DD296966A5 - Verfahren zur verhinderung oder reduzierung von schaumbildung in fermentationsbruehen durch verwendung von eth- und propoxylierten alkoholen - Google Patents

Verfahren zur verhinderung oder reduzierung von schaumbildung in fermentationsbruehen durch verwendung von eth- und propoxylierten alkoholen Download PDF

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DD296966A5
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Kevin J Mccarthy
Charles W Burkhardt
Mark P Stehlin
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Petrolite Corporation,Us
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Abstract

Es wird ein Verfahren zur Verhinderung oder Reduzierung von Schaumbildung in einer Fermentationsbruehe beschrieben, wobei man eine wirksame Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel RO(EtO)n(PrO)mH, in der R einen C4-C30-Kohlenwasserstoffrest, EtO eine Ethoxygruppe, PrO eine Propoxygruppe bedeutet, n einen Wert von 10 bis 40 und m einen Wert von 20 bis 80 hat, zur Bruehe gibt.{eth- und propoxylierte Alkohole; Fermentationsbruehe; Schaumbildung; Verhinderung; Reduzierung}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Anwendung der vorliegenden Erfindung erfolgt auf dem Gebiet der Fermentation, z. B. zur Gewinnung von Arzneistoffen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Schaumbildung ist in vielen Systemen ein unerwünschter Nebeneffekt. Obwohl einige Theorien zur Schaumbildung entwickelt wurden, ist wenig darüber bekannt, warum einige Verbindungen die Schaumbildung unterdrücken, während andere das nicht tun. Besonders frustierend für die Fachleute auf diesem Gebiet ist die Tatsache, daß jedes Problem der Schaumkontrolle einzigartig ist, so daß immer wieder eine andere Verbindung für die wirksame Schaumkontrolle erforderlich ist. Einige Stoffe sind nur bei der Verhinderung der Schaumbildung wirksam (Antischaummittel), während andere nur zur Reduzierung von schon gebildetem Schaum verwendbar sind (Entschäumer). Es hat sich herausgestellt, daß es nicht möglich ist vorauszusagen, welche Verbindung in einem bestimmten System wirksam sein wird. Daher ist die Schaumkontrolle im wesentlichen ein empirisches Verfahren.
Gemäß Marshall Ott in „Foam Control, A Misunderstood Concept; Household & Personal Products Industry, Februar 1978, stehen zur Zeit etwa 300000 chemische Verbindungen zur Verfügung, von denen Tausende als Entschäumer in bestimmten Systemen wirksam sind. Daher sei es schwierig, exakt festzulegen, welcher Entschäumer wo und warum wirksam ist, so daß dieses Problem am besten den Fachleuten überlassen bliebe. Eine weitere Schwierigkeit liege darin, daß eine Vielzahl von Variablen beachtet werden müsse, wenn man Entschäumer zur Verfugung stellt, die mit den Produktionssystemen verträglich sind.
In „Encyclopedia of Polymer Science and Technology", Bd. 2 (1964), S Л 64 (Antifoaming Agents) wird festgestellt, daß aufgrund der Vielzahl von Materialien, die entschäumt werden müssen, und den extremen Arbeitsbedingungen, kein einzelnes Material universell als chemisches Antischaummittel angewendet werden könne. Einige Systeme seien hauptsächlich wäßrig, während andere als organische Gemische mit nur einem geringen Anteil Feuchtigkeit vorlägen. In anderen Systemen spiele die Abwesenheit oder Gegenwart von Feststoffen eine Rolle. Die Arbeitsbedingungen variierten von Hochdruckdampferzeugung bis zur Vakuumdestillation; Düsentreibstoffe könnten beim Flugzeugstart schäumen und niedrig siedende Substanzen könnten beim Abpumpen gasförmiger Erdölrohstoffe aus einer Erdölquelle Schaumbildung verursachen. Was das Ganze noch besonders erschwere, sei die Tatsache, daß ein Mittel das für ein System ein Antischaummittel ist in einem anderen System ein schaumbildendes Mittel sein kann.
Gemäß der „Encyclopedia of Chemical Technology", Bd. 7 (1979), Seite 433 (Defoamers) werden in einer Papierfabrik ohne weiteres sechs oder mehr Entschäumer in der routinemäßigen Herstellung von beschichtetem Papier eingesetzt. Das gelte ebenso für andere Anwendungen von Entschäumern. Beispielsweise setze ein Farbhersteller verschiedene Entschäumer für die einzelnen Phasen der Farbherstellung ein, wie beim Pigment-Zermahlen, Absetzen, Einfüllen in Behälter und beim Abwasser. Auch die Herstellung von Textilien, von Zucker aus Zuckerrüben und von Düngemitteln erfordere verschiedene Entschäumer für die unterschiedlichen Stufen der Herstellung.
Gemäß „Mechanisms of Foam Stabilization and Antifoaming Action" von S.Ross, Rensselaer Polytechnic Institute, Chemical Engineering Progress. Bd. 63, Nr. 9, Seite 46, bestehe eine der Erfolgsaussichten in diesem schwierigen Verfahren darin, den Empirismus zu verringern, der gegenwärtig kennzeichnend für die Suche nach einem optimalen Antischaummittel sei.
R. D. Kulkarni et al. stellen in ihrem Artikel „Mechanism of Antifoaming Action" in J. of Colloid and Interface Science, Bd. 59, Nr.3, Mai 1977, fest, daß das Verhalten eines Antischaummittel oder Entschäumers stark von der Art des Schaumsystems abhänge.
Es sei jedoch wenig über die spezifischen Parameter bekannt, die die Antischaum-Wirksamkeit beeinflussen.
In „The Foams of Fermentation Broths'non Laszlo Szarka, Biotechnology & Bioengineering, Bd. Xl (1969), Seite 701, wird als ein wichtiges Problem üblicher aerober Fefmentationsverfahren die Schaumbildung der Medien und ihre Unterdrückung genannt.
Für die Fermentation von Antibiotika sei es besonders wichtig, die richtige Methode für die Unterdrückung der Schaumbildung zu wählen und ein geeignetes Antischaummittel auszusuchen.
Die Schaumbildung in Fermentationsbrühen ist besonders problematisch, da das Material so ausgewählt werden muß, daß es Sterilisationsverfahren aushält, für die bei der Fermentation eingesetzten Organismen nicht toxisch ist, nicht den Extrakt des gewünschten Fermentationsprodukts ungünstig beeinflußt und auch ein wirksames Mittel zur Kontrolle der Schaumbildung darstellt. Besonders in der pharmazeutischen Industrie besteht ein großes Bedürfnis nach wirksamen Mitteln zur Kontrolle der Schaumbildung.
Vom technischen Standpunkt aus gibt es eine große Zahl von Fällen, wo Silikone als Mittel zur Kontrolle der Schaumbildung wegen ihrer hervorragenden Eigenschaften bevorzugt sind. Oa jedoch Silikone oft 3- bis 10mal teurer sind als andere Verbindungen zur Kontrolle der Schaumbitdung, werden Nicht-Silikone aus ökonomischen Gründen bevorzugt, auch wenn ihre Wirksamkeit geringer ist. Es wäre daher wünschenswert, hochwirksame und vom ökonomischen Gesichtspunkt her geeignete Mittel zur Kontrolle der Schaumbildung zur Verwendung in Fermentationsbrühen zur Verfügung zu stellen.
Die Unterdrückung der Schaumbildung in Fermentationsbrühen ist bekannt. Beispiele von üblicherweise verwendeten Verbindungen sind SilikonemulsioneivSilikadispersionen, reine Silikonöle, Potypropylenglykol und verschiedene Blockcopolymere aus Propylenoxid und Ethylenoxid.
US 3,862,243 (Bellos- Petrolite) offenbart Verbindungen der allgemeinen Formel
RO(EtO)„(BuO)mH
in der R einen Kohlenwasserstoffrest, EtO eine Ethoxygruppe, BuO eine Butoxygruppe bedeutet, η einen Wert von 3 bis 30 und m einen Wert von 2 bis 20 aufweist. Gemäß der Lehre des Patents sind diese Verbindungen wertvoll für die Kontrolle der Schaumbildung in vielen verschiedenen Systemarten. Sie kontrollieren die Schaumbildung, die bei Gasbehandlungssystemen auftritt, in welchen ein Gemisch aus Glykolen und Alkanolaminen zur Dehydratisierung und Reinigung von Erdgas verwendet wird, in aktiviertem Schlamm-Verfahren in Abwässeranlagen, insbesondere auf Belüftungsbasis und anderswo; in Protein-Klebelösungen, wie Casein- und Sojabohnen-Klebelösungen, wie sie in der Sperrholzindustrie verwendet werden; in Latex-Klebelösungen, Druckfarben, wäßrigen Emulsionsfarben, etc
Ähnlich der Lehre des obigen Patents stehen auch handelsübliche Produkte zur Verfugung, die die allgemeine Formel
ROiEtO)n(PrOUH
aufweisen, in der PrO eine Propoxygruppe bedeutet. Diese Verbindungen werden als Antischaummittel für Reinigungssysteme verkauft, wie Geschirrspülmittel, Zusätzefür Spülwasser und Verbindungen für Metallspray-Reinigungsmittel; Reinigungsmittel auf Laugenbasis und Walzöl-Formulierungen.
Es sind zahlreiche weitere polyalkoxylierte Verbindungen bekannt und viele dieser Verbindungen sind bekannt als Mittel zur Schaumkontrolle.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die die Schaumbildung in Fermentationsbrühen verhindern bzw. reduzieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bereitzustellen, bei dem die Schaumbildung in einer Fermentationsbrühe verhindert oder reduziert wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, bei dem durch Zugabe von Verbindungen der Formel
RO(EtO)n(PrO)1nH,
in der R einen C^Cao-Kohlenwasserstoffrest, EtO eine Ethoxygruppe, PrO eine Propoxygruppe bedeutet, η einen Wert von 10 bis 40 und m einen Wert von 20 bis 80 aufweist, die Schaumbildung in Fermentationsbrühen wirksam verhindert oder reduziert werden kann.
R ist als ein Kohlenwasserstoffrest definiert, der in bevorzugten Ausführungsformen nur Kohlenstoff und Wasserstoff enthält. In anderen Ausführungsformen kann R auch einige Substituenten aufweisen, vorausgesetzt, daß solche Substituenten den gewünschten Einfluß des Moleküls auf die Kontrolle der Schaumbildung nicht beeinträchtigen. Exakter formuliert sollte R daher ein substituierter Kohlenwasserstoffrest genannt werden. R ist wünschenswerterweise ein unsubstituierter Kohlenwasserstoffrest, wie Alkyl, Alkenyl, Aryl, Cycloalkyl, Alkaryl, insbesondere Alkyl, vorzugsweise geradkettig. R weist 4 bis 30, vorzugsweise 6 bis 22, insbesondere8bis 18, besonders bevorzugt 12 bis 16und am meisten bevorzugt 14 Kohlenstoffatome auf.
EtO ist eine Ethoxygruppe, die vorzugsweise von Ethylenoxid stammt. Die EtO-Gruppe ist η-mal vorhanden, wobei η einen Wert von 10 bis 40, vorzugsweise 10 bis 30 und besonders bevorzugt 15 bis 25 hat.
PrO ist eine Propoxygruppe, die vorzugsweise von Propylenoxid stammt. Die PrO-Gruppe »st m-mal vorhanden, wobei m einen Wert von 20 bis 80, vorzugsweise 25 bis 60, besonders bevorzugt 30 bis 50 und am meisten bevorzugt 35 bis 45 hat. Die erfindungsgemäß eingesetzten Verbindungen werden nach üblichen Verfahren hergestellt, die dem Fachmann bekannt sind. Beispielsweise wird der Alkohol, der R entspricht, mit einer katalytischen Menge eines Alkalimetallhydroxids versetzt, das Gemisch erwärmt und dann mit Ethylenoxid zur Umsetzung gebracht, anschließend wird mit Propylenoxid umgesetzt. Die Verbindungen werden in einer Fermentationsbrühe eingesetzt. Unter .Fermentationsbrühe" wird eine wäßrige Dispersion von einzelnen Zellen und Nährstoffen für diese Zellen verstanden, aus der ein Stoffwechselprodukt oder eine Zellkultur gewonnen wird, oder eine wäßrige Dispersion der Nährstoffe alleine, bevor die Zellen zugesetzt werden. Obwohl die Zellen von vielzelligen Organismen stammen können (insbesondere solche von „unsterblichen" Zellinien, oder solche, die Viruskulturen zugesetzt werden), stammen die Zellen vorzugsweise von Bakterien oder Pilzen. Aus der Brühe wird das gewünschte Stoffwechselprodukt oder die Zellkultur gewonnen, vorzugsweise ein Stoffwechselprodukt, insbesondere ein Arzneistoff. Mit „Arzneistoff" ist eine Substanz (kein Nahrungsmittel) gemeint, das einem Säuger zur Diagnose, Heilung, Vorbeugung oder Behandlung einer Krankheit verabreicht werden kann. Beispiele für Arzneistoffe sind Antibiotika, Hormone, Steroide und Mittel, die die Immunantwort beeinflussen können. Bevorzugte Arzneistoffe sind Antibiotika.
Außer Wasser und gegebenenfalls der Zellinie enthält die Fermentationsbrühe Nährstoffe für die Zellen. Im allgemeinen umfassen die Nährstoffe eine Kohlenstoffquelle, Stickstoffquelle, Spurenelemente (Salze) und organismusspezifische Zusätze. Kohlenstoffquellen umfassen Monosaccharide, Disaccharide, Polysaccharide, Alkohole, Carbonsäuren, Fette und Kohlenwasserstoffe. Stickstoffquellen umfassen oft auch Kohlenstoff, Beispiele sind Ammoniak, Harnstoff, Bohnenmehl, Getreidemehl, Körnermehl, Fischmehl, Maisquellwasser und Hefeextrakte. Spurenelemente können extra zugefügt werden (üblicherweise in Form von Salzen), werden aber oft auch durch Verwendung von Quetlwasser oder normalem Leitungswasser zugefügt. Einige Organismen erfordern auch den Zusatz spezifischer Verbindungen, die sie nicht selbst synthetisieren können. Beispiele dafür sind Aminosäuren, Purine oder Pyrimidine. Die Nährstoffe in Fermentationsbrühen sind dem Fachmann bekannt. Die oxyalkylierten Verbindungen, die erfindungsgemäß eingesetzt werden, werden den Fermentationsbrühen zugesetzt, um die Schaumbildung zu verhindern (Antischaummittel) oder um schon gebildeten Schaum zu reduzieren (Entschäumer). Zur Verwendung als Antischaummittel werden Verbindungen einfach mit der Brühe vermischt und zur Verwendung als Entschäumer werden die Verbindungen einfach in den Schaum eingetropft oder eingesprüht. Die Verwendung von Verdünnungsmitteln ist nicht notwendig und ist auch nicht wünschenswert, da sie möglicherweise den Fermentationsprozeß oder die Wirksamkeit der Entschäumer/Antischaummittel beeinflussen.
Damit sie als Antischaummittel wirken, werden die polyalkoxylierten Verbindungen in einer wirksamen Menge zugesetzt, d. h. in einer Menge, die ausreicht, um die Bildung von Schaum in der Brühe zu hemmen. Obwohl die genaue Menge von der Zusammensetzung der Brühe und der Wahl der polyalkoxylierten Verbindung abhängt, wird im allgemeinen die poly alkoxylierte Verbindung in einer Menge von 5 bis 5000, vorzugsweise 25 bis 3000, insbesondere 25 bis 2000 und besonders bevorzugt 50 bis 1000 ppm auf Gewichtsbasis zugesetzt.
Zur Verwendung als Entschäumer werden die polyalkoxylierten Verbindungen in einer wirksamen Menge zugesetzt, d. h. in einer Menge, die ausreicht, um das Volumen des auf der Brühe vorhandenen Schaums zu reduzieren. Da die genaue Menge nicht nur von der Zusammensetzung der Brühe und der Wahl der polyalkoxylierten Verbindung, sondern auch von dem Volumen des schon vorhandenen Schaums und der Gegenwart anderer Antischaummittel abhängt, ist es schwierig, enge Bereiche für die Menge der verwendeten polyalkoxylierten Verbindung anzugeben. Im allgemeinen wird jedoch die polyalkoxylierte Verbindung in einer Menge von 5 bis 5000, vorzugsweise 25 bis 3000, insbesondere 25 bis 2000 und besonders bevorzugt 50 bis 1000ppm auf Gewichtsbasis zugesetzt.
Die Erfindung ist in den folgenden Beispielen weiter erläutert. In den Beispielen sind alle Teile und Prozentangaben pro Gewicht angegeben, soweit nicht anders erläutert. Alle Fußnoten befinden sich am Ende der Beispiele.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
Eine gesetzlich geschützte aber im Handel erhältliche Fermentationsbrühe (Verwendung in der Antibiotika-Produktion) wurde von dritter Seite zur Bewertung zur Verfügung gestellt. Die Brühe war sterilisiert worden, wurde jedoch möglicherweise während der Probeentnahme verunreinigt. Die Brühe wurde nicht mit Absicht beimpft. Die Wirkung als Antischaummittel wurde gemäß folgender Verfahren bewertet:
1. Alle Apparate wurden gründlich gereinigt, um jede Spur von Chemikalien von früheren Experimenten zu entfernen.
2. 100ml der Brühe wurden bei Raumtemperatur in einen 500-ml-Meßzylinder gegeben.
3. Eine Luftpumpe wurde mit einem Gasmesser verbunden, welcher mit einer Pyrex*»12c"-Gasdispersionsröhre (ASTM 40-60, maximaler Porendurchmesser 25-50 pm) verbunden war, und der Luftstrom auf 2000 ml/Minute eingestellt. Die Dispersionsröhre wurde am Boden des Meßzylinders in die Brühe gelegt.
4. Die Höhe des Schaums wurde nach 0,5,1,3 und 5 Minuten gemessen. Da der Meßzylinder nur 500 ml faßt, konnten Schaummessungen über 400ml nicht durchgeführt werden.
5. Das Verfahren wurde dann unter Zusatz (vorsichtiges Mischen) verschiedener Verbindungen wiederholt, gefolgt vom Reinigungsschritt gemäß Schritt 1. Die Ergebnisse sind in Tabelle I gezeigt, in den Tabellen bedeutet z. B. die Bezeichnung „14-30E-50P" einen C14 n-Alkohol (14), der mit 30 Molen Ethylenoxid (30E) und dann mit 50 Molen Propylenoxid (50P) umgesetzt wurde.
Tabelle I Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei Xmin (ml) 1 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min
nungs- Dosis min 160 200 215
PPG-20001 mittel (ppm) 140 20 65 135
Lauf PPG-20001 0 15 25 75 125
PPG-20001 200 15 15 35 85
2* PPG-20001 200 15 10 15 30
3* PPG-20001 300 15 5 15 35
4* 14-25 E-50 P 500 5 0 25 60
5* 14-25E-50P 500 0 0 5 5
6* 14-25 E-50 P 30 0 0 0 5
7 14-25E-50P 50 0 0 0 0
8 100 0
9 200
10
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 2
Die Brühe von Beispiel 1 wurde einen Tag bei 35°C stehengelassen und dann wieder untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle Il gezeigt.
Tabelle Il Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1, 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min
- nungs- Dosis min 225 225 230
PPG-20001 mittel (ppm) 215 40 115 190
Lauf PPG-20001 0 35 15 50 115
1* PPG-20001 200 5 5 35 75
2* 14-25 E-50 P 500 0 0 15 50.
14-25 E-50 P 800 0 0 5 15
14-25 E-50 P 50 0 0 0 0
5 14-25 E-50 P 100 0 5 15 15
6 14-25 E-50 P 200 0 40 115 140
7 1000 35
8 3000
9
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 3
26 Liter der Brühe von Beispiel 2 wurden mit 200ppm des 14-25 E-50P-Produkts behandelt, 5 Minuten bei 120"C sterilisiert und dann abgekühlt. Schaum, der vor der Zugabe der Verbindung vorhanden war, verschwand und es bildete sich kein neuer Schaum.
Beispiel 4
Ein ähnlicher Schaum wie in Beispiel 1, bei dem aber größere Schäumungsprobleme auftraten, wurde wie in Beispiel 1 untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle III gezeigt.
Tabelle III Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min
nungs- Dosis min 315 355 _
mittel (ppm) 290 (2 min)
Lauf PPG-20001 0 60 290 340
1* PPG-20001 40 30 85 285
PPG-20001 1000 15 15 130 275
PPG-20001 2000 10 20 90 240
14-25E-50P 3000 5 100 130 105
4* 14-25 E-50 P 4000 65 15 25 35
14-25E-50P 300 5 15 20 20
6 500 10
7 700
8
Kein Beispiel der Erfindung. Beispiel 5
In ähnlicher Weise wie in Beispiel 2 wurde die Brühe von Beispiel 3 einen Tag bei 27°C stehengelassen und dann wieder untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle IV gezeigt.
Tabelle IV Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min
_ nungs- Dosis min - - -
PPG-20001 mittel (ppm) +365 165 265 _
Lauf PPG-20001 0 115 165 265 -
1* PPG-20001 250 70 55 265 305
2* 14-25 E-50 P 500 30 5 0 0
3* 1000 5
4* 500
5
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 6
Eine gesetzlich geschützte, im Handel erhältliche Ferrnentationsbrühe mit 7% ungelösten Feststoffen (Verwendung für die Antibiotika-Produktion) wurde in ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben behandelt, mit der Ausnahme, daß die Fermentationsbrühe auf 300C erhitzt wurde und der Luftstrom 5,5SCFH (2600ml/min) betrug. Die Ergebnisse sind in Tabelle V gezeigt.
Tabelle V Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
nungs- Dosis min _ _ _ _
14-25E-50P mittel (ppm) >400 35 30 30 30
Lauf 14-25E-50P 0 45 10 10 15 30
1* 14-25E-50P 50 10 30 35 45 75
2 14-30E-50P 50 35 15 40 50 125
3 14-27E-45P 2 100 50 10 10 15 25
4 14-27E-45P 50 35 35 35 60 175
5 14-27E-55P 50 55 25 25 30 55
6 14-36E-72P 3 75 60 - -
7 14-52E-58P 75 >400 -
8 14-36 E-OP 3 75 >400 -
9 14-30E-55P 3 75 >400 25 10 20 25
10* 14-30E-65P 3 75 60 30 35 30 25
11* 3 75 60
12 3 75
13
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 7
Die Brühe von Beispiel 6 wurde einen Tag bei 300C stehengelassen und wieder untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle Vl enthalten.
Tabelle Vl Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
_ nungs- Dosis min _ _
14-25E-50P mittel (ppm) >400 15 25 45 95
Lauf 14-25E-50P 0 15 10 15 25 55
1* 14-25E-50P 50 15 10 10 10 10
2 PPG-2000 100 15 35 40 45 50
3 PPG-2000 200 40 10 10 10 10
4 PPG-2000 100 35 25 20 25 40
5* PPG-2000 200 30 25 30 30 30
6* PPG-2000 200 35 10 10 10 10
7* DF-60P4 300 10 35 85 120 170
8* 400 10
9* 100
10*
Fortsetzung Tabelle Vl
Ent Ver- Ent Schaum-Höhe beiX min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
DF-60P" nungs- Dosis min 35 15 20 30
Lauf DF-60P4 mittel (ppm) 40 0 10 35 60
11* PA-1885 200 0 185 205 210 235
12* T-7016(BASF) 400 200 60 160 185 210
13* T-15017(BASF) 200 20 225 235 235 235
14* 200 225
15* 200
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 8
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 6 wurde eine andere ähnliche Brühe mit 2% Feststoffen, niedriger Viskosität und einer
größeren Teilchengröße bei 36°C bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle VII gezeigt.
Tabelle VII
Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei Xmin (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
- nungs- Dosis min 165 185 220 245
Lauf 14-25E-50P mittel (ppm) 135 10 15 20 25
1* 14-30E-50P 0 10 20 25 35 70
2 14-30E-50P 50 15 25 25 25 45
3 14-30E-50P 3 50 15 35 40 40 50
4 14-27E-55P 3 75 30 15 20 25 25
5 14-36E-72P 50 15 160 185 215 235
6 14-52E-58P 3 75 130 140 185 205 240
7 14-35E-50P 3 75 125 30 30 35 35
8 14-27 E-45 P 3 75 30 10 10 10 30
9 14-36E-OP 3 75 10 205 215 235 250
10 PPG-2000 3 75 185 175 195 225 295
11* DF-60P5 3 75 175 125 235 245 260
12* 50 65
13» 50
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 9
Die Brühe von Beispiel 8 wurde einen Tag bei 36°C stehengelassen und wieder untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle VIII
enthalten.
Tabelle VIII
Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
- nungs- Dosis min - -
Lauf 14-25E-50P mittel (ppm) >400 10 135 160 305
1* 14-25E-50P 0 10 20 20 20 35
2 14-25E-50P 50 20 10 10 10 10
3 PPG-20001 100 10 175 245 >400
4 PPG-20001 1000 95 95 105 135 175
PPG-20001 100 50 70 85 85 95
PPG-20001 500 50 55 85 90 115
7* PPG-20001 1000 45 60 65 90 125
DF-60P4 1500 45 205 335 >400 _
9* DF-60P4 2000 70 30 75 160 245
10* DF-60P4 100 20 15 25 105 195
11· DF-60P4 500 10 20 25 40 85
12» DF-60P4 1000 10 10 10 10 10
13* PA-1885 1500 10 105 110 115 145
14* L-61 (BASF)8 2000 85 185 >400 -
15* 100 85
16* 100
Fortsetzung Tabelle VIII
Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
T-701 (BASF)6 nungs- Dosis min 165 200 245 300
Lauf 14-27 E-55 P mittel (ppm) 50 10 10 25 40
17* Mineralöl und 100 10
18 Silikonfluid 100 _ _ _
19* Kerosin und >400
Silikonfluid 100
20 Silikonemulsion >400 145 150 160 190
TRANS 2459 100 130 160 295 335 >400
21* Kurita 32210 100 125 225 235 235 285
22* PX-9711 100 235 160 145 145 70
23* PA-OI11 100 165 75 130 160 230
24* SDF-110L12 100 55
25* 100 >400
26* 50
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 10
In ähnlicher Weise wie in Beispiel 6 wurde eine im Handel erhältliche, gesetzlich geschützte Brühe, die filamentöse Bakterien enthielt (Verwendung zur Herstellung eines Antibiotikums), die sich nahe dem Ende des Fermentationszyklus befanden, untersucht. Die Brühe enthielt bereits 200ppm SAG 471 (ein Silikon von Union Carbide) und 1400ppm UCON LB 625 (ein Polyglykol von Union Carbide). Trotz der Gegenwart dieser beiden handelsüblichen Antischaummittel ergab der Blindwert eine Produktion von 280ml Schaum nach 5 Minuten. Die Testergebnisse sind in Tabelle IX gezeigt.
Tabelle IX Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
_ nungs- Dosis min 225 255 295 280
14-25E-50P mittel (ppm) 190 105 125 140 145
Lauf 14-25E-50P 0 95 115 140 160 210
1* 14-25E-50P 50 115 10 30 35 75
2 14-25E-50P 100 0 10 50 75 110
3 14-25E-50P 200 0 10 50 70 95
4 UCON LB 625 300 5 130 105 80 60
5 14-27E-50P 500 130 30 35 45 60
6 14-27 E-50 P 500 20 15 20 25 30
7* 14-25 E-55 P 3 200 10 10 10 15 20
8 14-36 E-72 P 3 500 10 155 155 100 95
9 14-30 E-65 P 3 500 150 20 25 25 25
10 14-30 E-65 P 3 500 15 30 30 25 30
11 3 500 30
12 3 200
13
• Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 11
Eine Brühe, ähnlich der in Beispiel 10, die sich aber näher zum Beginn des Fermentationszyklus befand und kein UCON LB enthielt, wurde untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle X gezeigt.
Tabelle X Ent schäumer Ver- dün- nungs- mittel Ent schäumer Dosis (ppm) Schaum-Höhe bei X min (ml) 0,5 1 2 min min min 205 0 225 0 3 min 5 min
Lauf 14-25 E-50 P 0 200 155 0 225 0 205 0
1* 2
Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 12
Eine eine Säuger-Zellkultur für die Produktion von Tissue-Ptasminogen-Aktivator enthaltende Brühe wurde untersucht. Es war bekannt, daß diese Brühe einen hohen Proteingehalt aber keine Öle enthielt. Die Ergebnisse sind in Tabelle Xl gezeigt.
Tabelle Xl Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min
_ nungs- Dosis min _ _ _
14-25E-50P mittel (ppm) >400 0 5 10 20
Lauf 14-25E-50P 0 0 15 10 10 10
1* 14-25 E-50 P 200 10 5 5 0 5
2 14-25 E-50 P 100 10 10 5 5 0
3 14-25 E-50 P 50 10 175 160 145 135
4 14-30E-65P 25 185 35 25 10 15
5 14-30 E-65 P 10 15 85 125 185 215
6 200 185
7 1000
8
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 13
Die Brühe von Beispiel 12 wurde begast, so daß 400ml Schaum entstanden. 25ppm 14-25 E-50P wurden auf den Schaum getropft, wodurch er in weniger als 3 Sekunden vollständig verschwand.
Beispiel 14
Mehrere weitere Brühen, ähnlich denen, die in den Beispielen 1 bis 3 verwendet wurden, wurden untersucht, wobei ähnliche Ergebnisse erhalten wurden.
Vergleichsbeispiel 1 Mehrere bei der Herstellung von Schweineinsulin verwendete Flüssigkeiten wurden untersucht. Diese Flüssigkeiten waren keine Fermentationsbrühen. Die Verbindungen, die erfindungsgemäß eingesetzt wurden, zeigten nur geringe Wirkung, während verschiedene Silikonprodukte eine gute Wirkung ergaben.
Beispiel 15
Eine handelsübliche Fermentationsbrühe, die zur Antibiotika-Produktion verwendet wird, wurde nach Erwärmen auf 300C untersucht. Die Brühe war weder sterilisiert noch beimpft. Die Ergebnisse sind in Tabelle XII gezeigt.
Tabelle XII Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 4 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min min
_ nungs- Dosis min _ _ _ _ _
14-10E-40P mittel (ppm) >400 20 25 35 35 45
Lauf 14-10E-50P 0 35 25 25 30 35 35
1* 14-10E-60P 100 35 60 25 25 30 35
2 14-15E-40P 100 110 35 40 45 30 55
3 14-15 E-50 P 100 30 20 30 35 35 35
4 14-15E-60P 100 25 20 25 30 35 40
5 14-17.5E-40P 100 25 25 35 35 35 45
6 14-17.5E-50P 100 15 30 35 40 40 40
7 14-17.5E-60P 100 25 20 25 30 30 35
8 14-20 E-20 P 100 15 60 130 225 >400 -
9 14-20E-30P 100 50 20 20 20 15 15
10 14-20E-40P 100 20 15 15 15 15 15
11 14-20 E-50 P 100 20 10 10 10 10 10
12 14-20 E-50 P 100 5 15 15 15 15 15
13 14-20E-60P 100 10 10 15 20 20 15
14 14-25E-40P 100 10 35 35 50 60 65
15 14-25E-50P 100 35 35 35 35 35 35
16 14-25E-50P 100 45 25 35 40 45 50
17 14-25E-60P 100 20 30 35 40 45 45
18 14-30E-40P 100 35 60 55 60 65 75
19 14-30 E-50 P 100 60 - - - - -
20 14-30E-60P 100 >400 240 250 260 280 280
21 100 >400
22 100
23
Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 16
Eine Brühe ähnlich der von Beispiel 15 wurde bei 36°C untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle XIII gezeigt.
Tabelle XIII Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 4 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min min
nungs- Dosis min _ _ _ _
14-10E-40P mittel (ppm) >400 30 40 45 60 60
Lauf 14-10E-50P 0 25 20 35 45 50 60
1* 14-10E-60P 100 20 25 30 45 55 60
2 14-15E-40P 100 20 30 45 70 115 260
3 14-15E-50P 100 20 20 30 45 55 60
4 14-15E-60P 100 15 20 25 45 60 85
5 14-17.5E-40P 100 20 20 40 60 160 210
6 14-17.5E-50P 100 10 30 50 60 110 245
7 14-17.5E-60P 100 25 10 20 35 40 50
8 14-20E-20P 100 10 85 >400 - -
9 14-20E-30P 100 35 30 30 35 60 85
10 14-20 E-40 P 100 25 35 45 55 50 45
11 14-20E-50P 100 25 25 30 35 35 40
12 14-20E-60P 100 25 25 25 30 35 35
13 14-25 E-40 P 100 25 50 70 235 360 400
14 14-25E-50P 100 40 45 45 45 55 140
16 14-25 E-60P 100 45 35 40 35 40 45
17 14-30E-40P 100 25 110 115 115 125 180
18 14-30E-50P 100 100 160 120 125 185 235
20 14-30E-50P 100 160 35 50 65 110 210
21 14-30E-60P 100 35 85 75 70 45 50
22 100 70
23 100
24
* Kein Beispiel der Erfindung.
Beispiel 17
Eine weitere Brühe, ähnlich der von Beispiel 15 wurde bei 36°C untersucht. Die Ergebnisse sind in Tabelle XIV gezeigt.
Tabelle XIV Ent Ver- Ent Schaum-Höhe bei X min (ml) 1 2 3 4 5
schäumer dün- schäumer 0,5 min min min min min
_ nungs- Dosis min _ _ _ _
14-20 E-40 P mittel (ppm) >400 20 25 25 25 25
Lauf 14-20 E-50P 0 15 15 20 20 20 20
1* 14-20E-60P 100 20 25 20 15 20 20
2 14-20 E-60 P 100 25 25 35 55 70 95
3 14-10E-40P 100 25 35 45 50 60 80
4 30 35
5 100
6
* Kein Beispiel der Erfindung.
1. Polypropylglykol mit einem Molekulargewicht von 2000.
2. 50% Wirkstoff und 50% Methanol.
3. 66% Festprodukt, 20% Methanol, 14%Wasser.
4. Ein Polyalkylenglykol umgesetzt mit Propylenoxid und Ethylenoxid, verkauft von Mazer Chemical.
5. Hydrophobiertes Silika in Paraffinöl, verkauft von U.S. Movidyn.
6. Polyethoxyliertes polypropoxyliertes Ethylendiamin (Molekulargewicht 3600), verkauft von BASF.
7. Polyethoxyliertes polypropoxyliertes Ethylendiamin (Molekulargewicht 7900), verkauft von BASF.
8. Propoxyliertes ethoxyliertes Dipropylenglykol (Molekulargewicht 2000), verkauft von BASF.
9. Unbekannte Zusammensetzung, verkauft von Trans-Chemco, Inc.
10. Ester der Ölsäure und Polyoxyalkylenglykol (Molekulargewicht 2000 bis 3000), verkauft von Kurita Water Co.
11. Unbekannte Zusammensetzung, verkauft von U.S. Movidyn Co.
12. Acetylen-diolverbindung, hergestellt von Air Products.

Claims (11)

1. Verfahren zur Verhinderung oder Reduzierung von Schaumbildung in einer Fermentationsbrühe, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Brühe eine wirksame Menge einer Verbindung der allgemeinen Formel
RO(EtO)n(PrOLH
gibt, in der R einen Cj-Cso-Kohlenwasserstoffrest, EtO eine Ethoxygruppe, PrO eine Propoxygruppe bedeutet, η einen Wert von 10 bis 40 und m einen Wert von 20 bis 80 hat.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R einen unsubstituierten n-AIkylrest bedeutet.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß R 8 bis 18 Kohlenstoffatome aufweist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß R12 bis 16 Kohlenstoffatome aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß η einen Wert von 10 bis 30 hat.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß η einen Wert von 15 bis 25 hat.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß m einen Wert von 30 bis 50 hat.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß m einen Wert von 35 bis 45 hat.
9. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß η einen Wert von 10 bis 30 und meinen Wert von 30 bis 50 hat.
10. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß η einen Wert von 15 bis 25 und m einen Wert von 35 bis 45 hat.
11. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fermentationsbrühe zur Herstellung eines Arzneistoffes dient.
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