DD297607A5 - Kugelkopfkupplung fuer anhaenger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kugelkopfkupplung fuer Anhaenger mit einer geteilten Kugelpfanne, die ueber einen gehaeuseseitig angelenkten Exzenter mittels Bedienungsgriff betaetigbar ist, wobei die Drehachse des Winkelhebels zwischen den Schenkeln des Gehaeuses und die Stuetzflaeche des Exzenters zwischen dessen Schenkel angeordnet ist, der Lastarm des Winkelhebels auf seiner dem Anschlag des Exzenters zugewandten Seite eine Ausnehmung aufweist und dasz lediglich eine Schenkelfeder als Schlieszfeder fuer Exzenter und Winkelhebel auf der Achse des Exzenters gehalten ist. Damit wird eine kleine Bauform unter Verminderung des Materialeinsatzes und der Einzelteile realisiert. Fig. 1{Kugelkopfkupplung; Anhaenger; geteilte Kugelpfanne; Exzenter; Winkelheber; Stuetzflaeche; Lastarm; Anschlag; Schenkelfeder; Schlieszfeder}
Description
Die Erfindung betrifft eine Kugelkopfkupplung für Anhänger mit einer geteilten Kugelpfanne, deren einer Teil von einem an der Deichsel befestigbaren Gehäuse gebildet ist und deren anderer Teil am Gehäuse, unter Wirkung einer Öffnerfeder vorgespannt, angelenkt und über einen ebenfalls am Gehäuse angelenkten, unter Wirkung einer Schließender vorgespannten Exzenter zu dem gehäusefesten Teil der Kugelpfanne hin geschwenkt werden kam . wobei der Exzenter mittels eines abgewinkelten Bedienungsgriffes in die Entkupplungsstellung zu bringen ist, welche Bedienungsgriff als Winkelhebel ausgebildet ist und am Gehäuse mittels einer Achse begrenzt schwenkbar und unter Wirkung einer Schließerfeder vorgespannt gelagert ist, dessen in der Gebrauchslage nach unten abgewinkelter Lastarm sich in der Schließstellung der Kupplung mit seinem freien Ende über einer Stützfläche des Exzenters befindet, während sein Handgriff etwa waagerecht verläuft, und wobei der Exzenter einen in den Schwenkbereich des Lastarmes reichenden und ihn beim Verschwenken des Winkelhebels entgegen der Kraft der Schließfedern in die Entriegelungsstellung mitnehmenden Anschlag und an der dem Lastarm zugewandten Seite eine Stützfläche für den Endteil des Lastarmes aufweist, die bei in Schließstellung befindlichem Exzenter den Öffnungsbereich des Exzenters begrenzt. Eine derartige Kugelkopfkupplung ist aus der DE-PS 2105668 bekannt
Diese Kupplung hat sich in der Praxis bewährt.
Jedoch hat sich als nachteilig bei dieser Kupplung herausgestellt, daß die Bauhöhe relativ groß ist, da die Schwenkachse des Winkelhebels außerhalb des Gehäuses in am Gehäuse angeformten Laschen gehaltert werden muß.
Ausgehend von diesem Stand der Technik, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine derartige Kuppler g dahingehend zu verbessern, daß eine kleinere Bauform möglichst unter Verminderung des Materialeinsatzes und der Einzelteile zu realisieren ist. Zur Lösung dieser Aufga! chlägt die Erfindung vor, daß die Achse des Winkelhebels innerhalb des Gehäuses zwischen den Schenkeln des U-förmigen Gehäuses angeordnet ist daß die Stützfläche des Exzenters zwischen den Schenkeln des U-förmigen Exzenters angeordnet ist, insbesondere etwa mittig der Kurvenbahn des Exzenters, daß der Lastarm des Winkelhebels auf seiner dem korrespondierenden Anschlag des Exzenters zugewandten Seite eine rinnenförmige Ausnehmung aufweist, die beim Überführen des Lastarmes in die Öffnungsstellung über die Ausnehmung zugewandte Randkante des Anschlages des Exzenters greifbar ausgebildet ist, wobei die Ausnehmung und die Randkante aneinander abwälzbar sind, und daß vorzugsweise lediglich eine Schenkelfeder als Schließerfeder auf der Achse des Exzenters gehaltert ist, deren Schenkel sich an der Stützfläche des Exzenters abstützen und deren Windung um die der Kugelpfanne zugewandten Randkante des Winkelhebels oberhalb dessen Schwenkachse herumgeführt ist.
Durch diese iviorkmalskombination wird erreicht, daß das Gehäuse der Kugelkopfkupplung hinsichtlich seiner Gehäusebauhöhe vermindeit werden kann, wobei dennoch die Funktion sogar verbessert wird. Die Anordnung der Achse des Winkelhebels
zwischen den Schenkeln des U-förmigen Gehäuses vermeidet die im Stand der Technik notwendige Anformung zusätzlicher äußerer Befestigungslaschen, die die Bauhöhe vergrößern. Dadurch, daß die Stützfläche des Exzenters gegenüber dem Stand der Technik entsprechend zurückversetzt wird) nämlich zwischen die Schenkel des U-förmigen Exzenters verlegt ist, wird trotz verminderter Bauhöhe und daraus folgender Annäherung der Achsen von Winkelhebel und Exzenter erreicht, daß die Stützfläche, die als Lagesicherung in der Betriebslage dient, beibehalten werden kann. Durch die besondere Ausbildung des Lestarmes des Winkelhebels und des damit korrespondierenden Anschlages des Exzenters wird erreicht, daß trotz der geringeren Bauhöhe der Kupplung die Hebelkräfte zur Betätigung der Kupplung nicht oder nicht meßbar vergrößert werden, so daß eine leichte Betätigung möglich bleibt. Zusätzlich wird durch die Annäherung der Achsen von Winkelhebel und Exzenter erreicht, daß anstelle der im Stand der Technik bisher notwendigen zwei als Schließerfeder wirkenden Schenkelfedern lediglich eine solche Schenkelfeder als Schließerfeder für beide Organe eingesetzt werden kann.
Die erfindungsgemäße Kombination stellt somit eine Kugelkopfkupplung zur Verfügung, die unter Beibehalt der Vorteile gemäß Stand der Technik eine geringere Bauhöhe, einen geringeren Materialeinsatz und eine geringere Anzahl von Einzelteilen aufweist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig.'' eine Kugelkopfkupplung im Schnitt gesehen; Fig. 2: desgleichen in Draufsicht; Fig. 3: desgleichen im Querschnitt.
Die Kugelkopfkupplung für Anhänger weist ein Gehäuse 1 auf, welches im wesentlichen U-förmig ist. /Vn seinem in der Zeichnung linken Ende ist die Kugelpfanne der Kugelkopfkupplung dadurch gebildet, daß einerseits das Teil 2 des Gehäuses 1 ein Segment der zweigeteilten Kugelpfanne bildet, deren zweites Segment durch das Teil 3 gebildet ist., welches um eine durch einen Niet gebildete Achse 4 schwenkbar ist. Auf der Achse 4 ist eine als Öffnerfeder 5 wirkende Schenkelfeder angeordnet, deren Schenkel sich einerseits an dem Teil 3 und andererseits am Gehäuse 1 abstützen.
Das Teil 3 ist über einen ebenfalls am Gehäuse 1 angelenkten Exzenter 6 zu dem gehäusefesten Teil de r Kugelpfanne hin schwenkbar, wobei der Exzenter 6 U-förmig ausgebildet ist und mit zwei Kufen, deren eine in der Zeichnungsfigur 1 ersichtlich ist, auf der entsprechenden Korrespondenzfläche 7 des Teiles 3 abwälzbar ist. Der Exzenter ist um eine Achse 8 schwenkbar, die ebenfalls durch einen Niet gebildet ist, der die Schenkel des Gehäuses 1 durchgreift. Der Exzenter 6 ist mittels eines abgewinkelten Bediengriffes 9 aus der in der Zeichnung dargestellten Kupplungsstellung in die Entkupplungsstellung zu überführen, wobei der Bediengriff 9 als Winkelhebel ausgebildet ist. Er ist am Gehäuse 1 mittels einer Achse 10 begrenzt schwenkbar gelagert, die wiedrum durch einen Niet gebildet ist, der die Schenkel des Gehäuses durchgreift. Der in der Gebrauchslage nach unten abgewinkelte Lastarm 11 des Winkelhebels 9 kann sich auf Teilen des Exzenters 6 abstützen, während sein Handgriff 12 etwa waagerecht verläuft (Schließstellung). Dabei weist der Exzenter 6 einen in den Schwenkbereich des Lastarmes 11 reichenden und ihn beim Verschwenken des Winkelhebels 9 in die Entriegelungsstellung mitnehmenden Anschlag 13 und an der dem Lastarm 11 zugewandten Seite eine Stützfläche 14 auf, die bei in Schließstellung befindlichem Exzenter den möglichen Öffnungsbereich des Exzenters 6 begrenzt. Die Achse 10 des Winkelhebels 9 ist innerhalb des Gehäuses 1 zwischen dessen Schenkeln angeordnet. Die Stützfläche 1-t des Exzenters 6 ist zwischen den Schenkeln des im wesentlichen U-förmigen Exzenters 6 angeordnet und zwar etwa rnittig der Kurvenbahn des Exzenters 6. Der Lastarm 11 des Winkelhebels 19 ist auf seiner dem korrespondierenden Anschlag 13 des Exzenters 6 zugewandten Seite mit einer rinnenförmigen Ausnehmung 15 versehen, die beim Überführen des Lastarmes 11 aus der in der Zeichnung dargestellten Schließlage in die Öffnungsstellung über die der Ausnehmung 15 zugewandten Randkante des Anschlages 13 des Exzenters 6 greift, wobei die Ausnehmung und die Randkante sich aneinander abwälzen. Dabei ist lediglich eine doppelte Schenkelfeder als Schließerfeder 16 auf der Achse 8 des Exzenters 6 gehaltert, deren offene Schenkel sich an der Stützfläche 14 des Exzenters 6 abstützen und deren geschlossene Schenkel um die der Kugelpfanne (Teile 2,3) zugewandten Randkante des Winkelhebels 9 oberhalb dessen Schwenkachse 10 herumgeführt sind. Die Kugelkopfkupplung weist als Einzelbestandteile lediglich das Gehäuse 1, das einen Teil der Kugelpfanne bildende Teil 3, den Exzenter 6 sowie die die Achsen 4,8,10 bildenden Nieten und die Öffnerfeder 5 sowie die Schließerfeder 1C und den Winkelhebel 9 auf.
Die Kugelkopfkupplung ist eine sogenannte Einhandkupplung, wobei zum Öffnen der Kugelkopfkupplung lediglich der Handgriff 12 angefaßt und der Winkelhebel 9 somit verschwenkt werden muß. Dabei wird über den Lastarm 11 die Ausnehmung 15 an den Anschlag 13 des Exzenters 6 angelegt und somit der Exzenter 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Hierbei wird die Schließerfeder 16 vermehrt vorgespannt. Sobald der Exzenter 6 mit seiner Kurve die entsprechende Korrespondenzfläche 7 an dem fingerartigen Fortsatz des Teiles 3 freigegeben hat, verschwenkt das Teil 3 unter der Kraft der Öffnerfeder 5 in die Öffnungsstellung. Zum Schließen der Kupplung genügt es, die Kupplung auf eine entsprechende Kugel des Zugfahrzeuges aufzusetzen, wodurch das Teil 3 in die Schließlage überführt und der Weg für die Rückführung des Exzenters 6 freigegeben wird. Durch das Drehmoment der vorgespannten Feder 16 wird der Exzenter in die in der Zeichnung dargestellte Lage überfüh.v ebenso wie der Winkelhebel 9. In der gezeichneten Schließlage kann ohne Verschwenken des Winkelhebels 9 der Exzenter 6 ar·. cn stoßartige Belastungen, zum Beispiel durch Steinschlag oder dergleichen, nicht aus der Schließlage verschwenk'. '?n da dies durch die Stützfläche 14 verhindert wird, welche allenfalls gegen das unten freie Ende des Lastarmes 1'. ' «,. Kann, nicht aber soweit zurückgedrängt werden kann, daß die Kugelkopfkupplung sich öffnen könnte. Die Erfindung .v -:ht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern vielfach variabel. Alle neuen, in dc-r Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentf „'.ι angesehen.
Claims (1)
- Kugelkopfkupplung für Anhänger mit einer geteilten Kugelpfanne, deren einer Teil von einem an der Deichsel befestigbaren Gehäuse gebildet ist und deren andererTeil am Gehäuse, unter Wirkung einer Öffnerfeder vorgespannt, angelenkt und über einen ebenfalls am Gehäuse angelenkten unter Wirkung einer Schließerfeder vorgespannten Exzenter zu dem gehäusofestenTeil der Kugelpfanne hin geschwenkt werden kann, wobei der Exzenter mittels eines abgewinkelten Bedienungsgriffes in die Entkupplungsstellung zu bringen ist, welcher Bedienungsgriff als Winkelhebel ausgebildet ist und am Gehäuse mittels einer Achse begrenzt schwenkbar und unter Wirkung einer Schließerfeder vorgespannt gelagert ist, dessen in der Gebrauchslage nach unten abgewinkelter Lastarm sich in der Schließstellung der Kupplung mi; seinem freien Ende über einer Stützfläche des Exzenters befindet, während sein Handgriff etwa waagerecht verläuft, und wobei der Exzenter einen in den Schwenkbereich des Lastarmes reichenden und ihn beim Verschwenken des Winkelhebels entgegen der Kraft der Schließerfedern in die Entriegelungsstellung mitnehmenden Anschlag und an der dem Lastarm zugewandten Seite eine Stützfläche für den Endteil des Lastarmes aufweist, die bei in Schließstellung befindlicht Exzenter den Öffnungsbereich des Exzenters begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (10) des Winkelhebels (9) innerhalb des Gehäuses (1) zwischen den Schenkeln des U-förmigen Gehäuses (1) angeordnet ist, daß die Stützfläche (14) des Exzenters (6) zwischen den Schenkeln des U-förmigen Exzenters (6) angeordnet ist, insbesondere etwa mittig der Kurvenbahn des Exzenters (6), daß der Lastarm (11) des Winkelhebels (9) auf seiner dem korrespondieren Anschlag (13) des Exzenters (6) zugewandten Seite eine rinnenförmige Ausnehmung (15) aufweist, die beim Überführen des Lastarmes (11) in die Öffnungsstellung über die der Ausnehmung (15) zugewandten Randkante des Anschlages (15) des Exzenters (6) greifbar ausgebildet ist, wobei die Ausnehmung (15) und die Randkante aneinander abwälzbar sind, und daß vorzugsweise lediglich eine doppelte Schenkelfeder als Schließerfeder (16) auf der Achse (8) des Exzenters (6) gehaltert ist, deren offene Schenkel sich an der Stützfläche (14) des Exzenters (6) abstützen und deren geschlossene Schenkel um die der Kugelpfanne zugewandte Randkante des Winkelhebels (9) oberhalb dessen Schenkelachse (10) herumgeführt sind.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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