurchmesser der Wandbohrung und dem Außendurchmesser des Wanddurchführungsrohres sichergestellt ist, so daß sich genügend Dichtmasse zur Erzielung einer einwandfreien Abdichtung einbringen läßt.
Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einer gattungsgemäßen Mauerdurchführung dadurch, daß das Wanddurchführungsrohr von zumindest zwei Abstandhaltern umgeben ist, daß die Abstandhalter das Wanddurchführungsrohr in der Wandbohrung zentrieren und um ein vorgegebenes Maß von der Bohrlochwand distanzieren, und daß zumindest ein Abstandhalter auf dem Wanddurchführungsrohr axial verschiebbar ist. - Diese Maßnahmen der Erfindung haben zur Folge, daß das Wanddurchführungsrohr der erfindungsgemäßen Mauerdurchführung nur in solche Wandbohrungen eingesetzt werden kann, deren Innendurchmesser um ein vorgegebenes Maß größer als der Außendurchmesser des Wanddurchführungsrohres ist. Der Ringspalt zwischen der Wandbohrung und dem Wanddurchführungsrohr wird durch die Abstandhalter vorgegeben. Dabei lassen sich in Abhängigkeit von den jeweiligen Verhältnissen Abstandhalter unterschiedlicher Durchmesser verwenden, letztlich also der Ringspalt zwischen der Wandbohrung und dem Wanddurchführungsrohr durch die geeignete Wahl der Abstandhalter bestimmen. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß stets auf beiden Wandseiten hinreichende Dichtmasse in die Wandbohrung bzw. die betreffenden Ringspalte eingebracht werden kann, so daß einerseits eine einwandfreie Abdichtung des Wandrohres gegen die Wandbohrung selbst unter Verfüllung evtl. Putzausbrüche gewährleistet ist. Der axial verschiebbare Abstandhalter läßt sich unschwer auf die jeweilige Mauer- bzw. Wanddicke einstellen. Beide Abstandhalter unterstützen ein einwandfreies Komprimieren der Dichtmasse in der Wandbohrung, weil sie gleichsam als Sperren funktionieren, die ein zu tiefes Eindringen der Dichtmasse in die Wandbohrung verhindern. Auf diese Weise läßt sich in Abhängigkeit von der Einstellung der Abstandhalter auf der Wandaußenseite unschwer eine einwandfreie Verfüllung der zwischen Wandbohrung und Wanddurchführungsrohr verbleibenden Ringspalte erkennen.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So sieht die Erfindung vor, daß die Abstandhalter aus kaliberbildenden Halbschalen bestehen, die im Bereich ihrer Stoßflächen einerseits einen Steckzapfen, andererseits eine
Steckbohrung aufweisen und folglich unschwer auf dem betreffenden Wanddurchführungsrohr montiert werden können. Für Wanddurchführungsrohre unterschiedlicher Außendurchmesser stehen Kaliberschalen mit entsprechenden Innendurchmessern zur Verfügung. Die Außendurchmesser der Kaliberschalen bedingen den Innendurchmesser der betreffenden Wandbohrungen, die geringfügig größer sein müssen. Die Montage der Halbschalen ist unschwer möglich. Die Steckzapfenverbindung gewährleistet einen hinreichenden Kraftschluß. Dazu können die Steckzapfen mehrere in Einsteckrichtung sich konisch erweiternde Kragen aufweisen, die gleichsam die Funktion von Rückzugsperren erfüllen. -Aus Gründen der Materialersparnis sieht die Erfindung ferner vor, daß die Halbschalen einen C-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei der schalenbildende Quersteg das Wanddurchführungsrohr umfaßt und der T-Steg radial absteht. Die Halbschalen bestehen vorzugsweise aus Kunststoff,z.B. schlagfestem Polystyrol. Das Verschieben der beweglichen Kaliberschalen kann mittels Gewindesegmente oder Nocken vorgenommen werden
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert; es zeigen
Fig. 1: eine erfindungsgemäße Mauerdurchführung in einem teilweisen Vertikalschnitt,
Fig. 2: eine kaliberbildende Halbschale in Axialansicht,
Fig.3: einen vergrößerten Ausschnitt aus dem Gegenstand nach Fig. 1,
Fig. 4: eine Ansicht auf die Stoßflächen des Gegenstandes nach Fig. 2 und
Fig. 5: eine Seitenansicht auf den Gegenstand nach Fig. 2.
In den Figuren ist eine Mauerdurchführung zum gas- und wasserdichten Einführen von Kabeln und Rohren in Gebäuden dargestellt. Diese Mauerdurchführung weist ein durch eine Wandbohrung 1 hindurchzuführendes Wanddurchführungsrohr 2 und eine Abdichtung für das Wanddurchführungsrohr 2 in der Wandbohrung 1 auf beiden Wandseiten auf. Das Wanddurchführungsrohr 2 ist von zumindest zwei Abstandhaltern 3,3a umgeben. Die Abstandhalter 3,3 a zentrieren das Wanddurchführungsrohr 2 in der Wandbohrung 1 und distanzieren das Wanddurchführungsrohr 2 um ein vorgegebenes Maß von der Bohrlochwand. Zumindest der eine Abstandhalter 3 a ist auf dem Wanddurchführungsrohr 2 axial verschiebbar gelagert. Die Abstandhalter 3, 3a bestehen aus kaliberbildenden Halbschalen 4, die im Bereich ihrer Stoßflächen einerseits einen Steckzapfen 5, andererseits eine Steckbohrung 6 aufweisen. Der Steckzapfen 5 besitzt mehrere in Einsteckrichtung sich konisch erweiternde Kragen 7. Die Halbschalen 4 weisen einen T-förmigen Querschnitt auf, wobei der schalenbildende Quersteg 8 das Wanddurchführungsrohr 2 umfaßt und der T-Steg 9 radial absteht. Die Halbschalen 4 bestehen aus Kunststoff, z. B. schlagfestem Polystyrol. Die Kaliber- bzw. Halbschalen 4 funktionieren zugleich als Sperre für die auf beiden Wandseiten einzubringende Dichtmasse 10 und ermöglichen ein einwandfreies Ausfüllen des Ringspaltes zwischen Wanddurchführungsrohr 2 und Wandbohrung 1, so daß Putzausbrüche 11 im Bereich der austretenden Wandbohrung 1 einwandfrei verfüllt werden. Dadurch ist eine gas- und wasserdichte Einbindung des Wanddurchführungsrohres 2 in der Wandbohrung 1 gewährleistet.
Claims (5)
1. Mauerdurchführung zum Einführen von Kabeln und Rohren in Gebäude, mit einem durch eine Wandbohrung hindurchzuführenden Wanddurchführungsrohr und einer Abdichtung für das Wanddurchführungsrohr in der Wandbohrung auf beiden Wandseiten, dadurch gekennzeichnet, daß das Wanddurchführungsrohr (2) von zumindest zwei Abstandhaltern (3,3 a) umgeben ist, daß die Abstandhalter (3, 3a) das Wanddurchführungsrohr (2) in der Wandbohrung (1) zentrieren und um ein vorgegebenes Maß von der Bohrlochwand distanzieren, und daß zumindest ein Abstandhalter (3a) auf dem Wanddurchführungsrohr (2) axial verschiebbar ist.
2. Mauerdurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (3,3a) aus kaliberbildenden Halbschalen (4) bestehen, die im Bereich ihrer Stoßflächen einerseits einen Steckzapfen (5), andererseits eine Steckbohrung (6) aufweisen.
3. Mauerdurchführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzapfen (5) mehrere in Einsteckrichtung sich konisch erweiternde Kragen 7 aufweist.
4. Mauerdurchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (4) einen T-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei der schalenbildende Quersteg (8) das Wanddurchführungsrohr umfaßt und der T-Steg (9) radial absteht.
5. Mauerdurchführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen (4) aus Kunststoff, z. B. schlagfestem Polystyrol bestehen.
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