DD296891A5 - Nichtauffahrbarer elektromechanischer weichenantrieb - Google Patents

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DD296891A5 DD33314589A DD33314589A DD296891A5 DD 296891 A5 DD296891 A5 DD 296891A5 DD 33314589 A DD33314589 A DD 33314589A DD 33314589 A DD33314589 A DD 33314589A DD 296891 A5 DD296891 A5 DD 296891A5
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DD33314589A
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Waldemar Schroeder
Hans-Joachim Pohl
Uwe Wagenhaus
Jeanette Mai
Rolf Lochow
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Siemens Ag Berlin Und Muenchen,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieb mit Waelzschraubtrieb. Sie ist zum fernbedienten Umstellen von Weichen des schienengebundenen Verkehrs anwendbar. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieb mit Waelzschraubtrieb zu finden, bei dem die Realisierung der Funktionen des Antriebs mit einfachen, leicht auswechselbaren Bauteilen erfolgt. Erfindungsgemaesz wird die Aufgabe dadurch geloest, dasz in einem Federkloben (6) ein, um einen Freiweg (A) verschiebbares Schubstueck * in dem die Spindel (10) des Waelzschraubtriebes verdrehsicher befestigt ist, und ein Stellschieber (4) verschiebbar angeordnet sind, wobei ein senkrecht zum Federkloben (6) angeordneter, sich ueber eine Feder * abstuetzender Federbolzen * durch Ausnehmungen im Federkloben (6) und im Schubstueck (3) in den Stellschieber (4) eingreift, dasz im Federkloben (6) ein Anschlagbolzen (15) angeordnet ist, der in einen seitlichen Ausschnitt des Stellschiebers (4) eingreift, dasz am Schubstueck (3) und am Stellschieber (4) mit an ihren Enden mit Steuerschraegen versehene Steuerleisten * * und am Federkloben (6) eine Halteleiste (5) austauschbar angeordnet sind, dasz die Riegelschieber * (8) laengsgeteilt sind und dasz der untere Teil der Riegelschieber * * mit einem Mitnehmer * * und der obere Teil * * mit einem Freiweg * * versehen sind. Fig. 1{Weiche, spurgebunden, umstellen; Umstelleinrichtung; Fahrzeug; Eisenbahn; Eisenbahnsicherungstechnik; Waelzschraubtrieb; Weichenantrieb, nichtauffahrbar}

Description

Erfmdungsgemaß wird die Aufgabe dadurch gelost, daß in einem Federkloben ein, um einen Freiweg verschiebbares Schubstuck in dem die Spindel des Walzschraubtriebes verdrehsicher befestigt ist, und ein Stellschieber verschiebbar angeordnet sind, wobei ein senkrecht zum Federkloben angeordneter, sich über eine Feder abstutzender Federbolzen durch Ausnehmungen im Federkloben und im Schubstuck in den Steilschieber eingreift, daß im Federkloben ein Anschlagbolzen, der vorzugsweise leicht auswechselbar ist, angeordnet ist, der in einen seitlichen Ausschnitt des Stellschiebers eingreift, daß am Schubstuck und am Stellschieber mit an ihren Enden mit Steuerschragen versehene Steuerleisten und am Federkloben eine Halteleiste austauschbar! angeordnet sind, daß die Riegelschieber langsgeteilt sind und daß der untere Teil der Riegelschieber mit je einem Mitnehmer und der obere Teil mit je einem Freiweg versehen sind, wobei am unteren Teil eines Riegelschiebers elektrische Schaltmittel angeordnet sind
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Federkloben E-formig ausgebildet und das Schubstuck und der Stellschieber sind zwischen den Schenkeln des Federklobens angeordnet
Der senkrecht zum Federkloben angeordnete Federbolzen weist an seinem einen Ende Rollen auf, die in Ausnehmungen des Stellschiebers eingreifen
Durch die leichte Austauschbarkeit der Steuerleisten und der Halteleiste ist der Stellweg in weiten Grenzen variabel In den Endlagen wird die Halteleiste durch Riegelschieber blockiert Die Riegelschieber sind meinen unteren und einen oberen Teil langsgeteilt Ein Riegelschieber stutzt sich in jeder Endlage vorzugsweise mittels Rollen auf der Halteleiste und den Steuerleisten ab Der untere Teil des Riegelschiebers ist mit einem Mitnehmer und der obere Teil mit einem Freiweg versehen Der Transport des Schubstuckes erfolgt von einem Getriebe mit translatonschem Antrieb Damit sind alle fur einen Weichenantrieb erforderlichen Funktionen wie Umstellen, Arretieren der Endlagen und Blockierung der Stellschieberbewegung nach Überschreiten einer bestimmten Kraft beim Auffahrvorgang realisiert Durch den einfachen und kompakten Aufbau treten keine komplizierten Zusammenhange auf, so daß bei der Fertigung der Einzelteile kein hoher technologischer Aufwand erforderlich ist Außerdem ist eine einfache und unkomplizierte Wartung und Instandhaltung des Weichenantnebes, auch durch den Austausch einzelner Bauelemente unmittelbar an der Weiche, möglich
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel naher erläutert
Fig 1 zeigt den Aufbau des nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantnebs Fig 2 zeigt den Schnitt durch den Federkloben
Bei dem dargestellten nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieb befinden sich der Stellschieber 4, der zwischen dem mittleren und dem unteren Schenkel des E-formigen Federklobens 6 befestigt ist, sowie die Prufschieber 11 und 12 in der eingefahrenen Endlage Der Federkloben 6 liegt am Anschlag 13 an Der Elektromotor 1 des Weichenantriebs ist über einen Riementrieb mit der Mutter 2 des Walzschraubtriebes verbunden In der Mutter 2 des Walzschraubtriebes befindet sich eine Kupplung als Drehmomentenbegrenzung Die Spindel 10 des Walzschraubtriebes ist verdrehsicher im Schubstuck 3 befestigt Das Schubstuck 3 ist zwischen dem oberen und dem mittleren Schenkel des E-formigen Federklobens 6 verschiebbar angeordnet und weist in der Mitte des Steges eine Aufnehmung auf Der Steg des Schubstuckes 3 ist um den Freiweg A langer als die Breite des Federklobens 6
An der Stirnseite des Steges des Schubstuckes 3 ist eine Steuerleiste 3 1, die an ihren Enden mit Steuerschragen versehen ist, leicht auswechselbar angeordnet Die Halteleiste 5 ist leicht auswechselbar an dem mittleren Schenkel des Federklobens 6 angeordnet
In dem Federkloben 6 ist in dem oberen und dem mittleren Schenkel eine Bohrung eingebracht Dadurch kann der Federbolzen 6 1, der sich über die Feder 6 2 abstutzt, senkrecht durch den oberen Schenkel des Federklobens 6, durch das Schubstuck 3 und durch den mittleren Schenkel des Federklobens 6 mit den Rollen 6 4 und 6 5 in eine Aussparung des Stellschiebers 4 eingreifen Der Stellschieber 4 weist im Bereich des Federklobens 6emeSteuerleiste 4 1 auf, die an ihren Enden mit Steuerschragen versehen und leicht auswechselbar ist Der Stellschieber 4 ist mit der Weiche gekoppelt Bei Drehung des Elektromotors 1 wird über den Riementrieb die Mutter 2 des Walzschraubtriebes mitgenommen Die verdrehsicher im Schubstuck 3 befestigte Spindel 10 schiebt das Schubstuck 3 in die Stellrichtung des Stellschiebers 4, bis der Freiweg A überwunden ist Bei diesem Vorgang druckt die Steuerleiste3 1 den oberen Teil des Riegelschiebers 8 2 über die Rolle 8 6 gegen die Feder 8 2 1 zurück Der untere Teil des Riegelschiebers 8 1 wird über den Mitnehmer 8 3 gegen die Feder 8 1 1 zurück gedruckt Damit werden die Blockierung der Halteleiste 5 und der Prufschieber 11 und 12 aufgehoben Da der Stellschieber 4 mit der Weiche gekoppelt ist, werden die Prufschieber 11 und 12, die ebenfalls mit der Weiche gekoppelt sind mit transportiert Nach Erreichen des Anschlages 14 druckt die Feder 7 2 1 den Riegelschieber 7 2 in Richtung des Schubstuckes 3 Da die Ausschnitte der Prufschieber 11 und 12 den Weg fur die Riegelschieber 7 1 freigeben, druckt die Feder 7 11 den Riegelschieber 7 1 in Richtung Schubstuck 3 und die Rolle 7 5 kann hinter die Halteleiste 5 gleiten Damit ist der Stellschieber 4 in der ausgefahrenen Endlage arretiert Über den Kontakt 9 2 wird die elektrische Steuerung des Motors 1 und die Überwachung der Endlagen vorgenommen Die Umstellung des Weichenantriebs in die eingefahrene Endlage erfolgt analog der beschriebenen Funktionsweise
Beim versuchten Auffahren der Weiche wird durch die dabei am Stellschieber 4 wirkende Kraft über den Federbolzen 6 1 die senkrecht auf dem Federkloben 6 befindliche Feder 6 2 zusammengedruckt Dadurch kann der Stellschieber 4 der Bewegung der abliegenden Weichenzunge soweit folgen, bis der leicht auswechselbare Anschlagbolzen 15 den Freiweg im seitlichen Ausschnitt des Stellschiebers 4 überwunden hat Über die Steuerleiste 4 1 wird der untere Teil des Riegelschiebers 8 1 gegen die Feder 8 11 zurück gedruckt Durch den Freiweg B im oberen Teil des Riegelschiebers 8 2 wird der Mitnehmer 8 3 nicht betätigt und das Schubstuck 3 und der Federkloben 8 in ihrer Lage gehalten
Dieser Vorgang wird über den Kontakt 9 2 an das Stellwerk gegeben Die Sperrkraft des nichtauffahrbaren Weichenantriebes wird durch den Anschlagbolzen 15 bestimmt Bei Bruch des Anschlagbolzens 15 ist durch die Austauschbarkeit des Anschlagbolzens eine unkomplizierte Reparatur möglich

Claims (4)

1. Nichtauffahrbarer elektromechanischer Weichenantrieb mit Walzschraubtrieb zur Umstellung von Weichen des schienengebundenen Verkehrs, bei dem mindestens ein Stellschieber wahlweise in zwei Endlagen stellbar ist und mindestens ein quer zum Stellschieber geführter Riegelschieber angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Federkloben (6) ein, um einen Freiweg (A) verschiebbares Schubstück (3), in dem die Spindel (10) des Walzschraubtriebes verdrehsicher befestigt ist, und ein Stellschieber (4) verschiebbar angeordnet sind, wobei ein senkrecht zum Federkloben (6) angeordneter, sich über eine Feder (6.2) abstutzender Federbolzen (6.1) durch Ausnehmungen im Federkloben (6) und im Schubstück (3) in den Stellschieber (4) eingreift, daß im Federkloben (6) ein Anschlagbolzen (15) angeordnet ist, der in einen seitlichen Ausschnitt des Stellschiebers (4) eingreift, daß am Schubstück (3) und am Stellschieber (4) mit an ihren Enden mit Steuerschrägen versehene Steuerleisten (3.1), (4.1) und am Federkloben (6) eine Halteleiste (5) austauschbar angeordnet sind, daß die Riegelschieber (7), (8) längsgeteilt sind und daß der untere Teil der Riegelschieber (7.1), (8.1) mit einem Mitnehmer (7.3), (8.3) und der obere Teil (7.2), (8,2) mit einem Freiweg (7.B, (8.B) versehen sind.
2. Nichtauffahrbarer Weichenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkloben (6) E-förmig ausgebildet ist und das Schubstück (3) und der Stellschieber (4) zwischen den Schenkeln des Federklobens (6) angeordnet sind.
3. Nichtauffahrbarer Weichenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federbolzen (6.1) an seinem einen Ende mit Rollen (6.4), (6.5) versehen ist, die in Ausnehmungen des Stellschiebers (4) eingreifen.
4. Nichtauffahrbarer Weichenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Teil des Riegelschiebers (7.1) elektrische Schaltmittel angeordnet sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieb nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs Sie ist zum fernbedienten Umstellen von Weichen fur spurgebundene Fahrzeuge, wie siez B bei Eisenbahnen, der U-Bahn oder Straßenbahnen eingesetzt werden, anwendbar.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei den bekannten nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieben ist es charakteristisch, daß die Funktionsablaufe des Weichenantriebes, wie z. B. Umstellen, Arretieren der Endlagen, Freigeben der Endlagen, mit einer Vielzahl von Schiebern, Kupplungsstucken und Kulissen realisiert werden. Weiterhin ist eine Losung bekannt, die in einem rotationssymmetrischen Block Federn, Kloben und Scheiben aufnimmt, die ebenfalls diese Funktionsablaufe realisieren Alle diese Losungen arbeiten nur zuverlässig, wenn die einzelnen Baugruppen mit hohem technologischen Aufwand in einem hohen Gutegrad hergestellt werden Außerdem sind fur eine zuverlässige Funktion umfangreiche Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten durchzufuhren, die komplizierte Demontagen und Montagen erfordern
In der DE-AS 2928194 ist ein Weichenantrieb beschrieben, bei dem Stellschieber über einen in Stelrichtung bewegbaren Mitnehmer, Kupplung und Getriebe stellbar sind Dieser Weichenantrieb ist in seinem Aufbau relativ einfach, hat jedoch den Nachteil, daß der Platzbedarf fur die Anordnung erheblich ist bzw bei Kompaktausfuhrung der bereits oben beschriebene hohe technologische Aufwand erforderlich ist
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat zum Ziel, die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs durch Erhöhung der Zuverlässigkeit der Weichenantriebe zu verbessern sowie die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Weichenantrieben zu verringern
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, einen nichtauffahrbaren elektromechanischen Weichenantrieb mit Walzschraubtrieb zur Umstellung von Weichen des schienengebundenen Verkehrs zu finden, bei dem die Realisierung der Funktionen des Antriebs mit einfachen, leicht auswechselbaren und wartungsarmen Bauteilen erfolgt
DD33314589A 1989-09-29 1989-09-29 Nichtauffahrbarer elektromechanischer weichenantrieb DD296891A5 (de)

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