DD297469A5 - Webblatt fuer eine webmaschine - Google Patents
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Abstract
Lamellenfoermiges Webblatt fuer eine Webmaschine aus Lamellenpaketen (13-16) gegebener Laenge, die mit oder ohne Zwischenabstandhalter (17) dadurch vormontiert sind, dasz sie verschweiszt oder miteinander mit wenigstens einem Hilfstraeger verbunden sind. Fig. 1{lamellenfoermiges Webblatt; Webmaschine; Lamellenpakete; Zwischenabstandhalter; Hilfstraeger}
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Webblatt in Form von vormontierten Gruppen von Lamellen mit und ohne Abstandshaltern, das neben seiner außerordentlich wirtschaftlichen Konstruktion und seiner extrem einfachen Montage und Wartung eine optimale Genauigkeit bei der Positionierung der Lamellen selbst erlaubt, was insbesondere bei Mehrphasen-Webmaschinen gefordert wird, bei denen die Lamellen oder die Riete des festen Webblattes immer genau zu den Lamellen des sich drehenden Webblattes ausgerichtet sein müssen. Es ist diesbezüglich bei Mehrphasen-Webmaschinen bekannt, zwei getrennte Webblätter zu verwenden, von denen das eine zum Zweck der Beabstandung der Kettfäden in gleichem Abstand voneinander mittels seiner Lamellen oder Riete fest angeordnet ist, während sich das andere dreht, um über die spezielle Form seiner Lamellen, zwischen denen die Kettfäden hindurchgehen, die Schußfäden zuzuordnen und gegen die Kante des bereits gebildeten Stoffes anzuschlagen. Um keinerlei Abweichung der Kettfäden zu ermöglichen, was zu einem nicht hinnehmbaren fehlerhaften Stoff führen würde, müssen die jeweiligen Lamellen der beiden Webblätter genau zueinander ausgerichtet und somit in genau bestimmten Positionen angeordnet sein.
Während des Aufbaus jedes Webblattes muß aiki diesem Grui.de die Ganghöhe zwischen den Lamellen streng konstant und gleich der theoretischen Ganghöhe über die gesamte Länge des Webblattes gehalten werden. Webblätter werden gegenwärtig dadurch gebildet, daß auf einem Grundträger abwechselnd Lamellen und Abstandshalter gestapelt werden, die konstruktive Eigentoleranzen, insbesondere bezüglich ihrer Stärke, haben, was zur Folge hat, daß nach der Anordnung einer gegebenen Anzahl von Bauelementen eine unvermeidliche beträchtliche Abweichung in den Positionen der Lamellen auftritt. Um diesen Nachteil zu vermeiden ist es bekannt, die Halteträger der Webblätter für Mehrphasen-Webmaschinen mit festen Lokalisierungseinrichtungen in bestimmten Abständen zu versehen, die ein genaues Vielfaches der theoretischen Larnellenganghöhe sind, wodurch Positionierungsfehler festgestellt werr'on können und eine genau bestimmte Lamellenposition wieder hergestellt werden kann. Bei sich drehenden V abblättern sind diese festen Lokalisierungseinrichtungen insbesondere nichts anderes als Nuten oder Rillen zum Aufnehmen von Schnappschulterringen, deren Zweckdarin bes'eht, die Stapelung auf eine bestimmte konstante Anzahl von Lamellenabstandselementen zu begrenzen. Wenn es möglich wird, eine Anzahl von Elementen zu stapeln, die von einer bestimmten Anzahl abweicht, dann wird ein Lamellenpositionierungsfehler angezeigt. Dieses bekannte Verfahren hat jedoch eine Reihe von Nachteilen sowohl technischer Art als auch bezüglich des Zeitverbrauchs und somit der Kosten, wobei der wichtigste Nachteil aus der Tatsache herrührt, daß eine genaue Stapelung nur nach mehreren Versuchen erreicht werden kann. Diese machen es erforderlich, alle bereits gestapelten Lamellen und Abstandshalter nacheinander abzunehmen und vollständig oder teilweise durch ähnliche Elemente geeigneter anderer Stärke zu ersetzen, was folglich beträchtliche Zeitverluste und die Notwendigkeit des Einsatzes eines qualifizierten Personals mit sich bringt und zu hohen Kosten führt, die durch die Notwendigkeit erhöht werden, die festen Lokalisierungseinrichtungen auf dem Halteträger vorzusehen.
Ein weiterer Nachteil beruht auf der Tatsache, daß immer dann, wenn die Länge des Webblattes geändert werr1 jn muß, um Stoffe mit größerer oder kleinerer Länge herzustellen, was manchmal beim Weben vorkommt, entweder Lamellen entfernt oder zugesetzt werden müssen, was einen Arbeitsvorgang darstellt, der nicht ohne Schwierigkeiten auszuführen ist, da er eine erhebliche Genauigkeit und Präzision erfordert und daher qualifiziertes Personal eingesetzt werden muß, um das Webblatt zu verändern, was darüber hinaus einen beträchtlichen Zeitaufwand darstellt und folglich ein Abschalten der Maschine und hohe Kosten mit sich bringt.
Eine ähnliche Situation entsteht immer dann, wenn ein beschädigtes Webblatt ausgetauscht werden muß. Schließlich entsteht ein weiterer Nachteil mit sich daraus ergebender Kostensteigerurig aus der individuellen Art des Halteträgers für das Webblatt, die je nach der erforderlichen Kettfadendichte verschieden ist insofern, als dann, wenn die Lamellenganghöhe geändert wird, der Abstand zwischen den festen Lokalisierungseinrichtungen an den Halterungen entsprechend geändert werden muß.
Durch die Erfindung sollen diese Nachteile dadurch beseitigt werden, daß ein Webblatt geschaffen wird, das eine hohe Lamellenpoiiitionierungegenauigkeit gewährleistet, ohne daß feste Lokalisierungseinrichtungen benötigt werden, und somit ein Standardhaltef rager verwandt werden kann, das leicht mit entsprechend niedrigen Kosten hergestellt werden kann und bei dem eine einfache und schnelle» Wartung bei einer Beschädigung der Lamellen möglich ist.
Das wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß das Webblatt dadurch gebildet ist, daß Pakete, die jeweils aus einer Folge von vormontierten Lamellen bestehen, mit oder ohne Zwischenabstandshalter kombiniert werden, indem sie verschweißt oder miteinander oder mit wenigstens einem Hilfsträger verbunden werden, wobei die Pakete eine bestimmte Länge haben. Die Vorteile einer derartigen Konstruktion ergeben sich unmittelbar.
Es besteht zunächst eine beträchtliche Genauigkeit in der Positionierung der Lamellen insofern, als jede Positionierungsungenauigkeit über die Anzahl von benutzten Paketen bestimmt werden kann, die beträchtlich kleiner als die Anzahl der benutzten Lamellen ist. Weiterhin ist die Zeit zum Zusammenbau des Webblattes aufgrund der geringeren Anzahl von zu montierenden Bauelementen erheblich geringer, was folglich eine Kostensenkung mit sich bringt. Jede erforderliche Änderung in der Länge des Webblattes oder jeder Austausch einer beschädigten Lamelle kann nun ohne Schwierigkeiten dadurch erfolgen, daß einfach bestimmte Pakete gehandhabt werden, die schnell ausgetauscht werden können. Der Halteträger, der dazu benutzt wird, die einzelnen Pakete miteinander zu verbinden, ist in diesem Fall nur ein herkömmlicher kostengünstiger Standardträger, ohne daß feste Lokalisierungseinrichtungen zum Zweck der Positionierung daran vorgesehen sein müssen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Webblatt einfacher und mit geringeren Kosten versandt werden kann, da es nicht in einem Stück an den Kunden geschickt werden muß, wie es bisher der Fall ist, sondern in seine einzelnen Bauteile zerlegt sein kann.
Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnungen besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung best '· rieben. Die erfindungsgemäße Ausbildung ist allerdings nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt, sie kann beispielsweise statt bei fest angeordneten oder sich drehenden Webblättern einer Mehrphasen-Webmaschine, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, auch bei irgendeinem Webblatt einer Webmaschine verwirklicht werden, wobei die Lamellen nicht nur durch Schweißen oder Verbinden miteinander oder mit einem Hilfsträger, sondern auch nach irgendeinem anderen Verfahren vormontiert werden können. Es zeigen
gemäß eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, Fig. 2: in einer perspektivischen Ansicht in vergrößertem Maßstab eines der vorfabrizierten Paketbauteile des in Fig. 1
dargestellten, sich drehenden Webblattes, und Fig. 3: in einer perspektivischen Ansicht ein vorgefertigtes Paketbauteil bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Webblattes.
die durch Lamellen 3 und 4 jeweils des festen Webblattes 5 und des sich drehenden Webblattes 6 der Mehrphasen-Webmaschine gehen und aufeinanderfolgende Webfächer 7,8 und 9 bilden, in die die nicht dargestellten Schußfäden eingetragen werden, um durch das sich drehende Webblatt 6 gegen die Kante 10 des gebildeten Stoffes 11 angeschlagen zu werden.
15 und 16 (vier Pakete in Fig. 1, wobei die verschiedenen Pakete durch Linien mit verschiedener Stärke zur leichteren
einer Folge von Lamellen 4 (acht Lamellen in Fig. 2) und Zwischenabstandshaltern 17 besteht, die über Schweißnähte 18 vormontiert sind, die in geeigneten Hohlräumen vorgesehen sind, die direkt während des Ausstanzens der Lamellen und der
wie es deutlich in Fig. 1 dargestellt ist.
äußere Schweißnähte 24 und 25 längs ihrer Ober- und Unterkanten aneinander befestigt sind, wobei die Pakete durchgehende
voneinander auf zwei hohlen Hilfsträgern 28 und 29 angeordnet, in die entfernbare Stifte 26' und 27' zum Verbinden der
verbunden sind.
Claims (4)
1. Lamellenförmiges Webblatt für eine Webmaschine, gekennzeichnet durch eine Kombination von Paketen (13-16; 21,22) jeweils aus einer Folge von Lamellen (3,4), die mit oder ohne Zwischenabstandshalter (10) vormontiert sind, wobei die Pakete (13-16; 21,22) eine bestimmte Länge haben.
2. Webblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormontage der Lamellen (3,4) in Pakete (13-16; 21,22) gegebener Länge dadurch erfolgt ist, daß die Lamellen (3,4) und ihre möglichen Abstandshalter (17) zusammengeschweißt sind.
3. Webblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormontage der Lamellen (3,4) in Pakete (13-16; 21,22) gegebener Länge dadurch erfolgt ist, daß die Lamellen (3,4) und ihre möglichen Abstandshalter (27) miteinander verbunden oder verleimt sind.
4. Webblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormontage der Lamellen (3') in Pakete gegebener Länge dadurch erfolgt ist, daß die Lamellen (3') im Abstand voneinander auf einem Hilfsträger (28,29) befestigt sind.
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