DD299971A5 - Sägezahn-Ganzstahlgarnitur - Google Patents
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Abstract
Saegezahn-Ganzstahlgarnitur fuer eine Krempelmaschine. Die Garnitur weist einen Fuszabschnitt * einen sich daran anschlieszenden Blattabschnitt (2) und Zaehne (1) auf. Die Gesamthoehe (a) von Fusz- und Blattabschnitt betraegt weniger als 2,0 mm und mehr als 0,5 mm. Das Verhaeltnis Gesamthoehe (a) zu Fuszhoehe (c) betraegt weniger als 1,8. Damit ergibt sich ein kleinerer Totraum zwischen benachbarten Blattabschnitten (2) der Saegezahn-Ganzstahlgarnitur, so dasz sich hier praktisch keine Faseransammlungen mehr ergeben koennen, die dem Kardierbereich entzogen sind. Damit ergibt sich eine bessere Parallellage der kardierten Fasern. Auch ist die durch das Rotieren des Tambours mitgerissene Luftmasse sehr klein, so dasz kleinere Turbulenzen entstehen. Dadurch, dasz die Zaehne (1) sehr klein sind, ist ein Nachschleifen der Garnitur waehrend der gesamten Lebensdauer derselben nicht mehr notwendig und dieselbe wird am Ende der Lebensdauer lediglich ausgewechselt. Das ergibt einen hoeheren Wirkungsgrad der Karde. Fig. 2{Ganzstahlgarnitur; Garnitur; Krempelmaschine; Tambour; Faseransammlungen; Karde}
Description
Hierzu 1 Seite 7nichnungen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sägezahn-Ganzstahlgarnitur für eine Krempelmaschine, welche Garnitur einen Fußabschnitt und daran anschließenden Blattabschnitt einschließlich die Zähne aufweist.
In Krempelmaschinen sind solche Garnituren in Form von Sägezahndrähten wendelförmig und eng aneinander anliegend auf dem Tambour gewickelt. Sie arbeiten mit weiteren auf dem Deckel bzw. den Deckeln der Krempolmaschine angeordneten Garniturei derselben oder irgendwelcher anderer bekannten Ausführung zusammen um die dazwischen eingebrachten Fasern zu kardieran.
Die herkömmlichen Abmessungen der Sägezahn-Ganzstahlgarnituren sind gemäß der internationalen Norm ISO 5234 gegeben, welche Garnituren eine totale Höhe von mindestens 2,0mm aufzuweisen haben. Diese totale Höhe setzt sich aus derjenigen des Fußabschnittes und des Blattabschnittes des Sägezahndrahtes zusammen, wobei der Fußabschnitt eine Höhe von 1,0-1,6-1,8 mm aufweisen kann. Die Fußbreite liegt dabei in einem Bereich von 0,4 bis zum gebräuchlichen maximalen Wert von ca. 2,5 mm. Für das Kardieren mit den herkömmlichen Sägezahn-Ganzstahlgarnituren von Textiifasern aus natürlichen oder synthetischen Polymeren werden üblicherweise Zylindergarnituren mit einer totalen Höhe von 2,0-3,2 mm eingesetzt, wobei die entsprechende Fußhöhe 1,2-1,4mm beträgt.
Im Betrieb der Krempelmaschine bei rotierendem Tambour werden bekanntlich nicht alle Fasern durch die Zentrifugalkraft gegen die Hüllfläche des Tambours getrieben. Insbesondere durch ein unregelmäßiges Abnehmen vom Tambour auf die Abnehmerwalze entsteht eine gewisse Füllung der Räume zwischen den jeweiligen Blattabschnitten benachbarter, aneinander anliegender Sägezahndrähte durch die Fasern. Durch die fortlaufende Zufuhr weiterer zu kardierender Fasern entsteht nun unterhalb des Kardierbereichs eine Verdichtung zwischen den Spit;6n der Ganzstahlgarnituren. Dadurch, daß die Fasern in den nichtkardierenden Bereich der Ganzstahlgarnituren gedrückt warden, entsteht in den genannten toten Räumen eine beträchtli he Faseransammlung. Offensichtlich hängt das Ausmaß des Ansammeins unter anderem von der Faserlänge, der Kräuselung, der Oberflächenstruktur der Fasern und der Fase.dicke ab. Diese Fasern werden nun von den Zahnspitzen der Deckelbeschläge nicht mehr erfaßt, d. h. sie sind mitunter dem Kardierbereich entzogen. Auch wird das Abnehmen der Fasern vom Abnehmer beeinflußt, insbesondere kann eine unterschiedliche Abgabe zwischen dem Tambour und dem Abnehmer entstehen, welches offensichtlich nachteilige Auswirkungen auf das kardierte Erzeugnis bewirkt. Es ist schon versucht worden diesem Nachteil entgegenzuwirken, indem das zwischen den jeweiligen Blattabschnitten vorhandene Volumen verringert wurde, indem die Fußbreite verringert wurde. Damit entstand aber die Neigung zum seitlichen Kippen der Sägezahndrähte. Diese müssen bei der Montage mit dem Mantel des Tambours einen Winkel von 90° einschließen. Damit ist der Verringerung der Fußbreite, zumindest aus Montagegründen, eine Grenze gesetzt. Ein weiterer Nachteil der bekannten Kardiergarnitur besteht darin, daß zwischen und mit den Garnituren relativ große Luitmassen bewegt werden, die zufolge der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit (z. B. 300-€00U/min) des Tambours Turbulenzen erzeugen können, welche das Kardierergebnis negativ beeinflussen. Bisher wurde versucht, mittels ächlitzrosten und Leitblechen außerhalb der eigentlichen Kardierzonen die Luftmassen von der Garnituroberfläche abzuführen. Diese Maßnahme ist für die Kardierzonen selbst nur sehr bedingt wirksam.
Ziel der Erfindung sind die oben angeführten Nachteile zu beheben und eine Sägezahn-Ganzstahlgarnitur zu zeigen, bei welcher sichergestellt ist, daß sie die Fasern ständig im Kardierbereich der Zahnspitzen befinden, womit eine effizientere Auflösung der Faserflocken in Verbindung mit einer intensiveren Reinigung von Baumwollfasern bewirkt werden kann.
Die erfindungsgemäße Sägezahn-Ganzstahlgarnitur ist dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamthöhe von Fuß- und Blattabschnitt weniger als 2,0 mm und mehr als 0,5mm und das Verhältnis Gesamthöhe:Fußhöhe weniger als 1,8 beträgt. Vorteilhaft beträgt die Fußhöhe weniger als 1,2 mm und mehr als 0,1 mm. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Blattbreite weniger als 0,02 mm und die Fußbreite weniger als 0,5mm und mehr als 0,1 mm betragen. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausbildung beträgt die Zahneinschnittiefe 0,05mm bis 0,7mm.
Die Figur 1 zeigt einen Schnitt durch eine herkömmliche Sägezahn-Ganzstahlgarnitur, wobei bei den hier gezeigten drei aneinander anliegenden Sägezahndrähte die jeweiligen Zähne mit der Bezugsziffer 1, die Blattabschnitte mit 2 und Fußabschnitte mit 3 bezeichnet sind. Es ersichtlich, daß zwischen zwei jeweiligen Blattabschnitten 2 ein Leerraum vorhanden ist, in welchem sich wie eingangs erkärt die Fasern ansammeln, so daß sie von den Zahnspitzen der Deckelbeschläge nicht mehr erfaßt werden können und der Bereich dieser Faseransammlung ist mit der Bezugsziffer 4 angedeutet. Die Figur 2 zeigt eine Seitenansicht und die Figur 3 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Sägezahndrahtes. Die Gesamthöhe a von Blattabschnitt 2 und Fußabschnitt 3 betragt weniger als 2,0mm. Dabei ist das Verhältnis der genannten Gesamthöhe a zur Fußhöhe c des Fußabschnittes 3 weniger als 1,8. Dabei beträgt die Fußhöhe c weniger als 1,2 mm, jedoch mehr als 0,1 mm. Die Blattbreite e (siehe Figur 3) ist weniger als 0,02 mm und die Fußbreite d weniger als 0,5mm, jedoch mehr als 0,1 mm. Die Zahneinschnittiefe b beträgt 0,05mm bis 0,7mm.
Der Brustwinkel α beträgt δ 15° um eine positive Faserführung und Faserhaftung zu gewährleisten, welches für die Kardierung von höchster Notwendigkeit ist. Figur 4 nach DIN ISO 5234 veranschaulicht die genormten Winkelbezeichnungen. Dabei gilt:
α = Brustwinkel: Winkel zwischen Brustfläche und Vertikalachse zur Drahtbasis
β = Keilwinkel: Winkel zwischen Brustwinkel und Rückenwinkel des Zahnes
γ = Rückenwinkel: Winkel zwischen Rückenfläche und der Drahtbasis
δ = Brustwinkel: Winkel zwischen Brustfläche und der Drahtbasis
ε = Öffnungswinkel: Entspricht dem Keilwinkel (e = ß)
Die Garnitur ist vorteilhaft aus härtbarem Stahl hergestellt. Dabei ist es besonders vorteilhaft legierte Stähle, insbesondere hochlegierten härtbaren oder nichthärtbaren Kohlenstoffstahl einzusetzen.
Diese Sägezahn-Ganzstahlgarnitur weist praktisch keine toten Volumen außerhalb des Kardierbereichs auf, in denen eine Faseransammlung 4 (siehe Figur 1) entstehen könnte. Damit erfolgt eine optimale Kardierung an der Tambouroberfläche sowie eine vollständige Übergabe von Tambour auf den Abnehmer. Folglich sind die nachfolgenden Garnwerte höher als bisher. Weil nun die Spitzen wie angegeben sehr fein sind, ergibt sich der Vorteil, daß die Spitzen nicht mehr nachgeschärft werden müssen, wie dies bis anhin üblich war. Wenn die Spitzen abgeschliffen bzw. stumpf geworden sind, wird die gesamte Garnitur einfach ausgewechselt. Folglich wird der Wirkungsgrad einer derart ausgerüsteten Krempelmaschine wesentlich erhöht, weil das Zwischen- oder Nachschleifen der Ganzstahlgarnituren entfällt, bis der Ersatz der gesamten Garnitur notwendig wird. Weiter ist aus den angegebenen Werten ersichtlich, daß nun viel kleinere Luftmassen durch das Rotiertt; oes Tambours mitbewegt werden, entsprechend eine kleinere Turbulenz entsteht und folglich eine bessere Parallellage c'er Fasern erzielt werden kann. Es ist noch zu bemerken, daß die Deckelbeschläge wie bisher bekannt beibehalten werden können und unabhängig von der .jeweiligen erfindungsgemäß ausgebildeten Tambourgarnitur eingesetzt werden können.
Claims (6)
1. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur für eine Krempelmaschine, welche Garnitur einen Fußabschnitt (3) und daran anschließenden Blattabschnitt (2) einschließlich die Zähne (1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamthöhe (a) von Fuß (3) - und Blattabschnitt (2) weniger als 2,0 mm und mehr als 0,5mm und das Verhältnis Gesamthöhe (a) zu Fußhöhe (c) weniger als 1,8.beträgt.
2. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußhöhe (c) weniger als 1,2mm und mehralsO,1 mm beträgt.
3. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattbreite (e) weniger als 0,02 mm und die Fußbreite (d) weniger als 0,5mm und mehr als 0,1 mm betragen.
4. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahneinschnittiefe (b) 0,05mm bis 0,7mm beträgt.
5. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnitur aus hochlegiertem Kohlenstoffstahl besteht.
6. Sägezahn-Ganzstahlgarnitur nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Brustwinkal α zur Vertikalen gemessen §15° beträgt.
Priority Applications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD299971A5 (de) |
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1989
- 1989-08-22 DD DD33199789A patent/DD299971A5/de unknown
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