DD298467A5 - Vorrichtung zum fangen von schaben - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von Schaben. Sie wird zur Schabenbekaempfung in Lebensmittellagern, im Hotel- und Gaststaettenwesen sowie in Wohnhaeusern verwendet. Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, um Schaben mit hohem Wirkungsgrad zu fangen sowie Insektizide einzusparen. Erfindungsgemaesz wird das dadurch erreicht, dasz ein Formkoerper (1) so gefertigt ist, dasz er einen kreisringfoermigen Fangebehaelter (3) und im Zentrum einen Sockel * der oben mit einem Lockstoff (6) versehen ist, aufweist. Im kreisringfoermigen Fangbehaelter (3) befindet sich ein Pulver * in das die Schaben versinken. Der gesamte Umfang des Formkoerpers (1) ist mit einer Laufschraege (2) versehen. Der Formkoerper (1) ist mit einem Deckel (9) versehen, der sich mittels Abstandselementen (8) an der Laufschraege (2) abstuetzt.{Fangbehaelter; Fangen; Formkoerper; Hotel- und Gaststaettenwesen; Insektizide; Laufschraege; Lebensmittellager; Lockstoff; Pulver; Schaben; Schabenbekaempfung; Wohnhaeuser}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fangen von Schaben. Sie findet Anwendung in der Land- und Nahrungsgüterwirtschaft, in der Lebensmittelindustrie, im Hotel- und Gaststättenwesen sowie im individuellen Haushalt.
oder schlüpfrige Überzüge an Gefäßwandungen am Entkommen aus den Fangvorrichtungen gehindert werden.
bestimmtem Abstand zu einer festen Fläche angeordnet sind und durch die Schaben über einen Zeitraum von mehreren Stundenberührt werden müssen, realisiert.
daß kriechende Insekten zwei unter elektrischer Spannung stehende Leiter überbrücken. Nachteilig hierbei und bei denelektrischen Insektenfallen ist es, daß eine Stromquelle vorhanden sein muß. Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die das
die Klebeflächen aufgrund des Nachlassens der Klebwirkung durch Staub- und Schmutzteilchen sowie aufgrund der
einen Kasten, der an seinem Boden eine klebrige Substanz aufweist, befördert werden. Die beschriebenen Nachteile derelektrischen Fallen sowie der Vorrichtungen unter Verwendung klebriger Flächen treffen hier ebenfalls zu.
müssen, um an das Futter zu gelangen. Nachdem sich die Insekten an das Futter, das sich auf einer Köderplatte innerhalb der
die Falle einsatzfähig zu machen sowie, um die Falle zu reinigen.
angelockt, in ein Gefäß aus Plastmaterial oder Glas. Das Hinauskriechen der Schaben wird durch eine Mixtur aus Lanolin und
werden muß, einen hohen Aufwand bei der Reinigung erfordert.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die die beschriebenen Nachteile vermeidet und es ermöglicht, Schaben mit hohem Wirkungsgrad auf einfache Art und Weise zu fange.i und deren Entkommen aus der Fangvorrichtung zu verhindern, dadurch die Belästigung des Menschen durch Schaben einzuschränken und Verluste an Nahrungsmitteln zu senken.
Weiterhin lsi e>. Ziel der Erfindung, wiederverwendbare, transportable und kostengünstige Fangvorrichtungen zu schaffen, den zeitlichen Aufwand für deren Entleerung und Reinigung deutlich zu verringern sowie den Aufwand an Schädlingsbekämpfungsmitteln zu senken
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, die auf einfache Art und Weise mit hohem Wirkungsgrad das Fangen von Schaben gestattet. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein Formkörper geschaffen wird, in dessen Zentrum sich ein mindestens 15mm hoher Sockel mit einer Lockmittelvertiefung befindet und ein kreisringförmiger Fangbehälter vorhanden ist, der mit nicht toxischem, wenig hygroskopischem Pulver gefüllt ist. Der kreisringförmige Fangbehälter weist eine Kreisringbreite von mindestens 50mm auf und hat eine Mindesttiefe von 15 mm. Die Lockmittelvertiefung dient zur Aufnahme eines Lockstoffes. An seinem gesamten Umfang ist der Formkörper mit einer Laufschräge versehen. Der Deckel ist in einem durch Abstandselemente realisierten Abstand über dem Formkörper angeordnet. Der Formkörper und der Deckel sind aus Plast, Keramik, Holz, Glas oder Metall gefertigt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt
Fig. 1: Schnittdarstellung durch die Mittelachse der Schabenfangvorrichtung.
In Fig. 1 ist der Formkörper dargestellt, der über seinem gesamten Umfang mit einer Laufschräge 2 versehen ist.
Der kreisringförmige Fangbehälter 3 ist mit Pulver 7 gefüllt. Dieses Pulver 7 kann Talkum sein. In der Lockmittelvertiefung 5 auf dem Sockel 4 befindet sich ein Lockstoff 6.
Versucht eine Schabe zum Lockstoff 6 zu gelangen, kriecht sie über die Laufschräge 2 und versinkt im Pulver 7. Um aus dem Fangbehälter 3 zu entkommen, werden die Bewegungen der Schaben immer heftiger, in deren Folge sie immer tiefer sinken.
Vorteilhaft bei dieser Fangmethode ist es, daß eventuelle Warnsignale, aufgrund d6s völligen Einsinkens der Schaben in das Pulver 7, nicht zu anderen Schaben dringen können. Zur Reinigung werden die Schaben aus dem Pulver 7 ausgesiebt. Das Pulver 7 kann wiederverwendet werden.
Der Formkörper 1 ist mit einem Deckel 9 versehen, der sich mittels Abstandselementen 8 an der Laufschräge 2 abstützt und somit ein Abstand zwischen Formkörper 1 und Deckel 9 realisiert wird. Dieser Zwischenraum wird von den Schaben als Versteckplatz angesehen.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Fangen von Schaben unter Verwendung an sich bekannter Behältnisse und Lockstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung als ein Formkörper (1) gefertigt ist, einen kreisringförmigen Fangbehälter (3) besitzt, der eine Tiefe von mindestens 15 mm und eine Kreisringbreite von mindestens 50mm aufweist, daß im Zentrum des Formkörpers (1) ein Sockel (4) angeordnet ist, der eine Höhe vom Boden des kreisringförmigen Fangbehälters (3) von mindestens 15mm und eine Lockmittelvertiefung (5) aufweist und dor Formkörper (1) mit einem Deckel (9) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (1) über seinen gesamten Umfang mit einer Laufschräge (2) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Formkörper (1) sowie der Deckel (9) aus Plast, Keramik, Holz, Glas oder Metall gefertigt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb des kreisringförmigen Fangbehälters (3) ein Pulver (7) befindet und in der Lockmittelvertiefung (5) ein Lockstoff (6) vorhanden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Formkörper (1) und dem Deckel (9) durch Abstandselemente (8) realisiert wird.
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| DE19918239A1 (de) * | 1999-04-22 | 2000-12-07 | Markus Aigner | Giftausleger gegen Mücken |
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1989
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