DD297476A5 - Vorrichtung zur durchflussabscheidng von oel aus wasser mit maeanderfoermiger stroemung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Durchfluszabscheidung von OEl aus Wasser, die aus einem Behaelter mit Ein- und Auslasz und von oben und unten in das zu reinigende Wasser hineinragenden Zwischenwaenden besteht, so dasz sich eine von oben nach unten und umgekehrt verlaufende maeanderartige Stroemung durch den Behaelter ergibt, wobei im oberen Bereich des Behaelters UEberlaufoeffnungen zum Austritt des abgeschiedenen OEls vorgesehen sind. Hierbei soll erreicht werden, dasz die Abscheidung vollstaendiger und schneller als in sich bekannter Weise vor sich geht und/oder dasz die notwendige Reinigung bereits bei einem einzigen Durchlauf erreicht wird. Hierfuer ist erfindungsgemaesz vorgesehen, dasz die Oberkanten der von unten nach oben gerichteten Zwischenwaende im selben Hoehenbereich wie die Unterkanten der UEberlaufoeffnungen liegen, so dasz jeweils zwei aufeinanderfolgende, sich ueber das gesamte Fluessigkeitsniveau erstreckende Kammern gebildet werden, die paarweise in ihren oberen Bereichen miteinander verbunden, im uebrigen aber durch Zwischenwaende voneinander getrennt sind, wobei die jeweils zweite Kammer in ihrem unteren Bereich mit der folgenden Kammer des naechsten Paares verbunden ist. Fig. 1{Vorrichtung; Durchfluszabscheidung; OEl; Wasser; Behaelter; Zwischenwand; maeanderartige Stroemung; UEberlaufoeffnung; Kammer; Oberkante; Unterkante; gleicher Hoehenbereich}
Description
und von obon und unten in das zu reinigende Wasser hineinragenden Zwischenwänden besteht, so daß sich eine von oben nachunten und umgekehrt verlaufende mäanderartige Strömung durch den Behälter ergibt, wobei im oberen Bereich des Behälters
daß sich eine von oben nach unten und umgekehrt verlaufende mäanderartige Strömung durch den Behälter ergibt, wobei imoberen Bereich des Behälters Überlauföffnungen zum Austritt des abgeschiedenen Öls vorgesehen sind, so auszubilden, daß die -
bereits bei einem einzigen Durchlauf erreicht wird.
im selben Höhenbereich wie die Unterkanten der Überlauföffnungen liegen, so daß jeweils zwei aufeinanderfolgende, sich überdas gesamte Flüssigkeitsniveau erstreckende Kammarn ausgebildet sind, die paarweise in ihren oberen Bereichen miteinanderverbunden, im übrigen aber durch die Zwischenwände voneinander getrennt sind, wobei die jeweils zweite Kammer in ihremunteren Bereich mit der folgenden Kammer des nächsten Paares verbunden ist.
der Überlauföffnungen und der Oberkante der Zwischenwand zu einem zusätzlichen Abscheideeffekt führt.
zu lösen, bei welcher ebenfalls die Oberkanten der sich von unten erstreckenden Zwischenwände weit unterhalb des
nicht möglich. Insbesondere können die Überlauföffnungen so groß gehalten werden, daß ein Zusetzen oder ein Verschmutzen,das die Ausförderung des Öls beeinträchtigt, nU.. vorkommen kann.
und einer Höhe von etwa 2 bis 5cm. Die Oberkanten der Zwischenwände können vorzugsweise in einem Abstand von etwa20 mm unterhalb der Unterkanten der Überlauföffnungen angeordnet sein.
zweckmäßigerweise mit einer gemeinsamen, von unten gegen die Überlauföffnungen schiebbaron Abdeckung versehen,welche es ermöglicht, die Unterkanten der Überlauföffnungen in ihrer Höhenhge zu ändern. Mit einer solchen Anordnung läßtsich der Flüssigkeitsspiegel in der Vorrichtung sehr genau einstellen, und zwar insbesondere dann, wenn den einzelnen
als mit Rschtecköffnungen versehene Schieber ausgebildet sein, die mit Handgriffen versehen und in senkrechten Führungenverschiebbar sind.
der Krümmer teleskopartig gegenüber dem senkrechten Abschnitt des Rohres verstellbar ist. Durch die Höhenverstellbarkeit des
Durchsatz.
läuft normalerweise kontinuierlich durch den Behälter. Bei schnellerem Durchlauf sind bis zu 8000 l/h möglich.
einen guten Wirkungsgrad. Die geringe Größe der Anordnung ermöglicht es insbesondere, die Vorrichtung bewegbar zumachen, so daß sie durch Fahrzeuge an Ort und Stelle transportiert werden kann. Dies hat den besonders großen Vorteil, daß die
notwendigen Transportwege der bekannten Vorrichtung in Fortfall kommen, weil mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung vor
diesem eine Emulsion bildet. Deswegen kann es zweckmäßig sein, zur Förderung des zu reinigenden Wassers eine
zu 5% soweit abscheiden, daß im gereinigten Wasser nur noch Ölanteile im Promillebereich vorliegen. Versuche haben ergeben,daß nach einem Durchlauf im gereinigten Wasser nur noch 0,3 bis 0,7 mg Kohlenstoff pro Liter vorhanden waren.
Fig. 1: in schematischer Darstellung eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2: eine Ausführungsform des Behälters der Vorrichtung nach Fig. 1 in Ansicht im einzelnen, Fig. 3: den Schnitt III - III nach Fig. 2, Fig.4: die Draufsicht nach Fig.2.
3,4,5, β, 7,8 vorgesehen ist, wobei jeweils zwei aufeinanderliegonde Kammern 3,4; 5,6; 7,8 paarweise miteinander in ihremoberen Bereich 9 verbunden sind, da die Zwischenwände 10 zwischen den Kammern 3,4; 5,6; 7,8 eines Paares ein Überströmendes zu reinigenden Wassers in die jeweils nachfolgende Kammer 4,6,8 gestatten. Die jeweils zweite Kammer 4,6 der
oben nach unten und umgekehrt in Pfeilrichtung geführt wird.
vorgesehen, die dem Austritt des abgeschriebenen Öls dienen. Damit das abgeschiedene Öl auch austreten κ inn, liegen die
10 eines Kammerpaares 3,4; 5,6; 7,8.
18b ist teleskopartig gegenüber dem senkrechten Abschnitt 18a des Rohres 18 verstellbar. Durch die Höhenverstellbarkeit des
schwanenhalsförmigen Rohr 18 einstellen. Gleichzeitig läßt sich mit dieser Einstellbarkeit die Durchsatzmenge verändern.
ersten Kammer 3 angeordnete Zulauföffnung 21.
bewegbar sind. Hierzu können die Abdeckungen 22,23 mit Handgriffen 26 versehen sein (vgl. Fig. 2).
auch möglich, alle Abdeckungen 22,23 an eine Traverse oder dergleichen anzuschließen und gemeinsam zu verstellen. Die
gesteuert werden. Mit einem solchen Schwimmerschalter 27 läßt sich der jeweilige Abstand der Unterkanten 14a, 15a der
einem Ölschaum 2S bedeckte Wasser 30 aus einem schematisch angedeuteten Gewässer, wie einem Fluß, einem See oderdergleichen, welches bei de/ Darstellung nach Fig. 1 als Behälter 31 wiedergegeben ist, fördert. Das gereinigte Wasser wirdgemäß der Darstellung nach Fig. 1 einem Auffangbehälter 32 zugeführt, der ebenfalls das zu reinigende Gewässer selbst sein
ausgefördert, je größer dieser Abstand ist. Andererseits führt ein zu geringer Abstand aber auch dazu, daß zusammen mit dem
auszufördernden Öl auch verhältnismäßig viel Wasser durch die Überlauföffnung 14,15 abfließt. Zwar ist es theoretisch möglich,diesen Abstand auch negativ zu machen, d. h. die Unterkanten 14 a, 15a der Überlauföffnungen 14,15 unterhalb der Oberkanten10a der Zwischenwände 10 anzuordnen, jedoch hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, einen positiven Abstand von etwa20mm zu wählen.
aufgefangen wird. Der Sammelbehälter 33 ist auf seiner Unterseite mit einem Absperrschieber 35 versehen, um das Öl 34ablassen zu können.
abgeschiedene Öl 34 zur Mitte des Ölsammelbehälters 33 hinführen, wo der Ablaufs'utzen 37 mit dem Absperrschieber 35angeschlossen ist. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, kann der Ablaufstutzen 37 goneigt angeordnet sein, wobei die Bodenwandungen36 zusätzlich zur Neigung gemäß Fig. 2 auch noch eine Neigung nach unten, außen weg vom Behälter 1 haben. Da der
abgeschrägten, senkrechten Seitenkanten 40 versehen ist.
1 hineingeförderte, ölbelastete Wasser gelangt zunächst in die Kammer 3, in welcher sich ein Öischicht 16 nach oben absetzt.
langt mit dem über die Obei r.ante 10a der Zwischenwand 10 fließenden Wasser in die nächste Kammer 4. Es findet alsogleichzeitig ein Übertreten der oberen ölbehafteten Wasserschicht über die Unterkante 14a der Überlauföffnung 14 und eine
die Abdeckungen 22,23 (vgl. Fig. 2) einzeln oder gemeinsam verstellt werden, was auch durch den Schwimmerschalter 27geschehen kann, oder der Krümmer 18b des Rohres 18 in Schwanenhalsform wird relativ zu dessen senkrechten Abschnitt 18 ain seiner Höhe verstellt. Letzteres gestattet es, in der beschriebenen Weise auch die Durchoatzmenge zu verändern.
Claims (20)
1. Vorrichtung zur Durchflußabscheidung von Öl aus Wasser, die aus einem Behälter mit Ein- und Auslaß und von oben und unten in das zu reinigende Wasser hineinragenden Zwischenwänden besteht, so daß sich eine von oben nach unten und umgekehrt verlaufende mäanderartige Strömung durch den Behälter ergibt, wobei im oberen Bereich des Behälters Überlauföffnungen zum Austritt des abgeschiedenen Öls vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten (10a) der von unten nach oben gerichteten Zwischenwände (10) im selben Höhenbereich wie die Unterkanten (14a, 15a) der Überlauföffnungen (14,15) liegen, so daß jeweils zwei aufeinanderfolgende, sich über das gesamte Flüssigkeitsniveau erstreckende Kammern (3, 4; 5, 6; 7, 8) ausgebildet sind, die paarweise in ihren oberen Bereichen (9) miteinander verbunden, im übrigen aber durch die Zwischenwände (10) voneinander getrennt sind, wobei die jeweils zweite Kammer (4,6) in ihrem unteren Bereich (11) mit der folgenden Kammer (5,7) des nächsten Paares verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gereinigte Wasser im unteren Bereich (11) einer letzten Kammer (13) ausförderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlauföffnungen (14,15) die Form eines liegenden Rechteckes haben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rechteck eine Länge von etwa 20 bis 30cm und eine Höhe von etwa 2 bis 5cm hat.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkanten (10a) der Zwischenwände (10) in einem Abstand von etwa 20 mm unterhalb der Unterkanten (14a, 15a) der Überlauföffnungen (14,15) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten (14a, 15a) der Überlauföffnungen (14,15) vertikal verschiebbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkanten (14a, 15a) der Überlauföffnungen (14,15) mit einer gemeinsamen, von unten gegen die Überlauföffnungen (14,15) schiebbaren Abdeckung versehen sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den einzelnen Überlauföffnungen (14,15) jeweils gesonderte und gesonderte einstellbare Abdeckungen (22,23) zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (22,23) mit einem Antrieb in Form einer Spindel oder dergleichen versehen sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (22,23) als mit Rechtecköffnungen (24,25) versehene Schieber ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (22,23) mit Handgriffen (26) versehen und in senkrechten Führungen verschiebbar sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schwimmerschalter (27) vorgesehen ist, der wenigsten einen der Antriebe der Abdeckungen (22, 23) steuert.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlauföffnungen (14,15) in einen gemeinsamen Sammelbehälter (33) münden, in welchem das abgeschiedene Öl (34) aufgefangen wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an die Austrittsöffnung (17) des Behälters C) ein Rohr (18) in Schwanenhalsform mit einem senkrechten Abschnitt (18a) und einem daran anschließenden oberen Krümmer (18b) anschließt, wobei der Krümmer (18b) teleskopartig gegenüber dom senkrechten Abschnitt (18a) des Rohres (18) verstellbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Innenfläche (18c) des Krümmers (18b) unter den Flüssigkeitsspiegel (19) im Behälter (1) absenkbar ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) einen Inhalt von etwa 2 m3 hat, wobei eine Durchsatzmenge von 2. OCO l/h b!s 8.000l/h vorliegt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das zu reinigende Wasser kontinuierlich durch den Behälter (1) läuft.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung transportabel ausgestaltet ist.
19. Vorrichtung nach einein der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) zumindestensim Bereich der Zulauföffnung (21) mit abgeschrägten, senkrechten Seitenkanten (40) versehen ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Förderung des zu reinigenden Wassers eine Drehkolbenpumpe verwendet wird.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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