DD300549A5 - Betriebsverfahren und vorrichtung zum automatisierten herausnehmen eines spulen- und transportadapters aus einer fadenbearbeitungsstelle, insbesondere aus dem spulentopf einer doppeldraht-zwirnspindel - Google Patents
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Abstract
Zum automatisierten Herausnehmen eines eine Hohlseele aufweisenden Spulen- und Transportadapters, auf den mindestens eine leere oder eine noch eine restliche Fadenmenge enthaltende Spulenhuelse aufgesteckt ist und der von oben nach unten von dem zu bearbeitenden Faden durchlaufen wird, aus einer Fadenbearbeitungsstelle, insbesondere aus dem Spulentopf einer Doppeldraht-Zwirnstelle, sind ein Betriebsverfahren und eine Vorrichtung vorgesehen, um das mit einer restlichen Fadenlaenge einer Spulenhuelse (6) in Verbindung stehende freie Fadenstueck, bestehend aus einem aeuszeren Fadenstueck * einem mittleren Fadenstueck (F2) und einem inneren Fadenstueck * mittels einer Schneideinrichtung durch Abschneiden des Fadenstueckes (F1) auf eine definierte Laenge zu verkuerzen und das urspruenglich mittlere Fadenstueck (F2) in die Hohlseele des Spulen- und Transportadapters (5) vorzugsweise mittels einer im Inneren des Adapters (5) wirksamen Saugluftstroemung einzufuehren.{Doppeldraht-Zwirnmaschine; Wartungsautomat; zweigeteilter Spulenadapter; Vorlagespulen; unterer Greifer; Absaugeinrichtung; Fadenschneideinrichtung; Saugleitung; oberer Greifer}
Description
Hierzu 8 Seiten Zeichnungen
Betriebsverfahren und Vorrichtung zum automatisierten Herausnehmen eines Spulen- und Transportadapters aus einer Fadenbearbeitungsstelle, insbesondere aus dem Spulentoßf einer Doppeldraht-Zwirnspindel
Die Erfindung befaßt sich mit dem Sichern der. möglicherweise frei vagabundierenden Fäden beim Auswechseln mindestens einer vollen, auf einen Spulenadapter aufgesteckten Spule gegen eine leere Garnvorlage bzw. Ablaufeinheit, bestehend aus mindestens einer leeren bzw. nahezu leeren, auf einen Spulenadapter aufgesteckten Spulenhülse.
Beim Auslaufen einer aus zwei Einfachkreuzspulen bestehenden Garnvorlage auf einer Doppeldraht-Zwirnspindel entsteht in bezug auf die Fadenenden überwiegend nachfolgend beschriebene Situation:
Es gelingt nur in relativ seltenen Fällen, die Fadenlängen der beiden in die Doppeldraht-Zwirnspindel eingelegten Kreuzspulen so exakt aufeinander abzustimmen, daß diese auch gleichzeitig auslaufen und damit nur noch leergelaufene Hülsen in der Zwirnspindel vorliegen. Im überwiegenden Fall muß davon ausgegangen werden, daß eine Spule ausläuft und die zweite noch einen Garnrest zurückbehält.
Beim Doppeldraht-Zwirnprozeß unterliegt der Zwirnfaden im Fadenballon einer der Garnnummer und der Spindeldrehzahl entsprechenden konstant hohen Spannung. Wenn nach Auslaufen einer Vorlagespule nur noch eine Fadenkomponente den Fadenballon durchläuft, so wird diese in der Regel die Fadenspannung nicht überstehen und reißen. Sollte dies nicht der Fall sein, so gibtes im weiteren Fadenverlauf Überwachungseinrichtungen,diodenEinzelfadenerkennen.einentsprechendesSignal auslösen und entweder die Spindel stoppen oder aber den Faden beim Einlauf indieSpindeloderinnerhalbderSpindel durch Klemmen festhalten.
Dieser verbleibende und gebrochene Einzelfaden, der entweder ve. uer oberen oder von der unteren Vorlagespule kommt, verläuftί imer noch zum Scheitelpunkt der Spindelhohlachse, setzt sich in der Spindelhohlachse fort und endet meist am äußeren H&nd des Spindelrotors an der Speicherscheibe.
Wird nun eine leere oder nahezu leere Ablaufeinheit aus der Doppeldraht-Zwirnspindel entnommen (ganz gleich, ob von Hand oder durch eine Handhabungseinricr tung), so wird das aus der Spindelhohlachse herausgezogene Fadenende freifliegend vom Zentrum der Aufsteckung aus (Adapter) vagabundieren.
Für die weitere Handhabung der Ablaufeinheit bedeutet das freifliegende Fadenende eine Gefahr, z. B. für in der unmittelbaren Nachbarschaft laufende Doppeldraht-Zwirnspindeln, aber auch für die Handhabungs- und Bewegungsvorgänge innerhalb einer Wartungs- und Handhabungseinrichtung.
Auch das Fadenstück, das sich zwischen der Wicklung auf der Spule und dem Scheitelpunkt des Adapters befindet, ist ungesichert und kann durch äußere Umstände so locker werden, daß dadurch Behinderungen entstehen.
Zwirne nach dem Doppeldraht-Verfahren werden aber auch ab Fachspule hergestellt. Die beiden im Zwirn beteiligten Fadenstränge sind als Vorprodukt auf einer Fachmaschine doubliert (gefacht) und zu einer Spule aufgewickelt worden.
Im Normalfall ist davon auszugehen, daß Fachspulen total auslaufen und es somit keine Fadenreste auf der Fachspulhülse gibt.
Die Praxis zeigt aber, daß kurz vor Auslauf einer Fachspulhülse fallweise Fadenreste auf der Hülse verbleiben. Der Grund dafür liegt in der Anfangsbewicklung auf der Fachspulmaschine, wo oftmals die ersten Fadenlagen zueinander verhaken können. Die Folge ist ein Fadenbruch auf der Doppeldraht-Zwirnspindel und somit ein Fadenrest auf der Fachspulhülse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben skizzierten Negativmerkmale von Fadenresten bzw. vagabundierenden Fäden im Zusammenhang mit der Arbeitsweise eines Wartungsautomaten an einer Doppeldraht-Zwirnspindel zu verhindern.
Diese Aufgabe wird mit einem Betriebsverfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 einerseits und durch eine Vorrichtung gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 22 gelöst.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1: in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine mit einem entlang dieser Maschine
patroullierenden Wartungsautomaten; Fig. 2: teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Darstellung ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnspindel mit
zugeordnetem Spulen- bzw. Transportadapter und Teilen der erfindungsgemäßen Wartungsvorrichtung; Fig. 3: ausschnittsweise einen Axialschnitt von Teilen einer Doppeldraht-Zwirnspindel mit aufgestecktem Spulenadapter und zugeordneten Wartungselementen;
Fig.4: ausschnittsweise einen Axialschnitt des oberen Spindel- und Adapterende'j; Fig. 5: teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Darstellung eine Doppeldraht-Zwirnspindel mit einem Wartungsautomaten zugeordneten Wartungs- und Handhabungselementen;
Fig. 6: in vergrößerter Darstellung teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Ansicht Teile einer Doppeldraht-Zwirnspindel mit aufgestecktem, zweiteiligem Spulenadapter und zugeordneten Wartungs- bzw.
Handhabungselementen; Fig. 7: in vergrößerter Darstellung einen Axialschnitt des in Fig.7 dargestellten oberen Handhabungs- und Wartungselementes
in Form einer Absaugeinrichtung; Fig. 8: teilweise im Schnitt und teilweise in perspektivischer Ansicht eine Anordnung gemäß Fig. 6 während eines zweiten Handhabungsschrittes;
Fig. 9: ausschnittsweise einen Axialschnitt des Oberteils eines Transportadapters in Zuordnung zu einer Fördereinrichtung; Fig. 10: eine Schnittansicht einer abgewandelter Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und Fig. 11: eine Draufsicht auf eines der beiden in Fig. 10 dargestellten Wartungs· bzw. Handhabungselemente.
Fig. 1 zeigt ausschnittsweise eine Doppeldraht-Zwirnmaschine A, einen entlang der Doppeidraht-Zwirnmaschine auf unteren und oberen Schienen 1 bzw. 2 verfahrbaren Wartungsautomatan R sowie eine Hängefördereinrichtung C.
Die Hängefördereinrichtung C umfaßt eine Oberschiene 3, in dor ein Förderband geführt ist, an dem in gleichmäßigen Abständen nach unten hängende Spulenhängehalter 4 für Spulenadaptur bzw. Spulentransportadspter 5 befestigt sind. Die Spulenhängehalter 4 und die Spulenadapter 5 sind in bekannter Weise so gestaltet, daß beim Hochfahren eines Spulenadapters 5 einmal der Spulenadaptor von dem Sputonhüingehalter ergriffen und festgehalten wird, während der Spulenadapter 5 beim folgenden Hochfahren und Wiederabsenken relativ zum Spulenhängehalter 4 von diesem freigegeben wird. Fig. 1 zeigt im Bereich der Oberschiene 3 auf der linken Seite sechs mit je zwei vollbewickelten Kreuzspulen bzw. Vorlagespulen 6 bestückte Spulenadapter 5, die mittels des Wartungsautomaten B an die einzelnen Zwirnstellen 7 der Doppeldraht-Zwirnmaschine 1 übergeben werden sollen, und rechts zwei mit leeren bzw. nahezu leeren Hülsen 6' bestückte Spulenadapter 5, die von dem Wartungsautomaten B einzeln aus Zwirnstellen der Doppeldraht-Zwirnmaschine A entnommen und an einen Spulenhäng-ähalter 4 übergeben worden sind. Diese gegebenenfalls noch Fadenreste aufweisenden Hülsen 6' werden zusammen mit den Spulen- und Transportfidaptern 5 mittels der Hängefördereinrichtung C zu einer externen Bestückungsstation gefördert, in der die Adapter 5 wieder mit voll bewickelten Voriagespulen bzw. Kreuzspulen 6 bestückt werden können.
Die Doppeldraht-Zwirnmaschine A umfaßt mehrere Arbeits- bzw. Zwirnstellen mit den üblichen bekannten Elementen wie (nicht dargestellte) Spindel im unteren Bereich, Ballonbegrenzer 7, Spulentopf 8, Fadoneinlauf 9, Ballonfadenführer 10, Umlenkorgane 11 zur Aussteuerung der Fadenauflaufspannung, Voreilung 12, Changierfadenführer 13 und die von einer Friktionswalze 14 angetriebene Zwirnkreuzspule bzw. Auflaufspule 15. In der Maschinenmitte befindet sich im oberen Bereich zwischen den beiden parallel längsverlaufenden Maschinenseiten ein Transportband 16 zum Abtransport von voll bewickelten Zwirnkreuzspulen 15. Oberhalb jeder von einer Friktionswalze 14 angetriebenen Zwirnkreuz- bzw. Auflaufspule 15 befindet sich ein Hülsenmag.izin 17 für leere Auflaufhülsen 13.
Innerhalb des Schutztopfes 8 ist eine obere, nur noch teilweise bewickelte Kreuzspule bzw. Vorlagespule 6 eines mittels eines Spulenadapters 5 in die Zwirnstelle eingesetzten Vorlagespulenpaares dargestellt. Dh Fäden werden von den Vorlagespulen nach oben abgezogen und durch den Fadeneinlauf 9 in de ι unteren Spindelbereich zu einer Fadenspeicherschoibe geführt, von der die beiden zusammengefaßten Fäden unter Bildung eines Fadenballons zum Ballonfadenführer 10 verlaufen und anschließend nach Passieren der Umlenkrollen 11 und der Voreilung 12 auf die von der Friktionswalze 14 angetriebene Auflaufspule 15 aufgewickelt werden.
Vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine A bzw. den einzelnen Zwirnstellen patroulllert der Wartungsautomat B. Fig. 1 zeigt schematisch und ausschnittsweise diverse Handhabungselemente des Automaten B, die zum Ausv/echseln eines mit leeren Spulenhülsen 6' bestückten Spulenadapters 5 (Ablaufeinheit) gegen einen mit vollen Kreuzspulen 6 bestückten Spulenad ipter 5 (Vorlageeinheit) und zur Manipulierung bzw. Sicherung der Fadenenden der nahezu leeren Spulenhülsen 6' dienen. Es handelt sich dabei hauptsächlich um zwei um eine vertikale Achse verschwenkbare und in vertikaler Richtung auf und ab bewegbare Aufnahmedorne 100 für Vorlage- und Ablaifeinheiten sowie Greifer- und Absaugeinrichtungen 22 bzw. 23; diese Elemente werden im einzelnen anhand der Fig.5 bis 11 beschrieben.
Der Wartungsautomat B hat ein sc'.uankformiges Gehäuse 101, dessen Vorderwand mit einer rührungsschiene 102 für einen Dorn 100 tragenden verschwenkbaren Querarm 103 versehen ist.
Fußhebel 34 unterhalb joder Zwl·, nstelle dienen zur vorbereiteten Betätigung bzw. Wartung der einzelnen Zwirnstellen.
Im folgenden werden neben derv konstruktiven Einzelheiten gleichzeitig auch die erfindungsgemäßen Verfahrensschritte und die Funktionen der erfindungsgemäßen Einzelelemente beschrieben.
Fig. 2 zeigt einen Einfachstvorr.chlag für die Herausnahme einer Ablaufeinheit, bestehend aus einem Spulenadapter 5 einschließlich der leeren bzw. nahezu leeren Spulenhülsen 6' aus dem Spulentopf 8 einer Doppeldraht-Zwirnspindel und die Sicherung der am Prozeß noch beteiligten Fadenenden. Fig.2 zeigt von einer Doppeldraht-Zwirnspindel noch den Spulentopfboden 8.1, die übliche Fadensr jicherscheibe 19, das Fadeneinlaufrohr 20 sowie eine schematisch dargestellte
Fadenbremse 21 im Inneren des Fadeneinlaufrohres 20. Der Spulenadapter 5, der in der oben beschriebenen Weise gleichzeitig auch Transportadapter ist, besteht, siehe dazu auch Fig.3, aus einem Zylinderabschnitt 5.1, der an seinem unteren Ende einen Tragflansch 5.2 und im Bereich seines oberen Endes vorzugsweise eine Ringnut 5.3 aufweist. An das obere Ende des Zylinderabschnittes 5.1 schließt sich ein demgegenüber im Durchmesser kleinerer Zylinderstutzen 5.4 an. Zur Herausnahme der Ablaufeinheit aus der Doppeldraht-Zwirnspindel dient der die beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 aufweisende, in horizontaler Richtung (Pfeil f1) verschwenkbare, auf und ab bewegbare Greifer 22 des Wartungsautomaten B. Die Greiferenden der beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 können den in den Spindeltopf 8 eingesetzten Spulenadapter 5 an seinem Außenumfang, vorzugsweise aber im Bereich seiner Ringnut 5.3, umschließen, wodurch gleichzeitig das von der noch nicht ganz abgelaufenen untoren Spulenhülse 6' kommende und in die Hohlseele des Spulenadapters einlaufende Fadenende automatisch eingeklemmt und gesichert wird. In diesem Fall muß an der Zwirnspindel selbst keine weitere Manipulation mit dem Fadenende vorgenommen werden. Lediglich bei dem Herausheben des Spulenadapters 5 aus dem Spulentopf 8 durch Hochfahren des Greifers 22 muß dafür gesorgt worden, daß durch automatisches Öffnen der Fadenbremse 21 das Fadenende ohne jede Behinderung aus der Hohlachse der Spindel herausgezogen werden kann. Das Fadenende selbst verbleibt dabei im Inneren des Spulenadapters.
Bei der Ausführungsform gemäß rig. 3 ist neben dem Greifer 22 eine Absaugeinrichtung 23, die einen über die Oberseite des Spulenadapters 5 stülpbaren Saugknopf 23.1 aufweist, mit integrierter Fadenschneideinrichtung 24 vorgesehen. Diese Absaugeinrichtung 23 ist ebenso wie der Greifer 22 eines der Wartungs- bzw. Handhabungselemente des Wartungsautomaten B. Die beiden Wartungselemente 22 und 23 sind innerhalb des Wartungsautomaten B vorzugsweise um eine gemeinsame Achse verschwenkbar und außerdem in vertikaler Richtung auf- und absenkbar. Für die verschiedenen Fadenstücke soll beispielsweise gemäß Fig.3 folgende Definition gelten:
F1 - und später noch F1' und F1" - als äußerstes Fadenstück wird bzw. werden nach Betätigung einer Schneideinrichtung abgesaugt;
F2 als mittleres Faden;(ück wird mit definierter Länge zumindest teilweise in die Hohlachse des Adapters eingeführt; F3 als inneres Fadenstück stellt die Verbindung zwischen der noch teilweise bewickelten Spulenhülse und dem Fadenstück F2 her und entspricht dem Fadenstück zwischen dieser Spulenhülse und einer Klemmstelle im oberen Randbereich des Spulenbzw. Transportadapters.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 wird der Spulenadapter 5 mittels der Greiferarme 22.1 und 22.2 ergriffen, wodurch das von der unteren Spulenhülse 6' kommende Fadenendstück F1 + F2 + F3 im Bereich der Ringnut 5.3 zwischen den beiden Fadenstücken F2 und F3 festgeklemmt und fixiert wird. Durch Anlegen von Saugluft (Pfeil f 2) an eine zum Saugkopf 23.1 führende Saugleitung 25 der Absaugeinrichtung 23 worden die gemäß Fig.2 in der Hohlseele des Spulenadapters und in der Spindelhohlachse befindlichen Fadenendstücke F1 + F2 nach Öffnen der Fadenbremse 21 aus der Spindelhohlachse in die Saugleitung 25 eingesaugt. Das Vorhandensein des abgesaugten Fadenendes in der Saugleitung 25 wird mittels eines nicht dargestellten Sensors ertastet, worauf die Schneideinrichtung 24 mittels durch den Druckluftkanal 26 zugeführter Druckluft (Pfeil f 3) betätipt wird. Die Fadenschneidoinrichtung enthalt als wesentlichen Bestandteil einen gegen Federkraft beweglichen, eine Schneidkante aufweisenden Schneidkolben 24.1. Das,in der Saugleitung 25 befindliche, abgeschnittene Fadenstück F1 wird zu einem nicht dargestellten Abfallbehälter befördert. Das mit dem Restgarn auf der unteren Ablaufhülse 6' verbundene Fadenstück F2 wird anschließend durch einenim Inneren der Spindel wirksamen Saugluftstrom (Pfeil f 4) wieder in das Zentrum des Spulenadapters eingesaugt, diesen Zustand zeigt Fig.4.
Der Greifer 22 hebt anschließend den Spulenadapter S einschließlich der abgelaufenen Hülsen 6' aus der Doppeldraht-Zwirnspindel, klemmt dabei das vom Scheitelpunkt des Adapters zur Hülse 6' verlaufende Fadenstück 3 ein und übergibt die gesamte Ablaufeinheit zur weiteren Behandlung b?w. Handhabung an den Wartungsautomaten B.
Die folgenden Lösungsvorschläge gehen von Spulenadaptern aus, die zweigeteilt sind. Der untere Abschnitt des Adapters stellt ein Transportmittel für die voll bewickelten Spulen bzw. die abgelaufenen Hülsen dar. In dieser Form ist er auch Bestandteil des der Doppeldraht-Zwirnmaschine übergeordneten Spulentransportsystems. Auf der Doppeldrahtzwirnspindel, d.h. innerhalb des Spulentopfes, dient das Unterteil eines solchen Adapters auch gleichzeitig der Zentrierung der Spulen auf der Nabe des Spulentopfes.
Das Unterteil eines derartigen zweigeteilten Spulenadapters entspricht mit Ausnahme des zusätzlichen, oberen Zylinderstutzens 5.4 dem Spulenadapter 5 gemäß den Fig. 2 und 3. Aus diesem Grund trägt das Spulenadapter-Unterteil bei den Darstellungen der Fig. 5 bis 11 ebenfalls das Bezugszeichen 5. Auf dieses Adapter-Unterteil ist ein, eine Hohlachse aufweisendes Kopfteil bzw. Adapter-Oberteil 5' aufgesteckt, welches in bekannter Weise dazu dient, unterschiedliche Fadenablaufbedingungen an einer Doppeldrahtzwirnspindel zu schaffen. Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig.5 bis 8 und 10 kann das Adapter-Oberteil 5' z. B. eine einen den Fadeneinlaufkopf bildende Avivier-Einrichtung bekannter Bauart zum Benetzen des durchlaufenden Fadens mit einem Aviviermittel sein.
Fig. 5 zeigt einen Teilbereich der Doppeldraht-Zwirnmaschine im Querschnitt, und zwar den Maschinenrahmen 27, eine Druckluftleitung 28 mit einem zu einer Doppeldraht-Zwirnspindel führenden Anschluß 29, der zu einer Druckluftdüse 30 für die pneumatische Fadeneinfädelung führt, und einen Spindelwirtel 31 mit Riemenandrückrolle 32 zum Andrücken eines Tangentialantriebsriemens 33 gegen den Spindelwirtel 31. Ein jeder einzelnen Spindel zugeordneter Fußhobel 34 dient zur Betätigung einer nicht dargestellten Spindelbremse, und dieser Fußhebel 34 dient auch zur Betätigung der Druckluftdüse 30, um in der Spindelhohlachse eine Saugluftströmung zum Zwecke einer Fadendurchfädelung durch die Spindel aufzubauen. Fig. 5 zeigt weiterhin Teilbereiche des vor der Doppeldraht-Zwirnmaschine entlang der Schienen 1 und 2 patrouillierenden Wartungsautomaten B, von dem ausschnittsweise die für die Erfindung und/oder die weitere Beschreibung relevanten Wartungs- und Handhabungselemente dargestellt sind, wie der Greifer 22 und die Absaugeinrichtung 23, sowie ein Betätigungshebel 35, durch dessen Herunterdrücken in Richtung des Pfeiles f 6 im gegebenen Augenblick der Fußhebel 34 zum Stillsetzen der einzelner. Spindel betätigt werden kann. Fig.5 zeigt kurz oberhalb des Fußhebels 34 zwei Laufrollen 36 des Wartungsautomaten B, dio entlang einer Führungsrolle 1.1 der unteren Schiene 1 geführt sind.
Die Absaugeinrichtung 23 ist ebenso wie der Greifer 22 in Richtung des Pfeiles f 1 verschwenkbar und in Richtung des Pfeiles f 5 in vertikaler Richtung üuf und ab bewegbar.
Zur Fig. 5 ist noch zu erwähnen, daß mit dem Einschwenken der Absaugeinrichtung 23 in den Bereich der Spindelachse der Ballonfadenführer 10 aus seiner koaxialen Lage zur Spindel herausgeschwenkt wird.
Fig. 6 zeigt den eingeschwenkten Zustand des Greifers 22 bzw. der Greiferarme 22.1 und 22.2 oberhalb der Spindel. Diebeiden relativ zueinander verschwenkbaren Greiferarme 22.1 und 22.2 greifen in dia Ringnut 5.3 des Adapterunterteils 5 ein, wobei das von dem Wicklungsrest einer der beiden Hülsen 6' kommende Fadenondatück zwischen den Fadenstücken F2 und F3 festgeklemmt wird, ganz gleich an welcher Position des Adapter-Umfanges sich dieses Fadenendstück befindet. Mit dem Einschwenken des Greifers 22 in den Bereich der Spindelachse ist auc!i die Absaugeinrichtung 23 in den Bereich der Spindelachss eingeschwenkt worden. An der Absaugeinrichtung 23 ist eine zusätzliche Greifeinrichtung 37 angebracht, die zwei relativ zueinander verschwenkbare Greiferarme 37.1 und 37.2 aufweist. Während die beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 des unteren Greifers 22 in der Lage sind, über ihren gesamten Innenurnfang gegen den Grund der Ringnut zur Anlage zu kommen, so daß der Faden unabhängig von seiner Umfangstellung festgeklemmt wird, sind die Greiferarme 37.1 und 37.2 des oberen Greifers 37 mit nach innen gerichteten Vorsprüngen bzw. Nasen 38 versehen, die bei geschlossenen Greiferarmen punktförmig in eine Ringnut 5.1'dos Adapter-Oberteils bzw. Fadeneinlaufkopfes 5'eingreifen. Dadurch ist gewährleistet, daß an der Außenseite des Adapter-Oberteils 5'entlanglaufende Fadenstück F1 + F2 nicht von diesen Greiferarmen 37.1 und 37.2 festgeklemmt wird.
Gemäß der Darstellung von Fig. 6 befindet sich die Restfadenmenge auf der unteren Hülse 6', die nicht in ihrer ganzen Länge dargestellt ist. Das Garn von der oberen Hülse 6' hingegen ist abgelaufen. Der ausschnittsweise Durchblick durch diese obere Hülse 6' zeigt im Inneren der Spindel die Fädenbremse 21, die zum gegebenen Zeitpunkt (die eingehende Beschreibung erfolgt im Zusammenhang mit Fig. 7) gesteuert vom Wartungsautomaten geöffnet werden kann, um den Faden aus der Spindelhohlachse bzw. dem Fadeneinlaufrohr 20 herausziehen zu können. Das Adapter-Unterteil 5 steht mit seinem Tragflansch 5.2 auf dem ausschnittsweise dargestellten Spulentopfboden 8.1.
Es folgt nunmehr bezugnehmend auf die Fig. 6 und 7 die Konstruktions- und Funktionsbeschreibung der oberen zusätzlichen Greifeinrichtung 37 in Verbindung mit der Absaugeinrichtung 23, die zusätzliche Klemm- und Schneidelemente aufweist. Die Hauptaufgabe dieser zusätzlichen Greifeinrichtung 37 und der Absaugeinrichtung 23 ist die sichere Abführung einerseits und Festlegung andererseits des innerhalb des Spindelhohlachse befindlichen Fadenendes F1 sowie der Fadenstücke F2 + F3, die noch Verbindung zum Wicklungsrest auf einer der beiden Hülsen β' haben.
Zur Behandlung dieser Fadenstücke F1 und F2 wird die Absaugeinrichtung 23 von oben her auf das Adapter-Oberteil bzw. den Einlaufkopf 5'abgesenkt. Nach Eneichen der entsprechenden Höhenlage werden die vorher geöffneten Greiferarme 37.1 urd 37.2 nach innen verschwenkt, wobei die Klauen bzw. Vorsprünge 38 in die Ringnut 5.1' des Adapter-Oberteils 5' einfahren und punktförmig gegen den Grund der Ringnut zur Anlage kommen.
Der Einlaufkopf bzw. das Adapterobertei! 5' trägt ein Aufsatzstück 39, das eine innere Zylinderbuchse 39.1 und mit radialem Abstand davon eine äußere Zylinderbuchse 39.2 aufweist, die mit der inneren Zylinderbuchse 39.1 durch einen mindestens eine Öffnung 39.4 aufweisenden Flansch 39.3 verbunden ist. Die äußere Zylinderbuchse 39.2 hat eine geringere Höhe als die innere Zylinderbuchse 39.1.
Die Absaugeinrichtung 23 enthält in ihrem Inneren zwei ringförmige Klemmllächen, um die zu diesem Zeitpunkt noch miteinander in Verbindung stehenden Fadenstücke F1 und F2 einmal im Bereich des oberen Randes der inneren Zylinderbuchse 39.1 und zum anderen im Bereich des oberen Randes der äußeren Zylinderbuchse 39.2 festzuklemmen. Das Festklemmen erfolgt mittels zwei konzentrischen und zur Spindelhohlachse koaxialen, mittels Federn 42 bzw. 43 belasteten Schiebebuchsen 40 bzw. 41, von denen dieSchiebebuchse 40 mit dem oberen Rand der inneren Zylinderbuchse 39.1 und die äußere Schiebebuchso 41' mit einer sich konisch nach unten erweiternden Innenkegelfläche mit dem oberen Rand der äußeren Zylinderbuchse 39.2 zusammenwirken.
Zwischen den beiden, eine Klemmfunktion ausübenden Schiebebuchsen 40 und 41, ist eine drehbare Messerbuchse 44 mit einer unteren, ringförmigen Messerschneide 44.1 gelagert. Diese Messerbuchse 44 weist an ihrem Außenumfang eine gewindeartig geführte Rille 44.2 auf, der in der Innenwand der äußeren Schiebebuchse 41 eine einen Kugelkörper 45 aufnehmende Aussparung 41.1 gegenüberliegt; der Kugelkörper 45 ist teilweise in der Aussparung 41.1 und teilweise in der Rille 44.2 untergebracht, derart, daß bei einer Relativverschiebung zwischen der Schiebabuchse 41 und der Messerbuchse 44 in axialer Richtung die Messerbuchse 44 in Rotation versetzt wird. Die Messorbuchse 44 ist an ihrem von der Messerschneide 44.1 abgewandten Ende mittels eines Lagers, vorzugsweise Axialrillenkugellagers, abgestützt.
Gleichzeitig mit dem Absenken der Absaugeinrichtung 23 und dem Festklemmen der noch miteinander in Verbindung stehenden Fadenstücke F1 und F2 mittels der Schiebebuchsen 40 und 41 an den oberen Rändern der Zylinderbuchsen 39.1 bzw. 39.2 wird die Messerbuchse 44 durch die Zwangsführung-Aussparung 41.1, Kugelkörper 45 und Rille 44.2-in Drehung versetzt, wodurch die bis dahin noch zusammenhängenden Fadenstücke F1, F2 in äußere (F1) und mittlere (F2) Fadenstücke durchtrennt werden.
Die äußere Schiebebuchse 41, in die die Messarbuchse 44 und im Anschluß daran die innere Schiebebuchse 40 eingebettet sind, ist vorzugsweise in einer als Stufenbohrunß ausgebildeten Zylinderöffnung 48 des Saugkopfes 47 der Saugeinrichtung 23 untergebracht, wobei der einen größeren Durchmesser aufweisende Abschnitt der stufenförmigen Zylinderöffnung 48 sich an dem inneren bzw. blinden Ende der Stufanbohrung befindet, während der den kleineren Durchmesser aufweisende äußere Abschnitt der Stufenbohrung nach außen offen ist. In diesem äußeren Abschnitt der Stufenbohrung ist die äußere Schiebebuchse 41 abdichtend geführt. Diese Schiebebuchse 41 weist an ihrem innenliegenden Ende einen nach außen gerichteten Ringflansch 41.2 auf, der abdichtend in dem Inneren, den größeren Durchmesser aufweisenden Abschnitt der Stufenbohrung 48 geführt ist. Auf diese Weise ist zwischen dem Ringfldnsch 41.2 und der Ringschulter 48.1 ein Ringraum gebildet, in den eine erste Druckluftleitung 49 mündet. Wenn durch diese Druckluftleitung 49 Druckluft in den zuletzt beschriebenen Ringraum einströmt, wird die äußere Schiebebuchse 41 gegen die Kraft der Druckfeder 43 nach oben verschoben, so daß das Fadenstück F2 freigegeben wird und unter dem Einfluß der Schwerkraft in Richtung auf den unteren Greifer, den SpulenadapJergreifer 22, fällt. Um dieses Herausfallen des Fadenstückes F2 aus dem Bereich der Klemmstelle zu unterstützen, wird durch eine zweite Druckluftleitung 50, an die sich ein zu d' Öffnung 39.4 des Aufsatzstückes 39 führendes Kanalsystem anschließt. Druckluft zugeführt, die gleichzeitig zur Reinigung dus oberen Endes des Adapter-Oberteiles bzw. Einlaufkcpfes 5' dient.
Anschließend wird die Absaugeinrichtung 23 zusammen mit dem oberen Greifer 37 nach oben gefahren (Pfeil f7 in Fig.6), wodurch nach automatischem Öffnen der Fadenbremse 21 in Abhängigkeit von einem Steuerbefehl seitens des Wartungsautomaten B mit dem innere Fadenstück F1 das Adapter-Oberteil bzw. der Einlaufkopf 5' zusammen nach oben gehoben bzw. gezogen wird.
Nach Beendigung des Abhebevorganges wird die Saugleitung ?0 der Absaugeinrichtung 23 mit Saugluft beaufschlagt, die sich durch einen zentrisch durch den Saugkopf 47 geführten Säugrüssel 51 nach unten bis zum oberen Ende des Adapter-Oberteiles bzw. Einlaufkopfes 5'fortsetzt, derart, daß das Fadenstück i-Ί in diesen Saugrüssel 51 und die Saugleitung 25 eingesaugt wird, wobei diesen Fadenstück F1 jedoch weiterhin zwischen der Unterkante der Schiebebuchse 40 und dem oberen Rand der inneren Zylinderbuchse 39.1 festgeklemmt ist. Um das Fadenstück F1 durch die Saugleitung 25 zu einem nicht dargestellten Abfallbehälter weiter fördern zu können, wird anschließend die innere Schiebebuchse 40 gegen die Kraft der Feder 42 vorzugsweise mittels Druckluft nach oben angohoben, die durch einen dritten Druckluftkanal 52 in einen Ringzylinderraum 53 zwischen der Außenwand des Saugrüssels BI und der Innenwand der Schiebebuchse 40 eingeblasen wird, die zu diesem Zweck mit einei Ringkolbenfläche 40.1 versehen ist.
Nach dom Hochheben der Saugeinrichiung 23 zusammen mit dem oberen zusätzlichen Greifer 37 und nach dem Einsetzen des Saugluftstromes ergibt sich, soweit ds diese beiden Elemente betrifft, ein Zustand, wie er in Fig.8, oben, dargestellt ist. Es verble'bt nunmehr die Fixierung des zu einer der beiden Hülsen 6' führenden Fadenstücks F2. Gemäß Fig. 6 und auch Fig. 8 waren die Greiferarme mit ihren Klemmrändern in die Ringnut 5.3 am oberen Ende bis Adapter-Unterteils bzw. Transportadapters 5 eingetreten, wodurch das Fadenstück F2 festgeklemmt worden ist. Bei einem System gemäß uen Fig. 5 bis 8 mit einem zweigeteilten Adapter besteht der untere Greifer 22 aus den eigentlichen Greiferarmen 22.1 und 22.2, die in die Ringnut 5.3 des unteren Adapterteils bzw. Transportadapters 5 eingreifen und das vom Spulenrest kommende Fadcmstück F2 einklemmen.
Gemäß den Fig. 6 und 8 ist der untere Greifer 22 im Bereich seiner beiden Greiferarme 22.1 und 22.2 an der Oberseite mit einer zur Adapterachse konzentrischen Öffnung 54 versehen, von der in Fig. 8 nur eine Halböffnung dargestellt ist. Diese Öffnung 54 dient gemäß Fig. 6 zum Durchtritt des Adapter-Oberteils bzw. Einlacfkopfes 5'. Dieso Öffnung ist, sobald das Adapter-Oberteil 5' vor dem Adapter-Unterteil 5 abgehoben ist, mittels schwenkbar gelagerten Verschlußklappen 55 verschließbar, um einen innerhalb der Greiferarme 22.1 und 22.2 verlaufenden, entweder an eine Saugluftquelle oder an eine Druckluftquelle anschließbaren Luftkanal 56 abdichten zu können.
Sobald das Fadenstück F2, nachdem das Fadenstück F1 mittels der Messerbuchse 44 abgetrennt worden ist, auf den unteren Greifer 22 gefallen ist, und nachdem das Adapter-Oberteil bzw. der Einlaufkopf 5' nach oban hin von dem Adapter-Unterteil 5 abgehoben worden ist, wird dieses Fadenstück F2 von einem an den Luftkanal 56 angelegten Saugluftstrom durch die Öffnung 54 in diesen Luftkanal 56 eingesaugt. Danach werden die Verschlußklappen 55 geschlossen, wobei das Fadenstück F2 weiterhin unter dem Einfluß des Saugluftstromes bleibt. Das zum Spulenrest bzw. zu einer der Hülsen 6' verlaufende Fadenstück F3 bleibt weiterhin von den Greiferarmen 22.1 bzw. 22.2 im Bereich der Ringnut 5.3 festgeklemmt. Anschließend wird der in dem Luftkanal 56 wirksame Saugluftstrorn unterbrochen, und der Luftkanal 56 wird nunmehr mit Druckluft beaufschlagt, wodurch das eine definierte Fadenlänge aufweisende Fadenstück F2 aus dem Lufkanal 56 herausgeblasen und in die Hohlachse des Adapter-Unterteib bzw. Transportadapters 5 eingeblasen wird. Diese Lageveränderung des Fadenstücks F2 wird noch durch eine zwischen innerhalb der Spindelhohlachse wirkende Saugluftströmung unterstützt, die von einer bei Doppeldraht-Zwirnspindeln bekannten, innerhalb der Spindelhohlachse wirksamen, injektorartig wirkenden Fadeneinfädelvorrichtung aufgebaut worden ist.
Danach wird durch Hochfahren des unteren Greifers 22 das untere Adapterteil bzw. derTransportadapter 5 aus der Spindel herausgehoben und durch Verschwenken des Greifers 22 in den Wartungsautomaton B eingefahren, wo er an einen der beiden in Fig. 1 dargestellten Aufnahme- und Transportdorne 100 übergeben wird. Diese Transportdorne sind urn eine Vertikalachse verschwenkbar und in vertikaler Richtung auf- und abbewegbar, derart, daß mittels dieser Transportdorne 100 einmal aus dem Spindelbereich herausgenommene Ablaufeinheiten an die Spulenhängehalter zum Abtransport übergeben werden können und andererseits Vorlageeinheiten, bestehend aus einem Transportadapter 5 mit jeweils zwei voll bewickelten Spulen 6 von einem Spulenhängehalter abgenommen und in den Spindolbereich transportiert werden können. Dia konstruktiven Mittol zur Übergabe und zum Einsetzen neuer Vorlageinheiten in die Spindel bilden nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, die sich allein auf das Herausnehmen leergewickelter Ablaufeinheiten insbesondere aus dem Spulentopf einer Doppeldraht-Zwirnspindel und den Weitertransport dieser Ablaufeinheiten an einen der Dorne 100 befaßt, und zwar bei gleichzeitiger Fixierung des verbleibenden Fadenendes im Bereich der Hohlseele eines Spulen- bzw. Transported jpters 5. In Fig.9 ist nochmals der mit den leeren bzw. teilbewickelten Hülsen 6' bestückte Transportadapter bzw. Spulanadapter 5 dargestellt. Er ist dabei in einen Spulenhängehalter 4 eingehängt, und man erkennt, daß das vorher in das Adapterzantrum eingesaugte Fadenende zwischen dem Spulenhängehalter 4 und dem oberen Öffnungsrand des Spulen- b*w. Transportadapters 5 sicher eingeklemmt ist.
Um den Greifer 22 zusammen mit der daran hängenden Ablaufeinheit (Spulen- bzw. Transportadapter mit den beiden leeren oder nahezu leeren Hülsen 6') nach oben aus dem Spulentopf herausheben zu können, ist die Absaugeein, ichtung 23 zusammen mit dem Adapter-Oberteil bzw. Einfaufkopf 5' vorher aus dem Bereich der Spindelhohlachse weggeschwenkt worden. Das Adapter-Oberteil bzw. der Einlauf kopf 5' wird von dem oberen Greifer 57 festgehalten und zwar so langu, bis eine Vorlageeinheit, bestehend aus Spulen bzw. Transportadapter 5 mit darauf aufgesteckten vollen Kreuzspulen 6, mittels des unteren Greifers 22 wieder in din Spulentopf eingesetzt worden ist. Der obere Greifer 57 fährt daraufhin wieder über die Spindelmitte und setzt den Einlaufkopf bzw, das Adapteroberteil 5' auf das untere Adapterteil 5 auf.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform zur Handhabung eines zweigeteilten Spulenadapters, der aus einem Adapter-Unterteil bzw. Transportadapter 5 und einem Adapter-Oberteil bzw. Fadeneinlaufkopi 5' zusammensetzbar ist. Auch bei dieser Ausführungsform sind ein unterer Greifer 22, der im wesentlichen zwei Greiferarme 22.1 und 22.2 umfaßt, und eine Absaugeinrichtung 23 mit zugeordnetem bzw. integriertem, zweiarmigem, oberem Greifer 57 vorgesehen. Der obere Greifer 57 weist zwei verschwenkbare Greiferarme auf, die zum Einfahren in eine Ringnut 5.1' des Fadeneinlaufkopfes bzw. Adapter-Oberteils 5' mit nach innen gerichteten Vorsprüngen 57.1 versehen sind, derart, daß die Greiferarme des oberen Greifers 57 nur punktförmig mit dem Einlaufkopf bzw. Adapter-Oberteil 5' in Eingriff kommen.
Zur Herausnahme einer Ablaufeinheit aus einem Spindeltopf werden der untere Greifer 22 und die Absaugeinrich'cung 23 mit integriertem oberem Greifer 57 derart aus dem Wartungsautomaten B über die Spindelachs* verschwenkt υ:ιά nach unten gefahren, daß die beiden Greifer 22 und 57 einerseits das untere Adaptorteil 5 und anderersoits das Adapter-Oberteil bzw. den Einlaufkopf 5' ergreifen können, wobei die Greiferarme 22.1 und 22.2 des unteren Greifers 22 den Faden in der Ringnut 5.3 einklemmen, während das Fadenstück F2 im Bereich des oberen Greifers 57 frei beweglich ist. Sobald die beiden Greifer 22 und 57 die beiden Adapterteile 5 bzw. 5' ergriffen haben, wird die Absaugeinrichtung 23 mit dem Greifer 57 nach oben angehoben, so daß sich die in !-ig. 10 abgebildete Stellung ergibt. Der Abhebevorgang wird so lange fortsetzt, bis daß in der Spindelhohlachs'J befindliche Fadenstück F1, das hier die zusätzlichen Fadenstücke FV und F1" umfaßt, die zwischenzeitlich geöffnete Fadenbremse in der Spindelhohlachse passiert hat.
Daraufhin wird im Bereich des unteren Greifers 22 ein Schwenkhebel 58 aus der in don Fig. 10 und 11 gestrichelt gezeigten Position in Richtung des Pfeiles f 8 in die in vollen Linien dargestellte Position verschwenkt, wodurch die Fadenstücke F1, F1', F" und das Fadenstück F2 gemeinsam zu zwei Schlaufen ausgebildet und einer Schneideinrichtung 59 zugeführt werden. Die Fadenstücke werden darauf durchtrennt, worauf durch eine in der Saugleitung 25 der Absaugeinrichtung 23 wirksame Saugluftströmung die beiden Fadenstücke F1 und F1" abgesaugt und einem nicht dargestellten Abfallbehälter zugeführt werden. Durch die im unteren Greifer 22 angeordnete Luftleitung 56 wird das restliche aus dem Adapter-Unterteil 5 bzw. aus der Spindelhohlachse kommende Fadenende F1' abgesaugt, während das zwischen der Fadenklemmstelle und der Fadenschnittstelle befindliche Fadenstück F2 in diese Luftleitung 60 eingesaugt wird. Das Fadenstück F2 steht mit dom zur nahezu abgewickelten Hülse 6' verlaufenden Fadenstück F3 in Verbindung. Der anfänglich in der Luftleitung 56 herrschende Saugluftstrom wird dann zu einem Blasluftstrom umgeschaltet, derart, daß das anfänglich in die Luftleitung 56 eingesaugte Fadenstück F2 in Richtung auf die Spindelachse geblasen wird. Zum gleichen Zeitpunkt wird durch die Betätigung der üblichen im Spindelbereich angeordneten, injektorartig wirkenden Fadeneinfädelvorrichtung im Bereich der Spindelhohlachso eine Saurjluftströmung erzeugt, so daß das Fadenstück F2 auch in das Zentrum des unteren Spulenadapterteils 5 eingesaugt wird. Der untere Spulenadapterteil bzw. dieser Transportadapier 5 wird anschließend nach vorherigem Wegschwenken der Ab'jaugeinrichtung 23 mittels des Greifers 22 nach oben iius dem Spindeltopf herausgehobe η und in den Wariungsautomaten B hineingeschwenkt, wo der Spulenadapter bzw. Transportadapter 5 mit definiert abgelegtem Fadenende weiterbefördert und vergleichbar mit der Darstellung von Fig.9 an einen Spulenhängehalter 4 übergeben wird. Die übrigen Wartungsa: betten erfolgen in der in Verbindung mit den Fig. 5 bis 9 beschriebenen Weise. Obwohl die Figurenboschreibung sich auf die Behandlung eines Spulenadapters beschrän'-t, aiii dem zwei Kreuzspulen aufgesteckt sind, ist die Erfindung auch anwendbar bei Spulenadaptern, auf die nur eine Fachapule aufgesteckt ist.
Claims (22)
1. Betriebsverfahren zum automatisierten Herausnehmen eines eine Hohlseele aufweisenden Spulen- und Transportadapters, auf den mindestens eine leere oder eine noch eine restliche Fadenmenge enthaltende Spulenhülse aufgesteckt ist und der von oben nach unten von dem zu bearbeitenden Faden durchlaufen wird, aus einer Fadenbearbeitungsstelle, insbesondere aus dem Spulentopf einer Doppeldraht-Zwirnstelle, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer restlichen Fadenlänge einer Spulenhülse (6') in Verbindung stehende freie Fadenendstück, bestehend aus einem äußeren Fadenstück (F 1), einem mittleren Fadenstück (F2) und einem inneren Fadenstück (F3), mittels einer Schneideinrichtung durch Abschneiden des Fadenstückes (F 1) auf eine definierte Länge verkürzt wird und das ursprünglich mittlere Fadenstück (F2) in die Hohlseele des Spulen- und Transportadapters (5) vorzugsweise mittels einer im Inneren des Adapters (5) wirksamen Saugluftströmung eingeführt wird.
2. Betriebsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenendstück
(F 1 + F2 + F3) zwischen den beiden Fadenstücken (F2) und (F3) mittels eines verschwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifers im oberen Bereich des Spulen- und Transportadapters (5) an dessen Außenumfang festgeklemmt wird, bevor das äußere Fadenstück (FD abgeschnitten wird, und daß das abgeschnittene Fadenstück (F 1) abgesaugt wird.
3. Betriobsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in axialer Richtung zweigeteilten Spulenadapter (5,5'), bei dem auf ein die Spulenhülsen (6') aufnehmendes Adapter-Unterteil (5) ein Adapter-Oberteil (5') aufgesteckt ist, das Fadenendstück (F 1 + F2 + F3) einmal zwischen der Padenstücken (F2) und (F3) im oberen Bereich des Adapter-Unterteils (5) an dessen Außenumfany u,id zum anderen im Bereich der Oberseite des Adapter-Oberteils (5') im wesentlichen zwischen den Fadenstücken (F 1) und (F2) festgeklemmt wird, daß dann das äußere Fadenstück (F 1), ohne dessen Festklemmung zu beenden, abgetrennt wird, daß anschließend das Fadenstück (F 1) aus dem Inneren des Adapter-Oberteils (5') angesaugt und nach anschließender Freigabe abgesaugt wird, wobei gleichzeitig oder im Anschluß an das An- und Absaugen des Fadenstückes (F 1) das Adapter-Oberteil (5') mittels eines schwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifers (37) von dem Adapter-Unterteil (5)-abgehoben und seitlich weggeschwenkt wird, daß gleichzeitig oder im Anschluß an das Abheben des Adapter-Oberteils (5') von dem Adapter-Unterteil (5) das Fadenstück (F2) zuerst vorzugsweise in eine Luftleitung (56) des Greifers (22) eingesaugt und anschließend das in den Luftkanal (56) eingesaugte Fadenstück (F2) mittels eines in der Luftleitung (56) aufgebauten Druckluftstrahles wieder in Richtung auf die Höhlseele des Adapter-Unterteils (5) gefördert wird, in das das Fadenstück (F2) dann eingesaugt wird.
4. Betriebsverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem in axialer Richtung zweigeteilten Spulenadapter (5,5'), bei dem auf ein die Spulenhülse (6') aufnehmendes Adapter-Unterteil (5) ein Adapter-Oberteil 5'aufgesteckt ist, das Fadenendstück (F 1,FT. F1" + F2 + F3) vorzugsweise mit einem unteren verschwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifer (22) zwischen den beiden Fadenstücken (F2) und (F3) im oberen Bereich des Adapter-Unterteils (5) an dessen Außenumfang festgeklemmt wird, daß das Adapter-Oberteil (5') vorzugsweise mit einem oberen verschwenkbaren, auf und ab bewegbaren Greifer (57) von dem Adapter-Unterteil (5) abgehoben wird, daß die zwischen diesen beiden Adapterteilen (5,5') verlaufenden Fadenabschnitte durchtrennt werden und die sich im Bereich des Adapter-Oberteils (5') befindlichen, abgeschnittenen Fadenstücke (F 1 + F1") vorzugsweise mittels einer den oberen Greifer (57) tragenden Absaugeinrichtung abgesaugt werden, die dann seitlich weggeschwenkt wird, und daß das ursprünglich äußerste, sich noch in dem Adapter-Unterteil (5) befindliche Fadenstück (FT) durch eine vorzugsweise im unteren Greifer (22) angeordnete Luftleitung (56) abgesaugt wird, in die das an die Klemmstelle anschließende nunmehr das freie Fadenende bildende Fadenstück (F2) zuerst ebenfalls eingesaugt und anschließend mittels eines in der Luftleitung (56) aufgebauten Druckluftstrahles wieder in Richtung der Hohlseele des Adapter-Unterteils gefördert wird, in die das Fadenstück (F2) zusätzlich eingesaugt wird.
5. Vorrichtung zum automatisierten Herausnehmen eines eine Hohlseele aufweisenden Spulen- und Transportadapters, auf den gegebenenfalls noch eine restliche Fadenlänge enthaltende Spulenhülse aufgesteckt ist und der von oben nach unten von dem zu bearbeitenden Faden durchlaufen wird, aus einer Fadenbearbeitungsstelle, insbesondere aus dem Spulentopf einer Doppeldraht-Zwirnspindel, die im Inneren ihrer Spindelhohlachse, auf die der Spulenadapter
aufgestockt ist, eine druckluftbetätigte, nach Art eines Injektors wirkende Fadendurchfädeleinrichtung aufweist, gekennzeichnet durch einen beweglichen, am Außenumfang eines in den Spulentopf der Doppeldraht-Zwirnstelle eingesetzten Spulenadapters (5) angreifenden Greifer (22), eine an die Oberseite des Spulenadapters (5) heranbewegbare Fadenabsaugeinrichtung (23), eine Schneideinrichtung (24 bzw. 44 bzw. 59) zum Abtrennen eines Fadenendstückes derart, daß im Anschluß an den Angriffspunkt des Greifers (22) an dem Außenumfang des Spulenadapters (5) ein freies Fadenendstück (F2) definierter Länge verbleibt, das mittels der im Inneren der Spindelhohlachse befindlichen, druckluftbetätigten und nach Art eines Injektors wirksamen Spindeleinfädelvorrichtung in die Hohlseele des Spulenadapters eingesaugt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (22) und die . Absaugeinrichtung (23) Teile eines entlang einer Doppeldraht-Zwirnmaschine verfahrbaren Wartuf-gsautomaten (B) sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (22) und die Absaugeinrichtung (23) in horizontaler Richtung verschwenkbar und in vertikaler Richtung auf und ab bewegbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (22) zwei relativ zueinander verschwenkbare, den Außenumfang eines Spulenadapters (5) eng umschließende Greiferarmo (22.1,22.2) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (22) mit einer wechselweise an eine Saugluftquelle und an eine Druckluftquelle anschließbaren Luftleitung (56) versehen ist, die durch die Greiferarme (22.1,22.2) bis zu deren Greiferflächen geführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Greiferarme (22.1,22.2) an ihrer Oberseite jeweils eine halbkreisförmige Öffnung aufweisen, die mit der Luftleitung (56) in Verbindung steht, und daß oberhalb der beiden Greiferarme (22.1,22.2) eine diese beiden halbkreisförmigen Öffnungen verschließbare Verschlußeinrichtung zum abdichtenden Verschließen dieser beiden halbkreisförmigen Öffnungen (54) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung im Bereich jedes Greiferarmes (22.1,22.2) eine in horizontaler Richtung verschwenkbare Verschlußklappe (55) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine an einem der beiden Greiferarme (22.1 bzw. 22.2) gelagerte, vorzugsweise pneumatisch betätigte Schneideinrichtung (59) und einen ebenfalls an einom der beiden Greiferarme angelenkten, ebenfalls vorzugsweise pneumatisch betätigbaren Schwenkhebel (58), der bei geschlossenen Greiferarmen aus einer im wesentlichen außerhalb der beiden Greiferarme liegenden Position durch den Greifbereich der beiden Greiferarme hindurch in den Bereich der Schneideinrichtung (59) verstellbar ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung (24 bzw. 44) in die Absaugeinrichtung (23) integriert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung (23) einen über das obere Ende eines Spulenadapters (5) stülpbaren Saugkopf (23.1) aufweist, an den sich eine zu einer Saugluftquelle führende Saugleitung (25) anschließt, in deren Bereich, die vorzugsweise pneumatisch betätigbare Schneideinrichtung (24) angeordnet ist
15. Vorrichtung nach Anspruch 7 zum automatisierten Herausnehmen eines in axialer Richtung zweigeteilten Spulenadapters, bestehend aus einem Adapter-Unterteil und einem Adapter-Oberteil, dossen Oberseite zwei in radialem Abstand voneinander liegende Zylinderbuchsen (39.1, 39.2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Greifer (22) für das Adapter-Unterteil (5) im Bereich der Absaugeinrichtung (23) ein weiterer oberer Greifer (37) für das Adapter-Oberteil (5') angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Greifer (37) an der Absaugeinrichtung (23) gelagert ist und zwei relativ zueinander verschwenkbare Greiferarme (37.1,37.2) aufweist, die mit nach innen gerichteten Vorsprüngen bzw. Nasen (38) versehen sind, die bei geschlossenen Greiferarmen punktförmig an dem Adapter-Oberteil (5') angreifen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung (23) einen zentralen, vertikal verlaufenden, rohrförmigen Saugrüssel (51) aufweist, der von zwei
koaxial gelagerten, in axialer Richtung gegen Federkraft verstellbaren Schiebebuchsen (40,41) umgeben ist, die Klemmflächen bzw. Klemmränder zum zweifachen Festklemmen eines Fadens im Bereich der oberen Ränder der Zylinderbuchse (39.1,39.2) des Adapter-Oberteiles (5') aufweisen, und daß zwischen den beiden Schiebebuchsen (40,41) eine unabhängig von diesen beiden Schiebebuchsen in axialer Richtung bewegbare Messerbuchse (44) mit einer unteren, kreisringförmigen Messerschneide (44.1) vorgesehen ist, die in den ringförmigen Zwischenraum zwischen den beiden Zylinderbuchsen (39.1,39.2) am oberen Ende des Adapter-Oberteils (5') einfahrbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schiebebuchsen (40,41) unabhängig voneinander pneumatisch in axialer Richtung verstellbar sind.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Masserbuchse (44) derart mit einer de. beiden Schiebebuchsen (40 bzw. 41) gekuppelt ist, daß bei Axialverschiebung einer dieser beiden Schiebebuchsen (40 bzw. 41) die Messer buchse (44) in Rotation versetzt wird.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerbuchse (44) an ihrem Außenumfang eine gewindeartig geführte Rille (44.2) aufweist, der in der Innenwand der äußeren Schiebebuchse (41) eine Aussparung (41.1) zur Aufnahme eines Kugelkörpers (45) gegenüber'iegi, der teilweise in der Aussparung (41.1) und xeilweise in der Rille (44.2) untergebracht ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung (23) Druckluftleitungen (49,52) zur pneumatischen Verstellung der Schiebebuchsen (40,41) aufweist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung (23) eine Druckluftleitung (50) aufweist, durch die von unten her in den Ringraum zwischen den beidon inneren und äußeren Zylinderbuchsen (39.1,39.2) des Aufsatzstückes (39) am oberen Ende des Adapter-Oberteils (5') eine Druckluftströmung einleitbar ist.
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