DD297348A5 - Anlage zum stranggiessen metallischer, duenner gegenstaende und verfahren zum stranggiessen - Google Patents
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Abstract
Anlage zum Stranggieszen von insbesondere duennen metallischen Gegenstaenden mittels beweglicher Waende, die zwei bewegliche gekuehlte sich gegenueberliegende Waende aufweist, die gleichzeitig in gleicher Richtung 3; 4 antreibbar sind sowie mit zwei Seitenwaenden 6, die den Gieszschacht begrenzen; die Seitenwand weist in der Naehe der beweglichen Waende 1; 2 zwei Einsaetze 7; 8 aus thermisch gut leitendem Material auf, die dem Rand 11 der beweglichen Waende benachbart sind, eine Flaeche 73; 83 aufweisen, die dem Gieszraum zugewandt ist, sich bis in die Naehe der Engstelle 5 zwischen den beweglichen Waenden erstrecken und zwischen sich einen Abschnitt begrenzen, der aus einem thermisch isolierenden feuerfesten Material 9 besteht, dessen Oberflaeche 91 eben oder konkav ist. Die Erfindung eignet sich insbesondere zum Stranggieszen mittels Walzen von duennen Stahlgegenstaenden. Fig. 1{Stranggieszanlage; Stranggieszverfahren; duenne Metallgegenstaende; bewegliche Waende; Walzen; Seitenwand; Gieszschacht; Einsaetze; Engstelle}
Description
Hierzu 5 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Stranggießen metallischer, dünner Gegenstände insbesondere aus Stahl mittels beweglicher Wände, insbesondere Walzen und Seitenwänden, die im allgemeinen als kleine Wände bezeichnet werden, welche den Gießschacht in der Nähe der Seitenränder der beweglichen Wände begrenzen und auf das Verfahren zur Durchführung.
Eine gemeinsame Schwierigkeit von Stranggießanlagen mittels beweglicher Wände ist darin zu sehen, daß die Seitenenden des Gießschachtes zwischen den beweglichen Wänden abgedichtet werden müssen. Ferner tauchen Probleme auf, aufgrund von anhaftendem gegossenen Metall an den Seitenwänden, wodurch Beschädigungen an den Rändern des gegossenen Gegenstandes auftreten können. Es ist weiterhin erforderlich, die Bildung von erstarrtem Metall bei Berührung mit diesen Wänden oberhalb der Engstelle, d.h. oberhalb des schmälsten Durchlaß-Niveaus zwischen beweglichen Wänden zu verhindern.
Es wurde aus diesem Grunde bereits vorgeschlagen, thermisch isolierende Seitenwände zu verwenden, um so eine Erstarrung bei deren Berührung zu begrenzen und auch die Ausbildung von erstarrtem Metall in der Nähe der Engstelle zu vermeiden. Insbesondere ist eine derartige Vorrichtung in der französischen Patentanmeldung Nr.8705234 der Armelderin beschrieben. Es ist ferner aus der US-PS 3038219 sowie aus der EP-OS 212423 bekannt, sich verjünger Ie Seitenwände zu verwenden, d.h. solche, deren Flächen sich symmetrisch zueinander in Richtung zur Engstelle aufweiten. Eine derartige Anordnung ermöglicht insbesondere eine seitliche Ausdehnung des Gegenstandes in dem Maße, indem er sich der Engstelle nähert, wobei diese Ausdehnung durch den Walzeffekt des frühzeitig erstarrten Metalls in der Nähe der Engstelle oder während des Erstarrens bedingt wird.
Diese Anordnungen vermögen jedoch nicht das Eindringen von flüssigem Metall zwischen die Seitenwände und die beweglichen Wände zu verhindern, wobei die Erstarrung auf dieser Höhe schlecht kontrollierbar ist. Ist nämlich die Seitenwand ausreichend isolierend, um eine Erstarrung des gegossenen Metalls bei ihrer Berührung zu verhindern, so kann flüssiges Metall auf Höhe der Verbindung Seitenwand-bewegliche Wand eindringen. Ferner weisen solche Materialien, die zur Herstellung von stark isolierenden Seitenwänden verwendbar sind, im allgemeinen nur eine geringe mechanische Widerstandsfähigkeit auf. Aus diesem Grund sind sie schnell abgenutzt durch das Gleiten des Metalles sowie der Walzenenden, wodurch das Eindringen von Me ill noch weiter gefördert wird.
Sind ι ingegen die Seitenwände weniger gut isolierend, so erstarrt das gegossene Metall bei Berührung mit ihnen, wobei jedoch dieser Erstarrungsvorgang nur schlecht steuerbar ist und Schwierigkeiten aufgrund von Verstopfungen, Verklebungen oder Unregelmäßigkeiten der Ränder des Gegenstandes auftreten, selbst im Falle von sich verjüngenden Seitenwänden.
Ziel der Erfindung ist die weitere Sicherung eines kontinuierlichen Gießprozesses und die Verbesserung der Steuerung des Erstarrungsvorganges.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anlage anzugeben, durch die das Abkühlen über die gesamte Breite des gegossenen Gegenstandes, insbesondere entlang der Ränder der großen Seiten, ohne eine vorzeitige Erstarrung bei Berührung mit den Seitenwänden hervorzurufen, verbessert werden kann.
Ausgehend von einer Anlage zum Stranggießen metallischer dünner Gegenstände mittels beweglicher Wände, mit zwei beweglichen gekühlten sich gegenüberliegenden Wänden, die gleichzeitig und in gleicher Richtung antreibbar sind und die zusammen mit zwei feststehenden Seitenwänden einen Gioßschacht formen, wird zur Lösung dieser Aufgabe vorgeschlagen, daß jede Seitenwand eine Verschlußplatte aufweist, die an den Kanten der beweglichen Wände anliegt sowie zwei Einsätze aufweist, aus einem gut wärmeleitenden Material, die zwischen den beweglichen Wänden in den Gießschacht ragen in der Nähe des Randes der beweglichen Wände, deren eine Fläche dem Gießschacht zugewandt ist, wobei sie sich bis in die Nähe der Engstelle zwischen den beweglichen Wänden erstrecken und dabei zwischen sich einen Abschnitt begrenzen, der aus einer thermisch isolierenden Schicht besteht, deren Fläche eben oder konkav ist.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung verlängert sich die Haut des erstarrenden Metalls bei Berührung der gekühlten beweglichen Wände bis zur Fläche der Einsätze, die dem Gießschacht zugewandt ist. Die derart erhaltene kontinuierliche Gießhaut bedeckt die Stelle zwischen der beweglichen Wand und den Einsätzen und verhindert so, daß dort flüssiges Metall eindringt. Ferner entsteht keine Gießhaut bei Berührung des Abschnitts zwischen den Einsätzen der Seitenwände, da diese stark isolierend sind.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Fläche der Seitenwand in Richtung zum Gießschacht hin, gebildet durch die Flächen der dem Gießschacht zugewandten Flächen der Einsätze und durch die Fläche der isolierenden Schicht, sich insgesamt verjüngend. Bei einer derartigen Ausgestaltung ermöglicht die Verjüngung der Seitenwände ein seitliches Ausdehnen der Ränder des gegossenen Gegenstandes. Gleichzeitig werden die Ränder der sich bei Berührung mit den Einsätzen ausbildenden Gießhaut zunehmend angedrückt durch den ferrostatischen Druck zwischen den beweglichen Wänden.
Gemäß einem zusätzlichen bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die Flächen der Einsätze in Richtung des Gießschachtes geneigt bezüglich einer senkrechten Ebene, die lotrecht auf den beweglichen Wänden steht, wobei diese Neigung von den oberen Enden der Einsätze hin, wobei die dem Gießschacht zugewandten Flächen im wesentlichen senkrecht zu den beweglichen Wänden verlaufen.
In diesem Fall wird der Effekt der zunehmenden Auflage der Ränder der erstarrten Gießhäute noch verstärkt, wobei die erstarrten Gießhäute sowohl in der Breite als auch an Dicke derart zunehmen, daß in der Nähe der Engstelle zwei Gießhäute mit im wesentlichen konstanter Dicke über die gesamte Gegenstandsbreite entstehen.
Diese besondere Ausgestaltung ermöglicht insbesondere eine Verringerung der Kräfte, die senkrecht auf die Wnlzenwände einwirken.
Wenn nämlich, ausgehend von der Höhe des flüssigen Metalls, eine Erstarrung der Ränder der Gießhaut Zungen bildet senkrecht zur Wand der Walzen, so neigen diese Zungen dazu, an Dicke zuzunehmen, während sie sich der Engstelle nähern, so daß der ferrostatische Druck unzureichend sein kann, um sie gleichmäßig gegen die gekühlten Walzenwände zu drücken, wodurch Unregelmäßigkeiten während der Erstarrung auftreten können und außerdem eine größere Kraft in der Nähe der Engstelle, an der sich diese Zungen vereinigen und miteinander verwalzt werden.
Wenn außerdem diese Zungen nicht ausreichend an den gekühlten Wänden anhaften, ist die Abdichtung zwischen den Walzen und der Seitenwand nicht mehr gewährleistet, so daß flüssiges Metall zwischen der Zunge und der benachbarten Seitenwand eindringen kann. Dieses Risiko wird jedoch aufgrund der oben angegebenen erfindungsgemäßen Anordnung praktisch vollständig beseitigt.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Stranggießen dünner metallischer Gegenstände, insbesondere Stahlbleche geringer Dicke, unter Verwendung der oben beschriebenen Anlage, wobei in den Gießschacht flüssiges Metall eingegeben wird, dessen Höhe unterhalb des oberen Endes der Einsätze und der isolierenden Schicht gehalten wird, wobei die beweglichen Wände gleichzeitig und in gleicher Richtung angetrieben werden, wodurch das flüssige Metall bei Berührung mit den gekühlten beweglichen Wänden erstarrt und dabei zwei erstarrte Gießhäute bildet, deren Ränder sich entlang der dem Gießschacht zugewandten Flächen der Einsätze verlängern und wobei die Gießhäute in der Breite und Dicke zunehmen, entsprechend der Verschiebung der beweglichen Wände, bis sie sich in der Nähe der Höhe der Engstelle zwischen den beweglichen Wänden vereinigen und wobei der erstarrte dünne metallische Gegenstand kontinuierlich nach unten abgezogen wird.
Ausführungsbeispiel
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt ist und zwar für das Stranggießen mittels zweier Walzen. Es zeigen
Fig. 1: eine schematische Teilansicht einer Stranggießanlage mittels Walzen, in der die Anordnung einer
erfindungsgemäßen Seitenwand dargestellt ist; Fig. 2: einen Schnitt entlang der Ebene H-Il von Fig. 1; Fig. 3 bis 6: schematische Darstellungen der fortschreitenden Erstarrung des Gegenstandes an verschiedenen Stellen, die in Fig. 2 angegeben sind;
Fig. 7: eine Seitenansicht einer Seitenwand, die insbesondere an eine erfindungsgemäße Stranggießanlage angepaßt ist; Fig. 8: einen senkrechten Schnitt durch diese Wand entlang der Ebene VIII-VIII von Fig. 7; Fig.9: einen Schnitt durch diese Wand auf Höhe der Linie IX-IX und Fig. 10: einen anderen Schnitt entlang der LinieX-Xin Fig.7.
Die schematischen Darstellungen in den Fig. 1 bis 6 sind rein beschreibender Art, wobei angemerkt sei, daß die Relativabmessungen der Einzelteile absichtlich nicht denjenigen einer tatsächlichen Anlage entsprechen, um so daß Verständnis des Gegenstandes der Erfindung zu erleichtern.
Fig. 1 zeigt ein Ende einer Stranggießanlage mittels Walzen, wobei zwei Walzen 1 und 2 vorgesehen sind und die zweite Walze durch die Linie 21 eines Wandende., angedeutet ist.
Die beiden achsparallelen Walzen sind in der gleichen waagerechten Ebene P angeordnet und werden entgegengesetzt zueinander in Richtung der Pfeile 3 und 4 angetrieben, wobei sie auf Höhe der Engstelle 5 einen Abstand voneinander aufweisen, der auf Höhe der Ebene P liegt, welche die Walzenachsen durchsetzt, wobei dieser Abstand der Dicke des gewalzten Gegenstandes entspricht.
Die Zufuhr des flüssigen Metalls erfolgt in herkömmlicher Art in dem Gießschacht, der' einerseits durch den Abschnitt der Walzenwände oberhalb der Engstelle und andererseits durch die Seitenwände begrenzt wird, die an den Rändern der Walzen angeordnet sind und mit ihnen in dichtem Kontakt sind. Da die Seitenwände feststehen und die Walzenwände beweglich sind, muß ein geringes Spiel zwischen ihnen vorhanden sein, um einen zu starken Abrieb und damit eine Abnutzung zu verhindern. Dies bedeutet, daß die Abdichtung nicht vollständig ist und daß flüssiges Metall in die durch das Spiel bedingten Räume eindringen kann. Es ist eines der Ziele der vorliegenden Erfindung, dieses Eindringrisiko zu verringern. Wird die Seitenwand derart ausgestaltet, wie es zu Beginn der Beschreibungseinleitung erwähnt worden ist, d.h. aus einem stark isolierendem Material, so daß das flüssige Metall bei Berührung mit diesem Material nicht erstarrt, so reicht die Haut aus erstarrtem Material bei Berührung mit den gekühlten Walzenwänden nur bis zur Höhe der Verbindung zwischen Seitenwand und Walzenwand mit einem erhöhten Eindringrisiko auf dieser Höhe.
Es wurde nun gefunden, daß eine Abdichtung bezüglich des flüssigen Metalls erzielt werden kann, indem eine Verlängerung der erstarrten Gioßhaut auf demjenigen Abschnitt der Seitenwand bewirkt wird, der den Walzen unmittelbar benachbart ist unter gleichzeitiger Erleichterung der Ausgestaltung der Ränder der Gießhäute und unter Vermeidung einer Erstarrung des Metalls bei Berührung mit den Seitenwänden. Dies bedeutet, daß die erstarrte Gießhaut, welche die Verbindung zwischen den Walzen und den Seitenwänden bedeckt, eine dichte Wand darstellt, die das Eindringen von flüssigem Metall verhindert. Fig. 1 zeigt eine Seitenwand oder kleine Wand 6, die aus einer r^nkrechter, bbenen Platte 61 gebildet wird, die mit einem gewissen Spiel zwischen den Enden der Walzen 1 und 2 angeordnet ist, d h. zwischen den Rändern der beiden zylindrischen Oberflächen. Die Platte 61 weist zwei Einsätze 7,8 aus thermisch gut leitendem Material auf. Jeder Einsatz bildet eine Lamelle geringer Dicke, die vorzugsweise in der Nähe der Hälfte der Dicke des gegossenen Gegenstandes liegt, wobei sie an die Wölbung der Walzen angepaßt ist un j von der Platte 61 aus in Richtung des Gießschachtes hervorspringt, um sich so an den Rand 11 der Walzenwand anzuschmiegen. Die unteren Enden 71,81 der Einsätze ein und derselben Seitenwand vereinigen sich auf einer Höhe, die vorteilhafterweise geringfügig oberhalb der Engstelle oder des Walzspaltes 5 liegt. Die Breite der aus der Platte 61 hervorspringenden Einsätze nimmt gleichmäßig ab von ihren oberen Enden 72,82 bis zu ihren unteren Enden 71,81. Die dem Gießschacht zugewandten Flächen 73,83 der Einsätze sind über ihre gesamte Höhe bezüglich der Erzeugenden der Walze auf dieser Höhe geneigt, wobei diese Neigung zunehmend von den oberen Enden der Einsätze zu den unteren Enden hin zunimmt, wobei sie bei letzteren in der Nähe von 90° liegt. Mit anderen Worten, die Fläche 73,83 eines jeden Einsatzes ist eine gekrümmte Fläche, deren waagerecht Erzeugende mit der zugehörigen Erzeugenden der benachbarten Walze einen stumpfen Winkel bildet z. B. von ungefähr 135° am oberen Ende 72,82, wobei dieser Winkel zunehmend abnimmt nach unten hin, wobei er am unteren Ende im wesentlichen gleich 90° ist.
Der Abschnitt zwischen den beiden Einsätzen einer kleinen Wand besteht aus einer Platte oder einer Schicht aus feuerfestem isolierendem Material 9, deren dem Gießschacht zugewandte Fläche 91 vorzugsweise eben und geneigt ist bezüglich der Senkrechten, um die oben erwähnte Verjüngung zu bilden, die in Fig. 2 gut sichtbar ist, so daß eine kontinuierliche Oberfläche mit
den Flächen 73,83 der Einsätze entsteht, ohne Rauhigkeiten auf Höhe ihrer Verbindungslinien. Vorzugsweise ist die Oberflächedes feuerfesten Materials 9 gehärtet, um eine schnelle Abnutzung durch das gegossene Metall zu verhindern.
und des feuerfesten Materials zu halten ist.
ähnlich demjenigen der in der genannten EP-Schrift 212 423 beschrieben ist und der auf Höhe der ^ngstelle die freie seitliche
ein kontinuierlicher Verlauf zwischen den Oberflächen der Einsätze 73,83 und derjenigen des feuerfesten Materials 91 sowiedam unmittelbar darunter sich anschließenden Abschnitt der Wand 63 bevorzugt.
isolierenden Materials 9, wodurch die Ausbildung der Einsätze erleichtert wird. Der kontinuierliche Verlauf der erstarrten
derartige Ausgestaltung weniger vorteilhaft bezüglich der Ausbildung und des gewünschten Fortschreitens der Gießhautgemäß der Beschreibung im Zusammenhang mit den Fig.3 bis 6.
unterschiedlichen Höhen, die in Fig. 2 angedeutet sind.
den gekühlten Wänden der Walzen 1 und 2 erstarrt das geschmolzene Metall 10 und bildet auf jeder Walze eine erstarrte
8 erstarrt ist, da die letzteren thermisch gut leiten und aufgrund ihrer Nähe zu den gekühlten Walzenwänden und aufgrund der
der Höhe oberhalb der durch die Punkte 105,106 bezeichneten Höhe zwischen den Walzen und den Einsätzen.
indem sie entlang den Flächen 73,83 der Einsätze gleiten.
zunimmt. Die Breite der Fläche 73,83 eines jeden Einsatzes verringert sich aufgrund der Erhöhung der Neigung bezüglich der
der Verjüngung der Oberfläche 91 des feuerfesten Materials 9 verbreitert sich der Gießschacht.
dem gewünschten Querschnitt, wobei die seitliche Ausdehnung der Ränder hervorgerufen durch den Walzeffekt durch dieendgültige Vergrößerung der Breite des Gießschachtes gewährleistet wird, bis sie mit den Abschnitten der Wände 63 in
8 halten. Sie weist eine ebene Halteplatte 64 auf, auf der mittels Schrauben 111 sowie Zentrierstiften 112 zwei Stützplatten 65,66gehalten werden, deren ebene Flächen den Walzenenden zugewandt wird und die so ausgestaltet sind, daß sie einen geneigten
durch Stifte 74 an Ort und Stelle gehalten, die in die Stützplatten 65,66 eingesetzt sind und Langlöcher 75 in den Einsätzendurchsetzen, so daß sie deren Verschieben in einer Richtung parallel zur Walzenachse verhindern, jedoch eine geringe
geringer ist (1 bis 2mm z.B.). Diese Werte sind jedoch nur Beispiele und hängen von den Gesamtabmessungen der Anlage ab.
bezüglich der Walzenwand. Die Einsätze weisen an ihren oberen Enden einen abgeschrägten Querschnitt mit einem Winkel inder Nähe von 45° auf, wobei dieser Winkel nach unten hin zunimmt bis er am unteren Ende einen viereckigen Querschnittbildet.
eingesetzt, um sie an die gebogensn Ränder 67,68 der Stützplatten 65,66 zu drücken. Die Zwischenplatte 69 wird mittels
geringfügig oberhalb der Engstelle. Auf dieser Höhe weisen die unteren Enden der Einsätze einen geringen Abstand voneinanderauf, um eine gewisse Breite der Spitze des isolierenden feuerfesten Materials zu gewährleisten, um so deren Versprödungentgegenzuwirken.
mittels Schrauben 114 an der Halteplatte 64 befestigt ist. Der rückwärtige Abschnitt 121 der Führungslippe greift inentsprechende Aussparungen 122,123 ein, die in den dicken Stützplatten 65,66 vorgesehen sind. Der vordere Abschnitt 124 der
(Höhe der Ebene P) eine senkrechte ebene Zone 128, die in der gleichen Ebene wie die Oberfläche der Stützplatten 65,66 liegt.
Gußeisen.
feuerfesten Schicht zu vermeiden.
zwischen diese ragt und damit aus den beiden Stützplatten herausragt.
der Nähe der Einsätze, der Stützplatten und/oder der Halteplatte sowie der Lippe oder auch mittels direkter Kühlung der Einsätze.
Claims (7)
1. Anlage zum Stranggießen metallischer, insbesondere dünner, Gegenstände, mittels beweglicher Wände, mit zwei beweglichen, gekühlten, sich gegenüberliegenden Wänden, die gleichzeitig und in gleicher Richtung (3,4) antreibbar sind und die zusammen mit zwei feststehenden Seitenwänden (6) einen Gießschacht formen, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenwand eine Verschlußplatte aufweist, die an den Kanten der beweglichen Wände (1,2) anliegt, sowie zwei Einsätze (7,8) aufweist, aus einem gut wärmeleitenden Material, die zwischen den beweglichen Wänden in den Gießschacht ragen in der Nähe des Randes (11) der beweglichen Wände, deren Flächen (73,83) dem Gießschacht zugewandt sind, wobei sie sich bis in die Nähe der Engstelle (5) zwischen den beweglichen Wänden erstrecken und dabei zwischen sich einen Abschnitt begrenzen, der aus einer thermisch isolierenden Schicht (9) besteht, deren Fläche (91) eben oder konkav ist.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche (91,73,83) jeder Seitenwand gegenüber dem Gießschacht, gebildet durch die Flächen (73,83) der die Gießschacht zugewandten Flächen (73,83) der Einst und durch die Fläche (91) der isolierenden Schicht, sich insgesamt verjüngt.
3. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächen (73,83) der Einsätze in Richtung des Gießschachtes außerdem geneigt sind bezüglich einer senkrechten Ebene, die lotrecht zu den beweglichen Wänden verläuft, wobei diese Neigung von den oberen Enden (72, 8?.) ausgehend zunehmend abnimmt bis zu den unteren Enden (71,81) der Einsätze, und wobei die Flächen (73,83) im wesentlichen senkrecht zu den beweglichen Wänden verlaufen.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verjüngung ungefähr 1 bis 2° beträgt.
5. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Flächen (73,83) der Einsätze in Richtung des Gießschachtes an ihren oberen Enden ungefähr 135° beträgt bezüglich der Erzeugenden der benachbarten beweglichen Wand.
6. Anlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie unterhalb der Einsätze und der feuerfesten Schicht eine Lippe (120) aufweist, deren dem Gießschacht zugewandte Fläche oberhalb der Engstelle (5) eine sich verjüngende Zone (127) in der Verlängerung der Flächen (91,73,83) der Einsätze und der feuerfesten Schicht aufweist sowie unterhalb der Engstelle (5) eine ebene senkrechte Zone (128).
7. Verfahren zum Stranggießen dünner, metallischer Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anlage gemäß Ansprüchen 1 bis 6 verwendet wird, daß in den Gießschacht flüssiges Metall eingegeben wird, wobei dessen Höhe unterhalb des oberen Endes der Einsätze und der isolierenden Schicht gehalten wird, daß die beweglichen Wände gleichzeitig und in gleicher Richtung angetrieben werden, wodurch das flüssige Metall bei Berührung mit den gekühlten beweglichen Wänden erstarrt und dabei zwei erstarrte Gießhäute bildet, deren Ränder sich entlang der dem Gießschacht zugewandten Flächen der Einsätze verlängern, wobei die Gießhäute in der Breite und Dicke zunehmen entsprechend der Verschiebung der beweglichen Wände bis sie sich in der Nähe der Höhe der Engstelle zwischen den beweglichen Wänden vereinigen und daß der erstarrte dünne metallische Gegenstand kontinuierlich nach unten abgezogen wird.
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