DD298467A5 - Vorrichtung zum fangen von schaben - Google Patents

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DD298467A5
DD298467A5 DD32678289A DD32678289A DD298467A5 DD 298467 A5 DD298467 A5 DD 298467A5 DD 32678289 A DD32678289 A DD 32678289A DD 32678289 A DD32678289 A DD 32678289A DD 298467 A5 DD298467 A5 DD 298467A5
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DD
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cockroaches
attractant
powder
shaped body
catching
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DD32678289A
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English (en)
Inventor
Gerd Schumann
Sieghard Kupsch
Andrea Kupsch
Original Assignee
Institut Fuer Pflanzenschutzforschung,De
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von Schaben. Sie wird zur Schabenbekaempfung in Lebensmittellagern, im Hotel- und Gaststaettenwesen sowie in Wohnhaeusern verwendet. Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, um Schaben mit hohem Wirkungsgrad zu fangen sowie Insektizide einzusparen. Erfindungsgemaesz wird das dadurch erreicht, dasz ein Formkoerper (1) so gefertigt ist, dasz er einen kreisringfoermigen Fangebehaelter (3) und im Zentrum einen Sockel * der oben mit einem Lockstoff (6) versehen ist, aufweist. Im kreisringfoermigen Fangbehaelter (3) befindet sich ein Pulver * in das die Schaben versinken. Der gesamte Umfang des Formkoerpers (1) ist mit einer Laufschraege (2) versehen. Der Formkoerper (1) ist mit einem Deckel (9) versehen, der sich mittels Abstandselementen (8) an der Laufschraege (2) abstuetzt.{Fangbehaelter; Fangen; Formkoerper; Hotel- und Gaststaettenwesen; Insektizide; Laufschraege; Lebensmittellager; Lockstoff; Pulver; Schaben; Schabenbekaempfung; Wohnhaeuser}

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von Schaben. Sie findet Anwendung in der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft, in der Lebensmittelindustrie, im Hotel- und Gaststättenwesen sowie im individuellen Haushalt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Es sind Fangvorrichtungen für kriechende Insekten, insbesondere für Schaben bekannt, wobei die Insekten einerseits durch Insektizide, durch elektrischen Strom oder durch ultraviolette Strahlung getötet werden und andererseits durch klebrige Flächen
oder schlüpfrige Überzüge an Gefäßwandungen am Entkommen aus den Fangvorrichtungen gehindert werden.
In der DE-PS 3221985 ist eine Vorrichtung beschrieben, die die Bekämpfung der Schaben durch flächige Insektizidträger, die in
bestimmtem Abstand zu einer festen Fläche angeordnet sind und durch die Schaben über einen Zeitraum von mehreren Stundenberührt werden müssen, realisiert.
Hierbei ist es, ebenso wie beim Versprühen oder Vergasen von Insektiziden, von Nachteil, daß neben einer möglichen Kontamination der Umwelt (Mensch und Tier) mit Insektiziden, bei ungenügender Kontamination der Insekten mit dem Insektizid, Resistenzerscheinungen auftreten können. Es ist bekannt, daß kriechende Insekten durch Strom getötet werden können. In der US-PS 4144668 wird das dadurch erreicht,
daß kriechende Insekten zwei unter elektrischer Spannung stehende Leiter überbrücken. Nachteilig hierbei und bei denelektrischen Insektenfallen ist es, daß eine Stromquelle vorhanden sein muß. Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die das
Fangen von Schaben durch klebrige Flächen realisieren, wie in der GB-PS 2180135 beschrieben ist. Nachteilig hierbei ist es, daß
die Klebeflächen aufgrund des Nachlassens der Klebwirkung durch Staub- und Schmutzteilchen sowie aufgrund der
Begrenztheit derzur Verfügung stehenden Fläche häufig erneuert werden müssen und sich dadurch der zeitliche Aufwand fürdie Wartung dieser Vorrichtung deutlich erhöht. In der US-PS 4423564 ist eine Falle beschrieben, wo Schaben mittels elektrischer Impulse von einer Oberfläche vertrieben und in
einen Kasten, der an seinem Boden eine klebrige Substanz aufweist, befördert werden. Die beschriebenen Nachteile derelektrischen Fallen sowie der Vorrichtungen unter Verwendung klebriger Flächen treffen hier ebenfalls zu.
In der DD-PS 32643 werden Schaben durch einen Futterköder in einen Behälter gelockt, wobei sie ein Stäbchen passieren
müssen, um an das Futter zu gelangen. Nachdem sich die Insekten an das Futter, das sich auf einer Köderplatte innerhalb der
Fangvorrichtung befindet, gewöhnt haben, wird das Stäbchen herausgenommen. Die Schaben gelangen nun auf die Köderplatte, von wo aus sie in eine Flüssigkeit, vorzugsweise Mineralöl, fallen. Die Nachteile bestehen im großen Aufwand, um
die Falle einsatzfähig zu machen sowie, um die Falle zu reinigen.
Eine Fangvorrichtung für Schaben ist in der US-PS 3851417 beschrieben. Hier gelangen die Schaben, durch einen Lockstoff
angelockt, in ein Gefäß aus Plastmaterial oder Glas. Das Hinauskriechen der Schaben wird durch eine Mixtur aus Lanolin und
Leinöl an der Gefäßinnenwandung verhindert. Von Nachteil ist es, daß dieser schlüpfrige Überzug, der immer wieder erneuert
werden muß, einen hohen Aufwand bei der Reinigung erfordert.
Fangvo-richtungen, die das Fangen von Schaben mittels Pulver realisieren, sind nicht bekannt. Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die die beschriebenen Nachteile vermeidet und es ermöglicht, Schaben mit hohem Wirkungsgrad auf einfache Art und Weise zu fange.i und deren Entkommen aus der Fangvorrichtung zu verhindern, dadurch die Belästigung des Menschen durch Schaben einzuschränken und Verluste an Nahrungsmitteln zu senken.
Weiterhin lsi e>. Ziel der Erfindung, wiederverwendbare, transportable und kostengünstige Fangvorrichtungen zu schaffen, den zeitlichen Aufwand für deren Entleerung und Reinigung deutlich zu verringern sowie den Aufwand an Schädlingsbekämpfungsmitteln zu senken
Wesen der Erfindung
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, die auf einfache Art und Weise mit hohem Wirkungsgrad das Fangen von Schaben gestattet. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein Formkörper geschaffen wird, in dessen Zentrum sich ein mindestens 15mm hoher Sockel mit einer Lockmittelvertiefung befindet und ein kreisringförmiger Fangbehälter vorhanden ist, der mit nicht toxischem, wenig hygroskopischem Pulver gefüllt ist. Der kreisringförmige Fangbehälter weist eine Kreisringbreite von mindestens 50mm auf und hat eine Mindesttiefe von 15 mm. Die Lockmittelvertiefung dient zur Aufnahme eines Lockstoffes. An seinem gesamten Umfang ist der Formkörper mit einer Laufschräge versehen. Der Deckel ist in einem durch Abstandselemente realisierten Abstand über dem Formkörper angeordnet. Der Formkörper und der Deckel sind aus Plast, Keramik, Holz, Glas oder Metall gefertigt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt
Fig. 1: Schnittdarstellung durch die Mittelachse der Schabenfangvorrichtung.
In Fig. 1 ist der Formkörper dargestellt, der über seinem gesamten Umfang mit einer Laufschräge 2 versehen ist.
Der kreisringförmige Fangbehälter 3 ist mit Pulver 7 gefüllt. Dieses Pulver 7 kann Talkum sein. In der Lockmittelvertiefung 5 auf dem Sockel 4 befindet sich ein Lockstoff 6.
Versucht eine Schabe zum Lockstoff 6 zu gelangen, kriecht sie über die Laufschräge 2 und versinkt im Pulver 7. Um aus dem Fangbehälter 3 zu entkommen, werden die Bewegungen der Schaben immer heftiger, in deren Folge sie immer tiefer sinken.
Vorteilhaft bei dieser Fangmethode ist es, daß eventuelle Warnsignale, aufgrund d6s völligen Einsinkens der Schaben in das Pulver 7, nicht zu anderen Schaben dringen können. Zur Reinigung werden die Schaben aus dem Pulver 7 ausgesiebt. Das Pulver 7 kann wiederverwendet werden.
Der Formkörper 1 ist mit einem Deckel 9 versehen, der sich mittels Abstandselementen 8 an der Laufschräge 2 abstützt und somit ein Abstand zwischen Formkörper 1 und Deckel 9 realisiert wird. Dieser Zwischenraum wird von den Schaben als Versteckplatz angesehen.

Claims (5)

1. Vorrichtung zum Fangen von Schaben unter Verwendung an sich bekannter Behältnisse und Lockstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als ein Formkörper (1) gefertigt ist, einen kreisringförmigen Fangbehälter (3) besitzt, der eine Tiefe von mindestens 15 mm und eine Kreisringbreite von mindestens 50mm aufweist, daß im Zentrum des Formkörpers (1) ein Sockel (4) angeordnet ist, der eine Höhe vom Boden des kreisringförmigen Fangbehälters (3) von mindestens 15mm und eine Lockmittelvertiefung (5) aufweist und dor Formkörper (1) mit einem Deckel (9) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (1) über seinen gesamten Umfang mit einer Laufschräge (2) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (1) sowie der Deckel (9) aus Plast, Keramik, Holz, Glas oder Metall gefertigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb des kreisringförmigen Fangbehälters (3) ein Pulver (7) befindet und in der Lockmittelvertiefung (5) ein Lockstoff (6) vorhanden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Formkörper (1) und dem Deckel (9) durch Abstandselemente (8) realisiert wird.
DD32678289A 1989-03-21 1989-03-21 Vorrichtung zum fangen von schaben DD298467A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918239A1 (de) * 1999-04-22 2000-12-07 Markus Aigner Giftausleger gegen Mücken

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19918239A1 (de) * 1999-04-22 2000-12-07 Markus Aigner Giftausleger gegen Mücken
DE19918239C2 (de) * 1999-04-22 2001-03-29 Markus Aigner Vorrichtung zur Bekämpfung von Mücken

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