DD297689A5 - Montageeinheit mit einem spreizanker und einem montagewerkzeug - Google Patents
Montageeinheit mit einem spreizanker und einem montagewerkzeug Download PDFInfo
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Abstract
Zum Befestigen von Spreizankern werden Montagewerkzeuge herkoemmlicher Art verwendet, die auf einen in ein Bohrfutter einer Bohrmaschine eingespannten Bohrer aufsetzbar sind. Um ein im Aufbau und in der Handhabung einfaches Montagewerkzeug verwenden zu koennen, wird eine Montageeinheit vorgeschlagen, die ein direkt in ein Bohrfutter einspannbares Montagewerkzeug besitzt. Ein am Montagewerkzeug abstehender Zahnkranz greift an einer im Schaftteil des Spreizankers ausgebildeten Schulter an, wodurch dessen Schaftteil im Schlagbohrbetrieb in Drehung versetzt wird. Dadurch wird die Spreizhuelse auf den Spreizkoerper des Spreizankers aufgehoben und eine schnelle Verankerung des Spreizankers im Bohrloch eines Mauerwerks ermoeglicht. Figur{Montageeinheit; Spreizanker; Montagewerkzeug; Bohrfutter; Bohrmaschine; Zahnkranz; Schaftteil; Schlagbohrbetrieb; Spreizhuelse; Verankerung im Mauerwerk}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Montageeinheit mit einem Spreizanker und einem Montagewerkzeug gemäß der Gattung des Hauptanspruchs.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zum Verankern von Spreizankern in einem Bohrloch eines Mauerwerks sind unter anderem in Bohrhämmer und Schlagbohrmaschinen einspannbare Einschlagwerkzeuge bekannt. Diese bestehen in der Regel aus gehärteten Stahlhülsen, über die die Schlagwirkung der Schlagbohrmaschine auf die Dübelhülse übertragen wird. Nachteilig erweist sich bei den bekannten Einschlagwerkzeugen, daß bei Absenken der Bohrmaschine das Einschlagwerkzoug oftmals von der Bohrmaschlen abfällt und bei mehreren Unterbrechungen des Arbeitsvorganges wieder erneut aufgesetzt werden muß. Ein Spreizanker, der mit einem derartigen Einschlagwerkzeug montierbar ist, ist in der DE-A 3634431 beschrieben.
Es sind weiterhin Spreizanker bekannt, die ein drehbares Schaftteil besitzen, waches durch Drehung eine Spreizhülse auf einen Spreizkonus aufschiebt, das Schaftteil kann zu diesem Zweck mittels eines Schraubendrehers oder dergleichen von Hand gedreht werden.
Der Erfind ng liegt die Aufgabe zugrunde, eine Montageeinheit zu schaffen, die einen Spreizanker verwendet, der durch Drehung am Schaftteil aufspreizbar ist, und die ein einstückiges, in eine Bohrmaschine einspannbares Montagewerkzeug verwendet. Die Lösung dieser Aufgabe wird bei der Montageeinheit der eingangs genannten Gattung durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale erhalten. Der am Montagewerkzeug ausgebildete Zahnkranz, dessen Zähne zur Stirnseite des Schaffteils des Spreizankers abstehen können, greift bei der Montage an einer Schulter im Schaftteil an und nimmt bei Drehung das Schaftteil mit. Dadurch wird die zwischen Schaftteil und Spreizkörper befindliche Spreizhülse des Spreizankers auf den Spreizkörper aufgeschoben und dabei aufgespreizt, bis eine formschlüssige Verbindung mit dem Mauerwerk besteht. Ist eine weitere Aufspreizung nicht mehr möglich, so hat dies zur Folge, daß auch das Schaftteil nicht mehr weitergedreht werden kann, so daß zu diesem Zeitpunkt der Zahnkranz des Montagewerkzeugs an der Schulter durchdreht. Durch eine entsprechende Steilheit der Flanken der Zähne des Zahnkranzes läßt sich das vom Montagewerkzeug auf das Schaftteil maximal übertragbare Drehmoment auf einen hohen Wert oder einen niedrigeren Wert festlegen. Die Schulter weist vorzugsweise als Anlagefläche eine schmale, geneigte Ringfläche auf.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die in der Zeichnung dargestellte Montageeinheit besteht aus einem Montagewerkzeug 1 und einem Spreizanker 2, der einen Gewindebolzen 3 mit Spreizkonus 4 besitzt. Der Gewindebolzen 3 ragt in ein Schaftteil 5, welches mit seinem Innengewinde 6 auf den Gewindebolzen 3 aufgeschraubt ist. Zwischen Schaftteil 5 und Spreizkörper 4 befindet sich eine axial verschiebbare Spreizhülse 7, die Spreizlamellen 8 hat.
Das Montagewerkzeug 1 besitzt einen Schaft 9, der in eine hier nicht dargestellte Schlagbohrmaschine oder dergleichen einspannbar ist. An der dem Schaftteil 5 zugewandten Stirnseite 10 sind am äußeren Rand verteilt angeordnete Zähne 28 ausgebildet, die bei der Montage in das Schaftteil 5 eingeführt werden, bis sie an einer Schulter 26 anliegen. Die Schulter 26 steht am Innengewinde 6 nach innen ab und bildet als Anlagefläche eine schmale, geneigte Ringfläche 27 aus. Die Zähne 28 werden bei der Montage gegen diese Ringfläche 27 gedrückt, so daß sie wenigstens geringfügig in die metallische Ringfläche 27 eingreifen. Wird das Montagewerkzeug 1 nun in Rotation versetzt, so dreht sich dabei das Schaftteil 5 des Spreizankers 2 mit.
Wird die Schlagbohrmaschine, in die das Montagewerkzeug 1 eingespannt ist, im Schlagbohrbetrieb betrieben, so wirken zusätzlich axiale Schläge auf die Schulter 26 ein. Wodurch das Einschlagen und Eindrehen des Spreizankers in ein Bohrloch eines Mauerwerks stark erleichtert wird.
Sobald der Spreizkörper 4 am Bohrlochgrund des Bohrlochs 13 anliegt, greifen die Zähne 28 an der Ringfläche 27 mit ihren Spitzen ein, so daß das Schaftteil 5 in Drehung versetzt wird. Der Spreizkörper 4 mit Gewindebolzen 3 dreht sich d ibei aufgrund der zwischen Spreizkörper 4 und Bohrlochgrund bestehenden Reibung nicht mit, so daß sich das Schaftteil 5 axial in Richtung Spreizkörper 4 aufschraubt. Dabei wird die Spreizhülse 7 vom Schaftteil 5 auf den Spreizkörper 4 aufgeschoben und spreizt dabei auf, so daß ihre Spreizlamellen 8 in die Hinterschneidung 17 formschlüssig eingreifen.
Claims (2)
1. Montageeinheit mit einem Spreizanker und einem Montagwerkzeug zum Verankern des Spreizankers in einem Bohrloch mit Hinterschneidung, wobei das Montagewerkzeug in eine Bohreraufnahme einer Schlagbohrmaschine oder dergleichen einspannbar ist und am Spreizanker angreift, der ein Schaftteil mit Innengewinde und einen durch eine Spreizhülse bis in das Innengewinde hindurchgeführten Gewindebolzen mit Spreizkörper hat nach Patent... (Patentanmeldung P3914881.5), dadurch gekennzeichnet, daß am Montagewerkzeug (1) an der dem Schaftteil (5) des Spreizankers (2) zugewandten Seite ein Zahnkranz (12) oder dergleichen ausgebildet ist, der an einer im Schaftteil (5) am Innengewinde (6) abstehenden Schulter (26) angreift.
2. Montageeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter (26) als Anlagefläche für das Montagewerkzeug (1) eine geneigte Ringfläche (27) hat.
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