DD296655A5 - Haengebeutel - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen Haengebeutel bestehend aus zwei miteinander an den Raendern versiegelten oder verklebten Folienblaettern und einer oben und mittig angeordneten Aufhaengevorrichtung, wobei der Innenraum des Beutels durch eine horizontal angeordnete Siegel- oder Klebenaht in zwei Kammern unterteilt ist, die vorzugsweise die Form eines liegenden Rechtecks besitzen, dessen horizontale Seitenlaenge wesentlich groeszer ist als dessen vertikale Seitenlaenge.{Haengebeutel; Folienblaetter, verklebt, versiegelt; Aufhaengevorrichtung; Siegelnaht; Klebenaht; Doppelkammerbeutel}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hängebeutel, bestehend aus zwei miteinander an den Rändern versiegelten oder verklebten Folienblättern und einer oben und mittig angeordneten Aufhängevorrichtung.
Der erfindungsgemäße Hängebeutel soll zur getrennten Abpackung von zwei unterschiedlichen Füllgütern dienen, nämlich insbesondere solchen, bei denen das eine Füllgut ein festes Material mit einer niederen Schüttdichte ist, das andere Füllgut dagegen eine Flüssigkeit darstellt. Die Notwendigkeit der Abpackung solcher unterschiedlicher Füllgüter ergibt sich beispielsweise bei der Abpackung von Salatsaucen, bei denen die eine Komponente gegebenenfalls getrocknete, fein zerteilte Kräuter, die andere Komponente einezweiphasige, beispielsweise aus Salatöl, Essig und Wasser und Gewürzen bestehende Salatsauce darstellt.
Ein solches trockenes Füllgut bietet äußeren auf den Beutel einwirkenden Kräften keinen Widerstand, so daß ein Beutel mit einer solchen Füllung leicht verbogen, eingedrückt und knittrig wird. Ein solches flüssiges Füllgut andererseits ist schwierig abzupacken, da das Öl leicht die Siegelnähte verunreinigt, empfindlich gegenüber der Atmosphäre ist und daher teilweise sogar unter Stickstoff abgefüllt werden muß und mit einem Gaspolster in der Packung vorliegt.
Der erfindungsgemäße Hängebeutel erfüllt in hervorragender Weise alle diese Anforderungen und garantiert eine weitgehende Formbeständigkeit und bietet weitere Vorteile.
Es hat sich herausgestellt, daß ein Doppelkammerbeutel, dessen Maße, wie aus ästhetischen Gründen zunächst angestrebt wurde, dem goldenen Schnitt entsprechen, nicht geeignet ist.
Erfindungsgemaß wird daher vorgeschlagen, den Innenraum des Beutels durch eine horizontal angeordnete Siegel oder Klebenaht in zwei Kammern zu unterteilen, wobei die obere Kammer kleiner als die unter^Kammer ist und die, die beiden Kammern trennende Siegel oder Klebenaht so mit den Abmessungen des gesamten Hangebeutels abgestimmt ist, daß beide Kammern die Form eines hegenden Rechtecks besitzen, dessen horizontale Seitenlange wesentlich großer ist als dessen vertikale Seitenlange
Die Ausdrucke oben, unten, horizontal und vertikal, wie sie in dieser Beschreibung gebraucht werden, beziehen sich stets auf den hangenden Beutel, der mit einer oben und mittig angeordneten Aufhangevorrichtung aufgehängt werden kann Die Erfindung wird anhand der Zeichnung naher beschrieben
Der erfindungsgemaße Hangebeutel besteht aus zwei miteinander an den Randern versiegelten oder verklebten Folienblattern Der Innenraum des Beutels ist durch eine horizontal angeordnete Siegel oder Klebenaht 3 in zwei Kammern 1, 2 unterteilt Der Hangebeutel besitzt oben und mittig angeordnet eine Aufhangevorrichtung 4 Je nach den Bedurfnissen des Abpackgutes müssen die Folienblatter aus einem geeigneten Material bestehen Vorzugsweise bestehen die Folienblatter aus einer Verbundfolie, wobei sich eine dünne Aluminiumfolie im Verbund als vorteilhaft erwiesen hat Fur die Abpackung einer Salatsauce müssen die Folienblatter aus einer gas- und flussigkeitsdichten, gegen die Inhaltsstoffe resistenten Verbundfolie bestehen
Die obere Kammer 1 des Hangebeutels soll kleiner sein als die untere Kammer 2 Die Abmessungen und die Lage der Siegeloder Klebenaht 3, die die beiden Kammern voneinander trennt, sind so mit den Gesamtabmessungen des Hangebeutels abgestimmt, daß die beiden Kammern 1 und 2 die Form eines liegenden Rechtecks besitzen, dessen horizontale Seitenlange wesentlich großer ist als dessen vertikale Seitenlange Vorzugsweise betragen die Außenmaße des Hangebeutels etwa 14cm x 17cm Zweckmaßigerweise ist bei deroberen Kammer das Verhaltnisvon langerSeite 5zu kurzerSeite 6etwa 12 5und bei der unteren Kammer das Verhaltnisvon langerSeite 7 zu kurzerSeite 8 etwa 12 8 Fur einen sicheren Verschluß, aber auch fur die Formstabilitat des Hangebeutels sind die Siegel- oder Klebenahte 3,9 und 10 relativ breit ausgebildet Die mittlere Siegel-oder Klebenaht 3 zwischen den Kammern soll etwa 1,5cm, die seitlichen Siegeloder Klebenahte 9 sollen etwa 0,8cm und die obere Siegel- oder Klebenaht 10 sollte etwa 2-3cm breit sein, bei der besonders bevorzugten Anwendung des Hangebeutels fur die Abpackung einer Salatsauce Der erfindungsgemaße Beutel ist vorzugsweise in der oberen Kammer 1 mit einem festen, eine niedere Schuttdichte aufweisenden Füllgut und in der unteren Kammer 2 mit einem flussigen Füllgut gefüllt Vorzugsweise wird der Hangebeutel zur Abpackung einer Salatsauce verwendet In diesem Falle ist die obere Kammer 1 des Hangebeutels mit den grob zerkleinerten, gegebenenfalls getrockneten Krautern gefüllt und die untere Kammer mit der flussigen Salatsauce
Ist der erfindungsgemaße Beutel mit solchen Füllgut gefüllt, dann kommen seine vorteilhaften Eigenschaften besonders gut zur Geltung Das relativ schwere Füllgut in der unteren Kammer bewirkt einen Zug auf den Beutel, der fur die Formstabilitat der oberen Kammer forderlich ist Andererseits bewirkt die Füllung mit dem leichten Füllgut in der oberen Kammer und dem schwereren Füllgut in der unteren Kammer eine Verlagerung des Schwerpunktes des gefüllten Hangebeutels nach unten, wodurch die Aufhangung des Hangebeutels stabilisiert wird Die bevorzugten Großenverhaltmsse der Kammern erweisen sich auch gunstig fur den Fullvorgang und verhindern, daß trotz angemessener Füllung die Oberflacheneffekte des flussigen Füllguts zu einer Verschmutzung der erst nach der Füllung zu schließenden Siegel- oder Klebenahte fuhrt Außerdem gewahrleistet die Große und Form der unteren Kammer, daß das flussige Füllgut wahrend des Transports der Hangebeutel so bewegt wird, daß insbesondere bei einer mehrphasigen Flüssigkeit, wie sie eine Salatsauce darstellt, die gute Durchmischung und gegebenenfalls Emulgierung der Phasen aufrechterhalten wird
Durch die mittlere Siegel- oder Klebenaht 3 verlauft, mittig und parallel zur Naht, zweckmaßigerweise eine Schwachungs- oder Aufreißlinie 11, entlang der die beiden Kammern des Aufhangebeutels leicht voneinander getrennt werden können Zweckmaßigerweise wird beidseitig von der Schwachungs-oder Aufreißlinie 11 innerhalb der Siegel- oder Klebenaht 3 in einem Abstand von der Außenseite des Hangebeutels, der großer ist als die Breite der Siegel- oder Klebenaht 9 eine Aufreißkerbe 12 vorgesehen Wenn die Kammern des Hangebeutels entlang der Schwachungs- oder Aufreißlinie 1 voneinander getrennt werden, liegt diese Aufreißkerbe 12 außen an jedem der Teile des getrennten Hangebeutels in einer solchen Lage, daß durch ein Aufreißen an der Aufreißkerbe die beiden Kammern geöffnet werden können Die Aufhangevorrichtung 4 oben am Beutel besteht zweckmaßigerweise aus einer Öffnung innerhalb der oberen Siegel- oder Klebenaht 10 Die Art der Öffnung ist herkömmlicher Art.
Claims (12)
1. Hängebeutel, bestehend aus zwei miteinander an den Rändern versiegelten oder verklebten Folienblättern und einer oben und mittig angeordneten Aufhängevorrichtung (4), dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Beutels durch eine horizontal angeordnete Siegel- oder Klebenaht (3) in zwei Kammern (1,2) unterteilt ist.
2. Hängebeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Kammer (1) kleiner als die untere Kammer (2) ist.
3. Hängebeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Abmessungen und die Lage der Siegel- oder Klebenaht (3) so miteinander abgestimmt sind, daß beide Kammern (1 und 2) die Form eines liegenden Rechtecks besitzen, dessen horizontale Seitenlänge wesentlich größer ist als dessen vertikale Seitenlänge.
4. Hängebeutel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der oberen Kammer (1) das Verhältnis von langer Seite (5) zu kurzer Seite (6) etwa 12:5 und bei der unteren Kammer (2) das Verhältnis von langer Seite (7) zu kurzer Seite (8) etwa 12:8 beträgt.
5. Hängebeutel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß seine Außenmaße etwa 14cm x 17cm betragen.
6. Hängebeutel nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Siegel- oder Klebenähte (3, 9,10) relativ breit ausgebildet sind.
7. Hängebeutel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Siegel- oder Klebenaht (3) etwa 1,5cm, die seitlichen Siegel-oder Klebenähte (9) etwa 0,8cm und die obere Siegel- oder Klebenaht (10) etwa 2-3cm breit sind.
8. Hängebeutel nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch die mittlere Siegel- oder Klebenaht (3) eine mittig und parallel zur Naht angeordnete Schwächungsoder Aufreißlinie (11) verläuft.
9. Hängebeutel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig von der Schwächungsoder Aufreißlinie (11) innerhalb der Siegel- oder Klebenaht (3) in einem Abstand von der Außenseite des Hängebeutels größer als die Breite der Siegel- oder Klebenaht (9) eine Aufreißkerbe (12) vorgesehen ist.
10. Hängebeutel nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung (4) aus einer Öffnung innerhalb der oberen Siegel- oder Klebenaht (10) besteht.
11. Hängebeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Folienblätter aus einer gas- und flüssigkeitsdichten, gegen die Inhaltsstoffe resistenten Verbundfolie bestehen, die eine Metallfolie umfaßt.
12. Hängebeutel nach einem dervorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er in der oberen Kammer (1) mit einem festen, eine niedere Schüttdichte aufweisenden Füllgut und in der unteren Kammer (2) mit einem flüssigen Füllgut gefüllt ist.
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