DD296983A5 - Einrichtung zur automatischen verbindung der inneren winkelfassung von fensterfluegeln - Google Patents

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DD296983A5
DD296983A5 DD90341880A DD34188090A DD296983A5 DD 296983 A5 DD296983 A5 DD 296983A5 DD 90341880 A DD90341880 A DD 90341880A DD 34188090 A DD34188090 A DD 34188090A DD 296983 A5 DD296983 A5 DD 296983A5
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Abstract

Die Erfindung besteht in einer Anlage fuer die automatische Montage der unteren Buchse-Winkelkombination von Fluegeln, das heiszt des Beschlagteils, der dazu bestimmt ist, an der unteren Ecke eines Fluegels, vorzugsweise eines Kipp-Drehfluegels, rechtwinklig zu seiner vertikalen Drehachse befestigt zu werden und das Gewicht des Fluegels auf ein in die Fenstereinfassung eingelassenes Lager zu uebertragen. Die automatische Anlage besteht hauptsaechlich aus einer Bestueckungsanlage 100 der Buchse, bestehend aus Arbeitsstationen, die um einen Drehteller angeordnet sind, und einer Anlage 200 fuer die automatische Montage des Winkels an der Buchse, die aus Arbeitsstationen besteht, die in einer Bezugsebene P - P angeordnet sind. Diese beiden Anlagen 100 und 200 sind durch einen automatischen Transportmechanismus 30 miteinander verbunden. Die Erfindung ermoeglicht die Bestueckung und die Montage von Buchse-Winkelkombinationen auf automatische Weise, wobei alle Arbeitsgaenge kontinuierlich miteinander verkettet sind.

Description

Hierzu 7 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage für die automatische Montage der unteren Buchse-Winkelkombination von Flügeln.
Dieser Beschlagteil soll an der unteren Ecke eines Flügels rechtwinklig zu seiner Drehachse befestigt werden.
Zum besseren Verständnis des Gegenstandes der Erfindung ist diese untere Buchse-Winkelkombination in der Fig. 1 dargestellt.
Sie umfaßt einen ersten Teil 1, der aus der Buchse 1.1 besteht, die den Gelenkteil des Flügels bildet. Diese Buchse 1.1 ist dazu bestimmt, mit einem Teil zusammenzuwirken, das gemeinhin Eckstütze genannt wird, die ihrerseits an der Fenstereinfassung befestigt ist und einen Gelenkbolzen hat, der bei der Montage des Flügels an der Fenstereinfassung von unten her in die Buchse 1.1 eingebracht wird.
Im Falle von Kipp-Drehrahmen gestattet dieser Gelenkbolzen einerseits das Schwenken des Drehflügels nach innen um eine vertikale Achse, und andererseits kann er selbst um eine horizontale Achse geschwenkt werden, um das Kippen des Flügels zu ermöglichen.
Auf dem Ende dieses Bolzens der Eckstütze liegt der Flügel über die Buchse auf. Diese Auflage muß eine sehr sanfte Drehbewegung gewährleisten. Zu diesem Zweck ist das Ende des Bolzens kugelförmig und ist unten an der zylindrischen Öffnung der Buchse mit einem Anschlag oder Puffer 2 aus Plastmaterial versehen, der die Drehung des Bolzens erleichtert und verhindert, daß die Buchse und der Bolzen sich beim Schwenken des Flügels verklemmen.
Außerdem sind an der Buchse 1.1 zwei Stellschrauben 3 und 4 vorgesehen. Die erste Stellschraube 3, die im folgenden obere Stellschraube genannt wird, ermöglicht eine vertikale Verstellung des Flügels, wenn sich dieser bereits an der Fenstereinfassung befindet. Die zweite Schraube 4, die im folgenden seitliche Stellschraube genannt wird, gestattet ihrerseits ein Verstellen horizontal und quer zur Ebene des Rahmens der Fenstereinfassung. Im allgemeinen ist eine dritte Stellschraube an der Eckstütze vorgesehen, mit der eine horizontale Verstellung parallel zur Ebene des Rahmens möglich wird.
Das Lager der Eckstütze wird mit Hilfe einer Schablone in die Fenstereinfassung gebohrt oder gefräst. Auf diese Weise wird die Stabilität des Flügels gewährleistet. Jegliches Absenken ist praktisch unmöglich, selbst bei starker Belastung nicht, weil das Gewicht des Flügels auf den Winkel wirkt, der aus einem zweiten Teil 1.2 des Teils 1, das den vertikalen Schenkel des Winkels darstellt und aus einem angesetzten Teil 5, das ebenfalls winkelförmig ist und das den horizontalen Schenkel darstellt, gebildet wird, wobei dieser Winkel (1.2,5) in einem Falz des Flügels ruht. Das Gewicht des Flügels wird also auf das in seinen Sitz eingelassene Lager übertragen. Dieser Stahlwinkel 5 ist, wie in Fig. 1 dargestellt, am Teil 1 durch Nieten an der Unterseite des Teils 1 und an seiner Fläche 1.3 befestigt.
Zwecks größerer Klarheit wird das Teil 1 im folgenden allgemein Buchse genannt.
Gegenstand der Erfindung ist die Vorstellung einer vollautomatischen Montagekette einer solchen Buchse-Winkelkombination, die insbesondere für Kipp-Dreh-Rahmen bestimmt ist.
Bekanntermaßen werden die verschiedenen Elemente des Teils 1 mit einer automatischen Maschine zusammengesetzt. Diese umfaßt im allgemeinen einen Drehteller, um den herum die Arbeitsstationen angeordnet sind, mit denen eine oder mehrere Stellschrauben an der Buchse angebracht werden können.
Das Winkelstück 5 wird dann allgemein mit dem Teil 1 herkömmlicherweise auf einer Presse durch Nieten in zwei Arbeitsgängen, einer in einer Richtung und der andere senkrecht zum ersten, verbunden.
Diese aufeinanderfolgenden Montagearbeitsgänge führen auf Grund ihres manuellen Charakters zu hohen Herstellungskosten wegen der zahlreichen Handgriffe und Stillstandzeiten, die auf die Übernahme, das Positionieren und den Zusammenbau der Werkstücke zurückzuführen sind. Überdies sind, da die Montagezeiten eng mit dem Know-how und der Geschicklichkeit des Bedieners zusammenhängen, große Abweichungen in Herstellungsabläufen und -guten festzustellen, was die Rentabilität und die Produktivität beeinträchtigt. So muß der Bediener zwei erste Einzelteile aus Behältern entnehmen (oder sie liegen lose, sortiert vor), sie mit der Hand zusammensetzen, sie dann in eine Nietvorrichtung einführen, um ihre Verbindung herzustellen, und anschließend die richtige Ausführung kontrollieren.
Diese Handgriffe sind auf Grund ihrer Wiederholung langwierig und unangenehm und führen rasch zu einem deutlichen Leistungsrückgang.
Ziel der Erfindung ist es also, diesen diversen Nachteilen entgegenzuwirken, die zu diesem Zweck eine Montageanlage betrifft, die diese verschiedenen Arbeitsschritte vollkommen automatisiert und die außerdem die automatische Anbringung des Anschlags 2 bei der automatischen Montage der verschiedenen Teile der Buchse 1 vorsieht.
Außer den in den existierenden Anlagen bereits automatisierten Arbeitsgängen ermöglicht die Erfindung also den automatischen Einbau des Anschlags aus Plastmaterial der Buchse und das automatische Nieten des Winkels, wobei alle Arbeitsgänge kontinuierlich miteinander verkettet sind.
Zu diesem Zweck umfaßt die Anlage für die Bestückung und die automatische Montage von Einzelteilen, insbesondere von Teilen, die eine Buchse-Winkelkombination bilden, bestehend aus einer Gelenkbuchse, die mit zwei Stellschrauben, einer waagerechten und einer senkrechten, und einem Anschlag aus Plastmaterial versehen ist, und einem Winkel, wobei diese beiden montierten Teile einen Winkel bilden, der im Falz des Flügels, insbesondere eines Kipp-Drehflügels, eingelassen werden soll, und wobei die Buchse dazu bestimmt ist, mit einer an der Fenstereinfassung befestigten Eckstütze zusammenzuwirken, eine automatische Bestückungsanlage der Buchse, die einen Schrittdrehteller umfaßt, der die Buchse an einer Verteiler- und Anbringungsstation der oberen Stellschraube, einer Verteiler- und Anbringungsstation der seitlichen Stellschraube, und einer Anbringungskontrollstation der beiden Stellschrauben darbietet. Diese Anlage ist dahingehend bemerkenswert, daß diese Bestückungsanlage der Buchse mit einer automatischen Anlage zur Montage des Winkels mit der Buchse durch einen automatischen Transportmechanismus verbunden ist.
Eine weitere wichtige Eigenschaft der Erfindung beruht in der Tatsache, daß die automatische Bestückungsanlage der Buchse eine Anbringungsstation des Anschlags aus Plastmaterial umfaßt
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen detailliert dargelegt, die nur eine Ausführungsart darstellen.
Fig. 2: ist eine Gesamtdraufsicht der erfindungsgemäßen Montagekette,
Fig. 3: ist eine Teildraufsicht der Montagekette in größerem Maßstab, die die Bestückungsanlage der Buchse genauer
darstellt,
Fig.4A u. 4 B: sind Schnittansichten nach A-A und B-B von Fig. 3 Fig. 5 A u. 5 B: sind Teilansichten von vorne und von oben der Montagekette in größerem Maßstab, die die automatische
Montageanlage der Buchse und des Winkels genauer darstellen, Fig. 6 A: ist eine Schnittansicht nach C-C der Trägerplatte der Bestückungsanlage und Fig. 6B eine Draufsicht dieser
Trägerplatte mit einer abgelegten Buchse, Fig. 7 A u. 7 B: sind eine Schnittansicht nach D-D und eine Draufsicht einer Trägerplatte der Montageanlage der Buchse und
des Winkels mit diesen Teilen gemäß einer ersten Anordnung, Fig.8Au.8B: sind eine Schnittansicht nach D-D und eine Draufsicht einer Trägerplatte mit den Teilen gemäß einer zweiten Anordnung.
Fig. 2 ist eine allgemeine Draufsicht der Anlage. Ihr vorgeschaltet ist ein Beschickungsförderer 10, der auf herkömmliche Weise aus einem Endlosband oder -gurt besteht und der unabhängig von ihrem Modell und unterschiedslos rechte oder linke Buchsen 1 an einen Beschickungsmanipulator 20 herangeführt, der die Buchsen 1 auf den Drehteller der automatischen Bestückungsanlage 100 lädt.
Diese Bestückungsanlage 100 besteht aus einem Drehteller, um den herum die Stationen zur Montage der Teile 2,3,4 mit der Buchse 1 angeordnet sind. Am Ausgang dieser Bestückungsanlage 100 befindet sich eine Transportstation 30, mit der defekte Teile entfernt und korrekte Teile der automatischen Montageanlage 200 zugeleitet werden. Zu diesem Zweck führt die Transportstation 30 eine vertikale Drehung um 180°, das heißt eine Wende der Buchsen, und dann ihr horizontales Kippen um 90°
aus. .
Die Anlage 200 zur automatischen Montage des Winkels 5 an der Buchse 1 besteht aus modularen Arbeitsstationen, die in einer Bezugsebene PP angeordnet sind und deren Zweck der Zusammenbau des Winkels 5 mit der bestückten Buchse 1 ist. Sie endet mit einer Abführungsstation 40, die die korrekten Teile weitertransportiert und die defekten Teile entfernt.
Fig. 3 stellt in größerem Maßstab den Beschickungsförderer 10 und die automatische Bestückungsanlage 100 der Buchse detailliert dar.
Der Beschickungsmanipulator 20, der vorzugsweise aus einem Greiferorgan besteht, das auf dem Schaft eines horizontalen Zylinders befestigt ist, lädt die Buchse 1 auf eine Trägerplatte 102, die auf dem Drehteller 101 angeordnet ist. Diese Trägerplatte 102 ist mit Positionierungselementen versehen, die zweifach vorhanden sind, damit das Beschicken mit einer rechten Buchse oder mit einer linken Buchse unterschiedslos möglich ist. Insgesamt ist der Drehteller 101 mit acht Trägerplatten versehen, die an seinem Rand verteilt sind.
Die Fig. 6A und 6 B stellen eine Platte 102 detaillierter dar.
Die Platte weist eine kreisförmige Ablagefläche auf und umfaßt eine Nut 103 und einen Zapfen 104. Letzterer soll in die Buchse 1 von unten eingeführt werden. Die Nut 103 ist ihrerseits so angeordnet, daß sie entweder eine rechte Buchse ID oder eine linke Buchse 1G aufnehmen kann. Genauer gesagt nimmt sie den untersten Teil der Buchse auf, der unter dem L-förmigen Teil der Buchse (1) liegt, der den Winkel (5) aufnehmen soll.
Der Drehteller 101 ist so gesteuert, daß er eine schrittweise Drehbewegung um jede der acht Positionen 102.І bis zur folgenden ausführt, das heißt einen Schritt von einer Achtelumdrehung. Zu diesem Zweck ist unter dem Teller ein Antriebsmechanismus vorgesehen.
Die automatische Bestückung einer Buchse 1 erfolgt folgendermaßen.
Der Beschickungsmanipulator 20 lädt eine Buchse 1 auf eine Platte 102 in der Position 102.1. Der Teller vollführt eine Achtelumdrehung, um in die Position 102.2 zu kommen.
In dieser Position wird die Buchse zu einer Anbringungsstation 120 des Anschlags aus Plastmaterial gebracht. Dieser Anschlag 2 ist mit einem Vorsprung versehen, durch den er in dem zylinderförmigen Loch der Buchse 1 festgehalten werden kann. Die Anbringungsstation des Anschlags 120 umfaßt einen Vorratsbehälter für Anschläge, an dessen Austritt eine Positionierungsvorrichtung des Anschlags angebracht ist. Eine Zange mit Vertikalverschiebung führt den positionierten Anschlag in das zylinderförmige Loch der Buchse ein.
Nach einer Achtelumdrehung des Drehtellers 101 kommt die Buchse in die Position 102.3. Dort ist eine Kontrollstation der Anbringung des Anschlags 130 angeordnet, die vorzugsweise aus einem mechanischen Fühler besteht, der das Vorhandensein und die richtige Position des Anschlags mit einem von einem Zylinder gesteuerten und mit Markierungen versehenen Finger kontrolliert. Der Drehteller 101 führt dann eine weitere Achtelumdrehung aus.
Die noch immer auf ihrer Trägerplatte 102 befindliche Buchse gelangt dann in die Position 102.4. Die ist nun bereit, von einer Verteiler- und Anbringungsstation 140 der oberen Schraube 3 bearbeitet zu werden. Diese Station besteht aus einer Vorratsvorrichtung für obere Schrauben 3 und einer automatischen Greif-, Positionier- und Schraubvorrichtung mit vertikalem Schraubkopf.
Der Teller führt danach eine Achtelumdrehung aus, damit die Buchse in die Position 102.5 gelangt und einer Verteiler- und Anbringungsstation 150 der seitlichen Stellschraube 4 zur Verfügung steht. Diese Station ist ebenso wie die Station 140 aufgebaut und hat einen horizontalen Schraubkopf. Die eigentliche Schraubvorrichtung 151 ist mit einer Flanschvorrichtung 152 mit Vertikalverschiebung verbunden, durch die die Buchse 1 auf der Platte 102 gehalten wird. Im übrigen ist der horizontale Schraubkopf waagerecht und senkrecht zur Schraubrichtung beweglich, damit die seitliche Stellschraube 4 an einer rechten Buchse 1 D oder einer linken Buchse 1G angebracht und angeschraubt werden kann.
Durch eine Achtelumdrehung des Tellers gelangt die Buchse in der Position 102.6 zu einer Anbringungskontrollstation 160 der beiden Stellschrauben 3 und 4, die hauptsächlich aus zwei Fühlern, einem horizontalen und einem vertikalen, analog zu dem der Station 130, besteht. Schließlich wird die Trägerplatte 102 mit der bestückten Buchse in die Position 102.7 geführt, wo sie der Transportstation 30 zur Verfügung steht, um zur automatischen Montageanlage des Winkels weitertransportiert zu werden. Am Transportmechanismus 30 ist eine Ablaufrinne für defekte Teile 31 vorgesehen, die in Fig. 3 in zurückgezogener Position dargestellt ist. Wenn ein defektes Teil von den Kontrollstationen ermittelt wurde, positioniert sich die Ablaufrinne 31 vor der Position 102.7, und das defekte Teil wird dort entfernt. Die Zwischentransportstation 30 besteht hauptsächlich aus einem Entnahmemanipulator 32, der mit einer Greif- und Transportvorrichtung ausgerüstet ist, so daß die bestückte Buchse vertikal um 180° gewendet und dann horizontal um 90° gekippt wird, um auf einer länglichen Platte 202 bereitgestellt zu werden, die die Teile entlang der automatischen Montageanlage 200 befördern soll. Diese Platten 202 sind so geartet, daß nur ein einziger Plattentyp alle Arbeitsgänge der Montageanlage 200 ermöglicht, unabhängig vom Typ der Buchse und davon, ob die hergestellte Buchsen-Winkelkombination eine rechte oder linke ist.
Die Weiterbewegung des Tellers um eine Achtelumdrehung bringt die Platte 102, von der das Teil entnommen wurde, in die Position 102.8, die eine freie Station ist.
Natürlich erfolgen diese Arbeitsgänge kontinuierlich und automatisch, da alle Stationen, 20,120 bis 160 und 30 bei jeder Achtelumdrehung des Drehtellers 101 in Funktion sind.
Die Fig. 4 A und 4 B stellen diese Bestückungsanlage 100 zwecks größerer Klarheit im Schnitt und teilweise dar. In diesen Fig. sind hauptsächlich die Kontrollstation 130 für die Anbringung des Anschlags 2 in Position 102.3 der Platte, die Verteiler- und Anbringungsstation 150 der seitlichen Stellschraube 4 in Position 102.5 der Platte und die Kontroll- und Anbringungsstation 160 der beiden Stellschrauben 3 und 4 in Position 102.6 dargestellt.
Die Fig. 5 A und 5 B zeigen von vorne und von oben die Anlage zur automatischen Montage des Winkels 5 an der bestückten Buchse 1.
Die Anlage 200 besteht aus mehreren modularen Stationen, die in einer Ebene PP angeordnet sind. Um von einer Station zur nächsten zu gelangen, werden die Teile auf Trägerplatten 202 positioniert, die auf einem Förderer des Typs mit Endlosband angeordnet sind, das sich schrittweise von einer Station zur nächsten bewegt.
Die Trägerplatten 202 sind so angeordnet, daß das Ablegen und der Zusammenbau von Buchsen 1 und rechten oder linken Winkeln 5 möglich ist.
Vertikal um 180°C gedreht und horizontal mit der Transportvorrichtung 32 gekippt, wird die Buchse 1 auf einer Trägerplatte 202 an einer Ablegestation 205 abgelegt, wie aus Fig.7 A zu ersehen ist.
Fig. 7 B stellt die Positionierung von rechter 1D, 5 D oder linker 1 G, 5G Buchse und Winkel dar. Der eigentliche Teil 1.1 der Buchse wird in einen querliegenden Mittelhohlraum der Platte 202 eingeführt, und der Teil 1.2 positioniert sich auf der einen oder der anderen Seite dieses Mittelhohlraumes.
Weitere Eigenschaften der Platte 202 gehen im folgenden aus der Beschreibung der Positionierung der Teile hervor. Nach der Ablegestation 205 ist eine Schmierstation 210 angeordnet.
Seitlich der Bezugsebene PP ist dann eine Verteilerstation 40 der Stahlwinkel 5 angeordnet. Diese Verteilerstation 40 beinhaltet zwei Beschickungsvorrichtungen 41,42, von denen die eine für die Beschickung mit rechten Winkeln und die andere für die Beschickung mit linken Winkeln bestimmt ist. Zwischen diesen beiden Beschickungsvorrichtungen 41,42 ist ein mittlerer Steuerschieber 43 mit einer einzigen Ausgangsposition angeordnet. Der Winkel 5 wird dann mit seinem größeren horizontalen Schenkel und seinem kürzeren vertikalen Schenkel positioniert. Eine Ablegestation 215 des Winkels 5 auf der Buchse 1 ist mit Greifzangen versehen, die den Winkel 5 im Steuerschieber 43 erfassen und ihn in Nuten der Platte 202 ablegen. Zu diesem Zweck ist diese Ablegestation außerdem mit Vorrichtungen für horizontale und vertikale Bewegung, insbesondere Zylindern, versehen.
Der Winkel 5 wird dann auf der Buchse 1 wie in Fig.7 A dargestellt positioniert.
Die folgende Station 220 ist eine Positionskontrollstation des Stahlwinkels 5 auf der Buchse 1, die vorzugsweise aus Fühlern besteht.
An der folgenden Position 225 der Platte befindet sich keine Station. Bei der folgenden Bewegung des Förderers gelangt die Platte zu einer Nietstation 230 für den ersten Niet, die hauptsächlich aus einem Nietkopf mit vertikaler Bewegung besteht. Beim folgenden Bewegungsschritt ist die folgende Position 235 der Platte ohne Station, und die Teile werden dann zu einer Nietstation 240 für den zweiten Niet weitergeleitet, der analog zur Nietstation 230 aufgebaut ist.
Die beiden Nietarbeitsgänge werden in der Fig.7A durch den Pfeil R1 schematisch dargestellt. Es sind zwei voneinander unabhängige Nietstationen erforderlich, weil der Abstand zwischen den beiden Nieten nicht ausreicht, um gleichzeitig eine Doppelnietung ausführen zu können.
Die Nietverbindung wird dann mit einer Kontrollstation 245 überprüft, und dann werden die Teile mit einer Wendestation 250 gedreht.
Bei dieser letzten Station werden die Teile horizontal um 90° gekippt, um in die in der Fig.8 A dargestellte Position zu kommen, wobei die Platte eine zweite Aufnahmeeinrichtung für die gekippten Teile enthält.
Nach Durchgang durch eine freie Station 255 gelangen die Teile nun zu einer Egalisierungsstation 260 des Stahlwinkels 5. Diese Station umfaßt eine Preßvorrichtung, die den Kontakt des kürzeren Schenkels des Winkels 5 mit der Fläche 1.3 der Buchse 1 herstellt.
Nach einer freien Station 265 gelangen die Teile zu einer ersten Nietstation 270, und nach einer weiteren freien Station 275 zu einer zweiten Nietstation 280. Diese beiden Nietstationen sind gleichartig, und es sind zwei voneinander unabhängige
Nietstationen erforderlich, weil der Abstand zwischen den beiden Nieten nicht ausreicht, um eine gleichzeitige Doppelnietung ausführen zu können.
Diese beiden Nietarbeitsgänge werden in der Fig. 8 A durch die Pfeile R 2 und R3 schematisch dargestellt.
An der Egalisierungsstation 260 und den Nietstationen 270, 280 können Aufsätze 261,271, 281 vorgesehen werden, die dazu bestimmt sind, die Platten und die zu bearbeitenden Teile niveaugleich auszurichten. Diese Aufsätze sind miteinander durch eine von einem Zylinder gesteuerte gemeinsame Hubvorrichtung mit horizontaler Bewegung verbunden, wobei jeder Aufsatz
vertikal mit einem Doppelschwingarmsystem bewegt wird.
Nach einer freien Station 285 werden die Nietverbindungen mit einer Kontrollstation 290 untersucht, die Fühler beinhaltet, die das Fehlen von Niveauunterschieden überprüfen.
Die Buchse-Winkelkombinationen sind also bestückt und montiert und werden mit einer Entnahmestation 40, die vertikal und horizontal bewegliche Greifzangen beinhaltet, entfernt, wobei die horizontale Bewegung in zwei Höhen erfolgt, einer ersten
Höhe 41, auf der die defekten Teile abgeführt werden, und einer zweiten Höhe 42, auf der die korrekten Teile abgeführt werden.
Im allgemeinen erfolgt in der gesamten Anlage die Anwesenheits- und Positionierungskontrolle doppelt. Die Ablege- und
Montagestationen sind mit einer elektrischen Kontrollvorrichtung versehen, die die elektrische information nur dann überträgt, wenn Anbringung und Montage korrekt vorgenommen wurden. Zu dieser ersten Kontrolle kommt noch eine zweite Kontrolle, die von den Kontrollstationen selbst ausgeführt wird.

Claims (13)

1. Automatische Anlage zur Bestückung und zur Montage von Einzelteilen, insbesondere Teilen, die eine Buchsen-Winkelkombination bilden, bestehend aus einer Gelenkbuchse, die mit zwei Stellschrauben, einer oberen und einer seitlichen, und einem Anschlag aus Plastmaterial versehen ist, sowie aus einem Winkel, wobei diese beiden Teile zusammengesetzt einen Winkel bilden, der dazu bestimmt ist, in den Falz eines Flügels eingelassen zu werden, insbesondere eines Kipp-Drehflügels, und wobei die Buchse mit einer an der Fenstereinfassung befestigten Eckstütze zusammenwirken soll, eine Anlage, die eine automatische Bestückungsanlage der Buchse umfaßt, versehen mit einem Schritt-Drehteller, der die Buchse zu folgenden Stationen führt:
- einer Verteiler- und Anbringungsstation der oberen Stellschraube,
- einer Verteiler- und Anbringungsstation der seitlichen Stellschraube,
- einer Konstrollstation für die Anbringung der beiden Stellschrauben
dadurch gekennzeichnet, daß mit dieser automatischen Bestückungsanlage (100) der Buchse (1) eine automatische Anlage (200) zur Montage des Winkels (5) an der Buchse (1) durch einen automatischen Transportmechanismus (30) verbunden ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Bestückungsanlage (100) der Buchse (1) eine Anbringungsstation (120) des Anschlags (2) beinhaltet.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Bestückungsanlage (100) eine Kontrollstation (130) der Anbringung des Anschlags (2) beinhaltet.
4. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Bestückungsanlage (100) in Richtung des Durchlaufs und in dieser Reihenfolge umfaßt:
- eine Beschickungsstation (20,102.1)
- eine Anbringungsstation des Anschlags (120,102.2)
- eine Kontrollstation der Anbringung des Anschlags (130,102.3)
- eine Verteiler- und Anbringungsstation der oberen Stellschraube (140,102.4)
- eine Verteiler- und Anbringungsstation der seitlichen Stellschraube (150,102.5)
- eine Kontrollstation der Anbringung der Stellschrauben (160,102.6)
- eine Zwischentransportstation (30,102.7)
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstation (30) mit einer beweglichen Ablaufrinne (31) zur Entnahme von defekten Teilen versehen ist.
6. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehteller (101) der Bestückungsanlage (100) der Buchse (1) sich in einer einzigen Drehrichtung schrittweise um eine Achtelumdrehung bewegt, wobei der Teller acht Trägerplatten (102) aufnimmt.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatten (102) identisch sind und daß jede Platte (102) mit einem Zapfen (104) und einer Nut (103) versehen ist, die das Positionieren einer rechten Buchse oder einer linken Buchse unterschiedslos ermöglichen.
8. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Montageanlage (200) des Winkels (5) an der Buchse (1) modulare Arbeitsstationen umfaßt, die in einer Bezugsebene (PP) angeordnet sind, wobei die Teile auf Trägerplatten (202) positioniert werden.
9. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die automatische Montageanlage (200) umfaßt:
- eine Ablegestation (205) der bestückten Buchse (1),
- eine Schmierstation (210),
- eine Ablegestation (215) des Winkels (5) auf der Buchse (1),
- eine Kontrollstation (220) der Lage des Winkels (5) auf der Buchse (1)
- Nietstationen (230, 240) für einen Schenkel von Winkel (5) an Buchse (1),
- eine Wendestation (250) der Teile,
- eine Egalisierungsstation (260) des Winkels (5),
- Nietstationen (270, 280) des anderen Schenkels des Winkels (5) an die Buchse (1),
- Kontrollstationen für die Nietverbindungen (245, 290),
- eine Entnahmestation (40) der montierten Buchse-Winkelkombinationen.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der automatischen Montageanlage (200) Aufsätze (261, 271,281) für die niveaugleiche Ausrichtung der Teile mit gemeinsamer Steuerung vorgesehen sind.
11. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich seitlich an der automatischen Montageanlage (200) eine Verteilerstation der Winkel (5) befindet, die zwei Beschickungsvorrichtungen (41,42), einefürdie rechten Winkel und einefürdie linken Winkel, und einen einzigen in der Mitte gelegenen Steuerschieber (43) beinhaltet.
12. Anlage nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle Trägerplatten (202) der Montageanlage (200) identisch sind und daß jede Platte (202) eine Gruppe von Nieten beinhaltet, mit der die Positionierung von rechten Teilen und linken Teilen unterschiedslos möglich ist.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (202) eine erste Positionierungseinrichtung der Teile, durch die der große Schenkel des Winkels (5) horizontal ausgerichtet wird, und eine zweite Positionierungseinrichtung der Teile, durch die der kleine Winkel des Winkels (5) horizontal ausgerichtet wird, umfaßt, wobei die Buchse (1) in Übereinstimmung mit dem Winkel (5) positioniert wird.
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