DD295914A5 - Vorrichtung zur entnahme von fluessigkeiten aus geschlossenen gefaessen - Google Patents

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DD295914A5
DD295914A5 DD34208590A DD34208590A DD295914A5 DD 295914 A5 DD295914 A5 DD 295914A5 DD 34208590 A DD34208590 A DD 34208590A DD 34208590 A DD34208590 A DD 34208590A DD 295914 A5 DD295914 A5 DD 295914A5
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DD34208590A
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Lothar Wille
Udo Reichelt
Ralf Guenther
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Mlw Pruefgeraete-Werk Medingen/Sitz Freital,De
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
    • B01L3/00Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
    • B01L3/50Containers for the purpose of retaining a material to be analysed, e.g. test tubes
    • B01L3/508Rigid containers without fluid transport within
    • B01L3/5082Test tubes per se
    • B01L3/50825Closing or opening means, corks, bungs
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Fluessigkeiten aus geschlossenen Gefaeszen, die z. B. in der Analysenmesztechnik angewendet werden kann. Das Ziel der Erfindung besteht in der Vereinfachung von Entnahmevorrichtungen, in dem die notwendige Belueftung des Gefaeszes ohne separaten Arbeitsschnitt bzw. zusaetzliche Einstechvorrichtung realisiert wird. Die erfindungsgemaesze Loesung besteht darin, dasz die aeuszere Form der Entnahmekanuele an der Stelle, an der sich im Entnahmezustand die Gefaeszwandung befindet, geometrisch so gestaltet wird, dasz sich beim Durchstoszen der Gefaeszwandung selbstaendig an der Kanuele mindestens ein Belueftungskanal bildet. Fig. 2{Probenahme; Kanuele; Fluessigkeitsentnahme; geschlossenes Gefaesz; Probenehmer; Analysegeraet; Kanuelenform; Belueftung}

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Flüssigkeiten aus geschlossenen Gefäßen, die vorwiegend in der Analysenmeßtechnik angewendet werden kann
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der Entnahme von Flüssigkeiten aus einem luftdicht verschlossenen Gefäß mit einer Kanüle entsteht im Gefäß ein Unterdruck, der die Entnahme der Flüssigkeit behindert.
Es sind verschiedene Einrichtungen bekannt, die durch eine zusatzliche Öffnung die Belüftung des Gefäßes gewährleistet Inder Patentschrift CH 4356/85 wird eine Entnahmevorrichtung beschrieben, die mit einem Dorn eine Beluftungsoffnung in den Becherdeckel sticht, durch die danach die im Durchmesser kleinere Entnahmekanule in den Becher eingeführt wird. Weiterhin bekannt sind Gerate, die eine zusatzliche Beluftungsoffnung mit Hilfe ihrer Entnahmekanule in den Deckel stechen. Bei diesen Vorrichtungen ist nachteilig, daß die Entnahmeeinrichtung je Probenahme zweimal abgesenkt werden muß, wobei auch die Absenktiefe variiert werden muß.
Ebenfalls bekannt ist, daß mit einem Vorlochdorn auf der der Entnahmeposition vorangehenden Position die Beluftungsoffnung eingebracht wird. In der Entnahmeposition wird mit der Entnahmekanule der Becherdeckel an einer anderen Stelle nochmals durchstoßen Der Netzteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß nur aus dem jeweils vorgelochten Becher Probe entnommen werden kann Das erfordert ζ B. zusatzliche Leerpositionen und Probenehmerbewegungen für das Vorlochen der ersten bzw einzelner oder separat angeordneter Probenbecher.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Vereinfachung von Entnahmevorrichtungen, in dem die notwendige Belüftung des Gefäßes ohne separaten Arbeitsschntt bzw zusätzliche Einstechvorrichtungen realisiert wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die das Vorlochen des Probenbechers als separaten Arbeitsschritt überflüssig macht.
Erfindungsgemaß wird die Aufgabe dadurch gelost, daß die sich in der Entnahmeposition befindende Kanüle im Bereich der Wandungsebene des Gefäßes speziell aufgebrachte geometrische Abweichungen von der Kreisform in Form von Verdickungen oder Vertiefungen aufweist
Aus der äußeren Querschnittsflache der Entnahmekanule steht entweder mindestens ein Beluftungssteg mit einer Hohe, die ca 10% des Kanulendurchmessers betragt, nasenförmig heraus, oder es ist in die Querschnittsflache mindestens ein Beluftungskanal eingearbeitet Beim Durchstoßen des Deckels entsteht selbständig um die Kanüle mindestens ein Beluftungskanal.
Ausfuhrungsbeispiel
Anhand von zwei Ausfuhrungsbeispielen aus der Analysenmeßtechnik soll die Erfindung naher erläutert werden Figur 1 zeigt einen Probenbehälter 1, der mit einem Deckel 2 verschlossen ist. Die Kanüle 3 befindet sich in der Entnahmeposition An der Kanüle 3 sind in der Deckelebene die aus kanuleneigenem Material bestehenden nasenformigen Beluftungsstege angeordnet, deren Hohe ca. 10% des Kanulendurchmessers betragt.
Bei der Bewegung in die in Figur 1 dargestellte Entnahmeposition entsteht beim Durchstechen des Deckels zunächst eine
kreisförmige, durch die Kanüle vollständig verschlossene Öffnung, die in der Entnahmeposition mit Hilfe der Belüftungsstege 4 so verformt wird, daß die in Figur 2 dargestellten Belüftungskanäle 5 entstehen.
In Figur 3 und 4 wird eine andere Möglichkeit der Ausbildung von Belüftungskanälen 5 aufgezeigt, die sich in einem weiteren Teil, einem Spreizelement 6, befinden.
Die beim Durchstoßendes Deckels mit der Kanüle entstehende kreisförmige Öffnung wird mit dem Teil 6 vergrößert, wobei die Belüftung über die sich im Teil 6 befindlichen Belüftungskanäle 5 erfolgt.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur Entnahme einer Flüssigkeit aus einem geschlossenen Gefäß, das zur Entnahme belüftet werden muß, mit Hilfe einer Kanüle, die durch die Gefäßwandung gestochen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die sich in der Entnahmeposition befindende Kanüle im Bereich der Wandungsebene des Gefäßes speziell aufgebrachte geometrische Abweichungen von der Kreisform, in Form von Verdickungen oder Vertiefungen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Belüftungssteg nasenförmig aus der Querschnittsfläche der Kanüle hervorsteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Querschnittsfläche der Kanüle mindestens ein Belüftungskanal eingearbeitet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Steges ca. 10% des Kanülendurchmessers betragt.
DD34208590A 1990-06-26 1990-06-26 Vorrichtung zur entnahme von fluessigkeiten aus geschlossenen gefaessen DD295914A5 (de)

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