DD296880A5 - Verfahren und vorrichtung zur qualitaetssicherung von druckfluidfreistrahlen - Google Patents

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DD296880A5
DD296880A5 DD31228988A DD31228988A DD296880A5 DD 296880 A5 DD296880 A5 DD 296880A5 DD 31228988 A DD31228988 A DD 31228988A DD 31228988 A DD31228988 A DD 31228988A DD 296880 A5 DD296880 A5 DD 296880A5
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DD
German Democratic Republic
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optical fiber
receiver
side optical
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Application number
DD31228988A
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Inventor
Dietmar Rath
Original Assignee
Volkswerft Gmbh Stralsund,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zur Qualitaetssicherung von Druckfluidfreistrahlen. Ausgehend von der Aufgabenstellung, ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zur Qualitaetssicherung von Druckfluidfreistrahlen zu entwickeln, das ein Erkennen von die Schnittqualitaet negativ beeinflussenden Faktoren im Druckfluidfreistrahl ermoeglicht, erfolgte erfindungsgemaesz ein kontinuierliches oder intermittierendes Durchstrahlen des Druckfluidfreistrahles in seinem gesamten Querschnitt oder in Teilbereichen mit Licht und/oder Ultraschall. Danach erfolgt die Messung der Schwaechung der Licht- und/oder Ultraschallstrahlen kontinuierlich oder intermittierend. Danach werden die ermittelten Werte mit festgelegten Basiswerten verglichen. Abschlieszend erfolgt die Steuerung der automatischen Fehlerbeseitigung und/oder das automatische Wechseln des Duesenrohres. Die Ankopplung der Signalsender und -empfaenger an den Druckfluidfreistrahl weist einen senderseitigen Lichtleiter und einen empfaengerseitigen Lichtleiter auf. Fig. 1{Qualitaetssicherung; Druckfluidfreistrahl; Durchstrahlung; Licht; Ultraschall; Messung; Schwaechung; Basiswerte; Steuerung; Fehlerbeseitigung; Wechsel; Duesenrohr; Signalsender; Signalempfaenger; Lichtleiter}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet (Jar Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Qualitätssicherung von Druckfluidfroistrahlen auf dom gesamton Anwendungsgebiet der Druckfluidfreistrahltechnik.
Charakteristik der bekannton technischen Lösungen
Die Druckfluidfreistrahltochnik stellt ein neues technisches Fachgebiet dar, für das nur wenige technische Lösungen vorliegen. Auf dem Gebiet der Qualitätssicherung von Druckfluidfreistrahlon sind bisher keine Lösungen bekannt, die es ermöglichen, negative Faktoren wie Lufteinschlüsse, Kavitationen und Wirbelbildung rechtzeitig im Bearbeitungsprozeß zu erkennen und durch geeignete technische Maßnahmen zu beseitigen. Bisher konnten diese Faktoren nicht erkannt und rechtzeitig im Bearbeitungsprozeß eleminiert werden, so daß qualitätsgeminderte Schnittergebnisse auftraten. Die Qualitätssicherung ist ein entscheidender Faktor für den Dauereinsatz von Druckfluidfreistrahlen in automatisierten Bearbeitungssystemen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Erhöhung der Schnittqualität von Druckfluidfreistrahlen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung zur Qualitätssicherung von Druckfluidfreistrahlen zu entwickeln, das ein Erkennen der die Schnittqualität negativ beeinflussenden Faktoren im Druckfluidfreistrahl ermöglicht. Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabenstellung durch ein kontinuierliches oder intermittierendes Durchstrahlen des Druckfluidfreistrahlos in seinem gesamten Querschnitt oder in Teilbereichen mit Licht und/oder Ultraschall. Danach erfolgt die Messung der Schwächung der Licht- und/oder Ultraschallstrahlen kontinuierlich oder intermittierend. Danach werden die ermittelten Werte mit festgelegten Basiswerten vorglichen. Abschließend erfolgt die Steuerung der automatischen Fehlerbeseitigung und/oder das automatische Wechseln des Düsenrohres.
In woitoror Ausbildung dor Erfindung worden zum Durchstrahlen dlgitalo Impulse oder analoge Signale vorwondot.
Weiterhin wird zum Durchstrahlen Infrarotos Licht, sichtbares Licht und/oclor Ultraschall vorwandot.
In woitoror Ausbildung dor Erfindung wirken die Basisworto foststohond odor vnrinbol.
Woilorhin wolst die Ankopplung dor Signalsondor und -ompfangor an don Druckfluiclfrolstrahl oinon sondorsoitigon Lichtleiter und oinon ompfängorseltigon Lichtleiter auf.
In woitoror Ausbildung dor Erfindung Ist clio Ankopplung an don Drucktluldfrolstrahl unmittelbar hinter dom Düsenrohr angeordnet.
Weiterhin sind dor sondoreeitlgo Lichtleiter und dor ompfängorsoltlgo Lichtleiter mit dom Düsongrundkörpor verbunden.
In woitoror Ausbildung dor Erfindung sind dor sondorsoltlyo Lichtleiter und dor ompfängorsoitlge Lichtleiter mit Ultraschallsensoron ausgorüstot.
Weiterhin sind der sondersoitlgeLichtloitor und dor onpfängorsoitigo Lichtleiter gogonübor dom Druckfluldfroistiahl im Abstand und im Winkel verstellbar ausgebildet.
In woiteror Ausbildung dor Erfindung sind der sondersoitigo Lichtleiter und dor ompfängorsoltigo Lichtleiter an gegonüborliegenclon Seiten am Umfang dos Druckfluidfroistrahlos vorteilt.
Ausführungsbolsplol
Die Erfindung wird durch oin Ausführungsbeispiel mit Zoichnung näher erläutert. Es zeigon
Fig. 1: ölno Seitenansicht der Vorrichtung Fig.2: eine Schnittdarstellung A-A.
Wesentliche Teile der Vorrichtung sind oin senderseitigor Lichtleiter 2, ein empfängersoitigor Lichtleiter 3, ein Düsonrohr 4, ein Düsongrundkörper 5, eine Lichtleitorbofestigung 6 und ein Werkstoff 7.
Der sendersoitige Lichtleiter 2 und der empfängorseitigo Lichtleiter 3 sind über dio Lichtleiterbefostigung 6 an dem Düsongrundkörpor 5 fixiert. Die Lichtleiter 2,3 berühren den Druckfluidfreistrahl 1 unmittelbar nach seinem Austritt aus dem Düsenrohr 4. An den Kontaktflächen der Lichtleiter 2,3 zum Druckfluidfreiitrahl 1 sind nicht dargestellte sendersoitige und empfängerseitige Ultraschallsonsoron angeordnet.
Wirkungsweise des Verfahrens:
Der aus dem Düsenrohr 4 austretende Druckfluidfreistrahl 1 weist durch ungünstige Düsenausbildung, Lufteinschlüsse im Druckfluid und Kavitationsorscheinungen durch Wirbelbildung ein unsauberes Schnittbild int Werkstoff 7 auf.
Zur grundlegenden Vermeidung dieser Nachteile ist eine rechtzeitige Erkennung dieser Erscheinungen unmittelbar bei der Entstehung des Druckfluidfreistrahles 1 erforderlich. Dazu werden digitale oder analoge Signale in einer nicht dargestellten, bekannten Vorrichtung erzeugt und übor don senderseitigen Lichtleiter 2 auf den Druckfluidfreistrahl 1 übertragen. Nach der Schwächung der Signale durch den Druckfluidfreistrahl 1 erfolgt die Weiterleitung über den empfängerseitigen Lichtleiter 3 zu einer nicht dargestellten Auswertungsschaltung, in der ein Vergleich mit vorher fest eingestellten Basiswerten oder variabel an die Eigenschaften des Druckfluids anpaßbaren Basisworten durchgeführt wird. Bei Störungen der Homogenität des
Druckfluidfreistrahles 1 erfolgen eine starke Schwächung der Übertragung der Ultraschallimpulse und eine Veränderung der
Lichtdurchlässigkeit des Druckfluidfreistrahles 1. Dadurch wird die Übertragung der Lichtsignale geschwächt. Durch Triggern der digitalen Signale kann die Meßsicherheit erhöht werden. Dio Messung der Schwächung der Signale kann über den gesamten Querschnitt des Druckfluidfreistrahles 1 oder über Toilberoiche intermittierend oder kontinuierlich erfolgen.
Nach dem Vergleich mit den Basiswerten werden bei Homogenitätsabweichungen des Druckfluidfreistrahles 1 Steuersignale zum nicht dargestellten automatischen Düsenwechsel bzw. zur automatischen Fehlerbeseitigung weitergpjeitet.

Claims (10)

1. Vorfahren zur Qualitätssicherung von Druckfluldfrolstrohlon, dadurch gekennzeichnet, daß ein Druckfluidstrahl (1) kontinuierlich oder intermittierend in seinem gesamten Querschnitt oder in Teilbereichen mit Licht und/oder Ultraschall kombiniert oder einzeln durchstrahlt, danach die Schwächung kontinuierlich oder Intermittierend gemessen, dann die ermittelten Worte mit festgelegton Basiswerten verglichen und abschließend die Steuerung der automatischen Fehlerbeseitigung und/oder dos automatischen Wechselns des Düsonrohros (4) erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Durchstrahlen digitale Impulse oder analoge Signale verwendet worden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Durchstrahlen infrarotes Licht, sichtbares Licht und/oder Ultraschall verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiswerte feststehend oder variabel wirken.
5. Vorrichtung zur Qualitätssicherung von Druckfluidfreistrahlen, 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplung der Signalsender und -empfänger an den Druckfluidfreistrahl (1) einen sendorseitigen Lichtleiter (2) und einen empfüngersoitigen Lichtleiter (3) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplung an den Druckfluidfreistrahl (Dunmittelbar hinter dom Düsenrohr (4) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der senderseitige Lichtleiter (2) und der empfängerseitige Lichtleiter (3) mit dem Düsengrundkörper (5) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der senderseitige Lichtleiter (2) und der empfängerseitige Lichtleiter (3) mit Ultraschallsensoren ausgerüstet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der sendersoitige Lichtleiter (2) und der empfängerseitige Lichtleiter (3) gegenüber dom Druckfluidstrahl (1) im Abstand und im Winkel verstellbar ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der senderseitige Lichtleiter (2) und der empfängerseitige Lichtleiter (3) an gegenüberliegenden Seiten am Umfang des Druckfluidfreistrahlos (1) vorteilt sind.
DD31228988A 1988-01-19 1988-01-19 Verfahren und vorrichtung zur qualitaetssicherung von druckfluidfreistrahlen DD296880A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19636919C1 (de) * 1996-09-11 1997-12-04 Foracon Maschinen Und Anlagenb Verfahren und Vorrichtung zum Justieren einer Strahldüse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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