DD299432A5 - Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans - Google Patents

Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans Download PDF

Info

Publication number
DD299432A5
DD299432A5 DD34441989A DD34441989A DD299432A5 DD 299432 A5 DD299432 A5 DD 299432A5 DD 34441989 A DD34441989 A DD 34441989A DD 34441989 A DD34441989 A DD 34441989A DD 299432 A5 DD299432 A5 DD 299432A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
reaction mixture
phosphonomethylglycine
formaldehyde
preparation
molar equivalents
Prior art date
Application number
DD34441989A
Other languages
English (en)
Inventor
David A Cortes
Original Assignee
American Cyanamid Com.,Us
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US07/276,186 external-priority patent/US4946993A/en
Application filed by American Cyanamid Com.,Us filed Critical American Cyanamid Com.,Us
Priority to DD34441989A priority Critical patent/DD299432A5/de
Publication of DD299432A5 publication Critical patent/DD299432A5/de

Links

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von N-Phosphonmethylglycin. In einem einzigen integrierten Verfahren wird Glycin mit Formaldehyd und Cyclopentadien in Gegenwart einer Saeure bei etwa 25C bis 40C zur Reaktion gebracht; Phosphortrichlorid zugesetzt und die erwaermte Reaktionsmischung nach Wasserzugabe filtriert und hydrolysiert, um das N-Phosphonmethylglycin zu erhalten.{Verfahren; Herstellung; N-Phosphonmethylglycin; Glycin; Formaldehyd; Cyclopentadien; Phosphortrichlorid}

Description

Fließdiagramm I
H2NCH2-Y + HCHO +
II
Lösungsmittel
N-CH2-Y
Die Präsenz einer Säure ist erforderlich, wenn Y CON(R1)], COOR oder CN ist. Keine zusätzliche Säure ist notwendig, wenn Y
COOHist.
In dem Reaktionsablauf, der im Fließdiagramm I veranschaulicht ist, können auch Diene, außer Cyclopentadien, wie z. B.
substituierte Cyclopentadiene, verwendet werden, um die entsprechenden Azanorbornene zu liefern.
Die so gewonnenen N-substituierten Azabicycloalken-Zwischenverbindungen, wie z. B. N-substituierte Azanorbornen- Zwischenverbindungen mit der Formel I, worin Y vorzugsweise COOH ist, können mit einem Phosphorsäureäquivalent, wie z. B. Dialkylphosphit, oder einem Phosphortrihalogenid, vorzugsweise Phosphortrichlorid, in Gegenwart eines Lösungsmittels,
vorzugsweise einer C,-C4-Alkylcarbonsäure, vorzugsweise Essigsäure, zur Reaktion gebracht werden, woran sich wahlweise
Hydrolyse in Gegenwart wäßriger Säure oder Base, vorzugsweise Säure, anschließt, um N-Phosphonmethylglycin gemäß Darstellung im Fließdiagramm Il zu produzieren, worin Y der oben gegebenen Beschreibung entspricht, R2 H oder C,-C4-Alkyl
und X Cl oder Br ist.
Fließdiagramm Il
"N-CHn-Y
HP(OR2)2 oder PX3IV
III
1. Lösungsmittel
2. (wahlweise) wäßriges HH wäßriges 0H~
oder
(HO)2P-CH2-Nh-CH2-COOH
Erfindungsgemäß wird N-Phosponmethylglycin durch das besonders vorteilhafte integrierte Eintopf-Verfahren hergestellt. Bei diesem Verfahren wird die N-substituierte Azabicyclo-jlken-Zwischenverbindung eine Azanorbornenverbindung der Formel I, worin Y vorzugsweise COOH ist, und in situ durch Reaktion von Glycin mit etwa 1,0 bis 1,5 Moläquivalenten Formaldehyd und etwa 1,0 bis 2,5 Moläquivalenten Cyclopentadien in Gegenwart von Eisessig bei einem Temperaturbereich von etwa 20°C-40°C, vorzugsweise 25°C-35°C, in etwa 1 bis 24 Stunden erzeugt und anschließend wird diese Reaktionsmischung mit etwa 1,0 bis 3,0 Moläquivalenten eines Phosphortrihalogenids, vorzugsweise 1,0 bis 1,5 Moläquivalenten Phosphortrichlorid, behandelt und 5 bis 16 Stunden bei einem Temperaturbereich von etwa 350C bis 60°C erwärmt. Es folgen das Verdünnen der abgekühlten Reaktionsmischung mit etwa 1,0 bis 5,0 Volumenteilen Wasser, das Filtern, das Erwärmen bei Rückfluß, um die N-Acetylverbindung der Formel VII zu hydrolysieren, das Destillieren des Fiitrats, um das Volumen auf das Volumen vor dem Verbinden der Reaktionsmischung mit Wasser zu reduzieren, das Abkühlen, das erneute Filtern und das Behandeln des Fiitrats mit genügend wäßriger Base, um den pH-Wert auf etwa 1,3 bis 1,5 einzustellen, und das Isolieren (Reindarstellen) des Produktes N-Phosphonmethylglycin durch Filtration.
Hydrolyse und Isolierung des Produktes N-Phosponmethylglycin können alternativ durch den Zusatz von 5 bis 30 Moläquivalenten Wasser (0,1 bis 1,0 Volumenteile) zu der abgekühlten Reaktionsmischung im Anschluß an die Erwärmung mit Phosphortrichlorid erreicht werden.
Ausfuhrungsbelsplel
Zum weiteren Verständnis der Erfindung werden mit dem folgenden Beispiel vorwiegend spezifische Details veranschaulicht. Mit Ausnahme der Festlegungen in den Ansprüchen wird die Erfindung dadurch nicht eingeschränkt. Sofern keine anderen Angaben gemacht werden, sind alta Tei Masseteile. Der Terminus HPLC bezeichnet Hochdruckflüssigchromatografie.
Herstellung von N-Phosphonmethylglycln über 2-Azablcyclo(2.2.1 )-hept-5-en-esslgs8ure In einem einzigen Integrierten Prozeß
Eine gerührte Mischung aus Glycin (16,0g, 0,20MoI) und Methylformcel (55% Formaldehyd, 10% Wasser und 35% Methanol) (12,2g 0,22MoI Formaldehyd) in 60ml Eisessig bei 2O0C wird mit Cyclopentadien (16,5g, 0,25MoI) behandelt. Die Temperatur wird mit Eisbadkühlung auf 25°C-30°C gehalten, um die Exotherme zu kontrollieren. Die Reaktionsmischung wird 3 Stunden bei 250C gerührt, woran sich 3 Stunden bei 250C unter 25 Zoll Quecksilbervakuum anschließen. (Der HPLC-Versuch zeigt eine etwa 91%igo Ausbeute von 2-Azabicyclo(2.2.1)-hept-5-en-2-essigsäure.)
Die gerührte Reaktionsmischung wird bei 250C mit Phosphortrichlorid (34,3g, 0,25 Mol) behandelt, 4 Stunden bei 40"C bis 450C erwärmt, auf 2O0C abgekühlt, dann werden 350 ml Wasser unter Rühren zugesetzt. Die Reaktionsmischung wird filtriert und der Filterkuchen mit 50ml Wasser gewaschen. Die vereinigten Filtrate werden durch Destillation bei 1000C bis 1050C konzentriert, bis etwa 350ml Destillat aufgefangen sind. Die Reaktionsmischung wird auf 20-250C abgekühlt, filtriert und das Filtrat mit 50%iger NaCH-Lösung auf pH 1,4 behandelt. Das entstehende Präzlpitat wird filtriert, um N-Phosphonmethylglycin als grauen Feststoff, Masse = 28,7g, zu erhalten, wobei die HPLC-Bestimmung eine Reinheit.von 63% anzeigt.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von N-Posphonmethylglycin, gekennzeichnet durch die Reaktion von Glycin mit Formaldehyd und Cyclopentadien in Gegenwart einer Säure bei einer Temperatur von etwa 25°C bis 4O0C, um eine Reaktionsmischung zu erhalten; den Zusatz von Phosphortrichlorid zu der genannten Reaktionsmischung bei einerTemperatur von etwa 150C bis 25°C; das Erwärmen der entstehenden abgekühlten Reaktionsmischung auf eine Temperatur von etwa 3O0C bis 8O0C, um eine erwärmte Reaktionsmischung zu erhalten; das Mischen der erwärmten Reaktionsmischung mit Wasser; das Filtrieren und Hydrolysieren, um das N-Phosphonmethylglycin zu erzielen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glycin mit etwa 0,9 bis 10,0 Moläquivalenten Formaldehyd und etwa 1,0 bis 10,0 Moläquivalenten Cyclopentadien in Gegenwart von Essigsäure zur Reaktion gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannten Reaktionsmischung 1,0 bis 5,0 Moläquivalente Phosphortrichlorid zugesetzt werden und das Formaldehyd aus Paraformaldehyd besteht.
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-Phosphonmethylglycin, das als Herbizid und Wachstumsregulator angewendet wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Für die technische Entwicklung ist hervorzuheben, daß ständig nach besseren Verfahren zur Herstellung dieser agronomisch wichtigen Verbindung gesucht wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, N-Phosphonmethylglycin auf effektivere Weise bereitzustellen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein rationelles Verfahren zur Herstellung von N-Phosphonmethylglycin ohne die Verwendung von Estern zu entwickeln.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe geht von der überraschend getroffenen Feststellung aus, daß N-substituierte Azanorbornene mit der Formel I, worin Y COOR, CON(R1)] oder CN ist und R und R1 jeweils unabhängig Wasserstoff oder -AIkYl sind, brauchbare Zwischenverbindungen für die Herstellung von N-Phosphonmethylglycin sind.
N-CH2-Y
Die oben beschriebenen Verbindungen mit der Formel I können gebildet werden, indem Aminomethyl-(Methylamin-)verbindungen der Formel II, oder ihre protonierten Salze
H2NCH2-Y Il
worin Y der vorangehenden Beschreibung für Formel I entspricht, mit etwa 0,90 bis 10,0 Moläquivalenten Formaldehyd und etwa 1,0 bis 10,0 Äquivalenten Cyclopentadien in Gegenwart eines Lösungsmittels zur Reaktion gebracht werden, wie im Fließdiagramm I gezeigt wird.
DD34441989A 1988-11-23 1989-11-23 Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans DD299432A5 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD34441989A DD299432A5 (de) 1988-11-23 1989-11-23 Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US07/276,186 US4946993A (en) 1988-11-23 1988-11-23 2-azabicyclo[2.2.1.]hept-5-ene-2-acetic acid, derivatives thereof and related compounds, process for the preparation of said compounds, and the use of said compounds for the manufacture of N-phosphonomethylglycine
DD34441989A DD299432A5 (de) 1988-11-23 1989-11-23 Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD299432A5 true DD299432A5 (de) 1992-04-16

Family

ID=25748415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD34441989A DD299432A5 (de) 1988-11-23 1989-11-23 Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD299432A5 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3025657C2 (de)
DE2013371B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Amino methylenphosphonsauren
EP0080149A1 (de) Verfahren zur Herstellung phosphoniger Säuren
DE855567C (de) Verfahren zur Herstellung von insektiziden Phosphorverbindungen
CH642666A5 (de) Verfahren zur herstellung von phosphor-kohlenstoff-stickstoff-bindungen enthaltenden verbindungen.
DD289268A5 (de) 2-azabicyclo[2,2,1]hept-5-en-2-essigsaeure und verfahren zur herstellung dieser verbindung
EP0480307B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Acylaminomethanphosphonsäuren
DD299432A5 (de) Verfahren zur herstellung von n-phosphonmethylglyans
DE2540283C3 (de) Verfahren zur Herstellung von carboxylgruppenhaltigen organischen Phosphorverbindungen
EP0543845B1 (de) Verfahren zur herstellung von aminomethanphosphonsäure und aminomethyl-phosphinsäuren
DE4100856C2 (de) Verfahren zur Herstellung von N-alkylsubstituierten Aminomethylphosphonsäurederivaten
EP0184753B1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Aminoalkylphosphon- und von alpha-Aminoalkylphosphinsäuren
EP0543850A1 (de) Herstellung von acylaminomethanphosphonsäuren und acylaminomethanphosphinsäuren.
WO1992003448A1 (de) Verfahren zur herstellung von aminomethanphosphonsäure und aminomethyl-phosphinsäuren aus n-hydroxymethyl-amiden
EP0170034B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Chlor-phenyl-phosphanen
EP0227918A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäuredichloriden
EP0342482B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Pyrimidinderivaten
EP0144743B1 (de) Verfahren zur Herstellung organischer Chlorphosphane
DE2203340A1 (de) Verfahren zur herstellung von 1-aminoaethan-1,1-diphosphonsaeure sowie am stickstoff substituierte derivate davon
DE1257153B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen basischen Estern der phosphorigen, phosphonigen oder phosphinigen Saeure
WO2002066417A1 (de) Verfahren zur herstellung der enantiomere der 2-substituierten beta-aminosäuren
DE1216278B (de) Verfahren zur Herstellung von unsymmetrischen Phosphorigsaeure-O, O-diestern
DE3214307C2 (de)
EP0351548A2 (de) Verfahren zur Herstellung von sekundären Phosphanoxiden
DE1806707B2 (de) Verfahren zur herstellung von sekundaeren phosphinoxyden

Legal Events

Date Code Title Description
ENJ Ceased due to non-payment of renewal fee