DD297729A5 - System zum aufnehmen/wiedergeben von signalen auf magnetband, sowie geraet und kassette zum gebrauch in dem system - Google Patents

System zum aufnehmen/wiedergeben von signalen auf magnetband, sowie geraet und kassette zum gebrauch in dem system Download PDF

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DD297729A5
DD297729A5 DD34381390A DD34381390A DD297729A5 DD 297729 A5 DD297729 A5 DD 297729A5 DD 34381390 A DD34381390 A DD 34381390A DD 34381390 A DD34381390 A DD 34381390A DD 297729 A5 DD297729 A5 DD 297729A5
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Norbert C Vollmann
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N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,Nl
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Abstract

System mit Kassetten (2, 201), mit Magnetband auf zwei Spulen in einem Gehaeuse (202) mit zwei planparallelen Hauptwaenden (203, 20), die durch Querwaende miteinander verbunden sind, von denen eine eine Kassettenvorderwand (205) bildet, sowie mit damit zusammenarbeitenden Geraeten * Die Kassetten haben einen zwischen einer offenen Lage und einer geschlossenen Lage verschiebbaren Verschlusz (212), der mit geschlossenen Teilen (217, 220, 221) und Abdeckteilen (222, 223) versehen sind zum in der geschlossenen Lage Absperren von OEffnungen (206, 207, 208, 209, 210) in der Kassette und die zugleich mit OEffnungen (218, 219, 225, 226) versehen ist zum in der offenen Lage Freigeben der OEffnungen in der Kassette. Das Geraet weist Schiebemittel (30) auf, zum Verschieben des Verschlusses, und Abtastmittel * die mit einer zweiten Art von Kassetten (18) zusammenarbeiten koennen, um die Schiebemittel auszer Betrieb zu setzen. Fig. 1 und 9{Aufnahme; Wiedergabe; Kassetten; Magnetband}

Description

PHN 13.018 C . -i- den 14. August 1990
System zum Aufnehmen/Wiedergeben von Signalen auf Magnetband, sowie Gerät und Kassette zum Gebrauch in dem System.
Die Erfindung bezieht sich auf ein System zum
Aufnehmen/Wiedergeben von Signalen auf Magnetband mit Kassetten sowie auf damit zusammenarbeitende Geräte, die mit mit Magnetband zusammenarbeitenden Magnetkopfmitteln versehen sind und wobei diese Kassetten mit Magnetband versehen sind, auf zwei koplanaren Spulen in einem Gehäuse mit zwei planparallelen Hauptwänden, die durch Querwände miteinander verbunden sind, von denen eine eine Kassettenvorderwand bildet mit einer Zentralöffnung, wobei diese Kassetten mit einem zwischen einer geschlossenen und einer offenen Lage beweglichen Verschluß versehen sind, der in der geschlossenen '*age die Zentraloff nung bedeckt und in der offenen Lage diese öffnung freigibt. Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Gerät und eine Kassette zum Gebrauch in dem System.
Bei den jüngsten Systemen, bei denen Magnetband-
kassetten zum Aufzeichnen von Video-Signalen oder digitalen Audio-Signalen benutzt werden, ist durch die hohe Informationsdichte auf dem Magnetband die Empfindlichkeit für Staub und Schmutz groß. Zum Schutz des Magnetbandes sind die Kassetten aus diesem Grund mit einem Verschluß versehen, der Offnungen in der Kassette bedecken kann, wenn die
Kassette sich nicht in dem Gerät befindet.
Ein eingangs beschriebenes System ist u.a. bekannt in Form des VHS-Systems mit Geräten zum Aufnehmen/Wiedergeben von Signalen auf Magnetband in einer Kassette. Ein Gerät des bekannten Systems ist bekannt aus DE 34 14 598 A1 und eine Kassette des bekannten Systems ist bekannt aus DE 30 45 438 A1. Diese bekannte Kassette weist einen um eine Achse parallel zu der Vorderwand der Kassette drehbaren Verschluß auf, der sich in der offenen Lage über der Hauptwand der Kassette befindet. Aus diesem Grund soll in dem Gerät über der Kassette Raum für den Verschluß vorgesehen sein.
Bei einem neuen System kann bereits beim Entwurf der
Geräte die Kassette sowie der für den Verschluß erforderliche Raum berücksichtigt werden. Wenn man jedoch für ein bestehendes System
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mit Kassetten, die nicht mit einem Verschluß versehen sind, beispielsweise für Kassetten von dem "Compact-Cassette"-System (IEC Veröffentlichung 94), ein neues System einführen will, dies zum Ersatz des bestehenden Systems, mit Geräten, die mit neuen Kassetten zusammenarbeiten, die mit einem Verschluß versehen sind, ist es vorteilhaft, wenn die bestehenden Geräte nur geringfügig geändert zu werden brauchen. Ein Vorteil dabei ist, daß die Hersteller der bestehenden Geräte ohne eingreifende Änderungen in dem Fertigungsverfahren auch die neuen Geräte anfertigen können.
Wenn der Verschluß jedoch auf eine ähnliche Art und Weise wie bei den obengenannten Kassetten nach DE 30 45 433 A1 ausgebildet wird, soll in dem Gerät dazu Raum vorgesehen werden, der in den bestehenden Geräten des "Compact-Cassette"-Systems nicht vorgesehen ist. Dadurch mäßen eingreifende Änderungen in den Geräten durchgeführt werden, wodurch die Hersteller zur Fertigung dieser Geräte zusätzliche Investitionen anwenden müssen.
Die Erfindung hat nun u.a. zur Aufgabe, ein System zu schaffen mit Kassetten mit einem Verschluß, wobei die Kassette mit dem Verschluß in der offenen Lage nicht mehr Raum beansprucht als der, den die Kassette mit dem Verschluß in geschlossener Lage oder ohne Verschluß beansprucht.
Dazu weist das erfindungsgemässe System das Kennzeichen auf, daß der Verschluß längs der Kassettenvorderwand in seitlicher Richtung verschiebbar ist und eine in der Nähe der Kassettenvorderwand liegende und sich dazu parallel erstreckende Verschlußvorderwand aufweist, daß die Verschlußvorderwand mit einer Frontöffnung versehen ist, daß in der geschlossenen Lage die genannte Frontöffnung in dem Verschluß sich unmittelbar neben der Zentralöffnung befindet, vor einem geschlossenen Teil der Kassettenvorderwand und die Zentralöffnung durch einen geschlossenen Teil der Verschlußvorderwand bedeckt wird und daß der Verschluß sich an die Verschlußvorderwand anschließende Hauptteile aufweist, die sich über die Hauptwände der Kassette erstrecken. Dadurch, daß der Verschluß zwischen einer offenen und einer geschlossenen Lage über die Kassette vers. hiebbar ist, und die offene Lage nicht dadurch erzielt wird, daß beispielsweise der Verschluß weggekippt wird, beansprucht die Kassette mit dem Verschluß in der offenen Lage keinen zusätzlichen Raum. Dadurch können bestehende
ISff19
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Geräte nach dein "Compact-Cassette'-System ohne eingreifende Änderungen in dem neuen System benutzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist, daß beim Offnen der Kassette die Kassette mit dem Verschluß auch keinen zusätzlichen Raum einnimmt. Dadurch kann das Offnen der Kassette ggf. in dem Gerät erfolgen, ohne daß zum Bewegen des Verschlusses zusätzlicher Raum in dem Gerät beansprucht wird.
Eine Ausföhrungsform eines Systems, bei dem an mindestens einer Seite der Zentralöffnung in der Vorderwand der
Kassetten eine Öffnung vorgesehen ist zum Hindurchlassen der
Bandanpreßrolle, weist das Kennzeichen auf, daß die Verschlußvorderwand eine zentrale Frontwand aufweist, die sich in der geschlossenen Lage vor der Zentralöffnung befindet, sowie mindestens eine durch die Frontöffnung davon getrennte seitliche Frontwand, die sich in der geschlossenen Lage vor der Bandanpreßrollenöffnung befindet und daß in der offenen Lage des Verschlusses die zentrale Frontwand und die seitliche Frontwand sich vor dem geschlossenen Teil der Kassettenvorderwand befinden, unmittelbar neben der Zentralöffnung und der Bandanpreßrollenöffnung. Dadurch ist es möglich, daß durch eine geringfügige Verschiebung, und zwar über einen Abstand gleich der Länge nur einer der Offnungen in der Vorderwand, nur eines einzigen Verschlusses mehrere in einem Abstand voneinander liegende Offnungen in der Vorderwand des Gehäuses der Kassette geschlossen oder geöffnet werden können.
Eine weitere Ausarbeitung davon ermöglicht es sogar mit nur einem einzigen Verschluß nebst der Zentralöffnung und der genannten Bandanpreßrollenöffnung eine weitere Bandanpreßrollenöffnung zu schließen.
Eine weitere Ausführungsform des Systems, bei dem die
mindestens vorhandene Bandanpreßrollenöffnung sich bis in die Hauptwände der Kassette erstreckt zum Hindurchlassen einer Bandanpreßrolle mit einer Höhe, die größer ist als der örtliche Abstand zwischen den Hauptwänden, weist dazu das Kennzeichen auf, daß die entsprechende Vorderöffnung des Verschlusses sich fortsetzt bis in die Hauptteile und in der offenen Lage die Bandanpreßrollenöffnung in der Kassettenvorderwand sowie in den Hauptwänden der Kassette frei läßt. Durch diese Form der Vorderöffnung des Verschlusses kann auch
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der Teil der Bandanpreßrollenöffnung in d«;n Hauptwänden der Kassette freigegeben werden. Dadurch darf eine BandanpreOrolle einer Bandtransportvorrichtung höher sein als die Dicke der Kassette, damit dennoch mit dem Magnetband zusammengearbeitet werden kann. Anmelderin hat bereits Systeme vorgeschlagen zum Aufnehmen/Wiedergeben von Signalen, beispielsweise Audio-Signalen, wobei diese Systeme eine bestehende Kassettenart sowie eine neue, abweichende Kassettenart umfassen, siehe die Patentanmeldungen 89 01375 (PHN 12.959, durch Bezeichnung als hierin aufgenommen betrachtet) und 89 01605 (PHN 13.003, durch Bezeichnung als hierin aufgenommen betrachtet). Das neue System umfaßt Geräte, mit denen die beiden Kassettenarten verwendbar sind. Die eine Kassettenart kann an der Stelle der Vorderwand genügend Raum bieten für eine Anpreßrolle derartiger Höhe, daß diese nicht in die Kassetten der anderen Art paßt. Dadurch, daß die letztgenannte Ausführungsform der Erfindung benutzt wird, lassen sich Probleme vermeiden.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems mit Kassetten mit 7wei Antriebsöffnungen in einer Hauptwand in der Mitte der Spulen zum Hindurchlassen zweier Spulenantriebsachsen eines Gerätes, weist das Kennzeichen auf, daß ein Hauptteil des Verschlusses Abdeckteile aufweist, die in der geschlossenen Lage die beiden Antriebsöffnungen bedecken und daß der genannte Hauptteil des Verschlusses mit mindestens einer Ausnehmung versehen ist, die sich in qeöffneter Lage des Verschlusses vor einer Antriebsöffnung befindet und wobei in dieser geöffneten Lage die andere Antriebsöffnung sich neben dem Verschluß befindet, so daß die beiden Antriebsöffnungen unbedeckt sind. Bei der bekannten Kassette können mit dem Verschluß ausschließlich Offnungen in der Vorderwand der Kassette bedeckt werden. Dadurch, daß bei der Kassette des erfindungsgemässen Systems die Hauptteile des Verschlusses Abdeckteile aufweisen, können auch Offnungen in den Hauptwänden der Kassette bedeckt werden. Dadurch kann durch die Antriebsöffnungen in der geschlossenen Lage des Verschlusses kein Staub und Schmutz in die Kassette gelangen und dadurch sind auch die Wickelkerne vor Beschädigung geschützt.
Für ein System mit umkehrbaren Kassetten massen in den beiden Hauptwänden Antriebsöffnungen vorhanden sein und die beiden Hauptteile des Verschlusses müsse.·! Abdeckteile aufweisen um die
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PHN 13.018 C · -5- den 14. August 1990 Offnungen in der geschlossenen Lage bedecken zu können.
Ein erfindungsgemässes System mit unumkehrbaren Kassetten weist das Kennzeichen auf, daß die andere Hauptwand im wesentlichen geschlossen ist und daß der Hauptteil des Verschlusses 5 ober der im wesentlichen geschlossenen Hauptwand sich über höchstens die Hälfte des Abstandes von der Kassettenvorderwand zurMitte der Spulen hin erstreckt. Dadurch, daß eine Hauptwand der Kassette im wesentlichen geschlossen ist, kann der entsprechende Hauptteil des Verschlusses kleiner ausgebildet werden. Dies bietet den Vorteil, daß eine große Oberfläche der Kassette zum Anbringen eines Beschriftungs- aufklebers verwendbar ist.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems, bei der eine Hauptwand der Kassette Positionierungsöffnungen aufweist zum Hindurchlassen von Positionierungsstiften eines Gerätes, die durch die Positionierungsöffnungen hindurchragen und eine Auflegefläche haben, die mit einer Hauptfläche unmittelbar um die Positionierungsöffnungen herum zusammenarbeitet, weist das Kennzeichen auf, daß ein Hauptteil des Verschlusses Durchlassöffnungen aufweist mit einer Oberfläche, die größer ist als die der Auflegeflächen der Positionierungsstifte, daß in der offenen Lage die Durchlassöffnungen über den Positionierungsöffnungen liegen und einen um dieselben herum liegenden Teil der Hauptwand der Kassette unbedeckt lasser., damit die Hauptwand und die Positionierungsstifte unbehindert zusammenarbeiten können und daß in der geschlossenen Lage des Verschlusses die Durchlassöffnungen über einem geschlossenen Teil einer Hauptwand liegen. Positionierungsöffnungen in Kassetten sind allgemein bekannt, beispielsweise bei Kassetten vom "Compact-Cassette"-System, wie in der IEC-Veröffentlichung 94 festgelegt. Durch die Ausführungsform des erfindungsgemässen Verschlusses entsteht der sehr wichtige Effekt, daß trotz des Vorhandenseins der sich über die Hauptwände erstreckenden Abdeckteile des Verschlusses, in der offenen Lage des Verschlusses die Auflegeflächen der Positionierungsstifte dennoch mit um die Positionierungsöffnungen herum liegenden Teilen der Hauptwände der Kassette zusammenarbeiten können. Dies ist von großer Bedeutung um zu Vermeiden, daß das Vorhandensein des Verschlusses die Höhenpositionierung der Kassette in einem Gerät beeinflußt. Sollten die Auflegeflächen mit dem Verschluß zusammenarbeiten, so wurden
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Höhenschwankungen entstehen, und zwar durch Abweichungen in der Dicke des Verschlusses und dem Spielraum zwischen dem Verschluß und der Hauptwand der Kassette. Ein anderer sehr wichtiger Effekt ist, daß wenn der Verschluß durch eine Konstruktion in dem Gerät geöffnet werden soll, die erfindungsgemässe Kassette nicht in ein Gerat eingegeben werden kann, das zum Zusammenarbeiten mit der Kassette nicht geeignet ist. In einem derartigen nicht geeigneten Gerät schließt der Verschluß die Positionierungsöffnungen ab, wodurch die in dem Gerät vorhandenen Positionierungsstifte nicht in die Positionienmgsöffnungen gesteckt werden können. Die Kassette wird also verweigert und läßt sich nicht in das Gerät einstecken.
Auch dafür gilt, daß für Systeme mit umkehrbaren Kassetten in den beiden Hauptwänden Positionierungsöffnungen vorgesehen werden müssen und daß die beide» Hauptteile des
Verschlusses Durchlassöffnungen aufweisen müssen. Eine günstige Ausfuhrungsform eines erfindungs-
gemässen Systems weist das Kennzeichen auf, daß nur die Hauptteile des Verschlusses an der mit den Antriebsöffnungen versehenen Hauptwand mit Durchlassöffnungen for Positionierungsstifte versehen sind.
Eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Systems weist das Kennzeichen auf, daß der Verschluß längs der Kassettenvorderwand aus der geschlossenen Lage in zwei einander entgegengesetzten Richtungen verschiebbar ist und zwei offene Lagen kennt, die sich symmetrisch auf beiden Seiten der geschlossenen Lage befinden. Da eine umkehrbare Kassette auf zweierlei Weise in ein Gerät muß eingeführt werden können und das Gerät meistens mit Mitteln versehen ist zum in nur einer bestimmten Richtung Verschieben des Verschlusses, muß der Verschluß in zwei einander entgegengesetzten Richtungen verschiebbar sein.
Zur einwandfreien Führung des Verschlusses über das Gehäuse der Kassette ist eine Ausführungsform des System dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette in einer Hauptwand eine Führungsrille zum Führen des Verschlusses aufweist und daß der Verschluß mit sich quer zu einem Hauptteil erstreckenden und in die Führungsrille hineinragenden Führungsmitteln versehen ist. Damit wird zugleich vermieden, daß der Verschluß sich von dem Gehäuse der Kassette lösen kann. Zur Vermeidung davon, daß der Verschluß unbeabsichtigt in die
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offene Lage geraten kann, wodurch Beschädigung oder Verschmutzung des Magnetbandes auftreten könnte, ist eine weitere Ausfflhrungsform des Systems dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß der Kassette in der geschlossenen Lage stabil ist und daß die Kassette Düngemittel rufweist, die den Verschluß aus der offenen Lage in die geschlossene Lage zurückdringen. Vorzugsweise können die Drangemittel mit Federmitteln ausgebildet werden, die in der offenen Lage gespannt sind und eine Kraft in der Richtung der geschlossenen Lage auf den Verschluß ausüben.
Eine weitere Ausföhrungsform des erfindungsgemässen Systems weist das Kennzeichen auf, daß die Hauptwände und die Kassettenvorderwand über einen Abstand nahezu entsprechend der Dicke des Verschlusses örtlich vertieft sind, so daß die nicht vertieften Teile der genannten Wände und die Außenseite des Verschlusses im wesentlichen auf gleichem Pegel liegen. Damit wird weitgehend vermieden, daß durch herausragende Teile des Verschlusses, beispielsweise wenn der Verschluß sich statt in den Vertiefungen auf den Hauptwänden des Gehäuses der Kassette befinden wurde, beim Durchführen von Handlungen der Verschluß unerwünscht in die offene Lage gedrängt wurde.
Es ist unerwünscht, daß ein Benutzer des Systems den Verschluß in die offene Lage bringen muß, bevor die Kassette in das Gerät eingeführt wird. Um dies zu vermeiden ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte mit Schiebemitteln versehen sind um in seitlicher Richtung gegen eine Seite eines Hauptteils des Verschlusses einer Kassette zu drücken um auf diese Weise den Verschluß zu öffnen und daß die Kassetten auf einer Seite des Verschlusses in einer Hauptwand mit einer Ausnehmung versehen sind zum Aufnehmen des die Seite des Verschlusses berührenden Teils der Schiebemittel. Damit vermieden wird, daß beim Offnen der Kassette der Verschluß sich verziehen kann, ist eine Ausführungsform des Systems dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit Schiebemitteln versehen ist zur gleichzeitigen Zusammenarbeit der Seiten der Hauptteile des Verschlusses auf den beiden Hauptwänden der Kassette. Zur einwandfreien Positionierung gegenüber dem Verschluß ist eine weitere Ausführungsform des Systems dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemittel ein wenigstens nahezu
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gabelförmiges freies Ende aufweisen, daß die Kasrottenvorderwand umgreift und mit Schiebenocken versehen ist zum Zusammenarbeiten mit dem Verschluß.
Eine andere Ausführungsform des Systems weist das
Kennzeichen auf, daß die Schieben'.ttel um eine Schwenkachse schwenkbar und zugleich in einer Richtung zu der Schwenkachse hin geradlinig verschiebbar sind. Beim Einführen der Kassette in das Gerät drückt die Kassette gegen die Schiebemittel, die dadurch wegschwenken und ihrerseits gegen den Verschluß drücken. Damit in der offenen Lage des Verschlusses etwaiger Spielraum zwischen dein Verschluß und dem Gehäuse der Kassette ausgeglichen wird, und damit der Verschluß einwandfrei in der offenen Lage bleibt, sind die Schiebeinittel entgegen Federkraftwirkung in einer Richtung zu der Schwenkachse hin geradlinig verschiebbar.
Damit der die Seite des Verschlusses berflhrende Teil der Schiebemittel besser aufgenommen werden kann, ist eine weitere Ausführungsform des Systems dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung auf der von dem Verschluß abgewandten Seite eine sich schräg zu der Kassettenvorderwand erstreckende schrage Seite aufweist.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Systems weist das Kennzeichen auf, daß die Geräte ebenfalls zum zusammenarbeiten mit einer zweiten Art von Kassetten geeignet sind, die nicht mit einem Verschluß versehen sind und eine Kassettenvorderwand aufweisen mit einer größeren Höhe, und daß die Geräte Bedienungsmittel aufweisen zum Offnen des Verschlusses einer Kassette, wobei die Bedienungsmittel die Höhe der Kassettenvorderwand abtastende Abtastmittel aufweisen, so daß die Bedienungsmittel in eine Lage gebracht werden, in der die Zusammenarbeit zwischen der Kassette und dem Gerät ungehindert erfolgen kann. Dadurch ist es möglich, daß Geräte des neuen erfindungsgemäßen Systems mit bestehenden Kassetten beispielsweise vom "Compact-Cassette"-System zusammenarbeiten können Dadurch reicht es, wenn der Gebraucher nur ein einziges Gerät hat, das mit den bereits vorhandenen und mit den neuen Kassetten zusammenarbeiten kann, wodurch die vorhandenen Kassetten nach wie vor verwendbar sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der
Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
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Fig.1 ein erfindungsgemässes Gerät mit einer erfindungsgemässen Kassette,
Fig. 2 ein erfindungsgemässes Gerät mit einer bereits vorhandenen Kassette nach dem "Compact-Cassette"-System, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kassette mit einem separaten Verschluß,
Fig. 4 eine Draufsicht der in Fig. 3 dargestellten Kassette mit dem VerschluO in der Schießlage, Fig. 5 eine Draufsicht der in Fig. 3 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in einer offenen Lage,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Kassette mit einem separaten Verschluß,
Fig. 7 eine Draufsicht der in Fig. 6 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der Schließlage,
Fig. 8 eine Draufsicht der in Fig. 6 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in einer offenen Lage,
Fig. 9 eine schaubildliche Ansicht einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemässen Ka? ette mit einem separaten Verschluß,
Fig. 10 eine schaubildliche Ansicht der in Fig. 9 dargestellten Kassette in zusammengebautem Zustand, Fig. 11 eine Ansicht von unten der in Fig. 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der Schließlage,
Fig. 12 eine Ansicht von unten der in Fig. 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der offenen Lage,
Fig. 13 eine Vorderansicht der in Fig. 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der Schließlage, Fig. 14 eine Vorderansicht der in Fig. 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der offenen Lage,
Fig. 15 eine Draufsicht der in Fig, 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der Schließlage und mit Schiebemitteln eines erfindungsgemässen Geräts, Fig. 16 eine Draufsicht der in Fig. 10 dargestellten Kassette mit dem Verschluß in der offenen Lage und mit Schieberaitteln eines Geräts,
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Fig. 17 eine Verderansicht der in Fig. 15 dargestellten Kassette mit Schiebemitteln, und
Fig. 18 eine Vorderansicht wie in Fig. 17, nun aber einer Kassette nach dem "Compact-Cassette'-System mit Schiebemitteln eines erfindungsgemässen Geräts.
Fig. 1 zeigt ein Gerät 1 und eine Kassette 2 eines neuen erfindungsgemässen Systems zum Aufnehmen und Wiedergeben von Tonsignalen auf Magnetband. Das Gerät weist Bedienungsmittel 3 auf zum Steuern der jeweiligen Betriebsarten des Geräts, und Hagnetkopfmittel mit einem Magnetkopf 4 zum Lesen und Schreiben von Information auf dem in der Kassette vorhandenen Magnetband. Das Magnetband ist auf Spulen gewickelt. Das Gerät ist weiterhin mit Bandtransportmitteln mit Tonwe7xen 7, 8 und Anpreßrollen 9, 10 for den Transport des Magnetbandes an den Magnetkopfmitteln 4 entlang versehen. Beim Bandtransport wird das Magnetband von einer der Spulen abgewickelt und von den Spulenantriebsachsen 5, 6 auf der anderen Spule aufgewickelt. Zum einwandfreien Zusammenarbeiten der Kassett· 2 mit dem Gerät 1 ist dieses mit Positionierungsstiften 11, 12 mit rtuflegeflachen 13, 14 zum Positionieren der Kassette versehen. Zum Aufnehmen der Kassette ist das
Gerät mit einem Lademechanmismus 16 in Form einer kippbaren
Kassettenhalterung versehen. Die obenstehend beschriebenen Teile und ihre Wirkung sind allgemein bekannt in Geräten zum Zusammenarbeiten mit Kassetten nach dem "Compact-Cassette'-System.
Das Gerät 1 kann auch mit Kassetten vom bekannten
"Compact-Cassette'-System zusammenarbeiten. Fig. 2 zeigt eine derartige ' Kassette 18. Die "Compacf-Kassette 18 ist mit Antriebsöffnungen 20, 21, Positionierungsöffnungen 22, 23 und Offnungen 24, 25 zum Hindurchlassen der Tonwellen 7 und 8 versehen. Zum Hindurchlassen u.a. der Anpreßrollen 9, 10 und der Magnetkopfmitteln 4 ist die Kassette mit einer Verdickung 26 versehen, die Offnungen in der Vorderwand der Kassette begrenzt.
Die Kassette 2 (Fig. 1) nach dem neuen System ist mit einem Verschluß 28 versehen, der in der geschlossenen Lage Offnungen in der Kassette bedeckt. Zum Offnen des Verschlusses 28 ist der Lademechanismus 16 des Geräts 1 mit Schiebemitteln 30 versehen, die von der Seite her gegen den Verschluß 28 drücken können. Diese Schiebemittel 30 sind mit Abtastmitteln 32 versehen, die beim
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Zusammenarbeiten mit der "Compact" Kassette 18 die Verdickung 26 berühren, wodurch die Schiebemittel 30 weggedrückt werden und außer Wirkung bleiben.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausfhrungsform der Kassette nach dem neuen System. Die Kassette 41 hat ein Gehäuse 42 mit zwei durch Querwände 46, 48 miteinander verbundenen planparallelen Hauptwänden 44, wobei eine der Querwände eine Kassettenvorderwand 46 bildet. Die Kassettenvorderwand 46 ist mit einer Zentralöffnung 50 versehen zum Hindurchlassen des Magnetkopfes 4 und mit zwei auf beiden Seiten liegenden Anpreßrollenöffnungen 52, 54 zum Hindurchlassen der Anpreßrollen 9, 10. Die Anpreßrollenöffnungen 52, 54 erstrecken sich bis in die Hauptwände 44 und sind derart ausgebildet, daß die Tonwellen 7, 8 sich durch die Anpreßrollenöffnungen in der Kassette hindurch erstrecken. Diese Form der Anpreßrollenöffnungen 52, 54 bietet den Vorteil, daß auch Anpreßrollen 9, 10 mit einer Höhe, die größer ist als der örtliche Abstand χ zwischen den Hauptwänden der Kassette 41, mit einem in der Kassette vorhandenen Hagnetband 56 zusammenarbeiten können. Die Hauptwände 44 sind weiterhin mit Antriebsöffnungen 58, 60 versehen zum Hindurchlassen von Spulenantriebsachsen 5, 6 und von koaxialen Positionierungsöffnungen 62, 64 zum Hindurchlassen der Positionierungsstifte 11, 12.
* Zur Vermeidung davon, daß das in der Kassette 1
vorhandene Magnetband 56 beschädigt wird, und daß Schmutz und Staub in die Kassette eindringen kann, ist die Kassette mit einem Verschluß 66 versehen, der die obengenannten öffnungen abschließen kann. Der Verschluß 66 ha., zwei Hauptteile 68, 70, die ober die Hauptwände 4 der Kassette liegen, und eine Verschlußvorderwand 72, die aber die Kassettenvorderwand 46 lieget, wenigstens wenn der Verschluß 66 auf der Kassette 41 angeordnet ist. Die Hauptteile 68, 70 des Verschlusses 66 weisen Abdeckteile 73, 74 auf zum Bedecken der Antriebsöffnungen 58, 60 und zwischen den Abdeckteilen ist eine Ausnehmung 76 vorgesehen. In den Hauptteilen 68, 70 befinden sich Durchlassöffnungen 78, 80, 82 zum Hindurchlassen der Positionierungsstifte 11 und 12, wenigstens in einem geöffneten Zustand des Verschlusses 66. Die Verschlußvorderwand 72 hat eine zentrale Vorderwand 84 und zwei durch gleiche Frontöffnungen 86, 88 davon getrennte seitliche Vorderwände 90, 92 zum Bedecken der Offnungen 50, 52 und 54 in der Vorderwand 46 der Kassette 41. In der
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anderen Hauptwand der Kassette, die in der Ansicht nach Fig. 3 nicht sichtbar ist, befinden sich weitere Antriebsöffnungen und weitere Positionierungsöffnungen. Auch in dem Hauptteil 30 des Verschlusses befinden sich weitere Durchlassöffnungen und eine weitere Ausnehmung und der Hauptteil 30 hat weitere Abdeckteile.
Die dargestellte Kassette weist die wichtigsten
Hauptmerkmale der in der internationalen IEC 94-7 genormten Kassette vom "Compact Cassette"-System auf. Bei geöffnetem Schieber eignet sich die Kassette zum Zusammenarbeiten mit einem zum "Compact Cassette'-System gehörenden Gerät, wenn wenigstens für eine geeignete Höhenpositionierung der Vorderseite der Kassette gesorgt wird, so daß das Magnetband sich in der üblichen Höhe befindet.
Zum Erhalten einer flachen und dadurch gut handhabbaren Kassette befindet sich in jeder Hauptwand 44 eine Vertiefung 94, in der die Hauptteile 68, 70 des Verschlusses 66 liegen. Damit ebenfalls eine flache Kassettenvorderwand erhalten wird, befindet sich in der Kassettenvorderwand 46 eine weitere Vertiefung 96, in der die Verschlußvorderwand 72 liegt. Die Hauptwände 44 und die Kassettenvorderwand 46 sind vertieft über einen Abstand a entsprechend der Dicke d des Verschlusses 66. Dadurch befindet sich die Außenseite des Verschlusses 66 auf demselben Pegel wie die nicht vertieften Teile 95 der Hauptwände 44 und der Kassettenvorderwand 46. Damit der Verschluß 66 in der geschlossenen Lage gehalten wird, ist die Kassette 1 mit Drängemitteln 58 versehen. Diese Drängemittel weisen einen Federstift 98 in einer weiteren Vertiefung oder Ausnehmung 100 in der Hauptwand 44 auf. Der Stift weist einen Vorsprung 102 auf, der sich in einem Sackloch 104 in der Hauptwand 44 des Verschlusses befindet. Fig. 4 zeigt den Verschluß 66 in der geschlossenen Lage 106. Die geschlossene Lage 106 entspricht einer Mittelstellung des Verschlusses 66 gegenüber der Kassette 41. Die Abdeckteile 73, 74 sperren die Antriebsöffnungen 58, 60 ab, die mit der Mitte 108, 110 der Spulen 112, 114, mit dem darauf gewickelten Magnetband zusammenfallen. Die Durchlassöffnungen 78, 80, 82 und die Frontöffnungen 86, 88 befinden sich vor geschlossenen Teilen 116, 118, 120, 122 und 124 der Hauptwand 44 und der Kassettenvorderwand 46. Die zentrale Vorderwand und die seitlichen Vorderwände 90, 92 sperren die Zentralöffnung 50 und die Anpreßrollenöffnungen 52, 54 ab.
PHN 13.018 C · -13- den 14. August 1990 Fig. 5 zeigt den Verschluß 66 in einer ersten
geöffneten Lage 126 (gezogene Linie) und in einer zweiten geöffneten Lage 128 (gestrichelte Linie). In dieser ersten bzw. zweiten geöffneten Lage 126 bzw. 128 befindet sich eine Antriebsöffnung 60 bzw. 58 in der Ausnehmung 76 und die andere Antriebsöffnung 58 bzw. befindet sich neben dem Verschluß 66. Weiterhin befinden sich in der ersten bzw. zweiten geöffneten Lage 126 bzw. 128 die Durchlassöffnungen 78 und 80 bzw. 80 und 82 über den Positionierungsöffnungen 62 und 64 und die Frontöffnungen 86 und 88 befinden sich vor der Magnetkopföffnung 50 und der Anpreßrollenöffnung 54 bzw. vor der Anpreßrollenöffnung 52 und der Hagnetkopföffnung 50 und die andere Anpreßrollenöffnung 52 bzw. 54 befindet sich neben dem Verschluß 66. Die beiden geöffneten Lagen 126 und 128 befinden sich symmetrisch auf beiden Seiten der geschlossenen Lage 106 und werden durch Verschiebung des Verschlusses 66 aus der geschlossenen Lage 106 in die offene Lage 126 oder 128 eingenommen.
Wenn der Verschluß 66 sich in einer der offenen Lagen 126 oder 128 befindet und nicht in dieser Lage festgehalten wird, werden die Drangemittel, die hier durch den Federstift 102 gebildet werden, den
Verschluß 66 in die geschlossene Lage 106 zurflckdringen. Teile 130, 132 der Hauptwände 4 unmittelbar um die
Positionierungsöffnungen 62, 64 herum arbeiten in der Betriebslage des Gerätes 1 mit den Auflegeflächen 13, 14 der Positionierungsstifte 11, 12 zusammen. Zur ungehemmten Zusammenarbeit zwischen den
Auflegeflächen und den Teilen 130, 132 um die
Positionierungsöffnungen 62, 64 herum lassen die Durchlassöffnungen 78, 80 und 82 auch die Auflegeflächen durch. Dazu sind die Oberflächen der Durchlassöffnungen 78, 80 und 82 größer als die Auflegeflächen der Positionierungsstifte.
Fig. 6 zeigt eine andere AusfÖhrungsform einer
Hagnetbandkassette nachder Erfindung. Der Unterschied zwischen der Kassette 140 und der obenstehend beschriebenen Kassette 41 ist die Form des Verschlusses 142 und im Zusammenhang damit die Form der Vertiefung 144 und der Drängemittel. Bei der Kassette 140 werden die
Antriebsöffnungen 146 und 148 nicht durch den Verschluß 142
abgedeckt. Der Verschluß 142 ist also kleiner als der Verschluß 66 der Kassette 41. Diese Konstruktion erfordert eine Änderung der
Hd
PHN 13.018 C · -14- den 14. August 1990
Düngemittel. Die Düngemittel umfassen einen Stift 150, der mit Spiralfedermitteln mit zwei Teilen 152 und 154 in einem Schlitz in einer Hauptwand 156 der Kassette 140 verbunden sind. Der Stift 150 befindet sich in einem Sackloch 158 in einem Hauptteil 160 des Verschlusses 142. Die Spiralfedermittel könnten zwei Einzelfedern umfassen oder eine einzige Feder.
Fig. 7 zeigt den Verschluß 142 in einer geschlossenen Zentrallage 162 entsprechend der geschlossenen Lage. Die Antriebsöffnungen 146, 148 werden nicht durch den Verschluß 142 abgedeckt. Fig. 8 zeigt die beiden offenen Lagen 164 und 166 des Verschlusses 142. Die Positionierungsöffnungen 170 und 172 und das Magnetband 168 sind in der offenen Lage frei zugänglich. Fig. 9 zeigt eine dritte AusfÖhrungsform einer erfindungsgemässen Kassette. Die Kassette 201 umfaßt ein Gehäuse mit zwei Hauptwänden 203, die durch Querwände 204 miteinander verbunden sind, von denen eine eine Kassettenvorderwand 205 bildet. In der Kassettenvorderwand 205 befindet sich eine Zentralöffnung 206 und auf beiden Seiten derselben eine Anpreßrollenöffnung 207 und 208, die sich bis in die Hauptwände erstrecken. Die Hauptwände 203 sind mit
Durchlassöffnungen 209 und 210 versehen zum Hindurchlassen von
Positionierungsstiften eines Gerätes. Wenn die Kassette sich in einem Gerät befindet, dann befinden sich außer den Anpreßrollen auch Tonwellen des Gerätes in den Anpreßrollenöffnungen. Die Kassette umfaßt weiterhin einen Verschluß 212 mit Hauptteilen 213 und 214, die sich über die Hauptwände 203 des Gehäuses 202 erstrecken, sowie eine Verschlußvorderwand 216, die sich an der Kassettenvorderwand 205 entlang erstreckt. Die Verschlußvorderwand 216 weist eine zentrale Frontwand 217 und auf beiden Seiten durch Frontöffnungen 218 und 219 davon getrennt, seitliche Frontwände 220 und 221 auf. Ein Hauptteil 213 des Verschlusses 212 hat Abdeckteile 222 und 223 zum in der geschlossenen Lage Abdecken von Antriebsöffnungen in einer Hauptwand der Kassette. Der Hauptteil 213 ist weiterhin mit einer Ausnehmung 224 versehen zum in offener Lage Freigeben einer der Antriebsöffnungen. Zum Freigeben der Positionierungsöffnungen 209 und 210 befinden sich Duchlassöffnungen 225 und 226 in dem Hauptteil 213. Der Hauptteil 213 ist zum Schluß noch mit abgewinkelten Zungen 228 versehen, die als Föhrungsteile wirksam sind zum Föhren des Verschlusses beim
PHN 13.018 C -15- den 14. August 1990 Verschieben.
Fig. 10 zeigt die obenstehend beschriebene Kassette 201 in zusammengebauter Form, wobei der Verschluß 212 sich in der geschlossenen Lage befindet. In dieser Lage befinden sich die Frontöffnungen im Verschluß vor dem geschlossenen Teil 230 der Kassettenvorderwand 205 und der geschlossene Teil 232 der Verschlußvorderwand 216 befindet sich vor den Offnungen in der Kassettenvorderwand 205. Die Teile 234 und 236 der Kassettenvorderwand 205 bzw. der Hauptwand 203 sind vertieft. In diesen Vertiefungen liegtder Verschluß 212, so daß die Außenseite des Verschlusses 212 sich auf gleicher Höhe mit den nicht vertieften Teilen des Gehäuses 202 befindet. Die Hauptwand 203 ist weiterhin noch mit einer Vertiefung 238 versehen, in der ein Aufkleber angebracht werden kann. Es ist erwünscht, die Abmessungen des Aufklebers möglichst groß zu wählen. Aus diesem Grund ist der Hauptteil 214 des Verschlusses 212 klein gewählt. Der Hauptteil 214 erstreckt sich nicht weiter als bis zur Hälfte des Abstandes b der Kassettenvorderwand 205 von der Mitte der Spilen, wobei dieser Abstand dem Abstand b der Verschlußvorderwand 216 von der Mitte der Ausnehmung 224 in der Hauptwand 213 des
Verschlusses entspricht. Fig. 11 und 12 zeigen die andere Hauptwand 240 der
Kassette 201. Fig. 11 zeigt den Verschluß 212 in der geschlossenen Lage und Fig. 12 zeigt den Verschluss 212 in der offenen Lage. Der Hauptteil 213 des Verschlusses befindet sich auch in diesem Fall in einem vertieften Teil 242 der Hauptwand 240 des Gehäuses 202. Die Führungsteile 228 und 229 befinden sich in einer Führungsrille 244 in der Hauptwand 240 der Kassette. In der geschlossenen Lage (Fig. 11) werden Antriebsöffnungen 246 und 248 durch die Abdeckteile 222 und 223 abgedeckt und die Ausnehmung 224 befindet sich ebenso wie die Durchlassöffnungen 225 und 226 und die Frontöffnungen 218 und 219 vor geschlossenen Teilen des Gehäuses der Kassette. In der offenen Lage (Fig. 12) befindet sich die Ausnehmung 224 vor der Antriebsöffnung 248 und die andere Antriebsöffnung 246 befindet sich neben dem Verschluß 212. Die Durchlassöffnungen 225 und 226 geben die Positionierungsöffnungen 250 und 252 frei und zugleich Teile 254 und 256 der Hauptwand um die Positionierungsöffnungen herum, wobei diese Teile 254 und 256 als Auflegeflächen wirksam sind, die mit
JtSM 9
PHN 13.018 C ' -16- den 14. Augi . 1990
Auflegeflächen 13 und 14 der Positionierungsstifte 11 und 12 des Gerätes 1 (siehe Fig. 1) zusammenarbeiten. Die Frontöffnung 218 in dem Verschluß gibt die Anpreßrollenöffnung 207 in dem Gehäuse frei und die andere Anpreßrollenöffnung 208 befindet sich, in der offenen Lage des Verschlusses, neben dem Verschluß, wodurch das Hagnetband mit u.a. Bandtransportmitteln eines Gerätes zusammenarbeiten kann. Zur Gewährleistung davon, daß der Verschluß 212 in der geschlossenen Lage eine stabile Lage hat ist die Kassette 201 mit Drängemitteln 257 versehen, die den Verschluß 212 aus der offenen Lage (Fig. 12) in die geschlossene Lage (Fig. 11) zurückdringen. Diese Drängemittel weisen Federmittel auf, die aus einer Feder 257 mit zwei Federschenkeln 257a und 257b bestehen. Ein Federschenkel 257a druckt gegen den Führungsteil 228 des Verschlusses 228 und der andere Federschenkel 257b ragt durch ein Loch 259 in der Vorderwand 240 und ist dadurch gegenüber dem Gehäuse 202 fixiert.
Die Fig. 13 und 14 zeigen die Vorderseite der Kassette 201 mit dem Verschluß 212 in der geschlossenen bzw. offenen Lage. In der geschlossenen Lage (Fig. 13) befindet sich der geschlossene Teil 232 der Verschlußvorderwand 216 vor der Zentralöffnung 206 und den Anpreßrollenöffnungen 207 und 208 und die Frontöffnungen 218 und 219 befinden sich vor dem geschlossenen Teil 230 der Kassettenvorderwand 205. In der offenen Lage (Fig. 14) fallen die Frontöffnungen 218 und 219 mit der Zentralöffnung 206 und der Anpreßrollenflffnung 207 zusammen, während die andere Anpreßrollenöffnung 208 sich neben dem Verschluß 212 befindet, wodurch das Hagnetband 258 zugänglich wird. Die Fig. 15 und 16 zeigen das Prinzip, wie der Verschluß 212 sich öffnet. Fig. 15 zeigt die Situation, in der die Kassette 201 in Richtung des Pfeiles 259 zum Teil in das Gerät 1 eingeschoben worden ist. In der in Fig. 15 dargestellten Situation kontaktiert die Kassette 201 gerade die Schiebemittel 30 und der Verschluß 212 befindet sich noch in der geschlossenen Lage. Fig. 16 zeigt die Situation, in der der Verschluß 212 durch die Schiebemittel 30 in die offene Lage geschoben worden ist.
Fig. 17 zeigt eine Vorderansicht der Kassette 201 und der
Schiebemittel 30 in der Situation, in der der Verschluß 212 sich noch in der geschlossenen Lage befindet. Die Schiebemittel 30 haben ein gabelförmiges freies Ende 276, das sich teilweise ober die
PHN 13.018 C -17- den 14. August 1990
Hauptwände der Kassette erstreckt und sich auf beiden Seiten der Kassette 201 befindet. Um in seitlicher Richtung gegen eine Seite 272, 274 eines Hauptteils 213, 214 des Verschlusses 212 zu drücken, haben die Schiebemittel 30 einen die Seite 272, 274 des Verschlusses 212 kontaktierenden Teil 264, 265. Dadurch, daß in seitlichger Richtung gegen den Verschluß 212 gedrückt wird, verschiebt sich der Verschluß aus der geschlossenen Lage (Fig. 15) in die offene Lage (Fig. 16). Die Schieberaittel 30 haben Schiebenocken 264 und 265, die den die Seite 272, 274 des Verschlusses 212 kontaktierenden Teil der Schiebemittel 30 bilden. Zum Aufnehmen der Schiebenocken 264 und 265 sind die Hauptwände 203 und 240 der Kassette mit Ausnehmungen 260 und 261 versehen, die je an der vom Verschluß 212 abgewandten Seite eine gegenüber der Kassettenvorderwand sich schräg erstreckende Kante 270, 271 aufweisen.
Beim Einführen der Kassette 201 schwenken die
Schiebemittel 30 um die Schwenkachse 269 (siehe Fig. 15 und 16). Damit in der offenen Lage des Verschlusses dafür gesorgt wird, daß die Offnungen in der Kassette ausreichend freigegeben werden, schieben die Schiebemittel 30 den Verschluß gegen eine Begrenzungswand 278 des vertieften Teils 236 der Hauptwand 203. Dabei wird zugleich vermieden, daß der Verschluß 212 in der offenen Lage wackeln körnte. Die dazu erforderlich AnpreliKraft wird von einer Feder 268 geliefert. In der offenen Lage des Verschlusses sind die Schiebemittel in Richtung der Schwenkachse verschoben. Dies ist dadurch möglich, daß die Schiebemittel 30 an der Stelle der Schwenkachse 269 mit einem Schlitz 266 versehen sind. Durch diese Verschiebung wird die Feder 268 gespannt und sie übt über die Schiebemittel 30 auf den Verschluß 212 eine Kraft aus. Die Feder 268 sorgt zugleich dafür, daß beim Herausnehmen der Kassette die Schiebemittel 30 die in Fig. 15 dargestellte Lage einnehmen.
Wie eingangs bereits erwähnt, kann das
erfindungsgemässe Gerät auch mit einer Kassete vom "Compact Cassette"-System zusammenarbeiten. Da eine solche Kassette keinen Verschluß hat, brauchen die Bedienungsmittel 30 (welche die Schiebemittel enthalten) zum Offnen eines Verschlusses nicht wirksam zu werden. Dies wird in dem Gerät nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schiebemittel 30 weggeschoben werden, so daß die Schiebenocken
PHN 13.018 C · -18- den 14. August 1990
264 und 265 die "Compact Cassette" nicht berühren. Dazu sind die Schiebemittel 30 mit Abtastmitteln 32 und 33 versehen. Fig. 18 zeigt eine Vorderansicht der "Compact Cassette* 18 und der Schiebemittel 30. Das gabelförmige freie Ende 276 der Schiebemittel 30 kann sich nun nicht mehr auf beiden Seiten der Kassette hin bewegen. Die Abtastmittel 32 und 33, die sich an der Stelle des gabelförmigen freinen Endes 276 befinden, berühren nun eine Vorderseite 280 der Kassette 18 an der Stelle einer Verdickung 282. Durch Einführung der Kassette 18 werden auf diese Weise die Schiebemittel 30 weggeschoben.
Es sei bemerkt, daß die Erfindung sich nicht auf die
dargestellten Ausführungsformen der Kassette beschränkt, sondern daß im Rahmen der Patentansprüche viele Ausführungsformen möglich sind. Auf diese Weise sind viele andere Konstruktionen der Drängemittel möglich, beispielsweise mit Gummimitteln.
Gegebenenfalls können die Drängeraittel fortfallen und der Verschluß kann mittels Nocken auf den Hauptwänden der Kassette oder durch Reibung zwischen dem Verschluß und den Hauptwänden in der geschlossenen Lage gehalten und nur durch Kraftausübung verschoben werden. Der Verschluß ist auch bei nicht flachen Kassetten, beispielsweise bei den Kassetten vom genormten "Compact Cassette"-System, verwendbar, die eine Verdickung an der Stelle der Offnungen in der Vorderwand aufweisen.
Es ist auch möglich, daß für den Bandtransport keine Tonwellen und Anpreßrollen erforderlich sind, sondern daß die Bandtransportgeschwindigkeit durch Steuerung der Spulenantriebsachsen geregelt wird. Die Bandtransportgeschwindigkeit kann in dem Fall von den Signalen abgeleitet werden, die von den Magnetkopfmitteln herrühren. Die Kassettenvorderwand braucht in dem Fall nur mit einer Zentralöffnung versehen zu sein und die Verschlußvorderwand braucht aus nur einer zentralen Frontwand zu bestehen. Eine Zwischenform kann sein, daß für den Bindtransport in beiden Richtungen nur eine Tonwelle-Bandanpreßrollenkombination vorgesehen wird, die bei Bandtransport in einer Richtung normal funktioniert und das Band gleichsam zieht und in der anderen Bandtransportrichtung, wobei Band durch eine Spulenantriebsachse transportiert wird, die Bandgeschwindigkeit dadurch regelt, daß das Band gleichsam gebremst wird. In dem Fall brauch die Kassettenvorderwand außer der Zentralöffnung nur eine
PHN 13.018 C -19- den 14. August 1990
Anpreßrollenöffnung aufzuweisen und es ist nur eine Frontöffnung in der Verschlußvorderwand erforderlich.

Claims (22)

  1. PHN 13.018 C
    PATENTANSPRÜCHE:
    1. System zum Aufnehmen/Wiedergaben von Signalen auf Magnetband mit Kassetten sowie damit zusammenarbeitende Geräte, die mit mit Magnetband zusammenarbeitenden Magnetkopfmitteln versehen sind und wobei diese Kassetten mit Magnetband versehen sind auf zwei koplanaren Spulen in einem Gehäuse mit zwei planparallelen Hauptwänden, die durch Querwände miteinander verbunden sind, von denen eine eine Kassettenvorderwand bildet mit einer Zentralöffnung, wobei diese Kassetten mit einem zwischen einer geschlossenen und einer offenen Lage beweglichen Verschluß versehen sind, der in der geschlossenen Lage die Zentralöffnung bedeckt und in der offenen Lage diese Öffnung freigibt dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß längs der Kassettenvorderwand in seitlicher Richtung verschiebbar ist und eine in der Nähe der Kassettenvorderwand liegende und sich dazu parallel erstreckend« Verschlußvorderwand aufweist, daß die Verschlußvorderwand mit einer Frontöffnung versehen ist, daß in der geschlossenen Lage die genannte Frontöffnung in dem Verschluß sich unmittelbar neben der Zentralöffnung befindet, vor einem geschlossenen Teil der Kassettenvorderwand und die Zentralöffnung durch einen geschlossenen Teil der Verschlußvorderwand bedeckt wird und daß der Verschluß sich an die Verschlußvorderwand anschließende Hauptteile aufweist, die sich über die Hauptwände der Kassette erstrecken.
  2. 2. System nach Anspruch 1, bei dem an mindestens einer Seite der Zentralöffnung in der Vorderwand der Kassetten eine Öffnung vorgesehen ist zum Hindurchlassen der Bandanpreßrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorderwand eine zentrale Frontwand aufweist, die sich in der geschlossenen Lage vor der Zentralöffnung befindet, sowie mindestens eine durch die Frontöffnung davon getrennte seitliche Frontwand, die sich in der geschlossenen Lage vor der Bandanpreßrollenöffnung befindet und daß in der offenen Lage ues Verschlusses die zentrale Frontwand und die seitliche Frontwand sich vor dem geschlossenen Teil der Kassettenvorderwand befinden, unmittelbar neben der Zentralöffnung und der Bandanpreßrollenöffnung.
    PHN 13.018 C · -Zf- den 14. August 1990
  3. 3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet. ü&L· auf einer anderen Seite der Zentralöffnung in der Vorderwand der Kassetten eine weitere Anpreßrollenöffnung vorgesehen ist zum Hindurchlassen einer weiteren Anpreßrolle und daß die Verschlußvorderwand eine weitere seitliche Frontwand aufweist, die durch eine weitere Frontöffnung von der zentralen Frontwand getrennt ist und in der geschlossenen Lage sich vor der weiteren Anpreßrollenöffnung befindet und in der offenen Lage des Verschlusses sich neben der weiteren Anpreßrollenöffnung befindet vor dem geschlossenen Teil der Kassettenvorderwand.
  4. 4. System nach Anspruch 2 oder 3, wobei die mindestens vorhandene Anpreßrollenöffnung sich bis in die Hauptwände der Kassette fortsetzt zum Hereinlassen einer Anpreßrolle mit einer Höhe, die größer ist als der örtliche Abstand zwischen den Hauptwänden, dadurch gekennzeichnet, daß die entsprechende Frontöffnung des Verschlusses sich bis in die Hauptteile fortsetzt und in der offenen Lage die Anpreßrollenöffnung in der Kassettenvorderwand sowie in den Hauptwänden der Kassette freiläßt.
  5. 5. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, mit
    Kassetten mit zwei Antriebsöffnungen in einer Hauptwand in der Mitte der Spulen zum Hindurchlassen zweier Spulenantriebsachsen eines Gerätes, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptteil des Verschlusses Abdeckteile cufweist, die in der geschlossenen Lage die beiden Antriebsöffnungen bedecken und daß der genannte Hauptteil des Verschlusses mit mindestens einer Ausnehmung versehen ist, die sich in geöffneter Lage des Verschlusses vor einer Antriebsöffnung befindet und wobei in dieser geöffneten Lage die andere Antriebsöffnung sich neben dem Verschluß befindet, so daß die beiden Antriebsöffnungen unbedeckt sind.
  6. 6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Hauptwand der Kassette mit zwei weiteren Antriebsöffnungen versehen ist und daß der andere Hauptteil des Verschlusses weitere Abdeckteile aufweist und mit einer weiteren Ausnehmung versehen ist. 7. System nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Hauptwand im wesentlichen geschlossen ist und daß der Hauptteil des Verschlusses über der im wesentlichen geschlossenen Hauptwand sich über höchstens die Hälfte des Abstandes von der
    PHN 13.018 C ' 22 den 14 August 199O
    Kassettenvorderwand zu Mitte der Spulen hin erstreckt.
  7. 8. System nach einem der vorstehenden Anspräche, bei dem eine Hauptwand der Kassette Positionierungsöffnungen aufweist zum Hindurchlassen von Positionierungsstiften eines Gerätes, die durch die Positionierungsöffnungen hindurchrager. und eine Auflegefläche haben, die mit einer Hauptfläche unmittelbar um die Positionierungsöffnungen herum zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hauptteil des Verschlusses Durchlassöffnungen aufweist mit einer Oberfläche, die größer ist als die der Auflegeflächen der Positionierungsstifte, daß in der offenen Lage die Durchlassöffnungen über den Positionierungsöffnungen liegen und einen um dieselben herum liegenden Teil der Hauptwand der Kassette unbedeckt lassen, damit die Hauptwand und die Positionierungsstifte unbehindert zusammenarbeiten können und daß in der geschlossenen Lage des Verschlusses die Durchlassöffnungen ober einem geschlossenen Teil einer Hauptwand liegen.
  8. 9. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die andere Hauptwand der Kassette mit weiteren Positionierungsöffnungen versehen ist und daß der andere Hauptteil des Verschlusses mit weiteren Durchlassöffnungen versehen ist.
  9. 10. System nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Hauptteile des Verschlusses an der mit Antriebsöffnungen versehenen Hauptwand mit Durchlassöffnungen for Positionierungsöffnungen versehen sind.
  10. 11. System nach einem der vorstehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß längs der Kasdsettenvorderwand aus der geschlossenen Lage in zwei entgegengesetzten Richtungen verschiebbar ist und zwei offene Lagen kennt, die sich symmetrisch auf beiden Seiten der geschlossen Lage befinden
  11. 12. System nach einem der vorstehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette in einer Hauptwand eine Führungsrille zum Führen des Verschlusses aufweist und daß der Verschluß mit sich quer zu einem Hauptteil erstreckenden und in die Führungsrille hineinragenden Führungsteilen versehen ist.
  12. 13. System nach einem der vorstehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß in der geschlossenen Lage eine stabile Lage hat und daß die Kassette mit Drängemitteln versehen ist,
    J 9?Ud
    PHN 13.018 C 2^ den 14 August 199O
    die den Verschluß aus der offenen lage in die geschlossene Lage zurflckdringen.
  13. 14. System nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Drängemittel Federmittel aufweisen.
  14. 15. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwände und die Kassettenvorderwauu fiber einen Abstand nahezu entsprechend der Dicke des Verschlusses o'rtlich vertieft sind, so daß dl·? nicht vertieften Teile der genannten Wände und die Außenseite des Verschlusses im wesentlichen auf gleichem Pegel liegen.
  15. 16. System nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte mit Schiebemitteln versehen sind um in seitlicher Richtung gegen eine Seite eines Hauptteils des Verschlusses einer Kassette zu drücken um auf diese Weise den
    Verschluß zu öffnen und daß die Kassetten auf einer Seite des
    Verschlusses in einer Hauptwand mit einer Ausnehmung versehen sind zum Aufnehmen des die Seite des Verschlusses berührenden Teils der Schiebemittel.
  16. 17. System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit Schiebemitteln versehen ist zur gleichzeitigen Zusammenarbeit der Seiten der Hauptteile des Verschlusses auf den beiden Hauptwänden der Kassette.
  17. 18. System nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemittel ein wenigstens nahezu gabelförmiges freies Ende aufweisen, das die Kassettenvorderwand umgreift und mit Schiebenocken versehen ist zum Zusammenarbeiten mit dem Verschluß.
  18. 19. System nach Anspruch 16, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebemittel um eine Schwenkachse schwenkbar und zugleich in einer Richtung zur Schwenkachse hin geradlinig verschiebbar sind.
  19. 20. System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung auf der vom Verschluß abgewandten Seite eine sich schräg zu der Kassettenvorderwand erstreckende schräge Seite aufweist.
  20. 21. System nach einem der vorstehenden Anspräche, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräte ebenfalls zum Zusammenarbeiten mit
    2Jf-
    PHN 13.018 C " den 14. August 1990
    einer zweiten Art von Kassetten geeignet sind, die nicht mit einem Verschluß versehen sind und eine Kassettenvorderwand aufweisen mit einer größeren Höhe, und daß die Geräte Bedienungsmittel aufweisen zum Offnen des Verschlusses einer Kassette, wobei die Bedienungsmittel die Höhe der Kassettenvorderwand abtastende Abtastmittel aufweisen, so daß die Bedienungsmittel in eine Lage gebracht werden, in der die Zusammenarbeit zwischen der Kassette und dem Gerät ungehindert erfolgen kann.
  21. 22. Gerät zum Gebrauch in einem System nach einem der vorstehenden Anspräche.
  22. 23. Kassette zum Gebrauch in einem System nach einem der Ansprüche 1 bis einschließlich 20.
    / Set'/<u
DD34381390A 1990-02-14 1990-09-04 System zum aufnehmen/wiedergeben von signalen auf magnetband, sowie geraet und kassette zum gebrauch in dem system DD297729A5 (de)

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