DD298329A5 - Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften - Google Patents

Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften Download PDF

Info

Publication number
DD298329A5
DD298329A5 DD32310388A DD32310388A DD298329A5 DD 298329 A5 DD298329 A5 DD 298329A5 DD 32310388 A DD32310388 A DD 32310388A DD 32310388 A DD32310388 A DD 32310388A DD 298329 A5 DD298329 A5 DD 298329A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
oxidation
layers
controlled
temperature
atmosphere
Prior art date
Application number
DD32310388A
Other languages
English (en)
Inventor
Baerbel Koschak
Holger Koch
Albrecht Artner
Peter Rau
Original Assignee
Halbleiterwerk-Gmbh Frankfurt (Oder),De
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Halbleiterwerk-Gmbh Frankfurt (Oder),De filed Critical Halbleiterwerk-Gmbh Frankfurt (Oder),De
Priority to DD32310388A priority Critical patent/DD298329A5/de
Publication of DD298329A5 publication Critical patent/DD298329A5/de

Links

Landscapes

  • Formation Of Insulating Films (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren der thermischen Oxidation von Silizium, bei welchem die Durchbruchsfestigkeit von Oxiden 100 nm verbessert wird. Anwendungsgebiet ist die Halbleitertechnik. Erfindungsgemaesz wird zunaechst im Temperaturbereich zwischen 950-1 050C in feuchter Atmosphaere mit einem Wasseranteil 10% ein Teil des Oxides erzeugt, in einem zweiten Prozeszschritt wird bei Temperaturen 1 000C die gewuenschte Oxiddicke erreicht.{Halbleitertechnik; Oxidation, thermisch; Silizium; Durchbruchsfestigkeit; Oxide, dick; Prozesztemperatur; Atmosphaere, feucht}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren der thermischen Oxidation von Silizium, bei welchem durch eine geeignete Prozeßführung die Durchbruchsfestigkeit von Oxiden > 100 nm verbessert werden kann. Anwendungsgebiet ist die Technologie zur Herstellung von Halbleiterbauelementen auf Silizium-Basis.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Mit zunehmendem Integrationsgrad in der Halbleitertechnik und den damit verbundenen Forderungen nach dünnen Oxiden höchster Qualität rückten in jüngster Zeit wieder verstärkt Untersuchungen zum Durchbruchsverhalten von SiO2-Schichten und dessen Beeinflussung durch die Technologie in den Vordergrund. Oxide und Schichtdicken 2: 100nm wurden dagegen relativ wenig betrachtet bzw. die an diese Oxide gestellten Qualitätsanforderungen - für die Durchbruchsfeldstärke werden z. B. für Oxide zu Isolationszwecken Forderungen von a 5 MV/cm gestellt-waren im Rahmen der üblichen Technologie problemlos zu gewährleisten. Sofern in diesem Zusammenhang überhaupt Änderungen der Technologie vorgenommen wurden, bezogen sich diese auf Verringerung der Temperatur-Zeit-Belastung der Oxidationsprozesse. So wurde z. B. die Hochdruckoxidation zur Herstellung von Feld- und Isolationsoxiden eingeführt. Für bestimmte Anwendungen werden allerdings zunehmend auch SiOi-Schichten > 100 nm mit bestmöglichen Durchbruchseigenschaften gefordert. Im allgemeinen wird zur Erzielung hoher Durchbruchsfeldstärken auf eine Oxidation bei hohen Prozeßtemperaturen und in feuchter Atmosphäre orientiert, woboi eine möglichst verunreinigungsfreie Einschritt-Prozeßführung angestrebt wird.
Um einen sauberen Prozeß zu sichern, ist neben einer geeigneten Reinigung der Substrate der Einsatz Cl-haltiger Komponenten, überwiegend HCL, zum Spülen der Arbeitsrohre und während des Oxidationsprozesses selbst üblich.
Die Verwendung hoher Prozeßtemperaturen und/oder feuchter Prozeßatmosohäre l'ührt jedoch bei der Herstellung sehr dünner Oxide in Verbindung mit Höchstintegration zu Problemen.
Hier werden zum einen geringe Temperatur-Zeit-Belastungen gefordert, was die Verwendung hoher Prozeßtemperaturen einschränkt, zum anderen laufen Oxidationsprozesse bei hohen Temperaturen in Feuchtatmosphäre mit großer Oxidationsrate ab, d. h. die Prozeßzeit wird sehr kurz. Das führt bei Verwendung der konventionellen thermischen Oxidation in Rohrreaktoron zu Schichtinhomogenitäten, die sich ihrerseits u.a. in unakzeptablen Streuungen der Durchbruchsfeldstärke über die Substrate äußern. Zur Lösung dieser Probleme wurden verschiedene Varianten von 2-Schritt-Oxidationen vorgeschlagen, die sich im wesentlichen in zwei Gruppen einteilen lassen:
1. Erzeugung der gewünschten Oxiddicke bei einer Temperatur, bei welcher sich eine ausreichende Schichthomogenität realisieren läßt und anschließende Temperung bei einer höheren Temperatur in Inertatmosphäre oder in schwach oxidierender Atmosphäre
(Beispiel: Hashimoto, Muramoto, Shiona, J. EL. Soc. 127 (1980) 1,129
1. Oxidation: 10000C, O2tr.+ 3% HCI. (350A)
2. Temperung: 11500C,N2,02,3%HCL(290min)(geringerOxiddickenzuwachs)
2. Oxidation mit Zwischentempern, d. h. die Oxidation erfolgt bei relativ niedriger Prozeßtemperatur.
Nachdem etwa die Hälfte der gewünschten Oxiddicke erreicht ist, wird eine Temperung in Inertatmosphäre bei hoher Temperatur durchgeführt, anschließend wird die Oxidation bei der ersten Temperatur iu Ende geführt. (Beispiel: Shattacharva, Vorst., J. EL. Soc. 132 (1988) 8,1900)
1. Oxidation 900-950 "C, O2 tr. (30-40 A)
+ 2. Temperung 1 0500C, N2,1 h
+ 3. Weiterführung der Oxidation 900-950 0C, O2 tr., weitere 30-40 A, Zieloxiddicke ca. 80 A)
Im ΓΡ 82993 wird eine etwas abweichende Variante vorgeschlagen: Zunächst wird bei relativ niedriger Temperatur zwischen 70O-9OO°C eine sehr dünne Oxidschicht s 1 nm in O2/HCL-Atmosphäre
erzeugt, anschließend wird die Temperatur erhöht und die eigentliche Oxidation bei 880-1050°C in O2 trocken (ca. 50 nm)durchgeführt.
Der eigentliche Tempereffekt fehlt hier. Die hier vorgeschlagenen Verfahrensweisen dienen in erster Linie dazu, Kontaminationen, insbesondere durch Alkali-Ionen, im Oxid weitgehend zu vermeiden bzw. unschädlich zu machen und eine Möglichkeit zu bieten, eine Hochtemperaturbehandlung
d6r Substrate zuzulassen, ohne die Schichthomogenität zu beeinträchtigen.
Eine echte Erhöhung der Durchbruchsspannung ist aus keiner dor angegebenen Verfahrensweisen ersichtli h. Reduziert wurden in erster Linie defektbezogene Frühdurchbrüche sowie die durch Schichtdickeninhomogenitäten bewirkten Streuungen der Durchbruchswerte. Ziel der Erfindung Das Ziel der Erfindung besteht in der Herstellung von Oxidschichten > 100nm mit einer geeigneten Prozeßführung. Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mittels thermischer Oxidation Oxidschichten > 100 π,η mit hohen ' Durchbruchsspannungen herzustellen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zunächst im vorwiegend grenzflächengestouerten Oxidationsregime
für Schichtdicken zwischen ca. 50-150nm weitgehend spannungsfrei, d.h. im Temperaturbereich zwischen 950-10500C, einhomogenes Oxid erzeugt wird. Zur Verbesserung des Durchbruchsverhaltens wird in feuchter Atmosphäre mit 1-10%
Wasseranteil gearbeitet. Der Zusatz von HCL ist möglich, aber nicht unbedingt erforderlich, wenn saubere Substrate und eine
saubere Ausrüstung gewährleistet werden können.
Im diffusionsgesteuerten Oxidationsregime kann anschließend mit Prozeßbedingungen gearbeitet werden, welche vor allem
unter dem Geschichtspunkt einer hohen Oxidationsrate festgelegt werden, d. h. hohe Oxidationstemperaturen und/oder
Feuchtatmosphäre mit bis zu 100% Wasseranteil (Dampfoxidation). Als günstig hat sich erwiesen, sowohl die Prozeßtemperatur als auch den Wassergehalt der Prozeßatmosphäre anzuheben. Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Die Figur 1 erläutert die erfindungsgemäße Prozeßführung. Es soll eine Oxidschicht mit einer Dicke von 400nm hergestellt werden. ' Der 1. Oxidationsschritt erfolgt bei einer Temperatur von 10000C. In einer Atmosphäre aus Sauerstoff, 5% Wasseranteil und 3% HCL wird eine Oxidschicht von 100nm erzeugt. Bei einer Temperatur von 11000C wird in einer Wasserdampfatmosphäre anschließend in einem 2. Oxidationsschritt eine Oxidschicht doxggl = 400 nm hergestellt. Diese Oxidschicht weist eine Durchbruchsspannung von 7,9 ± 0,3 MV/cm auf.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von SiO2-Schichten mit guten Durchbruchseigenschaften mittels thermischer Oxidation, wobei die SiO2-Schichten so dick sind, daß über den linearen Oxidationsbereich hinaus (grenzflächengesteuert) im parabolischen Oxidationsbereich (diffusionsgesteuert) gearbeitet wird, gekennzeichnet dadurch, daß die Oxidation mindestens in dem Schichtdickenbereich, in welchem sie überwiegend grenzflächengesteuert abläuft, im Temperaturbereich zwischen 950°C-1050cC in Sauerstoffatmosphäre mit einem Wasseranteil von 1-10% und/oder einem Anteil von 2-5% HCL erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Oxidation für Schichtdicken von 50-150 nm erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei Zielschichten > 150 nm, d. h. im vorwiegend diffusionsgesteuerten Bereich, nach Erreichen von 50-100 nm höherer Temperatur und/oder höherem Wasseranteil, gearbeitet wird.
DD32310388A 1988-12-14 1988-12-14 Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften DD298329A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32310388A DD298329A5 (de) 1988-12-14 1988-12-14 Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD32310388A DD298329A5 (de) 1988-12-14 1988-12-14 Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD298329A5 true DD298329A5 (de) 1992-02-13

Family

ID=5604993

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD32310388A DD298329A5 (de) 1988-12-14 1988-12-14 Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD298329A5 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5885870A (en) * 1995-11-03 1999-03-23 Motorola, Inc. Method for forming a semiconductor device having a nitrided oxide dielectric layer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5885870A (en) * 1995-11-03 1999-03-23 Motorola, Inc. Method for forming a semiconductor device having a nitrided oxide dielectric layer

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10394372B4 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung
DE19829309B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines thermischen Oxidfilms auf Siliciumcarbid
DE69232131T2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung mit einer isolierenden Schicht für einen Kondensator
DE3915149A1 (de) Kompositmaterialien mit siliciumcarbidfasern als verstaerkungsmaterial und keramischer matrix sowie ihre herstellung
EP0087581A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Siliziumoxidschichten
DE19641777A1 (de) Verfahren zum Herstellen eines Sensors mit einer Metallelektrode in einer MOS-Anordnung
DE2730566A1 (de) Halbleitervorrichtung und verfahren zu ihrer herstellung
DE68909481T2 (de) Siliciumcarbid-Diffusionsrohr für Halbleiter.
DE19681430B4 (de) Verfahren zur Herstellung eines Halbleiterbauelements
DE3837788C2 (de) Verfahren zur unmittelbaren Verbindung einer Kupferfolie mit einem Substrat aus elektrisch isolierendem Material
DE69114531T2 (de) Löten von Wafern unter Verwendung von eingeschlossenem oxydierendem Dampf.
DE112018002665T5 (de) Geneigte Spiralfeder und Verbindungselement
DD298329A5 (de) Verfahren zur herstellung von sio tief 2-schichten mit guten durchbruchseigenschaften
DE1646794B2 (de) Verfahren zur Herstellung von hochfesten Kohlenstoffasern oder -fäden
DE112014003019B4 (de) Prozess für die Herstellung einer Verbundstruktur
DE2900747C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung
DE102006025342B4 (de) Halbleitervorrichtung mit isoliertem Gate und Herstellungsverfahren dafür
DE19612692C1 (de) Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid und Verwendung des Verfahrens
DE69601973T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Siliciumcarbidfasern
DE19721114B4 (de) Verfahren zum Erzeugen einer Oxidschicht auf Siliciumcarbid und Verwendung des Verfahrens
DE3301479A1 (de) Verfahren zum herstellen eines halbleiterelementes
DE69220387T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Tunnelüberganges von der Art einer Josephson-Einrichtung aufgebaut aus supraleitendem oxydischem Verbundmaterial
DE2230749B2 (de) Verfahren zum Herstellen von Halbleiterbauelementen
EP2737551B1 (de) Verfahren zur herstellung eines piezoelektrischen vielschichtbauelements, piezoelektrisches vielschichtbauelement enthaltend ein hilfsmaterial, und verwendung eines hilfsmaterials zur einstellung der bruchspannung eines piezoelektrischen vielschichtbauelements
DE1273956B (de) Verfahren zur Verbesserung einer Siliziumdioxiddeckschicht auf Halbleitergrundkoerpern

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee