DD298182A5 - Steckverbinder - Google Patents
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Abstract
Bei dem Steckverbinder weist das Stecker- oder das Buchsenelement (7 bzw. 2) eine elastische Rasthuelse (26) mit einer Rasthuelsennut (31) auf, in die ein auf dem Buchsen- bzw. Steckerelement (2 bzw. 7) vorgesehener Arretierwulst (9) einrastet. Dadurch ist eine sichere Steckerverbindung gewaehrleistet. Vorteilhaft ist die Verwendung einer auf die Rasthuelse (26) aufschiebbaren Kappe, die das Aufspreizen der Rasthuelse (26) verhindert und die Zuverlaessigkeit des Steckers bei gleichzeitiger einfacher Montage und Loesbarkeit weiter erhoeht.{Steckverbinder; Steckerelement; Buchsenelement; Rasthuelse; Rasthuelsennut; Arretierwulst; Steckverbindung; Kappe; Aufspreizen; Montage; Loesbarkeit}
Description
Sachverhalt erhöht die Stecksicherheit weiter, indem dem Benutzer des Steckverbinders dadurch eine unvollständige Steckung deutlich vor Augen geführt wird.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wer η die Lippe eine Lippenschräge aufweist, die sich bei in der Kappennut eingerastetem Rasthülsenwulst auf der Innenaufweitung der Rajthülse abstützt. Bei nicht vollständiger Steckung, wenn also der Arretierwulst nicht in die Rasthülsennut der Rasthülse eingerastet ist, bewirkt die Lippenschräge der Lippe ein selbständiges Zurückgleiten der Kappe mit dem Verteil, daß die unvollständige Steckung für den Benutzer noch deutlicher wird. Dieser Vorgang des Zurückgleitens der Kappe bei nicht vollständiger Steckung wird gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung dadurch noch verbessen, daß die Lippenschräge steiler als dia Innenaufweitung der Rasthülse ist.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung schließt sich die Kappennut in Aufsteckrichtung der Kappe gesehen unmittelbar an die im wesentlichen konische Kappenaufweitung an. Dadurch ergibt sich eine harte, hörbare Einrastung des Rasthülsenwulstes in die Kappenaufwe'tung, wodurch sich der Benutzer wiederum akustisch von der vollständigen Steckung überzeugen kann. Dieser Vorteil wird gemäß einer weiteren Ausführungsform dadurch noch erhöht, daß die Schräge der Kappenaufweitung einen Winkel von 30° bis 60° und vorzugsweise von 40° bis 50° aufweist. In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn der Bereich zwischen der Kappenaufweitung und der Kappennut einen Radius aufweist, der kleiner als 2mm ist. Statt einer allmählichen, sanften Einrastung ergibt sich dadurch eine harte, hör- und fühlbare Rastung.
Vorzugsweise weist die Kappe wenigstens eine radial umlaufende Griff'ippe und/oder wenigstens einen radial umlaufende Griffwulst auf. Dadurch wird die Handhabung des Steckverbinders beim Aufschieben und Abziehen der Kappe wesentlich erleichtert.
Vorzugsweise ist an dem uib Kappe aufweisenden Steckverbindertoil an dom dem anderen Steckverbinderteil abgewandten Ende ein Anschlag für die Kappe vorgesehen. Der Anschlag Kann beispielsweise ein Wulst, ein Ring oder eine trompetenförmigo Aufweitung sein. Im nicht eingerasteten Zustand ist dadurch die Kappe unverlierbar, aber beweglich in Position gehalten.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß eine Abschirmkontaktierung mit einer Abschirm-Kontaktfeder in einem Steckverbinderelement und einem Abschirmkontakt im anderen Steckverbinderelement vorgesehen ist. Dadurch wird eine Verbindung der Abschirmung der beiden zu verbindenden Kabel sichergestellt. Die Abschirm-Kontaktfeder ist dabei vorzugsweise eine Korbfeder.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Rasthülse mit dem Stecker- oder Buchsenelement einstückig ausgebildet. Alternativ ist es jedoch hinsichtlich des Montageaufwands vorteilhaft, wenn die Rasthülse am Stecker- oder Buchsenelement abnehmbar befestigt ist. Dadurch ist die Montage des die Rasthülse aufweisenden Steckverbinderteils vereinfacht. Vorzugsweise fixiert die Rasthülso die Abschirmkontaktfoder in ihrer Lage. Pas heißt, daß nach Einsetzen der Abschirmkontaktfeder diese durch Befestigen der Rasthülse ohne weiteren Montageaufwand in ihrer Lage gehalten wird und nicht herausfallen kann.
Die erfindungsgemäßen Merkmale lassen sich auf alle Steckverbindertypen, vorzugsweise auf Rundsteckverbindertypen anwenden. Insbesondere bei Vorhandensein einer Abschirmkontaktierung ist die Verwendung des erfindungsgemäßen Steckverbinders als Hochfrequenzsteckverbinder von besonderem Vorteil. Vorzugsweise wird der erfindungsgemäße Steckverbinder auch als Antennensteckverbinder etwa bei Fahrzeugantennen eingesetzt. Hierbei ist die Rasthülse auf dem Antennenfuß bzw. an anderen Hochfrequenzbauteilen aufgerastet
Die Erfindung wird nachstehend anhand einer einzigen Zeichnung näher erläutert, die ein Aus'ührungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steckverbinders teilweise im Querschnitt wiedergibt.
An einem Hochfrequenzkabel 1 ist ein Buchsenelement 2 etwa durch eine Quetschverbindung 3 befestigt. Das Buchsenelement 2 umfaßt eine Kontaktbuchse 4, die von einem Buchsenisolierteil 5 umgeben ist. Auf der Außenseite des Buchsenisolierteils 5 befindet sich ein Abschirmkontakt G, der mit der (nicht dargestellten) Außenabschirmung des Hochfrequenzkabels 1 verbunden ist. Vom Außenumfang des Buchsenelements 2 steht an dessen einem Steckerelement 7 abgewandten Ende ein Anschlag 6 in Form einer trompetenförmigen Aufweitung sowie ein Arretierwulst 9 ab.
Auf dem Außenumfang des Buchsenelements 2 ist eine vorzugsweise aus elastischem Material bestehende Kappe 10 vorgesehen, die sich bei gelöstem Steckverbinder auf dem Buchsenelement 2 zwischen dem Anschlag 8 und dem Wulst 9 axial verschieben läßt. Die Kappe 10 weist auf der dem Steckerelement 7 zugewandten Seite eine Kappenaufweitung 11 einer in Form nach innen und zum Hochfrequenzkabel 1 hin abfallenden Schräge auf, der sich eine Kappennut 12 auf der Innenseite 13 der Kappe 10 anschließt, so daß auf der Innenseite 13 der Kappe 10 ein nach innen gerichteter Vorsprung 14 gebildet ist. Am Außenumfang der Kappe 10 sind Griffrippen 15 sowie ein Griffwulst 16 an dem dem Steckerelement 7 abgewandten Ende ausgebildet. An einem dem Steckerelement 7 abgewandten Bereich der Kappe 10 ist eine Lippe 17 ausgebildet, die mit ihrer einen Fläche 18 auf dem Außenumfang des Buchsenelements 2 liegt, und die auf ihrer anderen Seite eine Lippenschräge 19 aufweist.
Das Steckerelement 7 ist an einem weiteren Hochfrequenzkabel 20 in bekannter Weise, beispielsweise ebenfalls mit einer Quetschverbindung, befestigt. Ein Innenleiter 21 ist mit einem Kontaktstift 22 des Steckerelements 7 verbunden, der durch eine Öffnung 23 im Buchsenisolierteil 5 hindurchragt und mit seinem vorderen Ende in der Kontaktbuchse 4 des Buchsenelements 2 eingeschoben ist und den elektrischen Kontakt zwischen dem (nicht dargestellten) Innenleiter des Hochfrequenzkabels 1 herstellt. Den Kontaktstift 22 ist in einem dem Buchsenelement 2 abgewandten Bereich von einem Steckerisolierteil 24 umgeben.
Das Steckerelement 7 weist ein leitendes Steckerteil 25 auf, das einerseits mit dem (nicht dargestellten) Abschirmnetz des Hochfrequenzkabels 20 verbunden ist und andererseits mit einer Kontaktfeder 34 für die Verbindung der Abschirmleiter der Hochfrequenzkabel 1 und 20 in Kontakt steht.
Ein dem Buchsenelement 2 zugewandter Bereich des Steckerteils 25 ist von einer Rasthülse 26 umgeben, die aus einem elastischen Material besteht. Die Rasthülse 26 ist mit einem Rasthülsenvorsprung 27 in einer Nut 28 des Steckerteils 25 abnehmbar eingeclipst und fixiert die Kontaktfeder 34 mit einer Schulter 29 in ihrer Lage. In einem über das Steckerteil 25 in Richtung des Buchsenelements 2 vorspringenden Bereich 30 befindet sich in dessen Innenseite eine Rasthülsennut 31. Das dem Buchsenelement 2 zugewandte Ende des Bereichs 30 der Rasthülse 26 weist zwischen dem Ende des Bereichs 30 und der Rasthülsennut 31 eine konische Innenaufweitung 32 auf, deren Innendurchmesser in Richtung des Buchsenelements 2 größer wird. Auf dem Außenumfang der Rasthülse 26 ist ein Rasthülsenwulst 33 ausgebildet.
Beim Steckvorgang ist die Kappe 10 zunächst nicht beteiligt und befindet sich mit ihrer Fläche 18 in einem dem Steckerelement 7
abgewandten Bereich des Buchsenelements 2. Das Buchsenelement 2 wird in die Rasthülse 26 eingeschoben, so daß der Arretierwulst 9 des Buchsenelements 2 auf der konischen Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26 gleitet und diese nach außen aufspreizt, bis er in die Rasthülsennut 31 einrastet. Dieser Zustand ist in der Figur dargestellt. Während des Steckvorgangs gleitet der Kontaktstift 22 durch die Öffnung 23 des Buchsenisolierteils 5 in die Kontaktbuchse 4 des Buchsenelements 2 und stellt die Kontaktgabe zwischen den Innenleitern der Hochfrequenzkabel 1 und 20 her. Gleichzeitig gleitet der Abschirmkontakt 6 des Buchsenelements 2 auf a als Korbfeder ausgebildete Kontaktfeder 34 des Steckerelements 7, so daß die Verbindung der Außenleiter der Hochfrequenzkabel 1 und 20 hergestellt ist.
Ist der Arretierwulst 9 des Buchsenelements 2 nicht sicher und vollständig in der Rasthülsennut 31 der Rasthülse 26 eingerastet, was durch ein entsprechendes Klicken akustisch hörbar ist, gleitet das Buchsenelement 2 wieder aus der Rasthülse 26 heraus, da der Arretierwulst 9 von der konischen Innenaufweitung 32 nach außen abgleitet.
Ist der Arretierwulst 9 sicher in der Rasthülsennut 31 eingerastet und damit die Kontaktgabe zwischen den Innenleitern einerseits und den Außenleitern andererseits sichergestellt, wird die Kappe 10 in Richtung des Steckerelements 7 auf die Rasthülse 26 aufgeschoben bis der Rasthülsenwulst 33 der Rasthülse 26 über die Klappenaufweitung 11 der Kappe 10 gleitet und in die Kappennut 12einrastet. Gleichzeitig schiebt sich die Lippe 17der Kappe 10zwischen den Außenumfang des Buchsenelements 2 und die konische Innenaufwoitung 32 der Rasthülse 26. Die Lippe 17 stützt sich dabei an der konischen Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26 ab. Dadurch wird ein Toleranzausgieich und eine besser« Führung des Buchsenelements 2 im Steckerelement 7 bzw. in der Rasthülse 26 erreicht.
Das Eirnsten das Rasthülsenwulstes 33 in die Kappennut 12 ist hör- und spürbar, so daß für den Benutzer die Sicherheit besteht, daß die Steckung vollständig ist und eine sichere und zuverlässige Kontaktgabe besteht.
Ohne die Verwendung der Kappr 10 ist durch das Einrasten des Arretierwulstes 9 in die Rasthülsennut 31 bereits ein guter Formschluß erreicht. Die Steckverbinderteile können daher nur mit einem entsprechenden Kraftaufwand wieder voneinander gelöst werden, wobei die Abzugskraft durch die Wahl und Ausbildung des Arretierwulstes 9 und/oder der Rasthülsonnut 31 sowie der Elastizität der Rasthülse 26 definiert gewählt werden kann. Die Verwendung der Kappe 10 verbessert nun den Formschluß weiter, indem die Rasthülse 26 von der Kappe 10 umschlossen ist, und dadurch das Auffedern der Rasthülse verhindert wird. Eine weitere Sicherung ergibt sich durch die Einrastung des Rasthülsenwulstes 33 in die Kappennut 12. Auf diese Weise wird die Stecksicherheit weiter erhöht. Auf die Steckverbinderteile 2 und 7 bzw. auf die Hochfrequenzkabel 1 und 20 kann eine mindestens dreimal so große Zugkraft im Vergleich zum Steckverbinder ohne Verwendung der Kappe 10 ausgeübt werden, ohne daß sich die Verbindung löst. Andererseits ist das Trennen des Steckverbinders leicht und ohne zusätzliche Werkzeuge möglich, indem die Kappe 10 zunächst zurückgeschoben und dann das Buchrenelement 2 mit dem Arretierwulst 9 ohne hohen Kraftaufwand aus der Rasthülsennut 31 abgezogen werden kann, da die Rasthülse 26 nach Abzug der Kappe 10 sich leichter spreizt.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel trägt die zum Trennen der Steckverbinderteile erforderliche Kraft bei nicht aufgesteckter Kappe 10 ca. 5ON. Ist dagegen die Kappe 10 aufgesteckt und der Rasthülsenwulst 32 in die Kappennut 12 eingerastet, ist eine Zugkraft von mindestens 150 N zum Trennen der Steckverbinderteile erforderlich. Der erfindungsgemäße Steckverbinder schafft also oine äußerst zuverlässige, sichere Steckverbindung ohne zusätzliche Werkzeuge oder für die Montage aufwendige und nachteilige Schraubverbindungen. Dennoch ist das gewollte Lösen des erfindungsgemäßen Steckverbinders leicht möglich.
Im Falle, daß das Buchsenelement 2 nicht vollständig und vorschriftsmäßig ins Steckerelement 7 eingeschoben und der Arretierwulst 9 nicht sicher in der Rasthülsennut 31 eingerastet ist, ist es nicht möglich, die Kappe 10 so weit auf die Rasthülse 26 zu schieben, daß der Rasthülsenwulst 33 in die Kappennut 12 einrastet. Damit ist beim Montagevorgang für den Benutzer ein weiteres Kriterium vorhanden, daß die Steckung unvollständig ist. Dies bedeutet, daß durch das zusätzliche Aufschieben der Kappe 10 auf die Rasthülse 26 zwangsläufig eine weitere Überprüfung des sicheren und vollständigen Steckvorgangs automatisch gegeben ist.
Ist die Kappe 10 nicht vollständig auf die Rasthülse 26 aufgesteckt und der Rasthülsenwulst 33 nicht sicher in der Kappennut 12 eingerastet, gleitet die Kappe 10 selbsttätig von der Rasthülse 26 ab, da sich die Lippenschräge 19 auf der konischen Innenaufweitung 32 der Rasthülse 26 auf Grund des elastischen Materials der Kappe 10 nachgiebig abstützt und die Kappe 10 dadurch von der Rasthülse 26 selbsttätig abfällt. Dafür ist es vorteilhaft, wenn zumindest im nicht eingerasteten Zustand der Kappe 10 auf der Rasthülse 26 ein leichtes Spiel zwischen Rasthülse 26 und Kappe 10 vorliegt.
Die Erfindung wurde anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise ist es auch möglich, den Arreiierwulst des Buchsenelements an der Rasthülse und entsprechend eine Nut am Buchsenelement 2 zum Einrastendes Arretierwulstes vorzusehen. Entsprechendes gilt für den Rasthühenwulst und die Kappennut. Während im dargestellten Ausführungsbeispiel die Rasthülse 26 am Steckerelement 7 b ifpsiigt ist, kann die Rasthülse 26 in entsprechender Weise auch am Buchsenelement 2 vorgesehen und die Kappe 10 entsprechend Teil des Steckerelements 7 sein.
Claims (22)
1. Steckverbinder mit einem Stecker- und einem Buchsenelement als Steckverbinderteile, dadurch gekennzeichnet, daß das Stecker- oder das Buchsenelement (7 bzw. ?.) eine elastische Rasthülse (26) mit einer Rasthülsennut (31) aufweist, in die ein auf dem Buchsen-bzw. Steckerelement (2 bzw. 7) vorgesehener Arretierwulst (9) einrastet.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die Rasthülse (26) aufschiebbare Kappe (10) vorgesehen ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) auf die Rasthüise (26) aufschiebbar ist, wenn der Arretierwulst (9) in die Rasthülsennut (31) eingerastet ist.
4. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) eine im wesentlichen konische Innenaufweitung (32) zum Spreizen der Rasthülse (26) beim Aufstecken derselben auf den Arretierwulst (9) aufweist.
5. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die konische Innenaufweitung (32) zwischen dem Rasthülsenende und der Rasthülsennut (31) erstrockt.
6. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) auf ihrer Innenseite (13) eine Kappennut (12) und die Rasthülse (26) auf ihrer Außenseite einen Rasthülsenwulst (33) aufweist, der bei aufgesteckter Kappe (10) in die Kappennut (12) einrastet.
7. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) eine im wesentlichen konische Kappenaufweitung (11) zürn Spreizen der Kappe (10) beim Aufstecken derselben auf den Rasthülsenwulst (33) aufweist.
8. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) eine Lippe (17) aufweist, die bei in der Kappennut (12) eingerastetem Rasthülsenwuist (33) zwischen dem Stecker- bzw. Buchsenelement (7 bzw. 2) und der Rasthülse (26) liegt.
9. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (17) eine Lippenschräge (19) aufweist, die sich bei in der Kappennut (12) eingerasteten Rasthülsenwulst (33) auf der Innenaufweitung (32) der Rasthülse (26) abstützt.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippenschräge (19) steiler als die Innenaufweitung (32) der Rasthülse (26) ist.
11. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappennut (12) in Aufsteckrichtung der Kappe (10) gesehen unmittelbar an die im wesentlichen konische Kappenaufweitung (11) anschließt.
12. Steckverbinder nach Anspruch 7 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schräge der Kappenaufweitung (11) einen Winkel von 30° bis 60° und vorzugsweise von 40° bis 50° aufweist.
13. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 7,11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (Vorsprung 14) zwischen der Kappenaufweitung (11) und der Kappennut (12) einen Radius aufweist, der kleiner als 2 mm ist.
14. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (10) wenigstens eine radial umlaufende Griff rippe (15) und/oder wenigstens einen radial umlaufenden Griffwulst (16) aufweist.
1b.
Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Kappe aufweisenden Steckverbinderteil (2) an dem dem anderen Steckverbinderteil (7) abgewandten Ende ein Anschlag (8) für die Kappe (10) vorgesehen ist.
16. Steckverbindernach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abschirmkontaktierung mit einer Abschirm-Kontaktfeder (34) in einem Steckverbinderelement (7) und einem Abschirmkontakt (6) im anderen Steckverbinderelement (2) vorgesehen ist.
17. Steckverbinder nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirm-Kontaktfeder (34) eine Korbfeder ist.
18. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) mit dem Stecker- bzw. Buchsenelement (7 bzw. 2) einstückig ausgebildet ist.
19. Steckverbindernach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) am Stecker- bzw. Buchsenelement (7 bzw. 2) abnehmbar befestigt ist.
20. Steckverbinder nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasthülse (26) die Abschirm-Kontaktteder (34) in ihrer Lage fixiert.
21. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche., gekennzeichnet durch die Verwendung als Hochfrequenzsteckverbinder.
22. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Verwendung als Antennensteckverbinder.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder mit einem Stecker- und einem Buchsenelement als Steckverbinderteile.
Steckver linder sind im wesentlichen in drei Ausführungsformen, nämlich als Steckanschlüsse, als Schraubanschlüsse bzw. mit Schraubverbindungen, sowie als feste Anschlüsse mit Quetschverbindungen, auch mit Crimpanschluß bezeichnet, bekannt. Die Stacker- und Buchsenelemente von Steckeranschlüssen erhalten ihre Verbindung und Arretierung lediglich durch Federwirkung bzw. Reibung, die durch Federkraft erzielt wird. Bei Steckanschlüssen ist kein Formschluß vorgesehen und die Steck- und Ziehkräfte ergeben sich praktisch nur über Schleifkontakte. Derartige Steckanschlüsse bilden keine sichere Kontaktierung und sind gegen unbeabsichtigtes Trennen durch Zugkräfte oder firschütterungen nicht gefeit. Darüber hinaus ist auch keine Sicherheit gegen einen unvollständigen Steckvorgang gegeben.
Bei Schraubanschlüssen ist die Montage zeitaufwendig und es sind für die Montage Werkzeuge erforderlich. Darüber hinaus kann sich die Schraubverbindung bei nicht vollständig angezogener Überwurfmutter leicht lösen, ^ch vollständig aufgeschraubte Überwurfmuttern lösen sich auf Grund von Erschütterungen leicht. Darüber hinaus ist es nicht selten, daß die Überwurfmutter beim Montagevorgang verkantet und der Schraubanschluß daher nicht zuverlässig und sicher ist.
Bei sogenannten Festanschlüssen, auch Crimpanschlüsse genannt, die durch Quetschverbindungen erzeugt werden, ist das Lösen der Verbindung nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Steckverbinder zu schaffen, der bei einfachem Aufbau und einfacher Montage eine sichere und zuverlässige, lösbare Steckverbindung ermöglicht und sich auch bei Erschütterungen nicht unbeabsichtigt lösen kann.
Bei einem Steckverbinder mit einem Steck- und einem Buchsenelement als Steckverbinderteile wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Stecker- oder das Buchsenelement eine elastische Rasthülse mit einer Rasthülsennut aufweist, in die ein auf dem Buchsen- bzw. Steckerelement vorgesehener Arretierwulst einrastet.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme, eine elastische Rasthülse mit einer Rasthülsennut vorzusehen und das andere Steckverbinderteil mit einem Arretierwulst zu versehen, ist eine einfache und sichere Steckverbindung bei denkbar geringem Montageaufwand möglich, die leicht lösbar ist und dennoch ein unbeabsichtigtes Lösen etwa ii jrch Erschütterungen nicht zuläßt.
E>n weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Steckverbinders besteht darin, daß durch den Einrastvorgang des Arretierwulstes in die Rasthülsennut dieses Ereignis für den Benutzer fühlbar und hörbar ist, so daß durch den akustischen Schnappvorgang die vollständige Steckung angezeigt wird. Der erfindungsgemäße Steckverbinder ist ohne zusätzliches Werkzeug und zeitsparend zu montieren und zu trennen.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der eine auf die Rasthülse aufschiebbare Kappe vorgesehen ist. Die auf die Rasthülse aufsteckbare Kappe sichert den Steckverbinder zusätzlich gegen ein ungewolltes Lösen etwa durch Erschütterungen oder Zugkräfte ab, da sie ein ungewolltes, unkontrolliertes Ablösen der elastischen Rasthülse nicht zuläßt, indem sie das Auffedern der Rasthülse verhindert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kappe auf die Rasthülse aufschiebbar, wenn der Arretierwulst in die Rasthü.'sennut eingerastet ist, also wenn eine vollständige Steckung mit sicherer Kontaktgabe erfolgt ist. Gemäß dieser Ausführungsform läßt sich die Kappe nicht oder nur unvollständig auf die Rasthülse aufschieben, wenn die Steckung nicht vollständig erfolgt ist.
Die Rasthülse weist vorzugsweise eine im wesentlichen konische Innenaufweitung zum Spreizen der Rasthülse beim Aufstecken derselben auf den Arretierwulst auf. Dadurch wird der Steckvorgang erleichtert. Zusätzlich hat die im wesentlichen konische Innenaufweitung der Rasthülse den nicht unwesentlichen Vorteil, daß der Arretierwulst hei nicht vollständiger Aufsteckung und Rastung in der Rasthülsennut wieder aus der Rasthülse herausgleitet und so dem Benutzer die fehlerhafte oder unvollständige Steckung sofort deutlich wird. Die Steckverbinderteile fallen also gemäß dieser Ausführungsform besonders leicht wieder ab, wenn der Einrastvorgang und damit eine vollständige Steckung nicht abgeschlossen ist. Die Montagesicherheit wird dadurch wesentlich erhöht.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn sich die konische Innfinaufweitung der Rasthülse zwischen dem Rasthülsenende und der rtasthü'sennut erstreckt. Dadurch ist in jeder Steckerstellur.g, bei der nicht eine vollständige Steckung mit einer Einrastung des Arretierwulstes in die Rasthülsennut erfolgt ist, sichergestellt, daß die Steckverbinderteile selbständig auseinanderfallen.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Kappe auf ihrer Innenseite eine Kappennut und die Rasthülse auf ihrer Außenseite einen Rasthülsenwulst auf, der bei aufgesteckter Kappe in die Kappennut einrastet. Mit dieser Ausführungsform ist eine zweifache Sicherung des Steckverbinders gewährleistet, wobei der Vorgang des Einsteckens durch das Einrasten der Kappe auf der Rasthülse zwangsläufig überprüft wird.
Die Kappe weist vorzugsweise eine im wesentlichen konische Kappen-Aufweitung zum Spreizen der Kappe beim Aufstecken derselben auf den Rasthülsenwulst auf. Gleichzeitig hat die im wesentlichen konische Kappenaufweitung den Vorteil, daß die Kappe bei nicht vollständiger Einrastung von selbst abfällt und der nicht vollständige Steckvorgang offenkundig ist.
Gemäß einer weiteren sehr vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist die Kappe eine Lippe auf, die bei in der Kappennut eingerastetem Rosthülsenwulst zwischen dem Stecker- bzw. Buchsenelement und der Rasthüälse liegt. Die Lippe verhindert also ein Aufraston bzw. Einrasten der Kappe auf der Rasthülse immer dann, wenn beim ersten Steckvorgang der Arretierwulst nicht in die Rusthülsennut der Rasthülse eingerastet ist, wenn also dia Steckung unvollständig ist. Dieser
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