DD298023A5 - Faltbare konstruktion - Google Patents

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DD298023A5 DD90340340A DD34034090A DD298023A5 DD 298023 A5 DD298023 A5 DD 298023A5 DD 90340340 A DD90340340 A DD 90340340A DD 34034090 A DD34034090 A DD 34034090A DD 298023 A5 DD298023 A5 DD 298023A5
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David Ch Dyer
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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Abstract

Es wird eine faltbare Konstruktion geschaffen, die als Basis fuer eine Vielzahl an Gegenstaenden, wie Moebel, Bueroausstattungen, Frachtkisten und transportable Gebaeude verwendet werden kann; diese Konstruktion kann von einer allgemein flachen Form in eine aufrechte, dreidimensionale Form gefaltet werden. Ein erstes Paar gegenueberliegender Rahmeneinheiten (10, 11) ist durch wenigstens ein weiters Rahmenteil (12) verbunden, das scharnierartig an einer (11) des Paares der Rahmeneinheiten und scharnierartig und gleitbar mit dem anderen (10) des Paars der Rahmeneinheiten, z. B. durch drehbare Querleisten (13) angeordnet ist. Weitere Komponenten sind mit einer oder beiden der Rahmeneinheiten (10, 11) verbunden, so dasz weitere Komponenten in einer flachgefalteten Lage benachbart zu jedem Paar der Rahmeneinheiten (10, 11) vorgesehen werden koennen, wenn sich diese im gefalteten Zustand befinden, und koennen in einer zweiten, sofort benutzbaren Lage in Ebenen mit einem Winkel zu den Ebenen vorgesehen werden, die die Rahmeneinheiten aufweisen, an denen sie befestigt sind.

Description

Hierzu 7 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft faltbare Konstruktionen, die als Grundlage für einen breiten Bereich häuslicher Einrichtungsgegenstände, Büroausrüstungen, Werkstätten und Industrieanlagen, Frachtbehälter und transportable Gebäude, beispielsweise, verwendet werden können. Ein wichtiges Prinzip bei der Konstruktion und dem Betrieb der faltbaren Konstruktionen gemäß der Erfindung ist die Fähigkeit, von einem Rahmenwerk im allgemein flachen und im wesentlichen zweidimensionalen Zustand in einen aufgerichteten dreidimensionalen Zustand zu wechseln.
Die vorliegende Erfindung resultiert aus einer weiteren Verbesserung der Verwendung von umdrehbaren Querleisten als Verbindungen zwischen scharnierartigen Komponenten des zusammenlegbaren Rahmens, wie in den GB-PSen 2055290 B und 2179698 B offenbart. Diese beiden Veröffentlichungen betreffen zusammenlegbare Konstruktionen, die sich mit diesen Rahmen und den umdrehbaren Querleisten befassen.
Es wurde nun gefunden, daß faltbare Konstruktionen verbesserter Art und Verwendbarkeit auf der Grundlage zusammenlegbarer Rahmenstrukturen der oben erwähnten Art geschaffen werden können, die zusätzliche Komponenten aufweisen, die so angeordnet werden können, um mit anderen Komponenten des Rahmenwerks und mit jeder Paneleinheit, die zugeordnet oder eingearbeitet ist, zusammenwirken. Wie weiter unten erläutert, können die erfindungsgemäßen faltbaren
Konstruktionen Rahmeneinheiten aufweisen, z. B. rechtwinklige Anordnungen aus Stangen oder Stäben, Panelen, die an den RahrribP befestigt sind, oder Panele als solche und Anordnungen zum Anbringen an anderen Rahmeneinheiten oder anderen Panelen.
Die erfindungsgemäßen faltbaren Strukturen können bei einer Vielzahl von Gegenständen und Systemen Anwendung linden, wo das Bedürfnis zur Lagerung, Transport und Lieferung in einem flachen Zustand bestem. Sie können sodann in kürzester Zeit und sehr leicht in eine dreidimensionale Konfiguration aufgerichtet werden, um benutzt werden zu können. Eine der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, faltbare Konstruktionen zu schaffen, die raumsparend sind, weil sie flach zusammengefaltet werden können. Diese faltbaren Konstruktionen können schnell zusammengesetzt werden, ohne spezielle Werkzeuge, Muttern, Bolzen oder Klebstoffe. Jede der faltbaren Konstruktionen kann leicht in eine starre Lage zusammengesetzt werden. Alle faltbaren Konstruktionen können aus Holz gefertigt werden, Metall oder Verbundkörpern mit dauerhaften Überzügen hoher Qualität. Die faltbaren Konstruktionen sind robust und können leicht gelagert werden. Aus diesen faltbaren Konstruktionen können Produkte hergestellt werden, wie Schreibtische, Schränke, Gestelle, Küchenemheiteri, Tische, Sicherheitseinrichtungen für Bauausrüstungen, Materialaufbewahrungseinheiten auf Baustellen, Gartenlauben und allgemeine Lagerräume, Gartenmöbel und transportable Gebäude für zeitweilige oder ständige Benutzung. Dies sind nur einige Beispiele für Produkte, die sich aus diesen faltbaren Konstruktionen herstellen lassen. Erfir.dungsgemäß weist eine faltbare Konstruktion ein erstes Paar gegenüberliegender Rahmeinheiten auf, die mit einer weiteren Rahmeneinheit in Verbindung stehen, die scharnierartig mit einer der ersten Rahmeneinheiten und scharnierartig und gleitbar mit einer zugeordneten anderen Rahmeneinheit verbunden ist, wobei eine weitere Komponente der faltbaren Konstruktion mit wenigstens einem der ersten Paare der Rahmeneinheit durch Verbindungsteile verbunden ist, und eine weitere Komponente kann in einer ersten, nicht verwendbaren, gefaltete Lage benachbart zu dem ersten Paar der gegenüberliegenden Rahmeneinheiten vorliegen, wenn sich diese im zusammengefalteten Zustand befinden, und kann wahlweise in einer zweiten, benutzbaren Lage in einer Ebene mit einem Winkel zu der Ebene vorgesehen sein, die die zu befestigende Rahmeneinheit aufweist.
Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform weist die faltbare Konstruktion wenigstens ein erstes Paar gegenüberliegender Rahmeneinheiten auf, die durch wenigstens eine weitere Rahmeneinheit scharnierartig mit dem ersten Paar der Rahmeneinheiten und scharnierartig unH jleitbar mit der anderen des ersten Paars der Rahmeneinheiten verbunden ist, wobei das gegenüberliegende Paar der Rahmeneinheiten allgemein senkrecht ar qeorclnot ist, wenn die faltbare Struktur in einer aufrechten, sofort benutzbaren Konfiguration mit einer relativen Gleitbewegung zwischen dem einen der ersten Paare der haii, neneinheiten und der weite.'en Rahmeneinheit oder Einheiten vorliegt, wenn sie in oberer oder unterer senkrechter Richtung vorliegen, sowie eine weitere Komponente angeordnet ist, um einen allgemein waagerechten Teil der Konstruktion zu definieren, wenn er bei der Benutzung scharnierartig an oinem der Paare gegenüberliegender Rahmeneinheiten durch Verbindungsteile befestigt ist, wodurch sich eine relative Bewegung dann ergibt, wenn die gefaltete Konstruktion aus einer allgemein flachen Konfiguration in eine aufrechte, sofort benutzbare Konfiguration gebracht wird. Gemäß einer weiteren erfindungsgemeßen Ausführungsform weist eine faltbare Konstruktion wenigstens ein Paar gegenüberliegender Ralimeneinheiten auf, die durch wenigstens eine weitere Rahmeneinheit scharnierartig an einem weiteren, des ersten Paars der Rahmenelemente verbunden und scharnierartig und gleitbar mit dem anderen des ersten Paars der Hahmeneinheiten verbunden ist, wobei das gegenüberliegende Paar der Rahmeneinheiten allgemein senkrecht vorgesehen ist, wenn sich die gefaltete Konstruktion in einem aufgerichteten, ?ur Benutzung fertigen Zustand mit einer relativen Gleitbewegung zwischen einem dor ersten Paare der Rahmeneinheiten und der weiteren Rahmeneinheiten befindet, die sie mit den anderen ersten Paaren der Rahmeneinheit verbindet in wechselseitiger Bewegung in einer allgemein horizontalen Richtung, wobei eine weitere Komponente vorliegt, die einen allgemein waagerechten Teil der Konstruktion definiert, wenn dieser scharnierartig mit einem des Paars gegenüberliegender Rahmeneinheiten durch Verbindungsteile verbunden ist, wobei eine relative Bewegung stattfindet, wenn die faltbare Konstruktion von der allgemein flachen Konfiguration in die aufrechte, zur Benutzung fertige Konfiguration gebracht wird.
Vorzugsweise wird eine weitere Rahmeneinheit vermittels drehbarer Querstangen jeder Rahmeneinheit zugeordnet, wobei die Konstruktion einen Boden, oberes Teil, vordere und hintere gegenüberliegende Seitenpanele besitzt und in eine allgemein flache Konfiguration zusammengelegt werden kann, während die vorderen und hinteren Paneltoile praktisch parallel zueinander verbleiben.
Um die Erfindung verständlicher zu machen, sind entsprechende Ausführungsformen verschiedener erfindungsgemäßer Aspekte in den Zeichnunger wiedergegeben.
Fig. 1: zeigt im Diagramm eine perspektivische Ansicht einer faltbaren Konstruktion nach der Erfindung mit einer
Anzahl rechtwinkliger Rahmeneinheiten oder Gliedern, wobei jedes Rahmenteil eine Siebstruktur ai 'tweist
und beispielsweise als Teil einus Sicherheitsbehältnisses dient; Fig. 1A: zeigt ein Sir.herheitsbehältnis ähnlich demjenigen nach Figur 1, jedoch ohne eines oder mehrere der die
Vorderseite des Behältnisses bildenden Teile, um sozusagen ein grundlegendes Modell aufzuzeigen, mit
dem größere Konstruktionen hergestellt werden können; Fig. 1B: zeigt diagrammförmig eine Draufsicht auf die faltbare Konstruktion nach Figur 1, wobei das Oberteil entfernt
ist, während des Übergangs vom zusammengelegten zum aufrechten Zustand; Fig. 1C: zeigt in gleicherweise im Detail, wie das obere Panel der Sicherheitsbehältnisse nach Fig. 1 und 1A
scharnierartig in seine benutzbare Lage gebracht werden kann, wenn die faltbare Konstruktion aufgerichtet
wird; Fig. 2: zeigt eine Draufsicht auf das Sichorheitsbehältnis nach Figur 1; und Fig. 3 zeigt einen Aufriß des oberen
Panels;
Fig. 4: zeigt Einzelheiten des oberen Panels von innen gesehen, längs der Linie gemäß den Pfeilen C-C der Figur 3;
Fig.4A: zeigt, im vergrößerten Maßstab, da j rechte Endteil gemäß Figur4;
Fig.4 B: zeigt, ebenfalls η vergrößerten Maßstab, das linke Endteil gemäß Figur 4;
Fig.4 C: zeigt im gleichen Maßstab eine Seitenansicht linker Hand auf von der Fig.4 B gesehen;
Fig. 5 A, 5B, 5Cu. 5 D: zeigen einen Schrank mit Regal (25) und Schränkchen, im voll zusammengelegten flachen Zustand, wobei die oberen Panele für die Benutzung aufgefaltet sind, und der Vorderrahmen sich relativ zu dem hinteren
Rahmen entfaltet und im voll aufgerichteten Zustand; Fig. 6: zeigt eine diagrammförmige perspektivische Ansicht der Rahmenwerk-Konstruktion des Möbelstücks
gemäß Fig. 5 A bis 50 mit dem zugeordneten hinteren Panel; Fig. 6 A: zeigt diagrammförmig in perspektivischer Ansicht ein Seitenpanel für die Zuordnung zu den faltbaren
Konst/uktionennachFig.5Abis5Dund6;
Fig. 7 A: zeigt einen Frachtbehälter gemäß der Ei findung im zusammengefalteten Zustand;
Fig. 7 B: zeigt den Behälter gemäß Fig.7 A mit entfaltetem Boden und Oberteil;
Fig. 7 C: zeigt den Behälter nach den Figuren 7 A und 7 B, wobei der vordere Rahmen angehoben ist;
Fig. 7 D: zeigt den Behälter in seiner voll aufgerichteten Größe und über 90° gedreht im Vergleich zu den Fig. 7 A bis
7C; Fig.8A:. zeigt ein Modell im gefalteten flachen Zustand, das für die Anwendung als Toil einer Baukonstruktion
geeignet ist;
Fig. 8 B: zeigt ein Modell gemäß Fig. 8 A im teilweise entfalteten Zustand, ohne Türen und
Fig. 9: zeigt eine Wohneinheit mit zahlreichen Bauelementen gemäß Figuren 8 A und 8 B.
Unter Bezugnahme auf die Figur 1 weist eine faltbare Konstruktion ein gegenüberliegendes Paar von vorderen und hinteren rechtwinkligen Rahmentsilen auf, wobei das Vorderteil das Bezugszeichen 10 und das hintere Teil das Bezugszeichen 11 trägt. Jedes dieser Rahmenteile 10,11 besteht aus gegenüberliegenden Paaren seitlich aufrecht stehender Teile, einem zwischengeordneten waagerechten Teil am Boden und einem zwischengeordneten waagerechten Teil am-oberen Ende. Die vordersn und hinteren Rahmen 10,11 liegen im zusammengelegten Zustand benachbart zueinander, im wesentlichen sind sie flach und liegen in einer Ebene und können in die in der Figur 1 gezeigte Lage aufgei ichtet werden durch die Bewegung eines gegenüberliegenden Paars der Seitenrahmen 12. Jeder Seitenrahmen 12 besteht wiederum aus einem Paar gegenüberliegender Seitenteile, die mit dem Boden und dem oberen Teil verbunden sind. Jeder Seitenrahmen 12 ist scharnierartig an dem hinteren Rahmen 11 und scharnierartig und gleitbar an dem vorderen Rahmen 10 durch drehbare Querstangen 13, wie in der Fig. 1B gezeigt, angeordnet. Die drehbaren Querstangen können die Form aufweisen, wie in der GB 2179698B beschrieben. Ein Paar rechtwinkliger Unterrahmen 14 ist wie auch ein paar Vordertüren vorgesehen und scharnierartig in üblicher Weise angeordnet durch ihre äußeren Seitenteile an den Seitenteilen des vorderen Rahmens 10. Um ein Sicherheitsbehältnis zu schaffen, werden maschendrahtartige Panele 15 durch Verschweißen ihrer Enden mit geeigneten Teilen der Rahmenglieder geschaffen, die deshalb auch aus Metall bestehen, um ein Verschweißen an Drähte der Panele zu ermöglichen. Die Panele 15 sind an der Vorderseite befestigt, sowie ebenfalls an den hinteren und Seitenrahmen 10,11,12 und den Unterrahmen 14. Allgemein ist es nicht erforderlich, den Boden der faltbaren Struktur einzusetzen, insbesondere dann, wenn diese auf dem Boden befestigt werden soll.
Um das Oberteil der faltbaren Konstruktion abzuschließen, wird ein Oberrahmen 16 scharnierartig und versetzbar angeordnet, beispielsweise an der hinteren Rahmenkomponente 17 nach oben waagerecht zum hinteren Rahmen 11. Zu diesem Zweck weist jede Ecke des oberen Rahmens 16 einen abhängigen Halter 18 mit einem senkrechten Schlitz 19 auf, d.h. in einer Richtung allgemein rechtwinklig zu der Ebene des oberen Rahmens 16. JederSchlitz 19 in einem der gegenüberliegenden Paare der Halter 18, somit einer an jeder hinteren Ecke des oberen Rahmens 16, wird über einen Stift 20 gebracht, wie weiter unten beschrieben, und an dem oberen Teil der Seitenteile des hinteren Rahmens 11 befestigt. Der obere Rahmen 16 weist ebenfalls ein Siebpanel 21, ähnlich den Panelen 15 auf. Die in der Figur 1A gezeigte faltbare Konstruktion ist ähnlich derjenigen nach Fig. 1 mit der Ausnahme, daß die Unterrahmen 14, die die Türen bilden, weggelassen worden sind, um einen Einblick in das Innere der Konstruktion zu gestatten und weiterhin als ein zweites oder untergeordnetes Modell der faltbaren Konstruktion für eine Assoziierung mit der ersten, wenn erforderlich, zu dienen. Beispielsweise benötigt die faltbare Konstruktion gemäß 1 kein hinteres Panel.
Wie am besten in der Figur 4 gezeigt, umfaßt der Oberrahmen 16 ein L-Abschnittsteil 22 am vorderen Ende, das den Unterrahmen 14 überspannt, wenn die Türen geschlossen sind. Bei der in den Figuren 1 bis 4C gezeigten faltbaren Konstruktion bilden die gegenüberliegenden vorderen und hinteren Rahmen 10,11 ein erstes Paar gegenüberliegender Rahmen, allgemein aufrecht stehend und parallel zueinander, wenn sie sich in ihre zusammentreffende Lage bewegen, d. h. wenn die Konstruktion flach gefaltet ist, und in die aufgerichtete Lage mit entsprechenden Abständen gebracht wird, d. h. wenn die Konstruktion für die sofortige Benutzung entfaltet wird. Die Seitenrahmen 12 sind scharnierartig an dem hinteren Rahmen 11 angeordnet und können etwa senkrecht über die Achse geschwenkt werden, während die drehbaren Querstangen 13 scharnierartig und gleitend die Seitenrahmen 12 mit dem vorderen Rahmen 10 verbinden, der seinerseits über die senkrechten Achsen schwingt, wenn die faltbare Konstruktion von einer in die andere Konfiguration überwechselt.
Im Gegensatz hierzu liegen die Achsen über die die faltbare Konstruktion gemäß den Figuren 5A bis 5D, 6 und 6A über die Rahmen geschwenkt wird, praktisch waagerecht vor. Die in den Figuren 5A bis 5 D, 6 und 6A gezeigte faltbare Konstruktion weist einen vorderen Rahmen 30 und einen hinteren Rahmen 31 auf, die gewöhnlich in senkrechten Ebenen liegen. Wenn die Konstruktion zusammengefaltet wird (Fig. 5 A), sind die Rahmen 30,31 in gegenüberliegender Berührung und sind im wesentlichen in einer senkrechten Ebene angeordnet.
Wie sich am besten aus der Figur 6 ergibt, ist der vordere Rahmen 30 mit dem hinteren Rahmen 31 durch einen oberen Rahmen 32 verbunden, der aus einem gegenüberliegenden Paar von Seitengliedern 45 besteht, die scharnierartig an den vorderen Enden der aufrecht stehenden Teile 46 des vorderen Rahmens 30 vorliegen, und die gleitbar und scharnierartig mt den aufrecht stehenden Teilen 46 des hinteren Rahmens 31 durch zwei drehbare Querstangen 33 verbunden sind. Die hinteren Enden der Seitenteile 45 sind durch eine hintere Stange 44 verbunden, die bei Erreichen der waagerechten Lage durch den oberen Rahmen 32, mit hinteren Federklammern 48 in Eingriff kommt, die am oberen Ende des hinteren Rahmens 31 vorliegen und so ausgelegt sind, daß sie die Rahmen im aufgerichteten Zustand halten. In ähnlicher Weise sind die vorderen und hinteren Rahmen 30,31 durch einen unteren Rahmen 43 miteinander verbunden, der in ähnlicher Weise angeordnet ist, um scharnierartig
vorne und scharnierartig und gleitend hinten wirkt. Der Bodenrahmen 43 stützt ein Bodenpanel 49 ab. Wenn der in den Zeichnungen gezeigte Schrank von einer in der Fig. 5 A gezeigten flachen Lage in die in der Figur 5 D gezeigte aufrechte Lage gebracht wird, sind die oberen und hinteren Rahmen 32,43 scharnierartig relativ zu den vorderen und hinteren Rahmen 30,31 angelenkt, wie sich am besten aus den Fig. 5C und 6 ergibt. Der Schrank wird durch ein hinteres Panel, ein oberes Panel 36, das scharnierartig auf dem Oberteil des hinteren Rahmens 31 durch Halter 38 befestigt ist, vervollständigt, wobei die Halter Schlitze 39 besitzen, die über Stifte 40 in Eingriff kommen, und ein gegenüberliegendes Paar Seitenpanele 35 -von denen eine Innenansicht in der Figur 6A gezeigt ist. Jedes Seitenpanel 35 besitzt ein Z-Abschnitt-förmiges Winkelteil 50 und ein L-förmiges Winkelteil 51, die mit den Seitenteilen 45 und der benachbarten Ecke des Bodenpanels 49 in Eingriff kommen, wenn die faltbare Konstruktion voll aufgerichtet ist.
Unter Bezugnahme auf'Me Figuren 7 A bis 7 D wird hier eine als Frachtbehälter vorgesehene faltbare Konstruktion gezeigt. Fig. 7 A zeigt den Behälter im praktisch zusammengelegten Zustand. Der Behälter weist einen oberen Rahmen 60, einen Bodenrahmen 61, einen hinteren Rahmen 62 und einen vorderen Rahmen 63 auf. Die oberen und Bodenrahmen 60,61 sind an jedem Ende mit Flanschplatten 64 vorgesehen, die jeweils mit einem Schlitz 65 versehen sind, der mit einem Lagerzapfen 6S in Eingriff kommt, der in den Hinterrahmen 62 paßt. Durch diese Verbindungsanordnung, wenn die oberen und Bodenrahmen entfaltet sind, wie durch die Pfeile in der Figur 7 B gezeigt, in ihre aufgerichteten Lagen, gestattet die Verbindung eine Drehbewegung und Übertragungsbewegung zwischen den oberen und Bodenrahmen einerseits und dem Hinterrahmen andererseits.
Die Figur 7 zeigt die nächste Stufe beim Aufrichten des Behälters. Der Vorderrahmen 63 ist nahezu in seine endgültige Lage angehoben worden. Sobald dies geschehen ist, kommen Befestigungsstifte 67 am Vorderrahmen mit entsprechenden Löchern 68 in den längeren Teilen des oberen und Bodenrahmens 60,61 in Eingriff. Wie anhand der Figur 7 C ersichtlich werden zwei Seitenrahmen, sobald sich der Frontrahmen 63 in die Richtung des Pfeils 69 angehoben hat, die allgemein durch das Bezugszeichen 70 gekennzeichnet, in die aufgerichtete Lage bewegt, und dienen der Vervollständigung der Ausbildung des Behälters. Der Pfeil 71 gibt die Richtung der Bewegung eines Seitenrahmens 70 wieder. Die Seitenrahmen 70, analog einer zuvor geschilderten Ausführungsform, haben ihre kürzeren Seitenteile 72 scharnierartig mit dem Hinterrahmen 62 verbunden, an einem Ende, und sind weiterhin scharnierartig und gleitend mit dem Vorderrahmen 63 an deren anderem Ende verbunden, und dies, wie zuvor beschrieben, durch drehbare Querstangen 73. Hierdurch wird der Vorderrahmen angehoben, die beiden Seitenrahmen 70 bewegen sich aus der g halteten flachen Lage in eine Lage, in der sie die Seiten des Behälters vervollständigen. Fig. 7 D zeigt den vollständigen Behaltet. Aus der in der Figur 7 C gezeigten Lage wird der Behälter um 90° gedreht, so daß der oberen Rahmen 60 nun ganz oben ist. Die Seitenrahmen70 werden an dem Frontrahmen 63 befestigt, wenn die drehbaren Querstangen 73 ihre endgültige Lage erreicht haben. Dies kann beispielsweise durch Federklammern erfolgen. Wie in der Figur 7 D gezeigt, weist der Behälter eine Walzstahlauskleidung auf, wie durch das Bezugszeichen 74 am Vorderrahmen angezeigt und weist eine Tür 75 auf, die in einen Seitenrahmen eingepaßt ist. Der Behälter wird vorzugsweise aus Stahl gefertigt, wobei Rohrstahl oder Walzstahl verwendet wird. Es können jedoch auch andere Materialien in Anwendung kommen. Unter Bezugnahme auf die Fig. 8A und 8 R ist dort ein Modell gezeigt, das durch das Bezugszeichen 80 gekennzeichnet ist, das im zusammengefalteten Zustand in der Fig. 8 A gezeigt ist. Fig. 8 B zeigt das Modell im teilweise entfalteten Zustand, ohne Türen. Die Pfeile zeigen die Richtung des Entfettens der Komponententeile. Wie in der Fig. 8 B gezeigt, besteht das Modell aus Frontrahmen 81, Hintflrrahmen 82 und einem Paar Seitenrahmen 83, die - wie weiter oben beschrieben - scharnierartig am Hinterrahmen und sch&nierartig und gleitend am Vorderrahmen am Vorderrahmen 81 durch drehbare Querstangen 84 befestigt sind. Die Grundkonstruktion 81,82,83 wird mit einer weiteren Komponente 85 ausgestattet, die hier ein oberes Panel darstellt und in der Figur 8A im flach gefalteten Zustand gegen die anderen Teile der Konstruktion gezeigt ist. Das obere Panel 85 ist am hinteren Rahmen 82 durch einen Schlitz und eine Stiftverbindung befestigt, die eine Dreh- und Übertragungsbewegung der zwei Teile relativ zueinander gestattet, wenn die Konstruktion entfaltet ist.
Fig. 9 zeigt eine Baukonstruktion, die aus einer Vielzahl der Modell 80 wie in den Figuren 8 A und 8 B gezeigt, hergestellt werden kann. Die aufgerichteten Bauteile sind Seite an Seite angeordnet und werden sodann miteinander vermittels geeigneter Vorrichtungen, beispielsweise unter Verwendung von über die MiUd geführten Klammern verbunden. Wahlweise können diese Bauteile auch durch Bolzen miteinander verbunden werden. Dieie Bauteile können gleiche oder unterschiedliche Auslegung haben, wobei eine Anzahl unterschiedlicher Ausführungsformen in der Fig. 9 gezeigt sind. Hierzu gehören eine nach unten gezogene Klappe 86 und eine Drahtmaschentür 87. Da die verschiedenen Bauteile in sich selbst eine Einheit bilden und keine losen Nuten, Bolzen etc. aufweisen, ist es möglich, die einzelnen Bauteile aus der vollständig zusammengelegten Weise in die voll errichtete Lage in etwa 12 Sekunden zu bringen, wobei anschließend die einzelnen Bauteile verbunden werden, was auch nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Es ist somit möglich, sehr schnell und leicht Einheiten der hier vorliegenden Art für vorübergehende oder ständige Unterbringung oder beispielsweise für Lagerzwecke zu errichten.
Als weitere Entwicklung der Anordnung gemäß Figur 9 kann die Konstruktion so ausgelegt werden, daß sie nicht „linear" ist, sondern sich in zwei oder ι. ,ohr Richtungen erstreckt mit einem Winkel zueinander. Dies wird dadurch erreicht, daß zwei oder mehr Sätze der verschiedenen Bauteile durch Eckteile verbunden werden, die ein einfaches dreiwinkliges Rahmenwerk darstellen mit senkrechten Scharnierverbindungen an einer Ecke des Dreiecks und drehbaren Querstangen zwischen beiden Seiten, so daß das dreieckige Modell in einen flachen Zustand gefaltet oder in eine dreieckige Konfiguration aufgerichtet werden kann. Das Dreieckmuster befindet sich zwischen den zwei linearen Pfeilen des Modells 80.

Claims (8)

1. Faltbare Konstruktion, gekennzeichnet durch ein erstes Paar gegenüberliegender Rahmeneinheiten, die zusammenwirkend durch wenigstens eine weitere Rahmeneinheit miteinander verbunden sind, die scharnierartig an emem der ersten Paare der Rahmeneinheiton befestigt ist und scharnierartig oder gleitend an der anderen des ersten Paares der Rahmeneinheiten befestigt oder zugeordnet ist, wobei eine weitere Komponente der faltbaren Konstruktion wenigstens mit einem ersten Rahmenpaar durch Verbindungsteile verbunden ist, wobei die weitere Komponente in einer ersten, nicht gefalteten Lage benachbart zu dem ersten Paar der gegenüberliegenden Rahmeneinheiten vorgesehen werden kann, wenn diese im zusammengefalteten Zustand vorliegen, und kann wahlweise in einer zweiten, benutzbaren Lage in einer Ebene mit einem Winkel zu der Ebene vorgesehen werden, die die Rahmeneinheit aufweist, an der die Komponente befestigt werden soll.
2. Faltbare Konstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Paare der Rahmeneinheiten allgemein senkrecht vorliegen, wenn die faltbare Konstruktion im aufrechten, zur Benutzung fertigen Zustand vorliegt mit einer geringfügig gleitenden Bewegung zwischen einem der ersten Paare der Rahmeneinheiten und der weiteren Rahmeneinheit oder Einheiten, die die Konstruktion mit dem anderen des ersten Rahmenpaars der Rahmeneinheiten in einer nach oben oder unten gerichteten senkrechten Richtung miteinander verbinden, sowie eine weitere Komponente einen allgemein waagerechten Teil der Konstruktion begrenzt, und scharnierartig bei der Benutzung an einem der Paare gegenüberliegender Rahmeneinheiten durch Verbindungsteile befestigt ist, wodurch eine relative Bewegung ermöglicht wird, da die faltbare Konstruktion aus einer allgemein flachen Konfiguration in eine aufrechte und zur Benutzung fertige Konfiguration gebracht wird.
3. Faltbare Konstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der einzelnen Rahmeneinheiten duich eine wechselseitige Bewegung allgemein in waagerechter Richtung erfolgt.
4. Faltbare Konstruktion nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine weitere Rahmeneinheit durch schwenkbare Querleisten an der benachbarten Rahmeneinheit der gegenüberliegenden Rahmeneinheiten befestigt ist.
5. Faltbare Konstruktion nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile eine relative Drehbewegung und relative Übersetzungsbewegung der miteinanderverbundenen Komponenten gestatten.
6. Faltbare Konstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsteile in Eingriff stehende Stift- und Schlitzkopplungen aufweisen.
7. Faltbare Konstruktion nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Panelglieder in jede Rahmeneinheit eingearbeitet oder daran anbringbar sind, wobei eine Konstruktion einen Boden, oberes Teil, Vorder- und Rückseite und gegenüberliegende Seitenpanelteile aufweist, die in eine allgemein flache Konfiguration gefaltet werden können, während die vorderen und hinteren Panelglifider praktisch parallel zueinander verbleiben.
8. Faltbare Konstruktion, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mehrzahl faltbarer Baueinheiten gemäß den Ansprüchen 1 bis 6 aufweist, die miteinander verbunden sind, um eine längliche, innen hohle Struktur auszubilden.
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