DD300453A5 - Verfahren zur Geruchsminderung durch Abdeckung von Güllesilos und Klärbecken - Google Patents

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DD300453A5 DD33984990A DD33984990A DD300453A5 DD 300453 A5 DD300453 A5 DD 300453A5 DD 33984990 A DD33984990 A DD 33984990A DD 33984990 A DD33984990 A DD 33984990A DD 300453 A5 DD300453 A5 DD 300453A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mischung aus 90-95 * Perlit und 8-3 % einer Mischung bestehend aus 70 % Flugasche, 25 % CaO und 40 % Zement sowie 2 % eines polymeren organischen Bindemittels zur Abdeckung von Guellesilos oder Klaerbecken.{Abdecken von Guellesilos oder Klaerbecken; Pellet; Flugasche; Kalziumoxid; Zement; polymere organische Bindemittel}

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine dafür geeignete Mischung zum Abdecken von Güllesilos oder Klärbeckon. Die starke Geruchsbelästigung und Bildung toxischer Gase durch Güllesilos oder Klärbecken ist allgemein bekannt. Bei Klärbecken verbietet sich eine Überdachung schon aufgrund ihrer Größe und ähnliches gilt auch für Güllesilos bei moderner Massentierhaltung, wobei hinzukommt, daß eine Überdachung technisch sehr aufwendig wäre, da sich in der Gülle oder im Klärschlamm regelmäßig durch Zersetzung Gase entwickeln, und hier insbesondere Methan, das bei Überdochten Bauten wegen Feuer- und Explosionsgefahr abgesogen werden müßten. Man hat auch schon versucht, die Gruchsentwicklung auf chemischem Wegezu reduzieren, beispielsweise durch den Zusatz von Formaldehyd oder Peroxoverbindungon. Eine technisch einfache und wirtschaftlich vertretbare Lösung dieses Problems ist aber bisher noch nicht gefunden worden.
Erfindungsgemäß wird jetzt eine Mischung aus etwa 90-95Gew.-% Perlit und 8-5% einer Mischung aus 70% Flugasche, 25% CaO und 4% Zement sowie 2% eines polymeren organischen Bindemittels zur Abdeckung von Gü'lesMos oder Klärbecken vorgeschlagen. Überraschend hat sich herausgestellt, daß man mit einer im wesentlichen aus Perliten bestehenden Mischung eine Abdeckung solcher Behälter oder Lagerbecken erzielen kann, die zu einer fast vollständigen Verhinderung von Geruchsbelästigung führt.
Bei Perliten handelt es sich um vulkanische Quarzporphyrgläser mit vielen kleinen Wasseranschlüssen. Erhitzt man Perlite auf über 400°C,so expandieren sie infolge Wasserverdampfung zu einem federleichten bimssteinähnlichen Gestein mit etwa 20fachen Volumen der Ausgangr,masse. Dieses Perlit ist unbrennbar, witterungsbeständig und fault und schimmelt nicht. Die Flugaschehinzumischung mit CaO und geringen Mengen Zement zeigt puzzolanische Eigenschaften und bewirkt zusammen mit dem Bindemittel eine Art Verkrustung des Perlits, wenn dieses als schwimmende Deckschicht auf Güllesilos oder Klärbecken verwendet wird. Dies hat den besonderen Vorzug, daß damit eine Festigung des aufgebrachten Perlits bewirkt werden kann, und zwar auch an windgefährdeten Abdeckungsflächen offener Behälter oder Lagerbecken. Als Bindemittel werden vorzugsweise polymere organische Verbindungen eingesetzt wie beispielsweise modifizierte Stärken, Polyacrylverbindungen oder ähnliches. Das verwendete Perlit wird vorzugsweise in einer Körnung bis ca. 1,5mm eingesetzt und sollte außerdem vorzugsweise hydrophobiert sein, da bei längerem Gebrauch eine zu starke Wasseraufnahme verhindert werden soll. Wenn die orfindungsj emäße Mischung als Schwimmdecke auf Güllesilos oder Klärbecken aufgetragen wird, bildet sich eine homogene Schicht, di} sich auch bei mehrfachem Umri. hren des Güllebehälters sofort wieder schließt. Auch Durchstoßen der Schwimmdecke beispielsweise während der mechanischen Durchmischung im Behälter beeinträchtigt die Schwimmfähigkeit und damit die geruchsbindende Wirkung nicht.
Beim Abpumpen von Güllebehältern senken sich die Decken mit ab und worden erst dann verletzt, wenn die Silos völlig leer sind. Die Stärke der Schwimmdecke sollte vorzugsweise etwa 10-15cm betragen.
Da Perlite ein Naturprodukt sind und außerdem einen Anteil löslicher Kieselsäure enthalten, kann die Schwimmdeckschicht bei doch erfolgter Verletzung oder einer bei notwendiger Erneuerung unbedenklich auf landwirtschaftlich genutzte Flächen aufgebracht werden und dort zur Bodenverbesserung und -auflockerung dienen.

Claims (4)

1. Mischung aus 90-95Gew.-% und 8-3% einer Mischung bestehend aus 70% Flugasche, 25% CaO und 40% Zement sowie 2% eines polymeren organischen Bindemittels zur Abdeckung von Güllesilos odar Klärbecken.
2. Mischung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Körnung bis zu 1,5mm.
3. Mischung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dos Perlit hydrophobiert ist.
4. Verfahren zum Abdecken von Güllesilos oder Klärbecken, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche eine etwa 10-15cm hohe Schicht der Mischung nach Beispiel 1 aufgebracht wird.
DD33984990A 1989-04-21 1990-04-18 Verfahren zur Geruchsminderung durch Abdeckung von Güllesilos und Klärbecken DD300453A5 (de)

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