DD296421A5 - Disponible injektionsspritze mit zurueckziehbarer nadel - Google Patents

Disponible injektionsspritze mit zurueckziehbarer nadel Download PDF

Info

Publication number
DD296421A5
DD296421A5 DD90342691A DD34269190A DD296421A5 DD 296421 A5 DD296421 A5 DD 296421A5 DD 90342691 A DD90342691 A DD 90342691A DD 34269190 A DD34269190 A DD 34269190A DD 296421 A5 DD296421 A5 DD 296421A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
needle holder
needle
piston
piston rod
syringe according
Prior art date
Application number
DD90342691A
Other languages
English (en)
Inventor
Graham H Williams
Original Assignee
Williams,Graham Hugh,Gb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Williams,Graham Hugh,Gb filed Critical Williams,Graham Hugh,Gb
Publication of DD296421A5 publication Critical patent/DD296421A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/32Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
    • A61M5/3205Apparatus for removing or disposing of used needles or syringes, e.g. containers; Means for protection against accidental injuries from used needles
    • A61M5/321Means for protection against accidental injuries by used needles
    • A61M5/322Retractable needles, i.e. disconnected from and withdrawn into the syringe barrel by the piston
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes
    • A61M5/31Details
    • A61M5/32Needles; Details of needles pertaining to their connection with syringe or hub; Accessories for bringing the needle into, or holding the needle on, the body; Devices for protection of needles
    • A61M5/34Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub
    • A61M5/347Constructions for connecting the needle, e.g. to syringe nozzle or needle hub rotatable, e.g. bayonet or screw

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine disponible Injektionsspritze, die aus einem Zylinder 4, einer Nabe 1 und einem Nadelhalter 2, der in den Zylinder zurueckgezogen werden kann, einer Kolbenstange 5 mit Kolben 13 an deren einem Ende, der im Zylinder gleitend gelagert ist, und einer formschluessigen Verbindungsanordnung zwischen Kolbenstange und Nadelhalter besteht, so dasz nach Benutzung die Nadel 3 vollstaendig in den Zylinder 4 zurueckgezogen wird, um ein versehentliches Einstechen und die damit verbundene Infektionsgefahr zu verhindern. Das Nadelhalterohr 2 besitzt inwandige Mitnehmerklauen 10, die hinter dem Halbrundkopf 8 der Kolbenstange einrasten. Waehrend der Benutzung (Saugzug und Injektion) wird der Kolbenstangenkopf hinter einer Membran 14 im Kolben 13 durch aehnlich inwandige Klauen (20) im Kolben 13 zurueckgehalten. Vorzugsweise ist die formschluessige Verbindung zwischen Nadelhalter 2 und Nabe 1 ein Schraubgewinde und die Kolbenstange ist drehbar, wodurch der Nadelhalter 2 aus der Nabe geloest wird. In einer anderen Ausfuehrung wird die Nadel 3 im Nadelhalter 2 durch eine labile Struktur gehalten, die bei axial auf die Kolbenstange 5 ausgeuebten Druck bricht. Die labile Struktur 44 ist im allgemeinen von geringerer Staerke als das uebrige Formteil und wird weiter labilisiert durch Behandlung mit Gamma-Strahlen oder anderen Elektronenstrahlen.{disponible Injektionsspritze; Injektionsnadel; Infektionsgefahr; Nadelhalter; Nadelhalterohr; Kolbenstange; formschluessige Verbindungsanordnung; Mitnehmerklauen}

Description

-з- 296 421 Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine disponible Injektionsspritze, bei der nach ihrer Benutzung die Injektionsnadel vollständig in den Spritzenzylinder zurückgezogen werden kann, um ein versehentliches Einstechen und die damit verbundene Injektionsgefahr durch kontaminierte Kanülen zu verhindern, was gegenwartig zu einem immer größeren Problem angesichts der Verbreitung solcher Infektionskrankheiten wie AIDS und Hepatitis geworden ist
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zahlreiche Versuche wurden unternommen, um aus den oben genannten Gründen Spritzen zu verbessern, und es sind auch eine Reihe disponibler Injektionsspritzen mit einziehbaren Kanülen bekannt
So wird insbesondere auf das US-P 4790822 verwiesen, in dem der Spritzenzylinder oder -korper den Nadelhalter mit dann befestigter Nadel aufnimmt Der Nadelhalter wird im Zylinder positioniert, damit dieser zu Injektionszwecken aus diesem herausgeführt oder in diesen zurückgezogen werden kann Die Nadel wird vom entgegengesetzten Ende des Zylinders, aus dem sie zur Benutzung heraustritt, aufgezogen Die US-PS 4767413 und 4258713 sowie die WO 89/00435 beschreiben die Verwendung einer im Spritzenzylinder angeordneten achsialen Druckfeder, die die Injektionsnadel umgibt und sie nach erfolgter Injektion in den Zylinder zurückzieht Die US-PS 4790827 beschreibt eine Vakuumrohr-Phlebotomy (anstelle eines Druckkolbens und Stempels), wobei das Vakuumrohr mit der Nadel in den Zylinder eingeschoben werden kann, und einen äußeren Schutzmantel, der auf dem Spritzenzylinder verschiebbar ist, jedoch eher die Injektionsnadel als eine einziehbare Injektionsnadel schützt Schließlich beschreibt das US-P 4692156, erteilt an Haller, einen Spritzenzylinder mit einer Bohrung an einem Ende zur Aufnahme des Nadelhalters mit Nadel, der in den Spntzenzylindervon der zur Bohrung entgegengesetzt liegenden Seite eingeführt wird, sowie einen Dichtungsverschluß der Nadel, der ausreichend elastisch ist, so daß die Nadel, wenn deren inneres Ende von der Kolbenstange erfaßt wird, durch diese Bohrung treten kann und die gesamte Nadel in die Spritze zurückgezogen werden kann
Keine dieser Vorrichtung bietet jedoch einen relativ einfachen, billigen und hinreichend praktikablen Spritzenzylinder, auf den eine beliebige Nadel unterschiedlicher Große aufgezogen werden kann.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Gefahren der Injektion bzw Übertragung von insbesondere gefährlichen Erkrankungen durch kontaminierte Kanülen entscheidend zu reduzieren
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine narrensichere disponible Injektionsspritze vorzuschlagen, bei der die Kanüle bequem und vollständig in den Spntzenzylinder (nach der Benutzung) aus der Gefahrenzone zurückgezogen werden kann, ohne daß damit eine erhebliche Steigerung ihrer Herstellungskosten verbunden ist Erfmdungsgemaß wird die Aufgabe dadurch gelost, daß eine disponible Injektionsspritze vorgeschlagen wird, die aus einem Spritzenzylinder, einer separat anbringbaren Nabe, die an einem Ende des Spritzenzylinders befestigt ist, und einer Kolbenemheit besteht, die in dem Spritzenzylinder von einem bestimmten Punkt von der entgegengesetzten Seite hin- und hergleitend bewegt werden kann, wobei die Nabe den Nadelhalter aufnimmt, der von ihr losbar und so angeordnet ist, daß er darm die Injektionsnadel halt, die Kolbenemheit den Nadelhalter formschlüssig umgibt, wenn dieser vollständig in Richtung Nadelhalter verlagert wird, wobei als Folge des Zuruckziehens der Kolbenemheit der Nadelhalter sich von der Nabe lost und der Nadelhalter zusammen mit der Nadel vollständig in die Spritze zurückgezogen wird Ein weiterer Aspekt der Erfindung besteht darin, daß eine disponible Injektionsspritze vorgeschlagen wird mit einem Zylinder, in dem der Kolben zum Nadelhalter hin-und hergleitend angeordnet ist, wobei der Nadelhalter innerhalb des Spritzenzylinders von einem brechbaren Verbindungsformstuck gehalten wird und eine formschlussige Verbindung zwischen Kolben und Nadelhalter vorgesehen ist, die eintritt, wenn der Kolben sich auf den Nadelhalter zubewegt, um diesen formschlüssig aufzunehmen, wodurch die brechbare Verbindung durchbrochen wird und die Ruckbewegung des Kolbens bewirkt, daß der Nadelhalter vollständig in den Spntzenzylinder zurückgezogen wird
Vorzugsweise besteht die Injektionsnadel aus einem Stutzglied und einer Nadel, die daran befestigt ist Ferner kann die Kolbenemheit aus dem Kolben und der Kolbenstange bestehen Wenn die Nadel und der Nadelhalter in die Spritze zurückgezogen werden sollen, ist die Kolbenstange im Kolben verschiebbar, wobei zweckmaßigerweise an der Kolbenstange das Formschlußaufnahmestuck befestigt ist
Vorzugsweise besteht das abbrechbare Teil aus einem brechbaren Ganzformteil Aus praktischen Gründen wird die Brechbarkeit des Formteils durch ein Stenlisierungsverfahren mit Gamma-Strahlen oder anderen Elektronenstrahlen erhöht Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine disponible Injektionsspritze vorgeschlagen wird mit einem Zylinder, in dem sich ein Kolben hin- und her-zum Nadelhalter bewegt, der an einem Ende des Zylinders formschlüssig gehalten wird, ein Verbindungsstuck an Kolbenstange und Nadelhalter fur den Formschluß vorgesehen ist, wobei der Formschluß durch dieses Verbindungsstuck eintritt, wenn eine Injektion beendet ist und die Kolbenstange sich zum Nadelhalter hinbewegt, um ihn formschlüssig aufzunehmen und vollständig in den Spntzenzylinder zurückzuziehen, wobei der Nadelhalter im Spntzenzylinder durch eine Preßsitzanordnung gehalten wird
Vorzugsweise ist diese Preßsitzanordnung ein Schraubgewinde, zweckmaßigerweise ein Grobgewinde, das bei nicht voller Drehung der Kolbenstange den Nadelhalter im Spntzenzylinder freigibt.
Ausfuhrungsbeispiele
Ausfuhrungsbeispiele sollen nun unter Bezugnahme auf die beigefugten Zeichnungen erläutert werden Es zeigen
Fig 1 eine Außenansicht der gebrauchsfertigen erfindungsgemaßen Injektionsspritze, Fig 2 einen Teilschnitt der Spritzenzylinderfunktionseinheit und der Nadelhalterfunktionseinheit vor dem Zusammenbau, Fig 3 eine Schnittansicht der gebrauchsfertigen Spritze von Fig 1
Fig 4 eine Schnittansicht der Spritze von Fig 1, insbesondere den Kolbenstangenhalbrundkopf, der vollständig von den
Nadelhaltermitnehmerklauen gehalten wird, ehe der Nadelhalter losgeschraubt und zurückgezogen wird, Fig 5 eine Schnittansicht der Injektionsspritze von Fig 1, die den Nadelhalter ι η vollständig zu ruckgezogener Position und den
Kolbenschaft in der Position an der Abbruchstelle darstellt, Fig 6 eine Schnittansicht einer Spritze mit exzentrischem Zylinder jedoch mit gleichem Kolben-und Nadelhalteraufbau wie in Fig 1,
Fig 7 einen Längsschnitt einer anderen Ausfuhrung der erfindungsgemaßen Injektionsspritze, Fig 8 einen Längsschnitt einer modifizierten Ausfuhrung der Injektionsspritze, wie sie Fig 7 zeigt, Fig 9 einen Längsschnitt einer anderen Alternativlosung der erfindungsgemaßen Spritze und Fig 10 einen Längsschnitt einer weiteren Alternativausfuhrung der erfindungsgemaßen Spritze
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen stellen Fig 1 bis 6 eine disponible Injektionsspritze dar, die aus einer getrennt anbringbaren Nabe 1 besteht, in der sich ein konzentrischer Nadelhalter 2 befindet mit einer angegossenen Injektionsnadel 3 Der Halter 2 ist aus der Nabe 1 losbar und kann (nach Benutzung der Spritze) vollstandiog in den Spritzenzylinder 4 zurückgezogen werden
Die Kolbenstange 5 ist gleitend im Spritzenzylinder 4 angeordnet Die Kolbenstange 5 besitzt einen Schaft 7, der an seinem innersten Ende im Spritzenzylinder nach einer Auskehlung 6 mit einem Halbrundkopf 8 abschließt Der Nadelhalter 2 besteht aus einem Hohlrohr 9, das einen passenden Innendurchmesser zum Halbrundkopf 8 der Kolbenstange 5 besitzt und mit federgespannten Mitnehmerklauen 10 versehen ist, die aus der Rohrwandung 9 ausgebildet sind, um den Halbrundkopf 8 durchzulassen, wonach die Mitnehmerklauen 10 in die Auskehlung 6 hinter dem Halbrundkopf 8 einrasten und den Halbrundkopf festhalten
Die Injektionsnadel 3 und das Nadelhalterrohr 9 sind durch ein inaktives Verbindungsmedium 11 und/oder Plastgrenzformteil 11 zusammenhangend verbunden Um ein vorzeitiges Zurückziehen (der Nadel 3 und des Nadelhalters 2) in den Spritzenzylinder 4 zu verhindern, wird der Halbrundkopf 8 der Kolbenstange 5 hinter der Kolbenstirnflache 12 innerhalb des Kolbens 13 durch eine Gummimembran 14 (oder Membran aus synthetischem Gummi) zurückgehalten, die so ausgebildet ist, das sie den Kolbenkopf 12 oder die frontale Druckflache 12des Kolbens 13 bildet Die Membran 14 besteht vorzugsweise aus einem mit dem Kolben 13 aus einem Stuck ausgebildeten Formteil 15 und/oder Kolbendicht ringen 16, die aber weggelassen werden können
Die trennbare Verbindung zwischen Nadelhalterrohr 9 und Nabe 1 besteht aus einem Außengewinde 17 des Nadelhalterohrs 9 und einem Innengewinde 18 des entsprechenden Bereichs der Nabe 1 Die Nabe 1 ist aus einem inaktiven Werkstoff, vorzugsweise Plastwerkstoff, hergestellt, und die Gewindeform und -toleranzen derformschlussigen Gewinde 17 und 18 bilden einen luft- und flussigkeitsdichten Verschluß Die Verschraubung kann gelost werden durch Drehen der Kolbenstange 5, nachdem sie von den Mitnehmerklauen 10, die in die Einkehlung 6 des Kolbenstangenhalses 7 greifen, festgehalten wird Der Verweis auf den luftdichten Verschluß soll so verstanden werden, daß er einen flussigkeitsdichten Verschluß einschließt Um das Ruckholen des Kolbens 13 wahrend eines Saugzuges zu erleichtern, besitzt der Kolben ein konzentrisches Innenrohr 19 mit daraus ausgebildeten federgespannten Mitnehmerklauen 20, wodurch das Eintreten des Kolbenstangenkopfes 8 (wahrend des Zusammenbaues) in den Kolben 13 ermöglicht wird, bis die Kolbenrohrmitnehmerklauen 20 in die Auskehlung des Kolbenstangenhalses 7 hinter dem Kolbenhalbrundkopf 8 einrasten und den Kolbenkopf festhalten (damit wird das Ruckholen des Kolbens wahrend des Saugzuges der Spritze erleichtert)
Die Lange des Halses 7 der Kolbenstange 5 ist so bemessen, daß eine ausreichende Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 5 ermöglicht wird, daß die Kolbenstange 5 durch die Kolbenstirnflache 12 hindurch hinter die Mitnehmerklauen 10 des Nadelhalterrohrs 9 vordringen kann (wenn der Formschluß/Ruckholen der Injektionsnadel erforderlich ist) Die Nabe 1 ist mit dem Spritzenzylinder 4 mittels eines konzentrisch konisch sich verjungenden Stutzens 21 des Spritzenzylinders 4 und einer formschlussigen luftdichten und/oder flussigkeitsdichten Packung 22 in der Nabe 1 verbunden Die Steigung des Konus 22 betragt 6% und/oder kann jeden anderen Standard wert an nehm en, der den medizinisch anerkannten Standards entspricht
Fingergriffe 23 sind an der Funktionsseite des Spritzenzylinders 4 zur Kolbenstange 5 vorgesehen Ein konzentrischer Bund oder Kragen 24 ist im Zylinder am Ende des Fingergnffs zusammen mit den entsprechenden Begrenzungsanschlagen 25 und 26 an beiden Enden der Kolbenstange 27 an geeigneter Stelle vorgesehen, sie dienen als Begrenzungsanschlage, um ein vorzeitiges Durchdringen der Kolbenkopfmembran 14 und entsprechend ein vorzeitiges Zerlegen der Spritze wahrend des Saugzuges zu verhindern
Die Abmaßetoleranzen des Begrenzungsbundes 24 sind so gewählt daß dessen Außendurchmesser 28 ein Gleitsitz mit der Innenbohrung des Zylinders 4 gewährleistet und daß gleichfalls der Innendurchmesser 30 des Bundes 24 einen bequemen Gleitsitz mit der Kolbenstange 27 ermöglicht Der Bund 24 ist mit einem Randschlitz 31 versehen, um die Ausführbarkeit dieser Konstruktion zu verstarken
Eine geeignete Abbruchstelle 32 auf der Kolbenstange 27 ist vorgesehen, um diese abzubrechen, wenn der Nadelhalter 2 und die Injektionsnadel 3 vollständig (nach der Benutzung) in den Spritzenzylinder 4 zurückgezogen worden sind Die Nabe 1 und der Spritzenzylinder 4 sind zusatzlich mit den formschlussigen Gewindepaßstucken 33 und 34 versehen, um den luft- und/oder flussigkeitsdichten Verschluß zwischen Konus 22 und Stutzen 21 zu verstarken
Die Paßstucke 33 und 34 entsprechen dem britischen Standard 3930, Teil 2 und/oder den medizinisch anerkannten Standards Der dichte Verschluß zwischen Nadelhalterrohr 2 und Zylinder 4 wird durch einen O Scheibenring 35, der um das Nadelhalterrohr 2 und zwischen dem Stirnteil 36 des Zylinderstutzens 31 und der Innenflache 37 der Nabe 1 liegt, erhöht, der als zusätzlicher luft und/oder flussigkeitsdichter Verschluß fungiert
Zweckmaßigerweise ist der Nadelhalter 2 zumindest mit einer Bohrung 43 versehen, um eingeschlossene Luft abzulassen, wenn die Spritze fur eine Injektion aufgezogen wird
In einem anderen Ausfuhrungsbeispiel, das Fig 6 zeigt, sind die Achsen des Zylinders 4 und Kolbens 13 exzentrisch verlagert verlaufen jedoch parallel zu den gemeinsamen Achsen aller anderen Funktionsteile der Spritze, die sonst in ihrem Aufbau mit der in den о g Fig 1 bis 3 beschriebenen Spritze identisch ist
Am Ende des Fingergriffs des exzentrischen Spritzenzylinders 42 ist ein Richtpunkt 41 vorgesehen, um die angemessene Achsenausrichtung aller anderen Funktionsteile zu gewährleisten
Die exzentrische Bauweise entspricht dem britischen Standard 5081, Teil 1 und/oder jedem anderen medizinisch anerkannten Standard
Fig 7 zeigt eine weitere Form der erfindungsgemaßen Spritze, die aus einem tubusartigen Zylinder 4 mit einem an einem Ende 45 ausgebildeten Stutzen 21 und einem Kolben 13 besteht, der an die Kolbenstange 5 als ein durchgehendes abbrechbares Formstuck 44 angesetzt ist Das Formstuck 44 bildet einen luft und flussigkeitsdichten Verschluß zwischen Kolben und Kolbenstange Eine weitere Abdichtung ist zwischen Zylinderinnenwand 46 und dem Kolben an der Stelle 47 vorgesehen Kolben und Kolbenstange sind gleitend im Zylinder zwischen dem Punkt 48 und dem Punkt 45 verschiebbar Eine losbare Injektionsnadelfunktionseinheit, bestehend aus einer separaten Nabe 1, kann an den Spritzenstutzen 21 befestigt werden Die Befestigung wird dadurch verstärkt, daß ein am Ende des Spritzenzylinders im Eingriff stehendes Gewindepaßstuck 33,34 vorgesehen ist Die Nabe 1 besteht aus dem Nadelhalter 2, der losbar an und um die Nabenmittelachse 1 durch ein brechbares Formteil 49 angesetzt ist Der Nadelhalter nimmt eine Injektionsnadel auf Nadelhalter und Nadel werden (nach Benutzung) in den Spritzenzylinder zurückgezogen
Das Zurückziehen der Nadel und des Nadelhalters geschieht, nach der Benutzung und wenn die Stirnseite 50 des Kolbens 13 die Innenwand 51 des Spritzenzylinders 4 berührt, per Daumendruck bei 52 am rückwärtigen Ende der Kolbenstange 5 Dieser Druck reicht aus, um das Formteil 44 zwischen Kolben 13 und Kolbenstange 5 zu durchbrechen, wodurch die Kolbenstange im Kolben vorwartsgleiten kann und aus der Stutzenoffnung 21 heraustreten kann, um den Nadelhalter 2 formschlüssig aufzunehmen Die formschlussige Verbindung zwischen Nadelhalter und Kolbenstange wird durch das Aufnahmestuck 53 erleichtert, das aus einer ausgekehlten und/oder abgesetzten Aussparung 54 am vorderen Ende der Kolbenstange 5 besteht Das passende Gegenstuck 55 des Nadelhalters 2 besteht aus dem bei 56 ausgekehlten Schaft, der in einen abgerundeten oder konisch abgesetzten Kopf 57 übergeht
Der Nadelhalter besitzt einen Außendurchmesser, der dem Innendurchmesser der Aussparung 54 entspricht, der konisch abgesetzte Kopf 57 erleichtert das Eindringen in die Aussparung 54, bis der Absatz 53 in der Aussparung 54 in die Auskehlung 56 des Nadelhalterschafts einrastet Eine solche Stellung verhindert, daß die Kolbenstange zurückgezogen wird, ehe der Nadelhalter aus der Nabe gelost wird
Um das Losen des Nadelhalters 2 ausder Nabe 1 zu erleichtern, ist ein abbrechbares Formteil 49zwischen Nadelhalter und Nabe vorgesehen Das Losen des Nadelhalters wird durch Daumendruck auf die Kolbenstange und durch Hineindrehen eines angewinkelten Formteils 58 (das an der Öffnung des Aufnahmestucks 53 ausgebildet ist) in das brechbare Formteil 49 bewirk* bis das Formteil 58 bricht und den festgehaltenen Nadelhalter 2 aus der Nabe 1 freigibt Nachdem das Herangehen des Nadelhalters aus der Nabe abgeschlossen ist, werden der arretierte Nadelhalter 2 mit der befestigten Injektionsnadel 3 in den Spntzenzylinder 4 durch den Saugzug der Kolbenstange 5 zurückgezogen Die Nabe 1 bleib' durch die Gewindeverschraubung 34 an dem Zylinderstutzen 21 befestigt Das Losen der Kolbenstange 5 aus dem Kolben 13 wird beim brechbaren Formstuck 44 und das Losen des Nadelhalters 2 aus der Nabe 1 am brechenbaren Formstuck 49 erreich* Die komplette Injektionsspritze und der Nadelhalter sind aus Werkstoffen gefertigt, die durch Behandlung mit Gamma-Strahlen oder anderen Elektronenstrahlen sterilisiert werden können bis zu einer Intensität, die eine akzeptable Sterilisation gewährleiste' wobei der größere Teil der Werkstoffe seine strukturelle Festigkeit behalt mit Ausnahme der bruchigen Formteile 44 und 49, die auf Grund ihrer Formkonfiguration strukturell schwacher und bruchiger werden, wenn auf diese, wie oben beschrieben, die f-r die physikalische Losungsoperationen erforderlichen Drucke und Drehbewegungen einwirken Fig 8 zeigt eine modifizierte Spritze von Fig 7, bei der der Kolben 13 wesentlich großer ist als der Kolben 2 in Fig 7 undgetrenrr an der Kolbenstange befestigt ist und durch die Auskehlungen 60 in der Kolbenstange in Stellung gehalten wird Die Bohrung des Kolbens, durch die die Kolbenstange passiert, hat die der Kolbenstange entsprechende Form, um eine Bewegung des Kolbens langsseitig zur Kolbenstange wahrend des normalen Gebrauchs der Spritze zu verhindern Wenn die Flüssigkeit in der Spritze durch Bewegen der Kolbenstange zur Injektionsnadel ausgetrieben wird, berührt jedoch die Stirnseite des Kolbens die Zylinderwandung der Spritze, die als Begrenzungsanschlag fungiert Der Kolben, der vorzugsweise aus einem elastischen Gummimatenal besteht, besitzt genügend Elastizität, um die Kolbenstange bei weiterer Druckanwenduna durch diesen passieren zu lassen, wodurch das Kolbenstangenende den Nadelhalter aufnehmen und das bruchige Formteil 49 das den Nadelhalter festhalt, durchbrechen kann Der Nadelhalter 2 in Fig 8 wird weiter gestutzt durch die bruchigen Formteile 59, die radial zum Nadelhalter zur Nabe 1 ausgebildet sind
In diesem Ausfuhrungsbeispiel besitzt das angefaste Kolbenstangenende eine konische Schneidkante 61, die das den Nadelhalter stutzende bruchige Formteil 49, 59 durchschneidet, wodurch der Nadelhalter gelost wird Darüber hinaus ist der Innendurchmesser der Aussparung, die keine Vorsprunge oder Absatze 53 aufweist, so bemessen, daß er zu den achsial verlaufenden Außenkontaktflachen des Nadelhalters 2 einen Preßsitz gewahrleistet Der Preßsitz ist ausreichend fest, damit das Ruckholen des Nadelhalters in den Spritzenzylinder, nachdem die Stutzformteile durchbrochen sind, erleichtert wird Ein solcher Preßsitz kann auch im Ausfuhrungsbeispiel 7 verwendet werden, wodurch auf die Zacken 58 und Absatze 53 in der Kolbenstangenaussparung verzichtet werden kann
Vorzugsweise kann der Nadelhalter in beiden Ausfuhrungsbeispielen in Fig 7 und 8 durch zusätzliche radial zwischen Nadelhalter und Nabe angeordnete bruchige Formteile 59 gestutzt werden
Fig 9 zeigt eine disponible Injektionsspritze 70 mit einziehbarer Injektionsnadel die aus einem tubusformigen Zylinder 71 besteht, der an einem Ende 72 mit einem losbaren Nadelhalter 73 ausgebildet ist der die Injektionsnadel 74 tragt und der mit einem länglichen Formstuck 75 versehen ist durch das die Nadel 74 gefuhrt wird Der Kolben 76 ist losbar um die Kolbenstange 77 angeordnet, wobei der Kolben 76 und die Kolbenstange 77 an der markierten Stelle 78 und zwischen der Zylinderinnenwand bei 79 einen luft und flussigkeitsdichten Verschluß bilden Der Kolben 76 ist sonst an der Kolbenstange 77, wahrend des normalen Gebrauchs der Spritze durch eine ahnliche Anordnung befestigt, wie bereits im vorhergehenden Beispiel beschrieben
Die Kolbenstange 77 ist ebenfalls mit einer achsenmittigen Aussparung 80 versehen, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Nadelhalterformstucks 75 entspricht, durch das die Injektionsnadel gefuhrt wird Der Kolben 76 und die Kolbenstange 77sindgleitendimZylindervom Punkt 81 bis Punkt 72 verschiebbar Der Nadelhalter ist mit dem einem Ende des Zylinders und der Zylinderwandung 82 durch das angegossene Formstuck 83 verbunden, das mit einem bruchigen Abschnitt oder Abschnitten versehen ist Das angegossene Formstuck wird durch abbrechbare Radiallamellen 84 zwischen Nadelhalter und Zylinderwandung 85 verstärkt
Wenn eine Injektion beendet ist oder der Nadelhalter aus einem anderen Grund in den Spntzenzylinder zurückgezogen werden soll, genügt ein Daumendruck auf die Kolbenstange bei 86, um die formschlussige Verbindung der Kolbenstange 77 mit dem Nadelhalter 73 zu erleichtern Der zusätzliche Druck genügt, damit die Kolbenstange 77 sich vom Kolben 76 lost und zum Nadelhalter innerhalb des Kolbens vorgleiten kann Das vordere Ende der Kolbenstange oder die Öffnung der Aussparung 80 durchbricht die bruchige Verbindung, in dem Maße, wie sich die Kolbenstange nach vorn weiter bewegt, durchbricht die offene Kante der Aussparung 80 die bruchige Verbindung der radialen Lamellen 84 an der Wandung 75 des Nadelhalters 73 Mit dem Durchbrechen der bruchigen Verbindungen nimmt die Kolbenstange den Nadelhalter mit Preßsitz in sich auf Der geloste Nadelhalter mit befestigter Injektionsnadel wird danach vollständig in den Spritzenzylinder 71 dadurch zurückgezogen, daß die Kolbenstange soweit herausgezogen wird bis die Abbruchstelle 87 der Kolbenstange 77 sichtbar wird, wobei ein seitlicher Druck auf die herausragende Kolbenstange deren Abbruch bei 87 bewirkt Wie bereits bei den vorausgehenden Ausfuhrungsbeispielen, in denen Abbruchstellen am Nadelhalter vorhanden sind, festgestellt wurde, kann die Brechbarkeit der den Nadelhaltertragenden Formstucke dadurch verstärkt werden, daß die Spritze und der Nadelhalter einer Sterilisation mit Gamma-Strahlen oder anderen Elektronenstrahlen ausgesetzt werden, was zu molekularen Veränderungen im Plastwerkstoff fuhrt, aus dem die Spritzen gefertigt sind Gleichzeitig mit der akzeptablen Sterilisation wird erreicht, daß die angegossenen bruchigen Formteile und Lamellen strukturell labiler werden und bei Druckanwendung brechen
In Fig 10 wird eine weitere Spritzenausfuhru ng 90 gezeigt, die eine Kolbenstange 91 besitzt, an der der Kolben 92 in der gleichen Weise, wie in Fig 8 beschrieben, befestigt ist dadurch daß in der Kolbenstange Auskehlungen 93 vorgesehen sind Der Kolben 92 ist an der Kolbenstange entlang der Kontaktflache in der Auskehlung 93 und ebenfalls am Spritzenzylinder bei 94 luft und flussigkeitsdicht verschlossen In dieser Ausfuhrung besitzt das Kolbenstangenende jedoch keine Aussparung, sondern ist mit einem Formschlußglied versehen, das in die Aussparung 95 im Nadelhalter 96 eingreift, der mittels einer Grobgewindeanordnung 97,98 direkt im Spntzenzylinderkorper befestigt ist Die Steilgangigkert des Gewindes ist so gewählt, daß der Nadelhalter durch eine nicht einmal volle 360°-Drehung in den Spntzenzylinder eingeschraubt oder losgeschraubt werden kann Die Injektionsnadel 99 wird im Nadelhalter 96 durch ein bekanntes Bindemittel befestigt Ist eine Injektion abgeschlossen oder muß der Nadelhalter aus einem anderen Grund in den Spntzenzylinder zurückgeführt werden, genügt ein weiterer Daumendruck auf den Kolbenstempel bei 100, damit die Kolbenstange 91 in die Aussparung 95 im Nadelhalter 96 eindringt und dabei die unterstutzenden Formschlußteile 101 und 102 am Kolbenstangenende und in der Aussparung den Nadelhalter arretieren Ist der Formschluß hergestellt, wird die Kolbenstange gedreht, wodurch das Schraubgewinde den Nadelhalter in den Spntzenzylinder zurückfuhrt und nach Verlassen des Gewindebereichs die Kolbenstange 91 bis zum Erscheinen der Abbruchstelle 104 bis zum Punkt 103 herausgezogen wird An diesem Punkt sind Nadelhalter 96 und Injektionsnadel 99 vollständig in den Spntzenzylinder 90 zurückgezogen Ein seitlicher Druck auf das herausragende Kolbenstangenstuck laßt die Kolbenstange an der Bruchstelle abbrechen, wobei Injektionsnade und Nadelhalter im Spntzenzylinder eingeschlossen sind
Das Grobgewinde 97, 98 dieser Ausfuhrung ist ein Preßsitz, der einen luft- und flussigkeitsdichten Verschluß zwischen Nadelhalter und Spritzenkorper 90 gewährleistet
Wahrend die bruchigen Verbindungen der verschiedenen hier beschriebenen Ausfuhrungen durch die Kolbenstange vor dem Formschluß mit dem Nadelhalter und dessen Ruckholung durchbrochen wurden, ist es möglich, daß der Formschluß von Kolbenstange und Nadelhalter so gewählt wird ohne daß die Bruchverbindungen brechen, ein Bruch wird dann durch das Herausziehen der Kolbenstange aus dem Zylinder sicher bewirkt
Es durfte naheliegend sein, daß die vorliegende Erfindung auf die oben beschriebenen und illustrierten Ausfuhrungsbeispiele nicht beschrankt ist und andere Modifikationen und Ausfuhrungen der vorliegenden Erfindung dem Fachmann naheliegen durften All diese Modifikationen und Ausfuhrungen werden als vom Geltungsbereich der Erfindung erfaßt angesehen

Claims (29)

1. Disponible Injektionsspritze, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus einem Spritzenzylinder, einer separat anbringbaren Nabe, die an einem Ende desselben befestigt ist, und einer Kolbeneinheit besteht, die in dem Spritzenzylinder vom entgegengesetzten Ende hin- und hergleitend bewegt werden kann, wobei die Nabe einen Nadelhalter aufnimmt, der von ihr lösbar und so angeordnet ist, daß er darin die Injektionsnadel hält, wobei die Kolbeneinheit mit dem Nadelhalter in Formschluß steht, wenn dieser vollständig in Richtung Nadelhalter verlagert wird, wobei als Folge des Zurückziehens der Kolbeneinheit der Nadelhalter sich von der Nabe löst und der Nadelhalter zusammen mit der Nadel vollständig in die Spritze zurückgezogen wird.
2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nadelhalter in der Nabe durch eine Schraubgewindeanordnung zwischen Nadelhalter und Nabe gehalten wird.
3. Injektionsspritze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe aus einem inaktiven Plastwerkstoff hergestellt ist und die Gewindetoleranzen des Naben- und Nadelhaltergewindesso bemessen sind, daß sie dazwischen einen luftdichten Verschluß gewährleisten, die Nabe und der Nadelhalter durch Druck und/oder Drehung der Kolbeneinheit sich voneinander lösen, nachdem die Kolbeneinheit mit dem Nadelhalter in Formschluß steht.
4. Injektionsspritze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Formschlußgliedes, das sich an der Kolbeneinheit im Spritzenzylinder befindet, aus einem ausgekehlten Schaft besteht, der mit einem Halbrundkopf abschließt.
5. Injektionspritze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Teil des Formschlußgliedes, das sich am Nadelhalter befindet, aus einem Rohr besteht mit einem Innendurchmesser, der dem Durchmesser des Halbrundkopfes der Kolbeneinheit zur Aufnahme des Halbrundkopfes entspricht, wobei das Rohr federgespannte Mitnehmerklauen besitzt, die ins Rohrinnere aus der Rohrwandung herausragen und dazu bestimmt sind, in die Auskehlung hinter dem Halbrundkopf einzurasten, um den Halbrundkopf festzuhalten, um den Nadelhalter mit der Kolbeneinheit zu bewegen.
6. Injektionsspritze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß diese weiterhin aus einer brechbaren Membran besteht, die den Kolbenkopf oderdiefrontale Druckfläche der Kolbeneinheit bildet und hinter welcher der Halbrundkopf vorder formschlüssigen Verbindung mit dem Nadelhalter zurückgehalten wird.
7. Injektionsspritze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus einem mit der Kolbeneinheit zusammenhängendem Formstück und/oder Kolbendichtungsringen besteht.
8. Injektionsspritze nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben ein konzentrisches Innenrohr mit aus der Rohrwandung nach innen herausragenden federgespannten Mitnehmerklauen besitzt, wobei der Innendurchmesser des Rohrs die Aufnahme des Kolbenstangenhalbrundkopfes ermöglicht, bis die Mitnehmerklauen den Halbrundkopf festhalten und die Rückholung der Kolbeneinheit während des Spritzensaugzuges erleichtern.
9. Injektionsspritze nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen des Zylinders und der Kolbeneinheit eine einheitliche Achse bilden.
10. Injektionsspritze nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Zylinders exzentrisch und parallel zu den gemeinsamen Achsen des Kolbens und der übrigen Funktionseinheiten der Spritze verläuft.
11. Injektionsspritze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtung im Fingergriff des exzentrischen Zylinders angeordnet ist, um die angemessene Ausrichtung der Achsen aller anderen Funktionseinheiten zu gewährleisten.
12. Disponible Injektionsspritze, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Zylinder besteht, in dem die Kolbeneinheit zum und von dem Nadelhalter hin- und wegbewegt werden kann, wobei der Nadelhalter in dem Zylinder von einem brechbaren Formstück gehalten wird und zwischen Kolbeneinheit und Nadelhalter eine formschlüssige Verbindung vorgesehen ist, wobei die formschlüssige Verbindung eintritt, wenn die Kolbeneinheit auf den Nadelhalter zubewegt wird, um mit diesen in Formschluß zu treten, wonach die brechbare Verbindung durchstoßen wird und die Wegbewegung der Kolbeneinheit vom Nadelhalter bewirkt, daß der Nadel halter vollständig in den Spritzenzylinder zurückgezogen wird.
13. Injektionsspritze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelfunktionseinheit aus einem Nadelhalter und einer darin befestigten Injektionsnadel besteht.
14. Injektionsspritze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die brechbare Verbindung aus einem labiiisierten Ganzteilformstück zwischen Nadelhalter und Nabe, die den Nadelhalter trägt, besteht.
15. Injektionsspritze nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß dieses labilisierte Formstück weiter labilisiert wird und durch Gamma-Strahlen, die zur Sterilisierung der aufgezogenen Spritze vor ihrem Gebrauch benutzt werden.
16. Injektionsspritze nach Anspruch 12 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbeneinheit aus einem Kolben und einer Kolbenstange besteht, wobei Kolben und Kolbenstange in Bezug zueinander verschiebbar sind.
17. Injektionsspritze nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aussparung vorgesehen ist, die achsial längsseits des Kolbenstangenendes verläuft.
18. Injektionsspritze nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Absatz vorgesehen ist, der aus der Innenwand der Aussparung in der Kolbenstange nach innen herausragt.
19. Injektionsspritze nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwandung des Nadelhalters ausgekehlt ist, wobei jede Auskehlung so angeordnet ist, daß sie einen nach innen gerichteten Absatz in der Aussparung aufnimmt, und eine formschlüssige Verbindung herstellt, um den Nadelhalter in den Spritzenzylinder zurückzuziehen.
20. Injektionsspritze nach Anspruch 18 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende der Aussparung gezackt ist zur formschlüssigen Aufnahme und zum Durchbrechen der stegartigen Verbindung zwischen Nabe und Nadelhalter.
21. Injektionsspritze nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das offene Ende der Aussparung spitz auslaufend ist zur formschlüssigen Aufnahme und zum Durchbrechen der stegartigen Verbindung zwischen Nabe und Nadelhalter.
22. Injektionsspritze nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Aussparung diametral entgegengesetzte achsial verlaufende Schlitze besitzt, die vom genannten Ende der Kolbenstange verlaufen.
23. Injektionsspritze nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Absatz vorgesehen ist, der nach innen aus der Innenwand der Aussparung in der Kolbenstange herausragt, der einen Teil der formschlüssigen Verbindung zwischen Kolbenstange und Nadelhalter bildet.
24. Injektionsspritze nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wandung des Nadelhalters ausgekühlt ist, wobei jede Auskehlung so angeordnet ist, daß sie einen nach innen ragenden Absatz der Aussparung aufnimmt, um eine formschlüssige Verbindung herzustellen, um den Nadelhalter in den Spritzenzylinder zurückzuziehen.
25. Disponible Injektionsspritze, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Zylinder, in dem eine Kolbeneinheit angeordnet ist, die von und zu der Nadelfunktionseinheit hin- und wegbewegt werden kann, die an einem Ende des Zylinders gehalten wird, einer Formschlußverbindung zwischen Kolbeneinheit und Nadelfunktionseinheit besteht, wobei die Formschlußverbindung eintritt, wenn eine Injektion abgeschlossen ist und die Kolbeneinheit zur Nadelfunktionseinheit zubewegt wird, um mitdem Nadelhalterin Formschlußzu treten zwecks vollständiger Rückholung der Nadelfunktionseinheit in den Spritzenzylinder und die Nadelfunktionseinheit im Spritzenzylinder durch eine Preßsitzanordnung gehalten wird.
26. Injektionsspritze nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßsitz ein Schraubgewinde ist.
27. Injektionsspritze nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubgewinde ein Grobgewinde ist, das die Lösung der Nadelfunktionseinheit mit einer nicht vollen Drehbewegung ermöglicht.
28. Injektionsspritze nach Anspruch 25 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelfunktionseinheit aus einem Nadelhalter mit darin befestigter Nadel besteht.
29. Injektionsspritze nach Anspruch 25 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine labilisierte Stelle an einem geeigneten Punkt der Kolbeneinheit besitzt, wodurch nach vollständiger Rückholung des Nadelhalters in den Zylinder die Kolbenstange abgebrochen werden kann.
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
DD90342691A 1989-07-11 1990-07-11 Disponible injektionsspritze mit zurueckziehbarer nadel DD296421A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB8915919A GB2233901A (en) 1989-07-11 1989-07-11 Disposable hypodermic syringe with retractable needle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD296421A5 true DD296421A5 (de) 1991-12-05

Family

ID=10659899

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD90342691A DD296421A5 (de) 1989-07-11 1990-07-11 Disponible injektionsspritze mit zurueckziehbarer nadel

Country Status (3)

Country Link
DD (1) DD296421A5 (de)
GB (1) GB2233901A (de)
ZA (1) ZA905430B (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB9000761D0 (en) * 1990-01-12 1990-03-14 Davies Malcolm M Syringe needle with safety feature
US6193687B1 (en) * 2000-01-25 2001-02-27 Pi-Chang Lo Safety hypodermic syringe
RU2363500C2 (ru) * 2004-11-04 2009-08-10 Глобал Медисейф Холдингз Лимитед Безопасный шприц с заменяемой втягивающейся иглой

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4507117A (en) * 1983-07-11 1985-03-26 Vining Herbert C Syringe apparatus with retractable needle
US4692156A (en) * 1985-12-06 1987-09-08 Irene Haller Disposable syringe with retractable cannula
US4747830A (en) * 1986-04-28 1988-05-31 Gloyer Walter W Anti-stick contagion free disposable hypodermic safety syringe
US4770655A (en) * 1987-03-13 1988-09-13 Habley Medical Technology Corporation Disease control syringe having a retractable needle
US4767413A (en) * 1987-04-20 1988-08-30 Habley Medical Technology Corporation Dental syringe having an automatically retractable needle
DK156414C (da) * 1987-07-13 1990-01-22 Gerda Ingrid Maria Gaarde Injektionssproejte med kanyle, der kan indtraekkes og fastlaases i sproejten

Also Published As

Publication number Publication date
GB2233901A (en) 1991-01-23
ZA905430B (en) 1991-04-24
GB8915919D0 (en) 1989-08-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69930393T2 (de) Medizinische sicherheitsspritze mit züruckziebarer nadel
DE69218592T2 (de) Spritze
DE69711139T2 (de) Nadelvorrichtung mit einhändig aktiviertem Nadelschutz
DE69918242T2 (de) Sicherheitsspritze
DE69030591T2 (de) Subkutanspritze
DE68902781T2 (de) Sicherheits-wegwerfspritze.
DE3851229T2 (de) Medizische spritze.
DE69110050T2 (de) Sicherheitsspritze mit zurückziehbarer hohlnadel.
EP0630609B1 (de) Blutlanzettenvorrichtung zur Entnahme von Blut für Diagnosezwecke
DE60107167T2 (de) Hypodermische Spritze mit selektiv zurückziehbarer Nadel
DE69429306T2 (de) Spritzenaufbau
EP0420126B1 (de) Blutentnahmevorrichtung
DE69926231T2 (de) Sich selbst zurückziehende einführvorrichtung für intravenösen katheter
DE69008273T2 (de) Sicherheitsinjektionsspritze.
DE69505142T2 (de) Vorrichtungen zum zurückziehen von nadeln
DE60101307T2 (de) Medizinische vorrichtung und verriegelungsmechanismus dafür
DE69724291T2 (de) Spritze mit einziehbarer nadelvorrichtung
DE69729650T2 (de) Medizinische vorrichtung mit einziehbarer nadel
DE69024815T2 (de) Spritze
DE69532869T2 (de) Sicherheitsspritze
DE69428981T2 (de) Spritze für subkutaninjektionen mit einer zurückziehbaren nadel
DE69228485T2 (de) Zusatzgerät für eine parenterale vorrichtung
EP0957958B1 (de) Automatische kanülenrückzugsvorrichtung für injektionsspritzen
EP0287950A2 (de) Sicherheits-Wegwerfspritze
DE4120267A1 (de) Verfahren zum betrieb einer vorrichtung zur abgabe eines fluessigen medizinischen behandlungsstoffes an einen zu behandelnden koerper und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee